Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen

Schweinemedaillons sind feine, etwa Handflächengroße Stücke der Schweinelende oder auch Schweinefilet. Je nach Region wird das Filet unterschiedlich bezeichnet. Schweine Medaillons (engl. Medallions of pork, franz. Médaillons de porc, ital. Medaglioni di maiale, span. Medallones de cerdo) werden aus dem langen Filet Stück vom Schwein geschnitten. Die Medaillons sind bis zu 5 cm dick und rund. Das Fleisch ist besonders zart und braucht nur kurz gebraten zu werden. Soviel erstmal vorne weg. 

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Bei uns zu Hause war es mal wieder Zeit für eine leckere Fleischmahlzeit. Fleisch gibt es bei uns nicht jeden Tag, eher nur ein oder zwei mal in der Woche. Dafür ist uns die Fleischqualität und auch die Lebensbedingungen der Tiere sehr wichtig. Zum einen schmeckt das Fleisch aus artgerechter und biologischer Tierhaltung besser, es wird beim Verarbeiten nicht kleiner und zum anderen schwingt bei uns als Fleischessern auch immer noch eine moralische Komponente mit. Hierzu gibt es diverse Positionen unterschiedlichster Art. Ein Richten über Richtig oder Falsch möchte ich mir hier nicht anmaßen, sondern meine persönliche Sichtweise der bewussten Ernährung und Lebensweise viel mehr darstellen oder auch erläutern. 

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Also wenn es dann schon mal Fleisch gibt, dann darf es gerne etwas Leckeres sein. So auch bei diesem Gericht. Ich habe mich für Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen entschieden. Die Schweinemedaillons sind eigentlich sehr schnell zubereitet. Das ganze Essen ist, wenn ihr  nicht zwischendurch ein Foto-Shooting macht, innerhalb einer halben Stunde auf dem Tisch. 

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Als Beilagen gibt es bei uns ganz herbsttypisch Kartoffeln und Kräuterseitlinge. Das schöne an dem Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen ist jedoch, dass ihr mit den Beilagen sehr gut variieren könnt und es mit einem frischen Salat mit Kräutern und Blumen zum Beispiel ein leckeres Ostergericht wird. Oder im Sommer könnt ihr mit gegrillten Cocktailtomaten arbeiten. Anweihnachten wäre zum Beispiel eine Ergänzung mit Rotkohl und Preiselbeeren auch sehr lecker. Eurer Kreativität ist bei der Auswahl der Beilagen für die Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen keine Grenze gesetzt. 

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Doch bevor wir mit der Zubereitung des Gerichtes beginnen können, müssen wir uns zunächst der Vorbereitung der Schweinemedaillons widmen. 

Vorbereitungen:

Falls noch vorhanden, sollte man die dünne silbrige Haut und die Sehnen entfernen, damit die Schweine Medaillons beim Braten zart werden.Das Fett lasse ich sehr gerne dran, da Fett bekanntlich ein Geschmacksträger ist. Wer es jedoch etwas fettärmer mag, kann das Fett auch noch entfernen, verzichtet dann jedoch auf Geschmack.

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Anschließend wird die Schweinelende in ca. fünf Zentimeter dicker Scheiben geschnitten. Achtet darauf, dass ihr die Anfangs- und Endstücke der Schweinelende nicht für die Medaillons verwendet. Ich friere sie entweder ein und mache daraus Geschnetzeltes oder es gibt am nächsten Tag direkt Geschnetzeltes, eine Reispfanne mit Schweinegeschnetzeltem oder auch kurz angebratene Filetstreifen für den Salat als Beilage. Da gibt es sehr viele Verwendungsmöglichkeiten.

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Doch nun kommen wir zur Zubereitung der Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen. 

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Zubereitung Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen: 

* Schweinemedaillons

* 1 TL Schweineschmalz

 

Zunächst werden die Kräutermedaillons in einer heißen Pfanne mit etwas Schweineschmalz von allen Seiten kurz angebraten. Wenn die Schweinemedaillons kurz angebraten wurden, könnt ihr mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Bitte nicht vor dem Anbraten, da der Pfeffer ansonsten leicht bitter werden würde.

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Jetzt können die Schweinemedaillons in einer Backofengeeigneten Pfanne oder anderen Form direkt in den Backofen. Dieser sollte zuvor schon auf 160°C vorgeheizt sein. Lasst die Schweinemedaillons nun für 10 Minuten im Backofen. In der Zwischenzeit könnt ihr die Kräuterkruste vorbereiten.

