Cranberry-Schoko-Cookies mit Limette ~ ein Ausflug in die amerikanische Patisserie

Cookies – oder auch Kekse gehen doch eigentlich immer. Sie sind schnell fertig, man benötigt wenig Zutaten und sie schmecken wunderbar. Sei es zum Kaffee, Tee, für eine Kuchentafel oder einfach als eine kleine Leckerei. Und Cranberry-Cookies sind für mich der Inbegriff der amerikanischen Cookies. Irgendwie gehören Cranberries für mich nach Amerika – sei es als Sirup in meiner BBQ-Sauce, bei Pulled Pork oder auch in anderen Varianten. 

Cranberry-Schoko-Cookies sind schnelle und leckere Cookies, amerikanisch angehaucht, knusprig und saftig zugleich. Die perfekten Begleiter zu Heißgetränken.

Zutaten Cranberry-Schoko-Cookies:

* 200g Weizenmehl Typ 405

* 4g Trockenhefe

* 6g Salz

* 100g Zartbitterschokolade

* 150g getrocknete Cranberries

* Abrieb einer Limette

* 4 Eier

* 200g zimmerwarme Butter

Zubereitung Cranberry-Schoko-Cookies:

Zunächst wird das Mehl, die Hefe und das Salz in eine große Schüssel gesiebt. Ich siebe sehr gerne das Mehl bei süßem Gebäck, da ich das Gefühl habe, dass dann später das Resultat feiner schmeckt. Kann aber auch nur Einbildung sein. Aber auf alle Fälle lege ich Euch ans Herz das Mehl auf alle Fälle zu sieben.

Anschließend wird die Butter geschmolzen. Oder ihr gebt die Butter für 1min bei 300Watt in die Mikrowelle, dadurch bekommt sie auch die perfekte Konsistenz.

Anschließend wird in die Butter die Eier, der Zucker und die Limettenraspel eingerührt. Hierfür könnt ihr gerne die Küchenmaschine nehmen und diese bei niedriger Geschwindigkeit arbeiten lassen. Wenn alles gut vermengt ist, könnt ihr die Mehl-Hefe-Salz-Mischung unterheben und alles zu einem homogenen Teig verarbeiten.

Jetzt könnt Ihr die Zartbitterschokolade hacken und diese gemeinsam mit den Cranberries mit in den Teig einarbeiten. Daran anschließend kommt der Teig für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

Wenn der Teig gut durchgekühlt ist, könnt Ihr mit der Weiterverarbeitung der Cranberry-Schoko-Cookies beginnen. Ich habe mit zwei Teelöffel kleine Kugeln geformt und diese mit viel Abstand auf das mit Backpapier belegte Backblech verteilt.

Der Backofen wird auf 160°C Umluft vorgeheizt und dann hab ich die Cranberry-Schoko-Cookies mit Limette für 13-15min gebacken. Achtet am bitte darauf, dass die Cookies nicht zu dunkel werden. Es kann sein, dass sie auf den Backblechen sehr verlaufen, daher setzt die Teigkügelchen nicht zu eng. Anschließend könnt ihr die zusammen gebackenen Cookies auch einfach wieder auseinander brechen und diese dann auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

Ich wünsche Euch viel Spaß mit den Cranberry-Schoko-Cookies mit Limette! 

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Birnen-Rotkohl

Kohl gehört doch einfach in die kalte Jahreszeit.

Die verschiedenen Kohlsorten gelten als Gemüse für die Herbst- und Winterzeit. Man kann sich hierzulande einen Gänsebraten ohne Rotkohl kaum vorstellen, und Grünkohlgerichte gehören in Norddeutschland zur Winterzeit einfach dazu. Die Vielfalt der Kohlsorten ist groß, und groß sind auch die Unterschiede ihrer kulinarischen Wertschätzung und Verwendung in den verschiedenen Gegenden Deutschlands, Europas und der Welt. So ist der Grünkohl beispielsweise in Süddeutschland nicht sonderlich verbreitet, hier herrscht eher das Sauerkraut oder der Rotkohl vor. 

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Rotkohl – oder auch Blaukraut – so heißt es bei  mir zu Hause ist eines jener Gerichte, die direkt eine wunderbare Kindheitserinnerung bei mir wecken. Irgendwie gehört Blaukraut, Kartoffelbrei und dann vielleicht noch ein Fleischküchle für mich zur Winterzeit mit dazu. So gab es heute mal in Anlehnung an meine Kindheitserinnerung Rotkohl mit eingekochter Birne. Dazu ein Kartoffelpüree. Für die grauen Tage genau das Richtige!

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Zubereitung Rotkohl mit Birne:

* Rotkohl

* Rotwein

* Zimt

* Wasser

* Pfeffer

* Salz

* Zimt

* zwei Birnen

* Cranberries

* eine Zwiebel

* ein EL Honig

Den Rotkohl schön klein schneiden und gemeinsam mit der klein geschnittenen Zwiebel im Topf andünsten. Eine der beiden Birnen wird in kleine Stückchen geschnitten, die andere wird vom Kerngehäuse befreit und in Achtel geschnitten. Die Birnen und Cranberries kommen nun mit in den Topf. Es wird alles mit Rotwein abgelöscht und mit den Gewürzen abgeschmeckt. Dann köchelt alles eine Stunde vor sich hin – und fertig ist der Birnen-Rotkohl.

