Kleines und schnelles Bauernbrot ~ perfekt für ein rustikales Abendbrot

Dieses kleine und schnelle Bauernbrot ist perfekt für ein rustikales Abendbrot. Käse, Wurst, Tomate, Gurke und deftiger Belag passen wunderbar. 

Dieses kleine Bauernbrot habe ich als Mitbringsel gebacken. Da ich leider sehr in Eile war, habe ich das Brot ein paar Minuten zu früh aus dem Backofen genommen und so war es noch leicht feucht in der Mitte. Damit dieses leckere und schnelle Bauernbrot jedoch ideal gelingt und geschmacklich, optisch und in der Konsistenz überzeugt, habe ich die Backzeit in diesem Rezept etwas angepasst. 

Aber das kann natürlich immer mal passieren. Daher gebe ich in meinen Rezepten meist ca.-Angaben bei der Backzeit an. Ihr kennt das sicherlich, kaum ist ein Brot mal etwas voluminöser und nicht ganz so flach, schon variiert die Backzeit. 

Aber geschmacklich war es sehr lecker und ich möchte Euch jetzt direkt das Rezept vorstellen. 

Zutaten kleines und schnelles Bauernbrot:

* 1 Würfel frische Hefe 

* 1 TL Rübensirup (22g) 

* 2 TL Salz 

* 450g Dinkelvollkorn Mehl 

* 250g Weizenmehl Typ 405

* 5g Brotgewürz 

* 450g Buttermilch 

* 50g lauwarmes Wasser 

Zubereitung kleines und schnelles Bauernbrot:

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe in dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Sirup gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben und das Salz unterheben.

Wenn die Hefe Blasen geschlagen hat, kann die Buttermilch mit in die Flüssigkeit. Verrührt alles kräftig. Der Teig kann nun entweder von Hand oder mit der Küchenmaschine verarbeitet werden. Achtet bitte darauf, dass eure Küchenmaschine auch einen so schweren Teig verarbeiten kann. Oder Ihr knetet von Hand.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Jetzt wurden bei uns die Rauten-Muster in das kleine und schnelle Bauernbrot geschnitten. Schneidet nicht zu tief, da ansonsten eine zu tiefe Kerbe in der Brotkruste entsteht und es anschließend schwer ist, gleichmäßige Brotscheiben zu schneiden.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 40°C noch 30min gehen lassen. Natürlich kann der Brotteig auch an einem anderen warmen Ort ruhen. Wenn die Zeit vorbei ist und der Laib aufgegangen ist, könnt ihr ihn noch einmal mit einer Wasser-Salz-Mischung bestreichen und etwas Mehl über den Laib streuen.

 

Anschließend wird das Bauernbrot noch ca 40 Minuten bei 240°C gebacken. Ihr erkennt, dass das Brot fertig ist, wenn ihr auf das Brot mit einem Kochlöffel klopft und es hohl / dumpf klingt.  Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

So ihr Lieben, ich hoffe, dass ich Euch ein wenig für selbst gebackenes, frisches Brot begeistern konnte und wünsche Euch allen viel Freude mit meinem kleinen und schnellen Bauernbrot . Und natürlich eine schöne Zeit mit euren Lieben! 

 

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Selbst gemachte Croissants aus Vollkornmehl ~ lasst uns gemütlich brunchen, vollwertig und lecker

Ich liebe ja frische Brötchen zum Frühstück. Und da darf es bei mir gerne mal ein Vollkornbrötchen sein. Der Geschmack ist einfach immer wieder lecker. Doch es gibt nichts Leckeres als ein Croissant zum Brunch. Knusprig, fluffig und buttrig. Doch am Sonntag Morgen zum Bäcker zu gehen, in der ewig langen Schlange anzustehen und nach gefühlt einer Ewigkeit erst wieder zu Hause an zu kommen, das hört sich nicht wirklich nach einem gemütlichen Sonntagsbrunch an. 

Daher backe ich seit Jahren meine Brötchen frisch und selbst. Und Heute möchte ich Euch etwas ganz besonders Leckeres vorstellen: frische, selbst gebackene Croissants aus Vollkornmehl. Das Schöne ist, dass ihr den Teig am Abend zuvor vorbereiten könnt. Am Sonntag Morgen holt Ihr den Teig aus dem Kühlschrank, rollt ihn aus, schneidet den Teig in Dreiecke, rollte diese zusammen, schiebt das belegte Backblech in den Backofen und nach keinen 25min habt ihr frische, duftende, fluffige und buttrige selbst gemachte Croissants aus Vollkornmehl. 

Alle Räume duften nach dem frischen Gebäck und ich bin mir sicher, dass alle Schlafmützen bei diesem Duft freiwillig an den Frühstückstisch kommen. 

