Kürbis-Spinat Auflauf

Kennt ihr das auch? Manchmal kommt man müde und fertig nach Hause, es ist draußen kalt und dunkel und der Magen knurrt. Dann ein Blick in den Kühlschrank und man weiß nicht so wirklich was man zu Essen kochen möchte. Denn noch ewig in der Küche stehen, auch wenn es nur 30 Minuten sind, möchte man an diesem Abend einfach nicht. 

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Die müden Füße wünschen sich kuschelige Wollsocken, dazu eine Wolldecke und die Herrschaft über die Fernbedienung, denn die Lieblings-Serie läuft diesen Abend im TV. Wenn es dann auch noch Adventszeit ist und man gefühlt nur noch Kekse, Plätzchen und Stollen um sich herum zu essen hat, dann wünscht man sich etwas deftiges, gesundes, mit Gemüse und ganz viel Geschmack – jedoch bitte, wie schon bereits geklärt ohne großen Aufwand. Genau an so einem Abend ist mein Kürbis-Spinat Auflauf entstanden. Ich fand im Kühlschrank noch ein paar gekochte Nudeln, es war Frischkäse, Eier, Milch und Gewürze da. Und im Gefrierfach konnte ich noch ein Paket meines eingefroren Kürbis aus meinem Garten finden. Frisch nach der Ernte eingefroren. Perfekt! Und naja, ich bin ja noch ein sehr großer Spinat-Fan. Somit war für mich klar: heute Abend gibt es einen Kürbis-Spinat Auflauf. Sehr lecker und es war die richtige Entscheidung.

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Außerdem bin ich eine wahre Auflauf-Liebhaberin, es schmeckt immer wieder lecker und ist eine wunderbare Möglichkeit Reste sinnvoll zu verwerten. 

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Zubereitung Kürbis-Spinat Auflauf: 

* 150g gekochte Nudeln, gerne auch vom Vortag 

* 150g Kürbis

* 100g Spinat 

* 2 Eier 

* 3 EL (ca. 100-150g) Frischkäse mit Kräutern 

* 30g Butter

* 1 Knoblauchzehe 

* 1 TL frisch gemahlener weißer Pfeffer

* 2 TL Meersalz 

* etwas Muskatnuss 

* Chili nach eigenem Geschmack 

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Falls ihr für den Kürbis-Spinat Auflauf keine vorgekochten Nudeln vom Vortag übrig haben solltet, dann setzt zuerst Wasser für die Nudeln auf und kocht diese bissfest. Anschließend könnt ihr den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

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Falls ihr tiefgefrorenen Kürbis und Spinat verwendet, solltet ihr das Gemüse zunächst auftauen, da es ansonsten zu viel Flüssigkeit an den Auflauf abgibt. Einfach in der Microwelle für zwei bis drei Minuten antauen, dann könnt ihr das übrige Wasser abgiesen. Falls ihr frischen Spinat nehmt, sollte dieser kurz gewaschen werden.

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Anschließend schneidet ihr die Knoblauchzehe in kleine Stückchen. Erhitzt die Butter mit den Gewürzen und lasst alles ca. 2 Minuten köcheln.

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Dann gebt ihr den Frischkäse hinzu und verrührt alles miteinander. Jetzt könnt ihr gerne noch abschmecken, da noch keine frischen Eier hinzu gekommen sind. Würzt nach eurem eigenen Geschmack nach. Die Mischung darf ruhig ein wenig überwürzt schmecken, da ja noch die Nudeln und das Gemüse hinzu kommen und so den Geschmack aufnehmen und die Intensität reduzieren. Bedenkt dies beim Abschmecken.

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Nehmt die Mischung vom Herd und rührt die Eier unter.

Die Nudeln, der Kürbis und der Spinat kommen nun in eine Auflaufform. Übergiest die Zutaten mit der Frischkäse-Mischung. Wenn alles verteilt ist, kann der Auflauf bei 180°C Umluft für ca. 25 Minuten in den Backofen, bis er schön gold-gelb geworden ist. Wenn ihr wollt, könnt ihr noch nach ca. 15min etwas geriebenen Käse über den Kürbis-Spinat Auflauf streuen. Ich hatte mich jedoch dagegen entschieden, da der Frischkäse sehr schön cremig geschmeckt hat.

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Besonders gut dazu passt ein frischer Salat. Lasst Euch meinen vegetarischen Kürbis-Spinat Auflauf gut schmecken!  

 

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Gelberübenhügel mit Kräuter-Frischkäsetopping

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Heute ist so ein Tag, an dem die Natur nicht laut genug nach Frühling schreien kann. Die Vögel bauen bereits ihre Nester, die Krokusee erstrahlen in den schönsten Farben. Endlich hat sich mal wieder die Sonne heraus getraut und langsam aber sicher kommt nun bei mir auch die vorosterliche Frühlingsstimmung auf. 

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Ich habe dieses Jahr sogar zum ersten mal einen Eierbaum geschmückt. Die bunten Eier musste ich natürlich zuvor noch mit etwas weißem Lack individualisieren. Denn einfach nur bunte, gekaufte Eier wollte ich dann auch nicht in meinem Ostereierbaum hängen haben.

