Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup

Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup sind schnell zubereitet und ein wunderbares Frühstück an langen Wochenenden. Oder auch als süßes Mittagessen. Vor über 20 Jahren war ich als kleines Mädchen das erste und bisher einzige mal in den USA. Besonders beeindruckend und ungewohnt fand ich in den USA die Frühstücksmentalität.

Ich kannte in diesem Alter ein Marmeladebrot, Tee und Obst als Frühstück. Manchmal gab es natürlich auch einen anderen Belag. Aber an sich gab es unter der Woche immer Brot zum Frühstück und am Wochenende hin und wieder frische Brötchen und ein weiches Ei.

Aber ein American Breakfast mit Bacon, kleinen Würstchen, Eierspeisen, Pancakes und Ahornsirup war für mich absolut neu und unbekannt. Ich fand es sehr beeindruckend. Jedoch vermisste ich nach einigen Tagen doch die Brotauswahl, wie wir sie aus Deutschland kennen. Besonders Vollkornbrote, Körnerbrote und unterschiedliche Mehlsorten waren vor über 20 Jahren noch nicht so weit verbreitet.

Doch kommen wir zurück zu den Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup. Pfannkuchen zum Frühstück – das war damals ein richtiger Kindertraum. Und ist auch heute noch etwas ganz besonderes, wenn wir an langen Wochenenden hin und wieder morgens einmal Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup zum Frühstück machen.

Das ist etwas besonders schönes, wenn beim Aufwachen bereits der duft von frischen Pancakes durch die Räume zieht. Das schöne an diesem Rezept ist, dass es sehr schnell zubereitet ist, leicht zu machen ist und sehr leckere Pancakes dabei raus kommen.

Und das schöne an diesem Rezept für Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup ist, dass ihr es in jeder Jahreszeit zubereiten könnt. Denn je nach Jahreszeit könnt ihr mit unterschiedlichen Fruchtsorten als Beilage variieren.

Zubereitung Buttermilch Pancakes: 

Ca. 2 Portionen als Hauptspeise, als Frühstück ca. 4 Portionen

* 250ml Buttermilch 

* 2 EL Pflanzenöl 

* 2 Eier 

* 200g Dinkelmehl Typ 1050 

* 2 TL Backpulver

* 1 TL Natron 

* 1 EL Vanillezucker 

* Ahornsirup 

* Puderzucker

* Butter 

* Obst nach Belieben als Beilage 

Zunächst gebt ihr die Buttermilch, das Öl und die Eier in eine Rührschüssel und verrührt alles mit der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit.

Anschließend gebt ihr Mehl, Backpulver, Natron und den Vanillezucker in die Rührschüssel und verrührt alles zu einem flüssigen und klumpenfreien Teig.

Wenn der Teig klumpenfrei ist, könnt ihr eine flache Pfanne oder eine Crepe-Pfanne mit etwas Öl erhitzen und Teig für etwa 8cm große Pancakes in die Pfanne geben. Anschließend werden diese ein paar Minuten von jeder Seite gebacken, bis sich Bläschen bilden.

Die Buttermilch Pancakes werden nun auf einem Teller aufeinander gestapelt, mit Ahornsirup, frischen Früchten, Puderzucker und mit etwas Butter angerichtet.

Lasst Euch die Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup gut schmecken!

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Zwiebel-Kartoffel-Kuchen

Es herbstelt – wie ich neulich so schön bei einer Freundin in Facebook gelesen habe. Dieser Begriff passt meiner Meinung nach wunderbar zur derzeitigen Stimmung in der Natur. Abends wird es früher dunkel – es wird später hell. Ich habe gestern Abend auch das erste mal seit Monaten Nebel auf der Landstraße gesehen, das laub wird bunt und die Gänse sammeln sich schon in der Marsch für ihren Flug in den Süden. Im Herbst gehört für mich der Zwiebelkuchen unbedingt mit dazu.

Zwiebelkuchen kennt eigentlich jeder. Dabei variieren die Rezepte für das herzhafte Gebäck je nach Region und sogar von Ort zu Ort. Und auch von Familie zu Familie. Welches das “Original” ist und wer den Zwiebelkuchen “erfunden” hat, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Aber das wollen wir ja auch nicht, denn genau diese Abwechslung ist doch so spannend in der Küche. Man lernt nie aus. 

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Mein Mann träumt immer noch von einer ganz besonderen Zwiebelkuchenvariante – einem Zwiebel-Kartoffel-Kuchen wie er ihn aus seiner Kindheit kennt. Leider lebt die Bäckerin dieses speziellen Kuchens nicht mehr. Früher, zur Zeit unserer Großeltern wurde noch im Backhaus gebacken. Zumindest auf dem Land und in kleinen Gemeinden. Mein Mann durfte sehr oft mit seiner Oma zusammen zum Backhaus – das war natürlich aus mehrerer Perspektive für einen kleinen Jungen reizvoll. Einerseits ist Feuer immer etwas spannendes für einen kleinen Jungen und andererseits fällt beim Brotbacken auch immer etwas leckeres ab – schließlich muss das Ergebnis ja auch getestet werden. 

So gab es früher den Zwiebelkuchen im Herbst immer dann, wenn im Backhaus das Brot gebacken wurde. So kam der Zwiebelkuchen als eine schnelle Mahlzeit in den Holzbackofen während das restliche Brot noch trieb oder verarbeitet wurde. Daher bestand der ursprünglich Zwiebelkuchen aus praktischen Gründen sicherlich aus einem Sauerteig – ebenso wie das Holzofenbrot. 