Zutaten selbst gemachte Croissants aus Vollkornmehl:

Rezept für 10 bis 12 Croissants

| 10 Croissants: 360 kcal pro Croissant| 12 Croissants: 300 kcal pro Croissant

* 500g Weizenvollkornmehl

* 20g frische Hefe

* 50g brauner Rohrzucker 

* 10g Salz

* 280ml Wasser (4-6°C)

* 15ml Milch

* 250g Butter (kalt, im Block)

Zubereitung selbst gemachte Croissants aus Vollkornmehl:

Gebt zunächst das Wasser, die Milch und die zerbröckelte Hefe in eine Rührschüssel. Fügt nun das Mehl, das Salz und den Zucker hinzu und vermischt alles 5 Min. auf niedrigster Stufe, dann 3-4 Min. auf mittlerer Stufe.

Wenn der Teig glatt und geschmeidig ist und sich problemlos vom Schüsselrand löst, formen Ihr ihn zu einer lockeren Kugel. Denkt daran, die Teigtemperatur zu messen; sie sollte zwischen 24 und 26°C betragen.

Wallzt die Teigkugel nun mit dem Nudelholz zu einer flachen Platte aus und gebt diese, leicht bemehlt und mit Folie geschützt, mindestens 45 Min. in den Kühlschrank. Um den Kühlvorgang zu beschleunigen, könnt Ihr den Teig auch für 15 Min ins Eisfach geben. Achtet jedoch darauf, dass der Teig nicht gefriert.

Vorbereitungen & Zugeben der Butter für die selbst gemachten Croissants aus Vollkornmehl:

Formt aus Backpapier einen quadratischen Umschlag von jeweils 15cm Kantenlänge.

Nehmt die Butter aus dem Kühlschrank, schlagt sie kräftig, um eine flache Platte zu erhalten, die Ihr dann weiterverarbeiten könnt. Legt die Butter nun ins Innere des Backpapierumschlags und walzt die Butter mit dem Nudelholz zu einem gleichmäßig dicken Quadrat aus.

Nehmt nun Eure Teigplatte aus dem Kühlschrank, und walzt sie, nachdem Ihr die Folie entfernt haben, zu einem Rechteck aus, das doppelt so groß ist wie Euer Butter-Quadrat.

Legt das Butterquadrat in die Mitte der Teigplatte und klappt den Teig darüber. Die Ränder sollten sich berühren, aber nicht überstehen.

Schützt Euren Teig mit Frischhaltefolie und legt ihn für 15 Min. in den Kühlschrank.

Die „Tour Dooble“ – Vierlagigkeit des selbst gemachten Blätterteigs:

Nehmt Eure Teigplatte aus dem Kühlschrank und dreht sie, nachdem Ihr die Folie entfernt habt, so, dass man die „Teignaht“ sieht.

Rollt nun die Teigplatte zu einer Länge von 60-65cm bzw. einer Dicke von ca. 1cm aus. Arbeitet rasch und achtet darauf, dass die Butter nicht schmilzt. (Falls dies passiert, bedeckt die Teigplatte mit Folie und gebt sie erneut in den Kühlschrank.)

Schlagt nun das obere Teigdrittel zur Mitte hin ein, dann das untere. Beide Teile sollten sich berühren, aber nicht überlappen.

Schlagt den Teig dann nochmals ein: So erhaltet Ihr vier Lagen.

Schützt Euren ausgerollten Teig mit Frischhaltefolie und lasst ihn 45 Min. im Kühlschrank ruhen.

Fertigstellen der selbst gemachten Croissants aus Vollkornmehl:

Ich habe mit der Weiterverarbeitung des Blätterteiges bis zum nächsten Morgen gewartet, so lange war der Blätterteig im Kühlschrank. Der Teig wird halbiert. Jede Teighälfte reicht für fünf bis sechs Croissants, je nach dem wie groß Ihr sie rollt.

 

Der Teig wird zu einer Blatte von ca. 30 x 15cm ausgerollt. Sollte Euch der Teig zu klebrig sein, so bestreut ihn noch mit ein wenig Mehl. Diese Teigplatte schneidet Ihr in fünf oder sechs Dreiecke.


Diese Dreiecke nun von der Basis her zur Spitze zu Croissants aufrollen. Anschließend die Seiten noch ein wenig anwinkeln, so dass schöne, gebogene Croissants entstehen. Die Croissants anschließend mit dem Abschluss nach unten, so dass sie sich nicht öffnen können, auf ein Backblech setzen.

 

Backvorbereitung & Backen der selbst gemachten Croissants aus Vollkornmehl:

Legt jeweils 5 Croissants auf ein vorbereitetes Backblech. Diese werden nun bei 180°C für 20-25min Umluft gebacken.

Nachdem Ihre eure Croissants aus dem Ofen genommen habt, solltet Ihr sie noch 5 Min auskühlen lassen.

Tipps zur Aufbewahrung:

Ihr könnt Eure selbst gemachten Croissants aus Vollkornmehl in einem luftdichten Behälter problemlos einen Tag lang aufbewahren – sowohl im Kühlschrank als auch bei Zimmmertemperatur. Wartet aber mindestens 40 Min nach dem Backen, bevor Ihr die Gebäckstücke in das Behältnis geben, damit deren Feuchtigkeit entweichen kann.

