Pizza-Napoli

Hier nun mein neuestes Pizza-Rezept. Eine luftig, leichter Boden. Knusprig und so leicht, dass er richtig aufgegangen ist. Beim Essen kam direkt Urlaubsfeeling auf. Die Pizza-Napoli mit Sardellen, Oliven und Kapern ist für mich als Pizza-Fan ein wahrer Genuss. Doch nun genug geschnackt, jetzt geht es ohne Umschweife direkt ans Rezept!

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Die Zutaten reichen für 4-6 dünn ausgerollte Pizzen. Hängt natürlich davon ab, wie dick ihr den Teig macht und wie viel Belag ihr auf die jeweilige Pizza tut. Ich habe durch Erfahrung gelernt: Bei Pizza ist weniger Belag meist mehr Geschmack!

 

Zubereitung Teig:

* 500g Pizzamehl Typ 00

* 250ml lauwarmes Wasser

* 13g Meersalz

* 10g frische Hefe

* 1 TL Rapsöl

* 2 TL Sonnenblumenöl

 

Hefe in lauwarmen Wasser auflösen. Pizzamehl den Ölen und Salz vermengen. Die aufgelöste Hefe dazugeben und 10 Min quellen lassen. Anschließend sollte der Teig 15 Min geknetet werden, entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine. Ich nehme die Küchenmaschine, weil der Teig dann gleichmäßiger wird. Falls ihr von Hand knetet hier noch ein kleiner Tipp: Einweghandschuhe verhindern, dass der ganze Teig an euren Fingern kleben bleibt.

Den Teig mindestens 8 h, besser 24 h in den Kühlschrank geben. Danach zu faustgroßen Kugeln (ca. 200 g) schleifen und mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt ca. 90 Min bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann ausformen und belegen.

Wenn man den Teig einen Tag vorher oder morgens, bevor man zur Arbeit geht, vorbereitet, ist es kein großer Mehraufwand. Planung ist bei einem guten Teig alles.

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Zubereitung Soße:

* 250g passierte Tomaten Tomate(n), passiert

* Meersalz, grobkörnig

* Pfeffer, geschrotet

* frische Kräuter: Basilikum, Oregano, Rosmarin

* Olivenöl, kalt gepresst

* 1 Zehe Knoblauch, zerdrückt

* 2 ELTomatenmark

* 1/4 TL Zucker

* eine fein gehackte Zwiebel

 

Für die Pizzasauce die Zwiebel in heißem Öl glasig werden lassen. Die Tomaten, passierte, dazu geben und aufkochen lassen. Die restlichen Zutaten dazu geben und für ca. 15-20 min leicht köcheln lassen. Nun solltet ihr auch den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.

 

Zubereitugn Belag Pizza Napoli:

* grüne und schwarze Oliven

* Sardellen

* Kapern

* Mozarella

* ein Klecks Sauce-Hollondaise

 

Der dünn ausgerollte Pizzaboden kommt nun am besten auf ein Pizzablech (mit Löchern im Boden). Es kommt ein wenig von der Pizza-Soße drauf. Nicht zu viel, sonst wird der Teig matschig. Ich hatte ca. 1,5 bis 2 Esslöffel genommen und diese gut verteilt. Nun kommt noch ein Klecks Sauce-Hollondaise dazu und die Pizza wird mit den restlichen Zutaten schön belegt. Legt den Mozarella nicht oben auf die Zutaten, sondern eher unter die Zutaten oder mit ihnen gemeinsam auf die Pizza, so verteilt sich alles besser.

 

Wenn der Backofen 220°C erreicht hat, kann die Pizza auf einem Gitterrost in den vorgeheizten Backofen. Da der Boden sehr dünn ist, braucht die Pizza auch nicht lange. Nach 10-15min ist sie auch schon fertig.

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Lasst Euch die Pizza-Napoli gut schmecken! 

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Mediterran gefüllter Sonntagsbraten

Gefüllter Schweinebraten – das ist ja mal wirklich ein Klassiker. Doch hier möchte ich Euch  nun eine mediterane Variante vorstellen. Der mediteran gefüllter Sonntagsbraten ist wirklich eine wunderbare Alternative. Er war sehr lecker und das Rezept schreibe ich auch gerne für mich selbst auf, so dass ich ihn in Zukunft mal wieder kochen kann.

