Mein Foodblog-Jahr 2016 – Eure 10 liebsten Rezepte

Es ist Januar und schon wieder ist ein Jahr vorbei. Daher möchte ich euch Heute mein Foodblog-Jahr 2016 mit euren 10 liebsten Rezepten vorstellen. Vielleicht findet ihr ja das ein oder andere Rezept wieder, das Euch selbst schon im vergangenen Jahr aufgefallen ist. Jedoch sind nicht alle der beliebtesten Rezepte aus dem vergangen Jahr. Einige haben sich auch aus dem Vorjahr dazu gesellt.

Mein Foodblog Jahr 2016

Ich möchte mich bei Euch allen für dieses schöne Foodblog-Jahr bedanken! Denn  nur gemeinsam macht es so viel Spaß – ohne eure Reaktionen und Anregungen, ohne den Austausch und die Interaktionen wäre die Bloggerei doch eine sehr einseitige Beschäftigung. Doch mit Euch gemeinsam macht es mir sehr viel Freude! Daher Danke für Mein Foodblog-Jahr 2016!

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Beginnen wir nun ganz typisch mit dem 10. Platz und arbeiten uns langsam nach oben zum beliebtesten Rezept im letzten Jahr. 

 

Platz 10: Das Hutzelbrot

Das Hutzelbrot ist ein Brot mit Geschichte – nicht nur mit vielen Aromen. Es begleitete mich stets durch die Advents- und Weihnachtszeit.

Früher hat meine Oma das Hutzelbrot gebacken und mit den Jahren hat dann meine Mutter das Hutzelbrot übernommen. Wenn man durchgefroren vom Spielen im Schnee nach Hause kam, dann war ein Hutzelbrot – mit Butter beschmiert – das Beste. Besonders wenn man sich dann wohlig warm vor dem Kachelofen wärmen konnte. Ein Gefühl von Geborgenheit und Kindheitserinnerungen.

Das Hutzelbrot oder auch bekannt als Früchtebrot ist ein kleiner, saftiger Laib.  Das Brot hat einen saftigen, festen Teig und im Anschnitt sichtbare Frucht- und Mandelstücke. In vielen süddeutschen Haushalten wird das Hutzelbrot mit Mandeln oder Belegkirschen verziert – ich kenne es jedoch nur mit Puderzucker bestäubt. Daher möchte ich Euch hier meine klassische Version vorstellen. Das schöne ist, dass das Hutzelbrot sehr lange haltbar ist. Mehrere Wochen sogar.

Die Brote können so in einer großen Anzahl bereits mehrere Wochen vor Weihnachten gebacken und kalt gelagert werden.

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Platz 9: Pflaumenkuchen mit Rahmguss

Diesen Pflaumenkuchen mit Rahmguss habe ich im Sommer 2016 für einen wohltätigen Flohmarkt bei uns im Ort gebacken. Alle Einnahmen aus dem Kuchenverkauf und aus dem Flohmarktverkauf gingen an die Aktion HU für Afrika – Wasser spendet Leben. Daher freut es mich ganz besonders, dass mein schneller und improvisierter Blechkuchen es unter eure Top-10 in meinem Foodblog-Jahr 2016 geschafft hat!Steht ihr auch immer mal wieder vor der Frage: Was kann ich denn als Kuchen für ein Buffet mitbringen? Sei es im Kindergarten, für einen Flohmarkt, für den Kuchenverkauf in der Schule, für einen Geburtstag oder einfach so als Mitbringsel?

So ging es mir vor Kurzem auch mal wieder. Und zudem hatte  ich irgendwie Lust auf Pflaumen. Auch wenn die Pflaumen noch nicht ganz reif sind, so habe ich doch schon mal mein erstes Pflaumenrezept in diesem Jahr ausprobiert. Mal eine kleine und feine Abwandlung des Klassikers. Daher möchte ich Euch heute meinen Pflaumenkuchen mit Rahmguss und Pistazien vorstellen. Sehr lecker, jedoch ein wenig zeitaufwändig, dafür lohnt sich die Mühe allemal.

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Platz 8: Schneewittchen

Diese traumhafte Torte habe ich aus dem Backbuch von Eveline Wild nachgebacken und das Backbuch auch rezensiert. Die Torte ist ein richtiger Traum und ich habe sie seit meinem ersten Versuch im August 2015 immer wieder einmal gebacken.

Besonders freut es mich, dass ihr das Schneewittchen so gerne mögt, da sich auch hinter diesem Rezept eine kleine Geschichte verbirgt. Im Sommer letzten Jahres haben wir bei uns im Garten einige Bäume gefällt und bekamen zum Glück Hilfe von Freunden und Familie. Als kleines Dankeschön in der Mittagspause habe ich diese Torte gebacken. Sie kam so gut an, dass sie seither für mehrere Geburtstage “gewünscht” wurde.

