Pizza Spinat

Pizza – ein Dauerrenner in fast jeder Küche. So auch bei mir. Pizza in allen möglichen Variationen ist bei uns stets beliebt – und man bekommt selten mal die ganze Pizza nur für sich. Außer – ja außer ich backe mir eine Pizza Spinat. Zum Glück – oder leider auch nicht… hängt immer vom Blickwinkel ab – bin ich bei uns zu Hause die einzige Spinat-Liebhaberin. So bleibt  mir stets meine Pizza Spinat ganz für mich alleine. Das ist doch auch mal schön. 

Daher möchte ich Euch Heute mein Rezept der Pizza Spinat vorstellen. 

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Die Zutaten reichen für 3-5 dünn ausgerollte Pizzen. Hängt natürlich davon ab, wie dick ihr den Teig macht und wie viel Belag ihr auf die jeweilige Pizza tut.

Ich habe durch Erfahrung gelernt: Bei Pizza ist weniger Belag meist mehr Geschmack!

 

Zubereitung Teig:

* 500g Pizzamehl Typ 00

* 250ml lauwarmes Wasser

* 13g Meersalz

* 10g frische Hefe

* 1 TL Rapsöl

* 2 TL Sonnenblumenöl


Hefe in lauwarmen Wasser auflösen. Pizzamehl mit den Ölen und dem Salz vermengen. Die aufgelöste Hefe dazugeben und 10 Min quellen lassen. Anschließend sollte der Teig 15 Min geknetet werden, entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine. Ich nehme die Küchenmaschine, da der Teig dann gleichmäßiger wird. Falls ihr von Hand knetet hier noch ein kleiner Tipp: Einweghandschuhe verhindern, dass der ganze Teig an euren Fingern kleben bleibt.

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Den Teig mindestens 8 h, besser 24 h in den Kühlschrank geben. Danach zu faustgroßen Kugeln (ca. 200 g) schleifen und mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt ca. 90 Min bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann ausformen und belegen.


Wenn man den Teig einen Tag vorher oder morgens, bevor man zur Arbeit geht, vorbereitet, ist es kein großer Mehraufwand. Planung ist bei einem guten Teig alles.

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Zubereitung Soße:

* 250g passierte Tomaten Tomate(n), passiert

* Meersalz, grobkörnig

* Pfeffer, geschrotet / zerstoßen

* frische Kräuter: Basilikum, Oregano, Rosmarin

* Olivenöl, kalt gepresst

* 1 Zehe Knoblauch, zerdrückt

* 2 ELTomatenmark

* 1/4 TL Zucker

* eine fein gehackte Zwiebel

Für die Pizzasauce die Zwiebel in heißem Öl glasig werden lassen. Die Tomaten, passierte, dazu geben und aufkochen lassen. Die restlichen Zutaten dazu geben und für ca. 15-20 min leicht köcheln lassen. Nun solltet ihr auch den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.

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Zubereitung Belag:

* eine Hand voll aufgetauter Blattspinat / oder 200g frischer Blattspinat

* 50g Parmesan

* 1 Frühlingszwiebel

* 1 Tomate

* Pfeffer, Salz, Basilikum, Olivenöl

* Sauce Hollondaise

* 1/2 Mozzarella 

Nicht zu viel Soße, ansonsten wird die Pizza zu matschig. Jetzt kommt eine Schicht Parmesan auf die Soße. Darauf der frische oder frisch aufgetaute Blattspinat. Hinzu kommen Frühlingszwiebel und ein paar Tomatenstückchen. Ich mag es gerne etwas tomatig. Der Belag wird nun mit Pfeffer, Salz, Basilikum und Olivenöl noch leicht gewürzt. Jetzt kommen noch ein paar Klekse Sauce Hollondaise und ein halber, klein gezupfter Mozzarella auf die Pizza. Die Pizza kommt für 20min bei 220°C Umluft in den Backofen.

Nach 15min kommt noch ein wenig frisch geriebener Parmesan auf die Pizza. Vor dem Verzehr noch ein paar frische Blätter Basilikum auf die Pizza und dann guten Appetit!

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Lasst Euch die Pizza Spinat gut schmecken! 

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{Gastbeitrag von Food for Family} Semmelknödel mit Salbei-Champignon-Sauce

Ein sehr leckeres vegetarisches Gericht hat FoodforFamily zu meinem Goldenen Herbst mit gebracht. Semmelknödel mit Salbei-Champignon-Sauce. Da bekommt man direkt Lust zum Nachkochen.

