Bruschetta-Stern aus Dinkel-Hefeteig

Für heute Abend gibt es ein deftiges Knabber-Gebäck. Diese Stern-Variante eignet sich auch wunderbar in der Weihnachtszeit als eine deftige und köstliche Gebäck-Variante oder einfach bei einer Feier als leckeres Fingerfood. Der Bruschetta-Stern aus Dinkel-Hefeteig. Lecker, knusprig und wunderschön anzusehen.

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Zubereitung:

Bruschetta:

* 10 große, frische Tomaten

* 1 Zwiebel

* 1 Zehe Knoblauch, klein gehackt

* etwas Parmesan

* 1 Bund Basilikum, klein gehackt

* etwas Olivenöl

* etwas Oregano

* 50 ml Balsamico

* 50 ml Rotwein

* 50 ml Orangensaft

* 2 EL Honig

* Salz und Pfeffer

* 1 Prise Piment, gemahlen

* evtl. Chilipulver

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Zuerst wird das Grünzeug der Tomaten gründlich entfernt und sie werden leicht ein geschnitten.Nun kommen die bearbeiteten Tomaten in einen Topf mit heißem Salzwasser (ggf. mit etwas Öl). Die Tomaten bleiben solange in diesem Wasser, bis sich die Haut an den Schnittstellen löst. Nun kommen die Tomaten aus dem Topf und sie müssen abkühlen. Daraufhin müssen ganz vorsichtig die Schalen der Tomaten entfernt werden, welche sich durch das Erhitzen vom Fruchtfleisch gelöst haben.

Nun werden die Tomaten halbiert und die „Innereien“ beseitigt (Kerne, weiches Fruchtfleisch). Daraufhinwerden die Tomaten in kleine Stückchen geschnitten. Legt sie daraufhin in ein Sieb zum Abtropfen. Ihr könnt etwas Nachhilfe leisten, indem Ihr leicht auf die Tomatenstücke eindrückt. Haben die Tomaten nun die richtige Konsistenz erreicht (nicht zu wässrig), gebt diese mit dem klein gehackten Basilikum, der Zwiebel und dem Knoblauch in eine Schüssel.

Nun ist der aufwendigste Teil geschafft. Übergießt die Masse nun mit einem Schuss Olivenöl und gebt wahlweise die Gewürze hinzu. Nachdem Ihr das ganze ein weiteres Mal vorsichtig verrührt habt, könnt Ihr die Balsamicocreme zubereiten.

Hierzu bringt Ihr unter ständigem rühren Balsamico und Rotwein zum Kochen. Sobald die Masse dickflüssig ist, fügt den Orangensaft und den Honig hinzu. Lasst das ganze nochmals aufkochen, bis es dickflüssig ist und stellt es zum Abkühlen zur Seite. Nun wird die Balsamicocreme langsam unter die Tomatenmasse gehoben.

Das Ganze ist natürlich sehr zeitaufwändig, aber es lohnt sich.

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Dinkel-Hefeteig:

* 400g Dinkelmehl

* 1 1/2 Teelöffel Salz

* 1 Teelöffel Zucker

* 2 Päckchen frische Hefe

* 1 EL Sonnenblumenöl

Mehl, Zucker, Salz, Hefe erst mal miteinander mischen! Danach erst das Öl und das Wasser zugeben und dann ordentlich durchkneten. Falls man eine passende Küchenmaschine hat, kann auch diese hierfür verwendet werden. Doch ich persönlich spüre gerne, wie die Konsistenz des Teiges ist.
Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben sondern er sollte sich trocken anfühlen. Falls er zu trocken ist ein wenig Wasser zugeben – oder Mehl wenn er noch klebt.

Nun lässt man den Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort ruhen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Danach knetet man den Teig noch mal bis fast auf seine ursprüngliche Größe zusammen.

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Rollt den Dinkelteig nun in drei gleich große, runde Fladen aus. Und schichtet sie abwechselnd mit Bruschetta und Parmesankäse übereinander. In der Mitte des Oberen Teiges setzt ihr mit einer Tasse einen runden Kreis als Markierung. Nun könnt ihr mit einem Messer den Teig in 16 gleich große Stücke schneiden. Achtet jedoch darauf, dass ihr nicht in der Mitte (innerhalb des Tassenkreises) schneidet. Aus je zwei Teig-Teilen formt ihr nun den Stern. Nehmt die Teigstreifen in die Hände und dreht sie jeweils in die entgegen gesetzte Richtung. Am Besten bei allen Stücken auf die gleiche Anzahl an Drehungen achten. Danach kommt der hübsche, leckere Stern für 45min bei 180°C Umluft in den Backofen.

