Schweinekrustenbraten mit Wurzelgemüse aus dem Römertopf

Bei einem Schweinekrustenbraten aus dem Römertopf muss ich relativ schnell an gemütliche Sonntage denken. Irgendwie ist der Schweinekrustenbraten doch ein typisches Sonntagsgericht. Das liegt zum einen daran, dass man nicht täglich solch aufwändige Gerichte kocht, die Zeit ist einfach nicht jeden Tag da, zum anderen liegt es auch daran, dass wir heutzutage hauptsächlich sitzende Tätigkeiten haben und solch kalorienreiche Gerichte wie ein Schweinebraten  mit Kartoffelklößen, Sauce und Gemüse dann doch nicht täglich in unserem Ernährungsplan vorkommen. 

Denn abwechslungsreiche Kost sieht eben auch andere, ebenso leckere Gerichte vor. Doch wenn es dann schon einmal einen zarten, saftigen und gleichzeitig knusprigen Schweinekrustenbraten gibt, dann mache ich diesen sehr gerne in meinem Römertopf. 

Ich bin so oder so ein großer Römertopf-Fan, da man hier die Gerichte in aller Ruhe im Ofen garen lassen kann. Einzig wichtig ist, dass der Römertopf bereits einen Tag zuvor ausgiebig gewässert wird. So hat man später ein ideales Ergebnis. 

Der Römertopf ist ein Topf aus Ton, ihr kennt ihn sicherlich noch aus eurer Kindheit oder habt schon selbst oft mit ihm gekocht. Besonders in den 1970ern und 1980ern war der Römertopf sehr populär. Angelehnt ist der Römertopf an eine ganz alte Zubereitungsweise von Fleisch. Bereits zu früheren Zeiten hüllten Jäger ihre Beute in einem Tonmantel und garten das Fleisch in der Asche oder über offenem Feuer. Vielleicht kennt ihr aus Nordafrika auch die spitzhaubige Tajine. Eigentlich ist diese Zubereitungsweise weltweit verbreitet und seit frühester Zeit bekannt. 

Der Vorteil des Tontopfes ist, dass das Garen ohne bzw. mit minimaler Zugabe von Flüssigkeit geschieht. Somit bleiben der Geschmack, der Saft, das Aroma und die Nährstoffe nahezu vollständig erhalten. 

Zudem kann das Garen im Römertopf fast vollständig ohne zusätliches Fett erfolgen. Außerdem wird das Fleisch durch den Römertopf besonders zart. Schweinekrustenbraten aus dem Römertopf ist eine schonende Zubereitungsweise für den Sonntagsbraten. Dazu gibt es geschmortes Wurzelgemüse, Kartoffelklöße und natürlich eine leckere Sauce. 

Zutaten Schweinekrustenbraten aus dem Römertopf:

* 1kg Schweinebraten mit Schwarte 

* 1 TL Kümmel 

* 1/2 TL weißer Pfeffer 

* 1 EL Senf (mittelscharf) 

* 1 TL Papkrika geräuchert 

* 3 Karotten 

* 1/2 Knollensellerie 

* 2 Pastinaken 

* 1 Stange Lauch 

* 2 Zwiebel 

* 500ml Fleischfond / Gemüsefond 

Zubereitung Schweinekrustenbraten aus dem Römertopf:

Zunächst wascht ihr den Schweinebraten einmal mit Wasser, tupft ihn trocken und dann wird die Schwarte mit einem scharfen Küchenmesser kreuzweise eingeschnitten.

Seid dabei vorsichtig, damit ihr mit dem Messer nicht bis auf die Fleischschicht schneidet, damit später beim Garprozess kein Fleischsaft austritt und der Schweinekrustenbraten schön saftig bleibt.

Nun mischt ihr die Gewürze mit dem Senf und reibt den Schweinebraten von allen Seiten ein. Anschließend wird der Schweinekrustenbraten kurz auf der Schwarte kräftig angebraten.

Der Römertopf sollte vor der Zubereitung mindestens 30min gewässert sein. Ich stelle ihn  meist schon am Vorabend in Wasser, so dass er gut mit Wasser voll gesogen ist.

Jetzt könnt ihr das Wurzelgemüse putzen und in die gewünschte Größe schneiden. Legt das Gemüse in den Römertopf und den Schweinekrustenbraten auf das Gemüsebett mit der Schwarte nach oben.

Gießt jetzt den Fond mit in den Römertopf. Dies kann entweder ein Fleischfond oder ein Gemüsefond sein. Ich habe mich jedoch für einen Fleischfond entschieden. Schließt den Römertopf und lasst den Römertopf im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200°C, Umluft: 180°C, Gas: Stufe 3) ca. 90min garen.Der Schweinekrustenbraten ist fertig, wenn er eine Kerntemperatur von 75°C erreicht hat.

Nach 90min könnt ihr den Deckel des Römertopfes ab nehmen und den Schweinekrustenbraten noch 20-30min ohne Deckel garen lassen, bis die Kruste richtig knusprig ist.

Weiterverarbeitung für die Sauce:

* Flüßigkeit aus dem Römertopf

* eventuell Pfeffer und Salz 

* 2 EL Schmand 

Seiht die Flüssigkeit aus dem Römertopf ab und fangt das Wurzelgemüse sowie den Braten auf. Das Fleisch und das Gemüse kann nun weiterhin gemeinsam im geschlossenen Römertopf die restlichen Minuten bis zum Anrichten im sich abkühlenden Backofen bleiben. Reduziert die Temperatur oder stellt ihn aus, wenn ihr wisst, dass ihr in den nächsten Minuten das Essen anrichtet.

Lasst die abgeseihte Flüssigkeit kräftig aufkochen und lasst sie noch ein paar Minuten köcheln, so dass die Sauce reduziert. So wird sie geschmacklich intensiver. Anschließend wird die Sauce mit dem Schmand vermischt. Falls ihr nachwürzen wollt, könnt ihr dies gerne mit etwas Pfeffer und Salz machen. Falls ihr noch eine etwas dickflüssigere Sauce wünscht, solltet ihr sie mit Mehl oder Speisestärke binden.

Als Beilage könnt ihr entweder Kartoffelklöße machen, Spätzle, ein Schwäbisches Knöpfle oder breite Nudeln passen auch wunderbar. Ebenso wären Serviettenknödel eine leckere Beilage. Seid kreativ, wir hatten uns für Kartoffelklöße entschieden.

 

Ich hoffe, dass Euch mein Rezept für Schweinekrustenbraten aus dem Römertopf  gefällt und wünsche Euch beim Nachkochen viel Spaß, guten Appetit und viel Freude! Lasst Euch den Schweinekrustenbraten aus dem Römertopf  gut schmecken! 

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Der Klassiker – Zwiebelsuppe mit Weißwein

Ich habe in meinem Rezept- und Fotoarchiv gesucht und habe ein wunderbares Rezept für eine Zwiebelsupper Gefunden. Genauer gesagt den Klassiker – eine Zwiebelsuppe mit Weißwein. 

