Spargelpfannkuchen

Endlich ist wieder Spargelzeit: Wenn das zarte Frühlingsgemüse Saison hat, möchten wir es am liebsten jeden Tag kochen!

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Einer der Klassiker in der Spargelzeit sind für mich Spargelpfannkuchen mit gekochtem Schinken, Sauce Hollandaise und frischen Erdbeeren. Ein Traum im Mai und Ende April. So lecker, so einfach und ein wahrer Sonntagsschmaus. 

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Zubereitung Pfannkuchen (6-8 Stück): 

* 4 Eier 

* 350 Gramm Mehl Typ 405

* 500ml Milch 

* eine Priese Salz 

* eine Priese Zucker 

* Pfeffer

* Butterfett oder gutes Öl zum ausbacken der Pfannkuchen

 

Der Pfannkuchenteig sollte weder zu süß noch zu salzig zubereitet werden. Jeweils eine Briese Zucker und Salz zum Würzen ist ideal.

Der Pfannkuchenteig kann hier gerne etwas gewürzt werden. Pfeffer, Salz und eine Briese scharfes Paprikapulver verleihen dem herkömmlichenPfannkuchen gleich eine ganz andere Note.

Zunächst werden die Eier aufgeschlagen und mit dem Schneebesen in einer Schüssel gut verrührt. Daraufhin wird die Milch zu den Eiern gegeben und alles gut verrührt. Nun könnt ihr mit der Priese Salz und Zucker würzen. Eventuell, ganz nach Wunsch, noch etwas Pfeffer dazu. Jetzt wird das Mehl dazu gegeben. Dieses siebe ich gerne, so dass keine Klumpen entstehen. Rührt den Teig so lange weiter, bis dieser klumpenfrei ist und sich leichte Blasen bilden.

Jetzt Sollte der Teig etwas ruhen. Danach kann dieser noch einmal gerührt werden, bis er schön glatt ist. Heizt nun die Pfanne schon einmal auf. Gebt das Butterfett oder das Öl zum ausbacken hinzu.

Wenn die Pfanne gut erhitzt ist, kommt ein Schöpflöffel Teig in das heiße Butterfett und der Pfannkuchen wird so lange gebacken, bis der Teig oben zu stocken beginnt. Dann den Pfannkuchen wenden und fertig backen.
So verfahrt ihr, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

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Im Idealfall kann der Spargel schön während der Pfannkuchenzubereitung vor sich hin köcheln, dann dauert das Essen insgesamt nicht zu lange.

 

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Zubereitung Spargel: 

Bevor ihr den Spargel kochen könnt, müssen sowohl der Weiß- als auch Grünspargel gründlich gewaschen werden, da sich in den Köpfen Sand festsetzen kann. Die faserreiche und leicht bittere Schale des weißen Spargels kann nicht verzehrt werden – dieser muss immer geschält werden!

Wenn ihr den Spargel kocht, sollten ihr ihn möglichst frisch verarbeiten. Je länger Spargel lagert, desto mehr Aroma und Feuchtigkeit verliert er.

 

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Noch ein Tipp von mir: Schlagt den Spargel nach dem Einkauf in ein feuchtes Geschirrhandtuch ein. So bleibt er länger frisch und lässt sich so ideal im Kühlschrank lagern.

Es gibt viele Möglichkeiten, Spargel zu kochen. Für die klassische Zubereitung kommen folgende Zutaten ins Kochwasser:

* Spargel 

* Salz

* eine gute Prise Zucker – mildert eventuelle Bitterstoffe

* ein Spritzer Zitronensaft – sorgt für ein strahlendes Weiß der Stangen

* ein Löffel Butter – hebt den Geschmack

Gebt alle Zutaten in einen ausreichend großen Topf und bringt das Wasser zum Kochen. Anschließend den Spragel hineinlegen. Je nach Dicke der Stangen kann die Garzeit variieren – in der Regel muss der Spargel etwa 20 Minuten ziehen.

Tipp: Die Schalen und abgeschnittenen Enden der Stangen vor dem Spargel ins kochende Wasser geben und etwa 10 Minuten darin ziehen lassen. Das intensiviert den Spargelgeschmack und aus dem Sud lässt sich eine wunderbare Spargelsuppe zubereiten (oder der Sud lässt sich auch als Grundlage für andere Gemüsesuppen am nächsten Tag verwenden).