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Auch der Belag war damals als kleine Zwischenmahlzeit sicherlich nicht so „aufhausig“ (aufwändig, verschwenderisch) wie dies heute bei einem speziell zubereiteten Kuchen der Fall ist. 

Eine ebenso „aufhausige“, jedoch sehr leckere Version soll laut Berichten meines Mannes der Zwiebel-Kartoffel-Kuchen sein. Dieser besteht nicht nur aus Zwiebeln, Speck, Kümmel und dem Boden, sondern noch einer abschließenden Kartoffelschicht. Leider konnte ich diesen Kuchen nie selbst testen. 

Da ich leider auch kein Rezept habe, hieß es in der Küche gemeinsam experimentieren. Wir tasteten uns Stück für Stück an das Rezept heran und sind nun schon sehr nah ran gekommen. Etwas fehlt noch, doch irgendwie sind wir noch nicht ganz sicher was. Daher möchte ich Euch heute unser vorläufiges Ergebnis auf der Suche nach dem perfekten Zwiebel-Kartoffel-Kuchen-Rezept vorstellen. Falls wir in den nächsten Wochen, Monaten oder Jahren jedoch eine Version 2.0 veröffentlichen, dann freut Euch schon mal <3 

Doch nun genug zur kleinen Geschichte des Gerichts und zum Rezept des Zwiebel-Kartoffel-Kuchens. 


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Tipp: Bevor ihr mit dem Teig beginnt, solltet ihr die Kartoffeln schon einmal kochen, so dass diese für die Kuchenfüllung weiter verarbeitet werden können.

 

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Zubereitung Quark-Öl-Teig: 

* 300g Weizenmehl 

* 3 TL Backpulver

* 1 Prise Salz 

* 125g Speisequark (Magerstufe) 

* 100ml Milch 

* 100ml Sonnenblumenöl 

* 1 EL Kümmel

* 1 TL Pfefferkörner 

 

Bevor ihr mit dem Teig beginnen könnt, müssen noch ein paar Vorbereitungen getroffen werden. Backblech fetten oder mit Backpapier auslegen und den Backofen auf Ober-/Unterhitze etwa 180°C vorheizen. Bei Heißluft sind es in etwa 160°C.

Zudem solltet ihr nun schon einmal den Kümmel und die Pfefferkörner im Mörser zerstoßen, so dass der Geschmack gleich wunderbar im Teig aufgenommen werden kann.

Nun wird der Teig zubereitet. Das Mehl wir mit dem Backpulver in einer Rührschüssel gemischt. Ihr könnt es auch gerne gemeinsam in die Schüssel sieben, so wird es noch feiner.

Die übrigen Zutaten für den Teig hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) erst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten. Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten klebrig wird. Anschließend kann der Teig schon auf einer bemehlten Fläche ausgerollt und auf das Backblech gelegt werden. Nun kann der Boden belegt werden.

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Zubereitung Zwiebel: 

* 500g Zwiebel

* 125g durchwachsener Speck

* 50g Butterschmalz 

* eine Prise Zucker

* eine Prise Salz 

* eine Prise schwarzer Pfeffer 

Die Zwiebeln werden geschält und in kleine, gleichmäßige Stückchen geschnitten. Während dessen wird der Speck in Würfel geschnitten und kross ausbraten. Nun kommt das Butterschmalz, die Zwiebel und die Gewürze mit in die Pfanne. Bratet alles so lange an, bis die Zwiebel schön glasig sind. Diese kommen nun auf den bereits vorbereiteten Boden. Verteilt die Zwiebelmasse schön gleichmäßig auf dem Teig.

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Zubereitung Kartoffeln: 

* 500g mehlig kochende Kartoffeln 

* 1 TL Salz 

* 1-2 Prisen Muskatnuss

* 250g Saure Sahne 

* 2 TL zerstoßener Kümmel

* weißer Pfeffer 

* 4 Eier 

Die bereits gekochten Kartoffeln werden geschält und in kleine Stückchen geschnitten. Nun werden die Eier und Sahne verrührt, mit dem Kümmel, Salz, Pfeffer und der Muskatnuss zur Kartoffelmischung gegeben und alles miteinander vermengt. Nun kann die Mischung als oberste Schicht auf den Kuchen.

Das Blech Zwiebel-Kartoffel-Kuchen kann nun für ca. 40min in den vorgeheizten Backofen. Achtet bitte etwas auf die Farbe des Kuchens, so dass er nicht zu dunkel wird.

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Ganz klassisch kann man zum Zwiebel-Kartoffel-Kuchen einen Federweißer oder einen fruchtigen Weißwein trinken. Dazu ein lauer Spätsommerabend auf der Terrasse oder dem Balkon <3 Ein Traum.

 

Lasst Euch unsere Version 1.0 vom Zwiebel-Kartoffel-Kuchen gut schmecken! 

 

 

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Minz-Cookies mit Haferflocken

Cookies, wie sie in den USA heißen, sind leckere und schnell gemachte Kekse. Sie passen perfekt zu einem Tee, wenn sich spontaner Besuch anmeldet oder man mittags einfach mal Lust auf Süßes hat. Jedoch sind die üblichen Rezepte wirklich voll mit Zucker und Butter. Heute möchte ich Euch daher eine leckere, gesunde und schmackhafte Cookie-Variante mit Haferflocken, Banane und ganz viel Minze vorstellen.