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Kräuterkruste:

* 2-3 EL Semmelbrösel

* 3-4 EL Olivenöl

* Pfeffer und Salz

* eine Hand voll Basilikumblätter

* eine Hand voll Majoran

* eine Hand voll Schnittlauch

Die frischen Kräuter werden gewaschen und kommen dann mit dem Olivenöl und den Gewürzen in den Mörser. Wenn die Konsistenz relativ flüssig und schön grün geworden ist, könnt ihr mit dem Untermischen der Semmelbrösel beginnen. Wichtig ist, dass am Ende eine relativ kompakte Masse entsteht. Ihr könnt die Kruste auch gerne zwischendurch abschmecken, da ja alles roh gegessen werden kann. Bedenkt jedoch, dass das Schweinemedaillon sehr dezent gewürzt wurde und so der Geschmack hauptsächlich von der Kräuterkruste kommt. Übertreibt es jedoch auch nicht mit Pfeffer und Salz.

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Wenn die Medaillons ihre 10 Minuten im Backofen waren, können sie mit der Kräuterkruste belegt werden. Versucht die Masse gleich dick auf allen Medaillons zu verteilen. Sie darf gerne 1-2 Zentimeter dick sein. Muss aber nicht. Das hängt auch von der Medaillongröße ab.

Anschließend wandert die Pfanne mit den Schweinemedaillons und der Kräuterkruste wieder zurück in den Backofen. Grillt sie nun von oben ganz kurz bei großer Hitze, so dass eine schöne Kruste entsteht. Und schon sind die Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen fertig und können mit den jeweiligen Beilagen gegessen werden.

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Kräuterseitlinge:

* Kräuterseitlinge

* Zitronenzesten

* Chili

* Thymian

* Olivenöl

Gebt das Olivenöl in die Pfanne, legt die in Scheiben geschnittenen Kräuterseitlinge in die erhitzte Pfanne, gebt die Zitronenzesten, den Chili und den frischen Thymian hinzu und bratet die Pilze von beiden Seiten an, bis sie die gewünschte Farbe und Bissfestigkeit haben.

Zudem hab ich noch gekochte Kartoffeln serviert. Falls ihr die frische der Kräuter liebt, könnt ihr noch ein paar frische Kräuter mit auf das Teller legen. Es war eine leckere Kombination.

 

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Lasst Euch die Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen gut schmecken! Ich bin gespannt auf eure Beilagen-Variationen! 

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Knusperfladen mit Salami und Ei

Ich hatte vor einiger Zeit ein kleines Gartenfest zu Hause. Daher hatte ich ein Buffet vorbereitet und auch meine leckeren Börek gemacht. Davon sind ein paar einzelene Yufka-Blätter übrig geblieben und ich wusste die letzte Zeit nicht so genau, was ich denn leckeres mit drei einzelnen Yufka-Blätern zubereiten  könnte. 

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Da ich selbst ja gerne auch mit Weitblick koche und versuche Reste und bereits gekaufte Lebensmittel weiter zu verarbeiten, konnte ich die drei einzelnen Yufka-Blätter nicht einfach so liegen lassen. Ende letzter Woche, als sich der Kühlschrank so langsam lichtete und der nächste Wocheneinkauf bevor stand, habe ich mich dann durchgerungen und so ein richtig leckeres, deftiges Resteessen gemacht: Knusperfladen mit Salami und Ei. Dazu noch eine Schüssel Salat und etwas frische Rohkost und schon war ein neues Hauptgericht fertig. Der Knusperfladen mit Salami und Ei ist eine Mischung zwischen Pizza, Blätterteiggebäck und Flammkuchen. Sehr lecker und schnell gemacht. 

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Letztendlich ist der Knusperfladen mit Salami und Ei eine leckere, Pizza-ähnliche Resteverwertung. Doch Ich finde es immer sehr wichtig die gekauften Lebensmittel aufzubrauchen und nichts weg zu werfen, besonders da so viele Menschen auf der Welt Hunger leiden, möchte ich nicht so verschwenderisch mit den Nahrungsmitteln umgehen. Das geht Euch sicherlich auch so. 

Doch nun kommen wir zu dem schnellen Rezept des deftigen und schnellen Resteessens: Knusperfladen mit Salami und Ei. 

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Zubereitung: 

* 3 Yufka-Teigblätter

* 2 EL Tomatenmark

* 1 TL Olivenöl

* Pfeffer, Salz, italienische Kräuter

* 1 Zwiebel

* ein paar Scheiben Salami 

* drei Eier 

* frischer Schnittlauch 

Zunächst kommen die Yufka-Teigblätter auf Backpapier und dann auf einen Gitterrost oder ein durchlöchertes Pizzablech.

Für die Sauce wir das Tomatenmark mit dem Olivenöl und den Gewürzen vermischt und mit einer Gabel auf der obersten Teigschicht verteilt.

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Daraufhin wird die Zwiebel in dünne Ringe geschnitten. Die Salamischeiben und die Zwiebel auf dem Teig verteilt und abschließend kommen noch drei Eier oben drauf. (Der frische Schnittlauch kommt erst nach dem Backen auf den Knusperfladen mit Salami und Ei).