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Pünktlich mit September ist doch auch schon der Herbst da. Kindergartenstart für Großkind, Kinderstubenstart für Kleinkind und für mich eine ordentliche Erkältung. Hatschi! Diverse Hausmittel und Medikamente hab ich durch, aber so eine Erkältung dauert eben eine ganze Woche – just 3 more days.

Da ich ja ein Fan von Abwechslung bin, freue ich mich über die ersten Herbsttage. Alles wird gemütlich, heimelig und ich liebe sonnige Herbstnachmittage, die bei frischer Luft einfach nur nach Erholung riechen. Kochtechnisch kommt nun auch wieder frischer Wind in meine Küche. Nach all den sommerlich-kühlen Gerichten ist es nun wieder an der Zeit auch Eintöpfe oder Deftiges zu kochen.

Meine Semmelknödel sind ein richtiges Herbstessen und die Champignonsauce ebenso. Da ich aber den Sommer noch nicht ganz vergessen möchte habe ich die Sauce mit Salbei und Zitronensaft verfeinert. So stellt dieses Gericht quasi ein Sommer-Herbst-Übergangsgericht dar. Perfekt!

Ich könnte mir das Rezept auch toll mit Eierschwammerl, Steinpilzen oder Kräuterseitlingen vorstellen. Der Pilzvielfalt sind hier keine Grenzen gesetzt!

Mit diesem Rezept nehme ich an Mimis Blogevent – Goldener Herbst teil.

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Wer Lust auf diese herrlichen Knödel hat, bitte hier lang!

Zutaten

Für 6 Semmelknödel:

  • 2 Eier
  • 250 g Brotwürfel
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1/2 Tl Salz
  • 400ml Milch

Für die Champignonsauce:

  • 2 Frühlingszwiebel
  • 250g Champignon
  • 125 ml Obers
  • 4 Salbeiblätter (frisch)
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • Öl zum Anbraten
  • 1 Schuß Weißwein

Zubereitung:

Die Eier verquirrlen und mit der Milch vermischen. Die Petersilie (bis auf ein wenig zum Garnieren) klein hacken und mit den Brotwürfel im einer Schüssel vermischen. Salz hinzugeben und mit dem Eier-Milch-Gemisch gut durchrühren. Die ganze Masse für 10 Minuten rasten lassen. Nach diesen 10 Minuten Knödel formen und sie im Dampfgarer (es gibt auch Dämpfeinsätze für Kochtöpfe) für 25 Minuten gar werden lassen.

Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel klein hacken und den Salbeiblättern in etwas Pflanzenöl glasig anbraten. Champignons dazu geben und rösten. Sobald die Champignons Farbe annehmen, mit einem Schuß Weißwein ablöschen. Ist der Alkohol verdampft, die Temperatur zurückdrehen und 1/2 l Wasser hinzugeben. Champignons nun auf kleiner Flamme weich köcheln (ca.5 weitere Minuten). Nun noch das Obers hinzugeben und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen.

Gemeinsam mit den Knödeln servieren und mit Petersilie garnieren.

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Rührei mit Kräuterreis

Wenn es mal wieder schnell und lecker beim Kochen gehen muss, dann ist einer der Klassiker ein Rührei mit Kräuterreis. Dazu noch ein frischer Salat und fertig ist ein leckeres Gericht. Das Rührei ist mit Frühlingszwiebeln und Kräutern aus dem Garten abgeschmeckt und der Kräuterreis passt wunderbar dazu. Für die Optik gab es bei mir noch ein paar Blüten auf mein Teller und schon war angerichtet. 

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Zubereitung Kräuterreis: 

* eine Tasse Milchreis

* Wasser

* 20ml Weißwein

* drei EL Adios Salz! Gartengemüse

* ein TL Butter

Bevor der Reis gekocht werden kann, muss er gründlich gewaschen werden. Dieser Schritt ist nötig, da die einzelnen Reiskörner durch den vorangegangenen Verarbeitungsprozess nach der Ernte mit einem dünnen Stärkefilm überzogen wurden. Diese Stärke würde nun dazu führen, dass der Reis zu sehr klebt. Um dies zu vermeiden kommt der Reis nun in einen großen Topf ins Waschbecken. Ihr könnt das Wasser des Wasserhahns ganz langsam laufen lassen und den Reis immer wieder mal umrühren. Ihr werdet sehen, wie sich das Wasser verfärbt.

