Gefüllte Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl ~ die buttrig, zarten Klassiker im Advent

Gefüllte Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl, sie dürfen auf keinem Plätzchenteller fehlen, denn sie sind für mich die buttrig, zarten Klassiker im Advent. Und da ich dieses Jahr schon sehr früh in Weihnachtsstimmung bin, habe ich bereits Mitte November die ersten Plätzchen gebacken.

Normalerweise geht bei mir die Weihnachtsbäckerei erst im Advent los – doch irgendwie sind meine kommenden Wochenenden sehr voll und ich wollte im Advent mit ein paar leckeren Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl starten können. 

Das schöne an Linzer Plätzchen ist, dass sie nicht nur optisch so schön sind, dass sie auf keinem Plätzchenteller fehlen dürfen, sondern dass sie geschmacklich immer wieder überzeugen. Auch nach ein paar Wochen in der Plätzchendose schmecken sie noch wunderbar und werden nicht zu trocken. 

Und dieses Rezept für gefüllte Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl bringt durch das Dinkelmehl und den Anteil von Dinkelvollkornmehl noch eine schön saftige und nussige Komponente mit. Ich backe auch in der Weihnachtszeit sehr gerne mit Dinkelmehl. Wie sieht es bei Euch aus? 

Zutaten Gefüllte Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl:

* 160g weiche Butter 

* 60g Puderzucker 

* Mark einer 1/2 Vanilleschote 

* Abrieb einer 1/2 Zitrone

* 1g Salz 

* 1 Ei 

* 180g Dinkelmehl Typ 1050

* 75g Dinkelvollkornmehl 

* 1/2 TL Zimt

 

Zubereitung Gefüllte Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl:

In die weiche Butter das Ei und die Gewürze einkneten, danach könnt ihr das gesiebte Mehl und den gesiebten Puderzucker unterkneten.

Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten nichts wird, da er an Bindung verliert. Schlagt den Teig in Folie ein und legt ihn ein paar Stunden in den Kühlschrank.

Tipp: Wenn es besonders schnell gehen soll, kann der Teig auch für 20-30min in das Gefrierfach.

Beim Ausrollen solltet ihr den Teig kurz ankneten und dann mit gesiebtem Mehl in die gewünschte Dicke (2-3mm) ausrollen.

Ca. 50 Kreise (ca. 5 cm Ø) ausstechen. Aus der Hälfte in der Mitte kleinere Sterne, Herzen und Monde ausstechen, evtl. als Teigreste weiterverarbeiten. Plätzchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Im vorgeheizten Backofen können nun die Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/Gas: Stufe 2) ca. 12 Minuten backen.

Ich persönlich lasse die Linzer Plätzchen nicht auskühlen, sondern stapel sie direkt auf ein Gitterblech und beginne direkt mit der Weiterverarbeitung, so dass die Füllung schön mit den warmen Plätzchen verschmilzt.

Füllung für die Linzer Plätzchen:

* Erdbeergelee

* Zimt 

* 1 EL Rum 

Jetzt solltet Ihr das Gelee erwärmen. Würzt es mit etwas Zimt und gebt einen Esslöffel Rum für die besondere Note hinzu. Gerne könnt Ihr je nach eurem Geschmack das Gelee noch mit Nelke oder Vanille verfeinern. Schmeckt es nach eurem persönlichen Geschmack ab. Die ganzen Kekse damit bestreichen und je ein Keks mit Loch darauf legen. Das Loch könnt Ihr noch mit etwas Gelee auffüllen. Abschließend könnt Ihr die Linzer Plätzchen mit Puderzucker bestäuben. Und fertig sind die leckeren gefüllten Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl. Dann können die Linzer Plätzchen in Ruhe auskühlen.

Lasst Euch meine gefüllten Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl gut schmecken. Für mich sind die buttrig, zarten Klassiker im Advent einfach nicht weg zu denken. <3

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Kleines und schnelles Bauernbrot ~ perfekt für ein rustikales Abendbrot

Dieses kleine und schnelle Bauernbrot ist perfekt für ein rustikales Abendbrot. Käse, Wurst, Tomate, Gurke und deftiger Belag passen wunderbar. 

Dieses kleine Bauernbrot habe ich als Mitbringsel gebacken. Da ich leider sehr in Eile war, habe ich das Brot ein paar Minuten zu früh aus dem Backofen genommen und so war es noch leicht feucht in der Mitte. Damit dieses leckere und schnelle Bauernbrot jedoch ideal gelingt und geschmacklich, optisch und in der Konsistenz überzeugt, habe ich die Backzeit in diesem Rezept etwas angepasst. 

Aber das kann natürlich immer mal passieren. Daher gebe ich in meinen Rezepten meist ca.-Angaben bei der Backzeit an. Ihr kennt das sicherlich, kaum ist ein Brot mal etwas voluminöser und nicht ganz so flach, schon variiert die Backzeit. 

Aber geschmacklich war es sehr lecker und ich möchte Euch jetzt direkt das Rezept vorstellen. 

