Spekulatius Weihnachtsmenü

Spekulatius Weihnachtsmenü 

Mein leckeres Spekulatius Weihnachtsmenü möchte ich der lieben Charlotta von Charlottas Küchentisch widmen. Sie feiert am 19. Dezember 2016 ihren zweiten Bloggeburtstag und das muss natürlich gebührend gefeiert werden. Daher hat sie das Blogevent “Weihnachten ist überall” auf die Beine gestellt.Herzlichen Glückwunsch liebe Charlotta! Ich mag deinen Blog sehr gerne und bin von Anfang an schon mit dabei – als Fan versteht sich. Schön, dass du so viel Engagement und Seele in deinen Blog steckst! Herzlichen Glückwunsch und sei umarmt <3

Blogevent, Weihnachten ist ueberall, Gewinnspiel, Weihnachtsrezepte

Du wünscht dir einen Einblick in unsere weihnachtlichen Küchen, unsere Gebräuche und weihnachtlichen Familientraditionen, diesen möchte ich dir und euch gerne bieten. Dieses Event entspricht so ganz meinem eigenen Geschmack, denn ich bin ein sehr großer Weihnachtsfan.

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Die Zeit vor Weihnachten gehört mit der Vorfreude für mich schon mit dazu. Wenn der Totensonntag vorbei ist, der Erste Advent näher rückt, dann beginnen meine Weihnachtsvorbereitungen. Zuvor ist für mich noch Herbst und Erntezeit oder auch Winterzeit. Die wirkliche Weihnachtszeit beginnt für mich erst fünf Wochen vor Heiligabend.

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Dann werden die Fenster dekoriert, die Kerzen in den Räumen verteilt und ich beginne mit meiner Weihnachtsbäckerei. Denn Bredla, wie die Weihnachtsplätzchen bei uns heißen, gibt es bei uns nur in der Weihnachtszeit. Nicht zuvor und eigentlich auch fast nicht mehr nach Silvester. Ihr kennt das sicherlich auch, jedes Jahr gibt es ein paar Klassiker, die in keiner Weihnachtszeit fehlen dürfen. Für mich sind das Zimtsterne, Vanille-Kipferl, Domino-Steine und Spekulatius.

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Spekulatiuskekse gehören für mich in die weihnachtliche Zeit. Der Geschmack, der würzige Geruch. Da in der Weihnachtszeit nicht nur süßes Gebäck gegessen wird, möchte ich Euch heute ein leckeres Weihnachtsmenü vorstellen. Es ist für mich mein Spekulatius Weihnachtsmenü. Dieses Spekulatius Weihnachtsmenü besteht aus Schweine-Medaillons aus dem Backofen mit einer leckeren Spekulatius Kruste, eine Schokoladen-Chai-Birne mit Preiselbeeren als süße, weihnachtliche Beilage und dazu ein selbst gemachtes Kartoffelgratin mit Feldsalat.

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Zubereitung Spekulatius Weihnachtsmenü: 

Da das Kartoffelgratin am längsten braucht, solltet ihr zunächst mit dem Kartoffelgratin beginnen und euch dann den Schweinemedaillons mit der Spekulatiskruste, der Schoko-Chaibirne und dem frischen Feldsalat widmen.

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Zubereitung Kartoffelgratin: 

(für vier Portionen)

* 800g weichkochende Kartoffeln

* 500ml Sahne

* Salz und Pfeffer

* Muskatnuss

* Thymian

* 1 Knoblauchzehe 

* 75g geriebener Emmentaler

* 1 EL Butter 

Zunächst wird die Sahne zusammen mit den Gewürzen in einem Topf erhitzt. Ihr könnt dann auch die Butter in der warmen Sahne auflösen. Achtet jedoch darauf, dass die Sahne nicht einbrennt oder überkocht.

Die Kartoffeln werden geschält und in sehr dünne Scheiben gehobelt. Ich bin wirklich für hobeln, denn so werden die Scheiben schön dünn und es geht schneller.