Das Rezept und auch die Fotos stammen noch aus meinen Bloganfängen, jedoch hab ich es irgendwie bisher noch nicht geschafft, dieses Rezept von meiner Facebook-Seite nun auch auf meinen Blog zu übertragen. Doch heute hat es endlich geklappt und ich möchte Euch diese leckere und leicht gemachte Zwiebelsuppe vorstellen. Ich muss euch gestehen, dass ich ein großer Zwiebel- und Zwiebelsuppen-Fan bin. Besonders mit frischen Groutons, etwas fein geraspeltem Parmesan und wunderbaren Röstaromen – ein Traum. 

Besonders an kalten Tagen ist eine feine Zwiebelsuppe etwas leckeres. Jedoch solltet ihr ein wenig Koch-Zeit miteinplanen. Denn langsam gekocht schmeckt die Suppe einfach wunderbar. 

Nun springen wir aber Zurück ins Jahr 2015, als ich Euch dieses Rezept das erste mal vorgestellt habe. Besser gesagt genau am 25. Januar 2015. 

Wie wäre es mal wieder mit einer selbst gemachten Zwiebelsuppe? Mit leckeren, knusprig angebratenen Brotstückchen und dazu Parmesan. <3

Zutaten der Zwiebelsuppe mit Weißwein:

* 3 Zwiebel

* eine Stange Lauch

* eine Knoblauchzehe

* Bauchspeck in Würfel geschnitten

* Muskatnuss

* Pfeffer

* Salz

* eine Flasche trockener Weißwein (Pinot Grigio oder Grauburgunder) 

* 200ml Milch

* Parmesan

* Brot für die angebratenen Brotwürfel

Zubereitung der Zwiebelsuppe mit Weißwein:

Die Zwiebel, den Lauch und die Knoblauchzehe klein schneiden und gemeinsam mit dem Bauchspeck in einem Topf oder Bräter anbraten. Dann mit den Gewürzen abschmecken und mit der Flasche Weißwein ablöschen. Nun sollte alles 20min vor sich hin köcheln. Jetzt kann die Milch hinzu. Bitte nicht früher dazu geben, da ansonsten die Milch zusammen mit dem Weißwein gerinnt.
Alles noch einmal abschmecken und noch etwas köcheln lassen. Während dessen das Brot in kleine Stückchen schneiden und in Butter kurz goldgelb anbraten. Dann Kann die Suppe gemeinsam mit den Brotstücken und etwas Parmesan serviert werden.

Lasst es Euch schmecken <3

Wenn man die Zwiebelsuppe vegetarisch möchte, lasst einfach die Bauchspeckwürfel weg. Und vegan, dann kann die Milch durch Sojamilch ersetzt werde. Schmeckt alles auch wunderbar.

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Friséesalat mit Granatapfel und Rinderstreifen

Friséesalat mit Granatapfel und Rinderstreifen ist ein leckerer Wintersalat. Mit Orangensaft abgeschmeckt ist der Salat fruchtig frisch im Geschmack. Auch im Winter finden wir viele leckere Salat-Variationen, die schnell zubereitet sind und ein wunderbares Hauptgericht oder eine leckere Beilage sind. Ich mag in den kalten Wintermonaten gerne mal einen frischen und knackigen Salat. Vitamine sind in der dunklen Jahreszeit so wichtig für uns. Und besonders der Friséesalat ist in den Wintermonaten bei uns ein gern gesehener Salat. 

Der Friséesalat ist eigentlich ein krausblättriger Endivie. Die Blätter sind hier stark geschlitzt, etwas lockig, kraus und gefiedert. Es ist immer wieder schön diesen Salat anzusehen. Außen sind die Blätter hellgrün und im inneren hellgelb, zart-grün. Wenn ihr einen Friséesalat kauft, dann achtet bitte darauf, dass der gelbe Herzanteil mindestens ein Drittel des Salatkopfes ausmacht, daran erkennt ihr qualitativ hochwertige Ware. Falls ihr den Friséesalat vor eurem Verzehr noch ein paar Tage im Kühlschrank lagern wollt, dann schlagt ihn in ein feuchtes Tuch, bspw. ein feuchtes Geschirrtuch ein, dann hält er sich länger. So ca. 2-3 Tage im Gemüsefach. 

Der Friséesalat und auch der Endivie sind sehr gesund und haben einen relativ hohen Gehalt an Mineralstoffen (Kalium und Kalzium) und besonders die Folsäure und das Vitamin A, sowie sein hoher Gehalt an Ballaststoffen, Vitamin C und der Bitterstoff Lactucoprikrin sind für seinen eigenen Geschmack verantwortlich. 

In Kombination mit Orange, Granatapfel, Tomate, Paprika und den kurz angebratenen Rinder-Streifen sorgen für einen runden Geschmack. Ich mag die Kombination fruchtig – deftig besonders bei Salaten sehr gerne. Dazu noch eine leckere Orangen-Vinaigrette und fertig ist ein wunderbares und schnelles Gericht.

Zutaten Friséesalat mit Granatapfel:

* 1/2 Kopf Friséesalat

* 2 Tomaten

* 1/2 Gurke

* Kerne von einem halben Granatapfel

* Sonnenblumenkerne

Zubereitung Friséesalat mit Granatapfel:

Die einzelnen Zutaten werden geputzt, gewaschen und in die gewünschte Größe geschnitten. Alles kommt nun zusammen in eine große Schüssel. Häufig wird der Friséesalat noch in warmes Wasser gelegt, um den Bitterstoffen entgegen zu wirken. Ich habe mich dagegen entschieden, da ich die leicht bittere Geschmacksnote sehr gerne mag.

Daraufhin könnt ihr die Sonnenblumenkerne und die Granatapfelkerne über den Salat streuen und mischt alles einmal durch.

Zutaten Rindfleisch-Streifen:

* 200g Rindergulasch 

* 1 EL Olivenöl

* etwas frisch geriebene Muskatnuss

* eine kleine Zehe Knoblauch

* 1 TL zerstoßener schwarzer Pfeffer

* 1 TL Paprika geräuchert

* 1 EL Honig 

Zubereitung Rindfleisch-Streifen:

Zunächst wird das Fleisch gesäubert und klein geschnitten. Nun wird aus den restlichen Zutaten eine Marinade gemacht und das Fleisch eine Stunde mariniert. Im Anschluss daran wird das Fleisch in einer Pfanne schön knusprig angebraten. Falls etwas Marinade in der Schüssel geblieben sein sollte, kann diese während des Anbratens über das Fleisch geträufelt werden. Nun kommt das Fleisch mit in die Salatschüssel.

 

Zubereitung Orangen-Vinaigrette : 

* Orangensaft

* Orangenzesten

* Olivenöl

* Weißweinessig

* Himbeeressig

* Salz

* schwarzer, zerstoßener Pfeffer

* Zucker 

Aus Orangensaft, Orangenzesten, Olivenöl, Weißwein- und Himbeeressig, Salz, schwarzem zerstoßenem Pfeffer und Zucker eine Vinaigrette rühren und über den Salat geben. Schmeckt die Vinaigrette bitte nach eurem persönlichen Geschmack ab.