Zutaten kleines und schnelles Bauernbrot:

* 1 Würfel frische Hefe 

* 1 TL Rübensirup (22g) 

* 2 TL Salz 

* 450g Dinkelvollkorn Mehl 

* 250g Weizenmehl Typ 405

* 5g Brotgewürz 

* 450g Buttermilch 

* 50g lauwarmes Wasser 

Zubereitung kleines und schnelles Bauernbrot:

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe in dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Sirup gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben und das Salz unterheben.

Wenn die Hefe Blasen geschlagen hat, kann die Buttermilch mit in die Flüssigkeit. Verrührt alles kräftig. Der Teig kann nun entweder von Hand oder mit der Küchenmaschine verarbeitet werden. Achtet bitte darauf, dass eure Küchenmaschine auch einen so schweren Teig verarbeiten kann. Oder Ihr knetet von Hand.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Jetzt wurden bei uns die Rauten-Muster in das kleine und schnelle Bauernbrot geschnitten. Schneidet nicht zu tief, da ansonsten eine zu tiefe Kerbe in der Brotkruste entsteht und es anschließend schwer ist, gleichmäßige Brotscheiben zu schneiden.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 40°C noch 30min gehen lassen. Natürlich kann der Brotteig auch an einem anderen warmen Ort ruhen. Wenn die Zeit vorbei ist und der Laib aufgegangen ist, könnt ihr ihn noch einmal mit einer Wasser-Salz-Mischung bestreichen und etwas Mehl über den Laib streuen.

 

Anschließend wird das Bauernbrot noch ca 40 Minuten bei 240°C gebacken. Ihr erkennt, dass das Brot fertig ist, wenn ihr auf das Brot mit einem Kochlöffel klopft und es hohl / dumpf klingt.  Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

So ihr Lieben, ich hoffe, dass ich Euch ein wenig für selbst gebackenes, frisches Brot begeistern konnte und wünsche Euch allen viel Freude mit meinem kleinen und schnellen Bauernbrot . Und natürlich eine schöne Zeit mit euren Lieben! 

 

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Dinkel-Kürbis Brötchen

Der Oktober verabschiedete sich bei mir bereits gestern, am 30. Oktober so richtig. Denn es war eine schöne und harmonische Verabschiedung. Es gab einen ausgiebigen Brunch mit frischen, selbst gebackenen Dinkel-Kürbis Brötchen, Sonnenschein, gemütliche Stunden und einen ausgedehnten Spaziergang durch die schöne Natur.

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Der Oktober war so freundlich und hat sich mit Sonnenschein, blauem Himmel und lauen Temperaturen (12°C) zu uns gesellt. Diese schönen Stunden waren wirklich ein Geschenk.

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Heute, am Reformationstag – oder eben auch Halloween – jeh nach dem, was gefeiert wird, ist der Oktober schon wieder grau in grau. Die schönen Sonnenstrahlen des goldenen Herbstes sind zum Glück nicht vergessen, sondern können immer noch in Erinnerung gerufen werden. 

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Diesen Herbst ist unsere Kürbis-Ernte so gut ausgefallen, dass wir mehrere Kürbisse einfrieren mussten. Ich friere Kürbisse sehr gerne ein, da man mit den einzelnen Päckchen sehr flexibel kochen und backen kann. So auch bei meinen Dinkel-Kürbis Brötchen. Der Tag begann gestern also mit einem ausgiebigen Brunch.

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Da ich am Abend zuvor bereits den Teig für meine Dinkel-Kürbis Brötchen gemacht habe und dieser in aller Ruhe im Kühlschrank stand, hatte ich morgens nicht viel Arbeit. Eben schnell den Teig in die passende Größe gebracht (und natürlich fotografiert), die Dinkel-Kürbis Brötchen auf dem Backblech verteilt und noch 20min gehen lassen. Dann wurde der Backofen erhitzt und in der Zwischenzeit der Frühstückstisch gedeckt, der Kaffee gekocht und anschließend noch schnell ein paar Dinkel-Kürbis Brötchen fotografiert werden, bevor unser Herbst-Brunch beginnen konnte.

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Zubereitung Dinkel-Kürbis Brötchen: 

Zutaten für ca. 12 Stück

* 300g Kürbis (ohne Kerne und ohne Schale) 

* 80g Butter

* 550g Dinkelmehl 

* 80g Zucker 

* 42g frische Hefe 

* 1 Ei 

* 1 TL Salz 

* eine Prise Muskatnuss, gerieben 

* 1 TL Zimt 

* 100ml Milch 

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Wenn ihr einen frischen Kürbis nehmt, dann sollte dieser geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten werden. Ich habe mich für meine tiefgerorenen Kürbisse entschieden und musste diese zur Weiterverarbeitung in der Mikrowelle bei 350 Watt in 3-5min auftauen. Falls ihr frische Kürbisse genommen habt, könnt ihr diese mit der Milch, der Butter, der Muskatnuss und dem Zimt in einem Topf köcheln und anschließend wieder abkühlen lassen.

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Bei der tiefgefrorenen Variante erhitzt ihr die Milch mit den Gewürzen ebenfalls und gebt die aufgetauten Kürbisstücke hinzu. Lasst alles zusammen abkühlen, bis die Mischung lauwarm ist.

