Eier in Senfsoße ~ der Klassiker neu interpretiert mit Pistazien, Wirsing und Granatapfel

Eier in Senfsoße ist ein Klassiker der deutschen Küche. Eigentlich muss ich zu diesem Gericht nicht sehr viel erzählen, ich bin mir sicher, dass es viele schon aus ihrer Kindheit kennen. Sei es von den Eltern oder den Großeltern. Man sollte zumindest denken, dass Eier in Senfsoße als eines der typischen Hausmannsgerichte in Deutschland sehr bekannt ist.

Doch ich muss gestehen, dass ich erst durch Pinterest, Instagram und andere Blogger auf dieses Gericht aufmerksam geworden bin. Klar. Eier in Senfsoße habe ich schon einmal gehört, jedoch kam es früher niemals auf unseren Tisch. Das kann gut daran liegen, dass Eier in Senfsoße hauptsächlich im Norden und Nord-Osten Deutschlands verbreitet sind. Aber kulinarisch bin ich ja immer offen und musste mich dann auch an dieser Kombination versuchen.

Unsere ersten Eier in Senfsoße waren ganz klassisch. Mit Kartoffeln, einer Senfsoße und Eiern. Simpel und lecker. Doch für meinen Geschmack wollte ich das Rezept etwas anders ausrichten. So ist diese neue Interpretation entstanden mit Pistazien, Wirsing und Granatapfel.Für meinen Geschmack passen die Eier in Senfsoße so perfekt in den Herbst. 

 

Zutaten Eier in Senfsoße:

Rezept für zwei Personen | kcal pro Portion ca. 500

* 4 Eier 

* Salz, Pfeffer 

* Muskatnuss

* 20g Butter

* 1/2 TL Senfkörner

* 4 TL mittelscharfer Senf 

* 15g Mehl 

* 100ml Gemüsebrühe 

* 200ml Milch (1,5% Fett) 

* 2 Spritzer Weißweinessig

* 2 TL gehackte Pistazien

Zubereitung Eier in Senfsoße:

Zunächst bereitet Ihr die Kartoffeln vor. Diese können entweder normal gekochte oder Salzkartoffeln sein. Ganz nach eurem Geschmack. Während die Kartoffeln und der Wirsing garen, könnt Ihr die Eier kochen und die Senfsoße zubereiten.

Für die Senfsoße zerlasst Ihr in einem Topf die Butter und lasst die zerstoßenen Senfkörner in der Butter ein wenig anschwitzen. Anschließend gebt das Mehl dazu und verrührt alles kräftig mit einem Schneebesen. Gebt jetzt die zwei Spritzer Weißweinessig dazu. Die Mehlschwitze wird zunächst mit der Gemüsebrühe und anschließend mit der Milch abgelöscht. Der Senf und die Gewürze können nun nach eigenem Geschmack hinzu gegeben werden. Lasst die Senfsoße ein wenig vor sich hin köcheln, bevor das Essen serviert wird.

Die gehackten Pistazien kommen abschließend als Dekoration auf das Teller.

Zutaten Wirsing:

* 400g Wirsing

* Granatapfelkerne 

* 500ml Wasser

* 2 Lorbeerblätter

* 1 EL Salz 

* 3 Wachholderbeeren 

* 1 Pfefferkörner 

Zubereitung Wirsing:

Zunächst putzt Ihr den Wirsing und entfernt die äußeren Blätter. Anschließend wird der Wirsing in die gewünschte Größe geschnitten, der Strunk entfernt und die Wirsingblätter dann in den Dampfgarer gegeben.

Für den Sud, der unten im Topf ist, nehmt Ihr das Wasser, die Lorberblätter, die Wachholderbeeren, die zerstoßenen Pfefferkörner und das Salz.

Falls Ihr keinen Dampfgarer habt, dann macht es einfach wie ich. Nehmt einen Topf, füllt in diesen das Wasser und die restlichen Zutaten (außer den Granatapfelkernen) und gebt den Wirsing in ein Sieb. Auf das Sieb kommt ein Deckel und fertig ist ein selbst gebauter Dampfgarer.

