Pizza-Napoli

Hier nun mein neuestes Pizza-Rezept. Eine luftig, leichter Boden. Knusprig und so leicht, dass er richtig aufgegangen ist. Beim Essen kam direkt Urlaubsfeeling auf. Die Pizza-Napoli mit Sardellen, Oliven und Kapern ist für mich als Pizza-Fan ein wahrer Genuss. Doch nun genug geschnackt, jetzt geht es ohne Umschweife direkt ans Rezept!

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Die Zutaten reichen für 4-6 dünn ausgerollte Pizzen. Hängt natürlich davon ab, wie dick ihr den Teig macht und wie viel Belag ihr auf die jeweilige Pizza tut. Ich habe durch Erfahrung gelernt: Bei Pizza ist weniger Belag meist mehr Geschmack!

 

Zubereitung Teig:

* 500g Pizzamehl Typ 00

* 250ml lauwarmes Wasser

* 13g Meersalz

* 10g frische Hefe

* 1 TL Rapsöl

* 2 TL Sonnenblumenöl

 

Hefe in lauwarmen Wasser auflösen. Pizzamehl den Ölen und Salz vermengen. Die aufgelöste Hefe dazugeben und 10 Min quellen lassen. Anschließend sollte der Teig 15 Min geknetet werden, entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine. Ich nehme die Küchenmaschine, weil der Teig dann gleichmäßiger wird. Falls ihr von Hand knetet hier noch ein kleiner Tipp: Einweghandschuhe verhindern, dass der ganze Teig an euren Fingern kleben bleibt.

Den Teig mindestens 8 h, besser 24 h in den Kühlschrank geben. Danach zu faustgroßen Kugeln (ca. 200 g) schleifen und mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt ca. 90 Min bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann ausformen und belegen.

Wenn man den Teig einen Tag vorher oder morgens, bevor man zur Arbeit geht, vorbereitet, ist es kein großer Mehraufwand. Planung ist bei einem guten Teig alles.

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Zubereitung Soße:

* 250g passierte Tomaten Tomate(n), passiert

* Meersalz, grobkörnig

* Pfeffer, geschrotet

* frische Kräuter: Basilikum, Oregano, Rosmarin

* Olivenöl, kalt gepresst

* 1 Zehe Knoblauch, zerdrückt

* 2 ELTomatenmark

* 1/4 TL Zucker

* eine fein gehackte Zwiebel

 

Für die Pizzasauce die Zwiebel in heißem Öl glasig werden lassen. Die Tomaten, passierte, dazu geben und aufkochen lassen. Die restlichen Zutaten dazu geben und für ca. 15-20 min leicht köcheln lassen. Nun solltet ihr auch den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.

 

Zubereitugn Belag Pizza Napoli:

* grüne und schwarze Oliven

* Sardellen

* Kapern

* Mozarella

* ein Klecks Sauce-Hollondaise

 

Der dünn ausgerollte Pizzaboden kommt nun am besten auf ein Pizzablech (mit Löchern im Boden). Es kommt ein wenig von der Pizza-Soße drauf. Nicht zu viel, sonst wird der Teig matschig. Ich hatte ca. 1,5 bis 2 Esslöffel genommen und diese gut verteilt. Nun kommt noch ein Klecks Sauce-Hollondaise dazu und die Pizza wird mit den restlichen Zutaten schön belegt. Legt den Mozarella nicht oben auf die Zutaten, sondern eher unter die Zutaten oder mit ihnen gemeinsam auf die Pizza, so verteilt sich alles besser.

 

Wenn der Backofen 220°C erreicht hat, kann die Pizza auf einem Gitterrost in den vorgeheizten Backofen. Da der Boden sehr dünn ist, braucht die Pizza auch nicht lange. Nach 10-15min ist sie auch schon fertig.

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Lasst Euch die Pizza-Napoli gut schmecken! 

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Gefüllte Zucchini-Hackbällchen mit Erbsen

Zucchini ist ja so ein Gemüse – entweder liebt man es oder man hasst es. Etwas zwischendrin gibt es sehr selten. Zucchini gehört zu den Kürbisgewächsen und wurde im 17. Jahrhundert in Mitteleuropa zum Verzehr kultiviert. Hauptsächlich fand die erste Verwendung in Italien statt.