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Zubereitung:

* Schweinebraten aus der Schulter

* Fett / Öl zum Anbraten

* 1,5l Rotwein

* ein EL Pesto-Rosso

* Pfeffer

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Zubereitung der Füllung:

* Brotstückchen

* 75g Fetakäse

* 25g Oliven

* 6 kleine Tomaten

* ein EL Pesto-Rosso

* eine Hand voll geriebener Parmesan

* Pfeffer und Salz

* ein halbes Glas Rotwein

* eine gelbe und eine rote Chilischote

Zunächst habe ich die Füllung des Bratens vorbereitet. Hierfür habe ich die Brotscheiben, den Fetakäse, die Oliven, die Tomaten und die Chillischoten klein geschnitten. Mit Parmesan, Pfeffer und Salz und dem Pesto gewürzt. Hinzu kam nun noch etwas Rotwein. Alles wurde daraufhin zu einer schönen Füllung verarbeitet.

Daraufhin habe ich den Braten vorbereitet und eine große Tasche hinein geschnitten. In die Tasche kam nun so viel Füllung hinein, dass der Braten mit Spießen noch gut zu schließen war. Nun wurde der Braten noch mit Pesto-Rosso und etwas Pfeffer von allen Seiten mariniert.

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Im Anschluss daran wurde der Braten in einem Bräter in Öl von allen Seiten angebraten. Die restliche Füllung, die nicht mehr in den Braten passte, kommt nun mit in den Topf und wird mit angebraten. Abgelöscht wird nun alles mit dem Rotwein. Ich reduzierte daraufhin die Hitze und lies den Braten noch zwei Stunden köcheln. Zwischendurch wendete ich den Braten. Die Garzeit hängt natürlich auch von der Fleischgröße ab. Das kann variieren. Bei der Soße musst am Ende nichts mehr abgeschmeckt werden. Die Füllung hat genügend Aromen mit gebracht.

Dazu gab es einen grünen Salat und breite Nudeln.

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Ich war sehr begeistert und ich werde das Rezept sicherlich wieder ein mal kochen. Vermutlich gibt es heute Abend noch einmal die leckeren Reste zu essen.

Mediterran gefüllter Sonntagsbraten – na, ist das etwas für Euch? 

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Joghurt-Himbeer-Oreo-Küchlein

Die liebe Andrea von Mama’s Liebe Süss und Salzig ist zur Zeit sehr beschäftigt und hat sich an mich als liebe Blogger-Freundin gewandt, ob ich nicht einen Tag mal ein leckeres Rezept für ihre Seite beisteuern könnte. Das habe ich natürlich gerne gemacht und prompt zugesagt. 

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Doch was für ein Rezept schickt man einer solch guten Köchin und Bäckerin? Da musste ich lange nachdenken und habe mich dann für  meine Joghurt-Himbeer-Oreo-Küchlein entschieden. Die hatte ich letztes Jahr zu meinem Geburtstag gebacken – und bisher haben sie den Weg noch nicht auf meinen Blog gefunden, doch das Ergebnis war so lecker, dass ich es Euch und auch Andrea gerne vorstellen möchte. Fruchtig und süß – eine richtig leckere Nascherei sind diese Joghurt-Himbeer-Oreo-Küchlein.

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Und ich bin ja schon lange ein großer Oreo-Fan. Damit Andrea diese Leckerei auch probieren kann, schicke ich ihr viele liebe Grüße und diesen Blogbeitrag. 

Ihr findet ihren Blog sowohl bei Facebook als auch hier

Schaut doch mal vorbei und lasst Euch inspirieren. Ich bin immer wieder begeistert. 

Doch nun zum Rezept meiner Joghurt-Himbeer-Oreo-Küchlein.