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Nun wird die Masse püriert. Anschließend kann das Dinkelmehl mit dem Zucker gemischt werden. Zerbröselt die frische Hefe mit in die Mehl-Zuckermischung. Nun kommt die Kürbis-Masse und das Ei mit zum Teig. Verarbeitet alles, bis es ein homogener Teig geworden ist. Falls er euch zu klebrig ist, könnt ihr noch ein wenig Mehl hinzu geben. Ich habe mit Einweghandschuhen gearbeitet, da ich gerne spüre wie die Konsistenz des Teiges ist. Falls ihr lieber eine Küchenmaschine nehmt, geht das sicherlich auch.

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Der Teig wird nun abgedeckt einige Stunden in den Kühlschrank gestellt. Bei mir war es über Nacht. So kann die Hefe langsam aber bedächtig arbeiten. Am nächsten Morgen hatte sich der Teig fast verdoppelt. Daher bietet es sich an, dass ihr eine sehr große Schüssel nehmt.

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Nach der Ruhezeit kann der Teig auf einer bemehlten Fläche halbiert und in zwei längliche Rollen gebracht werden. Mit einem Teigschaber könnt ihr nun den Teig in 12 gleich große Teile zerteilen. Falls kein Teigschaber zur Hand ist, könnt ihr auch ein Messer nehmen.

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Bringt die Dinkel-Kürbis Brötchen in die von Euch gewünschte Form und wälzt sie einmal in Mehl, anschließend könnt ihr die Dinkel-Kürbis Brötchen mit einem scharfen Messer leicht einschneiden. Legt sie anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und heizt den Backofen auf 50°C auf.

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Nach 20 Minuten müssten sich die Brötchen verdoppelt haben. Jetzt erhöht ihr die Temperatur auf 220°C, stellt noch ein feuerfestes Gefäß mit Wasser in den Backofen und backt die Dinkel-Kürbis Brötchen für 22 Minuten bei Umluft.

Die Backzeit kann sich um ein paar Minuten je nach Ofen und dicke der Dinkel-Kürbis Brötchen unterscheiden. Wenn sie lecker duften und schön gold-gelb geworden sind, sind sie fertig und können direkt frisch zum Brunch aufgetischt werden.

Wir waren begeistert, sie haben sowohl zu süßem als auch herzhaftem Belag wunderbar geschmeckt und selbst am nächsten Tag waren sie noch sehr geschmackvoll.

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Lasst Euch die Dinkel-Kürbis Brötchen gut schmecken! 

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Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel

Habt ihr Spaß am Backen? – Ich teste mich ja Stück für Stück ans Backen heran und es macht mir auch immer mehr Spaß, da ich langsam sicherer werde beim Kombinieren den Backzutaten. Doch wenn ich in der Küche stehe und Kuchen und Torten backe, dann beschleicht einen hin und wieder doch ein komisches Gefühl – wenn man die ganzen Kalorien vor sich sieht. Wenn man sich selbst und seine Lieben gesund ernähren möchte, dann ist die Vollkornversion nicht nur eine gesunde Alternative, sondern die Teige schmecken auch intensiver und nussiger. Die sättigenden Ballaststoffe im vollen Korn sorgen für eine natürliche Sättigung und ersparen uns so das lästige Kalorienzählen. 

Diese leckere und auch sehr experimentierfreudige Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel ist wirklich eine kleine Besonderheit. Ohne Zucker, mit Vollkornmehl, mit leckeren Vitaminen und noch mit einem toskanischen Duft nach Lavendel. Eine richtige Schlemmer-Ulraubs-Sommer-Torte. Meine Qualitätskontrolle war zunächst sehr skeptisch: “Lavendel in der Torte? – Schmeckt das nicht nach Mottenkugeln?”. Ja – genau das war die erste Reaktion auf meine Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel. Naja, eher die zweite, denn die erste war die Frage: “Ist das eine Pizza?”. 

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Nachdem geklärt war, dass es weder Pizza noch eine Mottenkugel-Torte ist, kam dann ein zögerlicher Versuch die Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel  mal selbst zu testen. Zunächst nur ein kleines Gäbelchen von meinem Stück. Doch meine Qualitätskontrolle schnitt sich nach der Testgabel gleich ein großes Stück von der Torte ab und mampfte mit vollem Mund: “Hätte ja nicht gedacht, dass die Kreation so gut schmeckt” und schob sich gleich die zweite Gabel in den Mund. 

Ich würde sagen: Die Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel  hat die Qualitätskontrolle bestanden, trotz Vollkornmehl, trotz fehlendem Zucker und auch der Lavendel überzeugte. Also wenn ihr Euch mal an eine gesündere Torte trauen wollt, dann möchte ich Euch sagen: geschmacklich sehr lecker. Doch nun zum Rezept. 