 

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Zubereitung Sauce Hollandaise: 

* 200g Butter

* 3 Eigelb

* 100ml trockener Weißwein 

* 1 Priese Zucker 

* 1 Priese Salz

* 1 Priese weißer Pfeffer 

Für die Sauce Hollandaise würfelt ihr zunächst die Butter und lasst sie in einem Topf langsam schmelzen. Nun wird die Butter vom Herd genommen, durch ein feines Sieb gegossen und sie darf nun etwas abkühlen. Eigelbe und Weißwein über einem heißen Wasserbad schaumig aufschlagen. Flüssige Butter nach und nach darunterschlagen. Abschließend könnt ihr die Sauce Hollondaise mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

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Wenn nun alles fertig ist, könnt ihr die Pfannkuchen gemeinsam mit dem Kochschinken, den frischen Erdbeeren und der selbst gemachten Sauce Hollandaise genießen.

Lasst Euch die Spargelpfannkuchen gut schmecken! 

 

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Spargelburger mit Dinkel-Roggen Bun und Cheese-Sauce

Ich möchte Euch meinen Spargelburger mit einem Dinkel-Roggen Bun und einer leckeren, scharfen Cheese-Sauce gerne als Geburtstagsgeschenk für den Blog von Tina – Lecker & Co – präsentieren. 

Zu Ihrem 2. Bloggeburtstag feiert sie groß und hat alle Foodblogger recht herzlich eingeladen. Und was gibt es leckeres zu Essen? Burger!

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Absolut lecker – und immer wieder gern gesehen. Daher bin ich natürlich bei Ihrem Event gerne mit dabei. Hier findet ihr weitere Informationen: BURGER&Co – 5. Blogevent zum 2. Bloggeburtstag

Doch jetzt kommen wir mal zu meinem Spargelburger mit einem Dinkel-Roggen Bun mit Cheese-Sauce. Grüner Spargel ist im April und Mai bei mir einfach ein Muss auf der Speisekarte.

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Lecker – knackig im Geschmack und angebraten einfach ein Traum. Dazu ein frisch gebackenes Burgerbrötchen aus Dinkel- und Roggenmehl, bestreut mit ein par Chia-Samen, Leinsamen, Sesam und Amarant – belegt mit Käse, Tomaten, Salat, Röstzwiebeln und einer selbst gemachten Cheese-Sauce – ein wahrer Burgertraum! 

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Zubereitung Dinkel-Roggen Buns: 

* 300g Dinkelmehl Typ 1050

* 100g Roggemehl Typ 1050 

* 1 1/2 Teelöffel Salz

* 1 Teelöffel Zucker

* 2 Päckchen frische Hefe

* 1 EL Sonnenblumenöl

* 400 ml lauwarmes Wasser

* 1 Ei

* Sesam

* Chia-Samen

* Leinsamen

* Amarant 

Mehl, Zucker, Salz, Hefe erst mal miteinander mischen! Danach erst das Öl und das Wasser zugeben und dann ordentlich durchkneten. Falls man eine passende Küchenmaschine hat, kann auch diese hierfür verwendet werden. Doch ich persönlich spüre gerne, wie die Konsistenz des Teiges ist.
Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben sondern er sollte sich trocken anfühlen. Falls er zu trocken ist ein wenig Wasser zugeben – oder Mehl wenn er noch klebt.

Nun lässt man den Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort ruhen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Danach knetet man den Teig noch mal bis fast auf seine ursprüngliche Größe zusammen, formt daraus die Brötchen und legt sie auf ein Backblech. Die Brötchen sollten jedoch ehe flache Fladen sein, sonst werden sie insgesamt zu hoch. Also formt schöne flache Teigfladen.

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Die Brötchen nun wieder ruhen lassen bis sie sich in ihrer Größe noch einmal verdoppelt haben.
Nun heizt man den Herd mit Ober-Unterhitze auf 220 – 240 Grad vor.
Das Eigelb mit einem Fingerhut Wasser vermischen, die Brötchen mit dem Gemisch bestreichen und dann mit den Körnern bestreuen.
Während des Backens sollte eine Tasse voll Wasser mit im Backofen sein. So, dass genügend Luftfeuchtigkeit entsteht und die Brötchen schön aufgehen können.
Die Brötchen am besten auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten lang backen.
Nach dem Backen vom Blech nehmen und auf einem Gitter kurz abkühlen lassen und dann gleich als Burger belegen. Besonders, wenn sie noch ofenfrisch sind, schmeckt dies einfach himmlisch.

