Pulled Pork aus dem Backofen

Da nun die Grillsaison wieder eröffnet ist und es an sonnigen Tagen bereits zur Mittagszeit aus allen Himmelsrichtungen nach Grillkohle, Grillfleisch und leckerer Barbecue-Sauce duftet, hatte ich auch mal wieder Lust etwas neues zu probieren. Auf der Suche nach leckeren Rezepten auf vielen schönen Foodblog-Seiten wurde ich in letzter Zeit immer häufiger aufmerksam auf etwas augenscheinlich sehr, sehr leckeres: Pulled Pork. 

Pulled Pork Burger aus dem Backofen

Dieses gezupfte Schweinefleisch kommt ursprünglich aus Nordamerika und ist dort ein Hauptbestandteil des klassischen Barbecues. Pulled Pork ist ein typischer Vertreter des sogenannten Low-&-Slow-Garens, also ein bei niedriger Temperatur langsam gegartes Fleisch. Klassischerweise wird es in einem Barbecue-Smoker zubereitet. Der leichte Rauch sorgt für den typischen Barbecuegeschmack. Da ich jedoch leider (noch nicht) über solch einen Smoker verfüge, musste eine Alternative gesucht werden.

Und ich wurde fündig: Man kann das Pulled Pork auch im Backofen zubereiten. Also perfekt! 

Pulled Pork aus dem Backofen

Serviert wird Pulled Pork normalerweise auf einem Hamburgerbrötchen zusammen mit Barbecuesauce und Coleslaw, einem Karotten-Krautsalt oder mit Reis und anderen Beilagen auf einem Teller. 

Ich habe mich für die Variante im Hamburgerbrötchen entschieden. Somit ist dieses Rezept heute etwas umfangreicher. Es beinhaltet einerseits die Zubereitung des Pulled Pork, die selbst gemachten frischen Hamburgerbrötchen, meine erste eigene Barbecue-Sauce und noch einen Coleslaw. 

Falls Ihr sehen wollt, wie ich diese BBQ-Gewürzmischung für mein Pulled Pork zubereite, dann schaut gerne hier mein passendes YouTube Video.

Gewürzmischung Pulled Pork: 

3 EL Zucker

* 3 EL Paprika edelsüß

1,5 EL Salz

* 1 EL bunter Pfeffer frisch zerstoßen

1,5 EL Kreuzkümmel

3 Knoblauchzehen

1 EL Nelken

1 EL Kaffeepulver

1 EL Schwarzkümmel

* 3EL mittelscharfer Senf (zum Einreiben) 

Gewürzmischung für Pulled Pork aus dem Backofen

Der Zucker, das Salz, das Paprikapulver und das Kaffeepulver werden in einer Schüssel gemischt. Hinzu kommen die klein geschnittenen Knoblauchzehen. Wundert euch bitte nicht über das Kaffeepulver.

Da Pulled Pork normalerweise gegrillt wird, muss ja irgendwie ein rauchiger, leicht bitterer Geschmack diese Grillkomponente ersetzen. Daher das Kaffeepulver. Es bringt einfach noch eine gewisse Note mit hinein.

Zeitgleich werden die restlichen Gewürze in einer heißen Pfanne kurz angebraten. Das bringt ein wunderbares leichtes Röstaroma an die Gewürze und somit auch an das Fleisch.

Gewürzmischung für Pulled Pork aus dem Backofen

Nun kommen die angebratenen Gewürze in einen Mörser und werden zerstoßen, bis sie die passende Konsistenz haben. Anschließend werden die Gewürze mit den restlichen in der Schüssel vermischt.

Vorbereitung Pulled Pork:

* 1kg Schweinenacken

* 3 EL Senf

* selbst gemachte Gewürzmischung

* Gefrierbeutel

* Haushaltsgummi

* alternativ könnt ihr das Fleisch auch vakuumieren

Nun kommt das Fleisch, vorzugsweise Schweinenacken zum Einsatz. Ich hatte 1 Kg ohne Knochen oder dergleich genommen. Das Fleisch wird gesäubert und dann mit Senf sehr genau ein massiert. Achtet darauf, dass an alle Stellen des Fleisches auch der Senf haftet, denn nur wenn das Fleisch gründlich mit Senf eingerieben und massiert wurde, kann auch die Gewürzmischung daran haften. Verwendet bitte die ganze Gewürzmischung, auch wenn es auf den ersten Blick etwas viel erscheint. Ihr werdet sehen, dass wir die Reste davon im weiteren Rezept benötigen.