Der Wirsing braucht im Dampf ca. 25min – je nach Geschmack und Größe der Wirsingblätter. Abschließend könnt Ihr auf dem Teller noch die Granatapfelkerne über den gedämpften Wirsing streuen.

Lasst Euch meine Eier in Senfsoße ~ der Klassiker neu interpretiert mit Pistazien, Wirsing und Granatapfel gut schmecken! Bei uns werden sie nun in Zukunft häufiger mal auf den Tisch kommen. 

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Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat [enthält Werbung]

Pinienkerne. Da kommen bei mir direkt Erinnerungen auf an meinen ersten Italienurlaub. Ich war vermutlich vier oder fünf, ich ging auf alle Fälle noch in den Kindergarten. Denn die Reise nach Italien war für mich eines der großen Themen nach den Sommerferien im Kindergarten. Schattige Pinienwälder auf dem Weg ans Meer, der Duft nach warmer Sommerluft, das salzige Meer in der Nase und das beständige Rascheln der Kiefernadeln bei jedem Schritt sind für mich ebenso mit Italien verbunden wie die Erinnerungen an Venedig. Die engen Gassen, hohen Häuser und imposanten Brücken.

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Doch am spannendsten fand ich ganz klar einen Besuch in einer Glasbläserei. Ich stand dort in sängender Hitze in einer engen Werkstatt, an der Hand meiner Mutter, konnte gerade so über den Tisch sehen und sah einen älteren Italiener mit einem langen Rohr in den Händen, an dessen Ende ein blau-grünes Glasgebilde entstand. Erst ganz klein, dann immer größer. Während dessen wurde der Blasebalg bedient. Das Feuer in der Werkstatt loderte immer mehr und ich wusste nicht, ob es in der Werkstatt oder draußen in der Mittagshitze heißer war. Doch dieses Erlebnis fesselte mich. Am Ende war es eine wunderschöne Vase.

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Ebenso beeindruckend wie die Landschaft und die Glasbläserei war für mich damals schon der andere Lebensrhythmus in Italien. Lange, warme Nächte. Viel Gelassenheit und Geselligkeit. Ausgedehnte Spaziergänge und für mich viele neue Speisen. Natürlich kannte ich Spaghetti Bolognese und Pizza bereits. Doch die italienische Küche hielt für mich viele neue Geschmacksrichtungen bereit. Die natürlichen Zutaten, der Genuss und die Leidenschaft die in Italien mit dem Kochen und dem Essen einher gehen, waren für mich sehr beeindruckend. Gemüse, Fisch, Fleisch und Kräuter waren stets frisch und schonend zubereitet. Als ob allein der Geschmack der frischen Zutaten schon ein neues Gericht zaubert.

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Dieses Lebens- und Geselligkeitsgefühl ist wie eine kulinarische Reise. Das Schöne ist, dass wir selbst zu Hause uns diese schönen Momente mit lieben Menschen schaffen können. Auch jetzt im Herbst. Denn die italienische Küche ist nicht nur eine Sommerküche, die Saisonalität zeichnet sie genau so aus wie die einfache Zubereitungsweise.

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Wenn ich liebe Freunde zu mir einlade, dann muss das Essen nicht fertig auf dem Tisch bereit stehen. Ich muss nicht den Tisch eingedeckt haben und dann höflich und gut gelaunt zu Tisch bitten. Ganz im Gegenteil. Wir bereiten gerne zusammen die Speisen zu. Der eine schnibbelt, die andere putzt das Gemüse. Wir lachen und quatschen über unseren Tag, die vergangene Woche und was als nächstes im Leben der einzelnen ansteht. Manchmal kommen Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse und wir genießen die Zeit zusammen in der Küche. Nicht nur beim Zubereiten, sondern auch beim Essen.

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Natürlich ist an solchen Abenden der Genuss und der Geschmack genau so wichtig wie die Geselligkeit. Und wenn das Essen auch im Handumdrehen fertig ist, freuen sich alle umso mehr.

