Kürbis einfrieren

Meine Kürbisernte ist dieses Jahr (mein erstes Kürbis-Anbaujahr übrigens) sehr, sehr üppig ausgefallen. Also ein schönes, kleines Erntedankfest für uns. Doch nun stellt sich die Frage, was mache ich mit dem ganzen Kürbis. Alle auf einmal verarbeiten ist natürlich auch sehr Kürbis-lastig. Da ich nicht die nächste Woche nur Kürbis essen möchte, hab ich mich dazu entschlossen einen Teil meiner Kürbisernte einzufrieren. 

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Ja, ihr lest richtig! Einfrieren. Kürbisse lassen sich prima einfrieren. 

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Da der Kürbis in den letzten Jahren in unserer Küche sehr an Beliebtheit gewonnen hat, pflanzen auch immer mehr Hobby-Gärtner Kürbis im heimischen Garten oder auf dem Balkon an. Das schöne ist, dass er sehr pflegeleicht und eine super „Einsteiger-Pflanze“ ist. Doch leider erfreut uns der Kürbis nur im Spätsommer und Herbst mit seinen Erträgen, das restliche Jahr müssen wir auf den Genuss verzichten. Es sei denn, wir kaufen Kürbis in schon eingekocht in Gläsern. Doch das ist meist ein ganz anderer Geschmack. 

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Daher mein Tipp: Man kann den Kürbis zur Erntezeit haltbar machen, indem man ihn einfriert. So kann der Kürbis etwa vier bis sechs Monate lang lagern und immer wieder für unterschiedliche Gerichte verwenden. Zudem ist dies der unverfälschte und leckere Kürbis-Geschmack – ganz ohne Einkoch-Aroma. 

Noch ein wichtiger Tipp von mir bevor ihr mit der Kürbis-Verarbeitung beginnt:

Bevor ihr mit der Kürbisverarbeitung beginnt (also auch vor dem Schälen), zieht bitte Küchenhandschuhe an. Ich habe das leider vergessen. Und so hat sich eine sehr ledrige und orangene Schicht auf meinen Händen gebildet. Nach einer intensiven Handwäsche ging es auch langsam aber sicher weg. Jedoch sah es phasenweise so aus, als ob ich als Statistin im nächsten Zombie-Film mitspielen könnte – zumindest als Handmodell.

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Doch nun geht’s weiter mit der Frage: wie friere ich Kürbisse ein? (ist eigentlich ganz simpel)

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Verarbeitung Kürbis einfrieren: 

* Kürbis 

* Messer

* Gefrierbeutel 

Der Kürbis wird roh eingefroren, so bleiben die meisten Vitamine und der Geschmack des Kürbis erhalten.

Eigentlich solltet ihr alle Kürbisse, bis auf den Hokkaido-Kürbis, schälen, bevor der Kürbis geschnitten wird.

Anschließend schneidet ihr den Kürbis auf und befreit das Fruchtfleisch von den Kernen und dem Stielansatz. Noch ein kleiner Tipp von mir: Die Kürbiskerne müsst ihr nicht entsorgen, ihr könnt sie noch für Salate in einer Pfanne anrösten und essen. Sehr lecker.

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Schneidet nun den Kürbis in Würfel oder in andere Stücke. Ich habe unterschiedliche Stückgrößen gemacht, da ich ja auch den Kürbis später für unterschiedliche Gerichte verwenden möchte.

Zudem ist es sehr sinnvoll noch unterschiedliche Portionsgrößen einzufrieren. Denn für eine Kürbissuppe brauche ich später mehr Kürbis, als wenn ich bspw. Muffins mit Kürbis füllen möchte.

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Wenn die Würfel geschnitten sind, kommen die Stücke in Gefrierbeutel oder Gefrierbehälter und können eingefroren werden.

Wichtig ist jedoch noch, dass ihr den Kürbis vor dem Einfrieren nicht blanchiert, da dieser ansonsten matschig wird.

So könnt ihr auch die nächsten Monate immer wieder den leckeren und noch relativ frischen Kürbis genießen!

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Also viel Spaß beim Expermentieren mit dem eingefrorenen Kürbis. Ich werde mir auf alle Fälle auch in den nächsten Jahren immer wieder ein wenig Kürbis einfrieren. 

 

 

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9 thoughts on “Kürbis einfrieren

  1. Liebe Mimi, dass man Kürbisse einfrieren kann, das habe ich nicht gewusst. Die ein oder andere Sorte ist ja auch mehrere Monate lagerfähig. Aber so ist man dann auf der sicheren Seite. Noch ein Tipp – für das portionsweise entnehmen kannst Du die Kürbisspalten auch auf einem Brett voneinander getrennt einfrieren und sie später in die Tüte geben – dann frieren sie nicht aneinander fest. Vielen Dank für den interessanten Post LG Marion und vielen Dank für deinen lieben Kommentar bei mir!

    • Schönen guten Morgen liebe Blumenfrau,

      danke für deinen Tipp – die Idee ist gut und perfekt zur Optimierung.
      Ich wünsche dir noch einen schönen Tag,

      liebe Grüße, Mimi

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