Medaillons aus der Pfanne mit Pilzen, Tomaten und Sahne-Sauce mit Thymian

Ein schnelles, leckeres und einfaches Sonntagsgericht sind Medaillons mit Pilzen, Tomaten und Sahne-Sauce aus der Pfanne. Mit diesem Rezept kommt Abwechslung bei Euch auf den Tisch. Mit beliebten Zutaten werden zarte Schweinemedaillons schmackhaft variiert und Ihr zaubert ein wahres Festagsgericht. Das Fleisch wird zart, die Sauce ist herzhaft und sahnig und ihr steht nicht länger als 25min in der Küche.

Als Beilage zu meiner Maidaillons-Pfanne bietet sich Reis an. Ich bin dieses mal einem Werbe- bzw. Verpackungstrick zum Opfer gefallen. Ihr habt sicherlich schon diesen lila Reis im Laden gesehen. Genau diesen musste ich heute uuuuuuuuuunbedingt kaufen und testen. Denn, so denkt die Foodbloggerin, „der sieht auf den Fotos sicher richtig super aus!“…

Tja, irgendwie verändert die Foodbloggerei wohl doch meine Kaufgewohnheiten. Also habe ich diesen lila Reis gekocht und war schon richtig aufgeregt, ob er denn so hübsch aussehen wird, wie ich es mir erhoffte. Leider war es nicht so. Klar, die Farbe Lila ist noch zu erkennen, jedoch ist es nicht so intensiv, wie ich es mir erhofft habe. Und geschmacklich war er auch nicht besonders gut. Um es kurz zu machen: Als Beilage könnt ihr ganz normalen Reis kochen oder Spätzle, Nudeln, Knödel oder Klöße. Ich bin mir sicher, dass Euch etwas Leckeres einfallen wird.

Doch nun genug der Worte vorne weg, kommen wir direkt zu meinen Medaillons mit Pilzen, Tomaten und Sahne-Sauce mit Thymian.

Zutaten Medaillons mit Pilzen, Tomaten und Sahne-Sauce:

Medaillon-Pfanne reicht für 3-4 Personen

* 1 Schweinefilet / 8-10 Schweinemedaillons

* 400g braune Champignons 

* Butter zum Anbraten 

* 1 EL Butter für die Pilze 

* 1 EL Mehl 

* 100ml Weißwein 

* 500ml Sahne 

* Pfeffer

* Salz 

* frischer Thymian 

* Cocktailtomaten 4Stk. pro Person 

Zubereitung Medaillons mit Pilzen, Tomaten und Sahne-Sauce:

Zunächst solltet ihr die Zutaten vorbereiten, so dass Ihr während des Kochens nicht noch zusätzlich Schnibbeln und Vorbereiten müsst. Daher wascht ihr das Schweinefilet, trocknet es und schneidet es in 8 bis 10 Medaillons. Die genaue Anzahl hängt von der Größe des Schweinefilets ab. Zudem bereitet ihr die braunen Champignons vor. Schneidet unten den Anschnitt des Stils ab, viertelt die sauberen Pilze. Anschließend wascht ihr den frischen Thymian. Die Cocktailtomaten werden ebenfalls gewaschen und halbiert. Das war es nun auch schon an Vorbereitungen.

Die Medaillons werden in Butter von beiden Seiten angebraten, bis sie leicht bräunlich werden. Nehmt nun die Medaillons aus der Pfanne, legt sie auf ein Teller und deckt sie mit einer Alu-Folie ab. Anschließend kommen die Pilze in die gleich Pfanne, wie zuvor die Medaillons. Die Pilze sollten in der gleichen Butter einige Minuten Schmoren, bis sie auch etwas Farbe bekommen haben. Gerne könnt ihr nun noch Butter und den frischen Thymian hinzu geben, deckt die Pfanne ab und lasst die Pilze noch zwei bis drei Minuten ziehen. Anschließend kommen die Pilze zu den Medaillons unter die Alu-Folie.

In die aromatisierte Butter kommt nun das Mehl. Bereitet aus der Butter und dem Mehl eine Mehlschwitze zu und löscht diese zunächst mit dem Weißwein und anschließend mit der Sahne ab. Rührt die Sahne-Sauce fleißig, bis kein Mehlklumpen mehr da sind. Schmeckt die Sauce mit Pfeffer und Salz ab, gebt die Pilze, die Medaillons und jetzt die frischen Cocktailtomaten dazu. Falls ihr in dem Gefäß etwas Fleisch- und/oder Pilzsaft findet, dann darf dieser natürlich zurück in die Sahne-Sauce, da dieser Saft viel Geschmack mit bringt. Verrührt alles noch einmal und fertig ist die Medaillon-Pfanne mit Pilzen, Tomaten und einer Sahne-Sauce mit Thymian.

