Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel

Habt ihr Spaß am Backen? – Ich teste mich ja Stück für Stück ans Backen heran und es macht mir auch immer mehr Spaß, da ich langsam sicherer werde beim Kombinieren den Backzutaten. Doch wenn ich in der Küche stehe und Kuchen und Torten backe, dann beschleicht einen hin und wieder doch ein komisches Gefühl – wenn man die ganzen Kalorien vor sich sieht. Wenn man sich selbst und seine Lieben gesund ernähren möchte, dann ist die Vollkornversion nicht nur eine gesunde Alternative, sondern die Teige schmecken auch intensiver und nussiger. Die sättigenden Ballaststoffe im vollen Korn sorgen für eine natürliche Sättigung und ersparen uns so das lästige Kalorienzählen. 

Diese leckere und auch sehr experimentierfreudige Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel ist wirklich eine kleine Besonderheit. Ohne Zucker, mit Vollkornmehl, mit leckeren Vitaminen und noch mit einem toskanischen Duft nach Lavendel. Eine richtige Schlemmer-Ulraubs-Sommer-Torte. Meine Qualitätskontrolle war zunächst sehr skeptisch: „Lavendel in der Torte? – Schmeckt das nicht nach Mottenkugeln?“. Ja – genau das war die erste Reaktion auf meine Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel. Naja, eher die zweite, denn die erste war die Frage: „Ist das eine Pizza?“. 

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Nachdem geklärt war, dass es weder Pizza noch eine Mottenkugel-Torte ist, kam dann ein zögerlicher Versuch die Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel  mal selbst zu testen. Zunächst nur ein kleines Gäbelchen von meinem Stück. Doch meine Qualitätskontrolle schnitt sich nach der Testgabel gleich ein großes Stück von der Torte ab und mampfte mit vollem Mund: „Hätte ja nicht gedacht, dass die Kreation so gut schmeckt“ und schob sich gleich die zweite Gabel in den Mund. 

Ich würde sagen: Die Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel  hat die Qualitätskontrolle bestanden, trotz Vollkornmehl, trotz fehlendem Zucker und auch der Lavendel überzeugte. Also wenn ihr Euch mal an eine gesündere Torte trauen wollt, dann möchte ich Euch sagen: geschmacklich sehr lecker. Doch nun zum Rezept. 

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Zubereitung Teig: 

* 200g Dinkelvollkornmehl 

* 50g Mandeln 

* 125g Butter

* 2 EL Honig 

* 1 Ei 

* 1/4 TL gemahlene Vanille

* Butter für die Form 

* eventuell Sesam zum Ausstreuen 

 

Das Dinkelvollkornmehl wird mit den fein gemahlenen Mandeln vermischt. Nun kommen Honig, Butter, das Ei und die Vanille hinzu und es wird alles zu einem glatten Teig verknetet.

Die Springform wird ausgefettet und eventuell noch mit Sesam bestreut. Anschließend sollte der Teig in der Form für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank gestellt werden. In der Zwischenzeit kann der Backofen auf 220°C vorgeheizt werden.

Der Boden wird nun in der Mitte des Backofens bei 220°C für etwa 10min gebacken.

In der Zwischenzeit kann mit der weiteren Vorbereitung begonnen werden.

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Zubereitung Aprikosen-Johannisbeer-Lavendel-Guß: 

* 9 Aprikosen 

* 250g rote Johannisbeeren 

* 2 Eier 

* 200g saure Sahne 

* 4 EL Honig 

* frische Lavendelblüten 

 

Die Früchte werden gewaschen und vorbereitet. Die Aprikosen entkernt und halbiert, die Johannisbeeren nach dem Waschen von den Rispen gestreift.

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Für den Guß zunächst die Eier trennen. Die saure Sahne mit den Eigelben und dem Honig verrühren. Die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig darunter heben.

Den vorgebackenen Tortenboden aus dem Ofen nehmen und den Backofen auf 200°C zurück schalten.

Nun werden die Aprikosen mit der Wölbung nach oben auf den Tortenboden gelegt. Dabei im äußeren Kreis zwölf, im inneren sechs Hälften legen. Die Zwischenräume werden mit den roten Johannisbeeren ausgefüllt. Dann die Lavendelblüten darüber streuen und den Guß vorsichtig darüber verteilen.

