Roggen-Joghurt-Brot

Roggen-Joghurt-Brot ist ein leckeres und schnelles Mischbrot. Die Portion reicht für eine kleine Familie oder einen Zwei-Personen-Haushalt. Ihr kennt das sicherlich auch, ihr habt Lust auf ein frisches Brot, doch ihr habt keine Zeit. Das denkt ihr zumindest.

Für ein leckeres und frisches Brot braucht ihr nicht unbedingt sehr viel Zeit, sondern vor allem eines: gute Planung. Wenn ihr die Geh-Zeiten und Back-Zeiten mit einplant, dann ist es gar nicht so aufwändig. Und zudem habt ihr ein leckeres und gesundes Brot, das ihr mit euren Lieben essen könnt. 

Dieses Roggen-Joghurt-Brot schmeckt auch noch nach ein paar Tagen gut. Besonders der Joghurt und der Roggen sind hierfür hilfreich. Ich bin dieses Jahr mal wieder ein wenig häufiger unter die Brotbäcker gegangen, da ich den Geruch von frisch gebackenem Brot einfach so sehr liebe.

Zutaten Roggen-Joghurt-Brot:

* 270ml Naturjoghurt 

* 230ml lauwarmes Wasser 

* 450g Roggenmehl 

* 250g Dinkelmehl 

* 1 Würfel frische Hefe 

* 1 TL Zucker

* 2 TL Salz 

Zubereitung Roggen-Joghurt-Brot:

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe in dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben und das Salz unterheben.

Wenn die Hefe Blasen geschlagen hat, kann der Naturjoghurt mit in die Flüssigkeit. Verrührt alles kräftig.

Nun kann die Flüssigkeit mit der Mehlmischung verarbeitet werden. Entweder lasst ihr alles in der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit mit dem Teighacken ca. 10 Minuten kneten oder ihr müsst von Hand so lange kneten, bis ein fester und homogener Teig entsteht.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Jetzt wurden bei uns die Rauten-Muster in das Roggen-Joghurt-Brot geschnitten. Schneidet nicht zu tief, da ansonsten eine zu tiefe Kerbe in der Brotkruste entsteht und es anschließend schwer ist, gleichmäßige Brotscheiben zu schneiden.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 40°C noch 30min gehen lassen. Natürlich kann der Brotteig auch an einem anderen warmen Ort ruhen. Wenn die Zeit vorbei ist und der Laib aufgegangen ist, könnt ihr ihn noch einmal mit einer Wasser-Salz-Mischung bestreichen und etwas Mehl über den Laib streuen.

Anschließend wird das Roggen-Joghurt-Brot noch ca 35 Minuten bei 240°C gebacken. Ihr erkennt, dass das Brot fertig ist, wenn ihr auf das Brot mit einem Kochlöffel klopft und es hohl / dumpf klingt.  Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

 

So ihr Lieben, ich hoffe, dass ich Euch ein wenig für selbst gebackenes, frisches Brot begeistern konnte und wünsche Euch allen viel Freude mit meinem Roggen-Joghurt-Brot. Und natürlich eine schöne Zeit mit euren Lieben! 

 

 

 

 

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8 thoughts on “Roggen-Joghurt-Brot

    • Schönen guten Morgen liebe Kerstin,
      oh ja, das Brot ist ruck-zuck fertig und ist wirklich nicht sehr kompliziert.
      Solche Rezepte sind eine wahre Freude. Danke dir für deine lieben Worte.
      Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.

      Liebe Grüße, Mimi

  1. Liebe Mimi,
    ich bin ganz erstaunt, dass dein köstliches Brot bei dem hohen Roggenmehlanteil richtig toll gegangen ist, bestimmt verhilft der Joghurt auch dazu. Auf jeden Fall klingt es super lecker, und ich hätte gerne bitte eine Scheibe mit Butter davon.
    Liebe Grüße
    Sigrid

    • Schönen guten Morgen liebe Sigrid,

      Ich muss gestehen, dass ich auch von dem Ergebnis sehr überrascht war. Ich hatte eigentlich mit einem „kompakteren“ Brot gerechnet.
      Doch manchmal überrascht uns der Teig eben.
      Ich schicke dir gleich mal eine virtuelle Scheibe.
      Liebe Grüße,

      Mimi

  2. Es sieht sehr lecker aus! Ist es egal, ob man Roggenmehl oder Roggen Volkornmehl benutzt?? Vielen Dank.

    • Hallo Ana Maria,

      herzlichen Dank für deine lieben Worte. Prinzipiell ist es so, dass „Vollkornmehl“ ein wenig durstiger ist. Daher benötigen Teige mit Vollkornmehl meist etwas mehr Wasser. Ansonsten ändert sich bei dem Rezept nicht viel.

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht Dir Mimi

      • Liebe Mimi, ich habe gestern Roggenmehl (1150) und Dinkelmehl (630) gekauft. Mein Tag ruht sich nun aus. Ich habe ein normales Handrührgerät und habe damit ca. 15´ geknetet. Der Teig war zwar fest und homogen, aber sehr klebrig. Ich habe dann mit den Händen etwas weiter geknetet und ca. 2 EL Dinkelmehl dazu getan. Er ist besser geworden. Weiss nicht, ob es richtig war, oder ob ich noch weiter kneten sollte. Wofür ist die Wasser-Salz-Mischung? und ich nehme an, dass der Ofen vor dem Backen vorgeheizt sein muss, oder?? Sorry, dass ich so viele Fragen stellen. Habe wenig Erfahrung mit Brotbacken und das erste Mal mit Roggen- und Dinkelmehl. Ganz lieben Dank und einen schönen Sonntag wünsche ich Dir.

        • Hallo liebe Ana Maria,

          zunächst einmal ist es nicht schlimm, wenn du noch ein wenig Dinkelmehl mit in den Teig gegeben hast. Brotteige dürfen gerne ein wenig „feuchter“ als bspw. Pizzateige sein. Also lass dich davon bitte nicht irritieren.
          Die Wasser-Salz-Mischung ist zum Bestreichen des Brotes, bevor es in den Backofen kommt. Während der Backzeit kann es auch noch einmal bepinselt werden. Die Mischung ist für eine knusprige Brotrinde. Wer es etwas „salziger“ mag, kann es gerne häufiger bestreichen. Ich persönlich verzichte da gerne darauf, da es so auch zu anderen Belagarten besser passt.

          Der Backofen muss nicht zwingend vorgeheizt sein, es wäre jedoch sinnvoll.
          Ich hoffe, dass das Brot geklappt hat und meine Ergänzungen nicht zu spät gekommen sind.

          Viele Grüße, Mimi

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