Roggenbrot mit Rübensirup

Das Roggenbrot mit  Rübensirup ist angelehnt an das typisch russische Borodinoer Brot. Jedoch unterscheidet sich die Herstellungsweise. Geschmacklich ähnelt es dem russischen Brot, da in dem Roggenbrot mit Rübensirup sowohl die Süße als auch die würzigen Geschmackskomponenten von Koriander und Roggenmehl zusammen kommen.

Besonders gut schmeckt das frische Brot mit geräuchertem Lachs, süßem Aufstrich oder auch mit Käse oder anderem deftigen Belag. Natürlich nur dann, wenn  man die Kombination deftig-süß gerne mag. 

 

Zubereitung Roggenbrot mit Rübensirup: 

* 450g Roggenmehl 

* 450g Weizenmehl

* 1 Würfel Hefe 

* 25g Puderzucker

* 2 EL Rübensirup

* 2 TL Salz 

* 300ml lauwarmes Wasser

* 200ml Malzbier 

* 1 EL Apfelessig

* 1 TL gemahlener Koriander 

 

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe in dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Malzbier und dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben, das Salz unterheben und den gemahlenen Koriander unterarbeiten.

Wenn nun die Hefe Blasen geschlagen hat, kann der Rübensirup und der Apfelessig mit in die Flüssigkeit. Verrührt alles kräftig.

Nun kann die Flüssigkeit mit der Mehlmischung verarbeitet werden. Entweder lasst ihr alles in der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit mit dem Teighacken ca. 10 Minuten kneten oder ihr müsst von Hand so lange kneten, bis ein fester und homogener Teig entsteht.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 50°C noch 30min gehen lassen. Wenn die Zeit vorbei ist und der Laib aufgegangen ist, könnt ihr ihn noch einmal mit einer Wasser-Malzbier-Mischung bestreichen und etwas Mehl über den Laib streuen.

Anschließend wird das Roggenbrot mit Rübensirup noch 30 Minuten bei 240°C gebacken. Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

Lasst Euch das Roggenbrot mit Rübensirup gut schmecken! 

 

 

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Wurstsalat mit frisch gebackenem Brot

Wenn es mal wieder ein schnelles und einfaches Abendessen sein darf, dann ist der selbst gemachte Wurstsalat mit frisch gebackenem Brot genau das Richtige! 
Die Woche feiert heute Bergfest und da passt eine ordentliche Brotzeit mit einem schweizerischen Wurstsalat einfach perfekt.
Ich habe ihn jetzt schon gemacht, doch er kommt noch bis zum Abendessen in den Kühlschrank. Gut durchgezogen ist er einfach ✰✰✰ traumhaft ✰✰✰. 
Oh, wie gern ich das esse! Besonders wenn der Wurstsalat ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen durfte, dann schmeckt er wie von Muttern selbst gemacht. Da werden Kindheitserinnerungen wach… 

Zubereitung Wurstsalat:

* Fleischwurst

* zwei Schalotten

* eine Stange Lauch

* Emmentaler Käse

* Pfeffer

* Salz

* Essig

* Öl

* etwas Wasser

Die Fleischwurst, die Schalotten, den Lauch und den Käse klein schneiden. Mit Pfeffer, Essig, Salz, Öl und etwas Wasser abschmecken und gut durchmischen. Dann kann der Salat für ein paar Stunden in den Kühlschrank. So entfaltet sich der Geschmack erst richtig. Dazu noch eine Scheibe frisch gebackenes Brot – und es bleiben keine Wünsche offen!

 
 

Das frisch gebackene Brot zum Wurstsalat: 

Zubereitung:

* 650g Weizenvollkornmehl

* Sauerteig

* drei Päckchen Trockenhefe

* Salz

* Zucker

* 0,33l Bier

* ca. 350ml Wasser

* selbst gemachtes Brotgewürz

Das Mehl wurde mit dem Sauerteig, der Trockenhefe, Salz, Zucker, Bier und Wasser mit der Küchenmaschine zu einem Teig verarbeitet. Den Teig habe ich nun mit einem Geschirrtuch abgedeckt und ihn ca. eine Stunde stehen lassen. Während dessen habe ich das Brotgewürz hergestellt.

