Versunkener Apfel-Käsekuchen ~ rustikaler Flair auf dem Kaffeetisch

Der versunkene Apfel-Käsekuchen ist saftig im Geschmack, schnell und leicht gemacht. Mit diesem rustikalen Kuchen bereichert Ihr jedes Picknick, jede Kuchentafel und jeden Kaffeeklatsch. Dieser Apfel-Käsekuchen ist für jeden Apfelkuchen-Fan ein absolutes Muss und die Cheese-Cake-Fans werden ebenfalls begeistert sein. Die Mischung machts! 

Für ein gemütliches Kaffeetrinken an einem Sonntagnachmittag, für den spontanen Kuchenhunger oder für die Kollegen im Büro – der Kuchen geht einfach immer und überall. Da in diesem Rezept auf Nüsse und Rosinen verzichtet wurde, gibt es auch keine großen Probleme mit Allergien. Zudem habe ich bei diesem Rezept auf Weizenmehl verzichtet, denn ich finde, dass Dinkelmehl eine wunderbare Geschmacksvariante bei süßen Leckereien ist. Dinkelmehl geht nicht nur deftig, sondern auch süß! 

Zutaten Teig – versunkener Apfel-Käsekuchen:

* 225g Dinkelmehl Typ 630

* 1,5 TL Backpulver

* 100g Zucker

* 1 EL Vanille-Zucker

* 130g Butter

* 1 Prise Salz

* 1 TL Zimt

* 1 TL Nelken

* Abrieb einer Bio-Zitrone

* 3 Eier (Größe L)

* 3 EL Milch

* 1 Kg säuerliche Äpfel

Zutaten Füllung – versunkener Apfel-Käsekuchen:

* 125g Quark

* 100g Frischkäse

* 2 Eier (Größe M)

* 70g Zucker

* 50g Speisestärke

* Vanille einer Vanilleschote

Vorbereitungen versunkener Apfel-Käsekuchen:

Zunächst solltet ihr den Boden der Springform einfetten. Dann für den Belag die Äpfel schälen und in jeweils 16 Teile schneiden. Anschließend könnt ihr schon einmal den Backofen vorheizen.

Ober-/Unterhitze: etwa 180°C

Heißluft: etwa 160°C

Zubereitung versunkener Apfel-Käsekuchen:

Nun geht es zunächst an den Rührteig. Hierfür solltet ihr die Butter (alternativ geht auch Margarine) in einer Rührschüssel mit einem Mixer / Rührstab geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker, Gewürze, Salz, Milch und Zitronenabrieb hinzu geben, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Anschließend könnt ihr das Mehl mit dem Backpulver mischen und beides zusammen in den Teig sieben. Unter beständigem Rühren entsteht der Teig. Daraufhin könnt Ihr in die eingefettete Springform füllen und glatt streichen. Die Apfelstücke könnt ihr auf den Teig legen. Die Form kommt nun auf dem Rost für ca. 20min in den Backofen.

In der Zwischenzeit könnt Ihr die Käsekuchen-Füllung für den versunkenen Apfel-Käsekuchen vorbereiten. Hierfür verrührt Ihr alle Zutaten der Käsekuchen-Füllung zu einer cremigen Masse. Wenn der Rührteig  mit den Äpfeln 20min im Backofen war, kann dieser kurz heraus genommen werden. Nun füllt Ihr die Käsekuchen-Füllung über den Rührteigboden. Jetzt vermischen sich die Schichten ein wenig und die Äpfel versinken. Der Kuchen kommt nun für weitere 35-45 Minuten in den Backofen, bis die Käsemenge gestockt ist. Der versunkene Apfel-Käsekuchen sollte in der Springform auskühlen, bevor Ihr vorsichtig den Rand lösen könnt.

Lasst Euch den versunkenen Apfel-Käsekuchen gut schmecken!