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Auch heute ist die Zucchini immer noch ein wichtiger Bestandteil der mediterranen Küche. Dieses Rezept könnte als ein Friedensangebot für alle Zucchini-voreingenommenen Menschen gelten. Denn die Zucchini spielt hier nicht die Hauptrolle,sondern bringt etwas Leichtigkeit in ein sonst deftiges Gericht, ein gefülltes Hackbällchen. Ähnlich wie die Zucchini, so hat auch das Hackbällchen eine mediterane Note in meinem Gericht: Mozarella. Denn die kleinen Hackbällchen sind mit Mozarella-Kügelchen gefüllt. So erwartet einen im Inneren eine zartschmelzende Käse-Füllung. 

Da die Hackbällchen mit der Käse-Füllung schon gewichtig genug daher kommen, werden sie nicht in der Pfanne oder in zusätzlichen Fett heraus gebacken, sondern einfach ohne großen Aufwand im Backofen gegart. Doch lasst Euch einfach selbst überraschen, die Zucchini schmeckt in dieser Kombination wunderbar. Und noch ein, zwei oder auch drei gegrillte Tomaten vervollständigen das Gericht. 

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Zubereitung gefüllte Zucchini-Hackbällchen: 

* 250g gemischtes Hackfleisch

* 1 kleines Ei

* 3-4 EL Paniermehl

* 1/3 Zucchini

* Salz

* Pfeffer

* Paprikapulver edelsüß

* ein kleiner Chilli

* Muskatnuss

* 1/4 gelbe Zwiebel

* Mozarella-Bällchen

Zunächst wird die Zwiebel in kleine, feine Stückchen geschnitten. Daraufhin die Zucchini geraspelt. So, dass kleine Zucchini-Späne entstehen. Dieses Gemüse wird nun anschließend mit dem Hackfleisch, dem Ei und den Gewürzen zu einer festen Masse verarbeitet. Anschließend formt man mit einer Hand voll Fleisch in der Hand eine Kuhle, legt ein Mozarella-Bällchen hinein und verschließt dieses mit Hackfleisch. So verfährt man, bis das ganze Hackfleisch aufgebraucht ist. Die Hackfleischbällchen kommen nun auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Achtet darauf, dass die Bällchen gut verschlossen sind. Auch wenn etwas beim Backen ausläuft ist das nicht so tragisch, es wird so oder so gleich gegessen, aber leider fehlt dann der Überraschungseffekt. Kann jedoch bei einigen vorkommen, also zerbrecht Euch da bitte nicht den Kopf.

Das Backblech kommt nun in den Backofen. Der wurde zuvor schon auf 165°C Umluft vorgeheizt. Nach ca. 25 Minuten sind die Zucchini-Hackbällchen fertig. Es kann etwas variieren, da es davon abhängt, wie groß ihr die Zucchini-Hackbällchen formt.

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Zubereitung Erbsen und Tomaten:

* frische, grüne Erbsen

* Tomaten

* ein TL Butter

* Kräutersalz

* essbare Blüten (pikant)

* 1/3 Zucchini

Die Tomaten können kurz vor Ende der Backzeit der Zucchini-Hackbällchen mit in den Ofen. Da die Tomaten eventuell auslaufen, könnt ihr sie entweder in eine gesonderte Form geben – oder falls es euch nicht stört, legt ihr sie einfach mit zu den Zucchini-Hackbällchen aufs Backblech.

Nun wird die Butter in einer Pfanne geschmolzen, mit Kräutersalz und den pikanten, essbaren Blüten gewürzt und die Zucchini wird abarmals klein geraspelt. Wenn sie etwas in der Butter angeschwitzt wurde, kommen die grünen Erbsen mit in die Pfanne und werden in der Butter geschwenkt, bis sie warm genug zum verzehr sind. So bleiben sie noch etwas knackig, haben jedoch einen leckeren Geschmack angenommen. Und fertig ist das leckere Gericht.

Vor dem Servieren könnt ihr noch ein paar essbare Blüten über das Gericht streuen.

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Vielleicht konnte ich mit diesem Gericht ein paar Zucchini-Kritiker mal auf den Geschmack bringen. Ich persönlich mochte es sehr gerne!

Lasst Euch die gefüllten Zucchini-Hackbällchen mit Erbsen gut schmecken! 

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