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Minz-Cookie mit Haferflocken sind zwar auch nichts für die schlanke Linie, doch sie sind nahrhaft, sättigend und dadurch, dass sie mit Haferflocken, Vollkorndinkelmehl und ohne Zucker oder Butter gebacken sind gleich noch ein halbwegs gesundes Cookie-Rezept. 

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Zubereitung Minz-Cookies mit Haferflocken: 

* 1 EL Erdnussbutter

* 1 Banane 

* 50ml Milch 

* 3 EL Honig 

* Priese Salz 

* 1 Ei 

* 1 gestr. TL Backpulver

* 1/4 TL Natron

* 100g Dinkelvollkornmehl 

* 150g Haferflocken 

* 3 Stängel frische Minze 

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Vorbereitungen: 

* schaltet den Backofen schon einmal ein und heizt ihn auf 190°C auf

* legt ein Backblech bereit

* stellt ein Kuchengitter zum Abkühlen bereit 

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Zunächst wird die Erdnusbutter, die Banane, der Honig und das Salz einige Minuten mit dem Mixer sehr schaumig gerührt oder auch gemixt – das hängt davon ab wie reif die Banane schon ist. Dann wird das Ei und die Milch untergeschlagen.

Die frischen Minzblätter werden gewaschen und klein gehackt. sie kommen nun direkt mit in den Teig und es wird alles noch einmal kräftig verrührt.

Zuletzt Mehl, Haferflocken, Backpulver und Natron kurz dazurühren, bis sich ein glatter Teig ergibt.

Nun könnt ihr den Teig teelöffelweise als Kugeln von etwa zwei bis drei Zentimetern Durchmesser mit großem Abstand auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit einem Messerrücken etwas platt drücken.

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Denkt bitte daran, dass ihr etwas Abstand zwischen den Minz-Cookies mit Haferflocken auf dem Blech lasst, so dass diese während des Backens noch etwas zerlaufen können und nicht zusammen backen.

Nun kommen die Minz-Cookies mit Haferflocken in den auf  190 Grad (Umluft 170 Grad) vorgeheizten Backofen. Die Backzeit beträgt in etwa 12 bis 15 Minuten, bis sie hellbraun gebacken sind. Achtet darauf, dass sie nicht zu dunkel werden – das trocknet die Cookies aus.

Das Backpapier mit den Cookies vom Blech nehmen und 2-3 Minuten abkühlen lassen, bevor Ihr die Cookies zum vollständigen Abkühlen vorsichtig auf ein Kuchengitter legt.

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Wie ihr merkt, ist dieses Rezept schnell und leicht zu backen – wenn sich ein Besuch anmeldet, sind die Minz-Cookies mit Haferflocken ruckzuck fertig und ofenfrisch serviert. Ihr müsst mit ca. 25min maximalem Zeitaufwand rechnen. Das hängt eigentlich davon ab wie schnell ihr den Teig zubereitet, wenn ihr fix seid, schafft ihr es auch in 3min, wenn ihr Euch Zeit lasst, dann sind 10min sehr angenehm gerechnet.

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Wenn die Cookies fertig sind, wünsche ich Euch guten Appetit. Lasst Euch die Minz-Cookies mit Haferflocken gut schmecken! 

 

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Zartbitterschokoladen Kuchen

Ich habe heute ein neues Wort gelernt: Schmackofaziös <3 

Und das passt einfach so gut zu diesem Mandel-Schokoladenkuchen – der ist schmackofaziös. 

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Dieser Zartbitterschokoladen Kuchen eignet sich wunderbar als Kastenkuchen für jedes Kuchenbuffet. Er ist schnell gemacht, lecker und sehr unkompliziert. Wenn er noch schön dekoriert ist, passt er zu jeder Gelegenheit und ist zudem noch ein Traum für jeden Zartbitterschokoladen-Fan.

Also wenn ihr auf Zartbitterschokolade steht, dann ist dieser Kuchen genau das richtige. Wer mag, kann noch einen Klecks Sahne dazu essen und schon schlagen die Schlemmerherzen höher.

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Zubereitung: 

* 160g weiche Butter

* 260g Puderzucker 

* 120g Marizpan 

* 3-4 Tropfen Rumaroma 

* 5 Eier (M) 

* 300g Mehl Typ 450

* 2 TL Backpulver

* Mark einer Vanilleschote 

* 200ml Sahne (alternativ Sojamilch oder Wasser) 

* 400g gemahlene Mandeln 

* 100g Mandelblätter 

* 150g zartbitter Schokolade

* 150g zartbitter Kuvertüre 

* gehackte Mandeln und gehackte Pistazien, Marzipankarotten zum Verzieren 

* Salz

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Zunächst trennt ihr die Eier. Die fünf Eiweiß schlagt ihr mit 260g Puderzucker und etwas Salz zu einer festen, homogenen Masse. Nehmt Euch hierfür gerne ein paar Minuten Zeit, die Masse sollte schön fest werden.

Nun kommen die 300g Mehl, das Backpulver und das Mark der Vanilleschote mit in den Eischnee. Rührt das Mehl so lange unter die Masse, bis das Mehl nicht mehr zu erkennen ist.

Daraufhin können die gemahlenen Mandeln und die fünf Eigelbe mit in den Teig.