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Mein Foodblog-Jahr 2016 – Eure 10 liebsten Rezepte

Es ist Januar und schon wieder ist ein Jahr vorbei. Daher möchte ich euch Heute mein Foodblog-Jahr 2016 mit euren 10 liebsten Rezepten vorstellen. Vielleicht findet ihr ja das ein oder andere Rezept wieder, das Euch selbst schon im vergangenen Jahr aufgefallen ist. Jedoch sind nicht alle der beliebtesten Rezepte aus dem vergangen Jahr. Einige haben sich auch aus dem Vorjahr dazu gesellt.

Ich möchte mich bei Euch allen für dieses schöne Foodblog-Jahr bedanken! Denn  nur gemeinsam macht es so viel Spaß – ohne eure Reaktionen und Anregungen, ohne den Austausch und die Interaktionen wäre die Bloggerei doch eine sehr einseitige Beschäftigung. Doch mit Euch gemeinsam macht es mir sehr viel Freude! Daher Danke für Mein Foodblog-Jahr 2016!

 

Beginnen wir nun ganz typisch mit dem 10. Platz und arbeiten uns langsam nach oben zum beliebtesten Rezept im letzten Jahr. 

 

Platz 10: Das Hutzelbrot

Das Hutzelbrot ist ein Brot mit Geschichte – nicht nur mit vielen Aromen. Es begleitete mich stets durch die Advents- und Weihnachtszeit.

Früher hat meine Oma das Hutzelbrot gebacken und mit den Jahren hat dann meine Mutter das Hutzelbrot übernommen. Wenn man durchgefroren vom Spielen im Schnee nach Hause kam, dann war ein Hutzelbrot – mit Butter beschmiert – das Beste. Besonders wenn man sich dann wohlig warm vor dem Kachelofen wärmen konnte. Ein Gefühl von Geborgenheit und Kindheitserinnerungen.

Das Hutzelbrot oder auch bekannt als Früchtebrot ist ein kleiner, saftiger Laib.  Das Brot hat einen saftigen, festen Teig und im Anschnitt sichtbare Frucht- und Mandelstücke. In vielen süddeutschen Haushalten wird das Hutzelbrot mit Mandeln oder Belegkirschen verziert – ich kenne es jedoch nur mit Puderzucker bestäubt. Daher möchte ich Euch hier meine klassische Version vorstellen. Das schöne ist, dass das Hutzelbrot sehr lange haltbar ist. Mehrere Wochen sogar.

Die Brote können so in einer großen Anzahl bereits mehrere Wochen vor Weihnachten gebacken und kalt gelagert werden.

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Platz 9: Pflaumenkuchen mit Rahmguss

Diesen Pflaumenkuchen mit Rahmguss habe ich im Sommer 2016 für einen wohltätigen Flohmarkt bei uns im Ort gebacken. Alle Einnahmen aus dem Kuchenverkauf und aus dem Flohmarktverkauf gingen an die Aktion HU für Afrika – Wasser spendet Leben. Daher freut es mich ganz besonders, dass mein schneller und improvisierter Blechkuchen es unter eure Top-10 in meinem Foodblog-Jahr 2016 geschafft hat!Steht ihr auch immer mal wieder vor der Frage: Was kann ich denn als Kuchen für ein Buffet mitbringen? Sei es im Kindergarten, für einen Flohmarkt, für den Kuchenverkauf in der Schule, für einen Geburtstag oder einfach so als Mitbringsel?

So ging es mir vor Kurzem auch mal wieder. Und zudem hatte  ich irgendwie Lust auf Pflaumen. Auch wenn die Pflaumen noch nicht ganz reif sind, so habe ich doch schon mal mein erstes Pflaumenrezept in diesem Jahr ausprobiert. Mal eine kleine und feine Abwandlung des Klassikers. Daher möchte ich Euch heute meinen Pflaumenkuchen mit Rahmguss und Pistazien vorstellen. Sehr lecker, jedoch ein wenig zeitaufwändig, dafür lohnt sich die Mühe allemal.

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Platz 8: Schneewittchen

Diese traumhafte Torte habe ich aus dem Backbuch von Eveline Wild nachgebacken und das Backbuch auch rezensiert. Die Torte ist ein richtiger Traum und ich habe sie seit meinem ersten Versuch im August 2015 immer wieder einmal gebacken.

