Grünkerneintopf mit Mangold und Karotten ~ eine deftiger Gemüseeintopf

Der Grünkerneintopf mit Mangold und Karotten ist ein deftiger Gemüseintopf für die kalte Jahreszeit. Grünkern ist in den letzten Jahrzehnten in unserer Ernährung in Vergessenheit geraten, wenn dann sind die Grünkernküchlein als vegane oder vegetarische Variante von Fleischküchlein bekannt. 

Jedoch ist Grünkern so gesund wie kaum ein anderes Getreide und schmeckt auch noch richtig gut. Doch was ist Grünkern eigentlich? Grünkern ist unreif geernteter Dinkel, der zunächst geröstet und dann getrocknet wird. Dadurch bekommt Grünkern einen besonders intensiven Geschmack und macht ihn bekömmlich. Das Getreide zeichnet sich zudem durch einen hohen Gehalt an den Vitaminen der Gruppe-B aus. Diese Vitamine sind wichtig für Gehirn und Nerven. Zusammen mit den hohen Anteilen von Magnesium, Phosphor und dem hohen Eiweißanteil ist dies besonders für die vegetarische und vegane Ernährung interessant. Da ich mich selbst jedoch sehr gerne abwechslungsreich ernähre, ist dies auch für eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung immer wieder interessant. 

Da der Grünkern besonders früh geerntet wird, noch bevor der Dinkel beginnt seine Stärke auszubilden, ist das Getreide noch sehr weich und saftig. Und Ihr erkennt Grünkern – wie es der Name vermuten lässt – an seiner charakteristischen oliv-grünen Farbe. 

Zutaten Grünkerneintopf mit Mangold und Karotten:

Zutaten für 2 Portionen | pro Portion ca. 340 kcal

* 50g Grünkern 

* 1 kleine Zwiebel 

* 1 EL Olivenöl 

* 2 Lorbeerblätter

* 4 Wacholderbeeren 

* 1/2 L Gemüsebrühe 

* 150g Karotten

* 200g frischer Mangold

* 150g Kartoffeln 

* Salz 

* Pfeffer 

* Muskatnuss 

* Zitronenzesten einer 1/2 Zitrone 

Zubereitung Grünkerneintopf mit Mangold und Karotten:

Zunächst bereitet Ihr das Gemüse vor. Hierfür werden die Zwiebeln, Karotten und Kartoffeln geschält und in etwa gleich große Würfel geschnitten. Anschließend werden die Zwiebeln in dem Olivenöl angedünstet. Gebt nun den Grünkern hinzu und schwitzt diesen glasig an. Anschließend löscht Ihr den Grünkern mit der Brühe ab und gebt die Lorbeerblätter und die Wacholderbeeren hinzu. Nach 10 Minuten köcheln müsste der Grünkern gegart sein.

Jetzt könnt Ihr das restliche Gemüse (bis auf den Mangold) in die Brühe geben und alls zusammen noch einmal ca. 20 Minuten köcheln lassen. Fünf Minuten vor Ende der Garzeit könnt Ihr den gewaschenen und geschnittenen Mangold hinzufügen und mitgaren lassen.

Abschließend entfernt Ihr die Lorbeerblätter und die Wacholderbeeren aus der Suppe. Und nun steht das Abschmecken an. Würzt den Grünkerneintopf mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss. Dann kann die Suppe mit den frisch geriebenen Zitronenzesten serviert werden. Diese bringen noch eine interessante Frische mit in den sonst sehr deftigen Eintopf.

Ein, zwei Spritzer Zitronensaft sind geschmacklich auch eine schöne Abwechslung.

Lasst Euch den Grünkerneintopf mit Mangold und Karotten gut schmecken! Und mich interessiert noch, wie und ob Ihr bisher Grünkern schon einmal getestet habt. 

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Antipasti-Platte ~ vegane Vorspeisenidee für ein geselliges Essen

Eine Antipasti-Platte ist ein Klassiker bei den Vorspeisen. Und das schöne ist, dass man je nach Geschmack unterschiedlich variieren kann. Diese Version ist eine vegane Vorspeisenidee für ein geselliges Essen.Und seid mal ehrlich, wer liebt sie nicht, die bunten Antipasti, die wir alle vom italiener kennen. Antipasti bedeutet eigentlich nur Vorspeise. So sind klassische italienische Antipasti beispielsweise mariniertes Gemüse wie Zucchini, Paprika, Pilze oder auch Aubergine. 

Und genau an diesen Klassikern orientiert sich meine Antipasti-Platte. Dadurch, dass ich die Platte nur mit Gemüse zubereitet habe, ist dies eine vegane Vorspeise. Natürlich könnt Ihr die Antipasti-Platte noch mit Käse, Parmaschinken oder auch Bruschetta ergänzen. Da sind Euch keine Grenzen gesetzt. 

Antipasti müssen nicht immer nur eine Vorspeise sein. Ich habe diese schöne und leckere Antipasti-Platte zum Beispiel vor Kurzem für einen gemütlichen Brunch mit Freunden und der Familie zubereitet. 

Antipasti – gebratene Aubergine:

* 1 Aubergine 

* 2 Knoblauchzehen 

* 4 Esslöffel Olivenöl 

* Salz und Pfeffer 

* Küchenpapier zum Abtropfen 

Zunächst putzt und wascht Ihr die Aubergine und schneidet die Aubergine anschließend in ca. 0,5cm dünne Scheiben. Erhitzt nun das Olivenöl in einer Pfanne, gebt die Knoblauchzehen mit in das Öl und bratet die Auberginenscheiben unter Wenden ca. 7 Minuten lang an. Anschließend nehmt Ihr die Auberginenscheiben heraus und lasst Sie auf Küchenpapier abtropfen. Zum Schluss würzt Ihr die einzelnen Scheiben mit frisch gemahlenem Pfeffer und ein wenig Salz.

Antipasti – Pilzpfanne:

* 500g Champignon 

* 4EL Olivenöl 

* Saft einer halben Zitrone 

* Pfeffer, Salz 

Zunächst putzt Ihr die Pilze und schneidet den Stil ab. Anschließend viertelt Ihr die Pilze, bevor diese im Olivenöl angebraten werden. Nach ca. 2 Minuten gebt Ihr den Zitronensaft und die Gewürze hinzu. Lasst die Pilze noch ca. 4-5 Minuten bei mittlerer Temperatur in der Pfanne und wendet diese immer wieder.

Antipasti – gebratene Zucchini:

* 1 Zucchini (ca. 200g)

* 2 EL Olivenöl 

* Salz, Pfeffer

* 1 Knoblauchzehe 

* Küchenpapier zum Abtropfen 

Zunächst putzt Ihr die Zucchini und schneidet sie danach in dünne Scheiben. Erhitzt das Öl zusammen  mit der Knoblauchzehe in einer Pfanne. Darin könnt Ihr nun die Zucchini für 4 bis 5 Minuten knackig anbraten. Legt die Zucchini auf das Küchenpapier zum Abtropfen und würzt sie dann mit Salz und Pfeffer.