Lasst Euch den Friséesalat mit Granatapfel und Rinderstreifen und Orangen-Vinaigrette gut schmecken! 

 

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Roggen-Joghurt-Brot

Roggen-Joghurt-Brot ist ein leckeres und schnelles Mischbrot. Die Portion reicht für eine kleine Familie oder einen Zwei-Personen-Haushalt. Ihr kennt das sicherlich auch, ihr habt Lust auf ein frisches Brot, doch ihr habt keine Zeit. Das denkt ihr zumindest.

Für ein leckeres und frisches Brot braucht ihr nicht unbedingt sehr viel Zeit, sondern vor allem eines: gute Planung. Wenn ihr die Geh-Zeiten und Back-Zeiten mit einplant, dann ist es gar nicht so aufwändig. Und zudem habt ihr ein leckeres und gesundes Brot, das ihr mit euren Lieben essen könnt. 

Dieses Roggen-Joghurt-Brot schmeckt auch noch nach ein paar Tagen gut. Besonders der Joghurt und der Roggen sind hierfür hilfreich. Ich bin dieses Jahr mal wieder ein wenig häufiger unter die Brotbäcker gegangen, da ich den Geruch von frisch gebackenem Brot einfach so sehr liebe.

Zutaten Roggen-Joghurt-Brot:

* 270ml Naturjoghurt 

* 230ml lauwarmes Wasser 

* 450g Roggenmehl 

* 250g Dinkelmehl 

* 1 Würfel frische Hefe 

* 1 TL Zucker

* 2 TL Salz 

Zubereitung Roggen-Joghurt-Brot:

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe in dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben und das Salz unterheben.

Wenn die Hefe Blasen geschlagen hat, kann der Naturjoghurt mit in die Flüssigkeit. Verrührt alles kräftig. Der Teig kann nun entweder von Hand oder mit der Küchenmaschine verarbeitet werden. Achtet bitte darauf, dass eure Küchenmaschine auch einen so schweren Teig verarbeiten kann. Oder Ihr knetet von Hand.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Jetzt wurden bei uns die Rauten-Muster in das Roggen-Joghurt-Brot geschnitten. Schneidet nicht zu tief, da ansonsten eine zu tiefe Kerbe in der Brotkruste entsteht und es anschließend schwer ist, gleichmäßige Brotscheiben zu schneiden.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 40°C noch 30min gehen lassen. Natürlich kann der Brotteig auch an einem anderen warmen Ort ruhen. Wenn die Zeit vorbei ist und der Laib aufgegangen ist, könnt ihr ihn noch einmal mit einer Wasser-Salz-Mischung bestreichen und etwas Mehl über den Laib streuen.

Anschließend wird das Roggen-Joghurt-Brot noch ca 35 Minuten bei 240°C gebacken. Ihr erkennt, dass das Brot fertig ist, wenn ihr auf das Brot mit einem Kochlöffel klopft und es hohl / dumpf klingt.  Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

 

So ihr Lieben, ich hoffe, dass ich Euch ein wenig für selbst gebackenes, frisches Brot begeistern konnte und wünsche Euch allen viel Freude mit meinem Roggen-Joghurt-Brot. Und natürlich eine schöne Zeit mit euren Lieben! 

 

 

 

 

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Fruchtiges Orangen-Kürbis Süppchen mit karamellisierten Mandelstiften und Thymian

Ein fruchtiges Orangen-Kürbis Süppchen bringt ein wenig Abwechslung in die Herbst- und Winterküche. Farblich und Geschmacklich ein echtes Highlight! Besonders in den kalten und feuchten Monaten wünscht man sich gerne ein wenig Sonnenschein. Und Wärme. Auch wenn draußen noch so schöne winterliche Temperaturen und Winterlandschaften sind, freut man sich, wenn es ein leichtes und heißes Süppchen gibt. 

Ich kombiniere Kürbis gerne mit Früchten. Und farblich passen Orangen doch wunderbar zu einer Kürbissuppe. Daher habe ich mich vor einiger Zeit an einer für mich neuen, jedoch sehr leckeren Kombination versucht, einem fruchtigen Orangen-Kürbis Süppchen mit karamellisierten Mandelstiften, einem Klecks Sahne und dazu noch ein paar Blätter frischer Thymian.

Ihr fragt Euch vielleicht “Warum denn nun Thymian?”. Thymian kann besonders im Winter wegen seiner vielen aromatischen ätherischen Öle hervorragend als Gewürz verwendet werden. Und er wächst auch jetzt, in der kalten Jahreszeit noch. Naja, er wächst nicht wirklich, jedoch kann man Blätter und einzelne Thymian-Zweige ernten. Frisch aus dem Garten, vom Balkon oder vom Fenstersims. Schnittlauch, Petersilie und Co. suchen wir derzeit in der Natur leider vergebens. Doch der Thymian kann noch viel mehr, so ist Thymian auch ein Heilmittel und kann als Tee bei Erkältung und Rachenentzündungen helfen. Doch in diesen kleinen Dosierungen, wie er in meinem Orangen-Kürbis Süppchen Anwendung findet, ist er wirklich ein Gewürz und kein Heilmittel. 

Zutaten Orangen-Kürbis Süppchen:

* 500g Kürbis

* drei mittelgroße Kartoffeln

* zwei frische Chilis 

* drei Lorbeerblätter

* 1l Orangensaft 

* 0,5l Gemüsefond 

* eine Schalotte

* Muskatnuss

* Pfeffer

* Salz

* Zimt

* Kürbiskernöl 

Zubereitung Orangen-Kürbis Süppchen:

Zunächst schält ihr die Kartoffeln und den Kürbis und schneidet dann beide in etwa gleich große Stücke. Falls Ihr so wie ich bereits tief gefrorenen Kürbis habt, könnt Ihr auch einfach diesen verwenden.  Nun werden die Chili gewaschen und geviertelt. Ebenso wird die Schalotte noch in kleine Stückchen geschnitten.

Anschließend wird das Gemüse in etwas Kürbiskernöl in einem Topf angebraten. Wenn alles eine schöne Färbung bekommen hat, könnt ihr das Gemüse mit dem Gemüsefond und dem Orangensaft ablöschen und anschließend noch mit den Gewürzen würzen. Das Orangen-Kürbis Süppchen sollte etwa 30min vor sich hin köcheln und wird dann einmal püriert. Sollte es Euch noch nicht flüssig genug sein, könnt ihr entweder mit Orangensaft oder mit etwas Wasser das Orangen-Kürbis Süppchen verdünnen. Daran anschließend, sollte das Süppchen noch einmal aufkochen.

