Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig [Werbung]

Es ist Anfang Sommer – die ersten Früchte werden im Garten reif und ein Blumen- und Blütenmeer durchzieht die Landschaften. Die ersten Kornfelder haben bereits die Frucht angesetzt. 

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Bei einer Inspektion meiner Vorräte ist mir vor Kurzem aufgefallen, dass sich unser Honig dem Ende neigt. In den letzten Jahren hatten wir meist im Herbst unsere Honig-Vorräte aufgestockt, von einem kleinen Imker in der Region. Doch ich bin im vergangenen Jahr umgezogen und wenn es nun auch schon ein Jahr ist, so kann man sich in dieser kurzen Zeitspanne irgendwie noch nicht zu 100 Prozent in der neuen Umgebung zurecht finden. So stand ich also vor der Frage: wo bekomme ich nun unseren neuen Honig her? Nach diversen Google-Versuchen war ich zunächst einmal gefrustet, denn DEN passenden Imker um die Ecke fand ich irgendwie nicht. Ich legte somit mein Handy auf die Seite und dachte bei mir: „Naja, dann wird eben ein wenig der Honig rationiert – schauen wir in ein paar Wochen noch einmal – eventuell bekomme ich ja noch einen guten Tipp von Freunden und Bekannten…“. 

Und wie der Zufall so spielt, kam alles anders als gedacht. Ich hatte zwei Tage darauf eine sehr nette Kooperations-Anfrage zum Thema Honig in meinem Postfach liegen. 

PERFEKT! Als ob es nicht hätte sein sollen. So informierte ich mich zunächst einmal auf der Homepage von Edelstock, ob ich mir denn überhaupt eine Kooperation vorstellen könnte. Und ja, es passte und ich freute mich schon sehr auf ein kleines Probepaket mit unterschiedlichen Honig-Sorten. Natürlich waren meine Erwartungen an die Honigauswahl von Edelstock sehr hoch, denn sie schreiben selbst, dass sie „Honig als exklusives Genussmittel und Ausdruck von Stilbewusstsein“ sehen. So steht „Edelstock – Selected Honey für erlesene Honige höchster Qualität, die nur in stark begrenzten Mengen angeboten werden“. Da kann man ja mal gespannt sein – dachte ich mir. 

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Ein paar Tage später trudelte dann ein Paket bei mir ein mit vier unterschiedlichen Honig-Sorten. LavendelhonigEukalyptushonig von Sardinien, Alpenrosenhonig aus den hochgelegenen Gebirgstälern Südtirols und Weißtannenhonig. Bei der Absendeadresse jubelte ich innerlich – besonder bei dem Weißtannenhonig. Ich habe während meiner Jugend Jahre lang im Nordschwarzwald gelebt und Edelstock kommt auch aus der Region – da war meine Freude gleich noch viel größer. Zunächst musste ich alle Sorten einfach mal pur testen. Und ich muss Euch leider sagen, dass ich Euch höchstwahrscheinlich kein Rezept mit dem Weißtannenhonig schreiben werde, denn er schmeckt einfach zu gut! Dieser Weißtannenhonig schmeckt genau so wie ich ihn noch aus dem Nordschwarzwald in Erinnerung habe – der landet maximal auf einem frisch gebackenen schwäbischen Hefezopf mit Butter – oder wird pur gelöffelt. Mehr darf mit dieser Köstlichkeit nicht gemacht werden! 

Aber zurück zu den anderen Honig-Sorten – ich muss gestehen, dass sich meine Erwartungen an den Honig erfüllt haben. Sie sind wirklich eine Gaumenfreude. Doch nun war natürlich die Frage: Was zaubere ich nun aus welchem Honig? Höchstwahrscheinlich werde ich in den kommenden Monaten immer mal wieder einen der Honige in ein Rezept einfließen lassen, denn sie sind richtig lecker. 

Meine Wahl fiel jedoch auf den Lavendelhonig, besonders da derzeit mein Lavendel in voller Blüte steht und ich gerne mit frischen Aromen arbeite. 

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Daher möchte ich Euch gerne mein leckeres und deftiges Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig vorstellen. Es ist perfekt für einen geselligen Abend mit Weißwein und lieben Gästen, einfach zum Genießen und Naschen oder mit einer Salatbeilage als Hauptmahlzeit. 