Besonders freut es mich, dass ihr das Schneewittchen so gerne mögt, da sich auch hinter diesem Rezept eine kleine Geschichte verbirgt. Im Sommer letzten Jahres haben wir bei uns im Garten einige Bäume gefällt und bekamen zum Glück Hilfe von Freunden und Familie. Als kleines Dankeschön in der Mittagspause habe ich diese Torte gebacken. Sie kam so gut an, dass sie seither für mehrere Geburtstage „gewünscht“ wurde.

 

Platz 7: Schwarzwälder Kirschtorte

Die Schwarzwälder Kirschtorte kennt doch eigentlich jeder. Leckere Schichten mit Schokobiskuit – durchtränkt mit Kirschwasser oder Kirschlikör. Viel Sahne, sehr viel Sahne und alles auf einem Knusprigen Boden. Dazu ganz viel dunkle Schokolade. Ein wenig erinnert mich die Farbkombination auch an Schneewittchen. Das Rot der Kirschen, Schwarz wie Ebenholz und Weiß wie Schnee.

Dieses Rezept und auch die Optik der Torte kamen bei mir in der Familie so gut an, dass sich mein Mann, der sonst immer mal wieder als „Qualitätskontrolle“ auf dem Blog auftaucht, diese Schwarzwälder Kirschtorte zu unserem Hochzeitstag gewünscht hat. Und sie war wieder sehr, sehr lecker. Also wenn ihr dieses Rezept noch nicht kennt, dann schaut Euch unbedingt mal meine Schwarzwälder Kirschtorte näher an.

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Platz 6: Kartoffelgratin

Beim Kartoffelgratin gibt es zig Möglichkeiten zu variieren. Jedoch hat es bei mir auch ein paar Jahre gedauert, bis ich ein Rezept hatte, bei dem die Kartoffeln gar wurden, die Flüssigkeit weg war, der Geschmack wie gewünscht und es eine schöne und leckere Käsekruste beim Kartoffelgratin gab. Fragt mich nicht warum, doch ich persönlich finde, dass das perfekte Kartoffelgratin eine Kunst für sich ist. Und bisher hab ich zwar ein ganz leckeres Rezept, doch noch nicht DAS perfekte Kartoffelgratin. Aber das wird sich in den nächsten Monaten und Jahren schon noch entwickeln. Ihr kennt das sicherlich selbst, die eigenen Geschmäcker ändern sich mit der Zeit ja auch ein wenig.

Doch nun kommen wir wieder zum Rezept für mein Kartoffelgratin.

 

Platz 5: Zitronensauce

Vor einiger Zeit war ich bei Freunden zum Abendessen eingeladen und es gab Pasta. Pasta klingt für mich immer wunderbar. Dazu gab es ein kleines, aber feines Familienrezept. Eine wunderbare Zitronensauce. Diese Sauce hat es echt in sich. Geschmacklich und auch die kleinen, netten Monster, die nachts die Klamotten kleiner Nähen, die Kalorien, sind hier auch gut vertreten. Doch mal ehrlich, wenn man genüsslich mit Freunden abends zusammen sitzt, es sich gut gehen lässt, dann sollte man echt nicht anfangen die kleinen Nähmonster (Kalorien) zu zählen. Statt dessen sind der zitronige Geschmack und der Parmesan wirklich wert, dass ihr das Rezept nach kocht! Ich für meinen Teil war sehr begeistert und möchte mich noch einmal recht herzlich bedanken, dass ich das Rezept erfahren habe und es Euch hier auf meinem Blog vorstellen darf. Mit Familienrezepten ist man ja immer ein wenig eigen – daher doppelter Dank an dieser Stelle an meine Freundin. Sie weiß schon, dass sie gemeint ist. 😉

Dieses Gericht klingt total einfach und unspektakulär, doch sei angemerkt, dass es Spaghetti mit Zitronensauce bei meiner Freundin immer an Heiligabend gab. Zugegeberweise gabe es immer eine zweite Sauce und auch verschiedene Pesto, aber trotzdem war sie immer das Highlight.