Dekoration und Mandelstifte:

* Mandelstifte

* 1-2 EL Zucker 

* frische Schlagsahne als Klecks auf die Suppe 

* ein paar Blätter frischer Thymian als Dekoration 

* ein paar Orangenfilets 

* Toastbrot als Beilage 

Kommen wir nun zu den karamellisierten Mandelstiften. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, sind meine karamellisierten Mandelstifte hart an der Grenze – doch sie haben noch wunderbar geschmeckt, nur die Optik war nicht mehr so ganz ideal. Doch ihr kennt das sicherlich, manche Dinge laufen in der Küche nicht immer rund. Doch mir bzw. uns hat das Rezept für das fruchtige Orangen-Kürbis Süppchen mit karamellisierten Mandelstiften und Thymian so gut geschmeckt, dass ich es Euch trotz dieses kleinen optischen Makels nicht vorenthalten wollte. Es wird eben überall nur mit Wasser gekocht 😉

Doch kommen wir nun zur Dekoration und den Mandelstiften.

Gebt die Mandeln zusammen mit ein bis zwei Esslöffel Zucker in eine Pfanne und erhitzt diese langsam. Mit der Zeit wird der Zucker flüssig und die leicht angebratenen Mandeln werden von Karamell umschlungen. Wenn die Masse zu blubbern beginnt, könnt ihr sie auf ein Backpapier träufeln und trocknen lassen.

In der Zwischenzeit schlagt ihr noch frische Schlagsahne auf und wascht ein paar Blätter Thymian ab. Zusammen mit den Orangenfilets, etwas frischem Toastbrot und den karamellisierten Mandeln, könnt ihr das Orangen-Kürbis Süppchen anrichten und heiß genießen.

Guten Appetit und viel Freude mit meinem fruchtigen Orangen-Kürbis Süppchen mit karamellisierten Mandelstiften und Thymian!

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Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce

Dieses Rezept für Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce ist meine liebste Version des Klassikers Rinderrouladen. Dazu gibt es Knöplfe und Rosenkohl. 

Sind wir doch mal ehrlich, fast jeder kennt bei uns gefüllte Rinderrouladen. Und jede Mutter, Großmutter, jeder Haushalt hat sein eigenes Lieblingsrezept. Die Füllungen unterscheiden sich, die Saucen und natürlich auch die Beilagen. In einem sind wir uns jedoch alle einig: es ist ein Festtagsessen. Dieser Klassiker der Schmorgerichte schmeckt einfach wunderbar und ist ein Gericht für besondere Tage. 

Mein Rezept für Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce ist eigentlich ganz simpel – ihr braucht lediglich Zeit. Denn zarte und schmackhafte Rinderrouladen benötigen Zeit, wenig Hitze und dann nocheinmal Zeit. In der Zwischenzeit könnt Ihr in aller Ruhe die Beilagen vorbereiten oder Euch mit Euren Lieben beschäftigen. Ich hatte mich für Rosenkohl und ein frisches Knöpfle entschieden. Doch es passen auch Knödel, Spätzle, breite Nudeln oder Rotkohl wunderbar als Beilage. Da könnt ihr ganz kreativ sein.

Da ich als Exil-Schwäbin immer mal wieder gerne meine heimische Küche genieße, darf bei Rinderrouladen natürlich ein Knöpfle nicht fehlen. Das Schwäbische Knöpfle, ein großer in Salzwasser gekochter Hefeklos, gibt es eigentlich nur in einer sehr kleinen Region – auf der Schwäbischen Alb, genauer gesagt auf der Ost-Alb im Heidenheimer Raum. Falls Ihr Interesse an der Geschichte des Knöpfles habt, dann lest Euch in Ruhe meinen Blogbeitrag dazu durch. 

Das schöne am Knöpfle ist, dass es wunderbar die leckere Sherry-Rotwein-Sauce aufsaugt. Und wenn es eines gibt, was fast alle Schwaben lieben, dann ist es Sauce und noch mehr Sauce. Vielleicht kann ich Euch ja mit meiner leckeren und einfachen Sherry-Rotwein-Sauce auch für die Saucen-Liebe begeistern. Die selbe Sauce passt auch wunderbar zu Rinderbraten. 

Doch nun genug der Worte, kommen wir zum Rezept der Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce.

Zutaten Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce

{für vier Personen}:

* 4-5 Scheiben Rinderrouladen 

* pro Rinderroulade ca. 1 TL mittelscharfer Senf 

* pro Rinderroulade 1 EL durchwachene, geräucherte Speckwürfel 

* pro Rinderroualde 1 EL Kapern 

* 2 mittelgroße Zwiebel für die Füllung 

* 4 mittelgroße Zwiebel für die Sauce 

* 1 Chili-Schote (entscheidet nach eurem eigenen Schärfe-Empfinden) 

* 1 Knoblauchzehe 

* ein paar Pfefferkörner 

* 1-2 TL Gemüsebrühe (Pulver – entweder selbst gemacht oder gekauftes) 

* Butterschmalz zum Anbraten 

* 1,5 L trockener Rotwein 

* 0,5 L Wasser

Zubereitung Rinderrouladen: 

Zunächst bereitet ihr die Rinderrouladen zu. Hierfür werden die Fleischscheiben auf einer Arbeitsfläche glatt hingelegt und gleichmäßig mit Senf bestrichen. In der Zwischenzeit bratet ihr die Zwiebel in einer Pfanne glasig an. Die Zwiebeln werden nun gemeinsam mit den Kapern und den Speckwürfeln auf der Roulade verteilt.

Die fertig gerollte Roulade wird nun mit einem Küchengarn zusammen geschnürt. Wer Rouladenklammern hat, kann auch diese verwenden oder die Rouladen mit Zahnstochern fixieren. Falls ihr ein Küchengarn genommen habt, sollte dies vor dem Verspeisen entfernt werden.

Nun werden die Rinderrouladen im Schweineschmalz schön kräftig angebraten. Achtet darauf, dass sie eine schön dunkle Färbung und somit viele Röstaromen bekommen. Jedoch sollten sie auch nicht anbrennen. Wenn die Rinderrouladen von allen Seiten angebraten sind, könnt ihr die klein geschnittenen Zwiebeln und die Knoblauchzehe gemeinsam mit den Pfefferkörnern und der Chili-Schote mit in den Topf geben. Bratet alles noch ein wenig an, bis die Zwiebeln glasig sind. Nun könnt ihr die Rinderrouladen mit dem Rotwein und dem Wasser ablöschen. Wenn die Flüssigkeit leicht brodelt, kommt das Gemüsebrühpulver hinzu.

Jetzt müsst ihr die Temperatur reduzieren und die Rouladen ca. 3-4 Stunden langsam vor sich hin köcheln lassen. Zwischendurch solltet ihr die Rouladen noch hin und wieder wenden, so dass sie von allen Seiten mit Flüssigkeit in Kontakt kommen. Mit der Zeit wird die Flüssigkeit wenig und die reduzierte Sauce wird immer schmackhafter.