Anschließend die Torte auf der untersten Ebene im Backofen noch eine halbe Stunde fertig backen.

Die Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, den Rand mit einem spitzen Messer lösen und die Form vorsichtig entfernen.

Nun kann die Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel  auf einem Kuchengitter auskühlen.

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Lasst Euch die Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel gut schmecken und viel Freude beim Nachbacken! 

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Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig [Werbung]

Es ist Anfang Sommer – die ersten Früchte werden im Garten reif und ein Blumen- und Blütenmeer durchzieht die Landschaften. Die ersten Kornfelder haben bereits die Frucht angesetzt. 

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Bei einer Inspektion meiner Vorräte ist mir vor Kurzem aufgefallen, dass sich unser Honig dem Ende neigt. In den letzten Jahren hatten wir meist im Herbst unsere Honig-Vorräte aufgestockt, von einem kleinen Imker in der Region. Doch ich bin im vergangenen Jahr umgezogen und wenn es nun auch schon ein Jahr ist, so kann man sich in dieser kurzen Zeitspanne irgendwie noch nicht zu 100 Prozent in der neuen Umgebung zurecht finden. So stand ich also vor der Frage: wo bekomme ich nun unseren neuen Honig her? Nach diversen Google-Versuchen war ich zunächst einmal gefrustet, denn DEN passenden Imker um die Ecke fand ich irgendwie nicht. Ich legte somit mein Handy auf die Seite und dachte bei mir: „Naja, dann wird eben ein wenig der Honig rationiert – schauen wir in ein paar Wochen noch einmal – eventuell bekomme ich ja noch einen guten Tipp von Freunden und Bekannten…“. 

Und wie der Zufall so spielt, kam alles anders als gedacht. Ich hatte zwei Tage darauf eine sehr nette Kooperations-Anfrage zum Thema Honig in meinem Postfach liegen. 

PERFEKT! Als ob es nicht hätte sein sollen. So informierte ich mich zunächst einmal auf der Homepage von Edelstock, ob ich mir denn überhaupt eine Kooperation vorstellen könnte. Und ja, es passte und ich freute mich schon sehr auf ein kleines Probepaket mit unterschiedlichen Honig-Sorten. Natürlich waren meine Erwartungen an die Honigauswahl von Edelstock sehr hoch, denn sie schreiben selbst, dass sie „Honig als exklusives Genussmittel und Ausdruck von Stilbewusstsein“ sehen. So steht „Edelstock – Selected Honey für erlesene Honige höchster Qualität, die nur in stark begrenzten Mengen angeboten werden“. Da kann man ja mal gespannt sein – dachte ich mir. 

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Ein paar Tage später trudelte dann ein Paket bei mir ein mit vier unterschiedlichen Honig-Sorten. LavendelhonigEukalyptushonig von Sardinien, Alpenrosenhonig aus den hochgelegenen Gebirgstälern Südtirols und Weißtannenhonig. Bei der Absendeadresse jubelte ich innerlich – besonder bei dem Weißtannenhonig. Ich habe während meiner Jugend Jahre lang im Nordschwarzwald gelebt und Edelstock kommt auch aus der Region – da war meine Freude gleich noch viel größer. Zunächst musste ich alle Sorten einfach mal pur testen. Und ich muss Euch leider sagen, dass ich Euch höchstwahrscheinlich kein Rezept mit dem Weißtannenhonig schreiben werde, denn er schmeckt einfach zu gut! Dieser Weißtannenhonig schmeckt genau so wie ich ihn noch aus dem Nordschwarzwald in Erinnerung habe – der landet maximal auf einem frisch gebackenen schwäbischen Hefezopf mit Butter – oder wird pur gelöffelt. Mehr darf mit dieser Köstlichkeit nicht gemacht werden! 

Aber zurück zu den anderen Honig-Sorten – ich muss gestehen, dass sich meine Erwartungen an den Honig erfüllt haben. Sie sind wirklich eine Gaumenfreude. Doch nun war natürlich die Frage: Was zaubere ich nun aus welchem Honig? Höchstwahrscheinlich werde ich in den kommenden Monaten immer mal wieder einen der Honige in ein Rezept einfließen lassen, denn sie sind richtig lecker. 

