Birnen-Rotkohl

Kohl gehört doch einfach in die kalte Jahreszeit.

Die verschiedenen Kohlsorten gelten als Gemüse für die Herbst- und Winterzeit. Man kann sich hierzulande einen Gänsebraten ohne Rotkohl kaum vorstellen, und Grünkohlgerichte gehören in Norddeutschland zur Winterzeit einfach dazu. Die Vielfalt der Kohlsorten ist groß, und groß sind auch die Unterschiede ihrer kulinarischen Wertschätzung und Verwendung in den verschiedenen Gegenden Deutschlands, Europas und der Welt. So ist der Grünkohl beispielsweise in Süddeutschland nicht sonderlich verbreitet, hier herrscht eher das Sauerkraut oder der Rotkohl vor. 

_DSC5016_2DxO

Rotkohl – oder auch Blaukraut – so heißt es bei  mir zu Hause ist eines jener Gerichte, die direkt eine wunderbare Kindheitserinnerung bei mir wecken. Irgendwie gehört Blaukraut, Kartoffelbrei und dann vielleicht noch ein Fleischküchle für mich zur Winterzeit mit dazu. So gab es heute mal in Anlehnung an meine Kindheitserinnerung Rotkohl mit eingekochter Birne. Dazu ein Kartoffelpüree. Für die grauen Tage genau das Richtige!

_DSC5016_DxO

Zubereitung Rotkohl mit Birne:

* Rotkohl

* Rotwein

* Zimt

* Wasser

* Pfeffer

* Salz

* Zimt

* zwei Birnen

* Cranberries

* eine Zwiebel

* ein EL Honig

Den Rotkohl schön klein schneiden und gemeinsam mit der klein geschnittenen Zwiebel im Topf andünsten. Eine der beiden Birnen wird in kleine Stückchen geschnitten, die andere wird vom Kerngehäuse befreit und in Achtel geschnitten. Die Birnen und Cranberries kommen nun mit in den Topf. Es wird alles mit Rotwein abgelöscht und mit den Gewürzen abgeschmeckt. Dann köchelt alles eine Stunde vor sich hin – und fertig ist der Birnen-Rotkohl.

_DSC5016_1DxO

Zubereitung Kartoffelpüree:

* Kartoffeln

* Milch

* Butter

* Muskatnuss

* Pfeffer und Salz

Die Kartoffeln werden weich gekocht und zerstampft. Nun kommt etwas heiße Milch, ein Esslöffel Butter und die Gewürze hinzu. Alles wird nun püriert, bis ein cremiges Püree entsteht. Einfach lecker! Dieses Kartoffelpüree geht so schnell, dass die Fertigprodukte einfach überflüssig werden. Und falls vom Kartoffelpüree noch etwas übrig bleiben sollte, so kann dieses am nächsten Tag mit einem Ei, etwas Speck und frischen Kräutern vermischt werden, auf ein Backblech gestrichen werden (so etwa ein fingerdick) und dann im Backofen gebacken werden. Das ist eine wunderbare Beilage zu weiteren Gerichten.

Lasst Euch den Birnen-Rotkohl gut schmecken! 

Facebookpinterestinstagram

Hafer-Cranberries-Schoko-Cookies

Bei mir ist nun offiziell die Tee- und Cookie-Zeit eröffnet. Das ist die kurze und sehr schöne Zeitspanne zwischen den herbstlichen Tagen und dem Beginn der Weihnachtszeit. Die Blätter sind von den Bäumen gefallen, die ersten Herbst- und Winterstürme ziehen auf, es nieselt meist quer und ständig. Es ist eben Tee- und Cookie-Zeit. Perfekt dazu passen meine Hafer-Cranberries-Schoko-Cookies. Und natürlich darf ein Ostfriesen-Tee nicht fehlen. 

_DSC2442_DxO

Unverzichtbar sind dabei die zarten ostfriesischen Teetassen, das Sahnekännchen, ein Kluntjepott mit der Kluntjezange und das Stövchen, auf dem die dickbauchige Kanne wohlig warm steht. Während meiner Zeit in Norddeutschland habe ich gelernt, dass kein Norddeutscher etwas dagegen sagen wird, wenn der Besucher zur Teezeit sich selbst über den dampfenden Tee hermacht, seine kleine Teetasse bis zum Rand füllt und sich in die starke Ostfriesenmischung drei Kandiszucker und einen ordentlichen Schuss Sahne schüttet und daraufhin lautstark umrührt. Ein Norddeutsches Urgewächs wird aus Gastfreundschaft nichts sagen, jedoch stehen die Chancen sehr schlecht, ein zweites Mal zum Tee „genötigt“ bzw. eingeladen zu werden. 

Die „Teezeremonie“ ist hier sehr ausgeprägt und folgt gewissen Ritualen. Diese bringen sowohl Ruhe in die Teezeit als auch wunderbare Momente. 

Zunächst wird der Kluntje in die kleinen, zarten Teetassen gelegt.  Dies ist ein großes Stück Kandis, die ostfriesichen Kluntje sind große weiße Kandis-Brocken.

_DSC2487_DxO

Daraufhin wird der Tee langsam in die Teetassen gegossen. Das Knacken des Kandis zeigt an, dass der Tee heiß genug war. Die Tasse darf allenfalls halb voll gegossen werden, damit noch eine Spitze des Kluntjes aus dem tiefen Braun herausragt.

Nun wird die Sahne langsam am Innenrand der Tasse in den Tee geträufelt. Dies geschieht sehr  behutsam. Eine dicke Sahnewolke breitet sich langsam vom Kluntje zum Tassenrand aus und versinkt.
In diesem Moment sollte man eine Weile innehalten und dem Geschehen in der Tasse seine ganze Aufmerksamkeit schenken.

_DSC2522_DxO

Die Sahne Wolke (Wulkje) steigt nun langsam wieder auf und breitet sich in der Tasse aus. Halt! Den Griff zum Teelöffel, der auf der Untertasse scheinbar zum Umrühren parat liegt, könnt ihr Euch sparen. Drei Mal darf sich dieses Procedere nun wiederholen. 

 

Zubereitung:

* 500gr zarte Haferflocken

* 250gr Butter

* 200gr Zucker

* Zimt, Vanille und Piment

* 200gr Cranberries

* 250gr weiße Schokolade

* 2 Eier

_DSC2403_DxO

Man nehme 500gr zarte Haferflocken, vermenge diese mit den restlichen Zutaten, bis sich ein sehr fester Teig ergibt. Die Schokolade sollte in größeren Stückchen im Teig verarbeitet werden, so dass diese als kleine Überraschung später in den Cookies auftauchen. Der Teig wird nun in kleinen Kügelchen auf dem Backblech verteilt und bei 200°C für 15min auf mittlerer Schiene schön goldgelb gebacken. Danach sollten die Cookies auf einem Gitterrost auskühlen. _DSC2430_DxO
Dazu passt wunderbar ein Schwarztee mit Sahne. Lasst es euch schmecken und krümelt schön ✩

_DSC2444_DxO

Facebookpinterestinstagram