 

Zubereitung Rosenkohl:

* 500g Rosenkohl 

* Salz 

Der Rosenkohl ist schnell und einfach zubereitet. Zunächst wird er geputzt. Das heißt, ihr entfernt die äußersten, etwas schmutzen Blätter und schneidet ein paar Millimeter des Strunks ab. Nun kommen sie in einen Schnellkochtopf und werden dort mit Salz-Wasser gedämpft. Ich habe den Schnellkochtopf nur einmal aufkochen lassen und dann die Hitze abgestellt, so dass der Rosenkohl noch schön grün ist. Wenn ihr mögt, könnt ihr den Rosenkohl noch mit etwas zerlassener Butter übergießen, bevor ihr ihn serviert. Das ist jedoch kein Muss. Der frische Rosenkohl schmeckt gedämpft auch wunderbar als Beilage.

 

Zubereitung Schwäbisches Knöpfle:

{Reicht für zwei große Knöpfle}

* 1 kg Weizenmehl Typ 405

* 1 Würfel frische Hefe

* Zucker

* Salz 

* ein Ei 

* lauwarmes Wasser

Der Hefeteig wird mit der Briese Zucker und etwas Wasser angesetzt. Mit einem Geschirrtuch abgedeckt und 1 Stunde an einem warmen, windgeschützten Ort ruhen gelassen. Nach dieser Stunde kommt das Ei und die Briese Salz, sowie weiteres Wasser hinzu. Der Teig wird so lange geknetet, bis alles Mehl in der Schüssel aufgebraucht ist. Darauf hin ruht der Teig noch einmal 30min.

Knöpfle-2

Während dessen wird ein großer Topf mit Wasser erhitzt. Wenn das Wasser kocht, kommt Salz in das Wasser. Das Knöpfle (der Teig) darf nun nicht mehr geknetet werden, sondern wird halbiert und jeder Teil kommt sehr behutsam einen Topf mit sprudelndem Wasser.

Der Deckel kommt wieder auf den Topf und die Temperatur wird so eingestellt, dass das Wasser weiterhin leicht blubbert, jedoch nicht überkocht. Zur Not kann der Deckel beschwert werden. Es darf jedoch während der Kochzeit der Deckel nicht geöffnet werden!
Das Knöpfle muss nun genau 35min im sprudelnden Wasser bleiben. Wenn diese Zeit vorbei ist, kann das Knöpfle mit einer großen Kelle aus dem Wasser heraus gehoben und auf einem Schneidebrett abgelegt werden. Das Knöpfle wird nun in Scheiben geschnitten und kann serviert werden.

 

 

Weiterverarbeitung der Sherry-Rotwein-Sauce: 

* 50ml Milch 

* 100ml Sherry 

* 1 EL Speisestärke zum Binden 

Wenn die Rinderrouladen 3-4 Stunden vor sich hin geköchelt haben, könnt ihr die Sherry-Rotwein-Sauce zubereiten. Hierfür nehmt ihr die Rinderroualden aus der Sauce. Gebt die Milch, den Sherry und die Speisestärke hinzu. Die Speisestärke ist kein Muss, sie ist nur nötig, wenn ihr eine dickflüssige Sauce möchtet. Alles wird nun so lange gemixt, bis keine Bestandteile der Zwiebeln mehr erkennbar sind. Ihr könnt die Sauce nun noch mit Pfeffer und Salz abschmecken. Falls ihr einen intensiveren Sherry-Geschmack möchtet, gebt einfach noch ein wenig Sherry hinzu. Und fertig ist die Sherry-Rotwein-Sauce. Jetzt können die Rouladen wieder zurück in die Sauce, bis das Essen serviert wird.

Und schon ist ein wahrer Klassiker der Schmorgerichte fertig. Eine richtige Hausmannskost.

Lasst Euch die Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce, Schwäbischem Knöpfle und Rosenkohl gut schmecken! 

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Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun

Wie wäre es mal mit einem Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun? Das neue Jahr ist noch nicht sehr alt und somit haben wir noch ein paar Reste von Silvester im Haus. Besser gesagt, wir hatten bis zu unserem Burger-Abend noch ein paar Reste von Silvester im Haus. Jetzt ist nichts mehr – überhaupt kein bisschen – also alles ist ratze putz weg von dem leckeren Raclette-Käse. 

Wir hatten noch einige Scheiben Raclette-Käse von Silvester und Preiselbeeren von Weihnachten im Haus. Was macht man nur damit? Natürlich wäre ein erneutes Raclette auch sehr lecker, doch auf Dauer wird das auch langweilig. Daher haben wir uns für selbst gemachte Raclette-Burger entschieden. 

Natürlich mit selbst gebackenen und frischen Burgerbuns aus Dinkelmehl und als Abwechslung gab es Mohn anstatt Sesam als Dekoration. Ach ich muss Euch sagen, der Raclette-Burger war so lecker, dass wir ihn sicher auch mal unterm Jahr – ganz ohne voran gegangenen Raclette – machen werden. 

Doch nun genug der Worte, kommen wir direkt zum Rezept für meinen Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun. 

 

Zubereitung Dinkel-Burger-Brötchen mit Mohn:

* 400g Dinkelmehl

* 1 1/2 Teelöffel Salz

* 1 Teelöffel Zucker

* 2 Päckchen frische Hefe

* 1 EL Sonnenblumenöl

* 300 ml lauwarmes Wasser

* 2 Eier

* Mohn

Mehl, Zucker, Salz, Hefe erst mal miteinander mischen! Danach erst das Öl, ein Ei und das Wasser zugeben und dann ordentlich durchkneten. Falls man eine passende Küchenmaschine hat, kann auch diese hierfür verwendet werden. Achtet auf die richtige Konsistenz des Teiges. Falls er zu trocken ist ein wenig Wasser zugeben – oder Mehl wenn er noch klebt.

Nun lässt man den Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort ruhen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Danach knetet man den Teig noch mal bis fast auf seine ursprüngliche Größe zusammen, formt daraus die Brötchen und legt sie auf ein Backblech. Die Brötchen sollten jedoch eher flache Fladen sein, sonst werden sie insgesamt zu hoch. Also formt schöne flache Teigfladen.

Die Brötchen nun wieder ruhen lassen bis sie sich in ihrer Größe noch einmal verdoppelt haben.
Nun heizt man den Herd mit Ober-Unterhitze auf 220 – 240 Grad vor.
Das Eigelb mit einem Fingerhut Wasser vermischen, die Brötchen mit dem Gemisch bestreichen und dann mit Mohn bestreuen.
Während des Backens sollte eine Tasse voll Wasser mit im Backofen sein. So, dass genügend Luftfeuchtigkeit entsteht und die Brötchen schön aufgehen können.
Die Brötchen am besten auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten lang backen.
Nach dem Backen vom Blech nehmen und auf einem Gitter kurz abkühlen lassen und dann gleich als Raclette-Burger belegen. Besonders, wenn sie noch ofenfrisch sind, schmeckt dies einfach himmlisch und der Käse schmilzt ein wenig besser.