Vor dem Servieren fischt Ihr noch den Thymian raus.

Lasst Euch die Medaillon-Pfanne mit Pilzen, Tomaten und Sahne-Sauce mit Thymian gut schmecken! Liebe Grüße, eure Mimi

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Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen

Schweinemedaillons sind feine, etwa Handflächengroße Stücke der Schweinelende oder auch Schweinefilet. Je nach Region wird das Filet unterschiedlich bezeichnet. Schweine Medaillons (engl. Medallions of pork, franz. Médaillons de porc, ital. Medaglioni di maiale, span. Medallones de cerdo) werden aus dem langen Filet Stück vom Schwein geschnitten. Die Medaillons sind bis zu 5 cm dick und rund. Das Fleisch ist besonders zart und braucht nur kurz gebraten zu werden. Soviel erstmal vorne weg. 

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Bei uns zu Hause war es mal wieder Zeit für eine leckere Fleischmahlzeit. Fleisch gibt es bei uns nicht jeden Tag, eher nur ein oder zwei mal in der Woche. Dafür ist uns die Fleischqualität und auch die Lebensbedingungen der Tiere sehr wichtig. Zum einen schmeckt das Fleisch aus artgerechter und biologischer Tierhaltung besser, es wird beim Verarbeiten nicht kleiner und zum anderen schwingt bei uns als Fleischessern auch immer noch eine moralische Komponente mit. Hierzu gibt es diverse Positionen unterschiedlichster Art. Ein Richten über Richtig oder Falsch möchte ich mir hier nicht anmaßen, sondern meine persönliche Sichtweise der bewussten Ernährung und Lebensweise viel mehr darstellen oder auch erläutern. 

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Also wenn es dann schon mal Fleisch gibt, dann darf es gerne etwas Leckeres sein. So auch bei diesem Gericht. Ich habe mich für Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen entschieden. Die Schweinemedaillons sind eigentlich sehr schnell zubereitet. Das ganze Essen ist, wenn ihr  nicht zwischendurch ein Foto-Shooting macht, innerhalb einer halben Stunde auf dem Tisch. 

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Als Beilagen gibt es bei uns ganz herbsttypisch Kartoffeln und Kräuterseitlinge. Das schöne an dem Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen ist jedoch, dass ihr mit den Beilagen sehr gut variieren könnt und es mit einem frischen Salat mit Kräutern und Blumen zum Beispiel ein leckeres Ostergericht wird. Oder im Sommer könnt ihr mit gegrillten Cocktailtomaten arbeiten. Anweihnachten wäre zum Beispiel eine Ergänzung mit Rotkohl und Preiselbeeren auch sehr lecker. Eurer Kreativität ist bei der Auswahl der Beilagen für die Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen keine Grenze gesetzt. 

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Doch bevor wir mit der Zubereitung des Gerichtes beginnen können, müssen wir uns zunächst der Vorbereitung der Schweinemedaillons widmen. 

Vorbereitungen:

Falls noch vorhanden, sollte man die dünne silbrige Haut und die Sehnen entfernen, damit die Schweine Medaillons beim Braten zart werden.Das Fett lasse ich sehr gerne dran, da Fett bekanntlich ein Geschmacksträger ist. Wer es jedoch etwas fettärmer mag, kann das Fett auch noch entfernen, verzichtet dann jedoch auf Geschmack.

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Anschließend wird die Schweinelende in ca. fünf Zentimeter dicker Scheiben geschnitten. Achtet darauf, dass ihr die Anfangs- und Endstücke der Schweinelende nicht für die Medaillons verwendet. Ich friere sie entweder ein und mache daraus Geschnetzeltes oder es gibt am nächsten Tag direkt Geschnetzeltes, eine Reispfanne mit Schweinegeschnetzeltem oder auch kurz angebratene Filetstreifen für den Salat als Beilage. Da gibt es sehr viele Verwendungsmöglichkeiten.

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Doch nun kommen wir zur Zubereitung der Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen. 