Pulled Pork aus dem Backofen

Wenn nun die Gewürze alle auf dem Fleisch sind, kommt das Fleisch mit allen Gewürzen in einen großen Gefrierbeutel. Drückt die ganze Luft raus und verschließt den Beutel möglichst Luftdicht. Alternativ könnt ihr das Fleisch nun auch vakuumieren. Das Fleisch kommt nun für 36 bis 48 Stunden in den Kühlschrank. So kann die Marinade schön einwirken.

Zubereitung Pulled Pork: 

* mariniertes Fleisch 

* viel Zeit (ca. 7,5 Stunden) 

* 100ml Cola

* 100ml Whiskey 

* Die Reste der Marinade 

* 4 EL selbst gemachte Barbecue-Sauce

Bitte werft den Gefrierbeutel mit der restlichen Marinade nicht weg, die Marinade wird noch Benötigt. Das Fleisch wird aus dem Gefrierbeutel heraus genommen und kommt im Backofen auf mittlerer Höhe auf einen Grillrost. Darunter solltet ihr einen Bräter stellen, der herab tropfendes Fett oder Teile der Marinade auffängt. Das Fleisch wird nun eine Stunde bei 200°C bei Ober- und Unterhitze gebacken. Bitte heizt den Backofen nicht vor, sondern rechnet in der Stunde die Aufwärmdauer des Backofens mit ein.

Nach dieser Stunde wird die Temperatur des Backofens auf 120°C reduziert. Das Fleisch kommt nun in den Bräter, der bisher unter dem Grillrost stand. Bitte deckt das Fleisch nicht ab, sondern lasst den Bräter geöffnet. Jede Stunde wendet ihr bitte das Fleisch, so dass es von allen Seiten schön knusprig wird.

Pulled Pork aus dem Backofen

Jetzt kommt die Marinade in de Gefrierbeutel zum Einsatz. Bitte füllt den Gefrierbeutel mit Cola und Whiskey und schüttelt diesen nun kräftig, so dass sich die gesamte Marinade in der Flüssigkeit auflöst. Diese Mischung könnt ihr Nun in ein großes Glas schütten, da ihr sie im weiteren Verlauf für das Fleisch und die Barbecue-Sauce benötigt.

Jede Stunde, wenn das Fleisch im Backofen gewendet wird, träufelt ihr mit einem Pinsel ein wenig von der Marinaden-Whiskey-Cola-Mischung über das Fleisch. So bekommt es noch eine gewisse Note und karamellisiert leicht mit der Cola.

Nach ca 7,5 Stunden (das kann je nach Dicke des Fleisches variieren) ist das Fleisch Fertig. Nun Nehmt bitte den Bräter aus dem Backofen und deckt den Bräter mit dem Deckel ab. Das Fleisch sollte nun noch weitere 30min in Ruhe liegen.

Pulled Pork aus dem Backofen

Anschließend ist das Fleisch so zart, dass es bei mir schon beim Herausnehmen aus dem Bräter zerfallen ist.  Das lange Garen bei niedriger Temperatur bedingt eine Auflösung bzw. eine Hydrolyse des im Bindegewebe vorhandenen Kollagens und macht das Fleisch so zart, dass es anschließend in kleine Stücke zerfällt oder zerzupft werden kann.

Pulled Pork aus dem Backofen

Das zarte, zerrupfte Fleisch habe ich nun wieder zurück in den Bräter getan uns das Fleisch dort einmal mit den Resten der Marinade, die im Topf haften geblieben sind, vermengt. Hinzu kommen nun auch noch vier Esslöffel der selbst gemachten Barbecue-Sauce. Und fertig ist das Fleisch. Wenn nun noch nicht alle Beilagen fertig sein sollten, kann das Fleisch im Bräter noch warm gehalten werden.