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Platz 7: Schwarzwälder Kirschtorte

Die Schwarzwälder Kirschtorte kennt doch eigentlich jeder. Leckere Schichten mit Schokobiskuit – durchtränkt mit Kirschwasser oder Kirschlikör. Viel Sahne, sehr viel Sahne und alles auf einem Knusprigen Boden. Dazu ganz viel dunkle Schokolade. Ein wenig erinnert mich die Farbkombination auch an Schneewittchen. Das Rot der Kirschen, Schwarz wie Ebenholz und Weiß wie Schnee.

Dieses Rezept und auch die Optik der Torte kamen bei mir in der Familie so gut an, dass sich mein Mann, der sonst immer mal wieder als “Qualitätskontrolle” auf dem Blog auftaucht, diese Schwarzwälder Kirschtorte zu unserem Hochzeitstag gewünscht hat. Und sie war wieder sehr, sehr lecker. Also wenn ihr dieses Rezept noch nicht kennt, dann schaut Euch unbedingt mal meine Schwarzwälder Kirschtorte näher an.

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Platz 6: Kartoffelgratin

Beim Kartoffelgratin gibt es zig Möglichkeiten zu variieren. Jedoch hat es bei mir auch ein paar Jahre gedauert, bis ich ein Rezept hatte, bei dem die Kartoffeln gar wurden, die Flüssigkeit weg war, der Geschmack wie gewünscht und es eine schöne und leckere Käsekruste beim Kartoffelgratin gab. Fragt mich nicht warum, doch ich persönlich finde, dass das perfekte Kartoffelgratin eine Kunst für sich ist. Und bisher hab ich zwar ein ganz leckeres Rezept, doch noch nicht DAS perfekte Kartoffelgratin. Aber das wird sich in den nächsten Monaten und Jahren schon noch entwickeln. Ihr kennt das sicherlich selbst, die eigenen Geschmäcker ändern sich mit der Zeit ja auch ein wenig.

Doch nun kommen wir wieder zum Rezept für mein Kartoffelgratin.

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Platz 5: Zitronensauce

Vor einiger Zeit war ich bei Freunden zum Abendessen eingeladen und es gab Pasta. Pasta klingt für mich immer wunderbar. Dazu gab es ein kleines, aber feines Familienrezept. Eine wunderbare Zitronensauce. Diese Sauce hat es echt in sich. Geschmacklich und auch die kleinen, netten Monster, die nachts die Klamotten kleiner Nähen, die Kalorien, sind hier auch gut vertreten. Doch mal ehrlich, wenn man genüsslich mit Freunden abends zusammen sitzt, es sich gut gehen lässt, dann sollte man echt nicht anfangen die kleinen Nähmonster (Kalorien) zu zählen. Statt dessen sind der zitronige Geschmack und der Parmesan wirklich wert, dass ihr das Rezept nach kocht! Ich für meinen Teil war sehr begeistert und möchte mich noch einmal recht herzlich bedanken, dass ich das Rezept erfahren habe und es Euch hier auf meinem Blog vorstellen darf. Mit Familienrezepten ist man ja immer ein wenig eigen – daher doppelter Dank an dieser Stelle an meine Freundin. Sie weiß schon, dass sie gemeint ist. 😉

Dieses Gericht klingt total einfach und unspektakulär, doch sei angemerkt, dass es Spaghetti mit Zitronensauce bei meiner Freundin immer an Heiligabend gab. Zugegeberweise gabe es immer eine zweite Sauce und auch verschiedene Pesto, aber trotzdem war sie immer das Highlight.

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Platz 4: Vollkorn-Roggen-Dinkelbrötchen

Gibt es etwas Schöneres, als sonntags Morgens gemütlich mit seinen Lieben zu brunchen mit frisch gebackenen Brötchen?Heute möchte ich Euch meine Vollkorn-Roggen-Dinkelbrötchen vorstellen. Sie sind luftig lecker, schmackhaft und es lohnt sich immer wieder den Teig 24 Stunden gehen zu lassen. Also lasst Euch nicht abschrecken, die Bearbeitungszeit ist nicht wirklich lang, ihr müsst einfach nur etwas langfristiger planen, dafür werdet ihr mit leckeren Frühstücksbrötchen belohnt. 

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Platz 3: Dinkel-Buttermilch-Brötchen

Wenn das Wochenende näher rückt, dann träume ich manchmal insgeheim von einem ausgiebigen Brunch mit meinen Lieben. Und dazu passen perfekt die Dinkel-Buttermilch-Brötchen, sie sind ein Traum!

Diese Dinkel-Buttermilch-Brötchen sind wirklich sehr zu empfehlen. Ihr müsst jedoch unbedingt drei Tage Vorbereitungszeit einplanen. Ihr müsst in dieser Phase nicht viel tun, jedoch die Zeit ist für den Geschmack der Brötchen schon notwendig.