 

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Zubereitung:

* 750g griechischer Joghurt

* 200g Ricotta

* 30g Speisestärke

* die Vanille einer Vanille-Schote

* 3 EL Zucker

* 2 Eier

* Oreos 

* Himbeeren 

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Alle Zutaten werden kräftig mit der Küchenmaschine verrührt. Die Eier kommen zu letzt in die Füllung, so dass zuvor noch je nach Geschmack nachgewürzt oder abgeschmeckt werden kann. Jeder hat ja ein ganz eigenes Süße-Empfinden.
Als Boden kommt nun in jedes Muffinförmchen ein Oreo-Keks. Und darauf noch zwei Himbeeren.
Die Creme wird nun in die ganzen kleinen Muffinförmchen verteilt und für 25min bei 200°C im vorgeheizten Backofen gebacken.
Da alles sehr klebrig wird durch die Oreo-Kekse, habe ich zwei Papierförmchen für jeden Muffin verwendet.
Während des Backens den Backofen bitte nicht öffnen.

Nach der Backzeit wird der Backofen geöffnet und mit einem Kochlöffel die Backofentür offen gehalten. So, dass die Küchlein ein wenig auskühlen können.
Zu letzt kann noch eine Himbeere oben drauf drapiert werden. Und fertig.

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Lasst sie Euch gut schmecken. Ich bin auf alle Fälle begeistert von diesen kleinen Joghurt-Himbeer-Oreo-Küchlein. 

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Bruschetta-Stern aus Dinkel-Hefeteig

Für heute Abend gibt es ein deftiges Knabber-Gebäck. Diese Stern-Variante eignet sich auch wunderbar in der Weihnachtszeit als eine deftige und köstliche Gebäck-Variante oder einfach bei einer Feier als leckeres Fingerfood. Der Bruschetta-Stern aus Dinkel-Hefeteig. Lecker, knusprig und wunderschön anzusehen.

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Zubereitung:

Bruschetta:

* 10 große, frische Tomaten

* 1 Zwiebel

* 1 Zehe Knoblauch, klein gehackt

* etwas Parmesan

* 1 Bund Basilikum, klein gehackt

* etwas Olivenöl

* etwas Oregano

* 50 ml Balsamico

* 50 ml Rotwein

* 50 ml Orangensaft

* 2 EL Honig

* Salz und Pfeffer

* 1 Prise Piment, gemahlen

* evtl. Chilipulver

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Zuerst wird das Grünzeug der Tomaten gründlich entfernt und sie werden leicht ein geschnitten.Nun kommen die bearbeiteten Tomaten in einen Topf mit heißem Salzwasser (ggf. mit etwas Öl). Die Tomaten bleiben solange in diesem Wasser, bis sich die Haut an den Schnittstellen löst. Nun kommen die Tomaten aus dem Topf und sie müssen abkühlen. Daraufhin müssen ganz vorsichtig die Schalen der Tomaten entfernt werden, welche sich durch das Erhitzen vom Fruchtfleisch gelöst haben.

Nun werden die Tomaten halbiert und die „Innereien“ beseitigt (Kerne, weiches Fruchtfleisch). Daraufhinwerden die Tomaten in kleine Stückchen geschnitten. Legt sie daraufhin in ein Sieb zum Abtropfen. Ihr könnt etwas Nachhilfe leisten, indem Ihr leicht auf die Tomatenstücke eindrückt. Haben die Tomaten nun die richtige Konsistenz erreicht (nicht zu wässrig), gebt diese mit dem klein gehackten Basilikum, der Zwiebel und dem Knoblauch in eine Schüssel.

Nun ist der aufwendigste Teil geschafft. Übergießt die Masse nun mit einem Schuss Olivenöl und gebt wahlweise die Gewürze hinzu. Nachdem Ihr das ganze ein weiteres Mal vorsichtig verrührt habt, könnt Ihr die Balsamicocreme zubereiten.

Hierzu bringt Ihr unter ständigem rühren Balsamico und Rotwein zum Kochen. Sobald die Masse dickflüssig ist, fügt den Orangensaft und den Honig hinzu. Lasst das ganze nochmals aufkochen, bis es dickflüssig ist und stellt es zum Abkühlen zur Seite. Nun wird die Balsamicocreme langsam unter die Tomatenmasse gehoben.

Das Ganze ist natürlich sehr zeitaufwändig, aber es lohnt sich.