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Ihr merkt schon, langsam aber sicher juckt es mich in allen Fingern – der Frühling naht und das merkt man nun natürlich auch an der sich verändernden Gemüse- und Obstauswahl beim Einkauf. 

Zur Zeit finde ich so viele leckere und süße Gelberüben (also Karotten), besonders schön anzusehen mit dem frischen Grün. Da konnte ich einfach nicht widerstehen. Dieses Wochenende steht ja bereits Palmsonntag vor der Tür – und somit wollte ich auch mal eine süße, leckere und österliche Nascherei für Euer Osterbuffet oder einen netten Kaffeeklatsch beisteuern. Als ich mir heute Morgen meinen Plan für das Rezepte überlegte, wollte ich nicht extra noch groß Einkaufen gehen müssen – daher sind lauter leckere Zutaten frisch aus dem Kühlschrank oder dem Vorrat in die Gelberübenhügel mit Kräuter-Frischkäsetopping gewandert. 

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Bei diesen kleinen und leckeren Gelberübenhügel mit Kräuter-Frischkäsetopping muss ich irgendwie immer an Maulwurfhügel denken. Die sind im Frühling häufig auf den Feldern und Wiesen zu sehen. Auch wenn sie für Manchen ein Ärgernis sind, so sind sie für mich dennoch immer wieder schön anzusehen. Sind sie nicht ein Zeichen des Fortschritts und der Aktivität im Tierreich während des Frühlings? 

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Dann kommen wir mal zu den Gelberübenhügeln mit Kräuter-Frischkäsetopping und noch einem kleinen, Maulwurfhügel aus Kakao-Krümel oben drauf. 

 

Zubereitung Teig für die Gelberübenhügel:

(reicht für 24 Muffins oder eine Springform mit ca. 26 cm Durchmesser):

* 400g Möhren 

* Butter und Backförmchen für die Muffins 

* 4 Eier 

* 300g Zucker 

* 200g geriebene Mandeln

* 125g Mehl 

* 1 Päckchen Backpulver 

* 1 TL Zimt

* zwei Priesen Kardamom 

* 1 unbehandelte Zitrone

* 5g frischer Ingwer 

* 50ml Milch 

* 150g Marzipan 

* 1 Priese Salz

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Zunächst werden die Möhren gewaschen und mit dem Kartoffelschäler geschält. Mit einer Küchenreibe werden daraufhin die Karotten in feine Streifen geraspelt, in eine Schüssel gegeben. Ebenso kommen die Raspel der Zitrone und des frischen Ingwers direkt mit in die Schüssel. Diese kann nun erst einmal bei Seite gestellt werden.

Jetzt könnt ihr den Backofen auf 175°C (Umluft 160°C) vorheizen und die Muffinförmchen in die Backform stellen.

Trennt nun die Eier. Dabei jedes Eiweiß zuerst einzeln in eine Tasse geben, erst dann (wenn kein Eigelb hineingeraten ist!) in eine Rührschüssel. Das Eigelb in eine zweite Schüssel geben. Das Eiweiß kann nun bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank gestellt werden.

Jetzt wird das Marzipan in einem Topf mit der Milch und dem Zitronensaft langsam erhitzt, bis eine leicht breiartige – noch zähflüssige Konsistenz entstanden ist. Anschließend kommt diese Mischung mit dem Zucker zum Eigelb. Es wird nun alles schaumig geschlagen.

Die geraspelten Möhren darunter mischen und weitere 3 Minuten schlagen.

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Jetzt kommt die Hälfte der geriebenen Mandeln zum Eigelb-Möhren-Gemisch dazu. Das Backpulver, das Mehl und den Zimtpulver unterrühren.

Jetzt schlagt ihr das Eiweiß steif. Hierfür kommt zum Eiweiß noch eine Priese Salz in die Schüssel. Die restlichen geriebenen Mandeln vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Eischnee heben. Diesen Mandel-Eischnee zur Eigelbmasse geben und mit dem Teigschaber gut verrühren.

Den Teig könnt ihr nun in die Formen gießen, dabei die Oberfläche mit dem Teigschaber glatt streichen.

Die Muffinförmchen wandern nun für 30-35min bei 175°C (Umluft 160°C) in den Backofen. Wenn die Zeit vorbei ist, könnt ihr die Stäbchenprobe machen. Hängen noch feuchte Krümel an dem Stäbchen, weiterbacken.

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Dann den Kuchen mit Topfhandschuhen herausnehmen, kurz abkühlen lassen und die Muffinförmchen entfernen. Die kleinen Gelberübenhügel werden nun umgedreht auf einem Gitterblech aufgestellt, so dass sie auskühlen können.

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Kräuter-Frischkäsetopping:

* 300g Frischkäse 

* 70g Zucker

* 1-2 EL frische, klein gehackte Petersilie

* 1 EL Minzsirup 

* Zesten einer Zitrone 

Für das Kräuter-Frischkäsetopping mixt ihr den Frischkäse mit dem Zucker, der Petersilie, den Zitronenzesten und dem Minzsirup. So bekommt das Topping eine schöne hellgrüne Farbe und schmeckt noch frisch nach Frühling.