Nun wird die Auflaufform mit den Kartoffelscheiben bestückt. Diese werden schubbenförmig in die Auflaufform gelegt. Anschließend wird die Sahnemischung über die Kartoffeln gegossen.

Nun wandert das Kartoffelgratin für 30 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen. Bevor der Käse auf das Kartoffelgratin kommt, könnt ihr die Gewürz-Stängel  noch heraus nehmen. Falls sich kleine Blätter lösen, dann ist das gut, das bringt noch Geschmack. Versucht jedoch die Stile komplett zu entfernen. Nach den 30 Minuten kann der Käse über das Kartoffelgratin verteilt werden. Schaltet nun den Backofen aus und lasst das Kartoffelgratin bei der Restwärme noch 10-15 Minuten nachgaren. So wird der Käse schön flüssig, verbrennt nicht und die Kartoffeln können die restliche Flüssigkeit aufnehmen.

Falls zuvor das Kartoffelgratin zu dunkel werden sollte, könnt ihr es noch mit einer Folie oder einem Deckel abdecken.

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Zubereitung Schoko-Chai-Birnen: 

* eine Birne 

* Zahnstocher 

* 1,5 EL Schoko-Chai Tee 

* Zartbitterschokoladenraspel 

* Milch 

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Die Birne wird halbiert und mit einem Zahnstocher werden mehrere Löcher in die Birne gestochen, so dass der Schoko-Chai richtig schön einziehen kann. Die Birne wird nun gemeinsam mit Schoko-Chai (ich nehme meist den YogiTea) 20min in Milch gekocht. Danach die Gewürze aus der Milch absieben und die Birne von den Gewürzen säubern. Diese wird nun in Viertel geschnitten und gemeinsam mit den restlichen Beilagen angerichtet. Ihr könnt nun noch ein wenig Zartbitterschokoladenraspel über die Schoko-Chai-Birnen streuen. Den Schoko Chai sollte man natürlich nicht vergessen zu trinken, er schmeckt nun auch noch leicht nach Birne.

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Vorbereitungen Schweinemedaillons mit Spekulatiuskruste:

Falls noch vorhanden, sollte man die dünne silbrige Haut und die Sehnen entfernen, damit die Schweine Medaillons beim Braten zart werden.Das Fett lasse ich sehr gerne dran, da Fett bekanntlich ein Geschmacksträger ist. Wer es jedoch etwas fettärmer mag, kann das Fett auch noch entfernen, verzichtet dann jedoch auf Geschmack.

Anschließend wird die Schweinelende in ca. fünf Zentimeter dicker Scheiben geschnitten. Achtet darauf, dass ihr die Anfangs- und Endstücke der Schweinelende nicht für die Medaillons verwendet. Ich friere sie entweder ein und mache daraus Geschnetzeltes oder es gibt am nächsten Tag direkt Geschnetzeltes, eine Reispfanne mit Schweinegeschnetzeltem oder auch kurz angebratene Filetstreifen für den Salat als Beilage. Da gibt es sehr viele Verwendungsmöglichkeiten.

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Zubereitung Schweinemedaillons mit Spekulatiuskruste aus dem Backofen: 

* Schweinemedaillons

* 1 TL Schweineschmalz

Zunächst werden die Schweinemedaillons in einer heißen Pfanne mit etwas Schweineschmalz von allen Seiten kurz angebraten. Wenn die Schweinemedaillons kurz angebraten wurden, könnt ihr mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Bitte nicht vor dem Anbraten, da der Pfeffer ansonsten leicht bitter werden würde.

Jetzt können die Schweinemedaillons in einer Backofengeeigneten Pfanne oder anderen Form direkt in den Backofen. Dieser sollte zuvor schon auf 160°C vorgeheizt sein. Lasst die Schweinemedaillons nun für 10 Minuten im Backofen. In der Zwischenzeit könnt ihr die Spekulatiuskruste vorbereiten.