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Platz 4: Vollkorn-Roggen-Dinkelbrötchen

Gibt es etwas Schöneres, als sonntags Morgens gemütlich mit seinen Lieben zu brunchen mit frisch gebackenen Brötchen?Heute möchte ich Euch meine Vollkorn-Roggen-Dinkelbrötchen vorstellen. Sie sind luftig lecker, schmackhaft und es lohnt sich immer wieder den Teig 24 Stunden gehen zu lassen. Also lasst Euch nicht abschrecken, die Bearbeitungszeit ist nicht wirklich lang, ihr müsst einfach nur etwas langfristiger planen, dafür werdet ihr mit leckeren Frühstücksbrötchen belohnt. 

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Platz 3: Dinkel-Buttermilch-Brötchen

Wenn das Wochenende näher rückt, dann träume ich manchmal insgeheim von einem ausgiebigen Brunch mit meinen Lieben. Und dazu passen perfekt die Dinkel-Buttermilch-Brötchen, sie sind ein Traum!

Diese Dinkel-Buttermilch-Brötchen sind wirklich sehr zu empfehlen. Ihr müsst jedoch unbedingt drei Tage Vorbereitungszeit einplanen. Ihr müsst in dieser Phase nicht viel tun, jedoch die Zeit ist für den Geschmack der Brötchen schon notwendig.

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Platz 2: Orangen-Mandelhäufchen

Gerade in der Hochsaison der Weihnachtsbäckerei stöbere ich häufiger in einem kleinen Familienschatz. Einem Koch- und Backbuch von 1902. Hier finden sich wunderbare Klassiker – längst vergessene kulinarische Schätze, die nur darauf warten wieder neu entdeckt und neu interpretiert zu werden.Heute möchte ich Euch gerne Orangen-Mandelhäufchen vorstellen. Das ist schon eine kleine Eigenkreation von  mir, doch das Rezept wurde auf der Grundlage der Mandelbögen auf andere Art erstellt.

Sie sind mit weißer Schokolade, Orangen-Likör und Orangen mit einem wunderbaren Marzipan-Geschmack kombiniert. Sie sind mehr Konfekt als Plätzchen, doch sie dürfen in unserer Weihnachtsbäckerei auf keinen Fall mehr fehlen. Und anscheinend habe ich einige von Euch auch für diese Köstlichkeit begeistert.

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Platz 1: Pulled Pork aus dem Backofen – selbst gemachte Burger Buns, BBQ-Sauce und Coleslaw

Mein unangefochtner Platz 1 in meinem Foodblog-Jahr 2016 war mein Pulled Pork Burger aus dem Backofen. Nicht nur ihr habt ihn geliebt, sondern auch meine Gäste. Im Sommer habe ich mein Pulled Pork aus dem Backofen für eine Gartenparty mit Freunden, Familie und Nachbarn gemacht. Auch Freunde und Bekannte haben mein Rezept schon getestet und es für gut befunden. Ich bin immer sehr nervös, wenn Freunde meine Rezepte nach kochen – irgendwie sind Geschmäcker doch immer sehr individuell. Das geht mir auch so, wenn ich von Euch Feedback bekomme – ich freue mich über jede Form der Rückmeldung.

Dieses gezupfte Schweinefleisch kommt ursprünglich aus Nordamerika und ist dort ein Hauptbestandteil des klassischen Barbecues. Pulled Pork ist ein typischer Vertreter des sogenannten Low-&-Slow-Garens, also ein bei niedriger Temperatur langsam gegartes Fleisch. Klassischerweise wird es in einem Barbecue-Smoker zubereitet. Der leichte Rauch sorgt für den typischen Barbecuegeschmack. Da ich jedoch leider (noch nicht) über solch einen Smoker verfüge, musste eine Alternative gesucht werden.

Und ich wurde fündig: Man kann das Pulled Pork auch im Backofen zubereiten. Also perfekt!

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Das war dann also mein Foodblog-Jahr 2016 gemeinsam mit Euch – zumindest im Schnelldurchlauf und die beliebtesten 10 Rezepte von Euch.