Jetzt kann das Marzipan in der Sahne leicht erhitzt werden. Dies sollte bei geringer Temperatur geschehen, so dass die Sahne nicht überkocht und sich das Marzipan gut auflösen kann. Rührt zwischendurch immer mal wieder um. Wenn das Marzipan und die Sahne eine homogene Flüssigkeit sind, kann diese Flüssigkeit gemeinsam mit den Mandelblättchen unter den Teig verarbeitet werden.

Die 150g Zartbitterschokolade werden klein geschnitten und gemeinsam mit der Butter und den 3-4 Tropfen Rumaroma erhitzt. Wenn diese Mischung flüssig ist, kann sie unter den Teig gearbeitet werden.

Spätestens jetzt sollte der Backofen auf 165°C vorgeheizt werden.

Die Kuchenform wird eingefettet und mit Mehl bestäubt. Wenn der Teig in der Kuchenform ist, könnt ihr ringsherum noch einmal an die Kuchenform klopfen, dann entstehen keine Luftblasen im Kuchen und der Teig setzt sich.

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Der Kuchen kommt nun für 1 Stunde bei 165°C Umluft in den Backofen. Anschließend packt ihr den Kuchen noch einmal in Alufolie ein, dann kann er noch 15min etwas nachgaren. Stellt ihn jedoch schon auf ein Kuchenblech.

Dann könnt ihr die Stäbchenprobe machen. Lasst den Kuchen auskühlen, dann geht beim Stürzen auch nichts schief.

Den erkalteten Kuchen habe ich mit Zartbitter-Kuvertüre, gehackten Pistazienkernen und Marzipankarotten verziert. Es steht ja Ostern vor der Tür.

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Kommt gut ins Neue Jahr! Und lasst Euch meinen Zartbitterschokoladen Kuchen schmecken und habt eine schöne Osternzeit mit euren Lieben! 

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Gelberübenhügel mit Kräuter-Frischkäsetopping

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Heute ist so ein Tag, an dem die Natur nicht laut genug nach Frühling schreien kann. Die Vögel bauen bereits ihre Nester, die Krokusee erstrahlen in den schönsten Farben. Endlich hat sich mal wieder die Sonne heraus getraut und langsam aber sicher kommt nun bei mir auch die vorosterliche Frühlingsstimmung auf. 

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Ich habe dieses Jahr sogar zum ersten mal einen Eierbaum geschmückt. Die bunten Eier musste ich natürlich zuvor noch mit etwas weißem Lack individualisieren. Denn einfach nur bunte, gekaufte Eier wollte ich dann auch nicht in meinem Ostereierbaum hängen haben.

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Ihr merkt schon, langsam aber sicher juckt es mich in allen Fingern – der Frühling naht und das merkt man nun natürlich auch an der sich verändernden Gemüse- und Obstauswahl beim Einkauf. 

Zur Zeit finde ich so viele leckere und süße Gelberüben (also Karotten), besonders schön anzusehen mit dem frischen Grün. Da konnte ich einfach nicht widerstehen. Dieses Wochenende steht ja bereits Palmsonntag vor der Tür – und somit wollte ich auch mal eine süße, leckere und österliche Nascherei für Euer Osterbuffet oder einen netten Kaffeeklatsch beisteuern. Als ich mir heute Morgen meinen Plan für das Rezepte überlegte, wollte ich nicht extra noch groß Einkaufen gehen müssen – daher sind lauter leckere Zutaten frisch aus dem Kühlschrank oder dem Vorrat in die Gelberübenhügel mit Kräuter-Frischkäsetopping gewandert. 

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Bei diesen kleinen und leckeren Gelberübenhügel mit Kräuter-Frischkäsetopping muss ich irgendwie immer an Maulwurfhügel denken. Die sind im Frühling häufig auf den Feldern und Wiesen zu sehen. Auch wenn sie für Manchen ein Ärgernis sind, so sind sie für mich dennoch immer wieder schön anzusehen. Sind sie nicht ein Zeichen des Fortschritts und der Aktivität im Tierreich während des Frühlings? 

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Dann kommen wir mal zu den Gelberübenhügeln mit Kräuter-Frischkäsetopping und noch einem kleinen, Maulwurfhügel aus Kakao-Krümel oben drauf. 

 

Zubereitung Teig für die Gelberübenhügel:

(reicht für 24 Muffins oder eine Springform mit ca. 26 cm Durchmesser):

* 400g Möhren 

* Butter und Backförmchen für die Muffins 

* 4 Eier 

* 300g Zucker 

* 200g geriebene Mandeln

* 125g Mehl 

* 1 Päckchen Backpulver 

* 1 TL Zimt

* zwei Priesen Kardamom 

* 1 unbehandelte Zitrone

* 5g frischer Ingwer 

* 50ml Milch 

* 150g Marzipan 

* 1 Priese Salz

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Zunächst werden die Möhren gewaschen und mit dem Kartoffelschäler geschält. Mit einer Küchenreibe werden daraufhin die Karotten in feine Streifen geraspelt, in eine Schüssel gegeben. Ebenso kommen die Raspel der Zitrone und des frischen Ingwers direkt mit in die Schüssel. Diese kann nun erst einmal bei Seite gestellt werden.

Jetzt könnt ihr den Backofen auf 175°C (Umluft 160°C) vorheizen und die Muffinförmchen in die Backform stellen.