Meine Wahl fiel jedoch auf den Lavendelhonig, besonders da derzeit mein Lavendel in voller Blüte steht und ich gerne mit frischen Aromen arbeite. 

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Daher möchte ich Euch gerne mein leckeres und deftiges Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig vorstellen. Es ist perfekt für einen geselligen Abend mit Weißwein und lieben Gästen, einfach zum Genießen und Naschen oder mit einer Salatbeilage als Hauptmahlzeit. 

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Zubereitung Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig: 

* 2 runde Blätterteige

* 2 EL selbstgemachter Lavendelzucker 

* 1 Camembert

* 8 Aprikosen

Lavendelhonig

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Zunächst werden die Blätterteige ausgepackt und auf mit Backpapier belegtes Backpapier gelegt. Auf den ersten Blätterteig wird ein Esslöffel selbst gemachter Lavendelzucker mit den frischen Blüten zusammen verteilt. Darauf kommt nun der zweite Boden als Abdeckung.

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Der Blätterteigboden wird nun mit dem Camembert belegt. Er wird in der Mitte des Teiges platziert und der Teig wird wie eine Sonne eingeschnitten, so dass in diese Sonnenstrahlen, dann die halbierten Aprikosen eingewickelt werden können.

 

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So sahen dann die eingewickelten Aprikosen bei mir aus.

Auf jede Aprikose kommt nun noch ein Klecks Lavendelhonig – ebenso auf den Camembert.

Das Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig kommt nun für 15min bei 220°C Ober- und Unterhitze in den Backofen. Wenn der Käse nach 15min schön weich geworden ist, kann dieser eingeschnitten und aufgeklappt werden. Träufelt jetzt noch etwas frischen Lavendelhonig in den aufgeschnittenen Camembert, das gibt eine wunderbare süß-deftige Note.

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Bevor das Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig fertig ist, sollte es nun noch ein paar Minuten in den Ofen. Achtet einfach selbst darauf, wann es für Euch die richtige Farbe erreicht hat.

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Wenn das Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig fertig ist, könnt ihr es wunderbar mit kaltem Weißwein und einem frischen Salat genießen.

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Perfekt in den Sommermonaten. So fühlt man sich kulinarischen wie in der Provence.

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Lasst Euch das Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig gut schmecken!

 

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Frischer Limetten-Lavendel-Honig Tee

Langsam aber sicher werden die Tage immer kürzer und ich überlege zur Zeit ernsthaft, ob ich die Heizung schon anstelle, oder ob es Ende September nicht doch noch etwas zu früh ist. Schließlich sind die Tage meist noch sonnig und die Sonnenaufgänge versprechen meist mehr Wärme, als sie dann letztendlich einhalten können. 

Heute Abend hatte ich Lust auf ein wenig Spätsommer-Feeling, doch leider hat das Wetter nicht mit gemacht. Somit musste ich mir kulinarisch weiter helfen. Ich habe letzte Woche wunderbare Gläser von Lieblingsglas bekommen. Und zwar Ball Mason Gläser in unterschiedlichen Größen. Das Glas hat einen rustikalen Flair und liegt wunderbar in meinen Händen.

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Das war gerade zu perfekt heute Abend. Ich habe mir gedacht: „Mach doch mal wieder einen Tee!“ – Doch meine Teeauswahl überzeugte mich heute Abend nicht wirklich. Somit stiefelte ich mit dem Ball Mason Glas in der Hand durch die Küche und sammelte einfach mal die Zutaten zusammen. Eine Limette, etwas frischen Akazienhonig und noch getrockneter Lavendel. Frischer Limetten-Lavendel-Honig Tee war die Devise. Ich mag es sehr gerne, wenn man Gläser mit warmen Getränken in die Hände nehmen und mit beiden Händen umschließen kann. So konnte ich mir gleich meine kalten Finger ein wenig wärmen. 

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Zubereitung: 

* ein Glas

* ein EL Akazienhonig 

* zwei Limettenscheiben

* eine getrocknete Lavendelblüte

* kochendes Wasser

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Alle Zutaten kommen zusammen in das Glas und werden mit kochendem Wasser übergossen. Nun sollte der frische Limetten-Lavendel-Honig Tee noch ein paar Minuten ziehen. Dann könnt ihr ihn in aller Ruhe genießen.