Barbecue-Sauce:

* 4 Schalotten

* 3 Knoblauchzehen

* 1 EL Olivenöl 

* 70ml Cola

* 70ml Whiskey

* 50ml Cranberry-Sirup

* 4 EL Zucker

* 4 Tomaten

* ein TL schwarzer Pfeffer, zerstoßen 

* die Reste der Marinade 

* 2TL Paprikapulver edelsüß 

* 2 EL Salz 

* 250ml Wasser

* 50ml Weißweinessig

* 50ml Balsamico 

* 4 EL Tomatenmark 

* 30ml Kaffee 

Selbst gemachte BBQ Sauce für Pulled Pork aus dem Backofen

Zunächst werden die Schalotten und Knoblauchzehen klein geschnitten und im Olivenöl glasig gegart. Nun kommen die klein geschnittenen Tomaten hinzu und sie werden weich gekocht. Anschließend kommen die restlichen Zutaten in den Topf. Diese Mischung köchelt nun bei niedriger Temperatur mit geöffnetem Topf eine Stunde vor sich hin. Anschließend alles einmal pürieren und fertig ist die wunderbare Barbecue-Sauce.

Coleslaw:

* ein halber Krautkopf

* vier Karotten 

* eine Schalotte 

* zwei EL Majo

* zwei EL Kräuter Creme Fraich 

* drei EL weißer Balsamico 

* Pfeffer, Salz und Zucker nach Geschmack

Wie das manchmal so ist, kaum ist man im Eifer des Gefechtes, vergisst man glatt ein Foto zu machen. So ging es mir mit dem Coleslaw. Doch ich bin mir sicher, dass ihr es euch vorstellen könnt. Wenn ich den Coleslaw das nächste mal zubereite, werde ich ganz sicher an das Foto denken und es nachreichen!

So, nun erst einmal zum Rezept.

Den Kohl und die Karotten fein hobeln, die Schalotte klein schneiden – alles in eine Schüssel, Salz, Pfeffer, Zucker, Essig, Creme Fraich und Majo dazu – kräftig per Hand durchkneten – fertig.

Hamburgerbrötchen:

 

Falls Ihr mein neuestes Hamburger-Brötchen-Rezept direkt sehen wollt, dann schaut gleich mal bei mir auf YouTube vorbei:

 

Dies ist mein altes Rezept, herzlichen Dank an Frau Jot kocht! Bei ihr habe ich ein leckeres Hamburgerbrötchenrezept gefunden, das ich natürlich gleich variieren und probieren musste.

Für 16 Brötchen 
* 600ml Wasser (Raumtemperatur)

* ein Würfel frische Hefe

* 2 EL Salz 

* 500g  Weizenmehl Typ 405 

* 500g Weizenmehl Typ 1050

* ein paar Fingerspitzen Vollkornweizenmehel

* 3 EL Zucker 

* 1 EL Olivenöl

* 3 EL Rapsöl 

Zunächst wird das Wasser auf zwei Schüsseln aufgeteilt. 2/3 des Wassers wird mit der Hefe, dem Zucker und den Ölen vermischt. Im restlichen Wasser wird das Salz aufgelöst.

Nun wird das Mehl mit dem Hefewasser zu einem homogenen Teig verknetet. Ich hatte es per Hand geknetet. Hier ein kleiner Tipp: Einweghandschuhe sind da meist sehr hilfreich, da dann kein Teig an den Händen kleben bleibt. Nun kommt auch das Salzwasser hinzu. Damit der Teig nun gut gehen kann, kommen ein paar Fingerspitzen Vollkornweizenmehl auf den Teig.

Teig für Burger Buns

Die Schüssel wird mit einem Geschirrtuch abgedeckt und sollte zugedeckt an einem warmen Ort 90 Minuten gehen. Bis dahin müsste sich das Volumen verdoppelt haben.

Nun wird der Teig in 16 Portionen aufgeteilt und in runde Bällchen geformt. Diese können nun auf einem Backblech auf Backpapier positioniert werden. Sie können nun abgedeckt auch noch einmal ein bis zwei Stunden ruhen, bis sie sich deutlich vergrößert haben und an einander stoßen.

Burger Buns für Pulled Pork aus dem Backofen

 

Im heißen Ofen bei 220°C 15-18 Minuten goldbraun backen, zu Beginn eine halbe Tasse Wasser auf den heißen Ofenboden schütten und die Ofentür schnell wieder schließen. Beeilt euch da bitte, da es wirklich sehr kräftig dampft. Nach ca. 15min hatte ich die Brötchen noch mit einer Öl-Wasser-Salz-Mischung bepinselt und sie dann aus dem Ofen genommen, als alles Wasser verdampft war. Nun könnt ihr die Brötchen direkt frisch genießen.