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Spekulatiuskruste: 

* 100g Butter 

* 150g Spekulatiuskekse 

* 1 TL getrockneter Majoran 

* Meersalz

* Cyennepfeffer

* Zimt

* Orangenschalenzesten 

 

Zunächst müsst ihr Zesten von der Orangenschale machen und diese mit den Spekulatiuskeksen und dem Majoran in einen Mörser geben und fein zerkleinern. Die Spekulatiuskekse könnt ihr auch einfach in einen Gefrierbeutel geben, diese dann mit dem Wellholz zerkleinern. Die Butter zerlasst ihr und verrührt sie in einer Schüssel mit Spekulatiusmischung und den Gewürzen. Ihr könnt die Kruste auch gerne zwischendurch abschmecken, da ja alles roh gegessen werden kann. Bedenkt jedoch, dass das Schweinemedaillon sehr dezent gewürzt wurde und so der Geschmack hauptsächlich von der Kruste kommt. Übertreibt es jedoch auch nicht mit Pfeffer und Salz.

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Wenn die Medaillons ihre 10 Minuten im Backofen waren, können sie mit der Spekulatiuskruste belegt werden. Versucht die Masse gleich dick auf allen Medaillons zu verteilen. Sie darf gerne 1-2 Zentimeter dick sein. Muss aber nicht. Das hängt auch von der Medaillongröße ab.

Anschließend wandert die Pfanne mit den Schweinemedaillons und der Spekulatiuskruste wieder zurück in den Backofen. Grillt sie nun von oben ganz kurz bei großer Hitze, so dass eine schöne Kruste entsteht. Und schon sind die Schweinemedaillons mit Spekulatiuskruste aus dem Backofen fertig und können mit den jeweiligen Beilagen gegessen werden.

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Zubereitung Feldsalat mit Himbeer-Dressing: 

* 2 EL Himbeeressig

* 2 EL Olivenöl 

* 1 EL Senf 

* 3 TL Tannenhonig 

* Pfeffer und Salz 

Zunächst säubert und wascht ihr den Feldsalat. Anschließend mischt ihr alle Zutaten für das Himbeer-Dressing und träufelt das Dressing über den Feldsalat.

 

Da nun alle Bestandteile für das Spekulatius Weihnachtsmenü fertig sind, könnt ihr die Schweine-Medaillons aus dem Backofen mit einer leckeren Spekulatius Kruste, die Schokoladen-Chai-Birnen-Schnitze mit Preiselbeeren als süße, weihnachtliche Beilage und dazu ein selbst gemachtes Kartoffelgratin mit Feldsalat anrichten und genießen.

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Ich wünsche Charlotta noch einmal alles Gute zu ihrem Bloggeburtstag und Euch allen eine wunderschöne Weihnachtszeit! Lasst Euch mein Spekulatius Weihnachtsmenü gut schmecken. Viele liebe Grüße, Eure Mimi. 

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Traum in Pink mit Spekulatius und Granatapfel

Mein Traum in Pink mit Spekulatius und Granatapfel…. Doch wo fange ich nur am Besten an?

Eigentlich habe ich immer einen sehr großen Respekt vor Torten, Kuchen und sämtlichem süßen Gebäck. Ich mag Süßes zwar sehr gerne, doch ich traue mich seit Jahren nur sehr selten ran – somit fehlt mir oft auch die Übung (im Vergleich zum Kochen, denn das mache ich ja tagtäglich…) Vielleicht kennt ihr das ja. Und wenn ich dann doch mal etwas süßes backe und es gelingt, dann freue ich mich immer wie eine kleine Schneekönigin. 

Meine Torten- und Kuchenansprüche sind an mich selbst schon etwas hoch. Das muss ich zugeben. Meine Tante backt für ihr Leben gerne und wirklich sehr, sehr gut. Egal welche Torte oder welche Süßspeiße man sich wünscht – besonders an Geburtstagen – sie überrascht einen damit. Mein Standardwunsch war jedes Jahr wieder eine Bisquitrolle – und jedes Jahr gab es eine andere Variation – ich wusste garnicht, welche denn die Beste war. 