Trennt nun die Eier. Dabei jedes Eiweiß zuerst einzeln in eine Tasse geben, erst dann (wenn kein Eigelb hineingeraten ist!) in eine Rührschüssel. Das Eigelb in eine zweite Schüssel geben. Das Eiweiß kann nun bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank gestellt werden.

Jetzt wird das Marzipan in einem Topf mit der Milch und dem Zitronensaft langsam erhitzt, bis eine leicht breiartige – noch zähflüssige Konsistenz entstanden ist. Anschließend kommt diese Mischung mit dem Zucker zum Eigelb. Es wird nun alles schaumig geschlagen.

Die geraspelten Möhren darunter mischen und weitere 3 Minuten schlagen.

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Jetzt kommt die Hälfte der geriebenen Mandeln zum Eigelb-Möhren-Gemisch dazu. Das Backpulver, das Mehl und den Zimtpulver unterrühren.

Jetzt schlagt ihr das Eiweiß steif. Hierfür kommt zum Eiweiß noch eine Priese Salz in die Schüssel. Die restlichen geriebenen Mandeln vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Eischnee heben. Diesen Mandel-Eischnee zur Eigelbmasse geben und mit dem Teigschaber gut verrühren.

Den Teig könnt ihr nun in die Formen gießen, dabei die Oberfläche mit dem Teigschaber glatt streichen.

Die Muffinförmchen wandern nun für 30-35min bei 175°C (Umluft 160°C) in den Backofen. Wenn die Zeit vorbei ist, könnt ihr die Stäbchenprobe machen. Hängen noch feuchte Krümel an dem Stäbchen, weiterbacken.

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Dann den Kuchen mit Topfhandschuhen herausnehmen, kurz abkühlen lassen und die Muffinförmchen entfernen. Die kleinen Gelberübenhügel werden nun umgedreht auf einem Gitterblech aufgestellt, so dass sie auskühlen können.

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Kräuter-Frischkäsetopping:

* 300g Frischkäse 

* 70g Zucker

* 1-2 EL frische, klein gehackte Petersilie

* 1 EL Minzsirup 

* Zesten einer Zitrone 

Für das Kräuter-Frischkäsetopping mixt ihr den Frischkäse mit dem Zucker, der Petersilie, den Zitronenzesten und dem Minzsirup. So bekommt das Topping eine schöne hellgrüne Farbe und schmeckt noch frisch nach Frühling.

 

Für die Maulwurfhügelkrümel:

* 1 Ei

* 40g gesalzene Butter

* 30 g Zucker

* 30 g Mehl

* 1 Päckchen Backpulver

* 3 gehäufte Esslöffel Kakao

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Für die Maulwurfhügelkrümmel schmelzt ihr zunächst die Butter. Wenn diese geschmolzen ist, kommt sie mit allen weiteren Zutaten auf einmal in eine Schüssel und ihr verrührt sie. Wundert Euch nicht, bereits in der Schüssel bilden sich richtige Krümel. Diese kommen nun auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und wandern für 18min bei 175°C Umluft in den Backofen.

 

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Während die Krümel im Backofen vor sich hin backen, könnt ihr in aller Ruhe die nun ausgekühlten Gelberübenhügel mit dem Kräuter-Frischkäsetopping bestreichen. Nehmt hierfür am besten ein Buttermesser.

Abschließend werden die fertig gebackenen Maulwurfhügelkrümmel auf die Gelberübenhügel mit Kräuter-Frischkäsetopping oben drauf gestreut und fertig ist ein frühlinghafte und osterliche Backidee.

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Lasst Euch die Gelberübenhügel mit Kräuter-Frischkäsetopping gut schmecken! Und vielleicht werdet ihr so ja Fans von den kleinen Maulwurfhügeln. <3 

 

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Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade

Mangos gehören absolut zu meinem Lieblingsobst. Ob frisch, im Joghurt, im Kuchen oder einfach als leckeres Mouse – Mango geht irgendwie immer. Ich möchte Euch hier einen leckeren und sehr schnellen Kuchen mit Mango vorstellen. Den Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade. Das Gute ist, dass er sehr lecker – sehr leicht zu zubereiten und noch sehr schnell fertig ist. Was wünscht man sich denn mehr? Also für mich ist es ein perfekter – mal eben schnell in die Küche hüpf und back – Sonntagskuchen. Und warm schmeckt er besonders gut.

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Ich konnte Euch nur mit Müh und Not die letzten paar Stückchen für ein Fotoshooting retten. Leider hat es der Kuchen nicht mehr in Gänze zum Fotoshooting geschafft – solche Situationen kennt ihr sicherlich, es duftet einfach zu lecker. Da muss man eben mal ein Stückchen probieren. Und schwub di wub ist gefühlt der halbe Kuchen weg.

Doch nun zum Rezept des leckeren Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade.

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Zubereitung Teig:

* 2 Eier (M)

* 40g Puderzucker

* 80g Mehl

* 80g geschmolzene Butter

* 2 EL Vanillezucker

* 1 Päckchen Backpulver

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Zunächst wird der Puderzucker mit den Eiern, der zerlassenen Butter und dem Vanillezucker schaumig gerührt. Wenn eine schöne Konsistenz entstanden ist, wird das Backpulver zusammen mit dem Mehl in den Teig gerührt und noch einmal verrührt. So entsteht ein Teig, der nun in eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform kommt.

Streicht den Teig noch einmal glatt und schon kann der Belag auf den Boden.