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Es ist eine wunderbare Mischung aus süß – sauer und einer leicht herben Lavendelnote.

Kommt alle gut in den Herbst und lasst euch den frischen Limetten-Lavendel-Honig Tee gut schmecken! 

 

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Lavendel-Zwiebel-Risotto

Risotto ist ein Klassiker der italienischen Kochkunst. Das Reisgericht basiert auf den Grundzutaten Risottoreis, Wein, Brühe oder Fond sowie Hartkäse. Und das Schöne ist, dass man mit allen weiteren Zutaten beliebig experimentieren kann. So entstehen sehr viele unterschiedliche Risotto-Variationen. Oder man kann ein Risotto, wenn man die nötigen Grundzutaten im Hause hat, auch wunderbar für die Resteküche verwenden. Ähnlich wie Pizza. Und das schöne ist, dass die ausgefallensten Rezepte meist auch die Leckersten sind. So entstehen immer wunderbare, neue Rezepte. 

Ich für meinen Teil hatte mal wieder Lust auf ein wenig Duft der Provence in meiner Küche. Da ich noch etwas frischen Lavendel und Lavendelzucker im Haus hatte, war für mich klar, dass es etwas mit dieser aromatischen Blüte werden wird. Dann kam mir die Idee diese fruchtig, blumige Geschmacksnuance mit etwas Kräftigem wie der Zwiebel zu kombinieren. Und schwub – di – wub stand ich in der Küche und mein Lavendel-Zwiebel-Risotto köchelte vor sich hin. 

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Zubereitung: 

* 280g Reis (Milchreis oder Risotto-Reis) 

* 1l Gemüsefond 

* 3 EL Olivenöl

* ein EL Lavendelzucker

* ein TL Lavendelblüten

* eine halbe Zitrone

* zwei Zwiebel 

* Pfeffer

* Fleure de Sel 

* 10g fein geriebener Parmesan 

* 0,2l Weißwein 

Die Lavendelblüten zunächst von den Stielen zupfen, Die Zitronenschale, am besten mit einem Zestenreißer, in kurzen Streifen abschälen. Lavendel, Zitronenschale und Olivenöl mischen und beiseite stellen.

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Fond, Saft einer halben Zitrone, Pfeffer, Fleure de Sel und Lavendelzucker aufkochen und warm halten. Zwiebeln fein würfeln und in zwei EL des Lavendel-Zitronen-Öls bei mittlerer Hitze glasig braten. Reis unterrühren und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen und verdampfen lassen. Mit so viel heißem Fond dann wieder auffüllen, dass der Reis knapp bedeckt ist. Nun darf das Lavendel-Zwiebel-Risotto noch 17–20 Minuten bei mittlerer Hitze offen garen. Dabei nach und nach den restlichen Fond zugeben und häufig umrühren.

Risotto mit Parmesan und der restlichen Lavendel-Zitronen-Öl-Mischung anrichten.

Gerne könnt ihr noch weitere essbare Blüten über das Lavendel-Zwiebel-Risotto streuen.

Lasst Euch das aromatische Lavendel-Zwiebel-Risotto gut schmecken! 

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Selbst gemachter Lavendelzucker

Der intensive Duft und die leuchtende Blüten des Lavendels verleiht jedem Garten oder Balkon einen Hauch von mediterranem Flair. Man fühlt sich direkt in die Toscana versetzt. Um den wunderbaren Duft und die Blütenpracht des Lavendels zu erhalten, sollte er zweimal im Jahr zurück geschnitten werden. Einmal im Frühjahr und der zweite Schnitt sollte im Sommer erfolgen, am besten bevor der Lavendel verblüht. So bekommt die Pflanze noch Kraft für eine zweite Blüte im Sommer. 