Der Knusperfladen mit Salami und Ei kommt nun bei Umluft für 15-20min bei 180°C in den Backofen. Ich hatte den Backofen nicht vorgeheizt, sondern mit dem Knusperfladen mit Salami und Ei langsam aufgewärmt. Die genaue Dauer des Backvorgangs hängt auch davon ab, wie hart gegart ihr eure Eier mögt. Behaltet den Knusperfladen mit Salami und Ei einfach ein wenig im Auge.

Wenn der Knusperfladen mit Salami und Ei fertig ist, könnt ihr noch ein wenig frischen Schnittlauch darüber streuen.

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Wenn dieser Fertig ist, kann der Knusperfladen mit Salami und Ei mit Salat und Rohkost gegessen werden. Guten Apetitt! 

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Schwäbischer Kartoffelsalat

Als Exil-Schwäbin in Norddeutschland gibt es ja so ein paar Dinge, die ich wirklich vermisse. Abgesehen von den Bergen und Hügeln (die sehr gut durch das Meer, den weiten Himmel und den frischen Wind ausgeglichen werden können), werde ich irgendwie mit den schweren Mayo-lastigen Kartoffelsalaten in Norddeutschland nicht so wirklich warm. Doch jede Region ist nun einmal unterschiedlich und hat auch unterschiedliche Vorzüge. Da gibt es kein „besser“ oder „schlechter“.

Natürlich schmecken mir die anderen Kartoffelsalatvariationen auch sehr gut, doch mir geht immer wieder mein kleines, kulinarisches Herz auf, wenn es bei uns eine typische schwäbische Speise gibt. So ist es auch bei meinem Kartoffelsalat. Schwäbischer Kartoffelsalat – am besten noch warm – und schön „schlonzig“ wie er auf der Alb eben sein muss, ist einfach etwas ganz besonderes. 

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Es gibt im Schwabenland zig unterschiedliche, meist von Dorf zu Dorf oder von Familie zu Familie, unterschiedliche Rezepte für „den Schwäbischen Kartoffelsalat“. Und natürlich sind alle auch genau richtig. Sie unterscheiden sich meist in Nuancen und schmecken alle wunderbar. Jeder kennt das doch, so wie bei der eigenen Großmutter oder Mutter schmeckt es eben nirgends. Da kommt einfach kein Restaurant ran. Auch wenn kreative Experimente immer wieder lecker sind, so besinne ich mich gerne auf die bodenständigen und leckeren Familienrezepte. 

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Die Frage der Frage: Welche Kartoffelsorte?

Um einen Kartoffelsalat so richtig „schlonzig“ hin zu bekommen, beginnt schon alles bei der Kartoffelauswahl beim Einkauf. Nicht jede Sorte hat das gleiche Ergebnis, jede Sorte schmeckt auch noch einmal etwas anders und unterscheidet sich in der Verarbeitungskonsistenz.

Schwäbischer Kartoffelsalat – da muss es bei mir auf alle Fälle die Kartoffelsorte Linda sein. Die Kartoffelsorte Linda ist eigentlich eine festkochende Kartoffel, jedoch wird sie mit der Zeit der Lagerung mehligkochend. Das heißt, ich nehme für den schwäbischen Kartoffelsalat abgelagerte Kartoffeln der Sorte Linda. Leider ist der Marktanteil dieser Sorte sehr gering und ihr findet sie vermutlich nur auf dem Wochenmarkt oder direkt beim Bauern. Das besondere ist, dass sie tiefgelb ist und besonders aromatisch im geschmack. Also perfekt für einen Kartoffelsalat. Ansonsten, falls ihr die Sorte nicht finden solltet, könnt ihr auch eine andere, mehlig kochende Kartoffelsorte kaufen.

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Zubereitung Schwäbischer Kartoffelsalat: 

* 1kg mehlig kochende Kartoffeln (im Idealfall die Sorte Linda) 

* 1 mittelgroße Zwiebel 

* 2-3 EL Weißweinessig

* 3 EL Sonnenblumenöl

* 1 EL Salz 

* 1 TL Pfefferkörner

* 1-2 TL Senfkörner 

* 1 Tasse Fleischbrühe / alternativ geht auch Gemüsebrühe 

 

Zunächst werden die Kartoffeln in einem Dampfkochtopf gegart. Wenn diese noch warm sind, könnt ihr sie schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Nicht zu dünn und nicht zu dick ist hier die Devise.

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Ich verwende meist einen Eierschneider um die Kartoffeln in gleichmäßige Scheiben zu schneiden. Das geht erstens schneller und zweitens sind die Scheiben auch noch gleich dick.