Burger Buns für Pulled Pork aus dem Backofen

 

Pulled Pork Burger belegen und genießen: 

Nun kommt der leckerste Teil: der Burger wird belegt und gegessen. Denkt an die wunderbare Mischung von Krautsalat, Barbecue-Sauce und Pulled-Pork. Einfach ein Traum und ein echtes Festagsessen. Schon allein der Zeitaufwand als auch der Geschmack sprechen für ein Festagsmenü!

Pulled Pork Burger aus dem Backofen mit homemade BBQ-Sauce, Krautsalat und frischen, selbst gemachten Burger Buns

Lasst es Euch schmecken! 

 

 

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50 Kommentare

  1. Hi Mimi, hab jetzt schon gespannt auf deinen Bericht über das Pulled Pork gewartet. 🙂 Wir sind ja begeisterte Pulled Pork – Verzehrer und somit sind wir immer wieder gespannt wie es andere umsetzen und vor allem wie ihnen das Ergebnis schmeckt! Hab im FB schon deine Ankündigung dazu gelesen und war jetzt gespannt wie es dir schmeckt! Wir machen unser Pulled Pork entweder im Kugelgrill oder im Smoker, da kommt dann vor allem im Smoker noch dieser leicht rauchige Geschmack dazu, was ganz toll zur Version mit den Burger Buns passt. Coleslaw ergänzt das ganze dann echt perfekt! Ich bin der Meinung du hast dich für die richitge Version vom Pulled pork – Essen enschieden *ggg* Schmeckt aber auch echt lecker in Wraps eingebaut oder dergleichen. Hier findest du unser Pulled Pork vom Grill: http://www.aufgetischt.net/rezept/smoked-pulled-pork
    Alles liebe noch, Romana

    Antworten
    1. Mimi Autor

      Liebe Romana,
      ich als Pulled-Pork-Anfängerin war sehr begeistert und es hat uns allen sehr geschmeckt. Ich bin mir sicher, dass wir es in Zukunft häufiger mal wiederholen werden. Es war soooo lecker. Echt etwas besonderes. Und die Idee mit den Wraps hört sich sehr lecker an. Ich schaue gleich mal bei dir vorbei. Ich bin auf Eure gut erprobte Version von Pulled Pork gespannt.
      Viele liebe Grüße, Mimi

      Antworten
  2. Sandra

    Liebe Mimi,
    vielen Dank für das tolle Rezept! Habe das Pulled Pork gerade seit 2 Stunden im Ofen und es duftet derart verführerisch, dass ich kaum abwarten kann es zu probieren!!!

    Liebe Grüße vom Niederrhein,

    Sandra

    Antworten
    1. Mimi Autor

      Liebe Sandra,
      ja, der Duft zieht sich förmlich durch das ganze Haus. Doch etwas Geduld braucht man bei diesem Rezept schon. Ich hoffe, dass es dir geschmeckt hat! Ich wünsche dir noch ein wunderschönes Wochenende.

      Viele liebe Grüße,

      Mimi

      Antworten
    1. Mimi Autor

      Hallo Melanie,

      das Rezept reicht für ca. sechs Personen. Das hängt natürlich auch davon ab, wie viele Burger jeder isst. Also auch wie viele Erwachsene es sind. Es werden ja 16 Burger-Buns und das Fleisch reicht auch für sechs Personen. So, dass jeder auf alle Fälle zwei essen kann.

      Viele liebe Grüße 🙂

      Antworten
      1. Hallöchen,

        Wollte mal berichten wie das bei uns geklappt hat.

        Alle waren am Ende begeistert und das War die Hauptsache. Leider ist unser Topf kaputt gegangen im Backofen und die ganze Flüssigkeit war deshalb weg. Ich fand das Fleisch sehr trocken. Aber vermute das es daran lang das wir keine Flüssigkeit mehr hatten.

        Liebe Grüße Melanie

        PS hätte auch ein Bild 😉

        Antworten
        1. Mimi Autor

          Hallo Melanie,

          das freut mich sehr, dass ihr begeistert gewesen seid. Es ist jedoch sehr schade, dass dein Topf kaputt ging :´( Ich vermute mal, dass das Fleisch wirklich durch die fehlende Flüssigkeit trockener wurde.
          Vielen lieben Dank für deine Rückmeldung! Das hat mich sehr gefreut 🙂
          Liebe Grüße Mimi

          Antworten
  3. Naja so in etwa, das wichtigste Utensil fehlt. Ein Thermometer und die Kerntemperatur sind unerlässlich. Ausserdem heizt man den Ofen auch nicht auf 200 grad vor. Das macht das Fleisch sofort hart.