 

Lasst Euch die selbst gemachten Croissants aus Vollkornmehl gut schmecken! Bei uns wird es sie sicherlich in den nächsten Wochen mal wieder geben! 

 

 

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Parmesan-Brot mit selbst gemachtem Blätterteig ~ der Gourmetsnack von Nima Hemmat-Azad

Parmesan-Brot mit selbst gemachtem Blätterteig passt super zu Weißwein, Käse, einem gemütlichen Grillabend mit Freunden und der Familie oder auch als leckere Knabberei zum Fernsehabend. Habt ihr schon einmal selbst Blätterteig gemacht? Ich bis zu diesem Rezept noch nicht. Jedoch ist es gar nicht so schwer, wie man vielleicht denken mag.

Und das Ergebnis schmeckt einfach wunderbar lecker. Die Mühe lohnt sich! Dieses Rezept stammt aus dem Backbuch “Bühne frei für Brot, Croissant, Baguette, Tarte, Quiche und Macarons” von Nima Hemmat-Azad, das ich freundlicher weise Testen durfte. Herzlichen Dank für diese Möglichkeit!

 

Pain Parmiggiano Reggiano

Parmesan-Brot

Wenngleich Viennoiserien in erster Linie in rein süßer Form bekannt sind (Croissant, Pain au chocolat), eignet sich ihr subtiler, buttriger Geschmack auch hervorragend für salzige Kreationen, vor allem für ein Apero-Dinner. Aus diesem Grund habe ich das Pain parmigiano reggiano entwickelt, bei dem sich der Viennoiserie-Teig mit dem köstlichen Käse aus der Region Parma paart. Am besten schmeckt dieses Parmesanbrot, wenn es noch ofenwarm ist. (Nima Hemmat-Azad)

Zutaten Pain Parmiggiano Reggiano Parmesan-Brot:

* 500g Weizenmehl Typ 405

* 20g frische Hefe

* 50g Zucker

* 10g Salz 

* 280ml Wasser (4-6°C) 

* 15ml Milch 

* 250g Butter (kalt, im Block)

* 500g gehobelter Parmesan-Käse

* 50ml Olivenöl extra vergine 

* 2-3 Eigelb zum Bepinseln 

Zubereitung des Teiges für das Pain Parmiggiano Reggiano Parmesan-Brot:

Geben Sie zunächst das Wasser, die Milch und die zerbröckelte Hefe in eine Rührschüssel. Fügen Sie nun das Mehl, das Salz und den Zucker hinzu und vermischen Sie alles 5 Min. auf niedrigster Stufe, dann 3-4 Min. auf mittlerer Stufe.

Wenn der Teig glatt und geschmeidig ist und sich problemlos vom Schüsselrand löst, formen Sie ihn zu einer lockeren Kugel. Denken Sie daran, die Teigtemperatur zu messen; sie sollte zwischen 24 und 26°C betragen.

Wallzen Sie die Teigkugel nun mit dem Nudelholz zu einer flachen Platte aus und geben Sie diese, leicht bemehlt und mit Folie geschützt, mindestens 45 Min. in den Kühlschrank. Um den Kühlvorgang zu beschleunigen, können Sie den Teig auch für 15 Min. ins Eisfach geben. Achten Sie jedoch darauf, dass der Teig nicht gefriert.

Vorbereitungen & Zugeben der Butter für das Parmesan-Brot:

Formen Sie aus Backpapier einen quadratischen Umschlag von jeweils 15cm Kantenlänge.

Nehmen Sie die Butter aus dem Kühlschrank, schlagen Sie sie kräftig, um eine flache Platte zu erhalten, die Sie dann weiterverarbeiten. Legen Sie die Butter nun ins Innere des Backpapierumschlags und walzen Sie sie mit dem Nudelholz zu einem gleichmäßig dicken Quadrat aus.

Nehmen Sie nun ihre Teigplatte aus dem Kühlschrank, und walzen Sie sie, nachdem Sie die Folie entfernt haben, zu einem Rechteck aus, das doppelt so groß ist wie Ihr Butter-Quadrat.

Legen Sie das Butterquadrat in die Mitte der Teigplatte und klappen Sie den Teig darüber. Die Ränder sollten sich berühren, aber nicht überstehen.

Schützen Sie Ihren Teig mit Frischhaltefolie und legen Sie ihn für 15 Min. in den Kühlschrank.

 

Die “Tour Dooble” – Vierlagigkeit des selbst gemachten Blätterteigs:

Nehmen Sie Ihre Teigplatte aus dem Kühlschrank und drehen Sie sie, nachdem Sie die Folie entfernt haben, so, dass man die “Teignaht” sieht.

Rollen Sie die Teigplatte zu einer Länge von 60-65cm bzw. einer Dicke von ca. 6cm aus. Arbeiten Sie rasch und achten Sie darauf, dass die Butter nicht schmilzt. (Falls dies passiert, bedecken Sie die Teigplatte mit Folie und geben Sie sie erneut in den Kühlschrank.)