Zubereitung Brotgewürz:

* 2 EL Fenchelsamen

* 2 EL Kümmel

* 2 EL Anis

* 1 EL Koriander

* 1 TL Kreuzkümmel

Alle Gewürze werden einzeln leicht geröstet und dann in eine gemeinsame Schüssel gegeben. Alle Gewürze in der Schüssel nun in einen Mixer oder Mörser geben und fein vermahlen. Die Gewürzmischung kann nun in ein luftdicht verschließbares Glas gegeben werden. Für ein Brot habe ich 2 EL dieser Gewürzmischung hinzu getan. Testet es am Besten selbst, der rohe Teig kann ja abgeschmeckt werden.

Weiterverarbeitung:
Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und den Teig in Form eines Brotes bringen. Nun habe ich den Teig im Bräter / in der Brotform noch zwei Stunden gehen lassen. Daraufhin kam das Brot auf der mittleren Schiene bei 220°C für 90min in den Backofen. Ich hatte noch eine hitzebeständige Schale mit Wasser im Backofen stehen.
Nach dem Backen kurz auf einem Gitterblech auskühlen lassen.


Lasst Euch den Wurstsalat mit frisch gebackenem Brot gut schmecken!

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[Gewinnspiel] Mit dem Currykompas einmal quer durch die Indische Küche

Ich war vor Jahren einmal bei einem Inder essen. Und ich muss Euch sagen, die einzelnen Zutaten waren die reinsten Geschmacksexplosionen auf meiner Zunge. So vielfältig, so facettenreich und abwechslungsreich zudem. Ich bin zwischenzeitlich umgezogen und das besagte indische Lokal ist nun nicht mehr in Reichweite. Ich hatte noch mehrere Versuche gestartet in anderen Lokalitäten, doch leider waren diese Rezepturen meist sehr auf den europäischen Gaumen abgeschmeckt. 

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So versuche ich nun schon seit einiger Zeit mich in die indische Küchen einzulesen und mir Ideen, Anregungen und Geschmacksvariationen zu erarbeiten. Doch leider hat es bisher noch nicht so wirklich geklappt. 

Die indische Küche umfasst viele verschiedene regionale Gerichte und Kochstile, die vom Himalaya bis zur Südspitze Indiens reichen und so verschieden sind, dass eine Zusammenfassung unter einem Begriff problematisch ist. Als Inbegriff indischer Küche gilt in der westlichen Welt die Vielfalt der Gewürze und das Verwenden von scharfen Soßen und von Curry. 

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Damit man sich in dieser Gewürz- und Geschmacksvielfalt zurecht findet, ist der Currykompas von Lieferheld wirklich eine super Hilfe. 

Ich durfte den Currykompas ausführlich testen und mich einerseits durch das Programm klicken und auch gleich noch indische Gerichte bestellen. Dadurch bin ich auf einen indischen Lieferservice „vor meiner Haustür“ aufmerksam geworden, den ich bisher noch nicht kannte. Und ich muss Euch sagen, dass ich sehr begeistert war. Sowohl von der Qualität des Essens als auch von der Möglichkeit mich mit dem Currykompas über die einzelnen Würzungen und Geschmacksnuancen vor der Bestellung zu informieren.

Doch wie funktioniert nun der Currykompas?

Der Currykompass funktioniert wie ein richtiger Kompass, nur dass du statt der Himmelsrichtungen die Art und den Schärfegrad des Currys einstellen kannst. Ihr könnt so auswählen, ob ihr sämiger oder trockener, schärfer oder mildere Gerichte wollt und findet so das perfekte Curry für Euch. 

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Richtig gut finde ich, dass direkt noch ein paar Infos zum historischen und regionalen Hintergrund des jeweiligen Currys vorgestellt werden. Ich hatte mich somit mal auf eine kulinarische Erforschungsreise der indischen Currys begeben und teste mich mit dem  Mit dem Currykompas einmal quer durch die Indische Küche.  Es gab bei mir dann unterschiedliche Currys und ich kann Euch sagen, ich war sehr begeistert. Besonders sie fallen alle unter den Oberbegriff Curry – schmecken jedoch komplett unterschiedlich. Sei es Chicken Madras, Chicken Berayani, Lamm Dal oder Lamm Berayani. So viele unterschiedliche Aromen. Doch nun zurück zum Currykompas. Mir hatte er bei der Auswahl der Gerichte sehr geholfen.