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Platz 2: Orangen-Mandelhäufchen

Gerade in der Hochsaison der Weihnachtsbäckerei stöbere ich häufiger in einem kleinen Familienschatz. Einem Koch- und Backbuch von 1902. Hier finden sich wunderbare Klassiker – längst vergessene kulinarische Schätze, die nur darauf warten wieder neu entdeckt und neu interpretiert zu werden.Heute möchte ich Euch gerne Orangen-Mandelhäufchen vorstellen. Das ist schon eine kleine Eigenkreation von  mir, doch das Rezept wurde auf der Grundlage der Mandelbögen auf andere Art erstellt.

Sie sind mit weißer Schokolade, Orangen-Likör und Orangen mit einem wunderbaren Marzipan-Geschmack kombiniert. Sie sind mehr Konfekt als Plätzchen, doch sie dürfen in unserer Weihnachtsbäckerei auf keinen Fall mehr fehlen. Und anscheinend habe ich einige von Euch auch für diese Köstlichkeit begeistert.

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Platz 1: Pulled Pork aus dem Backofen – selbst gemachte Burger Buns, BBQ-Sauce und Coleslaw

Mein unangefochtner Platz 1 in meinem Foodblog-Jahr 2016 war mein Pulled Pork Burger aus dem Backofen. Nicht nur ihr habt ihn geliebt, sondern auch meine Gäste. Im Sommer habe ich mein Pulled Pork aus dem Backofen für eine Gartenparty mit Freunden, Familie und Nachbarn gemacht. Auch Freunde und Bekannte haben mein Rezept schon getestet und es für gut befunden. Ich bin immer sehr nervös, wenn Freunde meine Rezepte nach kochen – irgendwie sind Geschmäcker doch immer sehr individuell. Das geht mir auch so, wenn ich von Euch Feedback bekomme – ich freue mich über jede Form der Rückmeldung.

Dieses gezupfte Schweinefleisch kommt ursprünglich aus Nordamerika und ist dort ein Hauptbestandteil des klassischen Barbecues. Pulled Pork ist ein typischer Vertreter des sogenannten Low-&-Slow-Garens, also ein bei niedriger Temperatur langsam gegartes Fleisch. Klassischerweise wird es in einem Barbecue-Smoker zubereitet. Der leichte Rauch sorgt für den typischen Barbecuegeschmack. Da ich jedoch leider (noch nicht) über solch einen Smoker verfüge, musste eine Alternative gesucht werden.

Und ich wurde fündig: Man kann das Pulled Pork auch im Backofen zubereiten. Also perfekt!

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Das war dann also mein Foodblog-Jahr 2016 gemeinsam mit Euch – zumindest im Schnelldurchlauf und die beliebtesten 10 Rezepte von Euch.

Mir fällt auf, dass ihr Kuchen, Torten und alles aus dem Backofen sehr gerne habt. Ich bin mal gespannt, ob ich Euch im neuen Jahr vielleicht auch ein paar andere Zubereitungsweisen schmackhaft machen kann.

 

Liebe Grüße und bis bald, eure Mimi 

 

 

 

 

 

 

5 Kommentare:

  1. Hallo,
    das sind ja ein paar leckere Sachen. Die Schwarzwälder Kirschtorte gefällt mir als Schwarzwälderin natürlich besonders gut. Ich habe auf meinem Blog eine Variante mit Schwarzwälder-Kirsch-Muffins kreiert. Das Rezept mit dem Kartoffelgratin muss ich mir unbedingt genauer anschauen. Ich liebe Kartoffel-Gratin.
    Liebe Grüße
    Anja von Castlemaker.de

    • Liebe Anja,

      danke dir für deine Rückmeldung. Ich mag die Schwarzwälder Kirschtorte auch sehr gerne. Ich sehe mir morgen gleich mal deine Muffins an.
      Hab noch einen schönen Abend. Liebe Grüße,

      Mimi

  2. Liebe Mimi,
    wie schön, dass ich auch deinen Jahresrückblick entdeckt habe. Tolle Rezepte!
    Mein Favorit ist die Schwarzwälder-Kirsch-Torte mit diesem tollen Rand aus Schokolade. Sehr kreativ!
    Auch ich wünsche dir ein tolles Jahr 2017 und weiterhin ganz viel Freude beim Bloggen.
    Ganz liebe Grüße,
    deine Damaris

    • Schönen guten Abend liebe Damaris,

      vielen lieben Dank für deine guten und herzlichen Wünsche! Das freut mich sehr 🙂 Ich wünsche dir auch alles Liebe und Gute und viel Spaß beim Bloggen. Ich besuche dich und deinen schönen Blog auch ganz bald mal wieder.
      Die Schwarzwälder Kirschtorte ist auch einer meiner Lieblinge <3
      Liebe Grüße, Mimi

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