Schlagen Sie nun das obere Teigdrittel zur Mitte hin ein, dann das untere. Beide Teile sollten sich berühren, aber nicht überlappen.

Schlagen Sie den Teig dann nochmals ein: Sie erhalten nun vier Lagen.

Schützen Sie Ihren ausgerollten Teig mit Frischhaltefolie und lassen Sie ihn 45 Min. im Kühlschrank ruhen.

Fertigstellen der Parmesan-Brote:

Damit Ihre Pains parmiginao reggiano später schön golden glänzen, schlagen Sie in einer Schüssel ein Eigelb mit etwas Salz auf.

Nehmen Sie dann Ihren Teig aus dem Kühlschrank und rollen Sie ihn, nachdem Sie die Folie entfernt haben, auf bemehlter Fläche zu einem 55 cm langen und 40cm breiten Rechteck aus. Schneiden Sie dessen Ränder ca. 1 mm gerade ab, um eine schöne Endform Ihrer Gebäckstücke zu erhalten.

Bepinseln Sie ihre Teigplatte zunächst mit etwas Wasser und rollen Sie mit dem Nudelholz darüber, damit die überschüssige Flüssigkeit entweicht. Trocknen Sie Ihren Wasserpinsel gut und tauchen Sie ihn nun in das Gläsachen mit dem Öl und streuen Sie die Parmesan-Späne auf.

Rollen Sie den Teig nun von oben nach unten gleichmäßig und fest ein.

Schneiden Sie nun 16 gleich große Schnecke von Ihrer Rolle, indem Sie diese zunächst halbieren, dann die halbe Rolle erneut teilen usw.

Legen Sie jeweils 8 Schnecken auf ein vorbereitetes Backblech, bepinseln sie sie mit dem verquirlten Eigelb und lassen Sie sie im kalten Backofen 90 Min aufgehen.

Backvorbereitung & Backen der Parmesan-Brote:

Nachdem Ihre Parmesan-Schnecken zu doppelter Größe aufgegangen sind, bepinseln Sie sie erneut mit Eigelb, streuen noch einige Parmesanspäne darauf und backen Sie sie bei 170°C für 13min.

Nachdem Sie Ihre Pains parmigiano reggiano aus dem Ofen genommen haben, sollten Sie sie noch 5 Min auskühlen lassen.

Tipps zur Aufbewahrung:

Sie können Ihre Parmesan-Schnecken in einem luftdichten Behälter problemlos einen Tag lang aufbewahren – sowohl im Kühlschrank als auch bei Zimmmertemperatur. Warten Sie aber mindestens 40 Min, bevor Sie die Gebäckstücke in das Behältnis geben, damit deren Feuchtigkeit entweichen kann.

 

So, das war das sehr aufwändige, jedoch mega leckere Rezept für Parmesan-Brote mit selbst gemachtem Blätterteig ~ der Gourmetsnack von Nima Hemmat-Azad. Ich war sehr begeistert und werde in Zukunft häufiger meinen Blätterteig selbst machen! Ich wünsche Euch mit diesem wunderbaren Rezept viel Freude – lasst Euch die Parmesan-Brote gut schmecken <3 

 

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Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen

Mein Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen ist ein rustikales Landbrot. Es schmeckt herzhaft, hat eine wunderbare Kruste und ist auch noch nach ein paar Tagen lecker. Das Rezept ist entstanden, da wir vor einiger Zeit noch restlichen Teig von meinen Mini Baguettes übrig hatten. Und wenn der Grundteig schon ein, zwei oder drei Tage estanden hat, dann schmeckt ein Brot besonders aromatisch. So ist dieses Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen kein klassisches Sauerteigbrot, jedoch schon sehr nah dran.

Falls Ihr das Brotrezept ein wenig abändern wollt, dann könnt Ihr natürlich gerne anstatt meines Grundteiges ganz klassischen Roggen- oder Dinkelsauerteig nehmen. Das müsste (denke ich) genau so gut klappen. Doch heute möchte ich Euch mein Rezept für das Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen vorstellen. Manche Rezepte entwickeln sich einfach aus der Situation heraus. So auch bei diesem leckeren Brot – ich koche und backe ja gerne einfach mal drauf los. Und wenn ich mir dann noch Notizen machen kann, das Ergebnis uns überzeugt, dann landet das Rezept auf meinem Blog. So auch bei diesem Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen.

Zutaten Grundteig für das Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen:

* 350g Weizenmehl Typ 405

* 150g Dinkelmehl Typ 1050

* 1/2 TL Zucker

* 1 gehäufter TL Salz

* 1 EL Olivenöl

* 275ml lauwarmes Wasser

* 1/2 Würfel frische Hefe

Zubereitung Grundteig für das Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen:

Zunächst siebt ihr die zwei Mehlsorten in eine große Schüssel. Verteilt alles gut miteinander. Die Hefe, der Zucker  und das lauwarme Wasser sollten ein paar Minuten an einem warmen Ort stehen, bis die Hefe zu arbeiten beginnt. Diese Zucker-Hefe-Wasser-Mischung kommt nun zum Mehl dazu. Ebenso Salz und Olivenöl. Die Teigmischung sollte nun gut durchgeknetet werden.