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Zubereitung Kartoffelpüree:

* Kartoffeln

* Milch

* Butter

* Muskatnuss

* Pfeffer und Salz

Die Kartoffeln werden weich gekocht und zerstampft. Nun kommt etwas heiße Milch, ein Esslöffel Butter und die Gewürze hinzu. Alles wird nun püriert, bis ein cremiges Püree entsteht. Einfach lecker! Dieses Kartoffelpüree geht so schnell, dass die Fertigprodukte einfach überflüssig werden. Und falls vom Kartoffelpüree noch etwas übrig bleiben sollte, so kann dieses am nächsten Tag mit einem Ei, etwas Speck und frischen Kräutern vermischt werden, auf ein Backblech gestrichen werden (so etwa ein fingerdick) und dann im Backofen gebacken werden. Das ist eine wunderbare Beilage zu weiteren Gerichten.

Lasst Euch den Birnen-Rotkohl gut schmecken! 

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Hafer-Cranberries-Schoko-Cookies

Bei mir ist nun offiziell die Tee- und Cookie-Zeit eröffnet. Das ist die kurze und sehr schöne Zeitspanne zwischen den herbstlichen Tagen und dem Beginn der Weihnachtszeit. Die Blätter sind von den Bäumen gefallen, die ersten Herbst- und Winterstürme ziehen auf, es nieselt meist quer und ständig. Es ist eben Tee- und Cookie-Zeit. Perfekt dazu passen meine Hafer-Cranberries-Schoko-Cookies. Und natürlich darf ein Ostfriesen-Tee nicht fehlen. 

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Unverzichtbar sind dabei die zarten ostfriesischen Teetassen, das Sahnekännchen, ein Kluntjepott mit der Kluntjezange und das Stövchen, auf dem die dickbauchige Kanne wohlig warm steht. Während meiner Zeit in Norddeutschland habe ich gelernt, dass kein Norddeutscher etwas dagegen sagen wird, wenn der Besucher zur Teezeit sich selbst über den dampfenden Tee hermacht, seine kleine Teetasse bis zum Rand füllt und sich in die starke Ostfriesenmischung drei Kandiszucker und einen ordentlichen Schuss Sahne schüttet und daraufhin lautstark umrührt. Ein Norddeutsches Urgewächs wird aus Gastfreundschaft nichts sagen, jedoch stehen die Chancen sehr schlecht, ein zweites Mal zum Tee „genötigt“ bzw. eingeladen zu werden. 

Die „Teezeremonie“ ist hier sehr ausgeprägt und folgt gewissen Ritualen. Diese bringen sowohl Ruhe in die Teezeit als auch wunderbare Momente. 

Zunächst wird der Kluntje in die kleinen, zarten Teetassen gelegt.  Dies ist ein großes Stück Kandis, die ostfriesichen Kluntje sind große weiße Kandis-Brocken.

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Daraufhin wird der Tee langsam in die Teetassen gegossen. Das Knacken des Kandis zeigt an, dass der Tee heiß genug war. Die Tasse darf allenfalls halb voll gegossen werden, damit noch eine Spitze des Kluntjes aus dem tiefen Braun herausragt.

Nun wird die Sahne langsam am Innenrand der Tasse in den Tee geträufelt. Dies geschieht sehr  behutsam. Eine dicke Sahnewolke breitet sich langsam vom Kluntje zum Tassenrand aus und versinkt.
In diesem Moment sollte man eine Weile innehalten und dem Geschehen in der Tasse seine ganze Aufmerksamkeit schenken.

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Die Sahne Wolke (Wulkje) steigt nun langsam wieder auf und breitet sich in der Tasse aus. Halt! Den Griff zum Teelöffel, der auf der Untertasse scheinbar zum Umrühren parat liegt, könnt ihr Euch sparen. Drei Mal darf sich dieses Procedere nun wiederholen. 

 

Zubereitung:

* 500gr zarte Haferflocken

* 250gr Butter

* 200gr Zucker

* Zimt, Vanille und Piment

* 200gr Cranberries

* 250gr weiße Schokolade

* 2 Eier

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Man nehme 500gr zarte Haferflocken, vermenge diese mit den restlichen Zutaten, bis sich ein sehr fester Teig ergibt. Die Schokolade sollte in größeren Stückchen im Teig verarbeitet werden, so dass diese als kleine Überraschung später in den Cookies auftauchen. Der Teig wird nun in kleinen Kügelchen auf dem Backblech verteilt und bei 200°C für 15min auf mittlerer Schiene schön goldgelb gebacken. Danach sollten die Cookies auf einem Gitterrost auskühlen. _DSC2430_DxO
Dazu passt wunderbar ein Schwarztee mit Sahne. Lasst es euch schmecken und krümelt schön ✩

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