Mir fällt auf, dass ihr Kuchen, Torten und alles aus dem Backofen sehr gerne habt. Ich bin mal gespannt, ob ich Euch im neuen Jahr vielleicht auch ein paar andere Zubereitungsweisen schmackhaft machen kann.

 

Liebe Grüße und bis bald, eure Mimi 

 

 

 

 

 

 

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Birnen Kekscreme Kuchen

Seid ihr noch auf der Suche nach einem schnellen, leckeren und einfachen Obstkuchen-Rezept für den kommenden Sonntag? Oder haben sich Freunde gerade kurzfristig angemeldet und stehen in einer Stunde vor der Tür? Dann hab ich genau den richtigen Kuchen für Euch. Meinen herbstlichen Birnen Kekscreme Kuchen.

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Ihr braucht nicht viele Zutaten und zur Not könnt ihr noch ein wenig improvisieren. Die Birne lässt sich auch durch Äpfel, Aprikosen, Pflaumen oder anderes Obst ersetzen. Seid einfach kreativ oder schaut was ihr im Haus habt. Genau so ist nämlich mein Birnen Kekscreme Kuchen auch entstanden. Ein Anruf „Hey, bist du zu Hause? – Ja – Hast du Zeit? – Lässt sich einrichten, klar. – Dann komme Ich in einer Stunde vorbei!“. Eigentlich ist es ja nicht nötig sich für Freunde „Stress“ zu machen, doch andererseits macht man Freunden eben auch gerne eine Freude. Daher bin ich nach diesem Anruf panisch durch die Küche gehüpft und hab verzweifelt nach Zutaten für einen Kuchen gesucht. Dabei ist bei mir eben mein Birnen Kekscreme Kuchen rausgekommen. Besonders gut war es, da er warm serviert wurde und als mein Besuch an der Tür läutete, duftete das ganze Haus nach frischem Kuchen. Ein Traum der Behaglichkeit. 

Dazu noch ein paar Kerzen und der ganze Herbstblues ist wie weg geweht. 

Doch nun genug der Worte, kommen wir zum Rezept von meinem Birnen Kekscreme Kuchen. 

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Zubereitung Birnen Kekscreme Kuchen: 

Zutaten für eine Springform von 26cm Durchmesser:

* 250g Mehl 

* 175g Zucker

* 1 Prise Salz 

* 1 Ei 

* 125g Margarine 

* ca. 3 EL Kekscreme

* Birne

* Zucker und Zimt 

 

Zunächst wird das Mehl in eine große Schüssel gesiebt, daraufhin mit dem Salz, dem Ei, 75g Zucker und der Margarine zu einem festen Mürbeteig verknetet. Dieser wird daraufhin in eine Folie gewickelt und etwa fünf Minuten in den Gefrierschrank gelegt. Eben so lange, bis ihr die Birnen geschnitten und gesäubert habt.

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Nun solltet ihr den Backofen auf 200°C vorheizen und die Form entweder einfetten oder mit einem Backpapier auslegen. Ich spanne meist ein Backpapier auf den Boden der Backform und fette nur den Rand der Form ganz leicht aus. So spart man sich ein wenig Fett und der Kuchen löst sich später ohne Probleme vom Backpapier.

Der Teig wird nun auf ein wenig Mehl sehr dünn (ca. 2,5-3mm) ausgerollt und in der Springform ausgelegt. Achtet darauf, dass der Rand ca. 3cm hoch wird. Den übrigen Teig abschneiden und bei Seite legen. Daraus werden später die Streusel.

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Auf dem Boden wird nun die Kekscreme verteilt. Die Birne wird nun in die gewünschten Stückgrößen geschnitten und auf die Kekscreme gelegt. Anschließend streut ihr Zucker und Zimt über die Birnen.

Den übrigen Teig nehmt ihr nun um daraus die Streusel für den Kuchen zu formen. Zerreibt ihn einfach zwischen den Fingerspitzen und verteilt die Streusel ein wenig gleichmäßig auf dem Kuchen.