Schüttet dann das Wasser ab (ich nehme es gerne zum Blumengießen) und lasst weiter Wasser in den Reis laufen. Wiederholt diese Prozedur, bis das Wasser nicht mehr milchig wird, sondern ganz klar bleibt, wenn ihr es umrührt.

Nun schüttet ihr so viel Wasser ab, bis noch ca. 0,8cm Wasser über dem Reis im Topf ist. Ich nehme gerne einen Schnellkochtopf zum Reiskochen. So geht es sehr schnell und ich habe eine für mich bewährte Methode entwickelt. Der Topf kommt nun mit Reis, Wasser, Weißwein, Butter und Gewürze auf die Herdplatte und wird einmal richtig erhitzt. Dann wird die Hitze abgestellt und der Reis steht noch 10-15min im verschlossenen Topf auf dem Herd. So erreicht der Reis die richtige Konsistenz.

 

 

Zubereitung Rührei: 

* 3 Eier (M) 

* 50ml Milch 

* zwei Stangen Frühlingszwiebel 

* etwas Majoran 

* Basilikum

* Thymian 

* Muskatnuss 

Die Eier mit der Milch aufschlagen und den Gewürzen abschmecken. In einer heißen Pfanne anschließend zu Rührei braten.

 

Als Beilage gab es bei mir einen leckeren Salat mit Kiwis und noch die Reste der Kirsch-Chili-Mayonnaise. Abgeschmeckt wird das Gericht noch mit ein paar pikanten Blüten und fertig ist ein wunderbarer Teller.

Lasst Euch das Rührei mit Kräuterreis gut schmecken! 

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Hellgrüner Frühlingszwiebel-Kartoffelauflauf

Immer wieder schnell und lecker sind Aufläufe der unterschiedlichsten Art. Mein aktueller Lieblingsauflauf ist der  hellgrüne Frühlingszwiebel-Kartoffelauflauf. Besonders optisch fällt er durch seine hellgrüne Farbe auf. Ein wenig Abwechslung auf den Tellern – geschmacklich und optisch – ist doch immer wieder eine schöne Überraschung. Der leckere Auflauf setzt sich aus Kartoffeln, Frühlingszwiebeln, Schwarzwälder Schinken, Eier, etwas Milch, Majoran und Gewürzen zusammen. Schnell, leicht zu zubereiten und wunderbar im Geschmack. 

 

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Zubereitung

* acht mittelgroße Kartoffeln 

* vier Scheiben Schwarzwälder Schinken 

* vier Stangen Frühlingszwiebel

* ein halber roter Paprika 

* Majoran 

* ein Chili 

* 200ml Milch 

* 2 Eier 

* Pfeffer

* Salz 

* Muskatnuss 

* Parmesan zum Überbacken 

Zunächst werden die Kartoffeln geschält und in dünne Scheiben geschnitten. Dann kommt die Hälfte der Kartoffelscheiben in die Auflaufform. Nun werden der Paprika und der Schwarzwälder Schinken in kleine Stückchen geschnitten und die Hälfte dieser kleinen Stücke kommt auf die Kartoffelscheiben. Darauf folgt die zweite Hälfte der Kartoffelscheiben und abermals der Schwarzwälder Schinken und die Paprikastückchen.

Aus der Milch, den Eiern, den Frühlingszwiebeln und den Gewürzen wird nun die Flüssigkeit für den Auflauf gemixt. Wenn alles zu einer hellgrünen Konsistenz vermixt wurde, kommt die Flüssigkeit in die Auflaufform. Nun kommen abschließend noch die Chilistückchen und der Parmesan zum Überbacken auf den Auflauf.

Der Auflauf kommt nun für 45-50min bei 200°C in den vorgeheizten Backofen.

Wunderbar passt dazu ein Joghurtdip mit Minze.

Guten Appetit! Hellgrüner Frühlingszwiebel-Kartoffelauflauf steht bereit und ist zum Essen köstlich. Lasst es Euch schmecken! 

 

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Kräuterseitlinge mit Geflügel-Bacon-Rolle

Ende Sommer – Anfang des Herbstes beginnt wieder die Pilzsaison und der braune Kräuterseitling ist ein wundbarer erster Bote der nahenden Herbstseit. So zeichnet sich der Kräuterseitling durch ein zartes Aroma aus und das Pilzfleisch hat eine steinpilzartige Konsistenz.