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Zubereitung Teig für die Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel: 

* 200g Dinkelvollkornmehl 

* 50g Mandeln 

* 125g Butter

* 2 EL Honig 

* 1 Ei 

* 1/4 TL gemahlene Vanille

* Butter für die Form 

* eventuell Sesam zum Ausstreuen 

 

Das Dinkelvollkornmehl wird mit den fein gemahlenen Mandeln vermischt. Nun kommen Honig, Butter, das Ei und die Vanille hinzu und es wird alles zu einem glatten Teig verknetet.

Die Springform wird ausgefettet und eventuell noch mit Sesam bestreut. Anschließend sollte der Teig in der Form für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank gestellt werden. In der Zwischenzeit kann der Backofen auf 220°C vorgeheizt werden.

Der Boden wird nun in der Mitte des Backofens bei 220°C für etwa 10min gebacken.

In der Zwischenzeit kann mit der weiteren Vorbereitung begonnen werden.

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Zubereitung Aprikosen-Johannisbeer-Lavendel-Guß: 

* 9 Aprikosen 

* 250g rote Johannisbeeren 

* 2 Eier 

* 200g saure Sahne 

* 4 EL Honig 

* frische Lavendelblüten 

 

Die Früchte werden gewaschen und vorbereitet. Die Aprikosen entkernt und halbiert, die Johannisbeeren nach dem Waschen von den Rispen gestreift.

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Für den Guß zunächst die Eier trennen. Die saure Sahne mit den Eigelben und dem Honig verrühren. Die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig darunter heben.

Den vorgebackenen Tortenboden aus dem Ofen nehmen und den Backofen auf 200°C zurück schalten.

Nun werden die Aprikosen mit der Wölbung nach oben auf den Tortenboden gelegt. Dabei im äußeren Kreis zwölf, im inneren sechs Hälften legen. Die Zwischenräume werden mit den roten Johannisbeeren ausgefüllt. Dann die Lavendelblüten darüber streuen und den Guß vorsichtig darüber verteilen.

Anschließend die Torte auf der untersten Ebene im Backofen noch eine halbe Stunde fertig backen.

Die Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, den Rand mit einem spitzen Messer lösen und die Form vorsichtig entfernen.

Nun kann die Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel  auf einem Kuchengitter auskühlen.

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Lasst Euch die Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel gut schmecken und viel Freude beim Nachbacken! 

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Minz-Cookies mit Haferflocken

Cookies, wie sie in den USA heißen, sind leckere und schnell gemachte Kekse. Sie passen perfekt zu einem Tee, wenn sich spontaner Besuch anmeldet oder man mittags einfach mal Lust auf Süßes hat. Jedoch sind die üblichen Rezepte wirklich voll mit Zucker und Butter. Heute möchte ich Euch daher eine leckere, gesunde und schmackhafte Cookie-Variante mit Haferflocken, Banane und ganz viel Minze vorstellen.

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Minz-Cookie mit Haferflocken sind zwar auch nichts für die schlanke Linie, doch sie sind nahrhaft, sättigend und dadurch, dass sie mit Haferflocken, Vollkorndinkelmehl und ohne Zucker oder Butter gebacken sind gleich noch ein halbwegs gesundes Cookie-Rezept. 

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Zubereitung Minz-Cookies mit Haferflocken: 

* 1 EL Erdnussbutter

* 1 Banane 

* 50ml Milch 

* 3 EL Honig 

* Priese Salz 

* 1 Ei 

* 1 gestr. TL Backpulver

* 1/4 TL Natron

* 100g Dinkelvollkornmehl 

* 150g Haferflocken 

* 3 Stängel frische Minze 

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Vorbereitungen: 

* schaltet den Backofen schon einmal ein und heizt ihn auf 190°C auf

* legt ein Backblech bereit

* stellt ein Kuchengitter zum Abkühlen bereit 

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Zunächst wird die Erdnusbutter, die Banane, der Honig und das Salz einige Minuten mit dem Mixer sehr schaumig gerührt oder auch gemixt – das hängt davon ab wie reif die Banane schon ist. Dann wird das Ei und die Milch untergeschlagen.

Die frischen Minzblätter werden gewaschen und klein gehackt. sie kommen nun direkt mit in den Teig und es wird alles noch einmal kräftig verrührt.

Zuletzt Mehl, Haferflocken, Backpulver und Natron kurz dazurühren, bis sich ein glatter Teig ergibt.

Nun könnt ihr den Teig teelöffelweise als Kugeln von etwa zwei bis drei Zentimetern Durchmesser mit großem Abstand auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit einem Messerrücken etwas platt drücken.

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Denkt bitte daran, dass ihr etwas Abstand zwischen den Minz-Cookies mit Haferflocken auf dem Blech lasst, so dass diese während des Backens noch etwas zerlaufen können und nicht zusammen backen.

Nun kommen die Minz-Cookies mit Haferflocken in den auf  190 Grad (Umluft 170 Grad) vorgeheizten Backofen. Die Backzeit beträgt in etwa 12 bis 15 Minuten, bis sie hellbraun gebacken sind. Achtet darauf, dass sie nicht zu dunkel werden – das trocknet die Cookies aus.

Das Backpapier mit den Cookies vom Blech nehmen und 2-3 Minuten abkühlen lassen, bevor Ihr die Cookies zum vollständigen Abkühlen vorsichtig auf ein Kuchengitter legt.