Falls ihr eine Küchenmaschine verwendet, dann lasst den Teig ca. 5min bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Wenn der Teig eine feste Konsistenz hat, dann bestreut den Teig mit ein wenig Mehl, bedeckt die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch und lasst den Teig ca. 48 Stunden gären.

Zutaten für die Weiterverarbeitung Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen:

* Grundteig

* 680g Weizenvollkornmehl

* 220g Roggenvollkornmehl

* 10g Brotgewürz

* 10g Zucker

* 15g Salz

* 42g Hefe

* 330ml dunkles Hefeweizen

* 330ml lauwarmes Wasser

Weiterverarbeitung Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen:

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben, das Salz und Brotgewürz unterheben.

Wenn die Hefe Blasen geschlagen hat, kann die Wasser-Hefemischung und das Bier in die Schüssel zum Mehl und den restlichen Zutaten.

Nun kann die Flüssigkeit mit der Mehlmischung verarbeitet werden. Arbeitet jetzt auch den Grundteig oder ggf. Sauerteig unter. Entweder lasst ihr alles in der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit mit dem Teighaken ca. 10 Minuten kneten oder ihr müsst von Hand so lange kneten, bis ein relativ flüssiger / feuchter und homogener Teig entsteht.

Denkt bitte daran, dass Vollkornmehl immer ein wenig „durstiger“ als normales Mehl ist.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig bemehlen und in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bestreut den Brotlaib mit etwas Mehl und ritzt ein ein Muster oder drei Streifen in den Brotlaib.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 40°C noch 30min gehen lassen. Natürlich kann der Brotteig auch an einem anderen warmen Ort ruhen.

Anschließend wird das Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen noch ca 10 Minuten bei 240°C gebacken. Anschließend reduziert ihr die Hitze für ca. 60 Minuten auf 180°C. Ihr erkennt, dass das Brot fertig ist, wenn ihr auf das Brot mit einem Kochlöffel klopft und es hohl / dumpf klingt.  Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

So ihr Lieben, ich hoffe, dass ich Euch ein wenig für selbst gebackenes, frisches Brot begeistern konnte und wünsche Euch allen viel Freude mit meinem Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen. Und natürlich eine schöne Zeit mit euren Lieben! 

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Dinkel-Sauerteigbrot mit dunklem Bier und Sesam

Das Dinkel-Sauerteigbrot mit dunklem Bier und Sesam ist ein rustikales Brot. Es braucht zwar ein wenig Zeit, doch es ist nach ein paar Stunden fertig. Die Portion reicht für eine kleine Familie oder einen Zwei-Personen-Haushalt für ein paar Tage. Getoastet schmeckt es übrigens auch sehr gut. Ihr kennt das sicherlich auch, ihr habt Lust auf ein frisches Brot, doch ihr habt keine Zeit. Das denkt ihr zumindest. Für ein leckeres und frisches Brot braucht ihr nicht unbedingt sehr viel Zeit, sondern vor allem eines: gute Planung. Wenn ihr die Geh-Zeiten und Back-Zeiten mit einplant, dann ist es gar nicht so aufwändig. Und zudem habt ihr ein leckeres und gesundes Brot, das ihr mit euren Lieben essen könnt. 

Dieses Dinkel-Sauerteigbrot mit dunklem Bier und Sesam schmeckt auch noch nach ein paar Tagen gut. Besonders der Sauerteig, das Dinkelmehl und das dunkle Bier sind hierfür hilfreich. Ich bin dieses Jahr mal wieder ein wenig häufiger unter die Brotbäcker gegangen, da ich den Geruch von frisch gebackenem Brot einfach so sehr liebe.

Zutaten Dinkel-Sauerteigbrot mit dunklem Bier und Sesam:

* 680g Dinkelmehl Typ 1050

* 220g Roggenvollkornmehl

* 50g Sesam

* 10g Zucker

* 75g Sauerteig

* 10g Brotgewürz

* 15g Salz

* 42g Hefe

* 330ml dunkles Hefeweizen

* 330ml lauwarmes Wasser

Zubereitung Dinkel-Sauerteigbrot mit dunklem Bier und Sesam:

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben und das Salz unterheben, Brotgewürz und den Sesam unterheben.

Wenn die Hefe Blasen geschlagen hat, kann die Wasser-Hefemischung und das Bier in die Schüssel zum Mehl und den restlichen Zutaten.

Nun kann die Flüssigkeit mit der Mehlmischung verarbeitet werden. Arbeitet jetzt auch den Sauerteig unter. Entweder lasst ihr alles in der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit mit dem Teighacken ca. 10 Minuten kneten oder ihr müsst von Hand so lange kneten, bis ein relativ flüssiger / feuchter und homogener Teig entsteht.