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Dinkel-Hefeteig:

* 400g Dinkelmehl

* 1 1/2 Teelöffel Salz

* 1 Teelöffel Zucker

* 2 Päckchen frische Hefe

* 1 EL Sonnenblumenöl

Mehl, Zucker, Salz, Hefe erst mal miteinander mischen! Danach erst das Öl und das Wasser zugeben und dann ordentlich durchkneten. Falls man eine passende Küchenmaschine hat, kann auch diese hierfür verwendet werden. Doch ich persönlich spüre gerne, wie die Konsistenz des Teiges ist.
Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben sondern er sollte sich trocken anfühlen. Falls er zu trocken ist ein wenig Wasser zugeben – oder Mehl wenn er noch klebt.

Nun lässt man den Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort ruhen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Danach knetet man den Teig noch mal bis fast auf seine ursprüngliche Größe zusammen.

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Rollt den Dinkelteig nun in drei gleich große, runde Fladen aus. Und schichtet sie abwechselnd mit Bruschetta und Parmesankäse übereinander. In der Mitte des Oberen Teiges setzt ihr mit einer Tasse einen runden Kreis als Markierung. Nun könnt ihr mit einem Messer den Teig in 16 gleich große Stücke schneiden. Achtet jedoch darauf, dass ihr nicht in der Mitte (innerhalb des Tassenkreises) schneidet. Aus je zwei Teig-Teilen formt ihr nun den Stern. Nehmt die Teigstreifen in die Hände und dreht sie jeweils in die entgegen gesetzte Richtung. Am Besten bei allen Stücken auf die gleiche Anzahl an Drehungen achten. Danach kommt der hübsche, leckere Stern für 45min bei 180°C Umluft in den Backofen.

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Lasst es Euch schmecken und genießt den Bruschetta-Stern aus Dinkel-Hefeteig!

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Süßkartoffel-Zitronen-Kapern-Auflauf

Süsskartoffeln stammen ursprünglich aus Südamerika und lieben das tropische Klima. Sie sind ein sehr nährstoffreiches Gemüse, da sie prall gefüllt sind mit Nähr- und Vitalstoffen. Zudem schmecken Süsskartoffeln schmecken noch köstlich und lassen sich in unzähligen Varianten zubereiten – ob roh oder gekocht, ob gegrillt oder als Pommes, ob schnell oder aufwändig, ob nach Art des Hauses oder exotisch. Mit der Süsskartoffel ist alles möglich.

Doch auch wenn der Name täuscht – sie sind keine Kartoffeln, auch wenn sie als Knolle in der Erde wachsen – die Süßkartoffel gehört zu der botanischen Familie der Windengewächse. Heute möchte ich Euch einen leckeren und schnellen Auflauf mit Süßkartoffeln vorstellen. 

Hier der Süßkartoffel-Zitronen-Kapern-Auflauf frisch aus dem Backofen.

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Zubreitung:

* zwei Süßkartoffeln

* eine rote Zwiebel

* eine halbe Zitrone (in Scheiben)

* Saft einer halben Zitrone

* ein Teelöffel Zucker

* ein Esslöffel Kapern

* bunter Pfefferkörner (leicht zerstoßen)

* Salz

* Muskatnuss

* ein EL Olivenöl

* eine Knoblauchzehe

* eine Chili-Schote

* 25g Fetakäse

* zur Dekoration nach dem Backen: Schnittlauch und Kresse

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Die Süßkartoffeln werden geschält und in sehr dünne Scheiben geschnitten. Ich habe hierfür die Brotschneidemaschine verwendet, so wurden sie gleichmäßig dünn.
Die Zwiebel wird ebenfalls in dünne Ringe / Scheiben geschnitten. Nun werden in eine Auflaufform abwechselnd die Süßkartoffelscheiben und die Zwiebeln gestapelt.
Die Kapern, die leicht zerstoßenen bunten Pfefferkörner, die Gewürze und die ganze Knoblauchzehe kommen nun oben auf den Auflauf. Und noch ein paar Scheiben der Zitrone.

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Der Saft der Zitrone und der Zucker werden nun mit dem Olivenöl vermischt und etwas über den Auflauf geträufelt. Der kommt nun für insgesamt 45min bei 180°C Umluft in den Backofen. Alle 15min könnt ihr nun noch ein wenig von der Zitronen-Zucker-Ölmischung über den Auflauf träufeln.
Nach 30min Backzeit kommt nun der Fetakäse auf den Auflauf. Ich hatte ihn mit einer groben Reibe geraspelt, so dass der Fetakäse als Flocken auf dem Auflauf verteilt werden kann.