Antipasti – gebackene Paprika:

* 4 rote Paprikaschoten

* Backpapier

* Feuchtes Küchentuch

Zunächst viertelt und entkernt Ihr die Paprikaschoten und legt sie mit der Hautseite nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Die Paprikaschoten werden nun auf der obersten Schiene für 10-12 Minuten unter dem Backofengrill gegrillt, bis die Haut schwarze Blasen wirft. Nehmt nun die Paprikastücke heraus und deckt sie mit einem feuchten Tuch für ca. 10 Minuten ab. Nun sollte es möglich sein, dass Ihr die Paprika von ihrer Haut befreit. Die Paprikaviertel können nun auch in kleinere Stücke geschnitten werden.

Antipasti – gebratene Zwiebel:

* 2 Zwiebel

* 2 EL Olivenöl 

* Salz, Pfeffer

* 1 Knoblauchzehe 

* Küchenpapier zum Abtropfen 

Zunächst schält Ihr die Zwiebel und schneidet sie danach in Scheiben. Erhitzt das Öl zusammen mit der Knoblauchzehe in einer Pfanne. Darin könnt Ihr nun die Zwiebel für 4 bis 5 Minuten knackig anbraten. Legt die Zwiebel auf das Küchenpapier zum Abtropfen und würzt sie dann mit Salz und Pfeffer.

Antipasti – Cocktailtomaten:

* 2 bis 3 Rispen Cocktailtomaten 

* 2 EL Olivenöl 

* 2 Knoblauchzehen 

* Spitzes Messer 

* Küchenpapier zum Abtropfen

Wascht die Cocktailtomaten und versucht die Tomaten an den Rispen zu lassen, so sieht es später beim Anrichten ansprechender aus. Danach nehmt Ihr das spitze Messer oder alternativ eine Nadel und stecht in jede Tomate einmal hinein. Dadurch, dass Ihr die Tomaten jetzt anstecht, spritzen und brechen sie beim Anbraten und Anschneiden nicht auf.

Erhitzt nun das Öl zusammen mit den Knoblauchzehen in der Pfanne und gebt die Cocktailtomaten an den Rispen für ca. 3-4 Minuten mit die Pfanne dazu. Nachdem die Cocktail angebraten wurden, könnt Ihr sie auf dem Küchenpapier abtropfen lassen.

So, nun habe ich Euch eine große Auswahl an unterschiedlichen Antipasti vorgestellt. Diese könnt Ihr natürlich ganz nach Eurem Geschmack variieren. Ich habe mich dazu entschieden die einzelnen Komponenten auf einer Platte anzurichten und so meinen Gästen die Auswahl zu überlassen.

Ich wünsche Euch viel Freude mit dieser Antipasti-Platte und natürlich interssiert es mich, was denn eure liebste italienische Vorspeise ist? 

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Apple Crumble mit Rum ~ ein Soulfood-Dessert mit feinstem Gekrümel

Apple Crumble mit Rum und Rosinen oder auch ganz simpel Äpfel mit zerkrümeltem Teig aus dem Backofen ist ein richtig leckeres Soufood-Schlemmer-Dessert für die kalten und trüben Winter- oder Herbsttage. 

Wenn das warme Dessert im Backofen langsam backt, dann duftet jeder Raum und kündigt an, wie lecker der Geschmack sein wird. Das Schöne an diesem Dessert ist, dass es schnell zubereitet ist, ideal vorbereitet werden kann und dann auch sehr schnell fertig ist. So kann es perfekt an Feiertagen oder wenn Gäste da sind, vorbereitet werden. 

Saftige Apfelstücke, viele knusprige große Streusel, eine ordentliche Portion Zimt und dann noch eine leckere Rom-Note, das ist ein Apple Crumble oder auch Apfel-Crumble ganz nach meinem Geschmack. Ich liebe diese Kombination, besonders an den kalten Tagen. Dazu noch ein wenig Vanilleeis und ein paar Stückchen Grapefruit und ich schwebe erst einmal auf Wolke Sieben. Die Kombination mit der Grapefruit mag ich besonders gerne, da diese Frische mit auf den Teller bringt. 

Genau so gut passt zu dem krümeligen Dessert Schlagsahne, Vanillesoße oder geröstete Nüsse. Eurer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Mein Apple Crumble Rezept ist mit Haferflocken, Mehl, Butter und Zucker. Wer absolut keine Haferflocken mag, der kann auch nur Mehl verwenden. Jedoch möchte ich Euch die Haferflocken wärmstens ans Herz legen, da diese beim Apple Crumble den besonderen Crunch aus machen. Beim Zucker sind karamellige Zuckersorten ideal – ich verwende dann gerne Vollrohrzucker. So bekommt der Apple Crumble mit einem Schuss Rum auch eine leckere Karamell-Note. 

Zutaten Apple Crumble mit Rum:

* 500g Äpfel 

* 50g Rosinen

* 3 Esslöffel Rum 

* 1/2 TL Zimt 

* 30g Zucker, bspw.Vollrohrzucker 

Für die Streusel: 

* 100g Butter 

* 1 Ei 

* 150g Mehl 

* 100g Haferflocken 

* 50g Zucker, Vollrohrzucker

* 1 Prise Salz 

* Zesten einer halben Zitrone 

Zubereitung Apple Crumble mit Rum:

Tipp: Obst Crumble kann auch mit anderen Sorten gemacht werden. So könnt Ihr das fruchtige Streusel-Crunch-Dessert auch mit Pflaumen, Rhabarber, Nektarinen, Kirschen, Birnen, Aprikosen, Beeren oder einem anderen leckeren Obst machen.

Zunächst heizt Ihr den Backofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vor. Während der Backofen die Temperatur erreicht, könnt Ihr den Apple Crumble mit Rum zubereiten.

Falls Ihr jedoch das Chrunchy-Streusel Dessert vorbereitet und erst später frisch servieren wollt, könnt Ihr es fertig vorbereitet stehen lassen und dann backen, wenn ihr wisst, dass es in 30min das Dessert gibt.

Wascht die Äpfel, entkernt sie und schneidet sie in Stückchen. Ich lasse die Schale gerne an den Äpfeln. Vermischt alles mit Rum, Zimt, Rosinen und Zucker und verteilt die Mischung in einer Auflaufform.

Für die Streusel kommt die Kalte Butter (alternativ geht auch eine vegane Margarine) in Flöckchen mit Mehl, Haferflocken, Ei, Zucker, Salz und den Zitronenzesten zusammen in eine Schüssel und wird zu einem Teig verknetet. Mit den Fingern formt Ihr diesen Teig zu Streuseln. Diese Streusel kommen nun auf die Äpfel in der Auflaufform. Bei mir war etwas Streusel-Teig übrig, da ich für die Streusel-Menge zu wenig Äpfel hatte. Ich habe den restlichen Teig eingefroren.