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Wie ihr merkt, ist dieses Rezept schnell und leicht zu backen – wenn sich ein Besuch anmeldet, sind die Minz-Cookies mit Haferflocken ruckzuck fertig und ofenfrisch serviert. Ihr müsst mit ca. 25min maximalem Zeitaufwand rechnen. Das hängt eigentlich davon ab wie schnell ihr den Teig zubereitet, wenn ihr fix seid, schafft ihr es auch in 3min, wenn ihr Euch Zeit lasst, dann sind 10min sehr angenehm gerechnet.

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Wenn die Cookies fertig sind, wünsche ich Euch guten Appetit. Lasst Euch die Minz-Cookies mit Haferflocken gut schmecken! 

 

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Vollkorn-Dinkel-Seelen

Mhmm…. Wie das duftet, frische Seelen direkt aus dem Backofen. Dazu ein wenig Butter – mehr ist nicht nötig! Ich hatte mal wieder Lust auf Vollkorn-Dinkel-Seelen <3

Dieses Rezept Seelen ist eine schwäbische Brotspezialität mit langer Tradition, welche wie die schwäbische Laugenbrezel, Hefezopf, Flachswickel etc. zu den so genannten Gebildbroten gehört und ursprünglich nur in Schwaben bekannt und verbreitet waren.
Die Rezepte dieser Brotarten wurden durch die jeweilige Formgebung, die Symbolik und das Aussehen des Gebäcks über Hunderte von Jahren unverändert weiter gegeben.
Die Seelen wurden früher an die Armen am Feiertag „Allerseelen“ verteilt. Daher kommt auch der Name “Seelen”.
Heute gibt es in jeder guten schwäbischen Bäckerei jeden Tag frisch gebackene Dinkel-Seelen zu kaufen.
Dinkel-Seelen sind, vor allem im Raum Stuttgart bis zum Bodensee, auch als Briegl oder Briegel bekannt, was auf Hochdeutsch soviel wie Stock oder Stecken heißt. Nur sind Briegl in der Form etwas kürzer und breiter. Echt schwäbische Seelen werden aus Dinkelmehl gebacken.

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Zubereitung (4 Seelen):

* 600 g Dinkelvollkornmehl Type 630

* 2 Würfel frische Hefe

* 1 TL Zucker

* 3 – 4 EL lauwarmes Wasser

* 1 gehäufter TL Salz (15 g)

* 300 – 400ml lauwarmes Wasser

Zum Bestreuen:

* Kümmelsamen und grobes Salz

Zubereitung:
Für die Zubereitung der Seelen zuerst die Hefe zusammen mit 1 TL Zucker und ein paar El lauwarmen Wasser, in einer Tasse verrühren. Eine Spur Mehl darüber streuen und etwa 10 Minuten in der warmen Küche stehen lassen.
Dinkelmehl in eine große Backschüssel geben.
Mit der Hand eine tiefe Mulde in das Mehl eindrücken.
Ringsum das Salz zum Mehl hinzu geben.
In die Mehlvertiefung die vor gegärte Hefe einfüllen.
Mit Hilfe des elektrischen Handmixers, mit den Knethaken, zusammen mit 300 -400ml lauwarmen Wasser, von der Mitte aus beginnend, alles zu einem weichen Brotteig zusammen kneten.
Zuletzt eventuell etwas Mehl hinzu geben. Da ich Vollkornmehl verwendet habe, ist meist etwas mehr Wasser nötig.

Brotteig aus Dinkelmehl ist etwas klebriger, was aber dazu gehört.

Den Brotteig mit einem Küchentuch abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
Anschließend den Teig zunächst in der Backschüssel, wiederum mit immer wieder etwas zusätzlichem Dinkelmehl kräftig durchkneten.
Den Teig auf die mit Mehl ausgestreute Tischplatte geben und in etwa 4 gleichschwere Teile teilen.
Jedes einzelne Teigstück auf der Tischplatte nochmals durchkneten, dabei eine dicke Rolle aus Teig formen.
Anschließend das Teigstück am oberen Ende fassen, dadurch zieht sich der Teig zu einer langen dünneren Rolle, in die Form einer Seele von selbst aus.

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Jede Seele sollte im rohen Zustand etwa 30 cm lang und 5 – 6 cm breit sein.

Die Seelen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals für etwa 20 Minuten, zum Aufgehen des Brotteiges, in der warmen Küche, ohne Abdeckung stehen lassen.
Den Backofen auf 175 ° C vorheizen, dabei zuvor eine feuerfeste Schüssel mit kaltem Wasser auf den Boden der Backröhre stellen.
Kurz vor dem Backen, die Seelen mit lauwarmem Wasser einstreichen und mit Kümmel oder grobem Salz bestreuen.
Das Backblech mit den aufgegangenen Seelen in die Mitte der Backröhre einschieben und
bei 175 ° C, mit Ober/Unterhitze, 45 Minuten backen. Falls ihr die Seelen auf zwei Backbleche verteilt, benötigt das untere Backblech ein wenig länger.