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Weiterverarbeitung Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade:

* 100g weiße Schokolade

* 1 bis 2 EL Pistazienkerne

* 1 Mango

Die Schokolade wird in Stückchen gehackt und auf dem Teigboden verteilt. Behaltet noch einen kleinen Rest an Schokogrümmeln auf der Seite, die können gleich noch auf die Mango oben drauf. Die Mango wird nun geschält und in Scheiben geschnitten. Diese werden in einem Kreis auf den Boden gelegt, mit den Pistazienkernen und der restlichen Schokolade bestreut.

Der Kuchen kommt nun in den auf 165°C vorgeheizten Backofen. Nach 40min war er bei mir fertig. Er ist dann noch schön warm und weich und schmeckt einfach himmlisch.

Ihr könnt den Kuchen jedoch auch auskühlen lassen und kalt essen. Auch dann schmeckt er noch wunderbar. Lasst ihn hierfür auf einem Kuchengitter auskühlen.

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Guten Appetit und viel Freude mit dem Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade!

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Kokossnuss-Mandarinen-Kuchen

Irgendwie hatte ich heute richtig Lust auf einen Kuchen. 
Nach einem Check meiner Vorräte gab es dann einen schnellen und leckeren Kokossnuss-Mandarinen-Kuchen – und kaum war er im Backofen, da duftete es in der Küche schon wunderbar nach Kokosnussmakronen. 

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Der Kuchen ist sehr schnell zusammen gerührt und ist auch nicht sehr aufwändig. Also perfekt, um ihn auch einfach mal so zu zubereiten. Und schmeckt besonders gut. 

Der Rührkuchen ist etwas trocken – jedoch im Geschmack sehr, sehr lecker. Also für Kokosnuss-Fans genau das Richtige. 

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Zubereitung: 

* 160g weiche Butter

* 260g Puderzucker 

* 2 Esslöffel Rum

* 4 Eier (M) 

* 200g Mehl Typ 450

* 2 TL Backpulver

 

* 400g gemahlene Kokosnussraspel

* Saft von drei mittelgroßen Mandarinen

* Mandarinenzesten von drei Mandarinen (unbehandelt)

 

* Salz

* 50g Zartbitterschokolade

 

Zunächst trennt ihr die Eier. Die vier Eiweiß schlagt ihr mit 260g Puderzucker und etwas Salz zu einer festen, homogenen Masse. Nehmt Euch hierfür gerne ein paar Minuten Zeit, die Masse sollte schön fest werden.

Nun kommen das Mehl und das Backpulver mit in den Eischnee. Rührt das Mehl so lange unter die Masse, bis das Mehl nicht mehr zu erkennen ist.

Daraufhin können die gemahlenen Kokosnussraspel, die weiche, leicht geschmolzene Butter und die vier Eigelbe mit in den Teig.

Die 50g Schokolade werden klein geschnitten und gemeinsam mit dem Rum in die Masse eingearbeitet. Jetzt kommt auch der Mandarinensaft und die Mandarinenzesten mit in den Teig.

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Spätestens jetzt sollte der Backofen auf 165°C vorgeheizt werden.

Die Kuchenform wird eingefettet und mit Mehl bestäubt. Wenn der Teig in der Kuchenform ist, könnt ihr ringsherum noch einmal an die Kuchenform klopfen, dann entstehen keine Luftblasen im Kuchen und der Teig setzt sich.

Der Kuchen kommt nun für 50 Minuten bei 165°C Umluft in den Backofen. Anschließend packt ihr den Kuchen noch einmal in Alufolie ein, dann kann er noch 15min etwas nachgaren. Stellt ihn jedoch schon auf ein Kuchenblech.

Dann könnt ihr die Stäbchenprobe machen. Lasst den Kuchen auskühlen, dann geht beim Stürzen auch nichts schief.

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Den erkalteten Kuchen habe ich mit einem Zuckerguss und weiteren Mandarinenzesten verziert.

Lasst Euch meinen Kokossnuss-Mandarinen-Kuchen gut schmecken! 

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Mandelzauber mit weißer Schokolade

Vielleicht kommt Euch ja die folgende Situation bekannt vor… Ich hatte vor einiger Zeit meinem Mann versprochen, dass ich ihm und seiner Abteilung einen Kuchen zu Beginn des neuen Jahres backe. Einfach so. Manchmal gibt es eben solche Wünsche – und auch solche Versprechen.

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Da es schon einige Wochen her war, hatte ich mein Versprechen ganz vergessen, bis mir gestern Abend beim Abendessen auf einmal eingefallen ist, dass ja das neue Jahr begonnen hat und mein Versprechen noch offen ist. Da ist mir doch tatsächlich vor lauter Schreck die selbst gemachte Tortellini von der Gabel gefallen. 

Da es ja ein Kuchen zum Start ins neue Jahr werden sollte, wollte ich dann auch nicht bis in die nächste Januarwoche warten und habe mich heute gleich in die Küche begeben. Alle Schränke durchwühlt und nach brauchbaren Zutaten für einen Kuchen gesucht. Und ich bin zum Glück fündig geworden. 

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Einige Zutaten vom Weihnachtsgebäck waren noch übrig und können wunderbar für einen Kuchen weiter verwendet werden. Und ich hab sogar noch etwas „Weihnachtsmarzipan“ gefunden – das sollte nun auch mit in den Kuchen wandern. 