Tipp: Falls etwas Streusel-Teig übrig sein sollte, könnt Ihr diesen einfrieren und dann ruck-zuck für ein schnelles Chrunchy-Dessert verwenden. Ich zerkrümel den gefroren Teig immer direkt über den Früchten und taue ihn nicht erst auf. Für die Zubereitung lasse ich den Crumble dann einfach 5-8min länger im Backofen.

Der Apple Crumble mit Rum kann nun für 30 bis 35min in den Backofen. Achtet ein wenig auf die Farbe der Streusel, so dass sie Euch nicht zu dunkel werden.

Am besten lässt sich der Apple Crumble mit Rum lauwarm servieren, pur oder mit Eiscreme, Vanillesoße oder frischen Früchten als leckeren Kontrast.

Lasst Euch meinen Apple Crumble mit Rum, das Soulfood-Dessert mit feinstem Gekrümel gut schmecken! 

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Mein Foodblog-Jahr 2017 – Eure 10 liebsten Rezepte

Es ist Neujahr 2018 und ich möchte mich bei Euch allen für ein wunderschönes und abwechslungsreiches Jahr 2017 bedanken. Daher möchte ich euch Heute mein Foodblog-Jahr 2017 mit euren 10 liebsten Rezepten vorstellen. Einige der Rezepte haben sich auch schon im Jahr 2016 in eurer Favoritenliste befunden, sie scheinen sich bei Euch einer sehr großen Beliebtheit zu erfreuen. Schaut doch einfach mal hier vorbei, was Euch im Jahr zuvor besonders gut gefallen hat.

Doch nun zurück zum Jahr 2017. Ich habe Euch eure liebsten 10 Rezepte zusammen gestellt. Vielleicht findet ihr ja das ein oder andere Rezept wieder, das Euch selbst schon im vergangenen Jahr aufgefallen ist. Jedoch sind nicht alle der beliebtesten Rezepte aus dem vergangen Jahr. Einige haben sich auch aus dem Vorjahr dazu gesellt.

Ich möchte mich bei Euch allen für dieses schöne Foodblog-Jahr bedanken! Denn nur gemeinsam mit Euch macht es so viel Spaß – ohne eure Reaktionen und Anregungen, ohne den Austausch und die Interaktionen wäre die Bloggerei doch eine sehr einseitige Beschäftigung. Doch mit Euch gemeinsam macht es mir sehr viel Freude! Daher Danke für Mein Foodblog-Jahr 2017!

 

Beginnen wir nun ganz typisch mit dem 10. Platz und arbeiten uns langsam nach oben zum beliebtesten Rezept im letzten Jahr vor. 

 

Platz 10 im Jahr 2017: Schwarzwälder Kirschtorte

Die Schwarzwälder Kirschtorte kennt doch eigentlich jeder. Leckere Schichten mit Schokobiskuit – durchtränkt mit Kirschwasser oder Kirschlikör. Viel Sahne, sehr viel Sahne und alles auf einem Knusprigen Boden.

Schwarzwälder Kirschtorte

Dazu ganz viel dunkle Schokolade. Ein wenig erinnert mich die Farbkombination auch an Schneewittchen. Das Rot der Kirschen, Schwarz wie Ebenholz und Weiß wie Schnee. Und mein Rezept gibt es auch noch in einem neueren, moderneren Schokoladen-Look. Falls Ihr Lust auf diese Torte habt, dann findet Ihr hier das ganze Rezept. Bei uns wurde die Torte schon häufiger gemacht. Sei es bei Kaffee- und Kuchenbesuch von lieben Freunden, an unserem Hochzeitstag mit Familie, Trauzeugen und Freunden oder auch einfach so an einem Geburtstag. Bisher ist sie immer gut an gekommen. 

 

Platz 9 im Jahr 2017: Auberginen-Dip nach Sandra Franitza ~ Koch dich glücklich durchs ganze Jahr

Dass dieses Rezept für einen Auberginen-Dip von Sandra es unter die Top 10 geschafft hat, freut mich ganz besonders. Sie ist eine liebe Bloggerfreundin und ich habe sie schon vor Jahren persönlich kennen lernen dürfen. Seither begleiten wir uns auch im Internet fleißig. Letztes Jahr hat sie Ihr Kochbuch veröffentlicht und ich durfte es testen und Euch vorstellen. Besonders begeistert hat Euch Ihr Rezept für einen leckeren und leichten Auberginen-Dip. 

Der Auberginen-Dip nach Sandra Franitza aus ihrem Kochbuch “Koch dich glücklich durchs ganze Jahr” ist ein mediteraner, kulniarischer Kurztripp. Sandra gehört zu den Bloggern, die ich sehr schätze, deren Rezepte ich selbst gerne mal teste und die ich auch schon persönlich kennen gelernt habe. Eine sehr liebe, sympathische und offene Person! Und ihr Blog ist sehr authentisch, also wenn Ihr ihren Blog noch nicht kennt, dann schaut unbedingt mal bei ihr rein. 

 

Platz 8 im Jahr 2017: Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup

Anscheinend liebt Ihr genau so sehr wie ich leckere Frühstücksideen. Denn meine leckeren Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup sind bei Euch im letzten Jahr auf Platz 8 gelandet. Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup sind schnell zubereitet und ein wunderbares Frühstück an langen Wochenenden. Oder auch als süßes Mittagessen. Vor über 20 Jahren war ich als kleines Mädchen das erste und bisher einzige mal in den USA. Besonders beeindruckend und ungewohnt fand ich in den USA die Frühstücksmentalität.

Ich kannte in diesem Alter ein Marmeladebrot, Tee und Obst als Frühstück. Manchmal gab es natürlich auch einen anderen Belag. Aber an sich gab es unter der Woche immer Brot zum Frühstück und am Wochenende hin und wieder frische Brötchen und ein weiches Ei.

 

Platz 7 im Jahr 2017: Kartoffelgratin

Mein leckeres Kartoffelgratin ist auch in diesem Jahr unter Euren Top 10 gelandet. Jedoch ist es im Vergleich zum Vorjahr von Platz 6 auf Platz 7 “abgestiegen”. Wobei man das nicht wirklich sagen kann, da insgesamt die Zugriffszahlen ja deutlich angestiegen sind. Jedoch ist es sehr schön, dass Ihr dieses Rezept immer noch sehr schätzt.