Eines dieser saisonalen Herbstgerichte, die einen Hauch von Italien mit zu uns in die Küche bringen, ist mein heutiges Gericht: Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat. Für das Gericht habe ich die neuen Tortellini Ricotta e Spinaci mit Pinienkernen von Hilcona getestet.

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Das spannende dabei ist, dass das Gericht gedampft wurde, das heißt, dass es eine schonende und geschmacksintensive Zubereitungsweise ist.

„Die neue Pasta Classica kann man jetzt einfach gemeinsam mit anderen Zutaten für ein herzhaftes Pasta-Gericht in einer einzigen Pfanne zubereiten. Dafür braucht ihr nur ein halbes Glas Wasser, ein Schlückchen Olivenöl, eine Prise Salz. Darin lasst ihr die Pasta 2-3 Minuten garen, bis das Wasser verdampft ist. Eure Lieblingszutaten kommen, je nach Rezept, davor oder danach dazu und zack! habt ihr die perfekte Pasta auf dem Tisch! Natürlich könnt ihr die Pasta auch wie gewohnt zubereiten. Aber ausprobieren lohnt sich!“

Hilcona stellt auf der Homepage das Dampfen als neue und schonende Zubereitungsweise vor.  Da dachte ich mir, das muss ich auch gleich mal testen und Euch davon berichten. Es ist im Handumdrehen fertig und schmeckt einfach wunderbar. Die Assoziation Italien im Herbst – ein Ausflug ans Meer mit den letzten herbstlichen Sonnenstrahlen kommt auf alle Fälle.

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Für mich sind Pinienkerne und Ricotta einach geschmacklich Italien. Daher habe ich mich für dieses Gericht für die Tortellini Ricotta e Spinaci mit Pinienkernen entschieden. Mit dem Spinat passt die Pasta Classica von Hilcona wunderbar zu meinen herbstlichen Zutaten. Der Kürbis, die Kräuterseitlinge und der frische Spinat ergänzen sich so gegenseitig und bleiben durch das Dampfen intensiv im Geschmack. Ebenso kommt die zart-nussige Note der Pinienkerne wunderbar zur Geltung. Falls Ihr Interesse an den weiteren neuen Tortellini-Produkten von Hilcona habt, dann schaut Sie Euch in Ruhe hier an.

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So, nun kommen wir dann endlich mal zu meinem Rezept Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat.

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Zubereitung Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat:

Portion für zwei Personen.

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

*1 Beutel Hilcona Tortellini Ricotta e Spinaci mit Pinienkernen

*ein halbes Glas Wasser

*ein Schälchen Kürbis in Stückchen geschnitten

*eine Handvoll bunte Cherrytomaten

*eine Hand voll braune Champignons

*zwei Händevoll Babyspinat

*etwas gehackte Pistazienkerne

*Mit einer Prise Salz, Pfeffer und dem Abrieb einer halben Zitrone abschmecken

*zwei Kräuterseitlinge

*ein Schlückchen Olivenöl

*Chili nach eigenem Schärfeempfinden

*Thymian und Basilikum als frische Kräuter

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Zunächst solltet Ihr die Zutaten vorbereiten. Die Tomaten, Champignons, Kürbis, Kräuterseitlinge und den Babyspinat putzen und in die gewünschte Form schneiden.

 

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Bevor es mit dem Dampfen der Pasta los geht, müsst ihr eine Pfanne für die Kräuterseitlinge erhitzen, da diese in etwa gleich lang wie die Pasta brauchen. Also gebt das Olivenöl in die Pfanne, legt die Kräuterseitlinge in die erhitzte Pfanne, gebt die Zitronenzesten, den Chili und den frischen Thymian hinzu und bratet die Pilze von beiden Seiten an, bis sie die gewünschte Farbe und Bissfestigkeit haben.

 

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Gleichzeitig könnt ihr die Pfanne zum Dampfen erhitzen. Wenn die Pfanne heiß ist, können die Tortellini in die Pfanne mit dem halben Glas Wasser.

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Gebt als erstes die Kürbisstücke, dann kurz danach die Pilze, Tomaten und zuletzt den Spinat hinzu. Die Reihenfolge ist wichtig, da die Zutaten unterschiedliche Garzeiten haben.