 

Zubereitung Spargel: 

* Grüner Spargel 

* Orangenscheiben

* 1 EL Olivenöl

* 2 confierte Knoblauchzehen 

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Zunächst wird der Spargel gesäubert. Schälen war bei mir nach einer gründlichen Wäsche nicht nötig. Dann hatte ich in einer Steakpfanne das Öl erhitzt und den Grünen Spargel von allen Seiten angebraten. Mit in die Pfanne kommen die zwei confierten Knoblauchzehen. Und auf den Spargel ein paar Orangenscheiben. Diese geben dem Spargel eine leicht fruchtige Note und werden direkt mit gegart.

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Für das Fleisch:
* 500g Beef Hackfleisch

* 1 Ei

* Pfeffer

* Salz

* Muskatnuss

* Paprika (scharf)

* eine Knoblauchzehe

 

Die 500g Beef-Hackfleisch werden mit Peffer, Salz, Paprika, Muskatnuss und einer Knoblauchzehe gewürzt. Ein Ei kommt hinzu und alles wird ordentlich durchgeknetet und in Form gebracht. Daraufhin in einer Pfanne von beiden Seiten angebraten.

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Zubereitung Cheese-Sauce: 

* 100g Kondensmilch

* 6 Scheiben Schmelzkäse (Chester) 

* 2 EL Tabasco, grün 

* 1 Priese Zucker 

Zunächst wird die Kondensmilch in einem kleinen Topf erhitzt, achtet jedoch darauf, dass sie nicht kocht. Danach kommt nach und nach der Schmelzkäse hinzu. Anschließend noch mit Tabasco und Zucker würzen. Falls Euch die Konsistenz der Sauce zu flüssig ist, könnt ihr noch etwas Käse hinzu geben. Und fertig ist die selbst gemachte Cheese-Sauce.

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Nun könnt ihr Eure Burger ganz nach eurem Geschmack belegen. Bei mir gab es doppelt Käse, etwas Cheese-Sauce, den grünen, gegrillten Spargel, etwas Salat, Tomatenscheiben und noch ein paar Röstzwiebel. Da der Burger doch sehr hoch und wacklig – aber soooo lecker – wurde, musste ein Spieß für den Halt sorgen.

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Lasst Euch den Spargelburger mit Dinkel-Roggen Bun und Cheese-Sauce gut schmecken! 

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Kokos-Romanesco Süppchen

Der Romanesco ist eigentlich eine sehr ursprüngliche Form des Blumenkohls. Er ist geschmacklich ein Zwischending zwischen Blumenkohl und Brokkoli.

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Irgendwie bin ich kein großer Blumenkohlfan, den Brokkoli liebe ich jedoch genau so sehr wie den Romanesco. Außerdem übertrifft der Romanesco den Blumenkohl sehr deutlich an Vitamin-C Gehalt.

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Also perfekt für mich kleinen Blumenkohlmuffel. Ich habe mich selbst dieses Jahr dazu entschlossen meine ersten Pflanzversuche mit Romanesco im Garten zu starten. 

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Da jedoch die Romanesco-Ernte noch in weiter Ferne ist und es derzeit noch leckeren Romanesco zu kaufen gibt, gibt es bei mir diese leckere Kokos-Romanesco Süppchen  als kleine Vorfreude auf die Romanesco-Ernte. 

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Das heutige Kokos-Romanesco Süppchen bringt eine ordentliche Schärfe durch die Chili mit und gleichzeitig eine wunderbare Cremigkeit durch die Kokosnussmilch. Schön abgerundet durch etwas frisch geriebene Zitronenzeste – und schon ist noch eine frische, frühlingshafte Note im Gericht. 

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Zubereitung: 

* 1 Romanesco

* 3 kleine Karotten 

* 1 Habanero (oder falls milder gewünscht 1-2 Piri Piri) 

* 2L Spargelsud (falls vom Vortag kein Spargelsud vorhanden ist, kann auch eine Gemüssebrühe genommen werden) 

* 1 Dose Kokosnussmilch 

* Zitronenzesten 

* 1 TL Quark pro Teller 

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Der Romanesco, die Karotten und der Habanero werden klein geschnitten und in der Brühe (entweder im Spargelsud oder in der Gemüsebrühe) erhitzt. Falls ihr die Gemüsebrühe nehmen solltet, dann süßt die Suppe noch ein wenig mit Zucker nach.