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Zubereitung Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig: 

* 2 runde Blätterteige

* 2 EL selbstgemachter Lavendelzucker 

* 1 Camembert

* 8 Aprikosen

Lavendelhonig

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Zunächst werden die Blätterteige ausgepackt und auf mit Backpapier belegtes Backpapier gelegt. Auf den ersten Blätterteig wird ein Esslöffel selbst gemachter Lavendelzucker mit den frischen Blüten zusammen verteilt. Darauf kommt nun der zweite Boden als Abdeckung.

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Der Blätterteigboden wird nun mit dem Camembert belegt. Er wird in der Mitte des Teiges platziert und der Teig wird wie eine Sonne eingeschnitten, so dass in diese Sonnenstrahlen, dann die halbierten Aprikosen eingewickelt werden können.

 

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So sahen dann die eingewickelten Aprikosen bei mir aus.

Auf jede Aprikose kommt nun noch ein Klecks Lavendelhonig – ebenso auf den Camembert.

Das Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig kommt nun für 15min bei 220°C Ober- und Unterhitze in den Backofen. Wenn der Käse nach 15min schön weich geworden ist, kann dieser eingeschnitten und aufgeklappt werden. Träufelt jetzt noch etwas frischen Lavendelhonig in den aufgeschnittenen Camembert, das gibt eine wunderbare süß-deftige Note.

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Bevor das Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig fertig ist, sollte es nun noch ein paar Minuten in den Ofen. Achtet einfach selbst darauf, wann es für Euch die richtige Farbe erreicht hat.

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Wenn das Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig fertig ist, könnt ihr es wunderbar mit kaltem Weißwein und einem frischen Salat genießen.

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Perfekt in den Sommermonaten. So fühlt man sich kulinarischen wie in der Provence.

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Lasst Euch das Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig gut schmecken!

 

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Glasierter Coq au Vin blance mit Kürbis

Dieses Wochenende gab es mal ein ganz klassisches Gericht, von mir interpretiert: Glasierter Coq au Vin blance mit Kürbis. Also Hähnchen mit Gemüse im Weißwein gekocht. Dazu ein leckerer Kürbis. Ein leckeres Gericht, schnell und leicht zu zubereiten.

Denn es gab etwas zu feiern: Den Seitengeburtstag von Mimis Foodblog. Am 18. Oktober 2014 hatte ich auf Facebook meinen ersten Eintrag – und so wurde dieses kleine Ereignis in geselliger Runde gefeiert. 

Coq au vin mit Laugenserviettenknödel, Kürbisgemüse und Sauerkirschmouse

 

Zubereitung:
* ein ganzes Hähnchen

* eine Stange Lauch

* drei Karotten

* ein kleiner Hokkaidokürbis 

* eine Flasche Weißwein (der Rebsorte Muscat, gibt eine gewisse Süße und Frische)

* 250ml selbst gekochte Hühnerbrühe (ich habe immer ein paar Packungen davon tief gefroren)

* 250ml Süße Sahne

* 250g Schmand

* eine Zwiebel

* zwei Zehen Knoblauch

* ein Teelöffel Öl zum Braten

* Pfeffer und Salz

* ein halber Chilli

 

Das Hähnchen wird gewaschen und dann im heißen Öl angebraten. Die Zwiebel und Knoblauchzehen werden geschält, klein geschnitten und mit in den Bräter gegeben. Ebenso kommen die Karotten und der Lauch hinzu.
Nun wird mit Weißwein und der Hühnerbrühe der Braten abgelöscht und mit Pfeffer und Salz gewürzt. Alles köchelt nun bei mittlerer Hitze 60min bei geschlossenem Topf vor sich hin.

Coq au vin - Topf

Nun kommt der Deckel des Topes ab und der klein geschnittene Kürbis kommt mit in den Topf. Der ganze Topf kommt nun für 30min in den auf 150°C vorgeheizten Backofen mit Umluft.

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Zubereitung Glasur: 

* zwei EL Cranberrysirup

* ein EL Lavendelzucker

* zwei EL Worcestersauce

Die Zutaten der Glasur werden miteinander vermischt und  mit einem Pinsel auf das Hähnchen aufgetragen. So alle 10min wird das Hähnchen mit der Glasur eingepinselt.
Nach den 30min wird das Hähnchen aus dem Topf genommen und auf einem Teller kurz abgelegt. Nun wird das Gemüse aus der Soße entnommen. Mit Schmand und Sahne wird nun je nach Geschmack die Soße angerührt. Das Hähnchen kann nun wieder zurück in die Soße.