 

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Nach ca. 2-3 Minuten ist die Pasta auch schon fertig. Wenn das ganze Wasser verdampft ist könnt ihr mit Salz, Pfeffer und frischem Basilikum nachwürzen und schon kann die gedampfte Pasta zusammen mit den Kräuterseitlingen serviert werden. Streut noch ein paar gehackte Pistazienkerne darüber und schon ist ein leckeres Gericht auf dem Tisch.

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Ich hoffe, dass ich Euch mit dem Rezept eine leckere und schonende Zubereitungsweise für saisonale Pasta vorstellen konnte. Lasst Euch die Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat gut schmecken!

 

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Wenn Ihr die neue Pasta Classica auch testen und auch einmal die Pasta dampfen wollt, dann bewerbt Euch vom 19. Oktober 2016 bis zum 1.November 2016. Denn bei der Produkttester Challenge der Freundin könnt Ihr einer von 500 Testern sein. Näheres erfahrt ihr genau hier

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Pflaumenkuchen mit Rahmguss

Steht ihr auch immer mal wieder vor der Frage: Was kann ich denn als Kuchen für ein Buffet mitbringen? Sei es im Kindergarten, für einen Flohmarkt, für den Kuchenverkauf in der Schule, für einen Geburtstag oder einfach so als Mitbringsel?

So ging es mir vor Kurzem auch mal wieder. Und zudem hatte  ich irgendwie Lust auf Pflaumen. Auch wenn die Pflaumen noch nicht ganz reif sind, so habe ich doch schon mal mein erstes Pflaumenrezept in diesem Jahr ausprobiert. Mal eine kleine und feine Abwandlung des Klassikers. Daher möchte ich Euch heute meinen Pflaumenkuchen mit Rahmguss und Pistazien vorstellen. Sehr lecker, jedoch ein wenig zeitaufwändig, dafür lohnt sich die Mühe allemal. 

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Das Rezept ergibt entweder zwei kleine ca. 18 cm Durchmesser Tartes, eine große Tarte oder ein Blech.

 

Zubereitung Teig: 

* 200g Mehl

* 100g Butter

* 4g Salz 

* 20g Zucker 

* 80g Wasser 

Zunächst wird die zimmerwarme Butter zusammen mit dem Mehl, Wasser, Zucker und Salz verrieben und nur sehr kurz verknetet. Der Teig sollte nun kurz ruhen und daraufhin zu einem ca. 3mm dicken Boden ausgerollt und in die Form gelegt werden.

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Zubereitung Pflaumenfüllung: 

* 170g Dörrpflaumen (170g ist das Ausgangsgewicht

* Zimtstangen 

* Wasser 

* 20g Zucker 

* 1/2 TL Lebkuchengewürz 

* 40g Sultaninen 

* 40g gehackte Mandeln 

* 30g Pflaumengenschnaps 

* 40g Apfelsaft

* 10g echter Vanillezucker 

 

Die Dörrpflaumen werden mit den Zimtstangen und dem Wasser einige Stunden weich gekocht. Gebt genügend Wasser in Topf und lasst den Sud sehr, sehr langsam vor sich hin köcheln, nicht, dass es aus versehen noch anbrennt.

Sobald die Pflaumen weich sind, diese faschieren oder ganz fein mixen und die restlichen Zutaten in die Masse unterrühren. Nun sollte eine geschmeidige Masse entstanden sein. Falls die Konsistenz jedoch zu fest sein sollte, kann noch mit dem restlichen Kochwasser der Dörrpflaumen aufgefüllt und verflüssigt werden. Falls die Füllung zu weich geworden sein sollte, kann diese mit weiteren Mandeln oder Bröseln eingedickt werden. Die Füllung kommt nun in einen Dressierbeutel und kann auf dem Teig verteilt werden.

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Zubereitung Rahmguss: 

* 25g Zucker

* 1g Salz 

* 1 EL Vanillepuddingpulver

* 10g Vanillezucker

* 3 Eigelb

* 2 Eier 

* 320g Milch (40°C) 

* 135g Sahne (40°C) 

* Pistazienkerne und Mandelkerne gehackt 

Bis auf die Pistazienkerne werden nun alle Zutaten für den Rahmguss miteinander verrührt, ohne den Guss dabei zu schaumig zu schlagen.