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Wenn nun die Kartoffeln geschnitten sind, geht es an die Zubereitung der Sauce. Zunächst wandern die Pfefferkörner und Senfkörner in den Mörser und werden fein zermalen. Stellt diese Mischung kurz beiseite, denn sie kommt gleich zum Einsatz.

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Anschließend wird die Zwiebel in kleine, feine Stücke geschnitten. Die Zwiebelstückchen werden daraufhin in dem Sonnenblumenöl kurz glasig angebraten und dann mit den Gewürzen und der Brühe abgelöscht.

Die Zwiebel können nun in der gewürzten Brühe etwas ziehen. So ca. 2-3min. Danach kommt die Brühe auf die geschnittenen Kartoffeln. Der Salat wird mit Essig und Salz angemacht und abgeschmeckt. Die Brühe darf gerne etwas mehr als die übliche Salatsaucenmenge sein, die Kartoffeln saugen die Flüssigkeit sehr schnell auf.

Nun habt ihr die Wahl, lasst ihr den Kartoffelsalat noch ein wenig ziehen oder esst ihr ihn direkt warm? Ich persönlich bevorzuge ihn ja warm. Also nach so ca. 5-10min Ziehzeit.

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Dekoration Schwäbischer Kartoffelsalat: 

* Schnittlauch

* gekochtes Ei 

Typischer Weise wird der schwäbische Kartoffelsalt mit einem hart gekochten Ei und Schnittlauch dekoriert. Beides wird klein geschnitten und auf dem Salat schön drapiert. Und wenn ihr genau so gerne wie ich weiche Eier mögt, dann könnt ihr auch ein frisch gekochtes, weiches – noch flüssiges Ei auf den Schwäbischen Kartoffelsalat legen.

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Ich hoffe, dass Euch der Schwäbische Kartoffelsalat schmeckt! Viel Spaß und Freude an der ganz typischen Hausmannskost. 

 

 

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Süßkartoffel-Zitronen-Kapern-Auflauf

Süsskartoffeln stammen ursprünglich aus Südamerika und lieben das tropische Klima. Sie sind ein sehr nährstoffreiches Gemüse, da sie prall gefüllt sind mit Nähr- und Vitalstoffen. Zudem schmecken Süsskartoffeln schmecken noch köstlich und lassen sich in unzähligen Varianten zubereiten – ob roh oder gekocht, ob gegrillt oder als Pommes, ob schnell oder aufwändig, ob nach Art des Hauses oder exotisch. Mit der Süsskartoffel ist alles möglich.

Doch auch wenn der Name täuscht – sie sind keine Kartoffeln, auch wenn sie als Knolle in der Erde wachsen – die Süßkartoffel gehört zu der botanischen Familie der Windengewächse. Heute möchte ich Euch einen leckeren und schnellen Auflauf mit Süßkartoffeln vorstellen. 

Hier der Süßkartoffel-Zitronen-Kapern-Auflauf frisch aus dem Backofen.

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Zubreitung:

* zwei Süßkartoffeln

* eine rote Zwiebel

* eine halbe Zitrone (in Scheiben)

* Saft einer halben Zitrone

* ein Teelöffel Zucker

* ein Esslöffel Kapern

* bunter Pfefferkörner (leicht zerstoßen)

* Salz

* Muskatnuss

* ein EL Olivenöl

* eine Knoblauchzehe

* eine Chili-Schote

* 25g Fetakäse

* zur Dekoration nach dem Backen: Schnittlauch und Kresse

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Die Süßkartoffeln werden geschält und in sehr dünne Scheiben geschnitten. Ich habe hierfür die Brotschneidemaschine verwendet, so wurden sie gleichmäßig dünn.
Die Zwiebel wird ebenfalls in dünne Ringe / Scheiben geschnitten. Nun werden in eine Auflaufform abwechselnd die Süßkartoffelscheiben und die Zwiebeln gestapelt.
Die Kapern, die leicht zerstoßenen bunten Pfefferkörner, die Gewürze und die ganze Knoblauchzehe kommen nun oben auf den Auflauf. Und noch ein paar Scheiben der Zitrone.

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Der Saft der Zitrone und der Zucker werden nun mit dem Olivenöl vermischt und etwas über den Auflauf geträufelt. Der kommt nun für insgesamt 45min bei 180°C Umluft in den Backofen. Alle 15min könnt ihr nun noch ein wenig von der Zitronen-Zucker-Ölmischung über den Auflauf träufeln.
Nach 30min Backzeit kommt nun der Fetakäse auf den Auflauf. Ich hatte ihn mit einer groben Reibe geraspelt, so dass der Fetakäse als Flocken auf dem Auflauf verteilt werden kann.

