Dinkel-Spätzle*

Einer der Klassiker der schwäbischen Küche – und ein wirkliches Basic für meinen Foodblog sind schwäbische Dinkel-Spätzle. Durch das Dinkelmehl bekommen die Spätzle einen nussartigen Geschmack. Die Spätzle gibt es bei meinen Rezepten häufiger mal als Beilage – oder auch als Grundlage. Daher wandern diese leckeren, schwäbischen Spätzle nun in die Kategorie Basics.

Bitte kommt jedoch nie auf die Idee die Spätzle als Nudeln zu bezeichnen! – Nein! Es sind keine Nudeln, sondern Spätzle – ohne wenn und aber. 

Prinzipiell ist zur Spätzleherstellung in der eigenen Küche kein besonderes Werkzeug notwendig. Ein Kochtopf, eine Schüsel, ein Schaumlöffel, ein Brettchen und ein Küchenmesser genügen schon.

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Zubereitung Dinkel-Spätzle:

* 500g Dinkelmehl Typ 1050 * 4 Eier * 200ml Wasser Aus dem abgewogenen Mehl (z.B. mit dieser Küchenwage*), Eiern, Salz und Wasser einen festen, glatten Teig herstellen. Und ihn möglichst schnell in ein reichlich kochendes Salzwasser schaben (z.B mit diesem Spätzles-Schabebrett*). Sollte man die Schabtechnik nicht beherrschen, bietet sich auch eine Spätzles-Drucke (z.B. diese hier*) an. Hier kann der Teig eingefüllt und in das Wasser gedrückt werden. Falls ihr diese Gerätschaft nicht zu Hause habt, könnt ihr auch ein großlöchriges Sieb nehmen, den Teig in das Sieb füllen und mit einem Teigschaber den Teig in das Wasser drücken. Die Spatzen erst nach dem Aufkochen mit einem Schaumlöffel (z.B. diesem hier*) herausfischen. Und fertig.
Tipps: Es können bei Bedarf auch Wasser durch Eier und umgekehrt ersetzt werden. Dabei sollten mindestens 2 Eier auf 500 g Mehl benutzt werden. Das Wasser kann vollständig durch Eier ersetzt werden (wobei man dann auch mehr Eigelb als Eiweiß benutzen kann). Ein Teil des Mehls kann auch durch Hartweizengrieß oder Weizendunst ersetzt werden. Dadurch werden die Spätzle kerniger und fester. Außerdem weichen sie dann nicht so schnell auf, wenn sie länger auf der Platte liegen bleiben. (Das dürfte eigentlich sowieso nicht passieren …) Spätzle lassen sich auf Vorrat machen und sie bleiben in einem verschließbaren Gefäß(z.B. diesem hier*) auch im Kühlschrank frisch.
Falls ihr die Spätzle noch typisch schwäbisch verfeinern wollt, dann macht noch eine Schmelze dazu. Schmelze auf Spätzle sind im Grunde nichts anderes als in Butter oder Margarine angeröstete Semmelbrösel. Die Schmelze wurde seit jeher bei Festen zubereitet um den Spätzle einen besonders festlichen Touch zu geben. Man braucht dazu einfach 1 EL Butter mit 2 EL Semmelbröseln und eine kleine Pfanne. Die Butter wird erhitzt und darin die Semmelbrösel angebraten. Wenn alles golden ist, kommt die Schmelze über die Spätzle. Und fertig. Lasst Euch die Dinkel-Spätzle gut schmecken! 

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