 

Für die Maulwurfhügelkrümel:

* 1 Ei

* 40g gesalzene Butter

* 30 g Zucker

* 30 g Mehl

* 1 Päckchen Backpulver

* 3 gehäufte Esslöffel Kakao

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Für die Maulwurfhügelkrümmel schmelzt ihr zunächst die Butter. Wenn diese geschmolzen ist, kommt sie mit allen weiteren Zutaten auf einmal in eine Schüssel und ihr verrührt sie. Wundert Euch nicht, bereits in der Schüssel bilden sich richtige Krümel. Diese kommen nun auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und wandern für 18min bei 175°C Umluft in den Backofen.

 

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Während die Krümel im Backofen vor sich hin backen, könnt ihr in aller Ruhe die nun ausgekühlten Gelberübenhügel mit dem Kräuter-Frischkäsetopping bestreichen. Nehmt hierfür am besten ein Buttermesser.

Abschließend werden die fertig gebackenen Maulwurfhügelkrümmel auf die Gelberübenhügel mit Kräuter-Frischkäsetopping oben drauf gestreut und fertig ist ein frühlinghafte und osterliche Backidee.

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Lasst Euch die Gelberübenhügel mit Kräuter-Frischkäsetopping gut schmecken! Und vielleicht werdet ihr so ja Fans von den kleinen Maulwurfhügeln. <3 

 

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Limetten-Minz-Käsekuchen

Nimm dir Zeit ….

Der Weg zum Glück führt am Limetten-Minz-Käsekuchen vorbei <3

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Heute geht es ohne viele Worte direkt zum Rezept. Der Limetten-Minz-Käsekuchen spricht für sich.

Zubereitung Teig:

* 38 Vollkorn-Butterkekse

* 100g Butter

* 1 Ei

* 50ml Milch

Die Butterkekse werden zu einer mehligen Konsistenz verarbeitet. Ich hab sie einfach in einen Gefrierbeutel gepackt, die Luft raus gedrückt, mit einem Gummi verschlossen und dann mit dem Fleischhammer bearbeitet. Klappt ganz gut, besonders da die Kekse nun unterschiedliche Größen bekommen. Jedoch sollte das Meiste der Masse zu “Paniermehl” verarbeitet werden. Die Butter wird kurz erhitzt, so dass sie flüssig ist. Mit dem Ei, der flüssigen Butter und der Milch wird nun ein Teig aus den Butterkeksen. Dieser wird als Boden in eine vorgefettete Kuchenform eingearbetiet.

 

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Zubereitung Füllung:

* 600g Frischkäse light

* 300g Speisequark

* 250g Ricotta

* 30g Speisestärke

* die Vanille einer Vanille-Schote

* 3 EL Zucker

* 2 Eier

* 4 Limetten (Saft und Zesten)

Alle Zutaten werden kräftig mit der Küchenmaschine verrührt. Die Eier kommen zu letzt in die Füllung, so dass zuvor noch je nach Geschmack nachgewürzt oder abgeschmeckt werden kann. Jeder hat ja ein ganz eigenes Süße-Empfinden.

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Zubereitung Minz-Füllung:

* die Hälfte der bereits zubereiteten Füllung

* 50ml Minzsirup

Die Hälfte der Füllung wird nun in eine zweite Schüssel gefüllt und mit dem Minzsirup vermischt.
Diese Minzfüllung kommt nun als erstes auf den Boden des Käsekuchens.
Die Limetten-Füllung wird nun im Anschluss in die Mitte des Kuchens gegossen. Für etwas Farbenspiel kann mit einer Gabel in den Füllungen “gerührt” werden.

Der gesamte Kuchen kommt für 60min bei Ober-Unter-Hitze in den auf 200°C vorgeheizten Backofen. Während des Backens den Backofen bitte nicht öffnen. Nach den 60min wird der Backofen geöffnet und mit einem Kochlöffel die Backofentür geöffnet gehalten. So, dass der Käsekuchen im Backofen 90min auskühlen kann. Jetzt können auch die karamelliserten Limetten auf dem Kuchen dekoriert werden.

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Zubereitung karamellisierte Limetten:

* eine Limette

* Zucker

Die Limette wird in dünne Scheiben geschnitten und im flüssigen Zucker karamellisiert. Die Limetten können auf einem Backblech abkühlen. Ebenso kann mit dem restlichen Zucker noch ein wenig Krokant als Dekoration für den Kuchen hergestellt werden.

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Lasst es Euch schmecken. Ich bin begeistert von dem Limetten-Minz-Käsekuchen!

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Gorgonzola-Tortellini mit einer Tomaten-Weißwein Sauce

Pasta! Genau – einfach mal wieder Pasta kochen. Nach Weihnachten und all den leckeren und aufwändigen Gerichten gelüstete es mich mal wieder nach einem simplen Pasta-Gericht. Jedoch ganz simpel war es dann doch nicht, denn ich wollte die alte Nudelmaschine meiner Großmutter verwenden und mal wieder selbst Nudelteig herstellen. Mit der Zeit entwickel ich doch schon etwas Ehrgeiz – und wenn es die Zeit zulässt (wenn ich mehr als 40min Zeit habe), dann gibt es nicht die Tüten-Nudeln, sondern frische und selbst gemachte Pasta. Nicht nur mein Ehrgeiz bei den Nudelvariationen entwickelt sich zur Zeit immer mehr, sondern auch meine Fertigkeiten in der Teigverarbeitung. 