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Zubereitung Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen: 

* Schweinemedaillons

* 1 TL Schweineschmalz

 

Zunächst werden die Kräutermedaillons in einer heißen Pfanne mit etwas Schweineschmalz von allen Seiten kurz angebraten. Wenn die Schweinemedaillons kurz angebraten wurden, könnt ihr mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Bitte nicht vor dem Anbraten, da der Pfeffer ansonsten leicht bitter werden würde.

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Jetzt können die Schweinemedaillons in einer Backofengeeigneten Pfanne oder anderen Form direkt in den Backofen. Dieser sollte zuvor schon auf 160°C vorgeheizt sein. Lasst die Schweinemedaillons nun für 10 Minuten im Backofen. In der Zwischenzeit könnt ihr die Kräuterkruste vorbereiten.

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Kräuterkruste:

* 2-3 EL Semmelbrösel

* 3-4 EL Olivenöl

* Pfeffer und Salz

* eine Hand voll Basilikumblätter

* eine Hand voll Majoran

* eine Hand voll Schnittlauch

Die frischen Kräuter werden gewaschen und kommen dann mit dem Olivenöl und den Gewürzen in den Mörser. Wenn die Konsistenz relativ flüssig und schön grün geworden ist, könnt ihr mit dem Untermischen der Semmelbrösel beginnen. Wichtig ist, dass am Ende eine relativ kompakte Masse entsteht. Ihr könnt die Kruste auch gerne zwischendurch abschmecken, da ja alles roh gegessen werden kann. Bedenkt jedoch, dass das Schweinemedaillon sehr dezent gewürzt wurde und so der Geschmack hauptsächlich von der Kräuterkruste kommt. Übertreibt es jedoch auch nicht mit Pfeffer und Salz.

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Wenn die Medaillons ihre 10 Minuten im Backofen waren, können sie mit der Kräuterkruste belegt werden. Versucht die Masse gleich dick auf allen Medaillons zu verteilen. Sie darf gerne 1-2 Zentimeter dick sein. Muss aber nicht. Das hängt auch von der Medaillongröße ab.

Anschließend wandert die Pfanne mit den Schweinemedaillons und der Kräuterkruste wieder zurück in den Backofen. Grillt sie nun von oben ganz kurz bei großer Hitze, so dass eine schöne Kruste entsteht. Und schon sind die Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen fertig und können mit den jeweiligen Beilagen gegessen werden.

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Kräuterseitlinge:

* Kräuterseitlinge

* Zitronenzesten

* Chili

* Thymian

* Olivenöl

Gebt das Olivenöl in die Pfanne, legt die in Scheiben geschnittenen Kräuterseitlinge in die erhitzte Pfanne, gebt die Zitronenzesten, den Chili und den frischen Thymian hinzu und bratet die Pilze von beiden Seiten an, bis sie die gewünschte Farbe und Bissfestigkeit haben.

Zudem hab ich noch gekochte Kartoffeln serviert. Falls ihr die frische der Kräuter liebt, könnt ihr noch ein paar frische Kräuter mit auf das Teller legen. Es war eine leckere Kombination.

 

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Lasst Euch die Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen gut schmecken! Ich bin gespannt auf eure Beilagen-Variationen! 

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Schweinefilet mit Spekulatiuskruste

Das Filet, oder auch die Lende, ist ein besonders zartes, mageres und saftiges Fleisch. Es gibt so viele leckere Zubereitungsmöglichkeiten für Filet, dass ich garnicht weiß, wo ich anfangen soll.

Doch ich hatte einfach mal wieder Lust auf ein wenig Abwechslung und Kreativität in meinem Kochtopf und somit habe ich mich an einem mit Honig, Sherry und Pfeffer glasiertem Schweinefilet mit selbst gemachter Spekulatiuskruste, dazu Käse-Spätzla und gedämpftem Rosenkohl versucht. Und ich muss Euch gestehen, es ist mir sehr gut gelungen. Die pikante Mischung aus Süß, Bitter und Salzig war ein Traum. Hinzu kam, dass das Filet auf den Punkt Medium wurde. Ich war wirklich von meiner Filet-Kunst begeistert.

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Um es zu erläutern, es war mein zweites Filet, dass ich selbst zubereitet habe. Bisher war ich beim Filet immer nur der „Hilfskoch“. Daher war ich auch ein wenig stolz auf das gelungen Essen. Normaler Weise hat mein Mann stets Lust und Laune das Fleisch zu grillen oder anzubraten. Steak, Filet und alles Grillgut fällt eigentlich in seinen Interessenbereich. Etwas klischeehaft ich weiß –  doch irgendwie hat es sich in den letzten Jahren so eingespielt. So war ich umso glücklicher, dass mir dieses Rezept gelungen ist. Und es ist sicherlich eines jener Rezepte, die ich selbst gerne wieder kochen möchte. 