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Lasst Euch die Vollkorn-Dinkel-Seelen gut schmecken!
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No Knead Bread mit Oliven

Ihr lieben Brot- und Backfans. Ich habe hier ein neues, leckeres Rezept für Euch. Ich liebe rustikale Brote. Da benötigt man außer etwas Butter und ein paar Kräutern eigentlich nichts weiter. Und wenn es noch ganz frisch ist, dann reicht auch nur das warme, außen knusprig – innen weiche Brot. Und schwubb – di wubb ist gefühlt das halbe Brot “vernascht”. 

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Es ist ein außergewöhnlich leckeres Brot, mit sehr wenig Hefe – es wird nicht geknetet und mit Dinkelmehl, Oliven und Zwiebeln bekommt es eine rustikale Note. Ihr müsst dieses No Knead Bread mit Oliven unbedingt mal selbst probieren. 

Lecker und leicht zu machen! 

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Zubereitung:

* 450 g Dinkelvollkornmehl

* 10g Hefe

* 1 1/4 Teelöffel Salz

* 400ml lauwarmes Wasser

* ein Teelöffel Olivenöl

* 50g Oliven

* eine Zwiebel

In einer großen Schüssel Mehl, Hefe, Olivenöl, Oliven, Zwiebelstückchen und Salz vermischen. Das lauwarme Wasser dazu gießen und mit dem Rührgerät leicht durchmischen. Nun mit einem Geschirrtuch den Teig abdecken und das Ganze für mindestens 12, aber noch viel besser 18 Stunden an einen warmen Ort stellen.

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Wenn dann viele Blasen auf der Teigoberfläche zu sehen sind, eine Arbeitsfläche gut Mehl bestreuen und den Teig mit einem Teigschaber aus der Schüssel auf das Mehl geben.
Nicht erschrecken, die Masse verläuft fast! Die Oberfläche leicht bemehlen und mit Hilfe des Teigschabers und der Hand zwei Mal übereinander falten, so gut es geht. Sehr gut wäre es, wenn das bereits auf dem Backblech geschieht. So kann das Brot nun noch unter einem Geschirrtuch eine halbe Stunde ruhen.

In dieser Zeit kann der Backofen auf 220°C vorgeheizt werden. Das Brot kommt nun für ca. 40min in den Backofen. Je nach dem, wie kompakt das Brot geformt ist, kann es unterschiedlich lange dauern. Es ist übrigens fertig, wenn es hohl klingt, wenn man auf die Unterseite klopft.

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Lasst Euch das No Knead Bread mit Oliven gut schmecken – Bei mir gibt es nur ein wenig Butter und frische Kräuter dazu – ein Traum!

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Dinkelvollkornbrot

Dieses Dinkelbrot-Rezept ist genial: Es gelingt auch Brotback-Neulingen auf Anhieb und benötigt nur ein wenig Wartezeit und Geduld. Doch mit etwas Planung klappt das schon. Noch dazu hält das Dinkelbrot sehr lange frisch – da kann die Konkurrenz vom Bäcker einpacken!

Mit seinem hohen Ballaststoffanteil macht das Dinkelbrot lange satt und ist daher ein idealer Mittagssnack oder passt auch perfekt zum Abendbrot. Ob Gemüse, Salat oder vegetarischer Belag – natürlich geht auch Käse, Wurst und andere Leckereien. Doch es ist eine ideale und leckere sättigende Basis für den Tag. 

Einer der großen Vorteile von selbstgebackenem Brot ist, dass man nur so viel Salz zugeben muss, wie es das eigene Geschmacksempfinden tatsächlich erforderlich macht. Die hier im Rezept angegebene Menge von 10 g werden manche z. B. noch ohne große Geschmackseinbußen etwas verringern können.

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Heute Abend gibt es ein frisch gebackenes Dinkelvollkornbrot mit knackigem Salat dazu. Oh, wie das duftet und klopft man einmal an die Rinde des Brotes, dann ist der wunderbar dumpfe Klang zu hören.

 

Zubereitung:

* 1kg Dinkelvollkornmehl 

* Zucker 

* ein Würfel frische Hefe 

* 150g Sauerteig 

* 10g Ursalz 

* ein EL zermahlener, frischer Kümmel 

* Wasser 

* ein EL Leinsamenöl 

Es wird mit einem Kilogramm Vollkorndinkelmehl ein Hefeteig mit einer Briese Zucker und ca. 800ml Wasser angesetzt. Dieser zieht nun zwei Stunden und es kommt ein Schälchen des aufbewahrten Sauerteiges mit dazu. Und auch gleich noch eine Briese Salz und frischer Kümmel. Mit einem Glas Wasser wird nun der Teig zur perfekten Konsistenz geknetet und er ruht darauf hin noch einmal eine Stunde in der Brotbackform.
Im Anschluss kommt das Brot im Kasten für 90min bei 200°C in den Backofen. Nach den ersten 60min wird das Brot noch einmal mit einem Wasser-Öl-Salz-Kümmel-Gemisch eingepinselt und kommt nun noch für die letzten 30min in den Backofen.
Das “Riebel”, also der Anschnitt ist Heute einfach perfekt gelungen und es wurde selbstverständlich geteilt! ♡

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Lasst Euch das Dinkelvollkornbrot  gut schmecken! 

