Gefüllter Kürbis mit Pute, Chili und Mango

Auch wenn es zur Zeit noch sehr sommerlich ist mit über 25°C, so ist doch schon der Beginn des Herbstes und die Kürbissaison ist offiziell eröffnet. Meine eigenen Kürbisse sind auch schon fast reif und können bald geerntet werden – die ersten Blätter der Kürbispflanze sind schon welk und der Klang des Kürbis ist schon realtiv hohl. Doch etwas Geduld muss noch sein, bis ich Euch die ersten Rezepte mit einem selbst geernteten Kürbis vorstellen kann. 

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Um jedoch meiner eigenen Kürbis-Liebe gerecht zu werden und eure Neugier auf neue Kürbis-Rezepte zu stillen, habe ich hier ein leckeres Kürbisrezept für Euch. Gefüllter Kürbis mit Pute, Chili und Mango. Eine traumhafte Kombination von deftig, süß und scharf. 

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Das Rezept überzeugt, da es schnell geht, leicht zu machen ist und mein kleines Experiment hat meinen Herren von der Qualitätskontrolle überzeugt!

Daher kann ich es euch ja nicht vorenthalten! 

 

Zubereitung Gefüllter Kürbis mit Pute, Chili und Mango: 

* ein Hokaido-Kürbis aus biologischem Anbau (da die Schale auch mit gegessen wird)

* eine halbe Mango

* 200g Putengeschnetzeltes

* eine Chili-Schote

* Pfeffer

* Salz

* Kardamom

* Muskatnuss

* ein Esslöffel Kürbiskernöl

* zwei Schalotten

Zunächst wird das Putengeschnezelte mit den geschälten Schalotten, der klein geschnittenen Chilli-Schote und den Gewürzen in einem Wok (oder einer anderen Pfanne, bei der kein Fett benötigt wird) angebraten. Wenn alles etwas Farbe bekommen hat, kommen die Gewürze und abschließend noch die klein geschnittene halbe Mango hinzu.

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Zeitgleich wird der Kürbis ordentlich gewaschen und ein kleines Stück unterhalb des Stängels abgeschnitten. So, dass ein Deckel entsteht.

Nun werden die Kürbiskerne mit einem Löffel heraus geholt, bis genügend Platz für die Füllung ist.
Dann kommt die würzige Füllung in den Kürbis, es kommt nun der Esslöffel Kürbiskernöl mit in den Kürbis.

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Der gefüllte Kürbis kommt daraufhin mit dem Deckel in ein Hitzebeständiges Gefäß und für 40min bei 220°C in den Backofen. Die genaue Backzeit hängt auch von der Größe des Kürbis ab.
Und fertig ist der leckere Backofenschmaus. Dazu noch ein frischer Salat und schon ist ein besonderes Essen auf dem Tisch.

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Dann mal guten Appetit und lasst Euch den gefüllten Kürbis mit Pute, Chili und Mango gut schmecken<3

Was sind denn eure liebsten Kürbis-Rezepte? Ich bin gespannt!

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Brokkoli-Curry Küchlein

Resteverwertung kann ja so etwas Leckeres sein! Von wegen einfach nur das Essen vom Vortag aufwärmen. Nein! Man kann auch ganz leckere, neue Rezepte aus den Resten zaubern.

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So habe ich heute leckere Brokkoli-Curry Küchlein gemacht. Diese leckeren, vegetarischen Brokkoli-Curry Küchlein schmecken wunderbar mit einer Mango und Kaki zusammen. Dieser fruchtig-frische Kontrast war sehr lecker und passt perfekt zur Curry-Note bei den kleinen Küchlein. 

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Zubereitung: 

* gekochter Brokkoli

* gekochte Karotte 

* Muskatnuss

* ein Ei 

* etwas Dinkelmehl 

* ein paar kleine Stücke Fetakäse

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Beilage: 

* Mango

* Kaki 

Ich habe die restliche feste Masse des Brokkoli-Curry-Süppchens als Grundlage genommen. 
(Falls man dieses Gericht direkt zubereiten möchte, muss man Brokkoli und eine Karotte weich kochen, diese pürieren und dann mit Curry würzen und nun ab diesem Schritt weiter arbeiten.)