    Antworten
    1. Mimi Autor

      Danke Klaus für deinen Hinweis und dein Feedback.
      Das Rezept stammt noch aus einer Zeit, in der ich kein Thermometer für die Kerntemperatur hatte. Daher hab ich es auch nicht umgeschrieben. Das Ergebnis am Ende ist so, dass die 95°C Kerntemperatur auch erreicht werden, das Fleisch butterweich und zart ist – direkt zerfällt und lecker ist. Natürlich gibt es unterschiedliche Zubereitungsmöglichkeiten, doch das war eben jene Rezeptversion, die ich vor über einem Jahr getestet und geblockt und für gut befunden haben.

      Und Verbesserungsmöglichkeiten gibt es ja immer 😉 wer weiß, vielleicht finde ich ja demnächst eine Rezeptversion die mir noch besser schmeckt.

      Antworten
  4. Jan

    Sehr gute Inspiration.
    Da ich den Rauchgeschmack Liebe, habe ich es die ersten drei Stunden in einem Kugelgrill bei 120 Grad geräuchert.
    Vorher hatte ich mit einer Spritze Äppelwoi injiziert, der mit Salz und etwas Zucker gesättigt war. Appelwoi ist die hessische Variante von Cidre.
    In der Soße habe ich den Kaffee weggelassen und dafür geräuchertes Paprika Pulver genommen.
    Meine Gäste waren echt platt, wie hart das Fleisch war. Und ich habe das erste mal gebacken, mit Erfolg. Danke.

    Jan

    Antworten
      1. Mimi Autor

        Vielen lieben Dank Jan für deine Rückmeldung! Das freut mich sehr, dass es dir gelungen ist und deinen Gästen geschmeckt hat. Ich selbst begreife Rezepte ja auch immer als Inspiration und Anregung, daher bin ich über deine abgewandelte Version sehr glücklich – das liest sich richtig lecker!

        Viele liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche,

        Mimi

        Antworten
  5. Mareike

    Hallo Mimi,
    Ich würde das Pulled Pork gerne am Wochenende machen, habe aber drei Kilo Fleisch. Wie wirkt sich das auf die Garzeit aus?😬
    Und verdreifache ich die Mengenangaben für die Gewürzmischung? Das kommt mir so viel vor.
    Liebe Grüße
    Mareike

    Antworten
    1. Mimi Autor

      Schönen guten Morgen Mareike,

      bei der Gewürzmischung würde ich die Menge schon mindestens verdoppeln, wenn nicht gar verdreifachen. Denn die Oberfläche des Fleisches ist ja auch größer. Falls du ein Thermometer für die Innentemperatur des Fleisches hast, wäre es ideal wenn du mit diesem arbeitest. Wenn das Fleisch 95°C Kerntemperatur hat, ist es fertig.
      Ansonsten hängt es von der Dicke des Fleischstückes ab. Wenn es eher länglich ist, kann meine Zeitangabe auch hin kommen, wenn es eher ein runder “Bollen” ist, würde ich etwas mehr Zeit einplanen.

      Ich hoffe, dass ich dir ein wenig helfen konnte.

      Viele liebe Grüße und gutes Gelingen,

      Mimi

      Antworten
          1. Mareike

            Hey Mimi, jetzt ist schon so viel Zeit vergangen und ich habe noch kein Feedback gegeben! Sorry! Also, dein Rezept ist wirklich richtig richtig richtig großartig! Es hat alles toll geklappt, das Fleisch war unglaublich zart und saftig und das Kaffeepulver in der Marinade ist sehr sehr lecker! Fast wie vom Grill der Geschmack. Bei den drei Kilo Fleisch hat es 9,5 std im Ofen gebraucht und ich habe tatsächlich die dreifache Menge Marinade gemacht. Das kam auch gut hin.
            Pulled Pork mache ich jetzt immer so!
            Ganz lieben Dank!