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Bevor der Auflauf auf den Tisch kommt, kann er noch mit ein paar frischen Kräutern garniert werden. Bei mir waren es Kresse und Schnittlauch.

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Lasst es Euch den Süßkartoffel-Zitronen-Kapern-Auflauf gut schmecken!

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Bauernpfanne

Heute möchte ich Euch gerne mal in die bodenständige und deftige Küche entführen. Kartoffeln sind nicht nur gesund, lecker und sättigend, sondern sie gehören auch zu den alltäglichen Gerichten in fast jedem Haushalt dazu. Besonders in den kalten Wintermonaten ist eine deftige Mahlzeit mit heißen Kartoffeln nicht nur sättigend sondern ein richtiges Soulfood. Gut für die Seele. 

Die Bauernpfanne ist einfach ein wunderbares Essen. Es ist leicht zu zubereiten, schmeckt wunderbar und wärmt von innen. Dazu ist es eine wunderbare Resteverarbeitung. Ich koche ja gerne sehr bewusst und versuche die Zutaten auszubrauchen und abwechslungsreich auf den Tisch zu bringen. Ihr kennt das sicher selbst, jeden Tag nur Pasta oder Kartoffeln ist auf Dauer ermüdend und die Freude an der Zubereitung und am Genuss lässt leider nach. Daher ist Abwechslung stets eine schöne Möglichkeit die Geschmacksnerven wach zu halten. 

Was verstehe ich unter bewusster Resteverwertung? Bei Kartoffeln zum Beispiel muss man nicht direkt am nächsten Tag die übrig gebliebenen Kartoffeln weiter verarbeiten. Sie halten sich im kühlen Keller oder im Kühlschrank noch einige Tage. So können zwischen durch auch noch andere Gerichte gezaubert werden und es ist kein alltäglicher Trott in der Speißeplangestaltung. Zudem ist es meiner Meinung nach wichtig, dass man bewusst mit Nahrungsmitteln umgeht. Besonders da es auf der Welt so viele Menschen gibt, die an Hunger oder Mangelernährung leiden. Dann ist es umso bedauerlicher, wenn wir nachlässig mit übrig gebliebener Nahrung umgehen. 

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Einzig Planung und ein wenig Weitsicht ist nötig. So kam ich dann auch auf meine Bauernpfanne – die eine wunderbar leckere und deftige Resteverwertung war. Sowohl der Kochschinken, das Schweineschmalz als auch die gekochten Kartoffeln oder die Eier – einzeln wären sie nicht so lecker gewesen, doch gemeinsam waren sie einfach passend. 

Doch nun genug von meinen Gedanken zum bewussten Umgang mit Nahrungsmitteln – wie handhabt ihr das? Habt ihr einen Tag in der Woche, an dem Reste gegessen werden? Als eine bunte Tafel von vielen leckeren Gerichten? Friert ihr übrig gebliebenes Essen ein? Oder versucht ihr es in neuen Gerichten weiter zu verarbeiten? Ich bin auf eure Ideen gespannt!

Doch nun zu meiner Bauernpfanne.

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Zubereitung:

* gekochte Kartoffeln mit Schale 

* eine rote Zwiebel

* ein EL Zwiebelschmalz 

* zwei EL Frischkäse (light) 

* Pfeffer, Salz, Paprikapulver edelsüß

* vier Scheiben gekochter Schinken 

* drei Eier (M) 

* etwas Gauda (gerieben) 

* frische Petersilie und frischer Schnittlauch 

Die Kartoffeln waren von einem Gericht ein paar Tage zuvor und wurden gründlich gewaschen, bevor sie gegart wurden, so dass sie mit Schale gegessen werden können. Achtet jedoch darauf, dass die Schale nicht grün ist, dann ist sie nicht genießbar. Es wird zunächst das Zwiebelschmalz in einer Pfanne erhitzt, bei mittlerer Temperatur. Daraufhin werden die Zwieblstückchen im Zwiebelschmalz angeschwitzt.

Daraufhin kommen die Kartoffelscheiben mit in die Pfanne. Diese können mit Schale klein geschnitten werden. Wenn die Kartoffeln etwas angebraten sind, werden die Kartoffeln mit den Gewürzen nach dem eigenen Geschmack gewürzt. In die Mitte der Pfanne wird eine kleine Kuhle geformt, so dass in die Mitte die drei Eier geschlagen werden können. Bei mittlerer Temperatur garen die Eier nun in der Pfannenmitte und die Kartoffeln bekommen auch noch etwas Knusprigkeit. Achtet darauf, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, so dass nichts anbrennt.

Kurz vor dem Servieren kommt der Frischkäse, der klein geschnittene Kochschinken und der geriebene Käse auf die Pfanne. Besonders lecker passen noch Petersilie und Schnittlauch dazu und ein frischer Salat als wunderbare Beilage.