Kartoffelgratin

Beim Kartoffelgratin gibt es zig Möglichkeiten zu variieren. Jedoch hat es bei mir auch ein paar Jahre gedauert, bis ich ein Rezept hatte, bei dem die Kartoffeln gar wurden, die Flüssigkeit weg war, der Geschmack wie gewünscht und es eine schöne und leckere Käsekruste beim Kartoffelgratin gab. Fragt mich nicht warum, doch ich persönlich finde, dass das perfekte Kartoffelgratin eine Kunst für sich ist. Und bisher hab ich zwar ein ganz leckeres Rezept, doch noch nicht DAS perfekte Kartoffelgratin. Aber das wird sich in den nächsten Monaten und Jahren schon noch entwickeln. Ihr kennt das sicherlich selbst, die eigenen Geschmäcker ändern sich mit der Zeit ja auch ein wenig. Doch dieses Rezept ist derzeit mein liebstes Kartoffelgratin-Rezept. 

 

Platz 6 im Jahr 2017: Knoblauch-Mayonnaise

Einer meiner langjährigen Klassiker auf dem Blog ist meine leckere Knoblauch-Mayonnaise. Sie passt perfekt zum Grillen, auf Buffets, als Dip zu frisch gebackenem Brot oder einfach als leckerer Dip für Burger, Raclette oder oder oder. Ich bin mir sicher, dass Euch zig Möglichkeiten einfallen.

Knoblauch Mayonnaise

Lasst es Euch schmecken! Die Knoblauch-Mayonnaise gibt es bei mir immer mal wieder. 

 

Platz 5 im Jahr 2017: Buchweizen-Vollkorn Brötchen ~ gesund und lecker in den Tag

Buchweizen-Vollkorn Brötchen sind knusprige und rustikale Brötchen zum Frühstück, zur Brotzeit oder als Beilage zu Suppen und Eintöpfen. Die Buchweizen-Vollkorn Brötchen sind schnell und leicht gemacht, sollten jedoch ca. 12 Stunden ruhen, dann gehen sie im Backofen wunderbar auf und bilden diese rustikalen Risse in der knackigen Kruste.

Ich backe sehr gerne mit Buchweizenmehl. Es ist so schön nussig im Geschmack. Und auch noch sehr gesund. Das Besondere an Buchweizen ist, dass es eigentlich kein Getreide ist, jedoch wie eines schmeckt und auch so verarbeitet werden kann. Buchweizen ist ein Knöterichgewächs, wie bspw. Sauerampfer. Daher ist Buchweizen auch frei von Gluten und Weizenlektinen. Und wie es scheint, liebt Ihr meine Buchweizen-Vollkorn Brötchen auch sehr, denn sie sind auf eurem Platz 5 gelandet.

 

Platz 4 im Jahr 2017: Roggen-Joghurt-Brot

Dieses schnelle und gelingsichere Roggen-Joghurt-Brot hat nicht nur mich im vergangenen Jahr überzeugt, sondern Euch ebenfalls. So ist es in schnellem Tempo auf Platz 4 eurer liebsten Rezepte im vergangenen Jahr gewandert.

Dieses Roggen-Joghurt-Brot schmeckt auch noch nach ein paar Tagen gut. Besonders der Joghurt und der Roggen sind hierfür hilfreich. Ich bin dieses Jahr mal wieder ein wenig häufiger unter die Brotbäcker gegangen, da ich den Geruch von frisch gebackenem Brot einfach so sehr liebe.

 

Platz 3 im Jahr 2017: Mini Baguettes ~ ein Kurztripp nach Frankreich

Dieses Rezept für kleine Baguettes ist das Lieblings-Brot-Rezept von meiner Qualitätskontrolle. Mein Mann macht diese Mini Baguettes selbst sehr gerne. Besonders mit der Küchenmaschine geht es flott und ist kein großer Aufwand. In diesem Sommer durften die kleinen Baguettes bei uns bei kaum einem Grillabend mit Freunden oder Nachbarn fehlen.

Auch bei Euch haben die Mini Baguettes immer wieder positiven Anklang gefunden, so dass sie im Jahr 2017 auf Platz 3 gelandet sind.

 

Platz 2 im Jahr 2017: Pulled Pork aus dem Backofen

Euer Liebling aus dem Jahr 2016 hat sich auch im vergangenen Jahr an der Spitze gehalten. Pulled Pork aus dem Backofen ist bei uns zu Hause immer wieder beliebt. Und ich habe mehrere Freunde, die gerne mal wieder fragen, wann es bei uns mal wieder Pulled Pork gibt.

 

Pulled Pork aus dem Backofen

Serviert wird Pulled Pork normalerweise auf einem Hamburgerbrötchen zusammen mit Barbecuesauce und Coleslaw, einem Karotten-Krautsalt oder mit Reis und anderen Beilagen auf einem Teller. 

Ich habe mich für die Variante im Hamburgerbrötchen entschieden. Somit ist dieses Rezept heute etwas umfangreicher. Es beinhaltet einerseits die Zubereitung des Pulled Pork, die selbst gemachten frischen Hamburgerbrötchen, meine erste eigene Barbecue-Sauce und noch einen Coleslaw. 

 

Platz 1 im Jahr 2017: Selbst gemachte Börek

Die selbst gemachten Börek sind bei Euch im letzten Jahr die absoluten Lieblinge gewesen. Sie sind immer wieder leckere Snacks und so variabel in der Zubereitungsweise. Auch bei Uns landen sie häufiger auf dem Buffet oder als vegetarische Begleitung zum Grillen auf dem Tisch.

Je nach Füllung sind sie entweder ein Alltags- oder ein Festessen. Zudem können sie auch kalt oder warm gegessen werden. So können Börek eine wunderbare Beilage für ein Buffet, einen Salat oder als Fingerfood für eine Party dienen. Auch auf meinem Blog befinden sich schon unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten von diesen Köstlichkeiten. So beispielsweise meine Rote Linsensuppe mit Börek, ein Türkisch-mediteraner Teller oder meine leckeren Spinat-Börek

 

Das war dann also mein Foodblog-Jahr 2017 gemeinsam mit Euch – zumindest im Schnelldurchlauf und die beliebtesten 10 Rezepte von Euch.

Mir fällt auf, dass ihr Brot, Brötchen und alles aus dem Backofen sehr gerne habt. Ich bin mal gespannt, ob ich Euch im neuen Jahr vielleicht auch ein paar andere Zubereitungsweisen schmackhaft machen kann.

 

Liebe Grüße und bis bald, eure Mimi 

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Granatapfel-Panna-Cotta ~ weihnachtliches Dessert mit Pistazien und weißer Schokolade

Die Adventszeit ist eine Zeit der Vorfreude, der Besinnung und des Wartens. Warten auf die Weihnachtszeit, Vorbereiten der Gerichte und der Feierlichkeiten. Ich liebe diese Vorfreude jedes Jahr aufs Neue und schon Monate vor Weihnachten wird bei uns zu Hause überlegt und gegrübelt, was es an den Feiertagen denn schönes und leckeres zu Essen gibt. 