Anfang letzten Jahres, als ich mit der selbst gemachten Pasta meine ersten Experimente hatte, waren Tortellini noch zu kompliziert für mich. Es war stets die Frage, wie ist der Teig richtig, dass ich sie später auch gut füllen und formen kann. Daher möchte ich Euch heute ein scheinbar simples Gericht vorstellen, doch es war soooo lecker: Gorgonzola-Tortellini mit einer Tomaten-Weißwein Sauce. 

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Zubereitung Tortellini: 

* 1 Ei 

* 1 Tasse Milch 

* ein halber Teelöffel Salz 

* 300g Weizenmehl (nach Bedarf, kann in der Menge etwas variieren)

 

Verquierlt das Ei, die Milch und das Salz miteinander. Es darf gerne etwas schaumig werden. Dann gebt ihr Esslöffelweise so viel Mehl hinzu, bis ein elastischer, nicht zu fester Teig entstanden ist. Diesen zu einer Kugel formen und unter einer Schüssel mindestens 30 Min. ruhen lassen.

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Zubereitung Füllung: 

* 100g Frischkäse

* 75g Gorgonzola

* zwei Hände voll Basilikumblätter

Zur Zubereitung der Füllung werden einfach alle Zutaten zusammen einmal mit dem Handmixer gemixt, so dass eine schöne gleichmäßige Masse entsteht. Ihr könnt die Füllung noch gerne mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das ist Geschmackssache. Ich persönlich hatte mich dagegen entschieden, da der Gorgonzola und die Basilikumblätter schon so geschmacksintensiv sind.

 

Weiterverarbeitung:

Den Teig nun portionsweise auf einer bemehlten Fläche ausrollen oder mit der Nudelmaschine dünn ausrollen und mit einer Ausstechform oder einem Glas (Ø 5 cm) Kreise ausstechen. Diese kleinen Kreise nun noch einmal auf der dünnsten Stufe durch die Nudelmaschine geben oder noch einmal länglich dünn ausrollen.

Falls der Teig etwas zu klebrig werden sollte, dann nehmt bitte etwas Hartweizengries hinzu, bis die Konsistenz wieder etwas fester wird. Wichtig ist, dass sowohl das Wellholz als auch die Arbeitsfläche gut bemehlt sind.

Jeweils in die Mitte der länglichen Teigfladen 1 TL Füllung geben und den Teig darauf hin zusammenklappen und mit den Fingerspitzen oder einer Gabel fest drücken. Bei den Tortellini nun die beiden Seiten der Halbmonde leicht nach außen ziehen, über dem Zeigefinger nach hinten klappen, und die Enden zusammendrücken. Darauf hin werden die Tortellini in kochendem Salzwasser in 3 min bissfest gegart.

 

Tomaten-Weißwein Sauce:

* 500g passierte Tomaten

* 100ml trockener Weißwein

* 1 TL Salz 

* 1 TL Pfeffer

* etwas Zucker 

* eine kleine Zwiebel 

* frischer Majoran und frischer Basilikum 

* 4 kleine Piri Piri

Diese Sauce ist blitzschnell fertig und lecker. Es kommen einfach alle Zutaten in einen Mixer und die Sauce wird so lange gemixt, bis eine homogene Konsistenz entstanden ist. Daraufhin wird die Sauce in einem kleinen Topf erhitzt und gerne noch ein wenig abgeschmeckt. Die Sauce kann nun einige Minuten vor sich hin köcheln. Lecker, fruchtig und richtig simpel. Die Fast Food Variante unter den Pasta-Saucen.

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Hier noch ein kleiner Tipp:
Ihr könnt die Tortellini ganz einfach auf Vorrat produzieren: Tortelliniteig zubereiten, mit der gewünschten Füllung füllen. Die Tortellini auf ein Brett legen, dieses in den Tiefkühlschrank geben und tiefgefrieren, bis die Ravioli fest sind. Nun können die Tortellini in Gefrierbeutel gefüllt werden und halten sich im Tiefkühler 4 Monate frisch. Zum Servieren gebt ihr die Tortellini einfach ganz normal in kochendes Wasser und kocht sie 1-2 Minuten länger als normal, also ca. 4-5 Minuten.

Lasst Euch die Gorgonzola-Tortellini mit einer Tomaten-Weißwein Sauce gut schmecken! 

 

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Bauernpfanne

Heute möchte ich Euch gerne mal in die bodenständige und deftige Küche entführen. Kartoffeln sind nicht nur gesund, lecker und sättigend, sondern sie gehören auch zu den alltäglichen Gerichten in fast jedem Haushalt dazu. Besonders in den kalten Wintermonaten ist eine deftige Mahlzeit mit heißen Kartoffeln nicht nur sättigend sondern ein richtiges Soulfood. Gut für die Seele. 