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Rote-Bete-Tortellini mit einer Kürbis-Füllung

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Heute ein ausgefallenes herbstliches Pasta-Gericht. Selbst gemachte Rote-Bete-Tortellini mit einer Kürbis-Füllung und dazu Granatapfelkerne, Chicorée, Rote-Bete-Mouse und frisch gehobelter Parmesan – übergossen mit einer Zitronen-Petersilien-Butter. Ein herbstlicher Soulfood-Pasta-Traum.

Selbst gemachte Pasta ist immer wieder ein Genuss. Da geht einem förmlich das Herz auf. Doch häufig bin ich auf der Suche nach dem passenden Teig für meine Pasta. Nun habe ich eine wunderbare Mischung für selbst gemachte Pasta heraus gefunden. So könnt ihr selbst zu Hause (mit der Nudelmaschine oder mit dem Wellholz) einen leckeren Dinkelvollkorn-Rote-Bete-Tortellini-Teig herstellen. 

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Zubereitung Rote-Bete Tortellini: 

* 300g Dinkelvollkornmehl 

* Salz 

* ein Teelöffel Rapsöl

* ca. 150ml lauwarmes Wasser 

* eine Rote Beete

Zunächst bereitet ihr das Rote-Bete-Wasser zu. Die Rote Bete ungeschält und je nach Größe garen und mit den 150ml Wasser pürieren. Die Flüssigkeit wird nun durch ein feines Sieb passiert und die erkaltete Flüssigkeit kommt mit in den Nudelteig. Das restliche Rote-Bete-Mouse kann zu den Tortellini dazu gegessen werden.

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Das Dinkelvollkornmehl und eine Prise Salz mischen und sieben, eine Mulde eindrücken und das Rote-Bete-Wasser und das Öl hineingießen. Von der Mitte her so lange mit den Händen kneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Ich ziehe für diesen Arbeitsschritt gerne Einweghandschuhe an, so bleibt nicht so viel Teig an den Händen kleben und die Rote Bete färbt die Hände nicht rot. Den Teig nun in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde ruhen lassen bei Zimmertemperatur.

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Kürbisfüllung: 

* ein halber Kürbis

* 100g Kräuterfrischkäse

* 2 Chili

* 1/2 TL Muskatnuss 

* 2 EL Krause Petersilie

* 1 Ei 

Der Kürbis wird zunächst entkernt und dann klein geschnitten und weich gekocht. Alternativ können die Kürbisstückchen auch für 6min bei 800Watt in die Mikrowelle. Der weiche Kürbis wird nun mit den restlichen Zutaten zusammen püriert. Und schon ist die Kürbis-Füllung fertig.

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Weiterverarbeitung:

Den Teig nun portionsweise auf einer bemehlten Fläche ausrollen oder mit der Nudelmaschine dünn ausrollen und mit einer Ausstechform oder einem Glas (Ø 5 cm) Kreise ausstechen. Diese kleinen Kreise nun noch einmal auf der dünnsten Stufe durch die Nudelmaschine geben oder noch einmal länglich dünn ausrollen.

Falls der Teig etwas zu klebrig werden sollte, dann nehmt bitte etwas Hartweizengries hinzu, bis die Konsistenz wieder etwas fester wird. Wichtig ist, dass sowohl das Wellholz als auch die Arbeitsfläche gut bemehlt sind.

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Jeweils in die Mitte der länglichen Teigfladen 1 TL Füllung geben und den Teig darauf hin zusammenklappen und mit den Fingerspitzen oder einer Gabel fest drücken. Bei den Tortellini nun die beiden Seiten der Halbmonde leicht nach außen ziehen, über dem Zeigefinger nach hinten klappen, und die Enden zusammendrücken.

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Zitronen-Petersilien-Butter: 

* zwei EL krause Petersilie

* Zesten einer halben Zitrone

* 50g Butter

* eine Priese Salz 

Alle Zutaten werden zusammen leicht erhitzt, bis die Butter geschmolzen ist. Diese kann nun über die Tortellini gemeinsam mit dem Parmesan angerichtet werden.

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Hier noch ein kleiner Tipp:
Ihr könnt die Tortellini ganz einfach auf Vorrat produzieren: Tortelliniteig zubereiten, mit der gewünschten Füllung füllen. Die Tortellini auf ein Brett legen, dieses in den Tiefkühlschrank geben und tiefgefrieren, bis die Ravioli fest sind. Nun können die Tortellini in Gefrierbeutel gefüllt werden und halten sich im Tiefkühler 4 Monate frisch. Zum Servieren gebt ihr die Tortellini einfach ganz normal in kochendes Wasser und kocht sie 1-2 Minuten länger als normal, also ca. 4-5 Minuten.

Lasst es Euch schmecken! 