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Das Ei, das Mehl und etwas Muskatnuss kamen in den Gemüsebrei und dann wurde alles mit der Küchenmaschine zu einem festen Teig verarbeitet. Darauf hin wurde die Masse in kleine Förmchen gefüllt, mit einem Stück Fetakäse dekoriert und für 45min bei 180°C gebacken. 
Dazu habe ich eine frische Mango und eine Kaki geschält und in dünne Scheiben geschnitten. Die Kombination war sehr lecker. Ein Salat oder etwas Fleisch passen sicherlich auch sehr gut dazu.

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Dann lasst Euch die leckeren, vegetarischen Brokkoli-Curry Küchlein gut schmecken! 

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Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade

Mangos gehören absolut zu meinem Lieblingsobst. Ob frisch, im Joghurt, im Kuchen oder einfach als leckeres Mouse – Mango geht irgendwie immer. Ich möchte Euch hier einen leckeren und sehr schnellen Kuchen mit Mango vorstellen. Den Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade. Das Gute ist, dass er sehr lecker – sehr leicht zu zubereiten und noch sehr schnell fertig ist. Was wünscht man sich denn mehr? Also für mich ist es ein perfekter – mal eben schnell in die Küche hüpf und back – Sonntagskuchen. Und warm schmeckt er besonders gut.

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Ich konnte Euch nur mit Müh und Not die letzten paar Stückchen für ein Fotoshooting retten. Leider hat es der Kuchen nicht mehr in Gänze zum Fotoshooting geschafft – solche Situationen kennt ihr sicherlich, es duftet einfach zu lecker. Da muss man eben mal ein Stückchen probieren. Und schwub di wub ist gefühlt der halbe Kuchen weg.

Doch nun zum Rezept des leckeren Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade.

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Zubereitung Teig:

* 2 Eier (M)

* 40g Puderzucker

* 80g Mehl

* 80g geschmolzene Butter

* 2 EL Vanillezucker

* 1 Päckchen Backpulver

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Zunächst wird der Puderzucker mit den Eiern, der zerlassenen Butter und dem Vanillezucker schaumig gerührt. Wenn eine schöne Konsistenz entstanden ist, wird das Backpulver zusammen mit dem Mehl in den Teig gerührt und noch einmal verrührt. So entsteht ein Teig, der nun in eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform kommt.

Streicht den Teig noch einmal glatt und schon kann der Belag auf den Boden.

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Weiterverarbeitung Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade:

* 100g weiße Schokolade

* 1 bis 2 EL Pistazienkerne

* 1 Mango

Die Schokolade wird in Stückchen gehackt und auf dem Teigboden verteilt. Behaltet noch einen kleinen Rest an Schokogrümmeln auf der Seite, die können gleich noch auf die Mango oben drauf. Die Mango wird nun geschält und in Scheiben geschnitten. Diese werden in einem Kreis auf den Boden gelegt, mit den Pistazienkernen und der restlichen Schokolade bestreut.

Der Kuchen kommt nun in den auf 165°C vorgeheizten Backofen. Nach 40min war er bei mir fertig. Er ist dann noch schön warm und weich und schmeckt einfach himmlisch.

Ihr könnt den Kuchen jedoch auch auskühlen lassen und kalt essen. Auch dann schmeckt er noch wunderbar. Lasst ihn hierfür auf einem Kuchengitter auskühlen.

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Guten Appetit und viel Freude mit dem Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade!

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Indisches Märchen

Mein ganz privates Lieblingsrezept, schon seit Jahren, ist Indisches Märchen.

Es ist perfekt, wenn man einfach mal wieder Lust auf Sonne, Wärme und ein wenig Fernweh hat. Daher möchte ich Euch heute mein Hühner-Curry mit Kokosnuss vorstellen – bei uns in der Familie heißt es einfach nur: Indisches Märchen <3 

Auch wenn nicht wirklich viele indische Bezüge im Rezept sind – doch es heißt eben seit meiner Kindheit so! Ich musste bei diesem Essen früher immer an das Dschungelbuch, an Mogli, Balou und Baghira denken. Vielleicht ist es für Euch ja auch eine kleine kulinarische Reise. 