Coq au vin blance

Und schon ist das Essen fertig. Sehr lecker, leicht zu kochen und dazu noch sehr schnell zu zubereiten <3 Also das perfekte Sonntagsessen. Zu dem glasierten Coq au Vin blance mit Kürbis passt wunderbar Knödel, Kartoffeln oder einfach etwas Kartoffelpüree.

Lasst es Euch gut schmecken! 

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Lavendel-Zwiebel-Risotto

Risotto ist ein Klassiker der italienischen Kochkunst. Das Reisgericht basiert auf den Grundzutaten Risottoreis, Wein, Brühe oder Fond sowie Hartkäse. Und das Schöne ist, dass man mit allen weiteren Zutaten beliebig experimentieren kann. So entstehen sehr viele unterschiedliche Risotto-Variationen. Oder man kann ein Risotto, wenn man die nötigen Grundzutaten im Hause hat, auch wunderbar für die Resteküche verwenden. Ähnlich wie Pizza. Und das schöne ist, dass die ausgefallensten Rezepte meist auch die Leckersten sind. So entstehen immer wunderbare, neue Rezepte. 

Ich für meinen Teil hatte mal wieder Lust auf ein wenig Duft der Provence in meiner Küche. Da ich noch etwas frischen Lavendel und Lavendelzucker im Haus hatte, war für mich klar, dass es etwas mit dieser aromatischen Blüte werden wird. Dann kam mir die Idee diese fruchtig, blumige Geschmacksnuance mit etwas Kräftigem wie der Zwiebel zu kombinieren. Und schwub – di – wub stand ich in der Küche und mein Lavendel-Zwiebel-Risotto köchelte vor sich hin. 

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Zubereitung: 

* 280g Reis (Milchreis oder Risotto-Reis) 

* 1l Gemüsefond 

* 3 EL Olivenöl

* ein EL Lavendelzucker

* ein TL Lavendelblüten

* eine halbe Zitrone

* zwei Zwiebel 

* Pfeffer

* Fleure de Sel 

* 10g fein geriebener Parmesan 

* 0,2l Weißwein 

Die Lavendelblüten zunächst von den Stielen zupfen, Die Zitronenschale, am besten mit einem Zestenreißer, in kurzen Streifen abschälen. Lavendel, Zitronenschale und Olivenöl mischen und beiseite stellen.

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Fond, Saft einer halben Zitrone, Pfeffer, Fleure de Sel und Lavendelzucker aufkochen und warm halten. Zwiebeln fein würfeln und in zwei EL des Lavendel-Zitronen-Öls bei mittlerer Hitze glasig braten. Reis unterrühren und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen und verdampfen lassen. Mit so viel heißem Fond dann wieder auffüllen, dass der Reis knapp bedeckt ist. Nun darf das Lavendel-Zwiebel-Risotto noch 17–20 Minuten bei mittlerer Hitze offen garen. Dabei nach und nach den restlichen Fond zugeben und häufig umrühren.

Risotto mit Parmesan und der restlichen Lavendel-Zitronen-Öl-Mischung anrichten.

Gerne könnt ihr noch weitere essbare Blüten über das Lavendel-Zwiebel-Risotto streuen.

Lasst Euch das aromatische Lavendel-Zwiebel-Risotto gut schmecken! 

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Laktosefreie Sauerkirsch-Törtchen

Heute möchte ich Euch ein leichtes und leckeres Rezept für Laktosefreie Sauerkirsch-Törtchen vorstellen. Es ist perfekt geeignet, wenn sich Besuch angekündigt hat. Ich versuche stets darauf zu achten, dass ich auf die Allergene verzichte, die bei meinen Freundinnen und Freunden negative Auswirkungen haben. Daher heute mal etwas Laktosefreies. Geschmacklich ist die Creme und der Boden nicht zu unterscheiden von den üblichen Milchprodukten. Natürlich ein paar Nuancen anders im Geschmack. Doch das muss nunmal bei diesem Rezept so sein. Die kleinen, feinen Küchlein haben uns alle zu später Stunde noch gemundet. Irgendwie kam es dazu, dass der Abend immer länger und es immer später wurde. So kam das Dessert und der Kaffee erst spät in der Nacht auf den Tisch. Da sich diese kleinen Küchlein jedoch wunderbar vorbereiten lassen, war dies kein Problem. 

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Die Küchlein bestehen aus einem typischen Wiener Boden, abgewandelt mit etwas Lavendelzucker und Margarine anstatt Butter.