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Bevor der Auflauf auf den Tisch kommt, kann er noch mit ein paar frischen Kräutern garniert werden. Bei mir waren es Kresse und Schnittlauch.

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Lasst es Euch den Süßkartoffel-Zitronen-Kapern-Auflauf gut schmecken!

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Dinkelvollkornbrot

Dieses Dinkelbrot-Rezept ist genial: Es gelingt auch Brotback-Neulingen auf Anhieb und benötigt nur ein wenig Wartezeit und Geduld. Doch mit etwas Planung klappt das schon. Noch dazu hält das Dinkelbrot sehr lange frisch – da kann die Konkurrenz vom Bäcker einpacken!

Mit seinem hohen Ballaststoffanteil macht das Dinkelbrot lange satt und ist daher ein idealer Mittagssnack oder passt auch perfekt zum Abendbrot. Ob Gemüse, Salat oder vegetarischer Belag – natürlich geht auch Käse, Wurst und andere Leckereien. Doch es ist eine ideale und leckere sättigende Basis für den Tag. 

Einer der großen Vorteile von selbstgebackenem Brot ist, dass man nur so viel Salz zugeben muss, wie es das eigene Geschmacksempfinden tatsächlich erforderlich macht. Die hier im Rezept angegebene Menge von 10 g werden manche z. B. noch ohne große Geschmackseinbußen etwas verringern können.

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Heute Abend gibt es ein frisch gebackenes Dinkelvollkornbrot mit knackigem Salat dazu. Oh, wie das duftet und klopft man einmal an die Rinde des Brotes, dann ist der wunderbar dumpfe Klang zu hören.

 

Zubereitung:

* 1kg Dinkelvollkornmehl 

* Zucker 

* ein Würfel frische Hefe 

* 150g Sauerteig 

* 10g Ursalz 

* ein EL zermahlener, frischer Kümmel 

* Wasser 

* ein EL Leinsamenöl 

Es wird mit einem Kilogramm Vollkorndinkelmehl ein Hefeteig mit einer Briese Zucker und ca. 800ml Wasser angesetzt. Dieser zieht nun zwei Stunden und es kommt ein Schälchen des aufbewahrten Sauerteiges mit dazu. Und auch gleich noch eine Briese Salz und frischer Kümmel. Mit einem Glas Wasser wird nun der Teig zur perfekten Konsistenz geknetet und er ruht darauf hin noch einmal eine Stunde in der Brotbackform.
Im Anschluss kommt das Brot im Kasten für 90min bei 200°C in den Backofen. Nach den ersten 60min wird das Brot noch einmal mit einem Wasser-Öl-Salz-Kümmel-Gemisch eingepinselt und kommt nun noch für die letzten 30min in den Backofen.
Das „Riebel“, also der Anschnitt ist Heute einfach perfekt gelungen und es wurde selbstverständlich geteilt! ♡

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Lasst Euch das Dinkelvollkornbrot  gut schmecken! 

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Hühnerfrikassee

Frisch gekochtes Hühnerfrikassee mit frischer Hühnersuppe – duftet fast genauso gut, wie es schmeckt. Frikassee heißen alle hellen Ragouts mit weißem Fleisch wie Hühnchen, Kalb oder Kaninchen.  Richtig zubereitet ist Hühnerfrikassee recht aufwändig und durchaus etwas für Feinschmecker, es lässt sich aber gut vorbereiten und später auch in kleinen Portionen einfrieren. Leider bleibt bei mir irgendwie nie etwas zum Einfrieren übrig – da gibt es das leckere Hühnerfrikassee lieber am nächsten Tag noch einmal.

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Ich möchte Euch heute eine sehr klassische Version des Hühnerfrikassees vorstellen. Mit Erbsen und grünen Kapern. Dazu etwas Reis – und fertig ist ein wunderbar leckeres Sonntagsgericht! 