Nun kommt der Birnen Kekscreme Kuchen mit Streuseln in den heißen Backofen und wird in 20-24min goldgelb gebacken. Ich hatte den Birnen Kekscreme Kuchen mit Streuseln 25min drin und er ist mir etwas zu dunkel geworden, daher würde ich euch eher 22min empfehlen, doch achtet einfach selbst auf die gewünschte Farbe des Kuchens.

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Warm schmeckt der Birnen Kekscreme Kuchen besonders lecker! Viel Freude mit dem Rezept! 

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Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade

Mangos gehören absolut zu meinem Lieblingsobst. Ob frisch, im Joghurt, im Kuchen oder einfach als leckeres Mouse – Mango geht irgendwie immer. Ich möchte Euch hier einen leckeren und sehr schnellen Kuchen mit Mango vorstellen. Den Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade. Das Gute ist, dass er sehr lecker – sehr leicht zu zubereiten und noch sehr schnell fertig ist. Was wünscht man sich denn mehr? Also für mich ist es ein perfekter – mal eben schnell in die Küche hüpf und back – Sonntagskuchen. Und warm schmeckt er besonders gut.

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Ich konnte Euch nur mit Müh und Not die letzten paar Stückchen für ein Fotoshooting retten. Leider hat es der Kuchen nicht mehr in Gänze zum Fotoshooting geschafft – solche Situationen kennt ihr sicherlich, es duftet einfach zu lecker. Da muss man eben mal ein Stückchen probieren. Und schwub di wub ist gefühlt der halbe Kuchen weg.

Doch nun zum Rezept des leckeren Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade.

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Zubereitung Teig:

* 2 Eier (M)

* 40g Puderzucker

* 80g Mehl

* 80g geschmolzene Butter

* 2 EL Vanillezucker

* 1 Päckchen Backpulver

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Zunächst wird der Puderzucker mit den Eiern, der zerlassenen Butter und dem Vanillezucker schaumig gerührt. Wenn eine schöne Konsistenz entstanden ist, wird das Backpulver zusammen mit dem Mehl in den Teig gerührt und noch einmal verrührt. So entsteht ein Teig, der nun in eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform kommt.

Streicht den Teig noch einmal glatt und schon kann der Belag auf den Boden.

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Weiterverarbeitung Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade:

* 100g weiße Schokolade

* 1 bis 2 EL Pistazienkerne

* 1 Mango

Die Schokolade wird in Stückchen gehackt und auf dem Teigboden verteilt. Behaltet noch einen kleinen Rest an Schokogrümmeln auf der Seite, die können gleich noch auf die Mango oben drauf. Die Mango wird nun geschält und in Scheiben geschnitten. Diese werden in einem Kreis auf den Boden gelegt, mit den Pistazienkernen und der restlichen Schokolade bestreut.

Der Kuchen kommt nun in den auf 165°C vorgeheizten Backofen. Nach 40min war er bei mir fertig. Er ist dann noch schön warm und weich und schmeckt einfach himmlisch.

Ihr könnt den Kuchen jedoch auch auskühlen lassen und kalt essen. Auch dann schmeckt er noch wunderbar. Lasst ihn hierfür auf einem Kuchengitter auskühlen.

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Guten Appetit und viel Freude mit dem Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade!

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Petit Fours

Jedes mal, wenn ich mich an eine Torte oder etwas anderes Süßes heran traue, bin ich stets sehr aufgeregt und freue mich sehr auf das Ergebnis. Bei süßem Gebäck bin ich häufig auf ein konkretes Rezept angewiesen, das ich dann Schritt für Schritt abwandeln kann. Bei meinen kleinen und feinen Petit Fours ist es irgendwie anders.

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Ich habe dieses Rezept das erste mal am Abend vor unserer Hochzeit unseren Gästen serviert. Und es ist mir gelungen. Seither gelingen mir die kleinen Petit Fours immer wieder und ich brauche schon seit Jahren kein Rezept mehr. Etwas Variation ist jedoch immer möglich. Doch dieses Rezept hat es im Laufe der Zeit in einen festen Bestandteil meiner Koch- und Backrezepte geschafft, daher möchte ich Euch hier mein Petit Fours Rezept vorstellen. 