Darüber schichtet sich eine vegane Minz-Creme und on the top noch ein veganes Sauerkirschgelee mit Amaretto. Die schöne doppelte rote Schicht ist entstanden, da ich die Sauerkirschen nur pürierte und nicht extra noch passierte. So hat sich die Flüssigkeit vor dem Schaum abgesetzt.

Einfach schön anzusehen!

Zubereitung Wiener Boden: 

* 8 mittelgroße Eier

* 240g Zucker 

* 1 EL Lavendelzucker

* 250g gesiebtes Weizenmehl Typ 450 

* 20g Kakao

* 30g Speisestärke 

* 80g Margarine, flüssig 

* Amaretto

Bevor ihr mit dem Teig beginnt, könnt ihr schon einmal den Tortenreif vorbereiten. Ich hatte das Backpapier über den Boden gespannt und mit dem Reif verklemmt, so dass der Teig nicht am Boden kleben bleibt nach dem Backen und sich anschließend wunderbar lösen lässt.

Die Eier zusammen mit dem Zucker und dem Lavendelzucker so lange schlagen, bis die Eimasse ganz hell und cremig wird. Dafür müsst Ihr Euch etwas Zeit nehmen, denn es dauert etwas.

Nun wird das Mehl und die Speisestärke über die Eimasse gesiebt. Anschließend wird auch noch der Kakao hinzu gesiebt. Anschließend kann die flüssige Margarine gründlich untergerührt werden. Wichtig ist nun, dass ihr das Mehlgemisch schnell unter die Ei-Schoko-Masse hebt und zügig in eine vorbereitete Springform füllt, glatt streichen und im vorgeheiztem Ofen bei 180°C 30-40 Min. backt, bis die Oberfläche schön braun wird. Macht nun die Garprobe und der Kuchenboden kann nun etwas vor der Weiterverarbeitung abkühlen.

Wenn der Boden abgekühlt ist, könnt ihr Dessertringe zum Ausstechen des Bodens nehmen. Lasst den Boden in den Dessertringen und stellt diese auf ein Blech  mit Backpapier. Falls etwas von der Creme später auslaufen sollte, ist dies nicht so tragisch. Nun träufelt ihr auf jeden der kleinen Böden etwa einen Esslöffel Amaretto. Wenn dieser schön in die Böden eingezogen ist, kann die Minz-Creme auf die Böden gefüllt werden.

 

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Zubereitung für die Minz-Creme: 

* 500g Soja-Joghurt

* 200g Zucker

* 20g Lavendelzucker

* drei bis vier Stängel frische Minze mit Blättern

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 1,5 TL Agar Agar 

* Saft einer Zitrone

* 200g Sojasahne zum Aufschlagen 

Soja-Joghurt, Zucker und Zitronenabrieb gut verrühren und die Soja-Sahne cremig aufschlagen und die Minze hinzu geben. Ich habe alles einmal in meinem Mixer gemixt. Nun das Agar Agar mit dem Zitronensaft auf ca. 50°C erwärmen. Einen kleinen Teil der Soja-Joghurtmasse zum Agar Agar geben (zur Temperaturangleichung), dann diesen Teil zurück in den übrigen, großen Teil der Soja-Joghurtmasse leeren. Alles gut vermischen und zum Schluss die geschlagene Soja-Sahne unterheben. Diese Creme in die Dessertförmchen auf die bereits vorbereiteten Böden füllen und kalt stellen.

Ich hatte die Creme über Nacht im Kühlschrank stehen, dann war sie am nächsten Morgen perfekt.

 

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Zubereitung Sauerkirschgelee: 

* 300g pürierte Sauerkirschen

* 60g Zucker

* 1 TL Agar Agar

* 20g Amaretto 

Für das Sauerkirschgelee das Agar Ager mit dem Amaretto auf ca. 50°C erwärmen.

Nun einen kleinen Teil des Sauerkirschpürees Flüssigkeit geben (zur Temperaturangleichung), dann diesen Teil zurück in den übrigen, großen Teil der Sauerkirschmasse leeren. Alles gut vermischen und auf die gestockte Minzcreme in den Dessertförmchen geben. Gut abkühlen lassen und dann können die veganen Sauerkirsch-Törtchen auch schon serviert werden.

 

Das Sauerkirschgelee kühlte bei mir ca. 6 Stunden. Dann war es perfekt. Beim Heraustrennen aus den Dessertförmchen bietet sich ein sehr dünnes Messer an. Einmal um den Rand herum schneiden. Wichtig ist, dass ihr das Messer nach jedem Förmchen einmal abwascht, dann gibt es einen sauberen Schnitt. Bei mir ist es leider nicht ganz so perfekt gelungen. Das nächste Mal wird es besser!