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Sie war auch diejenige, die in meiner Kindheit hin und wieder auf mich aufpasste. Und häufig waren wir dann zu zweit in der Küche – ich half ihr beim Kochen, deckte den Tisch und faltete Servietten. Egal welcher Wochentag es war. Daran erinnert sie sich noch heute, dass es mir stets sehr wichtig war eine schöne Atmosphäre für ihr Essen oder ihren Kuchen zu zaubern. Daher verwunderte sie es auch nicht, dass ich nun meinen eigenen Foodblog habe. Auch wenn sie damit nicht sehr viel anfangen kann, mit weit über 70 ist sie noch nicht sonderlich internetaffin. Doch sie freut sich und das bereitete mir auch eine sehr große Freude. 

Doch nun zurück zum Backen von Torten, Kuchen und anderen Leckereien. Immer wieder wenn ich eine besonders leckere Torte oder einen Kuchen fertig habe, denke ich im Stillen bei mir “Der würde Tante Frieda sicherlich auch schmecken”. Und genau so ein Tante Frieda Kuchen ist dieser Traum in Pink mit Spekulatius und Granatapfel. Ein knuspriger Spekulatiusboden mit einer Quarkcreme und oben drauf noch eine Schicht Joghurt-Granatapfel-Creme. Lecker winterlich und perfekt um die letzten Spekuliatiuskekse im Haushalt zu verwerten. 

Ach ja, noch zu den Fotos. Wundert Euch nicht – leider hatte ich mich in der Zeit etwas verschätzt und das Sonnenlicht war schon wieder weg – Winter eben – somit ist die Belichtung nicht ganz optimal geworden. Doch wie ich meine Qualitätskontrolle so gerne in diesem Falle zitiere: “meeegggaaaaa lecker!”

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Zubereitung Spekulatiusboden: 

* 100g Kristallzucker

* 200g weiche Butter

* 1 Ei

* 300g feine Spekulatiusstreusel 

* Salz

* Zitrone 

Zunächst kommen die Spekulatiuskekse in einen Gefrierbeutel, dieser wird verschlossen und mit einem Wellholz so lange bearbeitet, bis Spekulatiusstreusel oder auch Spekulatiusmehl entstanden ist. Falls ihr eine andere Methode verwendet, geht das natürlich auch 😉

Die weiche Butter mit dem Zucker, den Gewürzen und dem Ei verkneten, dann die feinen Spekulatiusstreusel unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Ich hatte bei der Zitrone die abgeriebenen Zesten einer Zitrone genommen und dann noch eine Prise Salz.

Diesen Teig nun kühlen und wenn er fest ist, mit einer groben Haushaltsreibe reiben. Ich hab den Teig kurzerhand in das Gefrierfach gepackt und als er schön fest war, wurde er sowohl geraspelt, als auch mit einem großen Messer in Stücke gehackt.

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Nun wird der Tortenreif eingefettet. Darauf hin die Krümel in dem Tortenreif verteilen und bei ca. 165°C knusprig backen. Wie lange genau die Backzeit ist, kann etwas variieren, jeh nach dem wie kalt die Krümel vor dem Backen sind und wie dick sie auch geraspelt sind. Achtet bitte darauf, dass der Boden nicht verbrennt, jedoch eine schöne knusprige Konsistenz bekommt.

Die Krümel backen zusammen und ergeben so den Boden von der Torte.

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Zubereitung Quark-Creme: 

* 250g Joghurt

* 250g Quark 40% 

* 220g Zucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 7 Blatt Gelantine

* Saft einer Zitrone

* 500g Schlagsahne

Für die Quark-Creme wird die Gelantine in sehr kaltem Wasser eingeweicht. Dann Quark, Joghurt, Zucker und Zitronenabrieb gut verrühren. Die aufgeschlagene Sahne wird unter gehoben. Nun die Gelatine gut ausdrücken und  mit dem Zitronensaft auf ca. 50°C erwärmen. Einen kleinen Teil der Joghurtmasse zur Gelantine geben (zur Temperaturangleichung), dann diesen Teil zurück in den übrigen, großen Teil der Joghurtmasse leeren. Alles gut vermischen und zum Schluss die geschlagene Sahne unterheben. diese Creme in die Tortenform füllen und kalt stellen.