Ich bekam eine wunderbare Kräuter- und Gewürzauswahl von Sonnentor zugeschickt und für mich war direkt klar, dass ich einige der Gewürze direkt ausprobieren und testen möchte. Besonders interessiert war ich von der Vorstellung ohne Salz zu würzen. Dafür habe ich dann das Gewürz Adios Salz! Gartengemüse für die Zubereitung der Kräuterseitlinge getestet. Ebenso konnte ich bei diesem Gericht das erste mal pikante Blüten zur Verfeinerung des Essens testen. Nicht nur ich, sondern auch mein Mann waren auf den Geschmack der Blüten sehr gespannt. Ob denn die Blüten auch geschmacklich überzeugen oder ob sie nur eine reine Dekoration für die Speisen sind. 

Sonnentor

 

Somit ging ich mit viel Freude und Spannung an die Zubereitung des Gerichts. Natürlich konnte ich mir in etwa die Geschmacksnuancen vorstellen, jedoch ist es stets spannend, wenn man neue Gewürze testet. Daher war dieses Gericht ein kleines bzw. großes Experiment für mich. Es ist immer die Frage, wie intensiv man würzt und wie viel man von den jeweiligen Gewürzen auch benötigt. Ich für meinen Teil war sehr begeistert. Und mein Mann ist neuerdings ein großer Blütenfan. Anfangs hatte er die Blüten etwas skeptisch betrachtet. Für ihn sah es eher nach Deko als nach Gewürz aus, doch er wurde geschmacklich überzeugt. Uns hat das gesamte Gericht sehr gut geschmeckt. Die Abstimmung von deftigen Komponenten mit den Geflügel-Bacon Röllchen und dazu die zarten Kräuterseitlinge waren ein wirkliches Festessen. Und die vielbeäugten Blüten, die kamen sogar so gut an, dass mein Mann sie direkt pur noch getestet und gegessen hat. Das als kleine Anekdote am Rande. Somit ist die Mischung aus Knoblauch, Oregano, Basilikum, Rosen, Ringelblumen, Kornblumen und Rosmarin eine wahre Bereicherung von sommerlichen Gerichten. Man fühlt sich direkt in den Sommerurlaub versetzt. 

Ich hatte mich dann für ein leckeres Gericht aus braunen, angebratenen Kräuterseitlingen mit frischem Majoran und Frühlingszwiebeln entschieden. Dazu gab es knusprige Ofenkartoffeln und Geflügel-Bacon-Röllchen. Abgerundet wurde das Gericht mit den essbaren Blüten und dem würzigen Schabziger Käse. 

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Ofenkartoffeln:

* frische Kartoffeln in Streifen geschnitten 

* ein EL Olivenöl 

* frischer, bunter Pfeffer (zerstoßen) 

* Backpapier 

Die Ofenkartoffeln werden zuerst zubereitet, da sie die längste Zeit im Backofen brauchen. Diese werden nun kurz geputzt (wenn die Schale sauber ist, kann diese gerne an den Kartoffeln bleiben) und in Streifen geschnitten. Diese Kartoffelstreifen kommen nun auf das Backpapier und werden mit etwas Olivenöl beträufelt und mit dem bunten Pfeffer gewürzt. Und fertig sind sie schon. Nun kommen sie für 20-25min bei 200°C Umluft in den Backofen. Daran anschließend werden nun die weiteren Rezeptkomponenten zubereitet, so dass am Ende alles gleichzeitig fertig ist.

Zubereitung Geflügel-Bacon-Röllchen: 

* Geflügelfleisch in Streifen schneiden 

* Bacon

* Zahnstocher 

* ein EL Olivenöl 

* zwei TL Adios Salz! Gartengemüse 

* ein Kirsch-Chili klein geschnitten

Das Geflügelfleisch wird in kleine Streifen geschnitten und mit dem Öl und dem Gewürz mariniert. Anschließend werden sie mit etwas Bacon umwickelt und mit einem Zahnstocher befestigt. Diese Fleischröllchen werden nun zusammen mit den Kirsch-Chili in einer Pfanne kurz scharf angebraten und kommen anschließend direkt in eine abdeckbare Auflaufform in den Backofen zu den Backofenkartoffeln. Da das Fleisch nun abgedeckt ist, trocknet es im Backofen auch nicht aus und bleibt später schön saftig.