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Hier mal ein kleiner Auszug aus dem Currykompas:

„Madras

Der Name des Gerichts stammt von der ehemals gleichnamigen, südindischen Stadt, die heute Chennai heißt. Das Curry ist eine Erfindung der Briten, die damals Madras als wichtiges Zentrum des Britisches Empires sahen und so dem Gericht den gleichen Namen gaben.

GESCHMACK

Scharf und würzig mit einem reichhaltigen Tomatengeschmack.

KÜCHENINSIDER DES KOCHS

Die Sauce besteht zu großen Teilen aus Chili, weswegen das Gericht sehr scharf und würzig ist und eine unwiderstehliche, dunkelrote Farbe hat. Jeder Koch hat seine eigene Madras-Variation mit verschiedenen Zutaten. Jedoch sind Knoblauch, Koriander und frische Curry-Blätter sehr üblich. Fleisch macht ein Madras cremiger und verwandelt das Gericht in einen absoluten Leckerbissen.“

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Ich hatte mich dann einfach mal inspirieren lassen und habe mich an einer Ergänzung der bestellten Gerichte versucht und einen Curry-Linsensalat gebastelt. Dieses Rezept möchte ich Euch natürlich gerne vorstellen. 

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Zubereitung Curry-Linsensalat für zwei Personen: 

* 140 g Berglinsen 

* 1 ½ TL Garam Masala 

* Salz und Pfeffer

* 1/2 TL Curry 

* 1 TL frisch gehackter Ingwer

* ¼ Bund Koriander

* ½ unbehandelte Zitrone (inkl. Saft) 

* 2 EL Olivenöl

* 1/2 gelbe Paprika

* 1 Knoblauchzehe 

* etwas Radicchio 

Die Linsen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag die Linsen abgießen. Die Linsen werden nun mit ca. 600 ml Wasser bedecken, die Gewürze und den Ingwer hinzugeben, zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze ca. 40 Minuten köcheln lassen. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben.
Den Koriander abbrausen, trocken schütteln, 4 Stängel beiseite legen und die Blätter von dem Rest fein hacken.

Die Linsen abgießen, lauwarm abkühlen lassen und mit dem Zitronensaft, Öl, Knoblauchzehe, klein geschnittenem Paprika und Koriander mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Radicchio garniert servieren.

 

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[Gewinnspiel] Mit dem Currykompas einmal quer durch die Indische Küche 

So ihr Lieben, jetzt aber zum Gewinnspiel. Ich möchte Euch nun in Kooperation mit  Lieferheld und Currykompas zu einem Gewinnspiel einladen.

Zu gewinnen gibt es einen Gutschein bei Lieferheld im Wert von 50€.

Was müsst ihr für die Teilnahme tun?

Wenn ihr an der Verlosung teilnehmen möchtet, dann hinterlasst unter diesem Beitrag oder unter dem zugehörigen Facebook-Beitrag, bis Samstag, 16.01.2016 um 23:59 Uhr einen Kommentar. Ich möchte gerne von euch wissen, wie ihr euch kulinarisch vom Currykompas inspirieren lasst und welches indisches Gericht ihr gerne ein  mal ausprobieren oder bestellen würdet. Eine eigene Rezeptidee wäre natürlich ideal.

Am Sonntag, den 17.01.2016 werde ich dann im Laufe des Nachmittags hier auf dem Blog und auf Facebook die Gewinner bekanntgeben.

Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr mindestens 18 Jahre alt seid und euren Wohnsitz in Deutschland habt. Eine Barauszahlung ist übrigens nicht möglich. Jeder Gutschein ist nur einmal und nur in Verbindung mit Onlinezahlung einlösbar. Der Restwert verfällt und kann nicht ausgezahlt werden. Es gelten die AGB von Lieferheld.

 

Viel Glück!

 

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Das Gewinnspiel ist nun beendet und es wurde eine Gewinnerin gezogen.

Der Gutschein geht an Heike Berends! Herzlichen Glückwunsch und lass es dir gut schmecken!

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Türkisch-mediterraner Teller

Draußen stürmt und regnet es. Da wünscht man sich doch in Gedanken ans Mittelmeer. Wie wäre es dann heute mit einem kulinarischen Ausflug an die türkische Riviera?

