Vollkorn-Roggen-Dinkelbrötchen

Gibt es etwas Schöneres, als sonntags Morgens gemütlich mit seinen Lieben zu brunchen mit frisch gebackenen Brötchen?
Heute möchte ich Euch meine Vollkorn-Roggen-Dinkelbrötchen vorstellen. Sie sind luftig lecker, schmackhaft und es lohnt sich immer wieder den Teig 24 Stunden gehen zu lassen. Also lasst Euch nicht abschrecken, die Bearbeitungszeit ist nicht wirklich lang, ihr müsst einfach nur etwas langfristiger planen, dafür werdet ihr mit leckeren Frühstücksbrötchen belohnt. 

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Zubereitung Frühstücksbrötchen:

Vorteig:
* 250g Dinkelvollkornmehl

* 150g Roggenvollkornmehl

* 350ml Wasser

* 30g frische Hefe

Zunächst wird der Vorteig angesetzt. Aus Mehl, Wasser und der frischen Hefe wird mit Hilfe der Küchenmaschine ein Teig geknetet. Dieser sollte nun mit einem Küchentuch abgedeckt werden und an einem warmen Ort für 12 Stunden ruhen. Ich hatte den Vorteig abends angesetzt und ihn bis zum nächsten Morgen ruhen lassen.

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Teig:
* Vorteig

* 150g Dinkelvollkornmehl

* 200g Roggenmehl Typ 1150

* 400ml Dunkles Pils

* 25g Salz

Nun kommt zu dem Vorteig das restliche Mehl, das Salz und das dunkle Bier dazu. Alles wird nun abermals mit der Küchenmaschine zu einem Teig verknetet. Dieser Teig sollte nun wieder abgedeckt einige Stunden ruhen. Bei mir waren es 10 weitere Stunden.

Nach der Ruhezeit den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und den Teig in drei gleich große Stücke aufteilen. Diese nun in eine längliche Form eindrehen und noch einmal halbieren.

Der Teig ist in der Konsistenz sehr, sehr flüssig. Achtet beim Verarbeiten bitte darauf, dass der Teig sich nicht seinen Weg in die halbe Küche sucht. Mit flinken Händen und ein wenig Mehl als eine Barriere, müsste es jedoch klappen. Knetet bitte nicht zu viel zusätzliches Mehl unter, da sich sonst die Teigmenge enorm vervielfacht.

Diese nun noch einmal länglich ziehen und dann von der breitesten Seite her aufrollen und auf einem Backblech auf der mittleren Schiene bei 220°C für 35min backen. Ich hatte noch eine hitzebeständige Schale mit Wasser im Backofen stehen.

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Nach dem Backen kurz auf einem Gitterblech auskühlen lassen und dann noch möglichst warm genießen.

Lasst es Euch schmecken!

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12 Kommentare

    1. Mimi Autor

      Liebe Caro,
      das freut mich, dass dir die Brötchen und das Rezept gefallen. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass sie kommenden Sonntag gelingen.
      Liebe Grüße,
      Mimi

      Antworten
    1. Mimi Autor

      Hallo Christine 🙂
      Ich freue mich sehr, dass ich bei deiner Linky Party dabei sein kann! Das ist wirklich eine sehr schöne Idee – Danke für deine Mühe! 🙂
      Viele liebe Grüße, Mimi

      Antworten
  1. Liebste Mimi,

    also deine Brötchen sind ja immer perfect in shape. Ich bewundere dich für deine Brötchen-Back-Kunst.
    Einen schönen Blog hast du. Ich bin von Hölzchen auf Stöckchen (oder so) zufällig auf dich gestoßen, bzw über Facebook und wollte gleich mal einen Gruß da lassen. Da hast du ja ganz schön was geschafft.
    Guck doch mal bei mir rüber.

    VG und bis bald
    Desi von brutzlemania

    Antworten
    1. Mimi Autor

      Liebe Desi,

      vielen herzlichen Dank für deinen lieben Worte! Das freut mich sehr ♡
      Ich versuche bei meinen Brötchen stets Rezepte, die leicht zu variieren sind und auch noch gut schmecken. Doch sicher weiß man es ja vorher nie 😉

      Ich seh gleich mal bei dir vorbei,
      Liebe Grüße Mimi ♡

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  2. Hallo Mimi,

    mir kam die Flüssigkeitsmenge schon beim Lesen schon viel zu hoch vor, aber ich wollte das Rezept gern probieren. Leider hat es sich bestätigt, der Teig war viel zu flüssig ich hätte noch jede Menge Mehl unterkneten müssen. Dann allerdings hätte ich unser ganzes Dorf mit Brötchen versorgen können…
    Vielleichst prüfst Du die Mengenangaben nochmal, ich meine, da stimmt etwas nicht.

    LG
    Tanja

    Antworten
    1. Mimi Autor

      Hallo liebe Tanja,

      die Flüssigkeitsmenge entspricht der Menge, die ich bei dem Rezept verwendet hatte. Der Teig ist so flüssig angelegt, jedoch sollte dann bei dem Rezept nicht noch mehr Mehl hinzu kommen. Durch die Flüssigkeit und den Vorteig werden die Brötchen später so schön luftig. Wichtig sind die flinken Hände beim Verarbeiten.
      Danke für den Hinweis, das sollte ich im Rezept noch einmal anmerken.
      Viele liebe Grüße und noch einen schönen Tag,

      Mimi

      Antworten
    1. Mimi Autor

      Liebe Charlotta,

      das freut mich sehr, dass dir meine Brötchen gefallen. Und ja, sie passen wunderbar zu deftigen Suppen, Eintöpfen und sicherlich auch zu deiner Rosenkohlsuppe. Jetzt in der Herbst- und Winterzeit sind solche Rezepte einfach gut.
      Hab noch einen schönen Tag,

      liebe Grüße, Mimi

      Antworten
  3. Maria

    Hallo Mimi
    ich mache meine Teigwaren schon seit vielen Jahren selbst, aus frisch gemahlenem Korn. Ich habe also schon Erfahrung im Umgang mit Teigen. Allerdings habe ich mich noch nie mit solch flüssigen Teigen beschäftigt, bin aber Vollkornfan und würde dein Brötchenrezept sehr gerne nachbacken. Es ist mir allerdings ein Rätsel, wie ich so einen flüssigen Teig verarbeiten soll. Gibt es dazu ein Video von dir oder jemand anderem, damit man sieht, welche Handgriffe genau nötig sind. Flink arbeiten kann ich, muss aber wissen wie. Und noch eine Frage: Du nimmst Dunkles Pils. Ich wohne ganz im Süden der Republik, bei uns gibt es so etwas nicht.
    Welcher Biersorte würde das denn entsprechen, bzw. was nehme ich ersatzweise?
    Danke für eine Antwort

    Antworten

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