Wichtig ist mir dabei stets, dass es nicht sehr aufwändig ist, dass es sehr gut schmeckt und wenn es dann noch ein etwas Besonderes ist, dann teste ich es gerne einmal. Diese leckere Granatapfel-Panna-Cotta mit Pistazienkernen und weißer Schokolade ist nicht nur farblich schön anzusehen, sondern Ihr könnt das Dessert wunderbar bereits einen Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank ruhen lassen. Dann könnt Ihr das Gericht abends einfach anrichten und fertig ist ein schöner Abschluss des Festagmenüs. 

 

 

Ich freue mich sehr, dass Ich dieses Jahr beim wunderschönen Blog-Adventskalender von Sasibella mit dabei sein darf. Ich bin mir sicher, dass Ihr in den vergangenen 21 Tagen schon viele wunderbare Ideen und Überraschungen hinter den einzelnen Türchen gefunden habt.

An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön liebe Sandy für deine Mühe und dein Gespür eines wunderschönen Adventskalenders. So können wir alle gemeinsam die Adventszeit gemeinsam durchschreiten. 

 

 

Zutaten Granatapfel-Panna-Cotta:

Rezept ist für vier Portionen | Pro Portion ca. 468 kcal | 23g Kohlenhydrate

* 4 Blätter weiße Gelatine 

* 1 Vanilleschote 

* 400ml Schlagsahne 

* 100ml Granatapfelsaft 

* 60g Zucker 

 

 

Zutaten Dekoration für die Granatapfel-Panna-Cotta:

* Granatapfelkerne 

* weiße Schokolade – geraspelt 

* Pistazienkerne, gehackt. 

* frische Minze 

 

 

Zubereitung Granatapfel-Panna-Cotta: 

Zunächst weicht Ihr die Gelatine in kaltem Wasser ein. Anschließend könnt Ihr die Vanilleschote längs einschneiden und das Mark mit einem Messer herauskratzen. Das Vanillemark kommt nun in einen Topf mit der Sahne.

Für den Granatapfelsaft löst Ihr die Granatapfelkerne aus und mixt diese, anschließend streicht Ihr die Masse durch ein feines Sieb. So, dass Ihr den Saft auffangen könnt. Alternativ bietet sich natürlich an, einen gekauften Saft zu verwenden.

Den Granatapfelsaft, die Sahne, die Vanille und den Zucker erhitzt Ihr in einem Topf. Jetzt könnt Ihr die Gelatine gut ausdrücken und in der heißen Flüssigkeit auflösen lassen.

Reduziert die Hitze und lasst die Flüssigkeit noch ein, zwei Minuten vor sich hin köcheln. Anschließend wird die Flüssigkeit in vier Gläschen, Puddingförmchen (oder wie bei mir in Muffinförmchen) gefüllt und mit Klarsichtfolie abgedeckt. Bei vier Portionen achtet darauf, dass alle vier Förmchen ca. 150ml Inhalt haben. Zunächst wird die Granatapfel-Panna-Cotta bei Zimmertemperatur ruhen gelassen, anschließend sollte sie mindestens 3 Stunden kalt gestellt werden.

Zur Dekoration könnt Ihr die weiße Schokolade raspeln, ein paar Pistazienkerne und frische Granatapfelkerne auf und unter der Granatapfe-Panna-Cotta verteilen. Geschmacklich und optisch passen noch ein paar frische Minz-Blätter wunderbar zu diesem weihnachtlichen Dessert.

 

Lasst Euch die Granatapfel-Panna-Cotta gut schmecken! Und habt eine wunderschöne Weihnachtszeit, eure Mimi <3

 

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Scharfe Bowl mit Löwenzahn und Geflügel ~ eine Hühnersuppe der besonderen Art

Ihr wisst ja, ich taste mich zur Zeit ja langsam an asiatische Gerichte heran – und ich koche immer wieder gerne mal eine Abwandlung oder Interpretation der Klassiker. So beispielsweise mein Rindfleisch nach Szechuan Art  , Rindfleisch mit Glasnudeln ~ ein leckeres asiatisches Bowl Rezept oder  meine Austern-Seitlinge mit Szechuan Fleisch.

Doch auch wenn das Anrichten und die Zubereitung von der scharfen Bowl mit Glasnudeln sehr schnell geht, so ist die Vorarbeit mit sehr viel Schnibbelei verbunden. Das dürft Ihr nicht vergessen. Es bietet sich dies Rezept auch als ein Resteessen nach Raclette an, da hier häufig viel geschnibbeltes Gemüse übrig bleibt. Doch falls Ihr alles frisch zubereitet, dann lohnt sich die Arbeit auch auf alle Fälle! Nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch ist so ein schön angerichteter Teller mit Gemüse unterschiedlicher Art doch immer wieder ein Augenschmaus. 

Zutaten für die Scharfe Bowl mit Glasnudeln:

Rezept ist für 4 Portionen | pro Portion ca. 320kcal | pro Portion ca. 3 BE |

* 2 Knoblauchzehen

* 1/2 Zwiebel

* Zitronenzesten von einer Zitrone

* 1 bis 2 Chilischoten, fein geschnitten (je nach persönlichem Schärfeempfinden)

* 1 TL gemahlener schwarzer Pfeffer

* 2 EL Fischsauce

* 2 TL flüssiger Akazienhonig

* 300g Putenbrust, in dünne Streifen geschnitten

* 1/2 TL Öl

* 300ml Gemüsebrühe, angewärmt

 

 

Zutaten Gemüse für die scharfe Bowl mit Glasnudeln:

* 125g dünne Glasnudeln

* 100g Löwenzahn fein geschnitten

* 125g Brokkolistiel fein geschnitten 

* 4 kleine Champignons

* 1 Karotte

* ca. 3-4cm Ingwer

* 1 Chili in Scheiben geschnitten 

* Zesten einer Zitrone

* 1 Zwiebel fein geschnitten 

* 50g Grüne Buschbohnen

* pro Person ein mittel-weich gekochtes Ei 

Zubereitung scharfe Bowl mit Glasnudeln:

Zunächst wird in einer Schüssel das Fleisch mariniert. Hierfür werden die Zwiebel in Ringe geschnitten, die Knoblauchzehe geschält und klein geschnitten, die Zitronenzesten kommen hinzu, die Hälfte des Chilis, der Pfeffer, die Fischsauce und der Honig. Alle Zutaten werden mit dem dünn geschnittenen Fleisch vermischt und anschließend abgedeckt eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen gelassen.

In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch dem Gemüse widmen. Wascht und schneidet alle Gemüsesorten in die gewünschte Größe und richtet sie schön auf einem großen Teller oder einer kleinen Platte an. Die Buschbohnen sollten noch kurz gedämpft werden, bis sie bissfest und genießbar sind.

Ihr könnt die Hälfte der Chili-Menge noch mit zum Gemüse auf den Teller drapieren. So kann individuell das Rindfleisch mit Glasnudeln noch nachgeschärft werden. Kocht jetzt auch die Gemüsebrühe, so dass diese passend mit dem Fleisch und den Nudeln fertig ist. Kocht die Eier mittel-weich und schält sie anschließend.