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{Gastbeitrag von Lauras Genussreich} Kürbisbrötchen

Lauras Genussreich steuert heute wunderbar goldene Kürbisbrötchen zu meiner Aktion Goldener Herbst bei. Die Farbe der Brötchen ist die reinste Freude. So schön golden – leuchtend. Lauras Genussreich findet ihr natürlich auch auf Facebook. 

Doch nun geht’s weiter mit dem Rezept! 

 

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Hallo meine Lieben,
heute gibt es seit Ewigkeiten mal wieder frische, selbstgebackene Brötchen für euch! So natürlich leuchtende Brötchen habt ihr sicher noch bei keinem Bäcker gefunden. Meine Kürbisbrötchen habe ich schon einige Male probiert und jedes Mal etwas verfeinert. Nun sind sie perfekt, um euch mein Rezept vorzustellen.
Der Kürbis ist haupsächlich zur Farbgebung der Brötchen da, man schmeckt ihn nur ganz leicht heraus. Am besten schmecken die Brötchen einfach mit etwas Butter, Käse oder etwas Walnusspesto. Probiert selbst aus, wie sie euch am besten Munden.

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für 10 Brötchen

Zutaten:

Vorteig
280g  Dinkelmehl Type 630
80g Dinkelvollkornmehl
250gHokkaidokürbis

Kochstück
20g Dinkelvollkornmehl
80g Wasser
7g Salz

Hauptteig
Vorteig
Kochstück
80g Anstellgut vom Weizensauerteig
8g frische Hefe
5g Butter

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Deko:
etwa 30g Kürbiskerne

Zubereitungszeit:

 4,5 Stunden, davon 3,5 Stunden Ruhezeiten

Zubereitung:

  1.  Kürbis in leicht gesalzenem Wasser kochen. Die weichen Kürbisstücke aus dem Wasser nehmen und noch während sie warm sind mit einer Gabel fein zerdrücken. Das Kürbismus mit den Dinkelmehlen von Hand miteinander zum Vorteig verkneten. Zunächst ist der Teig bröselig, nach ein paar Minuten kneten wird er jedoch zu einer festen Masse. Auch wenn dieser feste „Teigklumpen“ noch trocken aussieht, das reicht bis dahin mit kneten. Den Vorteig mit Folie abdecken und bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  2. Nachdem der Vorteig eine halbe Stunde ruht wird mit dem Kochstück begonnen. Hierfür Mehl und Salz in einen kleinen Kochtopf abwiegen und mit den 80ml kaltes Wasser verrühren, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind. Nun den Topf auf den Herd stellen und die Mischung bei höchster Stufe unter ständigem rühren zum kochen bringen, dabei entsteht das Kochstück.
    Wenn die Masse kocht (blubbert) den Herd ausschalten, das Kochstück bei der Nachhitze weitere zwei Minuten rühren. Anschließend das Kochstück sofort aus dem Topf in eine (Glas-)Schale umfüllen, diese abdecken  und beiseite stellen.
  3. Nun Vorteig und Kochstück weitere 90 Minuten bei Zimmertemperatur (20-24°C) ruhen lassen.
  4. Nachdem nun die vorbereiteten Teige lange genug geruht haben, wird es nun Zeit für den Hauptteig. Hierfür werden Vorteig, Kochstück, Weizensauer, Hefe und Butter in die Rührsschüssel einer Küchenmaschine gegeben. Die Zutaten werden mit Hilfe des Knethaken für 6 Minuten auf niedrigster und anschließend 3 Minuten auf zweiter Stufe zu einem glatten, recht weichen Hauptteig verarbeitet.
    Alternativ: Wer keine Küchenmaschine besitzt, kann die Zutaten selbstverständlich auch von Hand alle miteinander verkneten. Es funktioniert genauso gut, brauch nur etwas mehr Zeit und fordert etwas Karaft.
  5. Den Teig abdecken und für weitere 80 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Nach 40 Minuten den Teig in die Hände nehmen, durch Zug an allen Seiten etwas dehnen, sodass eine art Fladen entsteht. Den Fladen zwei mal falten und weiter ruhen lassen. Das selbe am Ende der Zeit wiederholen, dann allerdings nur einmal falten. Den Teig 5 Minuten entspannen lassen, dann können die Brötchen besser geformt werden.
  6. Den Teig in 80g schwere Stücke zerteilen und formen. Hierfür die einzelnen Teiglinge leicht bemehlen, auseinanderdehnen und dann von allen Seiten in die Mitte falten. Die fertig geformten Brötchen mit dem Schluss (die Seite an der die Falten zusammenkommen) nach unten auf ein Backblech legen und mit einem Geschirrhandtuch für 15 Minuten abdecken.
  7. Während die Brötchen gehen, den Ofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für die Luftfeuchtigkeit im Ofen, einen Becher gefüllt mit Wasser unten in den Ofen stellen und mitbacken.
  8. Nachdem auch die letzten Minuten des Gehprozesses vorrüber sind, können die Bötchen nun gleich in den Ofen. Davor nur noch die Brötchen mit kaltem Wasser besteichen, einschneiden und nach Belieben mit Kürbiskernen bestreuen.
  9. Nun die Bötchen für 17-20 Minuten in den Ofen geben.

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Gutes Gelingen!

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