Salat aus Wachtelbohnen

Heute ist offiziell Frühlingsanfang und die Temperaturen steigen langsam aber sicher wieder. Für Ostern nächste Woche sind schon wieder zweistellige Temperaturen angesagt. Das heißt: perfektes Grillwetter. 

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Wenn ihr dieses Jahr mal einen ausgefallenen und sättigenden Salat zum Grillbuffet beisteuern wollt, dann habe ich hier etwas Leckeres für Euch. Einen frischen und knackigen Salat aus Wachtelbohnen mit Paprika, etwas Chili, getrockneten Tomaten und einer gewissen frischen Note von Zitronen. 

 

Zubereitung Salat aus Wachtelbohnen: 

* 250g Wachtelbohnen

* 1 ½ EL frische, klein gehackte Kräuter der Saison 

* Salz und Pfeffer

* 2 Zitronen

* 1/2 Paprika 

* 1/2 Aubergine

* 1/2 Zucchini

* 2 Schalotten

* 2 EL Olivenöl

* 1 Knoblauchzehe 

* 1 EL Olivenöl

* 1-2 Chili Padron 

* 150g Cocktailtomaten

* 75g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt) 

* 2 Lorbeerblätter 

* 1 TL Paprikapulver geräuchert 

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Die Wachtelbohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag die Wachtelbohnen abgießen. Die Wachtelbohnen werden nun mit der dreifachen Menge Wasser bedecken, die Gewürze (Pfeffer und Salz) und die Lorbeerblätter hinzugeben, zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze ca. 90 Minuten köcheln lassen. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben.
Die Wachtelbohnen abgießen und noch lauwarm in einer großen Salatschüssel weiterverarbeiten.
Das Gemüse abwaschen und klein schneiden. Die Paprika kommen mit zu den Wachtelbohnen in die Salatschüssel.
Der Knoblauch und die Schalotten werden in einer Pfanne angeschwitzt, wenn sie golden gefärbt sind, kommen sie mit in die Salatschüssel. In der gleichen Pfanne werden nun auch die Auberginen- und Zucchinistückchen angebraten. Wenn diese etwas Farbe bekommen haben, können sie noch mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt werden. Darauf hin kommen sie mit in die Salatschüssel. Ebenso kommen die klein geschnittenen Tomaten und getrockneten Tomaten mit in den Salat.
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Aus Olivenöl, den Chili Padron, dem Zitronensaft von zwei Zitronen, Pfeffer, Salz, Paprikapulver geräuchert und den frischen Kräutern wird ein Dressing gemixt. Ich habe alles zusammen in den Mixer getan und dann über den lauwarmen Salat gegeben.
Wenn die meisten Zutaten des Salats noch lauwarm sind, dann kann der Salat gut den würzig-scharfen und fruchtig frischen Geschmack des Dressings aufnehmen. Wenn der Salat abgekühlt ist, kann er gerne noch ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen. Muss er jedoch nicht.
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Lasst Euch den Salat aus Wachtelbohnen gut schmecken! Und viel Freude beim Grillen! 
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Pizzastrudel mit Rauchnote

Einen Strudel kennt doch jeder. Es ist eine Mehlspeise aus einer gefüllten und gebackenen oder gekochten Teigrolle. Soweit sind wir uns alle vermutlich einig. Am bekanntesten sind sicherlich die österreichischen Varianten des Apfelstrudels. Ich persönlich verbinde mit dem Begriff Strudel häufig eine Nachspeißen-Assoziation. Also für mich gilt meistens: Strudel = süß. 

Wenn ich an einen leckeren Apfelstrudel denke, dann schließe ich meine Augen und bin wieder fünf Jahre alt. Im Urlaub am Mondsee. Tagsüber erforschte ich die Eisriesenwelt, eine Eishöhle in der Nähe des Mondsees. Falls ihr mal in der Gegend sein solltet, müsst ihr die Höhle unbedingt besuchen! Und abends wurde am Ufer des Mondsees gespielt, bis es Abendessen gab. Und an einem dieser schönen Tage gab es als Dessert einen Apfelstrudel, einen warmen Apfelstrudel mit einem leckeren Vanille-Eis.