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Ich breitete daraufhin meine kleinen Schätze vor mir auf der Arbeitsplatte aus und stellte beruhigt fest: Es müsste für einen Kuchen reichen. Ich hatte noch sehr viele Mandeln, das bereits erwähnte Marzipan, weiße Schokolade und weiße Kuvertüre. Daraus sollte sich doch etwas machen lassen.

Einfach mal improvisieren und los ging es. 

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Zubereitung: 

* 160g weiche Butter

* 260g Puderzucker 

* 120g Marizpan 

* 3-4 Tropfen Rumaroma 

* 5 Eier (M) 

* 300g Mehl Typ 450

* 2 TL Backpulver

* Mark einer Vanilleschote 

* 200ml Sahne

* 400g gemahlene Mandeln 

* 100g Mandelblätter 

* 150g weiße Schokolade

* 150g weiße Kuvertüre 

* gehackte Mandeln und gehackte Pistazien zum Verzieren 

* Salz

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Zunächst trennt ihr die Eier. Die fünf Eiweiß schlagt ihr mit 260g Puderzucker und etwas Salz zu einer festen, homogenen Masse. Nehmt Euch hierfür gerne ein paar Minuten Zeit, die Masse sollte schön fest werden.

Nun kommen die 300g Mehl, das Backpulver und das Mark der Vanilleschote mit in den Eischnee. Rührt das Mehl so lange unter die Masse, bis das Mehl nicht mehr zu erkennen ist.

Daraufhin können die gemahlenen Mandeln und die fünf Eigelbe mit in den Teig.

Jetzt kann das Marzipan in der Sahne leicht erhitzt werden. Dies sollte bei geringer Temperatur geschehen, so dass die Sahne nicht überkocht und sich das Marzipan gut auflösen kann. Rührt zwischendurch immer mal wieder um. Wenn das Marzipan und die Sahne eine homogene Flüssigkeit sind, kann diese Flüssigkeit gemeinsam mit den Mandelblättchen unter den Teig verarbeitet werden.

Die 150g weiße Schokolade werden klein geschnitten und gemeinsam mit der Butter und den 3-4 Tropfen Rumaroma erhitzt. Wenn diese Mischung flüssig ist, kann sie unter den Teig gearbeitet werden.

Spätestens jetzt sollte der Backofen auf 165°C vorgeheizt werden.

Die Kuchenform wird eingefettet und mit Mehl bestäubt. Wenn der Teig in der Kuchenform ist, könnt ihr ringsherum noch einmal an die Kuchenform klopfen, dann entstehen keine Luftblasen im Kuchen und der Teig setzt sich.

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Der Kuchen kommt nun für 1 Stunde bei 165°C Umluft in den Backofen. Anschließend packt ihr den Kuchen noch einmal in Alufolie ein, dann kann er noch 15min etwas nachgaren. Stellt ihn jedoch schon auf ein Kuchenblech.

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Dann könnt ihr die Stäbchenprobe machen. Lasst den Kuchen auskühlen, dann geht beim Stürzen auch nichts schief.

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Den erkalteten Kuchen habe ich mit weißer Kuvertüre, gehackten Pistazienkernen und gehackten Mandelkernen verziert.

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Kommt gut ins Neue Jahr! Und lasst Euch meinen Mandelzauber mit weißer Schokolade gut schmecken! 

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{Gastbeitrag von Keks und Koriander}Pflaumenkuchen mit ganz viel Zimt

Schönen guten Morgen ihr Lieben. Keks und Koriander steuert heute einen wunderbaren Pflaumenkuchen mit ganz viel Zimt zu meinem Golden Herbst bei. Und da heute Sonntag ist, dachte ich mir  „Ich starte einfach mal mit einem wunderbaren Kuchen in den freien Tag.“ 

Keks und Koriander findet ihr natürlich auch auf Facebook. Doch nun geht’s zum Rezept. 

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Gerade eben hab ich noch über das Ende des Sommers gejammert, schon gibt es hier auch den ersten herbstlichen Kuchen. So schnell geht das bei mir mit dem Stimmungswechsel. Aber solange es noch leckeres frisches Obst gibt, alles schön bunt ist und nicht grau, und man noch draußen sitzen kann, ist es noch in Ordnung für mich. Das mit dem draußen sitzen ist dabei ganz wichtig. Letztes Wochenende waren wir nämlich auf einem Geburtstag eingeladen, der noch als Garten-Grill.Party gefeiert wurde. Das hat sich noch nach Sommer angefühlt und war sehr schön. Vor allem weil wir noch den ganzen Abend um ein Lagerfeuer saßen, wie man das eben im Sommer so macht. Herrlich!

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Diesen fruchtigen Herbstkuchen hatte ich mir übrigens ganz anders vorgestellt. Die leckeren, schön dunkelvioletten Pflaumen habe ich fein säuberlichst und mit allergrößter Perfektion auf dem Rührteig in Form einer Schnecke angeordnet. Das hab ich mir sehr hübsch vorgestellt. Nachdem der Kuchen aber etwa 15 Minuten im Rohr war und ich nachsehen ging, musste ich feststellen, dass von meinen Pflaumen nicht mehr so viel zu sehen war… Natürlich sind die alle eingesunken! Da hätte ich auch mal vorher drauf kommen können.. Aber ein bisschen erkennt man mein schönes Muster noch, oder? Dennoch war der Kuchen sowas von lecker mit der Kombination aus Pflaumen und Zimt. Und außerdem passt er perfekt für das schöne Thema “goldener Herbst” für das Blogevent von Mimis Foodblog!