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Lasst Euch die deftige Bauernpfanne gut schmecken! 

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Kichererbsen-Schichtsalat mit Thunfisch

Ich war ungefähr 6 Jahre alt, als ich das erste mal in meinem Leben Kichererbsen gegessen habe. Ich war schon vor dem Essen begeistert und „kicherte“ schon mal vorsorglich. Und während des Essens war meine Laune als kleines Kind natürlich noch um einiges besser. Denn für mich stand mit meinen 6 Jahren fest: „Wenn man Kichererbsen isst, hat man gute Laune!“ – Das ist doch logisch, ergibt sich doch schon aus dem Namen. 

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Doch Kichererbsen sind weit mehr als unscheinbare Hülsenfrüchte mit einem lustigen Namen, die hin und wieder für kleine „Kichermomente“ sorgen können. Seit etwa 8000 Jahren werden die kleinen Nährstoffbomben gerne verzehrt, denn in ihnen stecken jede Menge Proteine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Aus ihnen lassen sich Köstlichkeiten wie Hummus, Falafel und eben auch ein Kichererbsen-Schichtsalat mit Thunfisch zaubern. Der Schichtsalat ist in einem Glas oder einer Dose perfekt, um ihn morgens vorzubereiten und zur Arbeit mitzunehmen, für unterwegs oder für ein Picknick (wenn es mal wieder Sommer ist…). 

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Zubereitung: 

* eine Dose Kichererbsen

* eine Dose Thunfisch 

* drei hart gekochte Eier 

* 4 El Mayonnaise 

* eine Hand voll Petersilie, Schnittlauch und etwas frischen Majoran

* eine Tomate 

* eine kleine rote Zwiebel

* etwas frischer grüner Salat 

* 3 Esslöffel Olivenöl

* 1,5 Esslöffel Zitronensaft

* 1 Esslöffel Waldhonig 

* Meersalz

* frisch zerstoßener schwarzer Pfeffer

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Die Zutaten reichen für ca. 4 Einzelportionen Schichtsalat oder eine große Schüssel. Falls ihr einzelne Portionen macht, solltet ihr die Marinade so einteilen, dass es für alle Schichtsalate reicht.

Zunächst wird der grüne Salat gewaschen und in die gewünschte Größe gebracht. Er ist die erste Schicht im Schichtsalat. Darauf kommen die klein geschnittenen Zwiebelstückchen und dann die Tomatenstückchen.

Nun wird aus dem Olivenöl, dem Zitronensaft, dem Waldhonig, etwas Meersalz und dem frisch zerstoßenem schwarzen Pfeffer eine Marinade hergestellt. Diese kann nun auf die Tomaten geträufelt werden.

Ihr schneidet nun zwei der drei hart gekochten Eier klein. Diese Eierstückchen werden mit den Kichererbsen und dem Thunfisch vermischt. Gebt nun die Mayonnaise dazu.

Anschließend werden die Kräuter gewaschen und klein geschnitten. Diese werden abschließend mit etwas Meersalz und frisch zerstoßenem schwarzen Pfeffer unter die Kichererbsen-Masse gemischt. Schmeckt es nach eurem persönlichen Geschmack ab.

Das dritte Ei kann geviertelt werden und als Dekoration mit etwas Petersilie auf dem Schichtsalat angerichtet werden.

Lasst Euch den Kichererbsen-Schichtsalat mit Thunfisch gut schmecken. Vielleicht ist er ja genau das Richtige für euren Mittagstisch? 

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Kürbis-Ziegenkäse-Pizza

Zur Zeit habe ich irgendwie eine Vorliebe für Kürbis. Immer wieder neu variiert und den Geschmack des Herbstes neu entdecken. Besonders an den typisch grauen Herbsttagen muss es mal wieder ein Soulfood sein. Ein leckeres Essen, bei dessen Geruch einem schon das Wasser im Mund zusammen läuft. Und genau so eine wunderbare Leckerei ist die Kürbis-Ziegenkäse-Pizza. Der Teig ist ein wunderbarer Vollkorn-Roggen-Dinkel-Teig. Dazu noch etwas frischer Schnittlauch, etwas Quark als Belag und noch ein wenig deftigen Bacon und fertig ist mein heutiges Soulfood. Wunderbar zu genießen, schnell zubereitet und einfach ein wunderbar herbstlicher Geschmack. Ich bin so oder so ein großer Fan der saisonalen Küche. So kann man die Jahreszeiten mit auf den Teller nehmen. 