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Zubereitung Kräuterseitlinge: 

* 6 braune Kräuterseitlinge

* zwei Stangen Frühlingszwiebel 

* zwei Stangen Majoran 

* ein EL Olivenöl 

* zwei TL Adios Salz! Gartengemüse 

Zunächst werden die Kräuterseitlinge gereinigt und halbiert und dann mit den oben genannten Zutaten mariniert und für ca. 20min kalt gestellt. So können die Aromen in aller Ruhe in die leckeren Pilze einwirken. Anschließend werden die Kräuterseitlinge in einer Steakpfanne kurz angebraten, so bekommen sie wunderbare Grillstreifen und die Hitze reicht aus, dass sie garen. Jedoch nicht überbraten, da sie sonst ihren Geschmack und die wunderbare Konsistenz verlieren. Anschließend kommen die kurz angebratenen braunen Kräuterseitlinge zu den Geflügel-Bacon-Röllchen in die Auflaufform und für ca. 10min mit in den Backofen. Um die Saftigkeit weiter sicher zu stellen, hatte ich die Auflaufform abgedeckt.

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Weiterverarbeitung: 

* pikante Blüten 

* Schabziger Käse gerieben 

Wenn nun alle Zutaten auf dem Teller angerichtet werden, kann das Essen noch mit den pikanten Blüten und dem Schabziger Käse abgeschmeckt und verfeinert werden. So isst nicht nur das Auge mit, sondern es ist auch noch eine Gaumenfreude.

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Lasst Euch die würzigen Kräuterseitlinge mit Geflügel-Bacon-Rolle gut schmecken! 

 

 

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Herzhafte Bratkartoffeln

Einer der Klassiker in sicherlich jeder deutschen Küche sind herzhafte Bratkartoffeln mit Spiegelei und Salat. Ein leichtes, leckeres und wunderbares Gericht.
Oh, wie gern ich das esse! Besonders wenn die Bratkartoffeln schmecken wie von Muttern frisch gemacht. Da werden Kindheitserinnerungen wach. 

Jedoch wie die Bratkartoffeln gemacht werden, da gibt es viele Variationen. Hier möchte ich Euch meine klassischen herzhaften Bratkartoffeln mit Bauchspeck und etwas Schmalz vorstellen. 

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Zubereitung:

* fest kochende Kartoffeln

* 1 EL Schmalz

* etwas Bauchspeck

* Ganz wichtig: eine gusseiserne Bratpfanne

* Muskatnuss

* Pfeffer und Salz

* Frühlingszwiebel

Die Kartoffeln werden geschält und dann klein geschnitten. Bitte kocht die Kartoffeln vorher nicht, diese sollten roh verarbeitet werden, so ergibt sich ein intensiverer Bratgeschmack.
Nun wird das Schmalz in der gusseisernen Bratpfanne erhitzt. Durch das besondere Bratverhalten von Gusseisen entwickelt sich in diesen Pfannen ein besonders geschmackvolles Aroma. Es scheckt einfach anders und ich persönlich mag den Geschmack sehr gerne.
Nun kommen die Bauchspeckwürfel und die Kartoffeln in die Pfanne. Alles wird nun einmal kurz und kräftig angebraten, dann wird die Hitze reduziert, so dass die Bratkartoffel bei niedriger Hitze garen, jedoch konstant angebraten werden. Zu Beginn noch den Deckel auf die Pfanne geben, dann garen sie schneller durch. Dann ohne Deckel fertig knusprig braun braten.Nun noch Abschmecken. Kurz vor Schluss kommen noch die klein geschnitten Frühlingszwiebel hinzu.

Es geht doch nichts über gute, herzhafte Bratkartoffeln!

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One Pot Pasta – piccante

15 Minuten Zeit – ein paar übrig gebliebene Zutaten im Kühlschrank und Lust auf Pasta. 

Was macht man da? Ich habe mich für meine One Pot Pasta – piccante entschieden. Das ist eine Pasta, die in einem Topf gekocht wird und zudem noch eine gute Schärfe mitbringt. Nicht, dass Ihr jetzt denkt: das ist doch nur etwas für Abwaschmuffel, ganz im Gegenteil! Die One Pot Pasta – piccante bringt nicht nur Geschirrersprarnis, sondern durch das gemeinsame Garen der Zutaten in einem Topf nehmen die Nudeln die Aromen der Zutaten auf und es entsteht ein leckeres Geschmackserlebnis. 