Die Bauernpfanne ist einfach ein wunderbares Essen. Es ist leicht zu zubereiten, schmeckt wunderbar und wärmt von innen. Dazu ist es eine wunderbare Resteverarbeitung. Ich koche ja gerne sehr bewusst und versuche die Zutaten auszubrauchen und abwechslungsreich auf den Tisch zu bringen. Ihr kennt das sicher selbst, jeden Tag nur Pasta oder Kartoffeln ist auf Dauer ermüdend und die Freude an der Zubereitung und am Genuss lässt leider nach. Daher ist Abwechslung stets eine schöne Möglichkeit die Geschmacksnerven wach zu halten. 

Was verstehe ich unter bewusster Resteverwertung? Bei Kartoffeln zum Beispiel muss man nicht direkt am nächsten Tag die übrig gebliebenen Kartoffeln weiter verarbeiten. Sie halten sich im kühlen Keller oder im Kühlschrank noch einige Tage. So können zwischen durch auch noch andere Gerichte gezaubert werden und es ist kein alltäglicher Trott in der Speißeplangestaltung. Zudem ist es meiner Meinung nach wichtig, dass man bewusst mit Nahrungsmitteln umgeht. Besonders da es auf der Welt so viele Menschen gibt, die an Hunger oder Mangelernährung leiden. Dann ist es umso bedauerlicher, wenn wir nachlässig mit übrig gebliebener Nahrung umgehen. 

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Einzig Planung und ein wenig Weitsicht ist nötig. So kam ich dann auch auf meine Bauernpfanne – die eine wunderbar leckere und deftige Resteverwertung war. Sowohl der Kochschinken, das Schweineschmalz als auch die gekochten Kartoffeln oder die Eier – einzeln wären sie nicht so lecker gewesen, doch gemeinsam waren sie einfach passend. 

Doch nun genug von meinen Gedanken zum bewussten Umgang mit Nahrungsmitteln – wie handhabt ihr das? Habt ihr einen Tag in der Woche, an dem Reste gegessen werden? Als eine bunte Tafel von vielen leckeren Gerichten? Friert ihr übrig gebliebenes Essen ein? Oder versucht ihr es in neuen Gerichten weiter zu verarbeiten? Ich bin auf eure Ideen gespannt!

Doch nun zu meiner Bauernpfanne.

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Zubereitung:

* gekochte Kartoffeln mit Schale 

* eine rote Zwiebel

* ein EL Zwiebelschmalz 

* zwei EL Frischkäse (light) 

* Pfeffer, Salz, Paprikapulver edelsüß

* vier Scheiben gekochter Schinken 

* drei Eier (M) 

* etwas Gauda (gerieben) 

* frische Petersilie und frischer Schnittlauch 

Die Kartoffeln waren von einem Gericht ein paar Tage zuvor und wurden gründlich gewaschen, bevor sie gegart wurden, so dass sie mit Schale gegessen werden können. Achtet jedoch darauf, dass die Schale nicht grün ist, dann ist sie nicht genießbar. Es wird zunächst das Zwiebelschmalz in einer Pfanne erhitzt, bei mittlerer Temperatur. Daraufhin werden die Zwieblstückchen im Zwiebelschmalz angeschwitzt.

Daraufhin kommen die Kartoffelscheiben mit in die Pfanne. Diese können mit Schale klein geschnitten werden. Wenn die Kartoffeln etwas angebraten sind, werden die Kartoffeln mit den Gewürzen nach dem eigenen Geschmack gewürzt. In die Mitte der Pfanne wird eine kleine Kuhle geformt, so dass in die Mitte die drei Eier geschlagen werden können. Bei mittlerer Temperatur garen die Eier nun in der Pfannenmitte und die Kartoffeln bekommen auch noch etwas Knusprigkeit. Achtet darauf, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, so dass nichts anbrennt.

Kurz vor dem Servieren kommt der Frischkäse, der klein geschnittene Kochschinken und der geriebene Käse auf die Pfanne. Besonders lecker passen noch Petersilie und Schnittlauch dazu und ein frischer Salat als wunderbare Beilage.

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Lasst Euch die deftige Bauernpfanne gut schmecken! 

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Käsekuchen mit Heidelbeer-Soße

Käsekuchen war lange Zeit für mich ein leckerer Traum, jedoch hatte ich stets großen Respekt davor, ihn selbst zu backen. Vor Jahren ist mir mein Käsekuchen fürchterlich schief gegangen. Irgendwie waren sich das Backbuch und meine “Backkünste” nicht so ganz einig, wie ein perfekter Käsekuchen gelingt. Es war am Ende auf alle Fälle ein Reinfall. Er war geschmacklich lecker, jedoch hat die Konsistenz nicht gestimmt und er hatte Risse und war irgendwie “zu dunkel” – manche würden es auch verbrannt nennen…. 

So habe ich mich nun an meine lieben Fans bei Facebook gewendet und um Tipps und Trick für einen perfekten Käsekuchen gebeten. Dank vieler netter Tipps ist mein Käsekuchenrezept, dass ich aus unterschiedlichen Rezeptvorschlägen abgewandelt habe, gelungen. Er war soooo lecker und einfach wunderbar einfach zum Backen, dass er von  meiner ‘Qualitätskontrolle’ das Prädikat *sehr gut – bitte noch ein Stück, dieses mal bitte größer!* bekommen habe. 