Der Guss wird nun auf die Pflaumenfüllung geleert und bei 175°C zunächst einmal 25min gebacken. Jetzt werden die gehackten Pistazien- und Mandelkerne auf dem Pflaumenkuchen mit Rahmguss verteilt und der Kuchen wird noch so lange weiter gebacken, bis der Teig hellbraun wird und der Guss stockt.

 

Lasst Euch den Pflaumenkuchen mit Rahmguss und den leckeren Pistazienkernen gut schmecken! 

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Zartbitterschokoladen Kuchen

Ich habe heute ein neues Wort gelernt: Schmackofaziös <3 

Und das passt einfach so gut zu diesem Mandel-Schokoladenkuchen – der ist schmackofaziös. 

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Dieser Zartbitterschokoladen Kuchen eignet sich wunderbar als Kastenkuchen für jedes Kuchenbuffet. Er ist schnell gemacht, lecker und sehr unkompliziert. Wenn er noch schön dekoriert ist, passt er zu jeder Gelegenheit und ist zudem noch ein Traum für jeden Zartbitterschokoladen-Fan.

Also wenn ihr auf Zartbitterschokolade steht, dann ist dieser Kuchen genau das richtige. Wer mag, kann noch einen Klecks Sahne dazu essen und schon schlagen die Schlemmerherzen höher.

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Zubereitung: 

* 160g weiche Butter

* 260g Puderzucker 

* 120g Marizpan 

* 3-4 Tropfen Rumaroma 

* 5 Eier (M) 

* 300g Mehl Typ 450

* 2 TL Backpulver

* Mark einer Vanilleschote 

* 200ml Sahne (alternativ Sojamilch oder Wasser) 

* 400g gemahlene Mandeln 

* 100g Mandelblätter 

* 150g zartbitter Schokolade

* 150g zartbitter Kuvertüre 

* gehackte Mandeln und gehackte Pistazien, Marzipankarotten zum Verzieren 

* Salz

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Zunächst trennt ihr die Eier. Die fünf Eiweiß schlagt ihr mit 260g Puderzucker und etwas Salz zu einer festen, homogenen Masse. Nehmt Euch hierfür gerne ein paar Minuten Zeit, die Masse sollte schön fest werden.

Nun kommen die 300g Mehl, das Backpulver und das Mark der Vanilleschote mit in den Eischnee. Rührt das Mehl so lange unter die Masse, bis das Mehl nicht mehr zu erkennen ist.

Daraufhin können die gemahlenen Mandeln und die fünf Eigelbe mit in den Teig.

Jetzt kann das Marzipan in der Sahne leicht erhitzt werden. Dies sollte bei geringer Temperatur geschehen, so dass die Sahne nicht überkocht und sich das Marzipan gut auflösen kann. Rührt zwischendurch immer mal wieder um. Wenn das Marzipan und die Sahne eine homogene Flüssigkeit sind, kann diese Flüssigkeit gemeinsam mit den Mandelblättchen unter den Teig verarbeitet werden.

Die 150g Zartbitterschokolade werden klein geschnitten und gemeinsam mit der Butter und den 3-4 Tropfen Rumaroma erhitzt. Wenn diese Mischung flüssig ist, kann sie unter den Teig gearbeitet werden.

Spätestens jetzt sollte der Backofen auf 165°C vorgeheizt werden.

Die Kuchenform wird eingefettet und mit Mehl bestäubt. Wenn der Teig in der Kuchenform ist, könnt ihr ringsherum noch einmal an die Kuchenform klopfen, dann entstehen keine Luftblasen im Kuchen und der Teig setzt sich.

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Der Kuchen kommt nun für 1 Stunde bei 165°C Umluft in den Backofen. Anschließend packt ihr den Kuchen noch einmal in Alufolie ein, dann kann er noch 15min etwas nachgaren. Stellt ihn jedoch schon auf ein Kuchenblech.