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Lasst es Euch schmecken und genießt den Bruschetta-Stern aus Dinkel-Hefeteig!

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Hafer-Cranberries-Schoko-Cookies

Bei mir ist nun offiziell die Tee- und Cookie-Zeit eröffnet. Das ist die kurze und sehr schöne Zeitspanne zwischen den herbstlichen Tagen und dem Beginn der Weihnachtszeit. Die Blätter sind von den Bäumen gefallen, die ersten Herbst- und Winterstürme ziehen auf, es nieselt meist quer und ständig. Es ist eben Tee- und Cookie-Zeit. Perfekt dazu passen meine Hafer-Cranberries-Schoko-Cookies. Und natürlich darf ein Ostfriesen-Tee nicht fehlen. 

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Unverzichtbar sind dabei die zarten ostfriesischen Teetassen, das Sahnekännchen, ein Kluntjepott mit der Kluntjezange und das Stövchen, auf dem die dickbauchige Kanne wohlig warm steht. Während meiner Zeit in Norddeutschland habe ich gelernt, dass kein Norddeutscher etwas dagegen sagen wird, wenn der Besucher zur Teezeit sich selbst über den dampfenden Tee hermacht, seine kleine Teetasse bis zum Rand füllt und sich in die starke Ostfriesenmischung drei Kandiszucker und einen ordentlichen Schuss Sahne schüttet und daraufhin lautstark umrührt. Ein Norddeutsches Urgewächs wird aus Gastfreundschaft nichts sagen, jedoch stehen die Chancen sehr schlecht, ein zweites Mal zum Tee „genötigt“ bzw. eingeladen zu werden. 

Die „Teezeremonie“ ist hier sehr ausgeprägt und folgt gewissen Ritualen. Diese bringen sowohl Ruhe in die Teezeit als auch wunderbare Momente. 

Zunächst wird der Kluntje in die kleinen, zarten Teetassen gelegt.  Dies ist ein großes Stück Kandis, die ostfriesichen Kluntje sind große weiße Kandis-Brocken.

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Daraufhin wird der Tee langsam in die Teetassen gegossen. Das Knacken des Kandis zeigt an, dass der Tee heiß genug war. Die Tasse darf allenfalls halb voll gegossen werden, damit noch eine Spitze des Kluntjes aus dem tiefen Braun herausragt.

Nun wird die Sahne langsam am Innenrand der Tasse in den Tee geträufelt. Dies geschieht sehr  behutsam. Eine dicke Sahnewolke breitet sich langsam vom Kluntje zum Tassenrand aus und versinkt.
In diesem Moment sollte man eine Weile innehalten und dem Geschehen in der Tasse seine ganze Aufmerksamkeit schenken.

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Die Sahne Wolke (Wulkje) steigt nun langsam wieder auf und breitet sich in der Tasse aus. Halt! Den Griff zum Teelöffel, der auf der Untertasse scheinbar zum Umrühren parat liegt, könnt ihr Euch sparen. Drei Mal darf sich dieses Procedere nun wiederholen. 

 

Zubereitung:

* 500gr zarte Haferflocken

* 250gr Butter

* 200gr Zucker

* Zimt, Vanille und Piment

* 200gr Cranberries

* 250gr weiße Schokolade

* 2 Eier

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Man nehme 500gr zarte Haferflocken, vermenge diese mit den restlichen Zutaten, bis sich ein sehr fester Teig ergibt. Die Schokolade sollte in größeren Stückchen im Teig verarbeitet werden, so dass diese als kleine Überraschung später in den Cookies auftauchen. Der Teig wird nun in kleinen Kügelchen auf dem Backblech verteilt und bei 200°C für 15min auf mittlerer Schiene schön goldgelb gebacken. Danach sollten die Cookies auf einem Gitterrost auskühlen. _DSC2430_DxO
Dazu passt wunderbar ein Schwarztee mit Sahne. Lasst es euch schmecken und krümelt schön ✩

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Dinkel-Gewürzwaffeln mit Cranberry-Sirup

Waffeln zum Frühstück? Warum nicht! Was den Amerikanern schmeckt, dazu sagen auch wir nicht nein! Die wunderbar luftige Dinkel-Gewürzwaffeln mit einem leicht säuerlichen Cranberry-Sirup sind ein perfekter Start in das aktive Wochenende. Dazu ein paar frische Früchte, ein Klecks Sahne – und es kann nichts Leckeres geben! 