 

Zubereitung:

* Ein Suppenhuhn

* ein EL Leinsamenöl

* eine Zwiebel 

* eine Karotte 

* ein Viertel Lauch 

* ein Achtel Sellerie 

* Erbsen 

* Kapern 

* 50ml trockener Weißwein 

* 100ml Sahne 

* Pfeffer 

* Salz 

* zwei Eigelb 

* Reis 

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Ich habe zunächst das Suppenhuhn gesäubert und dann in einem Topf von allen Seiten angebraten. Dann kamen eine Zwiebel, eine Karotte, ein Viertel Lauch, und ein Achtel Sellerie (alles klein geschnitten) mit in den Topf und es wurde mit Wasser abgelöscht.
Die Hühnersuppe darf nun gerne ein bis zwei Stunden vor sich hin kochen. Dann wird das Fleisch der Hühnerbrust von den Knochen und der Haut getrennt und in kleine Stückchen geschnitten.
Nun wird die Hühnersuppe abgesiebt, so dass kein Gemüse mehr in der nun glaren Brühe ist. Es kommen Erbsen und grüne Kapern hinzu, ein Schuss Weißwein, etwas Sahne, Pfeffer und Salz. die Soße wird nun einmal aufgekocht. Bevor das Hühnerfleisch mit in die Soße kommt, wird die Soße noch mit zwei Eigelb legiert.
Zum Legieren verrührt man das Eigelb mit etwas Sahne oder einem Teil der heißen Soße. Das verquirlte Eigelb dann mit einem Schneebesen unter die heiße Soße rühren. Wichtig beim Legieren: Nach der Zugabe des Eigelbs darf die Soße nicht mehr kochen, sonst kann es gerinnen. Zieht deshalb am besten den heißen Topf vom Herd und legiert erst dann.
Zu letzt kommt nun noch das klein geschnittene Hühnerfleisch mit in die Soße. Perfekt dazu passt Reis. Einfach nur lecker, besonders die Verbindung Kapern, Weißwein und Erbsen. Mhmm.

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Lasst Euch das Hühnerfrikassee gut schmecken! 

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Birnen-Rotkohl

Kohl gehört doch einfach in die kalte Jahreszeit.

Die verschiedenen Kohlsorten gelten als Gemüse für die Herbst- und Winterzeit. Man kann sich hierzulande einen Gänsebraten ohne Rotkohl kaum vorstellen, und Grünkohlgerichte gehören in Norddeutschland zur Winterzeit einfach dazu. Die Vielfalt der Kohlsorten ist groß, und groß sind auch die Unterschiede ihrer kulinarischen Wertschätzung und Verwendung in den verschiedenen Gegenden Deutschlands, Europas und der Welt. So ist der Grünkohl beispielsweise in Süddeutschland nicht sonderlich verbreitet, hier herrscht eher das Sauerkraut oder der Rotkohl vor. 

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Rotkohl – oder auch Blaukraut – so heißt es bei  mir zu Hause ist eines jener Gerichte, die direkt eine wunderbare Kindheitserinnerung bei mir wecken. Irgendwie gehört Blaukraut, Kartoffelbrei und dann vielleicht noch ein Fleischküchle für mich zur Winterzeit mit dazu. So gab es heute mal in Anlehnung an meine Kindheitserinnerung Rotkohl mit eingekochter Birne. Dazu ein Kartoffelpüree. Für die grauen Tage genau das Richtige!

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Zubereitung Rotkohl mit Birne:

* Rotkohl

* Rotwein

* Zimt

* Wasser

* Pfeffer

* Salz

* Zimt

* zwei Birnen

* Cranberries

* eine Zwiebel

* ein EL Honig

Den Rotkohl schön klein schneiden und gemeinsam mit der klein geschnittenen Zwiebel im Topf andünsten. Eine der beiden Birnen wird in kleine Stückchen geschnitten, die andere wird vom Kerngehäuse befreit und in Achtel geschnitten. Die Birnen und Cranberries kommen nun mit in den Topf. Es wird alles mit Rotwein abgelöscht und mit den Gewürzen abgeschmeckt. Dann köchelt alles eine Stunde vor sich hin – und fertig ist der Birnen-Rotkohl.