Dann könnt ihr die Stäbchenprobe machen. Lasst den Kuchen auskühlen, dann geht beim Stürzen auch nichts schief.

Den erkalteten Kuchen habe ich mit Zartbitter-Kuvertüre, gehackten Pistazienkernen und Marzipankarotten verziert. Es steht ja Ostern vor der Tür.

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Kommt gut ins Neue Jahr! Und lasst Euch meinen Zartbitterschokoladen Kuchen schmecken und habt eine schöne Osternzeit mit euren Lieben! 

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Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade

Mangos gehören absolut zu meinem Lieblingsobst. Ob frisch, im Joghurt, im Kuchen oder einfach als leckeres Mouse – Mango geht irgendwie immer. Ich möchte Euch hier einen leckeren und sehr schnellen Kuchen mit Mango vorstellen. Den Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade. Das Gute ist, dass er sehr lecker – sehr leicht zu zubereiten und noch sehr schnell fertig ist. Was wünscht man sich denn mehr? Also für mich ist es ein perfekter – mal eben schnell in die Küche hüpf und back – Sonntagskuchen. Und warm schmeckt er besonders gut.

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Ich konnte Euch nur mit Müh und Not die letzten paar Stückchen für ein Fotoshooting retten. Leider hat es der Kuchen nicht mehr in Gänze zum Fotoshooting geschafft – solche Situationen kennt ihr sicherlich, es duftet einfach zu lecker. Da muss man eben mal ein Stückchen probieren. Und schwub di wub ist gefühlt der halbe Kuchen weg.

Doch nun zum Rezept des leckeren Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade.

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Zubereitung Teig:

* 2 Eier (M)

* 40g Puderzucker

* 80g Mehl

* 80g geschmolzene Butter

* 2 EL Vanillezucker

* 1 Päckchen Backpulver

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Zunächst wird der Puderzucker mit den Eiern, der zerlassenen Butter und dem Vanillezucker schaumig gerührt. Wenn eine schöne Konsistenz entstanden ist, wird das Backpulver zusammen mit dem Mehl in den Teig gerührt und noch einmal verrührt. So entsteht ein Teig, der nun in eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform kommt.

Streicht den Teig noch einmal glatt und schon kann der Belag auf den Boden.

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Weiterverarbeitung Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade:

* 100g weiße Schokolade

* 1 bis 2 EL Pistazienkerne

* 1 Mango

Die Schokolade wird in Stückchen gehackt und auf dem Teigboden verteilt. Behaltet noch einen kleinen Rest an Schokogrümmeln auf der Seite, die können gleich noch auf die Mango oben drauf. Die Mango wird nun geschält und in Scheiben geschnitten. Diese werden in einem Kreis auf den Boden gelegt, mit den Pistazienkernen und der restlichen Schokolade bestreut.

Der Kuchen kommt nun in den auf 165°C vorgeheizten Backofen. Nach 40min war er bei mir fertig. Er ist dann noch schön warm und weich und schmeckt einfach himmlisch.

Ihr könnt den Kuchen jedoch auch auskühlen lassen und kalt essen. Auch dann schmeckt er noch wunderbar. Lasst ihn hierfür auf einem Kuchengitter auskühlen.

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Guten Appetit und viel Freude mit dem Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade!

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Mandelzauber mit weißer Schokolade

Vielleicht kommt Euch ja die folgende Situation bekannt vor… Ich hatte vor einiger Zeit meinem Mann versprochen, dass ich ihm und seiner Abteilung einen Kuchen zu Beginn des neuen Jahres backe. Einfach so. Manchmal gibt es eben solche Wünsche – und auch solche Versprechen.

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Da es schon einige Wochen her war, hatte ich mein Versprechen ganz vergessen, bis mir gestern Abend beim Abendessen auf einmal eingefallen ist, dass ja das neue Jahr begonnen hat und mein Versprechen noch offen ist. Da ist mir doch tatsächlich vor lauter Schreck die selbst gemachte Tortellini von der Gabel gefallen. 