 

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Zubereitung: 

* 250g breite Nudeln

* zwei Tomaten

* eine halbe gelbe Paprika

* drei Stangen Frühlingszwiebel

* 150g Salami

* einige Jalapenos aus dem Glas schon klein geschnitten (ganz nach dem eigenen Geschmack) 

 

* drei Stängel Basilikum und drei Stängel Oregano 

* ein TL Salz

* ein halber TL Chili 

* 700ml Wasser

* ein EL Olivenöl

* ein TL Zitronensaft

* Mozzarella

 

Alle Zutaten, bis auf den Mozzarella, kommen nun zusammen in einen großen, flachen Topf. Wichtig ist, dass die Nudeln mit Wasser bedeckt sind. Aufkochen und unter mittlerer Hitze rührend etwa zehn bis zwölf Minuten garen. Es sollte sich kein Kochwasser mehr im Topf befinden, lediglich ein wenig Soße bleibt am Ende noch im Topf. Nun sollten die Nudeln auch al dente sein.

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Je nach verwendeter Nudelsorte kann die Garzeit ein wenig abweichen. Ebenso müsst ihr bei den Nudelsorten noch auf die Wassermenge achten. Ich hatte Bandnudeln genommen, die brauchen etwas mehr Wasser als Spaghetti.

Wenn die Nudeln al dente sind, kann das Essen direkt auf einem Teller mit Mozzarella angerichtet werden.

Lasst Euch die One Pot Pasta – piccante gut schmecken! Noch ein lieb gemeinter Rat: unterschätzt die Schärfe nicht. 

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Frühlingszwiebel-Bacon-Quiche

In den Sommermonaten liebe ich Salate jeglicher Art. Dazu passt wunderbar ein Stück warme Frühlingszwiebel-Bacon-Quiche. 

Quiches sind aromatische pikante Kuchen, die in Frankreich gerne als leichtes Gericht zu einem Salat gereicht werden. Sie schmecken warm oder kalt und lassen sich prima mitnehmen, so eignen sie sich auch perfekt für ein Picknick oder als Mittagessen in der Firma. 

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Zubereitung: 

Mürbeteig: 

*  125g Butter oder Margarine

* 2 Eigelb

* 225g Mehl 

* etwas Salz 

Für den Mürbeteig Mehl, Salz, Ei und Butter oder Margarine in Flöckchen mit den Knethaken des Handrührgeräts verrühren. Dann den Mürbeteig mit den Händen glatt verkneten. Daran anschließend wird der Mürbeteig in Frischhaltefolie gewickelt und ca. 30 Minuten kalt gestellt. Nach der Ruhezeit den Mürbeteig etwas größer als die Springform rund ausrollen. Das geht am besten, wenn der Mürbeteig zwischen zwei Seiten eines aufgeschnittenen Gefrierbeutels gelegt wird, dann klebt der Teig nicht so sehr an dem Wellholz und man benötigt kein zusätzliches Mehl. Der ausgerollte Mürbeteig kommt nun in eine Springform (auf ein Backpapier) und kann mit der Quiche-Füllung gefüllt werden.

 

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Quiche-Füllung: 

 

* ein Bund Frühlingszwiebel

* 250g Bacon klein gewürfelt

* 1 EL Creme Fraiche 

* 100g Saure Sahne 

* 2 Eier (M) 

* 50ml Milch 

* 1 TL Salz 

* 1 TL frisch zerstoßener bunter Pfeffer

* 1/2 TL Muskatnuss 

* 1 TL Cumin (Kreuzkümmel, gemahlen)

Zunächst werden die Frühlingszwiebel gewaschen und in die gewünschte Größe geschnitten. Bei mir waren sie ca. 2,5cm dick. Ebenso wird der Bacon in die gewünschte Größe geschnitten, dieser war bei mir etwas kleiner.

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Danach kommen alle weiteren Zutaten, bis auf die Eier, in den Mixer und werden kurz gemixt, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Jetzt habe ich einmal abgeschmeckt und man kann nach Belieben nachwürzen. Danach kommen die Eier mit in den Mixer und die Füllung wird zwei Minuten gemixt. Wenn kein Mixer zur Hand ist, geht natürlich auch ein Stabmixer/Pürierstab.

Die Füllung wird nun über die Frühlingszwiebel und den Bacon verteilt. Die Quiche kommt daraufhin in den auf 200°C vorgeheizten Backofen bei Ober- und Unterhitze. Nach 30-35min ist die Quiche fertig. Sie schmeckt sowohl lauwarm als auch Kalt und passt perfekt zu einem Salat.

Lasst Euch die Frühlingszwiebel-Bacon-Quiche schmecken! 

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