Das ist meine erste bewusste Erinnerung an einen Strudel. Solche Momente fallen einem plötzlich wieder ein – wie mir gerade – , wenn man eigentlich einen Beitrag zu einem Pizzastrudel mit Rauchnote  schreiben möchte. 

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Doch der Strudel ist sehr facettenreich und kann natürlich auch abgewandelt werden. Der eigentlich typische Strudelteig ist entweder ein Quarkteig oder ein Kartoffelteig. Mein Pizzastrudel mit Rauchnote  ist jedoch ein wenig anders. Ein deftiger Teig – hier sind die Aromen bereits im Teig – und dazu eine aromatische Tomatensauce, leckere Pilze und ein kräftiger Käse. Alles zusammen gerollt – knusprig heraus gebacken und einfach frisch genießen. 

So, nun habe ich genug von meinem leckeren Pizzastrudel mit Rauchnote geschwärmt. Kommen wir zum Rezept. 

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Zubereitung Teig:

* 500g Pizzamehl Typ 00

* 250ml lauwarme Gemüsebrühe 

* 3g Meersalz

* 15g frische Hefe

* 1 TL Rapsöl

* 2 TL Sonnenblumenöl


Hefe in lauwarmen Wasser auflösen. Pizzamehl mit den Ölen und dem Salz vermengen. Die aufgelöste Hefe dazugeben und 10 Min quellen lassen. Anschließend sollte der Teig 15 Min geknetet werden, entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine. Ich nehme die Küchenmaschine, da der Teig dann gleichmäßiger wird. Falls ihr von Hand knetet hier noch ein kleiner Tipp: Einweghandschuhe verhindern, dass der ganze Teig an euren Fingern kleben bleibt.

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Den Teig mindestens 8 h, besser 24 h in den Kühlschrank geben. Danach zu faustgroßen Kugeln (ca. 200 g) schleifen und mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt ca. 90 Min bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann ausformen und belegen.


Wenn man den Teig einen Tag vorher oder morgens, bevor man zur Arbeit geht, vorbereitet, ist es kein großer Mehraufwand. Planung ist bei einem guten Teig alles.

 

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Zubereitung Soße:

* 250g passierte Tomaten Tomate(n), passiert

* Meersalz, grobkörnig

* Pfeffer, geschrotet / zerstoßen

* frische Kräuter: Basilikum, Oregano, Rosmarin

* Olivenöl, kalt gepresst

* 1 Zehe Knoblauch, zerdrückt

* 2 ELTomatenmark

* 1/4 TL Zucker

* eine fein gehackte Zwiebel

Für die Pizzasauce die Zwiebel in heißem Öl glasig werden lassen. Die Tomaten, passierte, dazu geben und aufkochen lassen. Die restlichen Zutaten dazu geben und für ca. 15-20 min leicht köcheln lassen. Nun solltet ihr auch den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

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Weiterverarbeitung:

* Bergkäse

* Parmesan

* Pilze

* Zwiebel

* 1 EL Paprikapulver geräuchert

* 2 EL Olivenöl

* 1 TL Chilipulver

Nun wird der Teig (die Teigmenge müsste für zwei große oder drei kleinere Strudel ausreichen) flach ausgerollt und mit der Soße dünn bestrichen. Belegt den Teig nun mit dem gehobelten Käse, den Pilzen und den klein geschnittenen Zwiebeln.

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Anschließend rollt ihr den Teig zu einer Strudelrolle zusammen. Aus dem Olivenöl, dem Paprikapulver und dem Chilipulver rührt ihr eine Soße an. Diese wird nun vor dem Backen auf den Strudel gepinselt.

Die Strudel kommen nun auf ein mit einem Backpapier vorbereitetes Backblech und werden 45min bei 200°C Umluft gebacken. Ihr könnt zwischendurch den Strudel noch einmal mit der Öl-Paprika-Chili-Mischung bestreichen. Die Mischung wird oben drauf zwar etwas dunkel, doch der Strudel ist nicht verbrannt. Er bekommt so einen intensiven Rauch-Geschmack. Sehr lecker!

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Dazu passt ein frischer und knackiger Salat. Eventuell noch ein selbst gemachter Dipp – und fertig ist ein leckeres Gericht!

Lasst Euch den Pizzastrudel mit Rauchnote  gut schmecken! 

 

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