Da es ja ein Kuchen zum Start ins neue Jahr werden sollte, wollte ich dann auch nicht bis in die nächste Januarwoche warten und habe mich heute gleich in die Küche begeben. Alle Schränke durchwühlt und nach brauchbaren Zutaten für einen Kuchen gesucht. Und ich bin zum Glück fündig geworden. 

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Einige Zutaten vom Weihnachtsgebäck waren noch übrig und können wunderbar für einen Kuchen weiter verwendet werden. Und ich hab sogar noch etwas “Weihnachtsmarzipan” gefunden – das sollte nun auch mit in den Kuchen wandern. 

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Ich breitete daraufhin meine kleinen Schätze vor mir auf der Arbeitsplatte aus und stellte beruhigt fest: Es müsste für einen Kuchen reichen. Ich hatte noch sehr viele Mandeln, das bereits erwähnte Marzipan, weiße Schokolade und weiße Kuvertüre. Daraus sollte sich doch etwas machen lassen.

Einfach mal improvisieren und los ging es. 

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Zubereitung: 

* 160g weiche Butter

* 260g Puderzucker 

* 120g Marizpan 

* 3-4 Tropfen Rumaroma 

* 5 Eier (M) 

* 300g Mehl Typ 450

* 2 TL Backpulver

* Mark einer Vanilleschote 

* 200ml Sahne

* 400g gemahlene Mandeln 

* 100g Mandelblätter 

* 150g weiße Schokolade

* 150g weiße Kuvertüre 

* gehackte Mandeln und gehackte Pistazien zum Verzieren 

* Salz

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Zunächst trennt ihr die Eier. Die fünf Eiweiß schlagt ihr mit 260g Puderzucker und etwas Salz zu einer festen, homogenen Masse. Nehmt Euch hierfür gerne ein paar Minuten Zeit, die Masse sollte schön fest werden.

Nun kommen die 300g Mehl, das Backpulver und das Mark der Vanilleschote mit in den Eischnee. Rührt das Mehl so lange unter die Masse, bis das Mehl nicht mehr zu erkennen ist.

Daraufhin können die gemahlenen Mandeln und die fünf Eigelbe mit in den Teig.

Jetzt kann das Marzipan in der Sahne leicht erhitzt werden. Dies sollte bei geringer Temperatur geschehen, so dass die Sahne nicht überkocht und sich das Marzipan gut auflösen kann. Rührt zwischendurch immer mal wieder um. Wenn das Marzipan und die Sahne eine homogene Flüssigkeit sind, kann diese Flüssigkeit gemeinsam mit den Mandelblättchen unter den Teig verarbeitet werden.

Die 150g weiße Schokolade werden klein geschnitten und gemeinsam mit der Butter und den 3-4 Tropfen Rumaroma erhitzt. Wenn diese Mischung flüssig ist, kann sie unter den Teig gearbeitet werden.

Spätestens jetzt sollte der Backofen auf 165°C vorgeheizt werden.

Die Kuchenform wird eingefettet und mit Mehl bestäubt. Wenn der Teig in der Kuchenform ist, könnt ihr ringsherum noch einmal an die Kuchenform klopfen, dann entstehen keine Luftblasen im Kuchen und der Teig setzt sich.

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Der Kuchen kommt nun für 1 Stunde bei 165°C Umluft in den Backofen. Anschließend packt ihr den Kuchen noch einmal in Alufolie ein, dann kann er noch 15min etwas nachgaren. Stellt ihn jedoch schon auf ein Kuchenblech.

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Dann könnt ihr die Stäbchenprobe machen. Lasst den Kuchen auskühlen, dann geht beim Stürzen auch nichts schief.

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Den erkalteten Kuchen habe ich mit weißer Kuvertüre, gehackten Pistazienkernen und gehackten Mandelkernen verziert.

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Kommt gut ins Neue Jahr! Und lasst Euch meinen Mandelzauber mit weißer Schokolade gut schmecken! 

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Weiße Lebkuchen

Weiße Lebkuchen unterscheiden sich von den braunen Lebkuchen durch ihren hohen Eianteil. Eigentlich sind die weißen Lebkuchen Rechteckig auf Oblaten und ohne Glasur. Jedoch möchte ich Euch heute ein Rezept für Weiße Lebkuchen vorstellen, das ein wenig abweicht. 