Ich hatte die Creme über Nacht im Kühlschrank stehen, dann war sie am nächsten Morgen perfekt.

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Zubereitung Joghurt-Granatapfel Creme: 

* 150g pürierte, passierte Granatapfelkerne

* 150ml Naturjoghurt

* 60g Zucker

* 4 Blatt Gelantine

* 20g Cointreau 

Für die Joghurt-Granatapfel Creme die Gelantine in sehr kaltem Wasser einweichen, dann gut ausdrücken und mit dem Cointreau auf ca. 50°C erwärmen.

Aus den pürierten und passierten Granatapfelkernen wird zusammen mit dem Joghurt und dem Zucker eine homogene Masse im Mixer hergestellt.

Nun einen kleinen Teil der Masse zur Gelantine geben (zur Temperaturangleichung), dann diesen Teil zurück in den übrigen, großen Teil der Masse leeren. Alles gut vermischen und auf die gestockte Quark-Creme geben. Gut abkühlen lassen und im Idealfall noch dekorieren, bevor die Torte serviert werden kann. Bei mir reichte es leider zeitlich nicht mehr für die Dekoration. Ich kann mir jedoch sehr schön ein paar vereinzelte Granatapfelkerne darauf vorstellen.

Die Joghurt-Granatapfel Creme kühlte bei mir ca. 6 Stunden. Dann war es perfekt.

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Noch eine Idee am Rande: Falls ihr die Gelantine durch eine vegetarische Alternative ersetzt, gelingt diese Torte sicherlich auch!

 

Lasst Euch den Traum in Pink mit Spekulatius und Granatapfel gut schmecken! Wir waren begeistert und es wird sie sicherlich wieder einmal geben! 

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Schweinefilet mit Spekulatiuskruste

Das Filet, oder auch die Lende, ist ein besonders zartes, mageres und saftiges Fleisch. Es gibt so viele leckere Zubereitungsmöglichkeiten für Filet, dass ich garnicht weiß, wo ich anfangen soll.

Doch ich hatte einfach mal wieder Lust auf ein wenig Abwechslung und Kreativität in meinem Kochtopf und somit habe ich mich an einem mit Honig, Sherry und Pfeffer glasiertem Schweinefilet mit selbst gemachter Spekulatiuskruste, dazu Käse-Spätzla und gedämpftem Rosenkohl versucht. Und ich muss Euch gestehen, es ist mir sehr gut gelungen. Die pikante Mischung aus Süß, Bitter und Salzig war ein Traum. Hinzu kam, dass das Filet auf den Punkt Medium wurde. Ich war wirklich von meiner Filet-Kunst begeistert.

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Um es zu erläutern, es war mein zweites Filet, dass ich selbst zubereitet habe. Bisher war ich beim Filet immer nur der „Hilfskoch“. Daher war ich auch ein wenig stolz auf das gelungen Essen. Normaler Weise hat mein Mann stets Lust und Laune das Fleisch zu grillen oder anzubraten. Steak, Filet und alles Grillgut fällt eigentlich in seinen Interessenbereich. Etwas klischeehaft ich weiß –  doch irgendwie hat es sich in den letzten Jahren so eingespielt. So war ich umso glücklicher, dass mir dieses Rezept gelungen ist. Und es ist sicherlich eines jener Rezepte, die ich selbst gerne wieder kochen möchte. 