Daher möchte ich Euch diesen wunderbar leckeren Käsekuchen heute vorstellen. Er gelingt immer – hab ihn noch ein paar mal getestet und schmeckt stets traumhaft! Jedoch ist der Käsekuchen natürlich nicht die leichteste Kuchenvariante, das sollte uns schon klar sein. Aber er ist soooo lecker. Eine perfekte Nascherei für graue Tage oder festliche Anlässe. 

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Das Rezept ist für eine Springform mit einem Durchmesser von 30cm ausgelegt.

Zubereitung Teig:

* 38 Butterkekse

* 100g Butter

* 1 Ei

* 50ml Milch

Die Butterkekse werden zu einer mehligen Konsistenz verarbeitet. Ich hab sie einfach in einen Gefrierbeutel gepackt, die Luft raus gedrückt, mit einem Gummi verschlossen und dann mit dem Fleischhammer bearbeitet. Klappt ganz gut, besonders da die Kekse nun unterschiedliche Größen bekommen. Jedoch sollte das Meiste der Masse zu “Paniermehl” verarbeitet werden. Die Butter wird kurz erhitzt, so dass sie flüssig ist. Mit dem Ei, der flüssigen Butter und der Milch wird nun ein Teig aus den Butterkeksen. Dieser wird als Boden in eine vorgefettete Kuchenform eingearbetiet.

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Zubereitung Heidelbeer-Soße:

* 125g frische Heidelbeeren

* 1 EL Zucker

Der Zucker wird in einem Topf kurz erhitzt und karamellisiert. Nun kommen die Heidelbeeren hinzu und werden mit einem Stabmixer püriert. Dies ist nun die Heidelbeer-Soße.
Die Heidelbeersoße kommt nun einmal auf den Boden. Danach wird die Füllung zubereitet und kommt auf die Heidelbeer-Soße oben drauf. Eine zweite Heidelbeer-Soße kann zum Servieren angefertigt werden. Besonders lecker ist es, wenn die Heidelbeer-Soße noch schön warm ist.

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Zubereitung Füllung:

* 600g Frischkäse light

* 300g Speisequark

* 250ml süße Sahne

* 30g Speisestärke

* die Vanille einer Vanille-Schote

* 3 EL Zucker

* 2 Eier

Alle Zutaten werden kräftig mit der Küchenmaschine verrührt. Die Eier kommen zu letzt in die Füllung, so dass zuvor noch je nach Geschmack nachgewürzt oder abgeschmeckt werden kann. Jeder hat ja ein ganz eigenes Süße-Empfinden.

Die Füllung kommt nun auf den mit der Heidelbeer-Soße übergossenen Boden.
Oben auf der Füllung habe ich nun noch einmal 125g Heidelbeeren verteilt. Ich war der Meinung, sie würden schön in die Mitte des Kuchens einsinken, doch das taten sie nicht. Aber sie schmeckten traumaft, besonders als die Beeren noch leicht warm waren.

Der gesamte Kuchen kommt für 60min bei Ober-Unter-Hitze in den auf 200°C vorgeheizten Backofen. Während des Backens den Backofen bitte nicht öffnen. Nach den 60min wird der Backofen geöffnet und mit einem Kochlöffel die Backofentür geöffnet gehalten. So, dass der Käsekuchen im Backofen 90min auskühlen kann.

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Lasst es Euch schmecken. Ich bin begeistert von meinem Käsekuchen mit Heidelbeer-Soße <3

 

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Backed Beans mit karamellisierten Balsamico-Zwiebel-Apfelscheiben

Hier nun meine leckeren und schnell fertigen Backed Beans mit karamellisierten Balsamico-Zwiebel-Apfelscheiben und einem frischen Blattsalat. Seit dem ich sie das erste mal gemacht habe, sind sie zu einem Dauerrenner in unserer Küche geworden. 
Der süß-saure Zwiebel-Apfelgeschmack passt einfach traumhaft zu den Backed Beans.
Wenn man spät nach Hause kommt, oder wenig Zeit hat, wirft man gebackene Bohnen in den Ofen, schneidet etwas Gemüse dazu und haut ‘n Ei drauf und hat ein tolles Essen.

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Zubereitung Backed Beans:

* eine Dose rote Bohnen

* eine Dose weiße Bohnen

* eine Zwiebel

* eine halbe Paprika

* vier kleine Tomaten

* eine halbe Chili

* eine Karotte

* zwei Eier

* zwei Teelöffel Frischkäse

* drei Esslöffel Tomatenmark

* etwas Käse zum Überbacken

* Pfeffer und Salz

* ein Esslöffel scharfes Paprikapulver

Die Dosen mit den Bohnen werden geöffnet und die Bohnen werden in einem Sieb mit Wasser abgewaschen. Das Gemüse wird nun alles klein geschnitten und kommt zusammen mit den Bohnen in ein hitzebeständiges Gefäß. Nun kommen noch der Frischkäse, das Tomatenmark und die Gewürze je nach Geschmack hinzu. Alles wird noch einmal ordentlich durchmengt und dann kommt die Auflaufform für 30min bei 180°C Umluft in den Backofen.
Nach den 30min kommen die zwei Eier oben auf die Bohnen und lässt die Auflaufform noch weitere 15min bei geringerer Hitze (ca. 100°C) im Backofen.