Denkt bitte daran, dass Vollkornmehl immer ein wenig “durstiger” als normales Mehl ist.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig bemehlen und in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 40°C noch 30min gehen lassen. Natürlich kann der Brotteig auch an einem anderen warmen Ort ruhen.

Anschließend wird das Dinkel-Sauerteigbrot mit dunklem Bier und Sesam noch ca 10 Minuten bei 240°C gebacken. Anschließend reduziert ihr die Hitze für ca. 60 Minuten auf 180°C. Ihr erkennt, dass das Brot fertig ist, wenn ihr auf das Brot mit einem Kochlöffel klopft und es hohl / dumpf klingt.  Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

So ihr Lieben, ich hoffe, dass ich Euch ein wenig für selbst gebackenes, frisches Brot begeistern konnte und wünsche Euch allen viel Freude mit meinem Dinkel-Sauerteigbrot mit dunklem Bier und Sesam. Und natürlich eine schöne Zeit mit euren Lieben! 

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Roggen-Joghurt-Brot

Roggen-Joghurt-Brot ist ein leckeres und schnelles Mischbrot. Die Portion reicht für eine kleine Familie oder einen Zwei-Personen-Haushalt. Ihr kennt das sicherlich auch, ihr habt Lust auf ein frisches Brot, doch ihr habt keine Zeit. Das denkt ihr zumindest.

Für ein leckeres und frisches Brot braucht ihr nicht unbedingt sehr viel Zeit, sondern vor allem eines: gute Planung. Wenn ihr die Geh-Zeiten und Back-Zeiten mit einplant, dann ist es gar nicht so aufwändig. Und zudem habt ihr ein leckeres und gesundes Brot, das ihr mit euren Lieben essen könnt. 

Dieses Roggen-Joghurt-Brot schmeckt auch noch nach ein paar Tagen gut. Besonders der Joghurt und der Roggen sind hierfür hilfreich. Ich bin dieses Jahr mal wieder ein wenig häufiger unter die Brotbäcker gegangen, da ich den Geruch von frisch gebackenem Brot einfach so sehr liebe.

Zutaten Roggen-Joghurt-Brot:

* 270ml Naturjoghurt 

* 230ml lauwarmes Wasser 

* 450g Roggenmehl 

* 250g Dinkelmehl 

* 1 Würfel frische Hefe 

* 1 TL Zucker

* 2 TL Salz 

Zubereitung Roggen-Joghurt-Brot:

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe in dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben und das Salz unterheben.

Wenn die Hefe Blasen geschlagen hat, kann der Naturjoghurt mit in die Flüssigkeit. Verrührt alles kräftig. Der Teig kann nun entweder von Hand oder mit der Küchenmaschine verarbeitet werden. Achtet bitte darauf, dass eure Küchenmaschine auch einen so schweren Teig verarbeiten kann. Oder Ihr knetet von Hand.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Jetzt wurden bei uns die Rauten-Muster in das Roggen-Joghurt-Brot geschnitten. Schneidet nicht zu tief, da ansonsten eine zu tiefe Kerbe in der Brotkruste entsteht und es anschließend schwer ist, gleichmäßige Brotscheiben zu schneiden.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 40°C noch 30min gehen lassen. Natürlich kann der Brotteig auch an einem anderen warmen Ort ruhen. Wenn die Zeit vorbei ist und der Laib aufgegangen ist, könnt ihr ihn noch einmal mit einer Wasser-Salz-Mischung bestreichen und etwas Mehl über den Laib streuen.

Anschließend wird das Roggen-Joghurt-Brot noch ca 35 Minuten bei 240°C gebacken. Ihr erkennt, dass das Brot fertig ist, wenn ihr auf das Brot mit einem Kochlöffel klopft und es hohl / dumpf klingt.  Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

 

So ihr Lieben, ich hoffe, dass ich Euch ein wenig für selbst gebackenes, frisches Brot begeistern konnte und wünsche Euch allen viel Freude mit meinem Roggen-Joghurt-Brot. Und natürlich eine schöne Zeit mit euren Lieben! 

 

 

 

 

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Serviettenknödel

Serviettenknödel sind eine leckere Beilage für Braten, Gluasch, Geschnetzeltes und sonstige Gerichte mit viel und leckerer Sauce. Sie sind schnell und leicht selbst gemacht. Zudem sind Serviettenknödel eine gute Möglichkeit, um übrig gebliebenes Brot, Brötchen oder Brezeln zu verarbeiten. Auch mit Laugengebäck, Vollkornbrötchen oder anderen Brotsorten schmecken Serviettenknödel sehr gut. 

Ihr könnt bei der Auswahl der Grundzutaten gerne ein wenig variieren. Ich mag Serviettenknödel gerne auch in der Version mit Laugengebäck. Wie ich sie zum Beispiel bei meinem Glasierten Coq au Vin mit Kürbis gemacht habe. Oder Semmelknödel mit Salbei-Champignon-Sauce ist auch ein sehr leckeres Gericht. Wie gesagt, ihr habt sehr viele Kombinationsmöglichkeiten mit dieser wunderbaren Beilage. Ich mag Serviettenknödel auch sehr gerne zu Gulasch , meinem Schoko-Chili Gulasch oder Rollbraten

 

Zubereitung Serviettenknödel: 

* 500g altes Brot (Brötchen, Toastbrot, Brotscheiben etc.) 