 

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Zubereitung Teig: 

* 4 Eiklar

* eine Fingerspitze Salz

* ein Esslöffel Vanille-Zucker (am besten selbst hergestellt) 

* 200g Marzipan

* 100ml warmes Wasser 

* 140g Mehl, Typ 405 

* Zesten einer Zitrone 

 

Wenn ihr den Bisquiteteig herstellt, solltet ihr noch einen Tag Zeit haben, bis ihr die Petit Fours dekorieren und servieren wollt. Bedenkt dies bitte bei Eurer Planung.

Zunächst erhitzt ihr das Wasser und schneidet die Marzipanrohmasse klein. Diese wird nun mit dem warmen Wasser unter ständigem Rühren aufgelöst.Nun wird sowohl das Mehl als auch der Vanille-Zucker zur Marzipanmasse gesiebt. Unter ständigem Rühren entsteht nun ein Teig. Ebenso kommen nun die Zitronenzesten hinzu. Mit der Fingerspitze Salz wird aus den vier Eiklar Eischnee hergestellt. Dieser wird, wenn er schön fest geworden ist, unter den Teig gehoben.

Zeitgleich wird der Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze aufgeheizt. Wenn der Backofen die Temperatur erreicht hat, kann der Teig auf einem Backblech mit Backpapier verteilt werden, so dass eine gleichmäßig dicke Teigschicht entsteht.

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Der Teig kommt nun für 18-20min bei 200°C in den Backofen bei Ober- Unterhitze. Die Backdauer kann je nach Teigdicke etwas variieren.

Den Biskuit nach dem Backen sofort auf ein Tuch oder Krepppapier stürzen, das Backpapier mit kaltem Wasser beträufeln und vorsichtig, aber schnell entfernen. Den Teig bitte nicht kalt werden lassen, sondern direkt weiter verarbeiten.

 

Weiterverarbeitung: 

* 200g Marzipanrohmasse

* etwas Puderzucker

* Aprikosenkonfitüre

* Waldfruchtkonfitüre

* Frischhaltefolie

* Küchenbrett

* Wasserkiste oder etwas anderes Schweres

Die Teigblatte nun in drei gleich große Teile schneiden alle drei Gebäckteile mit der Konfitüre bestreichen. Achtet bitte darauf, dass ihr die Rückseite des Biskuits bestreicht, hier sind größere Poren im Teig und die Konfitüre kann besser in den Teig einziehen. Am Besten eine gleichmäßige Schicht. Die Weiterverarbeitung sollte direkt nach dem Backen erfolgen.

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Diese drei Gebäckstücke werden nun auf einander geschichtet. Nun könnt ihr die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker vermengen und die Masse in der Größe der Gebäckplatte ausrollen. Danach auf die oberste Konfitüreschicht legen.

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Nun wird dieses Biskuit-Konfitüre-Marzipan-Sandwich fest in eine Frischhaltefolie eingewickelt. Wichtig ist nun, dass ihr ein Küchenbrett oder etwas anderes gerades auf dieses „Sandwich“ legt und mit etwas schwerem beschwert. Ich verwende häufig ein oder zwei Wasserkisten. Es ist wirklich sinnvoll möglichst viel Gewicht auf den Teig auszuüben, so zieht die Konfitüre richtig in den Teig ein und der Geschmack entfaltet sich voll. Das Biskuit-Konfitüre-Marzipan-Sandwich sollte nun einen Tag in Ruhe „gedrückt“ werden und dann kann auch schon die Dekoration begonnen werden.

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Ich schneide häufig noch die Ränder gerade, bevor ich beginne die Petit Fours in Form zu bringen. Hier könnt ihr nun kreativ sein und Euch überlegen, wie ihr die süßen Leckereien verzieren wollt. Schokolade, Glasur, Fondant, Früchte, Creme – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

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Nach der Dekoration können die kleinen Meisterwerke dann noch bis zum Servieren in den Kühlschrank.

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Lasst es Euch schmecken! 

 

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