Frischer, knackiger Salat, eine angebratene Peperoni, lockeres Fladenbrot mit Sesam, eine Sucuk-Wurst frisch vom Grill – und eventuell noch eine leckere Stange Börek. Dazu passt eine würzige Paprikasoße und eine etwas mildere Joghurtsoße. Ein Türkisch-mediterraner Teller. 

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Zubereitung:

Heute ging alles mal wieder sehr schnell. Wenn man (wie ich heute) keine Zeit für ein selbst gemachtes Fladenbrot hat, dann geht auch wunderbar ein frisches Fladenbrot von einem türkischen Händler.

Der Salat bestand heute aus Rucola, Feldsalat, Tomaten, Champingons, kleinen Gurken, Basilikum und noch etwas Blattsalat. Die Vinaigrette habe ich aus 2 EL Olivenöl, 2 TL Zitronensaft, Salz, Pfeffer und einer Briese Zucker zubereitet. Sehr einfach und sehr lecker. Passt wunderbar, wenn man mediterrane Rezepte kocht.

Die Sucukwurst wird aus ihrer Verpackung gelöst (die Haut sollte auch abgezogen werden) und dann halbiert. Die Sucuk-Hälften werden nun gemeinsam mit den Peperoni in Olivenöl angebraten, oder gegrillt. Ich bevorzuge den Grill, am liebsten Frisch vom Holz-Kohle-Grill. Der Geschmack ist einfach anders.

Die Börek werden ganz klassisch zubereitet.

Börek:
* Teigblätter dreieckige Yufka-Teigblätter, gibts in türkischen Läden, oder überteuert in der Delikatessabteilung eines gut sortierten Suppermarktes

* Feta-Käse

* 2 Eier

* Muskatnuss

* Pfeffer

* Kreuzkümmel

* Frittierfett

Eines der Eier gemeinsam mit den Gewürzen mit dem Schafskäse gut verkneten, bis eine feste Masse entsteht. Ein walnussgroßes Häufchen dieser Masse an die breiteste Stelle eines jeden Teigdreieckes setzen. Diese Masse nun länglich auf dem Teig positionieren. Die Seiten des Dreiecks einschlagen und dann den Teig von der Breitseite nach oben zur Spitze hin fest aufrollen. Spitze mit feuchten Fingern und dem zweiten Ei noch einmal gut andrücken. Alle Böreks in Frittierfett ungefähr 7-8 Minuten frittieren bis sie goldbraun sind, dabei mehrfach wenden. Danach auf ein Küchentuch legen, damit das überschüssige Fett abtropfen kann.

Joghurt-Soße
* 200gr Joghurt

* 1 Knoblauchzehe

* frische Minze

* frischer Koriander

* Pfeffer, Salz, Kreuzkümmel

* Zitronensaft

Für die Joghurt-Soße wird eine Knoblauchzehe zerdrückt und mit 200ml Joghurt vermischt. Es kommen nun noch drei Stängel klein geschniittene Minze, etwas Koriander, Pfeffer, Salz, Kreuzkümmel und ein Spritzer Sitronensaft dazu. Alles wird abgeschmeckt und zu einer leckeren Soße verrührt.

Für die Paprika-Soße
* 300g Paprika, rote türkische Spitzpaprika, fein gewürfelt

* 200g passierte Tomaten

* 4 Knoblauchzehe(n) (fein gewürfelt)

* 3 EL Essig

* 1 Zwiebel(n) (fein gewürfelt)

* 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)

* 1 EL Rosenpaprika grob gemahlen

* Olivenöl, Salz, Zucker

Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel in etwas Olivenöl anschwitzen, bis sie hell gelblich sind. Die Paprikawürfel kurz mitschwitzen und mit dem Essig ablöschen. Die passierten Tomaten zufügen und die Gewürze. 15 Minuten einköcheln lassen. Je nach Verwendung kann die Sauce jetzt abgeschmeckt und direkt warm serviert werden. Wenn sie als Dipp serviert wird, zunächst noch auf die gewünschte Konsistenz eindicken lassen und ggf. noch mit dem Mixstab pürieren.

Alle Zutaten zusammen sind dann ein leckeres Essen.

Lasst es euch schmecken! Und genießt den kulinarischen Urlaub in der Sonne!

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