Für das Fleisch:

* 500g Beef Hackfleisch

* 1 Ei

* Pfeffer

* Salz

* Muskatnuss

* Paprika (scharf)

* eine Knoblauchzehe

* 1 EL Paniermehl

 

Die 500g Beef-Hackfleisch werden mit Peffer, Salz, Paprika, Muskatnuss, dem Paniermehl und einer Knoblauchzehe gewürzt. Ein Ei kommt hinzu und alles wird ordentlich durchgeknetet und in Form gebracht. Daraufhin in einer Pfanne von beiden Seiten angebraten.

Anschließend könnt ihr die Fleischpatties noch im Backofen bei 100°C warm halten. Jedoch nicht zu lange, da das Fleisch ansonsten trocken wird. Je nach dem wie durch ihr die Rindfleisch-Patties möchtet, variiert ihr mit der Garzeit.

Für den Belag des Raclette-Burgers:

* Zwiebelringe

* Raclette-Käse

* Preiselbeeren

* Salat

* Feldsalat 

* Tomatenscheiben

Für den Belag kann man natürlich variieren. Ich habe mich dieses mal für einen Raclette-Burger mit Preiselbeeren, Feldsalat, Zwiebeln, Tomaten und wunderbar würzigem Raclette-Käse entschieden. Falls ihr noch ein wenig Mehr Sauce mögt, könnt ihr den Raclette-Burger noch zusätzlich mit etwas frischer Mayonnaise belegen. Ich persönlich würde jedoch nicht noch sehr viel mehr zusätzliche Geschmackskomponenten verwenden.

 

 

Lasst Euch meinen Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun gut schmecken! Ich mochte ihn sehr gerne und er war nicht nur “Resteessen”, sondern wird sicherlich noch häufiger bei Burger-Abenden gemacht werden.

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Schwäbischer Zwiebelrostbraten mit Cognac-Sauce

Anfang Advent überlegten wir in unserer Familie immer mal wieder, was wir denn an Heiligabend essen könnten. Es gab unterschiedliche Wünsche und irgendwie konnten wir uns nicht einigen und wussten nicht, was wir denn dieses Jahr Leckeres kochen könnten. 

Schwäbischer Zwiebelrostbraten mit Cognac-Sauce

Bei einem Marktbesuch kam dann die Idee. Dazu müsst Ihr wissen, dass es einen, wenn man häufiger umgezogen ist und man auf einmal den eigenen Dialekt hört, sehr schnell in Gespräche verwickelt. So auch dieses mal. Wenn die Schwäbin im Norden auf eine Schwäbin trifft. Beide anfangen von schwäbischen Gerichten zu träumen, dann genau dann kommen einem leckere Rezeptideen für Heiligabend. So kam dann nach einem gemütlichen und sehr unterhaltsamen Marktbesuch die Idee, dass wir dieses Jahr mal einen Schwäbischen Zwiebelrostbraten mit einer Cognac-Sauce, dazu Dinkel-Spätzle und Kartoffelsalt mit Endiviensalat machen. Als Vorspeise gab es dann noch meine Champignoncremesuppe mit Weißwein

Schwäbischer Zwiebelrostbraten mit Cognac-Sauce

Das hörte sich nach einem leckeren Plan an. Und das Essen war auch wirklich wunderbar. Und ja, der Zwiebelrostbraten ist wirklich ein Festagsessen. Es ist ein gebratener Rostbraten (Roastbeef), dazu gibt es geröstete Zwiebeln. Und was bei keinem schwäbischen Gericht fehlen darf: eine ordentliche Sauce! Und da Heiligabend dann doch ein ganz besonderer Abend ist, darf auf den Spätzle die Schmelze nicht fehlen.

Die Schmelze ist eigentlich nichts anderes als in Butter angeröstete Semmelbrösel. Die Schmelze wurde bei uns in der Familie seit jeher bei Festen zu den Spätzle dazu gemacht. Bei Konfirmationen, an Weihanchten, an Hochzeiten, an Geburtstagen. Aber nicht nur einfach “so” – es gab immer einen besonderen Anlass. Da wir den Zwiebelrostbraten mit Cognac-Sauce und der Dinkel-Spätzle an Heiligabend machten, war es ein besonderer Festtag und die Schmelze durfte somit nicht fehlen. 

Zutaten Dinkel-Spätzle

* 500g Dinkelmehl Typ 1050

* 4 Eier

* 200ml Wasser

Zubereitung Dinkel-Spätzle:

Aus Mehl, Eiern, Salz und Wasser einen festen, glatten Teig herstellen. Und ihn möglichst schnell in ein reichlich kochendes Salzwasser schaben.
Sollte man die Schabtechnik nicht beherrschen, bietet sich auch eine Spätzles-Drucke an. Hier kann der Teig eingefüllt und in das Wasser gedrückt werden. Falls ihr diese Gerätschaft nicht zu Hause habt, könnt ihr auch ein großlöchriges Sieb nehmen, den Teig in das Sieb füllen und mit einem Teigschaber den Teig in das Wasser drücken.
Die Spatzen erst nach dem Aufkochen herausfischen.

Zubereitung Schmelze:

Falls ihr die Spätzle noch typisch schwäbisch verfeinern wollt, dann macht noch eine Schmelze dazu. Schmelze auf Spätzle sind im Grunde nichts anderes als in Butter oder Margarine angeröstete Semmelbrösel. Die Schmelze wurde seit jeher bei Festen zubereitet um den Spätzle einen besonders festlichen Touch zu geben. Man braucht dazu einfach 1 EL Butter mit 2 EL Semmelbröseln und eine kleine Pfanne. Die Butter wird erhitzt und darin die Semmelbrösel angebraten. Wenn alles golden ist, kommt die Schmelze über die Spätzle.

Zutaten Zwiebelrostbraten:

* pro Person eine Roastbeefscheibe (a ca. 250g) mit Fettrand

* 1 EL Olivenöl

* Pfeffer

* Alufolie

* pro Fleisch ein Zweig frischer Thymian

Zubereitung Zwiebelrostbraten:

Zunächst bereitet ihr das Fleisch vor. Hierfür schneidet ihr den Fettrand der Roastbeefscheiben mit einem scharfen Messer mehrfach bis zum Fleisch ein. Anschließend wird das Fleisch mit dem Olivenöl eingerieben und in einer heißen Grillpfanne zunächst auf dem Fettrand kräftig angebraten. Anschließend wird das Fleisch auf beiden Seiten ca. 1-2 Min scharf angebraten. Gebt nun das Fleisch in ein Hitzebeständiges Gefäß, pfeffert das Fleisch und legt auf jeden Zwiebelrostbraten genau einen Zweig Thymian. Deckt das Gefäß mit Alufolie ab und haltet das Fleisch im vorgeheizten Backofen war. Der Backofen sollte nicht wärmer als 100°C sein. Falls ihr ein Innenthermometer habt, achtet darauf, dass die Kerntemperatur 56°C erreicht, dann ist es wunderbar Medium. Während nun das Fleisch ruht (maximal 15min, wenn ihr kein Innenthermometer habt), könnt ihr die Sauce und die Zwiebelringe zubereiten.