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Zubereitung Karamellisierte Balsamico-Zwiebel-Apfelscheiben:

* zwei Zwiebeln

* ein Apfel

* ein Teelöffel Zucker

* ein Esslöffel Balsamicoessig

* ein Teelöffel Butter

Die Zwiebeln und der Apfel werden in Scheiben geschnitten und in der Butter angeschwitzt. Nun kommt der Zucker hinzu und die Apfel- und Zwiebelscheiben werden karamellisiert. Abschließend noch mit dem Balsamicoessig ablösschen. Und fertig ist die leckere Beilage zu den Backed Beans.

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Lasst es Euch gut schmecken <3

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Gorgonzola-Ravioli mit Kiwi-Pfirsich-Chutney

Pasta ist ein Dauerrenner und ich habe ein so wunderbares Dinkelvollkorn-Ravioliteigrezept ohne Ei heraus gefunden, dass ich gleich mal eine leckere Füllung und das Drumherum zaubern musste. Nach einem kurzen Blick in den Kühlschrank war das Essen eigentlich schon geplant: Gorgonzola-Ravioli mit Kiwi-Pfirsich-Chutney. Lecker, fruchtig und mit einer pikanten Note durch etwas Sauerrahm-Chili-Butter. Mjam. Lecker! 

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Zubereitung Teig: 

* 300g Dinkelvollkornmehl 

* Salz 

* ein Teelöffel Rapsöl

* ca. 150ml lauwarmes Wasser 

Das Dinkelvollkornmehl und eine Prise Salz mischen und sieben, eine Mulde eindrücken und das Wasser und das Öl hineingießen. Von der Mitte her so lange mit den Händen kneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Ich ziehe für diesen Arbeitsschritt gerne Einweghandschuhe an, so bleibt nicht so viel Teig an den Händen kleben. Den Teig nun in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde ruhen lassen bei Zimmertemperatur.

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Zubereitung Füllung: 

* 100g Frischkäse

* 75g Gorgonzola

* zwei Hände voll Basilikumblätter

Zur Zubereitung der Füllung werden einfach alle Zutaten zusammen einmal mit dem Handmixer gemixt, so dass eine schöne gleichmäßige Masse entsteht. Ihr könnt die Füllung noch gerne mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das ist Geschmackssache. Ich persönlich hatte mich dagegen entschieden, da der Gorgonzola und die Basilikumblätter schon so geschmacksintensiv sind.

 

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Weiterverarbeitung:

Den Teig nun portionsweise auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit einer Ausstechform oder einem Glas (Ø 5 cm) Kreise ausstechen.Falls der Teig etwas zu klebrig werden sollte, dann nehmt bitte etwas Hartweizengries hinzu, bis die Konsistenz wieder etwas fester wird. Wichtig ist, dass sowohl das Wellholz als auch die Arbeitsfläche gut bemehlt sind.
Jeweils in die Mitte der Kreise 1 TL Füllung geben und die Kreise darauf hin zusammenklappen.
Für Ravioli werden nun die Ränder mit einer Gabel festgedrückt.Darauf hin werden die Ravilio in kochendem Salzwasser in 3 min bissfest gegart.

Hier noch ein kleiner Tipp:
Ihr könnt die Ravioli ganz einfach auf Vorrat produzieren: Ravioliteig zubereiten, mit der gewünschten Füllung füllen. Die Ravioli auf ein Brett legen, dieses in den Tiefkühlschrank geben und tiefgefrieren, bis die Ravioli fest sind. Nun können die Ravioli in Gefrierbeutel gefüllt werden und halten sich im Tiefkühler 4 Monate frisch. Zum Servieren gebt ihr die Ravioli einfach ganz normal in kochendes Wasser und kocht sie 1-2 Minuten länger als normal, also ca. 4-5 Minuten.

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Zubereitung Chutney: 

* eine Kiwi

* zwei Pfirsiche

* eine Knoblauchzehe

* vier Zentimeter einer Lauchstange

* Saft einer halben Zitrone

* ein EL Marillenmarmelade

* zwei EL Balsamico blanco

* 30ml Wasser

* ein TL Lavendelzucker 

* ein EL frisch gemahlener bunter Pfeffer

* 50g Bacon

Für die Zubereitung des Kiwi-Pfirsich-Chutneys schneidet Ihr alle Zutaten in etwa gleich große, kleine, Stückchen und gebt alles zusammen in einen Topf. Lasst es nun gemeinsam einmal aufkochen und nehmt den Topf dann von der Hitze. Lasst das Chutney gerne noch im Topf erkalten, dann kann es mit der restlichen Hitze noch etwas nachziehen.

 

Zubereitung Chili-Butter:
1 rote Chilischote waschen und den Stiel abschneiden. Je nachdem, wie scharf die Butter sein darf, die Schote mit den Kernen in feine Ringe schneiden (scharf). Oder die Schote längs halbieren, entkernen, waschen und in dünne Streifen schneiden (milder). 4 EL Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen, Chiliringe oder -streifen und 1 TL Fenchelsamen darin bei schwacher Hitze 1–2 Min. garen. Dann leicht salzen. Über den frisch gekochten Ravioli verteilen und je nach Geschmack mit Parmesan verfeinern.
Dazu könnt Ihr nun das Kiwi-Pfirsich-Chutney servieren – das passt wunderbar.