Jetzt können die Glasnudeln mit kochendem Wasser übergossen werden. Deckt sie ab und lasst sie noch fünf Minuten ziehen. Anschließend könnt Ihr das Wasser abgießen. Die Nudeln auf vier tiefe Suppenteller oder in Bowls aufteilen, mit dem gewünschten Gemüse ergänzen.

Kurz vor Schluss wird eine Bratpfanne erhitzt und dünn mit Öl eingepinselt. Das Fleisch mit der gesamten Marinade wird nun kurz knusprig angebraten.

Das scharfe Fleisch kommt nun auf das Gemüse-Glasnudelbett zusammen  mit dem halbierten, weichen Ei und wird mit der heißen Brühe übergossen.

Und fertig ist ein sehr leckeres Gericht. Lasst Euch die scharfe Bowl mit Glasnudeln gut schmecken!

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Grünkohl mit karamellisierten Kartoffeln ~ ein typisch norddeutsches Wintergericht

Grünkohl mit karamellisierten Kartoffeln, Schweinebacke, Kassler und Mettenden ist ein typisch norddeutsches Wintergericht und darf zwischen November und Februar an der Küste auf keinen Fall fehlen. Ich habe das Gericht kennen und lieben gelernt, als ich zum Studium aus dem Süden Deutschlands an die Küste nach Kiel gezogen bin. Klar, ich habe schon von diesem ominösen “Grünkohl” gehört, doch im Süden haben Linsen, Sauerkraut oder Wirsing doch mehr Präsenz in den Wintermonaten als Grünkohl. 

Als ich das erste mal Grünkohl gesehen habe, war ich in der Mensa in Kiel. Naja, Grünkohl ist nunmal optisch keine Schönheit – ich musste als erstes bei dieser Konsistenz und dem Aussehen an den grünen Algenschlamm an den Schiffen denken. Somit war für mich das Thema Grünkohl für die ersten ein, zwei Jahre im Norden erst einmal durch. Gekostet habe ich es damals nicht, sondern ich sah den Grünkohl einfach auf den Tellern der anderen Studierenden und vermutlich hat das lieblose Anrichten der Mitarbeiterinnen in der Mensa ihr Übriges dazu beigetragen, dass es mich einfach nicht ansprach. 

Doch je mehr man sich in der neuen Heimat einlebt, umso wahrscheinlicher wird es, dass man von Freunden und Bekannten zum Grünkohlessen eingeladen wird. So konnte ich mich dann im dritten Jahr im Norden auch nicht mehr vor meinem “Erst-Kontakt mit Grünkohl” drücken. Ja, eigentlich sollte man denken, dass ich aufgeschlossener gegenüber neuem Essen bin, doch da war ich einfach voreingenommen. Zum Glück wurden meine Vorbehalte widerlegt. Da es zig unterschiedliche Zubereitungsformen von Grünkohl gibt, habe ich mich entschieden Euch mein Grünkohlrezept so vorzustellen, wie ich es kennen und lieben gelernt habe: Grünkohl mit karamellisierten Kartoffeln und dann noch eine guten Priese Zucker über dem Grünkohl. Bei mir darf es gerne ein wenig schneien, wenn ich Grünkohl esse. 

Und jetzt ist es schon so weit mit mir gekommen, dass wenn die Nebel aus den Feldern steigen, es in den Nächten immer frostiger wird, mein Teich zufriert und ich mich nach warmen Hausschuhen und einem Punsch vor dem offenen Kamin sehne, weiß, dass die Grünkohlzeit anbricht. Und ich mich freue. Denn in Vereinen und Verbänden, bei Freunden und Bekannten, überall im Norden köcheln nun die Töpfe, Einladungen flattern ins Haus und man beginnt die Grünkohlessen zu koordinieren. Und jeder hat seine ganz eigne Zubereitungsweise. Sei es die Dithmarscher Art, bei der der Grünkohl direkt mit den Kartoffeln verarbeitet wird, sei es die Art der Ostküste mit süßen Kartoffeln oder auch mit Haferflocken angedickt. Familienrezepte sind da stets sehr individuell und ich bin mir sicher, dass ich als Zugezogene mir erst einmal mein eigenes Rezept zusammen basteln muss. 

Dieses selbst zusammen gebastelte Grünkohlrezept möchte ich Euch heute gerne vorstellen. 

Zutaten Grünkohl:

Zutaten für 4-6 Personen, Grünkohl-satt

* 2 kg frischer Grünkohl

* 100g Schweineschmalz

* 1 Zwiebel

* 3 TL Senfkörner

* Salz und Pfeffer

* Kochwürste oder Mettenden

* 1 Schweinebacke

* 500g Kassler

* 1 Zwiebel mit 6 Nelken gespickt

* 1 Lorbeerblatt

* 500ml Fleischbrühe (selbst gemachte oder Instant)

* 1l Wasser

Zubereitung Grünkohl:

Ich habe meinen Grünkohl mit frischem Grünkohl zubereitet. Natürlich könnt Ihr auch auf den Grünkohl in Gläsern ausweichen, falls Ihr vor Ort keinen frischen Grünkohl bekommen solltet.

Zunächst wird der Grünkohl von den Strunken abgezupft und gründlich gewaschen. Anschließend habe ich den Kohl noch einmal klein gehackt, so dass die Stückchen nicht zu groß sind. Der Grünkohl kommt nun für ca. 3 Minuten in kochendes Wasser und wird blanchiert.

Das Schweineschmalz wird nun in einem großen Topf ausgelassen und darin die fein gehackten Zwiebeln glasig angeschwitzt. Zerstoßt die Senfkörner und lasst sie gemeinsam mit den Zwiebeln im Schmalz etwas Farbe und Geschmack bekommen. Zur Not könnt Ihr die Senfkörner auch mit mittelscharfem Senf ersetzen, doch ich bevorzuge die zerstoßenen Senfkörner.

Wenn die Zwiebeln ein wenig Farbe bekommen haben, kommt der Grünkohl mit in den Topf. Gebt nun die Flüssigkeit, die Schweinebacke, den Kassler und die Würste mit in den Topf. Ebenso kommt das Lorbeerblatt und die bestückte Zwiebel mit in den Topf.

Der Grünkohl sollte nun bei mittlerer Temperatur noch ca. 90 Minuten garen. Rührt regelmäßig um, so dass der ganze Kohl gar wird. Schmeckt den Grünkohl am Ende mit Salz, etwas Zucker und Pfeffer ab. Fischt das Lorbeerblatt und die mit Nelken bestückte Zwiebel wieder aus dem Grünkohl und fertig ist das deftig leckere Wintergericht aus Norddeutschland.