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Wenn das Gemüse verkocht ist, wird dieses in einem Mixer püriert.

Daraufhin kommt das Kokos-Romanesco Süppchen wieder zurück in den Topf und wird gemeinsam mit der Kokosnussmilch erhitzt. Wenn das Kokos-Romanesco Süppchen  einmal aufgekocht ist, kann die Suppe serviert werden.

Ich hatte mich dazu entschieden noch etwas Zitronenzesten und einen Klecks Quark auf jede Portion zu geben.

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Achtet bitte auf euer eigenes Schärfeempfinden. Der Habanero hat es echt in sich, wenn ihr die Schärfe nicht kennt oder nicht so gut vertragt, rate ich Euch einen Chili “eures Vertrauens” für die Zubereitung zu nehmen.

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Wie ihr seht, kommen sehr wenig Gewürze in die Suppe – sie lebt hauptsächlich von den Zutaten.

Lasst Euch das Kokos-Romanesco Süppchen gut schmecken! 

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Gemüse meets Wurst

Ursprünglich komme ich ja aus Süddeutschland und lebe nun im schönen Norden. Hier gibt es viele Dinge, die ich liebe. Die Mentalität der Menschen, die Offenheit und Unkompliziertheit, das Wetter – es ist nicht wirklich heiß und nicht wirklich kalt. Und ich arrangiere mich auch mit dem Regen. Wenn der Regen dank des Windes quer daher kommt – ein dauernd anhaltender Nieselregen – erhöhte Luftfeuchtigkeit eben. Das Positive daran ist ja, dass diese “erhöhte Luftfeuchtigkeit” gut für unseren jugendlichen Teint ist. Also immer positiv denken. 

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Und die Norddeutschen haben ja einen Grundsatz – sie sind harte Griller – wie sie selbst von sich sagen. Passt das Wetter nicht, dann hat man einfach die falsche Kleidung. Grillen geht im Winter, im Sommer, bei Regen und Wind. Mit Regen- oder Sonnenschirm. Alles möglich. Und meist sehr unterhaltsam. So erinnere ich mich gerne an Grillabende im August, mit Regen und “kuscheligen” 15°C – doch der Abend ist unvergesslich. Genug geschwärmt – leider haben meine süddeutschen Geschmacksnerven sich noch nicht mit der Norddeutschen Geschmacksvariation bei Würsten, Salami und Co arrangiert. Irgendwie klappt das nicht. Ich bin seit Jahren auf der Suche nach einer leckeren und geschmacklich guten Wurst in Norddeutschland. 

Daher freute ich mich sehr, als ich eine Einladung zur Food-Session zum Thema „Carving – die Kunst der Gemüse- und Obstinszenierung“ in Hamburg bekommen habe.

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Denn hier gab es einerseits die Möglichkeit von dem Carving-Experte Bernd Fabian, Leiter des deutschen Carving-Nationalteams die ersten Grundgriffe des Carvings zu lernen und gleichzeitig noch leckere Wurst zu probieren und auf Platten zu drapieren.

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Gemüse meets Wurst also! Hinter dieser Einladung stand die Firma Reinert mit ihren Chambelle-Produkten. Die Chambelle-Salami ist eine “köstliche Komposition aus ausgesuchtem Schweinefleisch, original französischem Camembert und feinem Edelschimmel”. So schreibt es der Hersteller – und ja, geschmacklich ist die Salami wirklich sehr lecker. 

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Wo fand die Food-Session statt? 

Die Food-Session fand für Blogger im März in Hamburg, im Pottcooker statt. Der Pottcooker ist eine kleine, feine Kochschule, die ihre Räumlichkeiten auch für private Anlässe zur Verfügung stellt.

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Die Kochschule ist im Hinterhof – man gelangt durch einen kleinen Gang zum Eingang. Zuerst war ich etwas irritiert – doch schaut einfach selbst – dieser wunderbare Hinterhofcharme spricht für sich.

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So waren diese Räumlichkeiten einfach perfekt. Es gab eine wunderschöne und große Küche, viel Platz zum Arbeiten, Probieren und Fotografieren.