* 1 Zwiebel 

* 1 Bund krause Petersilie 

* 1 TL getrockneter Majoran 

* 3 kleine Eier oder zwei sehr große Eier 

* Salz, Pfeffer, Muskatnuss 

* 2-3 EL Butter 

Als erstes solltet ihr die Brötchen, Brotscheiben oder das Laugengebäck in Würfel schneiden. Da ich für Serviettenknödel meist älteres und liegen gebliebenes Brot nehme, das meist sehr hart ist, verwende ich zum Schneiden meine Brotschneidemaschine.

Wenn ihr das ganze Brot geschnitten habt, könnt ihr die Würfel und das entstandene Mehl bzw. die kleinen Krümel, alle zusammen in eine große Schüssel geben.

Erhitzt nun die Milch, bis diese sehr warm ist. Sie sollte jedoch noch nicht kochen. Die Milch wird nun über die Brotwürfel gegossen und alles sollte einige Zeit, ca. 20-30min einweichen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Zwiebel klein schneiden und würfeln. Die Zwiebelstückchen werden in zerlassener Butter glasig angebraten. Nun kommen auch noch die Kräuter und Gewürze mit in die zerlassene Butter.

Diese Mischung könnt ihr nun unter die Brotwürfel einarbeiten. Ich habe dafür die Küchenmaschine mit dem Knethaken verwendet. Jedoch erst, wenn die Masse etwas kälter geworden ist. Schmeckt alles ab und gebt anschließend noch die Eier hinzu.

Lasst die Küchenmaschine ein paar Minuten bei langsamer bis mittlerer Geschwindigkeit den Teig verarbeiten. Oder knetet alles kräftig, bis eine homogene Knödel-Masse entsteht.

Nun kommt der Grund, weshalb die Serviettenknödel auch Serviettenknödel heißen: Sie werden in Servietten, Geschirrtücher oder andere Kochfeste Stoffe gewickelt. Ich persönlich verwende Bewusst Geschirrtücher oder Leinenstoff, den ich später in der Waschmaschine auch kochen kann, da ich meine Lebensmittel nicht in Plastikfolie Kochen möchte.

Die Masse wird nun der Länge nach auf dem Tuch ausgebreitet und als eine Rolle geformt. Macht eure Hände gerne zwischendurch nass, dann lässt sich besser arbeiten. Die Masse zu Serviettenknödeln von etwa 15cm Länge und 4cm Durchmesser zusammenrollen. Achtet jedoch darauf, dass der große Serviettenknödel dann auch in euren Topf passt. Damit der Knödel beim Kochen nicht aufgeht, bindet ihr die Enden und den Knödel mit etwas Küchengarn fest zusammen.

Nun kann der Serviettenknödel auch schon in das gesalzene Kochwasser. Nach ca. 30min sollte der Knödel fertig sein. Lasst das Wasser die ganze Zeit bei mittlerer Temperatur vor sich hin köcheln.

Nach dem Kochen wird der Serviettenknödel ausgepackt und ihr könnt ihn vor dem Servieren in ca. 1-2cm dicke Scheiben schneiden.

 

Viel Freude mit meinem Rezept für selbst gemachte Serviettenknödel! 

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Roggenbrot mit Rübensirup

Das Roggenbrot mit  Rübensirup ist angelehnt an das typisch russische Borodinoer Brot. Jedoch unterscheidet sich die Herstellungsweise. Geschmacklich ähnelt es dem russischen Brot, da in dem Roggenbrot mit Rübensirup sowohl die Süße als auch die würzigen Geschmackskomponenten von Koriander und Roggenmehl zusammen kommen.

Besonders gut schmeckt das frische Brot mit geräuchertem Lachs, süßem Aufstrich oder auch mit Käse oder anderem deftigen Belag. Natürlich nur dann, wenn  man die Kombination deftig-süß gerne mag. 

 

Zubereitung Roggenbrot mit Rübensirup: 

* 450g Roggenmehl 

* 450g Weizenmehl

* 1 Würfel Hefe 

* 25g Puderzucker

* 2 EL Rübensirup

* 2 TL Salz 

* 300ml lauwarmes Wasser

* 200ml Malzbier 

* 1 EL Apfelessig

* 1 TL gemahlener Koriander 

 

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe in dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Malzbier und dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben, das Salz unterheben und den gemahlenen Koriander unterarbeiten.

Wenn nun die Hefe Blasen geschlagen hat, kann der Rübensirup und der Apfelessig mit in die Flüssigkeit. Verrührt alles kräftig.