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Zubereitung Dinkel-Gewürzwaffeln:

* 3 Eier

* 50g salzige Butter

* 150g Dinkelmehl Typ 1050

* 100g Zucker

* 100ml Milch

* 2 Vanilleschoten

* Piment

* Kreuzkümmel

* 1,5 TL Zimt

* Kardamom

* 1,5 TL Backpulver

* Salz

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Die Eier werden getrennt. Das Eiklar wird mit etwas Salz zu Eischnee geschlagen und bei Seite gestellt. Nun werden die Eigelb mit dem Zucker, den Gewürzen, dem Backpulver und der zerlassenen Butter schaumig gerührt. Daraufhin wird die Milch lauwarm erhitzt und Esslöffelweise dem Teig hinzu gegeben. Abwechselnd wird etwas von dem Dinkelmehl über den Teig gesiebt, immer abwechselnd mit der lauwarmen Milch.

Wenn sowohl die Milch als auch das Mehl im Teig verarbeitet ist, wird mit einem Rührlöffel der Eischnee langsam unter gehoben. Daraufhin kann der Teig im Waffeleisen gebacken werden.

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Dazu passt wunderbar ein Cranberry-Sirup. Er hat einen fruchtig-herben Geschmack mit ausschließlich frucht-eigener Süße.

 

Und fertig sind die Dinkel-Gewürzwaffeln mit Cranberry-Sirup.

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Dazu noch etwas frisches Obst, ich hatte mich für Himbeeren entschieden, ein Klecks Sahne – und es kann nichts Besseres für ein süßes Frühstück geben!

Lasst Euch die Dinkel-Gewürzwaffeln mit Cranberry-Sirup gut schmecken und kommt gut ins Wochenende! 

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Süßkartoffel-Kokosnuss-Kuchen

Heute einmal ganz klassisch-unklassisch: Klassisch: einen Kuchen sonntags. Unklassischerweise einen Süßkartoffel-Kokosnuss-Kuchen. Da der Kuchen doch eine gewisse deftige Note hat, passt ein Gläschen Sekt perfekt dazu. ❥

 

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Zubereitung Teig: 

* Weizenmehl 

* Butter 

* drei Eigelb

* Zucker 

* Piment

* Zimt 
Für den Teig habe ich einen Mürbeteig aus feinem Weizenmehl, Butter, drei Eigelb, Zucker, Piment und Zimt gemacht. Dieser Mürbeteig wird kalt gestellt und das Eiklar wird zu Eischnee mit einer Briese Salz geschlagen.

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Füllung: 

* 450g Süßkartoffeln 

* Salz 

* Zucker 

* drei Eigelb

* 200ml Kokusnussmilch 

* Muskatnuss

* 2TL Zimt 

* Piment 

* 1EL Zucker 

* Eischnee von drei Eiern 


Für die Füllung werden 450gr Süsskartoffeln Wasser gekocht. Es kommt sowohl eine Briese Salz als auch eine Briese Zucker in das Wasser. Wenn die Süsskartoffeln schön weich gekocht sind, werden sie in einer großen Schüssel zerstampft. Oder wer eine Spätzlesdrucke im Hause hat, kann auch diese hierfür verwenden. In den Teig kommen nun drei weitere Eigelb, 200ml Kokosnussmilch, eine Briese Muskatnuss, zwei Teelöffel Zimt und eine Briese Piment und ein Esslöffel Zucker. Jetzt wird der Eischnee unter gehoben.

Jetzt müsste der Mürbeteig die passende Konsistenz haben, um ausgerollt und in die Kuchenform gelegt zu werden. Auf den Boden kommt nun die Füllung.
Der Kuchen muss nun für 45min bei 200°C Umluft backen. Um zu testen, ob der Kuchen fertig ist, einfach ein Messer hinein stecken. Wenn nichts mehr an der Klinge haften bleibt, ist der Kuchen soweit, dass er heraus genommen werden kann.
Nach 45min kommt der Kuchen aus dem Backofen und es wird von den restlichen drei Eiklar (der Füllung) nun der frisch geschlagene Eischnee auf dem Kuchen verteilt. Ich habe noch eine Briese Zimt, Muskatnuss und Salz in den Eischnee verarbeitet.
Wenn der Eischnee schön auf dem Kuchen verteilt ist, kommt dieser für weitere 15min in den Backofen bei der Restwäreme des Backofens.

 

Lasst es Euch schmecken! 

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