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Nun zum Rezept dieses fruchtig zimtigen Kuchen mit Pflaumen:

  • 140 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 180 g Mehl
  • 2 Eier
  • 2 Schluck Milch
  • 1/2 TL Zimt
  • 3-4 frische Pflaumen, gewaschen, entkernt und geachtelt
  • runde Kuchenform mit 22cm Durchmesser
  • 4 EL Zimt-Zucker-Mischung

 

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Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Zimt und Backpulver vermischen und in kleinen Portionen unter die Eimischung rühren. Milch dazugeben und noch einmal gut verrühren.
Den Boden der Kuchenform mit Backpapier bespannen und Seitenteil aufsetzen. Rührteig einfüllen und glatt streichen. Die Pflaumen schneckenförmig darauf anordnen (dabei unbedingt viel Zeit investieren, weil man am Ende nichts davon hat…. ;)) 2 Esslöffel der Zimt-Zucker-Mischung auf den Pflaumen verteilen und 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen. Den restlichen Zimt-Zucker auf den warmen Kuchen streuen und auskühlen lassen.

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Wisst ihr übrigens was auch nur bei einem sommerlichen Lagerfeuer passiert? Dieser Geruch, der sich so gut festsetzt in Jacken und Haaren.. Wenn man dann am Tag nach dem Lagerfeuer beschließt, einen gammeligen Sonntag daheim zu verbringen, dann kann man sich gegenseitig immer wieder versichern, wie “männlich” Lagerfeuerduft in den Haaren doch ist… Fand ich ganz großartig, auch mal der männliche Part zu sein 😉

Nun habt noch einen schönen Sonntag! Und verratet mir doch, was für euch den Herbst erträglicher macht, vielleicht das leckere Obst? Oder etwa Kürbis? Ich bin gespannt!
Alexa

 

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nussiger Birnen-Topfenauflauf

feeskulinarium hat zum Herbstbeginn einen nussigen Birnen-Topfenauflauf mit gebracht. Topfen ist die süddeutsche oder auch österreichische Bezeichnung für Quark. Also gibt es heute einen leckeren Nuss-Birnen-Quarkauflauf. Ich bin auf das leckere Rezept von feeskulinarium gespannt. Ihr findet feeskulinarium selbstverständlich auch auf Facebook. Schaut doch einfach mal bei ihr auf dem Blog vorbei. 

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Ich mache mit beim tollen Event von Mimis Foodblog!! Sie hat Blogger zu einem “Goldenen Herbst” auf ihrer Seite eingeladen! Da mache ich natürlich sehr gerne mit.

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Vorgabe war nur, dass das Rezept neu auf dem Blog und herbstlich/regional ist. Gesagt, getan! Ich habe also meinen zuckerbestäubten Kochlöffel geschwungen und euch eine österreichische Mehlspeise vom Feinsten gezaubert! Obwohl dieser Birnen-Topfenauflauf eigentlich eine gut sättigende Hauptspeise ist, hat mein Mann den klitzekleinen Rest noch am anderen Morgen zum Frühstück verspeist. Das sagt glaube ich alles…! 😉 Ich bin jedenfalls immer noch ganz verliebt!

Damit ihr euch auch in diese herbstliche Köstlichkeit verlieben könnt, lasse ich euch heute das Rezept da! Die Birnen sind übrigens aus eigener Ernte. So herrlich saftige Birnen habe ich noch nie gegessen und werde wohl auch niiiie wieder welche kaufen! Erntet ihr auch euer eigenes Obst? Was kann man in eurem Garten pflücken? Ich bin ganz gespannt! 🙂

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Das braucht ihr dazu (für 4 Personen):

4 Birnen
1 Zitrone
80 Gramm sehr weiche Butter, plus ein wenig zum Ausstreichen der Form
100 Gramm Zucker
4 Eier
500 Gramm Topfen
50 Gramm Grieß
1 TL Backpulver, gestrichen
20 Gramm gehackte Haselnüsse

Und so geht’s:
Das Backrohr auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Birnen schälen und die Kerngehäuse entfernen. Eine große und tiefe Auflaufform mit etwas Butter ausstreichen und die Birnen mit der Schnittseite nach unten hineinlegen. Die Zitrone heiß waschen und die Schale von einer Hälfte der Zitrone abreiben. Mit dem Saft einer halben Zitrone beträufeln.

Butter mit Zucker und Eiern hellcremig aufschlagen. Dann Topfen, Grieß, Backpulver und den Saft von der 2ten Hälfte Zitrone hinzufügen und unterrühren. Über die Birnen gießen und die Masse mit den gehackten Haselnüssen bestreuen.

In der Mitte des Backrohrs ca. 55 Minuten backen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, einfach  mit Backpapier abdecken (bitte keine Alufolie verwenden!). Herausnehmen, auf Teller verteilen, mit Staubzucker überstäuben und warm servieren.

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Wer diesen Leckerbissen als Nachspeise servieren möchte, oder wie wir nur zu zweit ist, kann die Menge auch sehr gut halbieren. Die Backzeit bleibt dabei gleich.

Außerdem auch gut möglich bei Nachspeisen: in kleineren, ofenfesten Förmchen backen, dann aber nur max. 40 Minuten backen!

 

Lasst es euch schmecken!

Fee

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