Zutaten Cognac-Sauce:

* 1 Knoblauchzehe 

* 250ml Kalbsfond 

* 200ml Cognac 

* 100ml trockener Rotwein 

* Saure Sahne 

* frische Sahne 

* 100ml Kaffee 

* Mehl oder Maisstärke zum Andicken 

Zubereitung Cognac-Sauce:

Die Pfanne in der das Fleisch angebraten wurde, dient nun auch dazu die Cognac-Sauce zu zubereiten. Zunächst wird die Knoblauchzehe in der Pfanne leicht angebraten, dann kommt die Saure Sahne und die weiteren Flüssigkeiten mit in die Pfanne. Falls die Pfanne zu klein sein sollte, könnt ihr zunächst einen Teil der Flüssigkeiten in der Pfanne den Geschmack des Fleisches annehmen lassen. Anschließend gießt ihr diesen Saucen-Ansatz in einen höheren Topf.
Wenn alle Flüssigkeiten miteinander vermischt sind, lasst ihr die Sauce noch ca. 10-15min köcheln und schmeckt sie anschließend mit Pfeffer, Salz und ggf. ein wenig Paprikapulver ab. Wundert Euch bitte nicht über die Kombination Kaffee – Alkohol – Saure Sahne. Es ist ein ganz eigener, jedoch sehr leckerer Saucen-Ansatz. Während nun die Cognac-Sauce langsam vor sich hin köchelt und am Ende noch kurz eingedickt wird, kann mit der Zubereitung der Röstzwiebel begonnen werden.

Zutaten Röstzwiebel:

* Gemüsezwiebel 

* Frittierfett 

* Salz 

Zubereitung Röstzwiebel:

Ihr schält zunächst die Gemüsezwiebel. Je größer die Zwiebel, desto weniger benötigt ihr. Wir hatten für vier Personen zwei große Gemüsezwiebeln – das hängt natürlich auch davon ab, wie viel von den Röstzwiebeln ihr möchtet.

Die geschälten Zwiebeln werden in mittelbreite Ringe geschnitten. Erhitzt das Frittierfett und backt die Zwiebeln in diesem heraus. Anschließend könnt ihr das überflüssige Fett mit einem Küchentuch auffangen. Wenn die Röstzwiebel noch heiß sind, könnt ihr sie noch ein wenig salzen.

Und fertig sind die Röstzwiebel für den schwäbischen Zwiebelrostbraten. Hier gibt es jedoch unterschiedliche Zubereitungsmöglichkeiten. Manche nehmen die Zwiebeln mit in die Sauce und andere lassen sie frittiert oben auf dem Fleisch. Entscheidet dies einfach selbst.

Wir hatten als weitere Beilagen noch einen schwäbischen Kartoffelsalat und einen Endiviensalat. Das ist jedoch nur eine Idee. Ihr könnt sicherlich auch Rotkohl, Grünen Salat oder andere Salate dazu reichen. Oder Rosenkohl – oder oder oder.

Ich hoffe, dass ihr mit diesem Rezept viel Freude haben werdet! Ich persönlich mag den Zwiebelrostbraten sehr gerne und es wird ihn bei uns sicherlich noch häufiger mit einer Cognac-Sauce geben. Viele liebe Grüße, eure Mimi 

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Resteverwertung ~ fruchtig scharfer Brotauflauf mit Baked Beans

Zur Resteverwertung eignen sich Aufläufe wunderbar. Ihr habt Brot, Tomaten und Kidneybohnen da, dann ist ein scharfer Brotauflauf mit Baked Beans perfekt. Mein Brotauflauf hat sich in der ersten Januar- Woche nach Silvester ergeben, da wir von Silvester noch ganz viele Lebensmittel von unserem Raclette übrig hatten. 

Resteverwertung, bzw. Restessen ist doch eigentlich etwas ganz leckeres. Pizza, Auflauf, Pasta, Omelette – es lässt sich so viel aus übrig gebliebenen Lebensmittel machen und man muss nicht immer alles neu kaufen. 

Seht das heutige Rezept daher viel mehr als eine Inspiration an. Mein Brotauflauf ist fruchtig scharf, da ich mit Tomaten, noch etwas Chili, einem Schuss Traubensaft und Kräutern gearbeitet habe. Solltet ihr das Rezept noch mit weiteren Zutaten ergänzen, so ist dies jederzeit möglich. Hauptsache es schmeckt Euch. 

Dieser Brotauflauf mit Baked Beans ist eine Anlehnung an das klassische Baked Beans. Die ursprünglichen Baked Beans sind ein traditionelles britisches und amerikanisches Gericht aus weißen Bohnen, die mit Tomatensauce oder Ketchup im Ofen gebacken und als Frühstück gegessen werden. In den USA sind Baked Beans eher als Beilage zum BBQ bekannt und verbreitet und in Großbritannien gehören sie zum typischen englischen Frühstück mit dazu. 

Da in unserer Gegend eigentlich eher selten solch ein deftiges Gericht zum Frühstück serviert wird, haben es Baked Beans in Abwandlung häufiger mal als Beilage zum Mittagessen auf unseren Speiseplan geschafft. 

Der heutige Brotauflauf mit Baked Beans ist daher eine Abwandlung des Klassikers. Zum einen habe ich Kidney Bohnen und keine weiße Bohnen verwendet und zum Anderen ist diese Resteverwetung eigentlich nicht als Frühstück gedacht. Doch natürlich könnt ihr das Gericht zu jeder Tages- und Nachtzeit zubereiten. 

Zutaten Brotauflauf mit Baked Beans:

* 1/2 Baguette

* ca. 1 Zwiebel 

* 1/2 Dose Kidney Bohnen 

* 2/3 Dose Mais 

* 1 frische Tomate 

* 2/3 Dose Tomaten 

* Raclettekäse 

* 1/2 EL Bruschetta Gewürz 

* 100ml roter Traubensaft

* 100ml Gemüsebrühe 

* Pfeffer, Salz, Chili 

Zubereitung Brotauflauf mit Baked Beans:

Zunächst schneidet ihr das Baguette in die gewünschte Dicke oder ihr nehmt bereits geschnitte Brot- oder Brötchenstücke. Diese können auch schon etwas härter sein, die Feuchtigkeit des Auflaufs wird das Brot wieder aufweichen. Somit müsst ihr kein frisches “Brot” dafür verwenden. Schichtet das Brot in eine Auflaufform und verteilt den Mais, die Kidney Bohnen und eventuell andere “Reste” die ihr noch verarbeiten wollt, auf dem Brot.

Nun gebt ihr die Tomaten, die Zwiebel, die Flüssigkeiten und Gewürze in einen Mixer. Mixt alles gut durch und verteilt die Flüssigkeit über dem Brot und den Auflaufzutaten. Anschließend wandert die Auflaufform für ca. 25min bei 180°C Umluft in den Backofen. Jetzt könnt ihr den übrig geblieben Raclettekäse oder auch anderen Käse über dem Brotauflauf verteilen.

Lasst den Auflauf jetzt noch einige Minuten im Backofen, bis sich der Käse so verteilt hat, wie ihr es Euch wünscht.