Die Grundlage dieses leckeren Lebkuchenrezeptes bildet ein Rezept aus dem Neuen Stuttgarter Kochbuch – oder bewährte und vollständige Anweisung zur schmackhaften Zubereitung aller Arten von Speißen, Backwerk, Gefrorenem, Eingemachtem u.f.m. von Friedericke Luise Löffler.

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Das Koch- und Backbuch muss um die Jahrhundertwende der reinste Renner gewesen sein, denn 1902 wurde mein Exemplar bereits in der 22. Auflage veröffentlicht. Und die Rezepte waren damals schon über 100 Jahre alt, so steht es zumindest im Vorwort. 

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“Die erste Verfasserin dieses Kochbuchs, Frau Friericke Luise Löffler in Stuttgart, war “Landschaftsköchin”, d.h. Köchin der zusammen speißenden Abgeordneten, genannt “Landschaft”, des damaligen Herzogtums Württemberg, eine Stellung, welche die allgemeine und höchste Anerkennung ihrer Kochkunst beweißt. 

Sie war gleichsam die erste Köchin des Landes, ihr Kochbuch dessen erstes Kochbuch, und diesem Ruhm hat dasselbe seither, seit über hundert Jahren bewahrt”. 

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Die weißen Lebkuchen unterscheiden sich noch in einem sehr schönen Punkt von den üblichen Lebkuchenrezepten: Die Bearbeitungs- und Ruhezeit des Teiges ist sehr “kurz”. Zumindest für traditionelle Lebkuchenrezepte. So können die Lebkuchen auch an einem Tag zubereitet werden, ohne dass mit einer langen Ruhezeit gerechnet werden muss. 

Doch geschmacklich tut dies mit diesem leckeren Rezept keinen Abbruch. Ihr werdet genau so begeistert sein wie ich! Schön saftig, zart und süß im Geschmack – dazu die würzige Weihnachtsnote. Sehr lecker. 

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Doch probiert sie einfach selbst! 

Zubereitung: 

* 500g gestoßener Zucker (ich habe mich für Puderzucker entschieden) 

* 3 Eier 

* 125g in Wüfel geschnittene Mandeln

* 125g Zitronat

* 125g Pomeranzenschale

* 125g Orangat 

* die Schale von einer Zitrone

* 15g Zimt 

* 4g Muskatblüte 

* 15g Pottasche

* Mark einer Vanille-Schote 

* 50g Pistazien

* etwas Nelken, zerstoßen  

* 500g Mehl 

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Der Zucker wird mit den Eiern drei Viertelstunden gerührt. Ich habe diese Backangabe mal in die heutige Zeit übertragen, mit einem elektrischen Handrührgerät haben ich auf einer hohen Stufe den Zucker mit den Eiern 15min lang gerührt. Anschließend kommen alle Zutaten bis auf das Mehl mit hinzu. Diese Masse wird nun kräftig miteinander verrührt.

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Anschließend wird das Mehl hineingeschafft. Der Teig kann nun noch eine Stunde im Kühlschrank ruhen und wird dann ausgewellt, zu kleinen Lebkuchen auf den Oblaten verarbeitet und auf ein bestrichenes, mit Mehl bestreutes Blech gesetzt und in gutem Ofen gebacken.

Diese Backanleitung habe ich mal in unsere heutigen Backgewohnheiten “übersetzt”. Den Backofen auf 160 Grad, Umluft 140 Grad, Gas Stufe 2 vorheizen.

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Backoblaten auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Mit einem Teelöffel kleine Teighäufchen auf die Oblaten streichen, so dass die Oblaten vollständig bedeckt sind. Im Ofen etwa 12-14 Minuten backen, dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Falls Ihr Mandeln auf den Lebkuchen wollt, solltet ihr die vor dem Backen auf die Lebkuchen platzieren. Anschließend könnt ihr die nicht dekorierten Lebkuchen noch mit Schokolade dekorieren.

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Weiße Lebkuchen sind wirklich etwas Leckeres! Lasst sie Euch gut schmecken! 

 

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