Stachelbeer-Gelee mit Süßkirschen und Josta-Beeren ~ sommerlicher, fruchtiger Start in den Tag

Im Sommer gibt es so viele leckere Beeren in den Gärten, am Wegesrand, auf den Wochenmärkten und beim Einkauf in der Frucht- und Gemüseabteilung. Besonders gerne nasche ich ein paar frische Beeren direkt vom Strauch. Doch unsere Beerenernte ist zur Zeit so üppig, dass ich überhaupt nicht mehr weiß, wohin mit den Blaubeeren, Himbeeren, Stachelbeeren und Josta-Beeren. 

Kennt Ihr eigentlich Josta-Beeren? Die Sostabeere ist eine Kreuzung aus der schwarzen Johannisbeere und der Stachelbeere. In Süddeutschland ist die Jostabeere auch als Jochelbeere, in Österreich als Rigatze oder Joglbeere bekannt. Ich mag diese Beere sehr gerne. Sie ist saftig und fruchtig wie die Stachelbeere und bringt noch das Aroma der schwarzen Johannisbeere mit. 

Daher passt die Jostabeere meiner Meinung nach auch wunderbar in ein Stachelbeer-Gelee. Süße Gelees passen wunderbar zum Frühstück und ich liebe sie auf fluffigen Baguettes oder auf einem frisch gebackenen Croissant. Falls Ihr Lust auf ein Vollkorn-Croissant habt, dann habe ich ein gutes Rezept für Euch. 

Doch nun zurück zum Rezept für das Stachelbeer-Gelee. 

Zutaten Stachelbeer-Gelee:

* 500g Stachelbeeren 

* 100g entkernte Süßkirschen 

* 100g Jostabeeren 

* 100ml Orangenlikör 

* Saft einer Zitrone 

* 150ml Wasser

* 1 TL Zimt 

* 1/2 TL frisch gemahlener Pfeffer 

* 500g Gelierzucker 2:1

* gewaschene, ausgekochte Einmachgläser oder Marmeladengläser 

Zubereitung Stachelbeer-Gelee:

Zunächst werden alle Beeren gewaschen und geputzt. So, dass keine Stile, Blätter oder Schmutz an den Früchten zu finden sind.

Nun könnt Ihr die Beeren in einen Topf geben, 150 ml Wasser hin zugießen. Zugedeckt sollten die Beeren nun aufkochen und ca. 10 Minuten vor sich hin köcheln. Dieses Kompott wird nun einmal püriert und anschließend durch ein feines Sieb gedrücken. Fangt den Saft auf, aus diesem wird nun das Stachelbeer-Gelee weiter verarbeit.  Es sollte 1 Liter Saft entstehen, dieser darf nun auskühlen.

Nun könnt Ihr den aufgefangenen Saft, den Likör, die Gewürze, den Zitronensaft und den Gelierzucker in einem großen Topf mischen. Unter ständigem Rühren 2–4 Minuten sprudelnd kochen (macht bitte die Gelierprobe!).

Gelierprobe:   Für die Gelierprobe gebt Ihr 1-2 TL heißes Gelee, Konfitüre oder Marmelade auf einen kleinen Teller.
Wird die Fruchtmasse nach 1-2 Minuten Abkühlzeit dicklich bis fest, wird das Gelee, die Konfitüre oder die Marmelade später nach dem Erkalten ausreichend fest sein.

Falls beim Aufkochen Schaum entstehen sollte, dann schöpft diesen bitte vom Gelee ab. Da dieser Schaum später unschön im Gelee aussieht – falls Euch die Optik nicht stört, kann der Schaum gerne im Gelee bleiben.

Nun könnt Ihr das Gelee in heiß ausgespülte Gläser füllen und diese fest verschließen. Nun sollten die Gläser für ca. 5 Minuten auf den Deckel gedreht werden, damit sie luftdicht verschließen.

Lasst Euch mein Stachelbeer-Gelee mit Süßkirschen und Josta-Beeren gut schmecken. Es ist ein sommerlicher, fruchtiger Start in den Tag!

2 Kommentare

  1. Hallo Mimi,

    ich liebe Marmeladen und Gelees. Und dieses Gelee mit Orangenlikör, Zimt und Pfeffer! Ungewöhnlich und verlockend. Einzig die Jostabeeren – woher nehmen??
    Da werde ich stattdessen wohl einfach etwas mehr Stachelbeeren pflücken und dazu Johannisbeeren… Hm, mal sehen.
    Und zu Deiner Iddee mit den schwarzweiß Bildern möchte ich gratulieren.Tolle Idee!
    Wenn so viele sehr bunte Fotos nebeneinander sind, wird man ja ganz wuschig.
    So ploppt das ausgewählte Bild bunt auf und wirkt um so mehr. Sehr schön!!
    Beste Grüße, Jutta

    Antworten
    1. Mimi Autor

      Liebe Jutta,
      herzlichen Dank für dein Feedback. Klar, die Josta-Beeren sind echt sehr selten, da sie bei uns im Garten wachsen, verwende ich sie eben sehr gerne. Aber deine Idee ist wunderbar. <3
      Und herzlichen Dank – ich muss gestehen, dass mein Versuch mit SW mir immer besser gefällt. Auch wenn es im Foodbereich wirklich sehr ausgefallen ist. Aber Geschmäcker sind ja immer verschieden 😉
      Dir noch einen schönen Sonntag, viele liebe Grüße, Mimi

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