Lasst Euch die laktosefreien Sauerkirsch-Törtchen gut schmecken! Wir waren begeistert und es wird sie sicherlich wieder einmal geben! 

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Vegane Minz-Kakao-Torte

Bei dieser Torte war ich einmal mutig. Erstens war es meine aller, aller erste vegane Torte überhaupt und zweitens bin ich bei jeder süßen Backerei immer ein wenig nervös, wenn ich mir die Rezepte selbst überlege. Hier nun meine vegane Minz-Kakao-Torte. Sie passt perfekt in den Sommer, die Minze ist frisch aus dem Garten oder vom Balkon geerntet. Dazu noch ein frischer Minztee – perfekt für eine Tee- und Tortenzeit an einem schattigen Plätzchen mit guter Gesellschaft. Genießt die lauen Sommerstunden und lasst es Euch so richtig gut gehen. 

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Zubereitung Teig: 

* 100g Kristallzucker

* 250g Margarine 

* 260g gesiebtes Mehl (Typ 450) 

* 40g gesiebter Backkakao

* Salz

* Vanille

* Zitrone 

Die weiche Margarine mit dem Zucker und den Gewürzen verkneten, dann Mehl und Kakao vermischen und die gesiebte Mischung unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Ich hatte bei der Zitrone die abgeriebenen Zesten einer Zitrone genommen. Bei der Vanille nahm ich das Mark zweier Vanilleschoten und dann noch eine Prise Salz.

Diesen Teig nun kühlen und wenn er fest ist, mit einer groben Haushaltsreibe reiben. Ich hab den Teig kurzerhand in das Gefrierfach gepackt und als er schön fest war, wurde er sowohl geraspelt, als auch mit einem großen Messer in Stücke gehackt.

 

Nun wird der Tortenreif vorbereitet. Ich hatte das Backpapier über den Boden gespannt und mit dem Reif verklemmt, so dass der Teig nicht am Boden kleben bleibt nach dem Backen und sich anschließend wunderbar lösen lässt. Darauf hin die Krümel in dem Tortenreif verteilen und bei ca. 165°C knusprig backen. Wie lange genau die Backzeit ist, kann etwas variieren, jeh nach dem wie kalt die Krümel vor dem Backen sind und wie dick sie auch geraspelt sind. Achtet bitte darauf, dass der Boden nicht verbrennt, jedoch eine schöne knusprige Konsistenz bekommt.

Die Krümel backen zusammen und ergeben so den Boden von der Minz-Kako-Torte.

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Zubereitung für die Minz-Creme: 

* 500g Soja-Joghurt

* 200g Zucker

* 20g Lavendelzucker

* drei bis vier Stängel frische Minze mit Blättern

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 1,5 TL Agar Agar 

* Saft einer Zitrone

* 200g Sojasahne zum Aufschlagen 

Soja-Joghurt, Zucker und Zitronenabrieb gut verrühren und die Soja-Sahne cremig aufschlagen und die Minze hinzu geben. Ich habe alles einmal in meinem Mixer gemixt. Nun das Agar Agar mit dem Zitronensaft auf ca. 50°C erwärmen. Einen kleinen Teil der Soja-Joghurtmasse zum Agar Agar geben (zur Temperaturangleichung), dann diesen Teil zurück in den übrigen, großen Teil der Soja-Joghurtmasse leeren. Alles gut vermischen und zum Schluss die geschlagene Soja-Sahne unterheben. Diese Creme in die Tortenform füllen und kalt stellen.

Ich hatte die Creme über Nacht im Kühlschrank stehen, dann war sie am nächsten Morgen perfekt.

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Vor dem Servieren könnt ihr die Minz-Kakao-Torte noch mit etwas Kakao bestäuben und mit ein paar Minzblättern dekorieren. Und fertig ist die vegane Minz-Kako-Torte.

Lasst es Euch schmecken und genießt den Sommer! 

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Gorgonzola-Ravioli mit Kiwi-Pfirsich-Chutney

Pasta ist ein Dauerrenner und ich habe ein so wunderbares Dinkelvollkorn-Ravioliteigrezept ohne Ei heraus gefunden, dass ich gleich mal eine leckere Füllung und das Drumherum zaubern musste. Nach einem kurzen Blick in den Kühlschrank war das Essen eigentlich schon geplant: Gorgonzola-Ravioli mit Kiwi-Pfirsich-Chutney. Lecker, fruchtig und mit einer pikanten Note durch etwas Sauerrahm-Chili-Butter. Mjam. Lecker! 