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Zubereitung glasiertes Schweinefilet:
* ein Schweinefilet

* eine Schalotte

* zwei Zehen Knoblauch

* drei EL Honig

* drei EL Sherry, ich hatte den Sherry von von Marqués Campoalto

ein EL schwarze Pfefferkörner

* eine Chilischote

* Öl zum Anbraten

* ein EL Butter

* 6 Spekulatuis

Zunächst befreit ihr das Schweinefilet von Fettresten und der Silberhaut. Nun reibt ihr das Schweinefilet mit Knoblauch und einem EL Öl ein und lasst es in einem luftdichten Gefäß im Kühlschrank circa eine Stunde ruhen.

Zwischendurch könnt ihr die Marinade zubereiten:
Ihr nehmt alle Zutaten und mixt sie mit einander. So lange, bis eine flüssige Konsistenz entsteht.

Nun könnt ihr das Filet auf geringer Hitze rundherum anbraten. Während des Anbratens könnt ihr Löffelweise die Marinade über das Filet tröpfeln. Es ist wichtig, dass ihr das Filet regelmäßig umdreht. So verfahrt ihr für ca. 5min.

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Weiterverarbeitung und Spekulatiuskruste: 
Am Ende ist das Fleisch glänzen überzogen und die Soße hat eine sirupartige Konsistenz. Aus der Butter und den Spekulatius arbeitet ihr eine Art Teig. Zerbröselt die Kekse und mischt sie mit der Butter. Diese Masse kommt nun als Kruste auf das Schweinefilet.
Nun wird das Filet in Backpapier in eine Auflaufform gepackt, zu einem kleinen Päckchen verschnürt und im auf 120°C vorgeheizten Backofen noch ca. 25-30 Minuten ziehen gelassen.

 

Zubereitung Käse-Spätzle:
* 500g Dinkelmehl Typ 1050

* 4 Eier

* 200ml Wasser

* 100ml Milch

* Pfeffer

* Salz

* Muskatnuss

* 150g Käse 

* eine Schalotte

* Butter zum Anbraten 

* Röstzwiebel 

Aus Mehl, Eiern, Salz und Wasser einen festen, glatten Teig herstellen. Und ihn möglichst schnell in ein reichlich kochendes Salzwasser schaben.
Sollte man die Schabtechnik nicht beherrschen, bietet sich auch eine Spätzles-Drucke an. Hier kann der Teig eingefüllt und in das Wasser gedrückt werden. Falls ihr diese Gerätschaft nicht zu Hause habt, könnt ihr auch ein großlöchriges Sieb nehmen, den Teig in das Sieb füllen und mit einem Teigschaber den Teig in das Wasser drücken.
Die Spatzen erst nach dem Aufkochen herausfischen. Und fertig.

Diese Spätle werden nun mit den klein geschnitten Schalottenstückchen in Butter angeschwitzt,  mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzt und mit der Milch abgelöscht. Die Milch wird nun so lange mit gekocht, bis fast keine Milch mehr da ist. Nun reduziert ihr die Hitze, gebt den klein geriebenen Käse hinzu und deckt die Pfanne mit einem Deckel ab. Nach ein paar Minuten sind die Käse-Spätzle fertig. Mit etwas Röstzwiebel servieren – so lecker.

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Zubereitung gedämpfter Rosenkohl: 

* Rosenkohl

* 200ml Gemüsebrühe

* Saft einer Zitrone 

Der Rosenkohl wird zunächst geputzt und die dreckigen Blätter werden weg geschnitten. die Gemüsebrühe und der Zitronensaft kommen nun gemeinsam im einen Schnellkochtopf. Auf das eingelegte Gitter kommt nun der Rosenkohl in den Schnellkochtopf. Dieser wird einmal richtig stark erhitzt, dann wird die Hitze reduziert bzw. ausgeschaltet und nach ca. 15 min kann der Topf geöffnet werden und der Rosenkohl ist bissfest fertig. Eine wunderbar leichte Rosenkohl-Variation.

 

Lasst Euch das Schweinefilet mit Spekulatiuskruste gut schmecken! Wir waren begeistert und überlegen das ganze mit einem Rinderfilet eventuell an Weihnachten zu testen. 

 

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