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Zubereitung Teig: 

* 250g Vollkornroggenmehl

* 250g Vollkorndinkelmehl 

* 250ml lauwarmes Wasser

* 13g Meersalz

* 10g frische Hefe

* 1 TL Rapsöl

* 2 TL Sonnenblumenöl


Hefe in lauwarmen Wasser auflösen. Die Mehle mit den Ölen und dem Salz vermengen. Die aufgelöste Hefe dazugeben und 10 Min quellen lassen. Anschließend sollte der Teig 15 Min geknetet werden, entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine. Ich nehme die Küchenmaschine, da der Teig dann gleichmäßiger wird. Falls ihr von Hand knetet hier noch ein kleiner Tipp: Einweghandschuhe verhindern, dass der ganze Teig an euren Fingern kleben bleibt.

Den Teig mindestens 8 h, besser 24 h in den Kühlschrank geben. Danach zu faustgroßen Kugeln (ca. 200 g) schleifen und mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt ca. 90 Min bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann ausformen und belegen.


Wenn man den Teig einen Tag vorher oder morgens, bevor man zur Arbeit geht, vorbereitet, ist es kein großer Mehraufwand. Planung ist bei einem guten Teig alles.

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Zubereitung Sauce: 

* 100g Kräuterquark

* zwei Zehen Knoblauch

* eine Zwiebel

* 3 EL Milch

* ein großes Ei 

Die Knoblauchzehen und die Zwiebel werden geschält und klein geschnitten. Anschließend kommen alle Zutaten in einen Mixer oder werden mit einem Mixstab gemixt.

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Weiterverarbeitung: 

* Schnittlauch

* 100g Ziegenkäse

* eine Scheiben Gauda

* Hokkaido-Kürbis

* 50g Bacon

 

Für die Weiterverarbeitung wird zunächst der Teig ausgerollt. Diese Teigmenge reicht für zwei dickere Pizzen oder drei dünnere Pizzen. Ihr könnt einfach selbst entscheiden wie dick ihr eure Pizzen mögt. Den Hokkaidokürbis schneidet ihr in kleine Stückchen und nehmt die Kerne heraus. Wenn ihr ihn zuvor ordentlich abwascht, könnt ihr auch die Schale mit essen. Diese enthält besonders viele Vitamine und schmeckt auch sehr lecker.

Die Kürbisstückchen können nun bei 800 Watt für 3min in die Microwelle. Träufelt zuvor noch etwas Wasser auf die Kürbisstückchen. Oder ihr kocht sie in einem Dampfgarer etwas weich. Die weichen Kürbisstückchen kommen nun mit der Sauce, dem Schnittlauch, der Ziegenkäses, dem Bacon und einer Scheibe Gauda auf die Pizza. Anschließend kommt die Pizza auf ein mit einem Backpapier belegtes Backblech und für 20min bei 220°C Umluft in den vorgeheizten Backofen.

Wunderbar passt ein frischer Salat dazu.

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Lasst Euch die Kürbis-Ziegenkäse-Pizza gut schmecken! Ich gönne mir gleich noch ein kaltes Stückchen.

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Rote One Pot Pasta

15 Minuten Zeit – ein paar übrig gebliebene Zutaten im Kühlschrank und Lust auf Pasta. 

Was macht man da? Ich habe mich für meine Rote One Pot Pasta entschieden. Das ist eine Pasta, die in einem Topf gekocht wird und zudem noch eine gute Schärfe und Tomaten- und Weinaromen mitbringt. Nicht, dass Ihr jetzt denkt: das ist doch nur etwas für Abwaschmuffel, ganz im Gegenteil! Die Rote One Pot Pasta bringt nicht nur Geschirrersprarnis, sondern durch das gemeinsame Garen der Zutaten in einem Topf nehmen die Nudeln die Aromen der Zutaten auf und es entsteht ein leckeres Geschmackserlebnis. 

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Zubereitung: 

* 250g breite bunte Nudeln

* 250ml passierte Tomaten

* ein Glas Rotwein (lieblich) 

* eine Zwiebel

* Schnittlauch 

* einige Jalapenos aus dem Glas schon klein geschnitten (ganz nach dem eigenen Geschmack) 

* ein TL Salz

* ein EL Olivenöl

*Gorgonzola

 

Alle Zutaten kommen nun zusammen in einen großen, flachen Topf. Wichtig ist, dass die Nudeln mit Flüssigkeit bedeckt sind. Aufkochen und unter mittlerer Hitze rührend etwa zehn bis zwölf Minuten garen. Es sollte sich kaum Flüssigkeit im Topf befinden, lediglich ein wenig Soße bleibt am Ende noch im Topf. Nun sollten die Nudeln auch al dente sein.

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Je nach verwendeter Nudelsorte kann die Garzeit ein wenig abweichen. Ebenso müsst ihr bei den Nudelsorten noch auf die Flüssigkeitsmenge achten. Ich hatte Bandnudeln genommen, die brauchen etwas mehr Wasser als Spaghetti.