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Ich hoffe, dass ihr mit dem selbst gemachten Dinkelvollkorn-Ravioliteig ohne Ei in der Variante Gorgonzola-Ravioli mit Kiwi-Pfirsich-Chutney genau so viel Freude habt wie ich! Lasst es Euch schmecken! 

 

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Vollkorn-Milchbrötchen mit Schokostückchen

Ein gemütliches Sonntagsfrühstück mit frisch gebackenen Vollkorn-Milchbrötchen mit kleinen Schokostückchen sind ein perfekter Start in den Tag. 

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Zubereitung Vorteig:

* 25 g frische Hefe

* 1 TL Zucker

* 325 ml lauwarme Milch

* 500g Vollkornweizenmehl

* 1 TL Salz (10 g)

* 10 g weiche Butter

Zunächst wird der Vorteig angesetzt. Aus Mehl, Salz, lauwarmer Milch, Zucker und der frischen Hefe mit wird Hilfe der Küchenmaschine ein Teig geknetet. Dieser sollte nun mit einem Küchentuch abgedeckt werden und an einem warmen Ort für 12 Stunden ruhen. Ich hatte den Vorteig abends angesetzt und ihn bis zum nächsten Morgen im Kühlschrank ruhen lassen.Wenn der Teig zwischenzeitlich etwas zu hoch wird, kann der Teig mit der Küchenmaschine verknetet werden.

Teig:

* Vorteig

* 250g Vollkornweizenmehl

* 100ml lauwarme Butter

* ein Ei

* 100g Frischkäse

* zwei Esslöffel Zucker (nach Geschmack variieren)

* nach Belieben Zartbitterschokoladenraspel (Vollmilchschokoladenraspel auch)

* ein Eigelb zum Bestreichen

* zwei Esslöffel Milch zum Bestreichen

Nun kommt zu dem Vorteig das restliche Mehl, das Ei, der Frischkäse, der Zucker, die Schokoladenraspel und die lauwarme Milch dazu. Alles wird nun abermals mit der Küchenmaschine zu einem Teig verknetet. Dieser Teig sollte nun wieder abgedeckt eine halbe Stunde ruhen. In dieser Zeit kann schon die Arbeitsfläche vorbereitet und der Backofen aufgeheizt werden.

Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und den Teig in 10 kleine, gleich große Stücke aufteilen. Diese nun in eine runde Form bringen und kreuzförmig einschneiden, daraufhin auf einem Backblech auf der mittleren Schiene bei 220°C für 25min backen.

Zum Bestreichen der Brötchen wird ein Eigelb mit zwei Esslöffeln Milch vermischt. Diese Mischung wird während der Backzeit zweimal auf alle Brötchen aufgepinselt, so dass sie nachher schön glänzen.

Ich hatte noch eine hitzebeständige Schale mit Wasser im Backofen stehen.

Nach dem Backen kurz auf einem Gitterblech auskühlen lassen und dann noch möglichst warm genießen.

Lasst es Euch die Vollkorn-Milchbrötchen mit Schokostückchen schmecken! 

 

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Mini-Limetten-Cheesecake

“A party without cake is just a meeting.”

(Julia Child)

Wenn man mal wieder Lust auf einen Cheesecake hat, jedoch ein ganzer Kuchen zuviel des Guten ist, dann sind kleine Mini-Cheesecakes genau das Richtige. Für die kleine Nascherei zwischendurch – so geht die Sonne auch an grauen Tagen auf. Die Sonne geht heute ganz sicher in Form von Mini-Limetten-Cheesecakes in kleinen Mokka-Tässchen auf! 

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Zubereitung:
* 600g Frischkäse light

* 300g Speisequark

* 250g Ricotta

* 30g Speisestärke

* die Vanille einer Vanille-Schote

* 3 EL Zucker

* 2 Eier

* 4 Limetten (Saft und Zesten)
Alle Zutaten werden kräftig mit der Küchenmaschine verrührt. Die Eier kommen zu letzt in die Füllung, so dass zuvor noch je nach Geschmack nachgewürzt oder abgeschmeckt werden kann. Jeder hat ja ein ganz eigenes Süße-Empfinden.
Die Creme wird nun in die ganzen kleinen Muffinförmchen verteilt und für 20 bis 25min bei 200°C im vorgeheizten Backofen gebacken. Während des Backens den Backofen bitte nicht öffnen.

Nach der Backzeit wird der Backofen geöffnet und mit einem Kochlöffel die Backofentür offen gehalten. So, dass der Käsekuchen im Backofen 90min auskühlen kann.

Jetzt können auch die karamelliesierten Limetten auf den Muffins drapiert und dekoriert werden.

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Zubereitung karamellisierte Limetten:
* eine Limette

* Zucker
Die Limette wird in dünne Scheiben geschnitten und im flüssigen Zucker karamellisiert. Die Limetten können auf einem Backblech abkühlen. Ebenso kann mit dem restlichen Zucker noch ein wenig Krokant als Dekoration für die Muffins hergestellt werden.
Lasst es Euch schmecken.
Ich bin begeistert von diesen kleinen Häppchen.

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Lasst Euch den Mini-Limetten-Cheesecake schmecken! 

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