Zwetschgenkuchen ~ saftig, lecker und selbstgemacht

Für mich sind der Spätsommer und der Herbst immer wieder wunderschöne Monate. Es gibt so viel leckeres, heimisches Obst und Gemüse, die Blumen blühen und bei blauem Himmel färbt sich langsam das Laub an den Bäumen bunt. Und dann gibt es im Herbst noch die Tage, an denen es stürmt, der Regen quer daher kommt, man anziehen kann was man will – es ist egal, man kommt abends durchnässt und verfroren nach Hause. Genau an solchen Tagen ist der wohlige Geruch nach einem frischen Zwetschgenkuchen, eine warme Wolldecke und heimeliger Kerzenschein ein Wohlfühlmoment. Diese Momente genieße ich gerne mit meinen Lieben.

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Denn was gibt es Schöneres als eingeladen zu sein, die Türe wird geöffnet und es duftet in allen Räumen nach einem frisch gebackenen Zwetschgenkuchen? Dazu ein Klecks Sahne, heißer Tee oder eine Tasse Kaffee – dann weiß man: hier bin ich willkommen, hier fühle ich mich wohl. Lasst uns ein paar schöne und gemütliche Stunden zusammen verbringen.

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Heute möchte ich Euch ein besonders saftiges und sehr aromatisch-leckeres Rezept für einen Zwetschgenkuchen vom Blech mit leckeren Krümeln vorstellen.

Ich würde Euch empfehlen zunächst die Zwetschgen zu waschen, zu entkernen und zu halbieren. Dann geht Euch die restliche Zubereitung schneller von der Hand. 

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Zutaten Zwetschgenkuchen – der Boden:

Mengenangaben für 1 Backblech

* 200g Quark

* 6 EL Milch 

* 1 Ei (L) 

* 125ml Rapsöl 

* 100g Zucker 

* Mark einer Vanilleschote 

* 1 Prise Salz 

* 400g Mehl 

* 2 TL Backpulver 

* Backpapier 

Zubereitung Zwetschgenkuchen – der Boden:

Zunächst beginnt Ihr mit dem Boden des Zwetschgenkuchens. Hierfür drückt Ihr den Quark gut mit einem Küchenhandtuch aus. Dies verhindert, dass euer Boden zu feucht wird. Anschließend könnt Ihr den Quark mit Milch, Ei, Öl, Zucker, Salz und dem Mark der Vanilleschote verrühren.

Wenn dies eine homogene Masse ist, könnt Ihr das Backpulver und das Mehl in den Teig einarbeiten. Ich siebe das Mehl gerne, damit der Teig etwas feiner wird. Das Backpapier kommt auf das Backblech und Ihr könnt nun den Teig ausrollen.

Heizt nun den Backofen auf 200°C Umluft vor.

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Zutaten Zwetschgenkuchen – der Belag:

* 2-3 EL Zwetschgen- oder Pflaumenmus

* 2-3 EL Semmelbrösel 

* 1,5kg frische, entkernte Zwetschgen

* 2 TL Zimt

* 3 EL Zimt

* 2 EL Zwetschgenwasser (Zwetschgenbrand oder Zwetschgenschnaps genannt)

Zubereitung Zwetschgenkuchen – der Belag:

Damit der Zwetschgenkuchen schön saftig, jedoch nicht zu nass wird, arbeite ich bei diesem Blechkuchen mit Semmelbrösel. Zunächst bestreicht Ihr den Boden mit dem Zwetschgen- oder Pflaumenmus und streut dann die Semmelbrösel auf den bestrichenen Boden.

Anschließend könnt Ihr die bereits vorbereiteten Zwetschgen mit Zucker, Zimt und Zwetschgenwasser vermengen. Diese ‘marinierten’ Zwetschgenhälften werden jetzt auf den vorbereiteten Boden geschichtet.

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Zutaten Zwetschgenkuchen – die Krümel:

* 100g Butter 

* 1 Ei 

* 150g Mehl 

* 100g Haferflocken 

* 50g Zucker, Vollrohrzucker

* 1 Prise Salz 

* Zesten einer halben Zitrone 

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Zubereitung Zwetschgenkuchen – die Krümel:

Für die Krümel kommt die Kalte Butter (alternativ geht auch eine vegane Margarine) in Flöckchen mit Mehl, Haferflocken, Ei, Zucker, Salz und den Zitronenzesten zusammen in eine Schüssel und wird zu einem Teig verknetet. Mit den Fingern formt Ihr diesen Teig zu Streuseln. Diese Streusel kommen nun auf den Zwetschgenkuchen.

Tipp: Falls etwas Streusel-Teig übrig sein sollte, könnt Ihr diesen einfrieren und dann ruck-zuck für ein schnelles Chrunchy-Dessert verwenden. Ich zerkrümel den gefroren Teig immer direkt über den Früchten und taue ihn nicht erst auf. Für die Zubereitung lasse ich den Crumble dann einfach 5-8min länger im Backofen.

Der Zwetschgenkuchen kommt nun für ca. 45min in den auf 200°C vorgeheizten Backofen. Da ich etwas zu wenig Paniermehl genommen habe, musste ich kurz vor Ende der Backzeit noch etwas Flüssigkeit ableeren. Falls dies bei Euch auch der Fall sein sollte, dann verlängert die Backzeit bei reduzierter Hitze noch etwas, so dass der Zwetschgenkuchen nicht zu feucht wird.

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Lasst Euch den Zwetschgenkuchen gut schmecken. Mir persönlich schmeckt der Zwetschgenkuchen lauwarm immer besonders gut. Geht es Euch auch so? 

Liebe Grüße, eure Mimi <3 

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2 Kommentare:

  1. Hallo Mimi,
    ein schönes Rezept, wie ich finde. Das werde ich sicher die nächsten Tage nachbacken.
    LG Felix

    • Hallo Felix,
      danke dir für dein Kompliment, das freut mich sehr. Ich wünsche Dir beim Nachbacken gutes Gelingen!
      Liebe Grüße, Mimi

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