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Zubereitung Teig: 

* 300g Dinkelvollkornmehl 

* Salz 

* ein Teelöffel Rapsöl

* ca. 150ml lauwarmes Wasser 

Das Dinkelvollkornmehl und eine Prise Salz mischen und sieben, eine Mulde eindrücken und das Wasser und das Öl hineingießen. Von der Mitte her so lange mit den Händen kneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Ich ziehe für diesen Arbeitsschritt gerne Einweghandschuhe an, so bleibt nicht so viel Teig an den Händen kleben. Den Teig nun in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde ruhen lassen bei Zimmertemperatur.

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Zubereitung Füllung: 

* 100g Frischkäse

* 75g Gorgonzola

* zwei Hände voll Basilikumblätter

Zur Zubereitung der Füllung werden einfach alle Zutaten zusammen einmal mit dem Handmixer gemixt, so dass eine schöne gleichmäßige Masse entsteht. Ihr könnt die Füllung noch gerne mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das ist Geschmackssache. Ich persönlich hatte mich dagegen entschieden, da der Gorgonzola und die Basilikumblätter schon so geschmacksintensiv sind.

 

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Weiterverarbeitung:

Den Teig nun portionsweise auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit einer Ausstechform oder einem Glas (Ø 5 cm) Kreise ausstechen.Falls der Teig etwas zu klebrig werden sollte, dann nehmt bitte etwas Hartweizengries hinzu, bis die Konsistenz wieder etwas fester wird. Wichtig ist, dass sowohl das Wellholz als auch die Arbeitsfläche gut bemehlt sind.
Jeweils in die Mitte der Kreise 1 TL Füllung geben und die Kreise darauf hin zusammenklappen.
Für Ravioli werden nun die Ränder mit einer Gabel festgedrückt.Darauf hin werden die Ravilio in kochendem Salzwasser in 3 min bissfest gegart.

Hier noch ein kleiner Tipp:
Ihr könnt die Ravioli ganz einfach auf Vorrat produzieren: Ravioliteig zubereiten, mit der gewünschten Füllung füllen. Die Ravioli auf ein Brett legen, dieses in den Tiefkühlschrank geben und tiefgefrieren, bis die Ravioli fest sind. Nun können die Ravioli in Gefrierbeutel gefüllt werden und halten sich im Tiefkühler 4 Monate frisch. Zum Servieren gebt ihr die Ravioli einfach ganz normal in kochendes Wasser und kocht sie 1-2 Minuten länger als normal, also ca. 4-5 Minuten.

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Zubereitung Chutney: 

* eine Kiwi

* zwei Pfirsiche

* eine Knoblauchzehe

* vier Zentimeter einer Lauchstange

* Saft einer halben Zitrone

* ein EL Marillenmarmelade

* zwei EL Balsamico blanco

* 30ml Wasser

* ein TL Lavendelzucker 

* ein EL frisch gemahlener bunter Pfeffer

* 50g Bacon

Für die Zubereitung des Kiwi-Pfirsich-Chutneys schneidet Ihr alle Zutaten in etwa gleich große, kleine, Stückchen und gebt alles zusammen in einen Topf. Lasst es nun gemeinsam einmal aufkochen und nehmt den Topf dann von der Hitze. Lasst das Chutney gerne noch im Topf erkalten, dann kann es mit der restlichen Hitze noch etwas nachziehen.

 

Zubereitung Chili-Butter:
1 rote Chilischote waschen und den Stiel abschneiden. Je nachdem, wie scharf die Butter sein darf, die Schote mit den Kernen in feine Ringe schneiden (scharf). Oder die Schote längs halbieren, entkernen, waschen und in dünne Streifen schneiden (milder). 4 EL Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen, Chiliringe oder -streifen und 1 TL Fenchelsamen darin bei schwacher Hitze 1–2 Min. garen. Dann leicht salzen. Über den frisch gekochten Ravioli verteilen und je nach Geschmack mit Parmesan verfeinern.
Dazu könnt Ihr nun das Kiwi-Pfirsich-Chutney servieren – das passt wunderbar.

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Ich hoffe, dass ihr mit dem selbst gemachten Dinkelvollkorn-Ravioliteig ohne Ei in der Variante Gorgonzola-Ravioli mit Kiwi-Pfirsich-Chutney genau so viel Freude habt wie ich! Lasst es Euch schmecken! 

 

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