 

Zutaten karamellisierte Kartoffeln:

* 600g festkochende Kartoffeln (gerne etwas kleiner)

* 20g Schweineschmalz

* Salz und Pfeffer

* 2 EL Zucker

* Zubereitung im Idealfall in einer gusseisernen Pfanne

Zubereitung karamellisierte Kartoffeln:

Zunächst kocht und schält Ihr die Kartoffeln. diese werden anschließend goldgelb im Schweineschmalz (im Idealfall in einer gusseisernen Pfanne) gebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Da ich ein großer Fan von karamellisierten Kartoffeln zum Grünkohl bin, habe ich meine noch karamellisiert.

Hierfür wird der Zucker über die fertig gebratenen Kartoffeln gestreut. Durch die Hitze und gleichmäßiges Wenden der Kartoffeln, werden sie allmählich mit einem goldgelben Karamell überzogen.

Zum Anrichten des Grünkohls wird der Kassler sowie die Schweinebacke in Scheiben geschnitten und mit der Kochwurst und auf den Grünkohl platziert. Ich habe gelernt, dass man die Kartoffeln extra reicht. Zudem darf Zucker und Senf auf dem Tisch nicht fehlen. Denn jeder hat seinen eigenen Geschmack beim Grünkohl. Ich mag es gerne, wenn der Zucker über den Grünkohl gestreut wird.

Ich wünsche Euch viel Freude mit meinem Rezept für Grünkohl mit karamellisierten Kartoffeln ~ ein typisch norddeutsches Wintergericht. 

Und ich bin gespannt, wie Eure Grünkohl-Erfahrungen so aussehen.

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Schwarz-Weiß-Gebäck ~ marmoriert mit weihnachtlicher Schokoladenfüllung

Schwarz-Weiß-Gebäck und besonders diese Variation mit weihnachtlicher Schokoladenfüllung dürfen in der Weihnachtsbäckerei auf keinen Fall fehlen. Denn sie sind nicht nur optisch immer wieder schön, sondern sie überzeugen auch geschmacklich. Und für alle Back-Neulinge ist es auch ein sehr leichter Einstieg in die Weihnachtsbäckerei. 

Schwarz-Weiß-Gebäck ist eine eigentlich simple Plätzchenart aus Mürbeteig mit verschiedenen Mustern, die dadurch entstehen, dass ein Teil des Teiges, ähnlich wie beim Marmorkuchen, mit Kakao gefärbt wird. Das Schwarz-Weiß-Gebäck gibt es mit vielen verschiedenen Mustern. Zum Beispiel das Spiralmuster, das Streifenmuster, das Schachbrettmuster, das Kreismuster und zufällige Muster. 

Da meine handwerklichen Fähigkeiten in der Weihnachtsbäckerei noch ausbaufähig sind, ist mein Schwarz-Weiß-Gebäck nicht in der klassischen Schachbrett- oder Spiraloptik gelungen. Daher ist es eben eine marmorierte Version. Es gelingt ja auch nicht immer alles. 

Doch geschmacklich sind sie immer wieder wunderbar. Und das ist ja die Hauptsache. Und die weihnachtliche Schokoladenfüllung ist der ganz besondere Hit. Sie passen wunderbar zu heißer Schokolade, einem Tee oder Kaffee. 

Zutaten für beide Mürbeteige für das Schwarz-Weiß-Gebäck:

* 100g Puderzucker

* 200g zimmerwarme Butter

* eine Prise Salz

* Mark einer Vanilleschote

* Zesten einer halben Zitrone

* 300g Weizenmehl Typ 405

* 1 Ei-Dotter

* 1 Eiklar 

* 300g Kakao für den dunklen Mürbeteig 

Zubereitung des Teiges für das Schwarz-Weiß-Gebäck:

Zunächst verknetet Ihr den gesiebten Puderzucker mit dem Vanillemark, Salz und der Butter. Anschließend könnt Ihr das Mehl zunächst sieben und dann unterkneten. Halbiert nun den Teig.

In eine Hälfte knetet Ihr das Ei-Dotter und den gesiebten Kakao unter. In den zweiten Teig knetet Ihr das Eiklar ein. Danach könnt Ihr beide Teige mit Frischhaltefolie einpacken und einige Stunden kühl ruhen lassen.

Wenn es schnell gehen soll, könnt Ihr die Teige auch für ca. 20min ins Gefrierfach legen.

Wenn der Teig gekühlt ist, könnt Ihr mit dem Ausrollen des Teiges beginnen. Rollt den Teig im Idealfall auf Backpapier aus. Achtet darauf, dass der Teig nicht zu warm wird.

Für den Fall, dass der Teig während des Ausrollens zu weich und zu warm wird, zieht Ihr den Teig mit dem Backpapier auf ein Backblech und stellt dieses noch mal kühl. So könnt Ihr den Teig besser verarbeiten.

Für meine marmorierte Spiraloptik des Schwarz-Weiß-Gebäckes rollt Ihr die zwei Teige ganz gleichmäßig auf ca. 3mm Stärke aus. Dann legt Ihr die Platten aufeinander und rollt sie zusammen. Die Teigrolle sollte nun noch einmal kalt gestellt werden. Anschließend schneidet Ihr die Rolle in ca. 3-4mm dicke Plätzchen, legt sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und dann kommen sie bei 170°C in den Backofen, bis sie schön goldgelb sind. Ich würde Euch jedoch im vorgeheizten Backofen ca. 12 min raten. Die genaue Backdauer hängt von der Dicke eurer Plätzchen ab.

Weihnachtliche Schokoladenfüllung für das Schwarz-Weiß-Gebäck:

* 1/2 TL Zimt 

* 1/2 TL Nelkenpulver 

* Mark einer Vanilleschote 

* 1 EL Whiskey 

* 20g Butter 

* 100g weiße Schokolade

* 100g Zartbitterschokolade 

 

Wenn das Schwarz-Weiß-Gebäck frisch aus dem Backofen kommt, sollten sie zunächst etwas abkühlen. Schichtet sie dafür auf ein Kuchengitter.

Nun könnt ihr die Schokolade zusammen mit der Butter im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Haltet Euch da am besten an die jeweilige Anleitung der Schokolade oder auch der Kuvertüre. Gebt dann die Gewürze und den Whiskey hinzu, verrührt alles und fertig ist die weihnachtliche Füllung für das marmorierte Schwarz-Weiß-Gebäck.

Klekckst auf den unteren Keks so viel von der Schokofüllung, dass sie fast am Rand angekommen ist und legt mit etwas Druck den Deckel auf. Anschließend könnt ihr die Kekse gerne noch mit etwas flüssiger Schokolade verzieren.

Wenn das Schwarz-Weiß-Gebäck abgekühlt ist, könnt Ihr sie in eurer Keksbox verstauen.

Lasst Euch das Schwarz-Weiß-Gebäck mit weihnachtlicher Schokoladenfüllung gut schmecken! 