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Doch was kann man nun mit den abgeschnittenen Lavendelblüten anfangen? Lavendel ist ein ausgefallenes und aromatisches Gewürz. Es passt wunderbar zu Süßspeisen, jedoch auch zu deftigen Gerichten. Doch wie bringt man den intensiven Duft und den mediterranen Flair am Besten in die Küche? Meine Idee: Selbst gemachter Lavendelzucker 

 

Zubereitung: 

* 5 EL getrocknete Lavendelblüten

* 500g Zucker

* Glas mit Schraubverschluss

* Backpapier 

 

Direkt nach der Ernte kommen die Lavendelblüten auf ein Backblech mit Backpapier. Ihr habt nun die Möglichkeit den Lavendel ein paar Tage zu trocknen oder ihr könnt den Lavendel im Backofen trocknen. Hierfür bietet es sich an den Lavendel bei Umluft und 60°C für ca. eine Stunde im Backofen zu trocknen.

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Wenn der Lavendel getrocknet ist, werden die einzelnen kleinen Blüten von den Stängeln entfernt. Das ist ein wenig Handarbeit, doch ihr möchtet später sicherlich keine Stiele oder Stängel in eurem Zucker wieder finden.

Nun wird der Lavendel abwechselnd mit dem Zucker in ein Glas mit Schraubverschluss geschichtet. Achtet darauf, dass die Zuckerschicht etwas dicker als die Lavendelschicht ist. Da der selbst gemachte Lavendelzucker ansonsten zu intensiv wird.

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Nun wird das Glas verschlossen und kann einige Tage stehen gelassen werden. Wenn ihr wollt, könnt ihr den Zucker anschließend, wenn der selbst gemachte Lavendelzucker die gewünschte Intensität angenommen hat, den Zucker noch einmal sieben.

 

Die verwendete Menge von Lavendel in den Rezepten dient Euch lediglich als Anregung und ist reine Geschmackssache, variiert einfach ein wenig, dann findet ihr die für Euch passende Dosierung.

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Wenn ihr Lavendel in eurer Küche einsetzen möchtet, solltet ihr zunächst ein wenig experimentieren. Denn jede Sorte und auch jede Menge kann geschmacklich sehr unterschiedlich intensiv ausfallen. Und Lavendel sollte das Gericht ja auch nicht dominieren, sondern eine leichte mediterrane Note mit ins Spiel bringen. Darüber hinaus unterscheidet sich die Intensivität auch dahingehend, ob die Blüten getrocknet oder frisch verarbeitet werden. Daher ist die richtige Dosierung wichtig.

 

Der Lavendelzucker kann ähnlich wie Vanillezucker verwendet werden. Man sollte den Lavendelzucker sehr vorsichtig dosieren, da er einen sehr dominanten Geschmack hat und die Speisen sehr schnell parfümisiert. Die Gefahr bei Überdosierung ist, dass die Speisen sogar bitter schmecken können. Fügt daher nach und nach den Lavendelzucker euren Gerichten hinzu.

Wunderbar passt der selbst gemachte Lavendelzucker auch zu Schwarztee als eine aromatische Lavendelnote.

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Viel Freude damit und lasst es Euch schmecken! 

 

 

 

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Confierter Knoblauch mit Lavendel und Zitrone

Bei unserem letzten Grillmittag habe ich von einer Freundin gleich zwei Knollen Knoblauch geschenkt bekommen, da sie sich leider bei einer Knoblauchbestellung bei dem Gemüsehändler ihres Vertrauens in der Mengenangabe vertan hatte. Da ich selbst auch noch Knoblauch zu Hause hatte, war nun die Frage: Was mache ich mit so viel Knoblauch?

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Ich begab mich im Internet und auf vielen schönen Blogs auf die Suche nach der Weitervarbeitung von Knoblauch. Denn diese Mengen waren einfach zu viel für den täglichen Gebrauch. Und ich wollte mich auch mal wieder an etwas Neuem versuchen. Ich las während meiner Recherche immer wieder von diesem wunderbar schmeckenden confierten Knoblauch. Bis dahin hatte ich von confiertem Knoblauch noch nie etwas gehört, aber weil so viele Blogger davon schwärmten, war mein Interesse geweckt und ich wusste wie ich meinen Knoblauchberg sinnvoll verarbeiten konnte.

Da ich bei Knoblauch häufig an die Provence, das Mittelmeer und den Sommer denken muss, wollte ich etwas variieren. Passt da nichtwunderbar noch eine Lavendelnote? Und ja, sie passt perfekt! Somit habe ich meinen confierten Knoblauch mit Lavendel und Zitrone zubereitet. Das Ergebnis ist sehr lecker und ich  bin mir sicher, dass der Knobi nicht lange in den verschlossenen Gläsern bleiben wird.