Und fertig ist ein schnelles und leckeres Resteverwertungs-Gericht. Dazu ein leckerer und frischer Salat und schon steht ein Mittagessen auf dem Tisch. Lasst es Euch gut schmecken und viel Freude bei weiteren Reste-Essens-Experimenten. 

 

 

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Selbst gemachte Gnocchi mit Bruschetta-Butter, Maronen und Grapefruit-Guacamole

Selbst gemachte Gnocchi sind schon etwas sehr leckeres. Jedoch solltet ihr bei der Herstellung etwas Zeit einplanen. Einerseits für die Herstellung und auch um im Anschluss die Küche vom Mehl zu reinigen. Besonders viel Freude machen die selbst gemachten Gnocchi mit Bruschetta-Butter und Grapefruit-Guacamole, wenn ihr das Gericht gemeinsam mit Freunden oder der Familie zubereitet und anschließend auch gemeinsam esst. Es gibt mehrere Arbeitsschritte, die ihr wunderbar aufteilen könnt. Ich koche sehr gerne gemeinsam – dann ist es gleich eine gemeinsame Aktivität und es steht nicht nur eine Person in der Küche. Das schöne ist, dass man dann direkt das Chaos, das entsteht, wenn mal selbst Gnocchi oder Pasta herstellt, beseitigen kann. 

Genau, ihr lest richtig, ich unterscheide zwischen Pasta und Gnocchi, denn obwohl Gnocchi häufig gemeinsam mit Nudeln unter dem Oberbegriff Pasta auf Speisekarten zu finden sind, gehören sie nicht zu den italienischen Nudelgerichten. 

Bei Gnocchi handelt es sich eigentlich um eine italienische Kloß-Variante, die häufig mit unterschiedlichen Butter-Varianten serviert wird. 

Daher möchte ich Euch heute den Klassiker ein wenig abgewandelt vorstellen. Es gibt selbst gemachte Gnocchi mit Bruschetta-Butter, Maronen, knusprigem Bacon und Grapefruit-Guacamole. Dieses Gericht versetzt mich gerade in der kalten Winterzeit in den Sommer – ein kleiner, kulinarischer Ausflug. 

Selbst gemachte Gnocchi

Für vier Portionen Gnocchi

Zutaten selbst gemachte Gnocchi:

* 1kg mehlig kochende Kartoffeln 

* 250g Weizenmehl

* 2 Eier M

* 1 TL Salz 

* Mehl zum Bestäuben 

Zubereitung  selbst gemachte Gnocchi:

Ich habe mich dazu entschlossen die Kartoffeln im Backofen zu garen. So nehmen sie beim Garprozess keine zusätzliche Flüssigkeit auf und der Gnocchi-Teig wird nicht zu matschig. Daher kommen die Kartoffeln mit Schale für 25-30min bei 200°C in den Backofen. Die genaue Zeit hängt von der Größe der Kartoffeln ab, achtet darauf, dass sie nicht zu dunkel werden. Wenn sich die Schale leicht von den Kartoffeln lösen lässt, sind sie fertig und können weiter verarbeitet werden.

Die noch heißen Kartoffeln werden gepellt und dann mit einer Kartoffelpresse gedrückt. Danach sollte die Masse noch etwas ausdampfen.

Anschließend kommt das Mehl, die Eier und das Salz hinzu und es wird alles zu einem Teig vermengt.

Danach wird der Teig in gleichmäßig dicke Rollen geformt. Bestäubt diese Rollen mit etwas Mehl und lasst sie mindestens 15min ruhen.

Nun könnt ihr die Rollen mit einem Messer oder einem Teigschaber in etwa ein Zentimeter dicke Stücke schneiden. Diese Stücke werden in längliche Kugeln gerollt und mit einer Gabel wird danach das typische Gnocchi-Muster in den Teig gedrückt.

Zum Garen kommen die selbst gemachten Gnocchi in kochendes Salzwasser. Wenn die Gnocchi an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie gar. Bitte lasst sie nicht zu lange oben schwimmen, da sie ansonsten ihre Konsistenz verändern. Also gleich herausfischen. Im Idealfall habt ihr nun schon die weiteren Zutaten für das Rezept fertig und ihr könnt direkt das Essen mit den frischen, selbst gemachten Gnocchi servieren.

Bruschetta-Butter mit Maronen

Zutaten Bruschetta-Butter mit Maronen:

* 3 EL gesalzene Butter

* 2 EL Bruschetta-Gewürz 

* 1-2 Hände gegarte Maronen 

Zubereitung Bruschetta-Butter mit Maronen:

Für die Bruschetta-Butter mit Maronen lasst ihr zunächst die Butter in einem kleinen Topf zerfließen. Gebt darauf hin das Bruschetta-Gewürz hinzu und die bereits gegarten Maronen. Lasst alles noch ein wenig erwärmen und fertig ist der Begleiter zu den selbst gemachten Gnocchi. Träufelt die warme Butter mit den Maronen über die frischen und warmen Gnocchi.

Grapefruit-Guacamole

Zutaten Grapefruit-Guacamole:

* 2 reife Avocados 

* 1/2 Grapefruit 

* 1/2 Zwiebel 

* 1 kleine Zehe Knoblauch 

* 1-2 Stiele frischer Koriander

* ein wenig Chili 

* Salz und Pfeffer 

Zubereitung Grapefruit-Guacamole:

Zunächst bereitet ihr die Avocados vor. Hierfür wird die Schale und der Kern entfernt und die Früchte in kleine oder etwas größere Stücke geschnitten. Die Grapefruit wird ausgepresst, die Zwiebel klein geschnitten und der Knoblauch wird ebenfalls gepresst. Ein paar Stücke des Fruchtfleisches der Grapefruit werden auch mit in die Schüssel gegeben. Achtet jedoch darauf, dass nichts von der Grapefruithaut dabei ist, die schmeckt sonst etwas bitter.

Der Koriander wird kurz abgewaschen und die Blätter klein gehackt. Alles wird nun gemeinsam in eine Schüssel gegeben und miteinander verrührt. Ich habe mich dazu entschieden etwas von der typischen Guacamole abzuweichen, daher wird nicht alles zerdrückt – sondern nur ein Teil der Avocados, die anderen dürfen gerne noch etwas “stückelig” sein.

Nach Belieben mit Chili, Pfeffer und Salz abschmecken. Und fertig ist die Grapefruit-Guacamole.

Bevor nun die selbst gemachten Gnocchi mit Bruschetta-Butter, Maronen und Grapefruit-Guacamole serviert werden können, bratet ihr noch kurz ein paar Scheiben Bacon an. Oder lasst sie weg – ganz wie ihr mögt. Ich fand den geschmacklichen Kontrast – deftig, frisch und säuerlich sehr lecker. Besträut alles noch mit ein wenig Käse und fertig sind sie selbst gemachten Gnocchi!

Lasst Euch die selbst gemachten Gnocchi mit Bruschetta-Butter, Maronen, Bacon und Grapefruit-Guacamole gut schmecken! 

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