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Zubereitung:

* 400g Hühnerfleisch
* eine Mango
* eine Banane
* Zitronensaft einer halben Zitrone
* 200ml Kokosnussmilch
* eine Dose Fruchtcocktail
* 2-3 EL Currypulver
* 1 TL Kradamom
* 1 TL Zimt
* Muskatnuss eine Prise
* 2 EL Honig
* als Beilage Reis
* Salz
* Chilli
* Öl zum Anbraten

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Zunächst wird das Hühnerfleisch gesäubert, klein geschnitten und dann in einer hohen Pfanne im Öl angebraten. Das Obst wird geschält und ebenfalls klein geschnitten. Die Bananenscheiben werden noch im Saft einer halben Zitrone eingelegt, bis sie zum Ende der Zubereitungszeit mit in die Pfanne kommen.
Die Mangostückchen kommen gemeinsam mit den Gewürzen zu dem Fleisch in die Pfanne. Alles wird golden angebraten. Dann wird die Pfanne mit dem Saft des Fruchtcocktails abgelöscht. Die Kokusnussmilch kommt hin zu und es wird alles einmal aufgekocht und abgeschmeckt. Abschließend kommen noch die Früchte aus dem Fruchtcocktail, die Bananenscheiben und etwas Honig hinzu.
Nun kann das Indische Märchen noch einmal 10min bei geringer Hitze vor sich hin köcheln.
Als Beilage passt wunderbar Reis.

Lasst Euch mein Indisches Märchen gut schmecken!

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Sushi mit Räucherlachs

Auch wenn Sushi auf den ersten Blick wie Fastfood aussieht, so steckt sehr viel Arbeit und Liebe zum Detail hinter den kleinen Kunstwerken aus Fisch, Reis, Algenblättern und diversem Obst und Gemüse. Und der Kreativität sind hier auch keine Grenzen gesetzt. Das japanische Gericht aus erkaltetem, gesäuertem Reis, ergänzt um weitere Zutaten wie rohen oder geräucherten Fisch, Gemüse, Tofuvarianten und Ei variieren je nach Rezept. Ich versuche mich derzeit noch am Sushi und habe gerade ein besonderes Fabel für die Varianten mit Räucherlachs. 

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Das Rezept ist für eine relativ große Menge Sushi mit Räucherlachs ausgelegt, so dass vier Personen satt werden. Auch wenn die kleinen Häppchen sehr unschuldig wirken, so sättigen sie doch sehr schnell. Wenn ihr den Reis zubereitet, plant bitte etwas Zeit ein. Alleine das Wässern des Reises benötigt schon etwas Zeit und ich verarbeite ihn erst erkaltet weiter. Daher mein Tipp: Bereitet den Reis entweder morgens schon zu oder am Abend zuvor, dann könnt ihr direkt mit dem Rollen starten.

 

Zubereitung Reis: 

* 500g Milchreis 

* drei Esslöffel Reisessig 

* ein Esslöffel Salz 

* zwei Esslöffel Zucker

* ein großer Topf 

* Rührlöffel (am besten mit Loch) 

* Reichlich Wasser

Bevor der Reis gekocht werden kann, muss er gründlich gewaschen werden. Dieser Schritt ist nötig, da die einzelnen Reiskörner durch den vorangegangenen Verarbeitungsprozess nach der Ernte mit einem dünnen Stärkefilm überzogen wurden. Diese Stärke würde nun dazu führen, dass der Reis zu sehr klebt. Um dies zu vermeiden kommt der Reis nun in einen großen Topf ins Waschbecken. Ihr könnt das Wasser des Wasserhahns ganz langsam laufen lassen und den Reis immer wieder mal umrühren. Ihr werdet sehen, wie sich das Wasser verfärbt.

Schüttet dann das Wasser ab (ich nehme es gerne zum Blumengießen) und lasst weiter Wasser in den Reis laufen. Wiederholt diese Prozedur, bis das Wasser nicht mehr milchig wird, sondern ganz klar bleibt, wenn ihr es umrührt.

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Nun schüttet ihr so viel Wasser ab, bis noch ca. 1cm Wasser über dem Reis im Topf ist. Ich nehme gerne einen Schnellkochtopf zum Reiskochen. So geht es sehr schnell und ich habe eine für mich bewährte Methode entwickelt. Der Topf kommt nun mit Reis und Wasser (ohne Gewürze) auf die Herdplatte und wird einmal richtig erhitzt. Dann wird die Hitze abgestellt und der Reis steht noch 10-15min im verschlossenen Topf auf dem Herd.