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Denn neben spannenden Gesprächen, leckeren Häppchen und fleißigen Foto-Sessions stand natürlich das Carving im Mittelpunkt der Veranstaltung. Und so wurden von den anwesenden Bloggern fleißig die Gemüsekunstwerke fotografiert, bevor wir uns selbst einmal im Carving üben durften.

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Zunächst durften wir uns an Einsteigerarbeiten versuchen. Zunächst machten wir eine Lauchblume. Diese sieht am Ende wirklich wunderschön aus, doch da wir alle Carving-Anfänger sind, dauerte es natürlich etwas, bis wir uns mit dieser Form der Gemüseverwendung angefreundet hatten. Zwischendurch gab es immer mal wieder leckere Ideen, was man sonst noch aus der Lauchstange leckeres Kochen oder Backen könnte. Foodblogger eben.

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Also ich muss gestehen, dass mir meine erste Lauchblume sehr gut gefällt. Auch wenn ich sehr viele Zahnstocher zum Fixieren verwenden musste. Doch nun zur Anleitung.

Lauchblume selbst machen: 

Wurzel und Grün zum Gemüse schnitzen von einer Stange Lauch abschneiden. Lauchstange, bis auf 2-3cm Wurzelende, vierteln oder achteln, das hängt von eurer Fingerfertigkeit ab. Die Blattspitzen schräg anschneiden. Die Lauchstange auf den Wurzelballen stellen. Nun können die einzelnen Lauchblätter mit einem Zahnstocher blütenartig, wie auf dem Foto zu sehen, in Form gebracht werden. Zur Fixierung nehmt bitte den Zahnstocher. Die mittleren Lauchblätter werden eingeschnitten und eingedreht, bis in der Mitte nur noch diese kleinen, filigranen Lauchstängel stehen bleiben.

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Dann versuchten wir uns noch an unseren ersten selbst geschnitzten Rettichblumen. Hier zu erklären, wie dies geht, ist etwas komplizierter, daher möchte ich Euch gerne unsere Ergebnisse des Abends zeigen.Diese kleine Blüte ist für den ersten Versuch doch ganz schön geworden.

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Ich war sehr begeistert und mir hat es Spaß gemacht. Da wir noch ein kleines Carving-Messer geschenkt bekommen haben, werde ich mich demnächst sicher mal wieder an der Gemüse-Schnitzerei versuchen.

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Die weißen Rettich-Rosen die ihr hier seht, sind die Ergebnisse unserer ersten Carving-Versuche. Ist doch für den ersten Versuch sehr schön geworden. Da sieht man, dass etwas Ruhe und Geduld wirklich eine gute Grundlage für neue, kreative Ideen ist. So schwer ist es nicht und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auf der vorderen Wurstblatte seht ihr unsere Lauchblumen und die Rettich-Rosen von uns Teilnehmern der Food-Session. Na, wäre das nicht was für euer nächstes Buffet?

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Ich war insgesamt von dem Abend sehr begeistert. Einerseits war es eine sehr schöne Runde, die Stimmung war sehr schön (und auch die Deko war sehr ansprechend), ich habe wirklich sehr viel gelernt und mitgenommen und war auch andererseits von der Wurst begeistert. Herzlichen Dank dafür!

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Denn das hatte ich anfangs schon geschrieben: ich bin immer noch auf der Suche nach leckeren Wurstspezialitäten in Norddeutschland. Daher war ich geschmacklich positiv überrascht von den Chambelle-Produkten. Und ja – es ist immer wieder ein Drahtseilakt, wenn  man als Blogger zu Events eingeladen wird. Wie viel Werbung möchte man machen – wie viel möchte man seine Fans an den eigenen Erlebnissen teilhaben lassen und wie viel Neues wird auf diese Weise kommuniziert. 

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Ich habe mich für einen offenen und transparenten Umgang mit dieser Thematik entschieden. Einerseits nehme ich von solchen Einladungen sehr viel Positives mit (neue Kontakte, Eindrücke, Anregungen und man lernt auch sehr viel) und andererseits ist es für Euch doch auch ein schöner Einblick in meine Erfahrungen. Daher heute ein Bericht von dieser Food-Session – ganz ohne Gericht, dafür mit ein paar Ideen und Anregungen. Gemüse meets Wurst eben – oder wie meine häusliche Qualitätskontrolle so nett meinte: “Endlich eine sinnvolle Verwendung von Karotten!”.

 

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