Nun kann die Flüssigkeit mit der Mehlmischung verarbeitet werden. Entweder lasst ihr alles in der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit mit dem Teighacken ca. 10 Minuten kneten oder ihr müsst von Hand so lange kneten, bis ein fester und homogener Teig entsteht.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 50°C noch 30min gehen lassen. Wenn die Zeit vorbei ist und der Laib aufgegangen ist, könnt ihr ihn noch einmal mit einer Wasser-Malzbier-Mischung bestreichen und etwas Mehl über den Laib streuen.

Anschließend wird das Roggenbrot mit Rübensirup noch 30 Minuten bei 240°C gebacken. Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

Lasst Euch das Roggenbrot mit Rübensirup gut schmecken! 

 

 

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Mediterran gefüllter Sonntagsbraten

Gefüllter Schweinebraten – das ist ja mal wirklich ein Klassiker. Doch hier möchte ich Euch  nun eine mediterane Variante vorstellen. Der mediteran gefüllter Sonntagsbraten ist wirklich eine wunderbare Alternative. Er war sehr lecker und das Rezept schreibe ich auch gerne für mich selbst auf, so dass ich ihn in Zukunft mal wieder kochen kann.

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Zubereitung:

* Schweinebraten aus der Schulter

* Fett / Öl zum Anbraten

* 1,5l Rotwein

* ein EL Pesto-Rosso

* Pfeffer

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Zubereitung der Füllung:

* Brotstückchen

* 75g Fetakäse

* 25g Oliven

* 6 kleine Tomaten

* ein EL Pesto-Rosso

* eine Hand voll geriebener Parmesan

* Pfeffer und Salz

* ein halbes Glas Rotwein

* eine gelbe und eine rote Chilischote

Zunächst habe ich die Füllung des Bratens vorbereitet. Hierfür habe ich die Brotscheiben, den Fetakäse, die Oliven, die Tomaten und die Chillischoten klein geschnitten. Mit Parmesan, Pfeffer und Salz und dem Pesto gewürzt. Hinzu kam nun noch etwas Rotwein. Alles wurde daraufhin zu einer schönen Füllung verarbeitet.

Daraufhin habe ich den Braten vorbereitet und eine große Tasche hinein geschnitten. In die Tasche kam nun so viel Füllung hinein, dass der Braten mit Spießen noch gut zu schließen war. Nun wurde der Braten noch mit Pesto-Rosso und etwas Pfeffer von allen Seiten mariniert.

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Im Anschluss daran wurde der Braten in einem Bräter in Öl von allen Seiten angebraten. Die restliche Füllung, die nicht mehr in den Braten passte, kommt nun mit in den Topf und wird mit angebraten. Abgelöscht wird nun alles mit dem Rotwein. Ich reduzierte daraufhin die Hitze und lies den Braten noch zwei Stunden köcheln. Zwischendurch wendete ich den Braten. Die Garzeit hängt natürlich auch von der Fleischgröße ab. Das kann variieren. Bei der Soße musst am Ende nichts mehr abgeschmeckt werden. Die Füllung hat genügend Aromen mit gebracht.

Dazu gab es einen grünen Salat und breite Nudeln.

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Ich war sehr begeistert und ich werde das Rezept sicherlich wieder ein mal kochen. Vermutlich gibt es heute Abend noch einmal die leckeren Reste zu essen.

Mediterran gefüllter Sonntagsbraten – na, ist das etwas für Euch? 

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Kastenmischbrot

Gibt es etwas leckeres, als ein frisch gebackenes Brot? Einem Kastenmischbrot. Einfach ein wenig Butter auf ein warmes Brot. Dazu noch Radieschen, etwas Schnittlauch und fertig ist die Brotzeit. 

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Zubereitung:
* 2 Würfel frisch Hefe (42 g)

850 g Weizenmehl (Type 550)

150 g Dinkelmehl (TYP 1150)

Wasser

1 1/2 EL Meersalz

viel Mehl zum Bearbeiten

Fett für die Form

Mehl und Salz in eine große Schüssel geben. Die zerbröckelte Hefe und 5 EL Wasser in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Das Hefewasser und 550 bis 600 ml lauwarmes Wasser zum Mehl geben und mit einem Kochlöffel zu einem glatten Teig verrühren. Der Teig wird mit einem Kochlöffel verrührt und nicht geknetet, weil er sehr feucht ist. So bekommt der Teig eine lockere Struktur und Elastizität. Den Teig mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort mindestens über Nacht (mindestens 10 Stunden) gehen lassen.
Das Geschirrtuch vorsichtig abnehmen. Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und halbieren. Zwei Kastenformen ausfetten (Inhalt 1,5 Liter; 25 cm Länge. Am besten Schwarzblech-Kastenformen nehmen – Schwarzblech leitet die Hitze besser und ergibt so ein schöneres Backergebnis als Weißblech) und je eine Teighälfte hineinlegen.
Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.Die Brote auf der unteren Schiene im Backofen etwa 50 bis 60 Minuten backen. Herausnehmen, die Brote aus den Kastenformen lösen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Lasst es euch schmecken!

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