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Zubereitung Kartoffelpüree:

* Kartoffeln

* Milch

* Butter

* Muskatnuss

* Pfeffer und Salz

Die Kartoffeln werden weich gekocht und zerstampft. Nun kommt etwas heiße Milch, ein Esslöffel Butter und die Gewürze hinzu. Alles wird nun püriert, bis ein cremiges Püree entsteht. Einfach lecker! Dieses Kartoffelpüree geht so schnell, dass die Fertigprodukte einfach überflüssig werden. Und falls vom Kartoffelpüree noch etwas übrig bleiben sollte, so kann dieses am nächsten Tag mit einem Ei, etwas Speck und frischen Kräutern vermischt werden, auf ein Backblech gestrichen werden (so etwa ein fingerdick) und dann im Backofen gebacken werden. Das ist eine wunderbare Beilage zu weiteren Gerichten.

Lasst Euch den Birnen-Rotkohl gut schmecken! 

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Kokossnuss-Mandarinen-Kuchen

Irgendwie hatte ich heute richtig Lust auf einen Kuchen. 
Nach einem Check meiner Vorräte gab es dann einen schnellen und leckeren Kokossnuss-Mandarinen-Kuchen – und kaum war er im Backofen, da duftete es in der Küche schon wunderbar nach Kokosnussmakronen. 

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Der Kuchen ist sehr schnell zusammen gerührt und ist auch nicht sehr aufwändig. Also perfekt, um ihn auch einfach mal so zu zubereiten. Und schmeckt besonders gut. 

Der Rührkuchen ist etwas trocken – jedoch im Geschmack sehr, sehr lecker. Also für Kokosnuss-Fans genau das Richtige. 

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Zubereitung: 

* 160g weiche Butter

* 260g Puderzucker 

* 2 Esslöffel Rum

* 4 Eier (M) 

* 200g Mehl Typ 450

* 2 TL Backpulver

 

* 400g gemahlene Kokosnussraspel

* Saft von drei mittelgroßen Mandarinen

* Mandarinenzesten von drei Mandarinen (unbehandelt)

 

* Salz

* 50g Zartbitterschokolade

 

Zunächst trennt ihr die Eier. Die vier Eiweiß schlagt ihr mit 260g Puderzucker und etwas Salz zu einer festen, homogenen Masse. Nehmt Euch hierfür gerne ein paar Minuten Zeit, die Masse sollte schön fest werden.

Nun kommen das Mehl und das Backpulver mit in den Eischnee. Rührt das Mehl so lange unter die Masse, bis das Mehl nicht mehr zu erkennen ist.

Daraufhin können die gemahlenen Kokosnussraspel, die weiche, leicht geschmolzene Butter und die vier Eigelbe mit in den Teig.

Die 50g Schokolade werden klein geschnitten und gemeinsam mit dem Rum in die Masse eingearbeitet. Jetzt kommt auch der Mandarinensaft und die Mandarinenzesten mit in den Teig.

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Spätestens jetzt sollte der Backofen auf 165°C vorgeheizt werden.

Die Kuchenform wird eingefettet und mit Mehl bestäubt. Wenn der Teig in der Kuchenform ist, könnt ihr ringsherum noch einmal an die Kuchenform klopfen, dann entstehen keine Luftblasen im Kuchen und der Teig setzt sich.

Der Kuchen kommt nun für 50 Minuten bei 165°C Umluft in den Backofen. Anschließend packt ihr den Kuchen noch einmal in Alufolie ein, dann kann er noch 15min etwas nachgaren. Stellt ihn jedoch schon auf ein Kuchenblech.

Dann könnt ihr die Stäbchenprobe machen. Lasst den Kuchen auskühlen, dann geht beim Stürzen auch nichts schief.

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Den erkalteten Kuchen habe ich mit einem Zuckerguss und weiteren Mandarinenzesten verziert.

Lasst Euch meinen Kokossnuss-Mandarinen-Kuchen gut schmecken! 

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Chili con Carne mit Rauchnote

Ihr erinnert Euch doch sicherlich, dass ich Euch letzte Woche den Rührkuchen mit Mandeln, Marzipan und weißer Schokolade vorgestellt habe. – Tja, wie hängt diese süße Leckerei nun mit einem Chili con Carne mit Rauchgeschmack zusammen? Das ist eine berechtigte Frage. 