          2. Mimi Autor

            Schönen guten Morgen liebe Mareike,

            das freut mich wirklich sehr, dass dir mein Rezept gefallen hat! Und über so ein schönes Feedback freue ich mich natürlich sehr!
            Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag.
            Liebe Grüße, Mimi

  6. Martina Störmann

    Liebe Mimi,
    das ist das erste Mal, dass ich irgendwo einen Kommentar hinterlasse…..
    Aber heute muss es sein:
    Ich habe heute Dein phantastisches Rezept ausprobiert, weil ich das Pulled pork gerne bei der nächsten Party servieren möchte.
    Was soll ich sagen: Alles hat super geklappt( sogar die Brötchen -hurra-obwohl ich leider in Ermangelung des angegebenen Mehles, Weizen und Dinkelmehl gemischt habe), dank Deiner detaillierten Anleitung!
    Aber am wichtigsten ist natürlich: Es schmeckt super lecker!
    Vielen Dank für das Rezept und ich freue mich jetzt schon auf die Gesichter meiner Gäste,angesichts dieses Festmahles!
    Herzliche Grüsse, Martina!

    Antworten
    1. Mimi Autor

      Liebe Martina,

      herzlichen Dank für deine offenen Worte. Und ich freue mich besonders, da es dein erster Kommentar ist.
      Es ist immer wieder für mich eine sehr große und schöne Überraschung, wenn auch anderen meine Rezepte schmecken. Da bin ich schon immer etwas nervös – schließlich sind Geschmäcker doch sehr unterschiedlich.
      Doch so ein lieber Kommentar von dir bereitet mir sehr große Freude – es ist schön zu sehen, dass mein Pulled Pork aus dem Backofen bei dir Anklang gefunden hat.

      Liebe Grüße und viel Spaß bei deiner nächsten Party! Mimi <3

      Antworten
  7. Michaela

    So…..Das Fleisch ist seit gestern mariniert uns liegt in Kühlschrank, der Salat wurde gerade fertig gemacht und die BBQ Sauce köchelt ……Salat und BBQ sind schon der Wahnsinn……Wenn jetzt das Pulled Pork noch so ist wie die anderen beiden Zutaten, ich glaube es wird morgen ein Festessen…..Danke für das tolle Rezept 🤗

    Antworten
  8. Verena Blum

    Liebe Mimi

    Vielen Dank für das interessante Rezept, klingt so gut, ich werde es ganz sicher nachkochen. Ich freue mich drauf. Schreibe dir dann, wie es gelungen ist.

    Liebe Grüsse
    Verena😀

    Antworten
  9. Conny

    Nachdem alle vom pulled pork reden, wollte ich das auch mal versuchen und dieses Rezept mit toller Anleitung ist wirklich sehr empfehlenswert. Ich würde nur beim nächsten mal die Menge der Nelken halbieren oder vl sogar weglassen, weil mein Mann Nelken hasst ;o). Und da ich keinen Cranberrysirup zu Hause hatte, nahm ich einfach die selbe Menge Preiselbeermarmelade.

    Antworten
    1. Mimi Autor

      Hallo Conny,
      das freut mich sehr, dass es insgesamt ganz gut geklappt hat. Mit manchen Gewürzen muss ich auch hin und wieder variieren. Denn nicht jeder mag die gleichen Geschmäcker. Aber zum Glück geht das ja immer ohne Probleme. Und die Idee mit der Preiselbeermarmelade hört sich auch super an. Bei mir ist es mit dem Cranberrysirup eigentlich auch eine in der Not geborene Variante. Ich hatte eben nur noch diesen Sirup da. So ist Kochen eben manchmal 😉
      Dir noch einen schönen Tag und Danke für die Rückmeldung, Mimi

      Antworten
    1. Mimi Autor

      Hallo Jan,
      der Topf kann dann direkt für das Fleisch verwendet werden. Der Rost dient ja in erster Linie dazu, dass alles, was herunter tropfen könnte, aufgefangen wird.

      Viele Grüße, Mimi

      Antworten
  10. Christopher Weber

    Hallo Mimi,

    kann man die Zeit im Ofen auch auf zwei Tage aufteilen?
    Also Tag 1 200°Grad und Tag 2 dann die 120° bzw. 95° Kerntemperatur?

    Rezept hört sich auf jeden Fall Spitzenklasse an und wird in zwei Wochen getestet.

    Besten Dank hierfür.

    Gruß,
    Christopher

    Antworten
    1. Mimi Autor

      Schönen guten Abend Christopher,

      Ich denke, dass es gehen müsste. Habe es jedoch noch nicht getestet.
      Ich habe jedoch einmal eine sechsstündige Pause zwischen der 200C Phase und der niedrigeren Temperatur eingelegt.
      Das Fleisch war in der Zwischenzeit in Alufolie eingepackt.