Wenn die Nudeln al dente sind, kann das Essen direkt auf einem Teller mit Schnittlauch angerichtet werden.

Lasst Euch die Rote One Pot Pasta gut schmecken! 

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Klassischer Flammkuchen

✰✰✰ Ausnahmsweise mal ganz klassisch: Flammkuchen ✰✰✰

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Zubereitung Teig:

* 125ml Wasser

* eine Prise Salz

* 250g Dinkelmehl Typ 605


Aus diesen Zutaten wird ein fester Teig verarbeitet und dann auf einer mehligen Arbeitsfläche sehr dünn ausgerollt und belegt. Der Teig muss nicht gehen. Während dessen kann der Backofen bereits auf 250°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden.

 

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Zubereitung Belag:

* Saure Sahne

* Creme double

* Magerquark

* Pfeffer

* Salz

* Schnittlauch

Alle drei Milchprodukte werden zu gleichen Teilen verarbeitet und noch gewürzt und abgeschmeckt mit Pfeffer, Salz und frischem Schnittlauch.
Nun kommt auf den dünn ausgerollten Boden etwa ein gehäufter Esslöffel von der Quark-Mischung. Diese wird dünn verstrichen.

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Belag:

* Zwiebeln

* Speck

Nun kommt der Belag auf den Flammkuchen. Hier könnt ihr variieren wie ihr wollt. Ich habe mich heute für eine ganz klassische Zwiebel-Speck Variante entschieden. Sehr lecker.

Der Flammkuchen kommt nun für 20min bei 250°C Ober- und Unterhitzer in den Backofen. So wird der Boden schön knusprig und der Teig wird am Rand auch noch schön luftig. Einfach perfekt.
✰✰✰ Ein schnelles und leckeres Essen! ✰✰✰

Lasst es Euch schmecken! Klassischer Flammkuchen ist einfach lecker <3

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Gefüllter Hokaidokürbis

Es gibt Gemüse, an das hat man wunderschöne Kindheitserinnerungen. Dazu zählt bei mir der Kürbis. Wir hatten als ich ca. 7 Jahre alt war Kürbisse im Garten angepflanzt. Und wir hatten einen sehr, sehr, sehr guten Ertrag – die Ernte war wirklich erstaunlich gut. Ich fand es als Kind sehr lustig die großen, orangenen Kugeln im Garten liegen zu sehen. Auch der erste Kürbisgeist war mehr als nur beeindruckend.

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Und als ich dann heraus fand, wie viel unterschiedliche Gerichte man damit zaubern kann, war ich vollends begeistert. Sei es Suppe, Kuchen, süß-sauer Einlegen, Püree oder oder oder.

Es gibt immer noch Kürbisse auf den Wochenmärkten und in den Läden zu kaufen! Vermutlich ist die Saison bald vorbei. Das sollte man doch ausnutzen und mal wieder einen leckeren, gefüllten Kürbis aus dem Backofen zaubern. Mit diesem Rezept könnt ihr schnell, ohne viel Aufwand, einen leckeren gefüllten Kürbis zubereiten.

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Zubereitung:

Für 6 Personen:
* 1 Hokaidokürbis

* 300gr Rinderhackfleisch

* 250gr Maronen

* 1 kleine gelbe Zwiebel

* 1 kleine Knoblauchzehe

* Kräuter: Thymian, wilder Majoran, Petersilie, Schnittlauch, Rosmarin

* 1 Ei

* 1 EL Kürbiskernöl

* Pfeffer

* Salz

Beim Kürbis wird am oberen Ende ein Stück abgeschnitten, so dass sich dieser wie ein Kürbisgeist öffnen lässt. Nun wird er ausgehöhlt, so dass am Ende nur noch das Fruchtfleisch übrig bleibt.
Das Hackfleisch, wird mit der klein geschnittenen Zwiebel und dem klein geschnittenen Knoblauch kräftig im Kürbiskernöl angebraten. Mit Pfeffer und Salz gewürzt. Die Maronen werden gekocht (oder bereits gekocht gekauft) und in eine Schüssel gegeben. Hinzu kommen die Kräuter und das angebratenen Hackfleisch. Alles wird nun mit dem Ei zu einer deftigen Füllung verarbeitet. Der Kürbis wird nun, bevor er gefüllt wird, noch einmal mit Kürbiskernöl eingerieben. Wenn der Kürbis gefüllt ist, kommt der Deckel wieder auf die Füllung und der Kürbis kommt bei 200°C Umluft auf der mittleren Schiene für 60min in den Backofen.

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Kartoffeln, Salat und eine frische Joghurtsoße passen sehr gut dazu.

 

Lasst es euch schmecken! Gefüllter Hokaidokürbis gehört einfach im Herbst auf die Speisekarte. 

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