Ich erzählte Euch doch, dass der Mandelkuchen für die Kollegen meines Mannes bestimmt war. Anscheinend kam der Kuchen ganz gut an und im Gespräch immer mehr Essensthemen auf. Von den süßen Speißen kamen anscheinend immer mehr deftige Gerichte im Gespräch auf. Ihr kennt das ja – Kaffeepause und man hatte gerade etwas Süßes – was wünscht man sich da mehr als ein Chili con Carne? Aus diesem Gespräch brachte mir mein Mann eine wunderbare Idee mit nach Hause: Chili con Carne mit Rauchnote. (Herzlichen Dank noch einmal an Eric für den Tipp!) 

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Somit wünschte sich mein Mann noch in dieser Woche ein rauchiges Chili con Carne. Und diesen Wunsch habe ich ihm erfüllt. Ich war mir anfangs noch nicht so ganz sicher, wie das Paprika geräuchert schmecken wird. Doch als ich dann das Gewürzpäckchen öffnete und ein wunderbarer Duft von Paprika mit feiner Rauchnote mir entgegenstieg, wusste ich, dass das Chili gelingen wird. 

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Zubereitung Chili con Carne mit Rauchnote: 

* 2 kleine Zwiebel 

* 7-8 Piri Piri getrocknete

* 2 Knoblauchzehen 

* 200ml Tomatensaft

* 1 TL Szechuan Pfeffer

* 1/2 TL Fenchelsamen

* 1 TL Kreuzkümmel

* 1- 2 EL Salz

* 1-2 EL Paprika geräuchert 

* 1 gestr. TL Pfeffer bunt 

* 1 Dose gehackte Tomaten 

* 400 g Rinderhackfleisch

* 200 g Mais (1 Glas, Abtropfgewicht)

* 500 g vorgekochte Kidneybohnen (250 g trockene Bohnen oder 2 Dosen)

* eine Priese Zucker (oder auch zwei) 

* Nach eigenem Belieben Tabasco 

* etwas Öl 

 

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Malt die Gewürze in einem Mörser. Hier könnt ihr direkt auch die getrockneten Piri Piri und das Paprika Pulver mit hinzu geben.

 

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Diese Würzmischung kommt nun in einen großen Topf und wird mit etwas Öl, den klein geschnittenen Zwiebeln und dem klein geschnittenen Knoblauch erhitzt. Wenn die Zwiebel und der Knoblauch leicht glasig geworden sind, könnt ihr das Hackfleisch hin zu geben und dieses anbraten.

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Bratet nun alle Zutaten im Topf nun an. Es wird sich relativ schnell ein feiner würziger Duft in eurer Küche verbreiten – dies ist der erste Vorbote auf das leckere Chili con Carne mit Rauchnote.

Das angebratene Fleisch wird nun mit dem Tomatensaft und den kleinen Tomatenstückchen abgelöscht.

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Nun gebt ihr noch das Salz und das Tabasco hinzu und köchelt das Chili con Carne mit Rauchnote für mind. 1 Stunde bei offenem Deckel und einer mittleren Stufe. So verdunstet noch etwas Flüssigkeit und das Chili gewinnt an Intensität.

Nach einer Stunde schmeckt ihr das Chili con Carne mit Rauchnote ab und könnt gerne noch etwas Paprikapulver geräuchert nachwürzen. So ging es mir zumindest. Die Rauchnote war nach dem Köcheln nicht mehr ganz so intensiv.

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Jetzt, kurz vor dem Servieren kommen die Kidneybohnen und der Mais hinzu. Beides sollte zunächst abgetropft und mit klarem Wasser einmal abgespült werden. Dann wandern die Bohnen und der Mais mit in das Chili – köchelt alles noch einmal so lange, bis die gewünschte Temperatur der Bohnen erreicht ist und fertig ist das Chili con Carne mit Rauchnote.

Falls es euch aber noch nicht salzig oder scharf genug ist, könnt ihr natürlich einfach noch nachwürzen. Ihr könnt das Chili mit Weißbrot oder auch Nachos oder Tacos servieren – ich hatte mich für ein frisch gebackenes Baguette aus Dinkelschrot entschieden. Das war eine wunderbar kernige Ergänzung.

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Lasst Euch das Chili con Carne mit Rauchnote gut schmecken! Und denkt dran, wenn es zu scharf sein sollte: esst eine Scheibe Brot und trinkt kein Wasser! 🙂 

 

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