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Zubereitung glasiertes Schweinefilet:
* ein Schweinefilet

* eine Schalotte

* zwei Zehen Knoblauch

* drei EL Honig

* drei EL Sherry, ich hatte den Sherry von von Marqués Campoalto

ein EL schwarze Pfefferkörner

* eine Chilischote

* Öl zum Anbraten

* ein EL Butter

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Zunächst befreit ihr das Schweinefilet von Fettresten und der Silberhaut. Nun reibt ihr das Schweinefilet mit Knoblauch und einem EL Öl ein und lasst es in einem luftdichten Gefäß im Kühlschrank circa eine Stunde ruhen.

Zwischendurch könnt ihr die Marinade zubereiten:
Ihr nehmt alle Zutaten und mixt sie mit einander. So lange, bis eine flüssige Konsistenz entsteht.

Nun könnt ihr das Filet auf geringer Hitze rundherum anbraten. Während des Anbratens könnt ihr Löffelweise die Marinade über das Filet tröpfeln. Es ist wichtig, dass ihr das Filet regelmäßig umdreht. So verfahrt ihr für ca. 5min.

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Weiterverarbeitung und Spekulatiuskruste: 
Am Ende ist das Fleisch glänzen überzogen und die Soße hat eine sirupartige Konsistenz. Aus der Butter und den Spekulatius arbeitet ihr eine Art Teig. Zerbröselt die Kekse und mischt sie mit der Butter. Diese Masse kommt nun als Kruste auf das Schweinefilet.
Nun wird das Filet in Backpapier in eine Auflaufform gepackt, zu einem kleinen Päckchen verschnürt und im auf 120°C vorgeheizten Backofen noch ca. 25-30 Minuten ziehen gelassen.

 

Zubereitung Käse-Spätzle:
* 500g Dinkelmehl Typ 1050

* 4 Eier

* 200ml Wasser

* 100ml Milch

* Pfeffer

* Salz

* Muskatnuss

* 150g Käse 

* eine Schalotte

* Butter zum Anbraten 

* Röstzwiebel 

Aus Mehl, Eiern, Salz und Wasser einen festen, glatten Teig herstellen. Und ihn möglichst schnell in ein reichlich kochendes Salzwasser schaben.
Sollte man die Schabtechnik nicht beherrschen, bietet sich auch eine Spätzles-Drucke an. Hier kann der Teig eingefüllt und in das Wasser gedrückt werden. Falls ihr diese Gerätschaft nicht zu Hause habt, könnt ihr auch ein großlöchriges Sieb nehmen, den Teig in das Sieb füllen und mit einem Teigschaber den Teig in das Wasser drücken.
Die Spatzen erst nach dem Aufkochen herausfischen. Und fertig.

Diese Spätle werden nun mit den klein geschnitten Schalottenstückchen in Butter angeschwitzt,  mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzt und mit der Milch abgelöscht. Die Milch wird nun so lange mit gekocht, bis fast keine Milch mehr da ist. Nun reduziert ihr die Hitze, gebt den klein geriebenen Käse hinzu und deckt die Pfanne mit einem Deckel ab. Nach ein paar Minuten sind die Käse-Spätzle fertig. Mit etwas Röstzwiebel servieren – so lecker.

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Zubereitung gedämpfter Rosenkohl: 

* Rosenkohl

* 200ml Gemüsebrühe

* Saft einer Zitrone 

Der Rosenkohl wird zunächst geputzt und die dreckigen Blätter werden weg geschnitten. die Gemüsebrühe und der Zitronensaft kommen nun gemeinsam im einen Schnellkochtopf. Auf das eingelegte Gitter kommt nun der Rosenkohl in den Schnellkochtopf. Dieser wird einmal richtig stark erhitzt, dann wird die Hitze reduziert bzw. ausgeschaltet und nach ca. 15 min kann der Topf geöffnet werden und der Rosenkohl ist bissfest fertig. Eine wunderbar leichte Rosenkohl-Variation.

 

Lasst Euch das Schweinefilet mit Spekulatiuskruste gut schmecken! Wir waren begeistert und überlegen das ganze mit einem Rinderfilet eventuell an Weihnachten zu testen. 

 

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