Der confierte Knoblauch eignet sich hervorragend von Avocadocremes, Pesti und Dips. 

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Zubereitung: 

* 4 Knollen Knoblauch

* eine unbehandelte Zitrone

* zwei EL Salz mit Lavendelblüten 

* 300ml Rapsöl 

Die Knoblauchzehen vereinzeln und abziehen – das geht bei frischem Knoblauch sehr schnell und einfach. Mit einem Messer die holzige Seite abschneiden.

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Ich war von dem Farbenspiel der einzelnen Knoblauchzehen so begeistert, dass ich gleich mal ein Foto machen musste. Es ist doch wirklich immer wieder schön zu sehen, welch wunderbare Farbnuancen die Natur hervor bringt. _DSC8945_DxO

Nachdem die einzelnen Knoblauchzehen geschält wurden, kommt nun auch die Zitrone dran. Diese hatte ich zunächst gewaschen und dann in dünne Scheiben geschnitten.

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Als nächsten Arbeitsschritt kommen die Knoblauchzehen in ein dünnes Sieb, das in einen kleinen Kochtopf passt. Erhitzt nun etwas Wasser. Bevor ihr das heiße Wasser über den Knoblauch schüttet, vergesst bitte das Lavendel-Salz nicht.

_DSC8970_DxODas Lavendel-Salz habe ich auch mit zu dem Knoblauch in das feine Sieb getan, so dass die feinen Lavendelblüten am Knoblauch haften bleiben können. Den Knoblauch habe ich nun bei mittlerer Hitze ca. 3min gekocht. Anschließend habe ich den Knoblauch mit dem Sieb aus dem Wasser heraus genommen und kurz unter kaltem Wasser abgeschreckt.

Während des Kochens roch es in allen Räumen herrlich nach einem Frühsommerabend in der Provence. Diese Mischung aus Lavendel und Knoblauch war wirklich wunderbar.

Nun kommt der Knoblauch zusammen mit den Zitronenscheiben und den Lavendelblüten in das Öl.

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Jetzt den Topf auf den Herd stellen und die mittlere Hitze einschalten. Das Öl sollte zu KEINER Zeit über 80 Grad heiss werden. Die Temperatur sollte sich zwischen 75 und 80 Grad bewegen. Dazu bietet sich ein Bratenthermometer im Topf an. Ist eine Temperatur von 75 Grad erreicht, den Herd auf die kleinste Stufe stellen.

Der Knoblauch ist fertig, wenn er ganz weich ist und sich mit einer Gabel zerdrücken lässt. Das dauert zwischen 30 und 45 Minuten.

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Wenn der Knoblauch weich ist, den Knoblauch und die Zitronenscheiben in ein verschließbares Glas füllen und mit dem Öl bedecken. So sind die Zehen bei Bedarf immer einzeln entnehmbar und der Knoblauch hält sich im Kühlschrank ca. 6 Monate.

Das restliche Öl nicht wegkippen. Das Öl durch einen Filter gießen und in eine Flasche oder ein Glas abfüllen, so hat man ein wunderbares selbst gemachtes Knoblauch-Öl.

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Lasst es Euch schmecken! Confierter Knoblauch mit Lavendel und Zitrone ist die Mühe wert.

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Lachs mit Cashewkernen und Lavendel

Leckerer Lachs, ganz schnell aus der Alufolie. Wenig Zeitaufwand, super Geschmack und mit der gewissen Lavendelnote. Der kleine Kurzurlaub in die Provence.
Lachs mit Cashewkernen und Lavendel.

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Zubereitung:

* Lachs

* Zitronensaft

* Lavendelsalz 

* Cashwekeren 

Es wird ein Stück Lachs gesäubert und auf eine Alufolie gelegt. Ein paar Tropfen Zitrone kommen auf den Lachs, dann wird er mit einem Lavendel-Salz gesalzen. Ebenso kommen noch Cashwekerne in die Alufolie. Diese wird nun verschlossen und kommt für 20min bei 180°C in den Backofen. Dazu passt Reis und ein leckerer Salat. Schnell, leicht und einfach lecker!

Lasst Euch den Lachs mit Cashewkernen und Lavendel schmecken! 

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