Während dessen könnt ihr die Reiswürze zubereiten. Der Reisessig wird mit Salz und Zucker vermengt. Wenn der Reis fertig ist, kommt er in eine große Schüssel zusammen mit dem Reisgewürz. Traditionell werden mit einem speziellen Löffel, dem Shamoji, mit schnellen Bewegungen in Quer- und Längsrichtung Furchen in den Reis gezogen, um die Mischung gleichmäßig zu verteilen. Hierfür eignet sich wunderbar ein Kochlöffel mit Loch. Improvisation eben 😉

Um den charakteristischen Glanz der einzelnen Reiskörner zu erhalten, ist es notwendig, den Reis möglichst rasch abzukühlen. Das erreicht man durch die wegen der Furchen vergrößerte Oberfläche während des Mischens. Vermischt den Reis mit dem Reisgewürz solange, bis der Reis abgekühlt ist.

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Weiterverarbeitung – Makirolle zubereiten: 

* Rollmatte

* Noriblätter

* Räucherlachs

* Avocado

* Karotten

* Gurke

* Staudensellerie

* Mango 

* Wasserschale 

Bevor ihr mit dem Rollen der Makirollen beginnt, bereitet bitte die Arbeitsfläche vor. Die einzelnen Zutaten sollten alle in dünne, längliche Streifen geschnitten werden. Ebenso richtet Euch eine kleine Schale mit Wasser hin. Diese benötigt ihr bei den nächsten Arbeitsschritten immer wieder.

Auf die Rollmatte kommt ein halbiertes Noriblatt. Dieses wird nun auf der breiten Seite des Noriblattes zu ca. 2/3 mit einer 0,5cm dicken Reisschicht belegt. Darauf könnt ihr nun beliebig eure Makirollen füllen. Um die Reismasse schön eben streichen zu können, befeuchtet zwischen durch eure Finger in der Wasserschale.

Wenn ihr den Reis belegt habt, könnt ihr das letzte noch sichtbare Drittel des Noriblattes mit Wasser einstreichen und die Makirolle langsam, vorsichtig jedoch auch mit etwas Kraft zu einer Rolle rollen. Anschließend kann die Rolle in ca. 3-4cm lange Stücke geschnitten werden.

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Dieses Vorgehen wiederholt ihr, bis der Reis aufgebraucht ist. Bei den Zutaten könnt ihr variieren. Ich persönlich mag die Kombination Räucherlachs und Mango oder auch Räucherlachs und Avocado sehr gerne. Es ist jedoch auch möglich die einzelnen Gemüsebeilagen untereinander zu kombinieren. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt.

Ich stelle das Sushi gerne vor dem Verzehr noch ein, zwei Stunden in den Kühlschrank, dann ziehen die Noriblätter noch etwas durch und der Geschmack wird intensiver. Dazu passt wunderbar noch etwas frisches Obst, eingelegter Ingwer, Wasabi und Sojasauce.

Lasst es Euch schmecken! 

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Mango-Schafsjoghurt

Seid ihr noch auf der Suche nach einem schnellen und leckeren Dessert? Dann kann ich Euch nur diesen Mango-Traum mit griechischem Schafsjoghurt und Kardamom-Krokant-Haferflocken empfehlen. ♡

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Zubereitung für zwei Desserts:
* eine Mango

* 100g griechischer Schafsjoghurt

* zwei Esslöffel Haferflocken

* ein Esslöffel Zucker

* eine Scheibe Sauerrahmbutter

* Kardamom

Zunächst wird die Mango geschält und in kleine Stückchen geschnitten, so dass sie anschließend püriert werden kann.
Nun wird die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Haferflocken mit dem Zucker und dem Kardamom karamellisiert.
Zum Servieren wird abwechselnd der griechische Schafsjoghurt, die karamellisierten Kardamom-Haferflocken und das Mangopüree geschichtet. Nun kann das Dessert bis zum Servieren im Kühlschrank kalt gestellt werden.

Lasst es Euch schmecken ♡

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