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Gefüllte Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl ~ die buttrig, zarten Klassiker im Advent

Gefüllte Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl, sie dürfen auf keinem Plätzchenteller fehlen, denn sie sind für mich die buttrig, zarten Klassiker im Advent. Und da ich dieses Jahr schon sehr früh in Weihnachtsstimmung bin, habe ich bereits Mitte November die ersten Plätzchen gebacken.

Normalerweise geht bei mir die Weihnachtsbäckerei erst im Advent los – doch irgendwie sind meine kommenden Wochenenden sehr voll und ich wollte im Advent mit ein paar leckeren Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl starten können. 

Das schöne an Linzer Plätzchen ist, dass sie nicht nur optisch so schön sind, dass sie auf keinem Plätzchenteller fehlen dürfen, sondern dass sie geschmacklich immer wieder überzeugen. Auch nach ein paar Wochen in der Plätzchendose schmecken sie noch wunderbar und werden nicht zu trocken. 

Und dieses Rezept für gefüllte Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl bringt durch das Dinkelmehl und den Anteil von Dinkelvollkornmehl noch eine schön saftige und nussige Komponente mit. Ich backe auch in der Weihnachtszeit sehr gerne mit Dinkelmehl. Wie sieht es bei Euch aus? 

Zutaten Gefüllte Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl:

* 160g weiche Butter 

* 60g Puderzucker 

* Mark einer 1/2 Vanilleschote 

* Abrieb einer 1/2 Zitrone

* 1g Salz 

* 1 Ei 

* 180g Dinkelmehl Typ 1050

* 75g Dinkelvollkornmehl 

* 1/2 TL Zimt

 

Zubereitung Gefüllte Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl:

In die weiche Butter das Ei und die Gewürze einkneten, danach könnt ihr das gesiebte Mehl und den gesiebten Puderzucker unterkneten.

Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten nichts wird, da er an Bindung verliert. Schlagt den Teig in Folie ein und legt ihn ein paar Stunden in den Kühlschrank.

Tipp: Wenn es besonders schnell gehen soll, kann der Teig auch für 20-30min in das Gefrierfach.

Beim Ausrollen solltet ihr den Teig kurz ankneten und dann mit gesiebtem Mehl in die gewünschte Dicke (2-3mm) ausrollen.

Ca. 50 Kreise (ca. 5 cm Ø) ausstechen. Aus der Hälfte in der Mitte kleinere Sterne, Herzen und Monde ausstechen, evtl. als Teigreste weiterverarbeiten. Plätzchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Im vorgeheizten Backofen können nun die Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/Gas: Stufe 2) ca. 12 Minuten backen.

Ich persönlich lasse die Linzer Plätzchen nicht auskühlen, sondern stapel sie direkt auf ein Gitterblech und beginne direkt mit der Weiterverarbeitung, so dass die Füllung schön mit den warmen Plätzchen verschmilzt.

Füllung für die Linzer Plätzchen:

* Erdbeergelee

* Zimt 

* 1 EL Rum 

Jetzt solltet Ihr das Gelee erwärmen. Würzt es mit etwas Zimt und gebt einen Esslöffel Rum für die besondere Note hinzu. Gerne könnt Ihr je nach eurem Geschmack das Gelee noch mit Nelke oder Vanille verfeinern. Schmeckt es nach eurem persönlichen Geschmack ab. Die ganzen Kekse damit bestreichen und je ein Keks mit Loch darauf legen. Das Loch könnt Ihr noch mit etwas Gelee auffüllen. Abschließend könnt Ihr die Linzer Plätzchen mit Puderzucker bestäuben. Und fertig sind die leckeren gefüllten Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl. Dann können die Linzer Plätzchen in Ruhe auskühlen.

Lasst Euch meine gefüllten Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl gut schmecken. Für mich sind die buttrig, zarten Klassiker im Advent einfach nicht weg zu denken. <3

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Kleines und schnelles Bauernbrot ~ perfekt für ein rustikales Abendbrot

Dieses kleine und schnelle Bauernbrot ist perfekt für ein rustikales Abendbrot. Käse, Wurst, Tomate, Gurke und deftiger Belag passen wunderbar. 

Dieses kleine Bauernbrot habe ich als Mitbringsel gebacken. Da ich leider sehr in Eile war, habe ich das Brot ein paar Minuten zu früh aus dem Backofen genommen und so war es noch leicht feucht in der Mitte. Damit dieses leckere und schnelle Bauernbrot jedoch ideal gelingt und geschmacklich, optisch und in der Konsistenz überzeugt, habe ich die Backzeit in diesem Rezept etwas angepasst. 

Aber das kann natürlich immer mal passieren. Daher gebe ich in meinen Rezepten meist ca.-Angaben bei der Backzeit an. Ihr kennt das sicherlich, kaum ist ein Brot mal etwas voluminöser und nicht ganz so flach, schon variiert die Backzeit. 

Aber geschmacklich war es sehr lecker und ich möchte Euch jetzt direkt das Rezept vorstellen. 

Zutaten kleines und schnelles Bauernbrot:

* 1 Würfel frische Hefe 

* 1 TL Rübensirup (22g) 

* 2 TL Salz 

* 450g Dinkelvollkorn Mehl 

* 250g Weizenmehl Typ 405

* 5g Brotgewürz 

* 450g Buttermilch 

* 50g lauwarmes Wasser 

Zubereitung kleines und schnelles Bauernbrot:

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe in dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Sirup gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben und das Salz unterheben.

Wenn die Hefe Blasen geschlagen hat, kann die Buttermilch mit in die Flüssigkeit. Verrührt alles kräftig. Der Teig kann nun entweder von Hand oder mit der Küchenmaschine verarbeitet werden. Achtet bitte darauf, dass eure Küchenmaschine auch einen so schweren Teig verarbeiten kann. Oder Ihr knetet von Hand.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Jetzt wurden bei uns die Rauten-Muster in das kleine und schnelle Bauernbrot geschnitten. Schneidet nicht zu tief, da ansonsten eine zu tiefe Kerbe in der Brotkruste entsteht und es anschließend schwer ist, gleichmäßige Brotscheiben zu schneiden.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 40°C noch 30min gehen lassen. Natürlich kann der Brotteig auch an einem anderen warmen Ort ruhen. Wenn die Zeit vorbei ist und der Laib aufgegangen ist, könnt ihr ihn noch einmal mit einer Wasser-Salz-Mischung bestreichen und etwas Mehl über den Laib streuen.

 

Anschließend wird das Bauernbrot noch ca 40 Minuten bei 240°C gebacken. Ihr erkennt, dass das Brot fertig ist, wenn ihr auf das Brot mit einem Kochlöffel klopft und es hohl / dumpf klingt.  Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

So ihr Lieben, ich hoffe, dass ich Euch ein wenig für selbst gebackenes, frisches Brot begeistern konnte und wünsche Euch allen viel Freude mit meinem kleinen und schnellen Bauernbrot . Und natürlich eine schöne Zeit mit euren Lieben! 

 

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