      Viele Grüße und gutes Gelingen,

      Mimi

      Antworten
  11. Olaf

    Hallo,
    bin gerade am Verdauen !!!
    Klasse Rezept, habe in der 120 Grad-Phase zwischendurch noch ein wenig Cola in die Bratenschale gegeben damit von der Marinade nichts anbrennt und habe auch damit halbstündlich das Fleisch übergossen.
    Den Rest davon habe ich dann zum Schluß mit etwas Wasser verdünnt, damit ich alles aus der Schale bekam, leicht einreduziert und durch ein Sieb in die eh schon tolle BBQ-Soße gegeben – ein Traum.
    Danke für Deine Mühe.
    Gruß
    Olaf

    Antworten
  12. Regina Hapka

    Hallo, danke für dieses lecker Rezept. Allerdings habe ich mal eine Frage zur Barbecuesauce. Ist es richtig das dort “2”Eßlöffel Salz rein kommen? Finde das ziemlich salzig, oder irre ich mich? Glg

    Antworten
    1. Mimi Autor

      Hallo Regina,
      entschuldige die späte Antwort. Wenn ich das Rezept noch richtig in Erinnerung habe, war es wirklich relativ viel Salz, um die Süße der Cola auszugleichen. Falls es dir jedoch als etwas zu viel erscheint, dann taste dich am besten mit weniger Salz langsam heran. Geschmäcker sind ja immer auch verschieden. Viele liebe Grüße und einen guten Rutsch ins Neue Jahr, Mimi

      Antworten
  13. Timo Vogelsang

    Hey, war bei dir während des Garens irgendwelche Flüssigkeit im Bräter?
    Bei mir war der Bräter die ganze Zeit trocken .. Deshalb habe da jetzt immer noch ein bisschen mehr von der Whyskey-Cola-Gewürzmischung dazugegeben, weil ich befürchtet habe dass das Fleisch zu trocken wird.
    Viele Grüße
    Timo

    Antworten
    1. Mimi Autor

      Hallo Timo,
      ich hatte keine zusätzliche Flüssigkeit im Bräter, sondern so wie du es auch vor hattest, regelmäßig das Fleisch mit der Whyskey-Cola-Mischung beträufelt. Ich wünsche Dir gutes Gelingen und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
      Viele liebe Grüße, Mimi

      Antworten
  14. Markus

    Hallo Mimi,
    Heute habe ich das erste mal das Pulled Pork nach deinem Rezept gemacht!
    Ich bin sowas von begeistert!
    Es ist zwar sehr Zeitintensiv aber dafür lohnt es sich!
    Ich werde es wieder machen!!
    Danke!!!

    Antworten
    1. Mimi Autor

      Hallo Markus,
      danke dir für deine super Rückmeldung! Ja, es stimmt, das Rezept ist sehr zeitintensiv – aber ich muss gestehen, dass es bei mir schon sehr oft immer wieder gewünscht wurde – daher lohnt sich die Arbeit dann auch.
      Ich freue mich sehr, dass Du es wieder machen möchtest.
      Viele liebe Grüße, Mimi

      Antworten
  15. Steffi Jansen

    Hi Mimi ☺
    Am Wochenende hab ich dein Pulled Pork gemacht…. Was soll ich sagen? ES WAR GENIAL 👍👍👍 Meine Gäste waren schwer begeistert !!! Mein Mann hat sich erst ein bisschen gesträubt mir 200 ml Whisky (ich hab mal gleich das doppelte Rezept gemacht 🙈) aus seiner wirklich großen Whiskysammlung zu geben, aber….. es hat sich gelohnt!!! Eben haben wir den kleinen Rest vertilgt 😊 Danke für das tolle Rezept, wir werden es sicherlich öfter machen 🍗
    Ganz liebe Grüße vonne Steffi 🙋

    Antworten
    1. Mimi Autor

      Liebe Steffi,
      vielen lieben Dank für dein Feedback! Es freut mich sehr, dass Euch das Rezept geglückt ist und es Euch dann auch noch so gut geschmeckt hat! Mein Mann ist auch immer nicht sonderlich begeistert, wenn ich an seinen Whisky-Schrank gehe, doch am Ende überzeugte Ihn das Ergebnis auch 😉 Es freut mich sehr, dass es Euch und Euren Gästen so gut geschmeckt hat! Viele liebe Grüße, Mimi

      Antworten

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