Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat

Heute gibt es mal wieder einen Klassiker meiner Kindheit. Keine ausgefallene Küche, sondern etwas bodenständiges – meine liebste Hausmannskost: Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat. 

Nichts weltbewegendes, keine große und neue Erfindung. Weder vegan, noch vegetarisch, kein Low Carb, kein was auch immer – sondern ein Gericht, das schnell gemacht ist, sehr lecker schmeckt und für mich ein geschmackliches Nach-Hause-Kommen ist. 

Meine Wurzeln sind in Süddeutschland, doch ich lebe seit Jahren im Norden. Im Echten Norden, wie die Schleswig-Holsteiner immer so selbstsicher sagen. Und alles südlich der Elbe, so hab ich das die letzten Jahre gelernt, ist Nord-Italien. Dagegen wehre ich mich natürlich regelmäßig – doch diese albernen Plänkeleien gehören wohl dazu. Doch warum ist nun mein Wohnort entscheidend für dieses bodenständige, süddeutsche Hausmanns-Gericht? 

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Zunächst einmal, ich liebe den Norden. Die Menschen, die Mentalität, die Weite, den Himmel, den Wind, den Horizont und vor allem das Meer. DAS Meer kann man in Schleswig-Holstein natürlich nicht sagen, denn dann entbrennt die Diskussion ob Nord- oder Ostsee. Ich hab mich diplomatisch für beide entschieden. Also ich liebe die Meere! Einfach ein Traum. 

Doch ein paar Dinge vermisse ich als Süddeutsche dann doch. Wurst zum Beispiel ist so ein Thema. Die Fleischer (in Norddeutschland heißen sie nicht Metzger, noch so eine kleine aber feine Unterscheidung) würzen hier ganz anders als ich es gewohnt bin. Es hat Jahre gedauert bis ich einen Fleischer fand, der seine Wurst so würzt, dass sie meinem süddeutschen Gaumen zusagt. Und noch eine Eigenheit der Norddeutschen: Warum um alles in der Welt seht ihr Maultaschen als Delikatessen an? Entweder ich finde phasenweise keine Maultaschen in den Läden oder sie sind für eine „Schwäbin“ überteuert… Und dann im Sommer kommen die lieben Touristen und ich bekomme überhaupt keine Maultaschen mehr. (Irgendwie kaufen Touristen im Sommer in Norddeutschland besonders gerne Maultaschen… sehr seltsames Phänomen – Geht Fisch essen, der ist hier frisch und gut!)

Gut, ihr sagt jetzt: warum macht sie die Maultaschen nicht selbst? Tja – da sind wir wieder bei dem Thema Fleischer / Metzger. Eine Grundzutat der Maultaschen ist Brät, das bekomme ich hier in der Region sehr, sehr schwer. Es hat ganze acht Jahre gedauert, bis ich einen Fleischer fand, der mir auch Brät verkauft. Das ist nun mein absoluter Lieblings-Fleischer! 

Memo an mich selbst: Demnächst sollte ich mal dringend wieder Maultaschen machen! 

Und noch eine Seltenheit ist Endiviensalat. Es ist sehr schwer einen guten Endiviensalat zu finden. Diese Kombination: Suche nach einem guten Fleischer mit einer leckeren Wurst und einem gut gewürzten Leberkäse und dann auch noch einen Endiviensalat finden hat mein ehemaliges Kindheitslieblingsgericht Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat, das sich auf den ersten Blick so simpel anhört, für mich zu einem Festtagsgericht gewandelt. 

Daher möchte ich Euch heute mein Kindheitslieblingsgericht Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat vorstellen. Und ich muss gestehen, dass diese Bilder nicht so ganz der Realität entsprechen. Nein, ich hab nichts manipuliert oder so, ganz im Gegenteil. Echtes Essen, echtes Foto und echtes Rezept. Ich esse Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat im Normalfall komplett vermischt und zermatscht. Anfangs sieht das Teller zwar noch hübsch aus, doch dann wird zunächst der Leberkäse klein geschnitten, mit dem Kartoffelpüree und dem Endiviensalat vermischt und dann – erst dann kann es gegessen werden. Doch das ist optisch natürlich nicht sonderlich ansprechend. Doch verheimlichen wollte ich es Euch nicht.

Doch nun genug der Worte. Kommen wir zum Rezept: 

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Zubereitung Leberkäse: 

* gebackener Leberkäse

* etwas Öl

Der gebackene Leberkäse wird in Scheiben geschnitten. Oder ihr nehmt einen Leberkäse, der bereits in Scheiben geschnitten ist. Daraufhin kommen die Scheiben in eine Pfanne mit etwas Öl und werden schön knusprig braun heraus gebacken.

 

Zubereitung Kartoffelpüree: 

* 800 g mehlig kochende Kartoffeln

* 150ml Milch

* 30g Butter

* Muskatnuss

* Pfeffer und Salz

Die Kartoffeln werden weich gekocht und zerstampft. Nun kommt etwas heiße Milch, ein Esslöffel Butter und die Gewürze hinzu. Alles wird nun püriert, bis ein cremiges Püree entsteht. Einfach lecker! Dieses Kartoffelpüree geht so schnell, dass die Fertigprodukte einfach überflüssig werden. Und falls vom Kartoffelpüree noch etwas übrig bleiben sollte, so kann dieses am nächsten Tag mit einem Ei, etwas Speck und frischen Kräutern vermischt werden, auf ein Backblech gestrichen werden (so etwa ein fingerdick) und dann im Backofen gebacken werden. Das ist eine wunderbare Beilage zu weiteren Gerichten.

 

Zubereitung Endiviensalat: 

* 0,5 Kopf Endiviensalat ,(ca. 300 g)

* Pfeffer

* Salz

* Zitronensaft

* Sonnenblumenöl

* eine Priese Zucker

Den halben Kopf Endiviensalat (ca. 300 g) putzen, waschen und trocken schleudern. Ich nehme gerne lauwarmes Wasser um den Endiviensalat zu waschen, dann verliert er ein wenig seiner bitteren Geschmacksstoffe. Die Blattrippen keilförmig herausschneiden. Endivienblätter in dünne Streifen schneiden und in eine Schüssel geben.

Aus den restlichen Zutaten wird ein Dressing gemacht. Dieses kommt nun über den geschleuderten Endiviensalat. Der Salat wird gut durchmischt und kann noch ca. 15min vor dem Servieren im Kühlschrank kalt gestellt werden, so dass der Salat gut durchziehen kann.

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Lasst Euch mein Kindheitslieblingsgericht Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat gut schmecken! 

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Spargelpfannkuchen

Endlich ist wieder Spargelzeit: Wenn das zarte Frühlingsgemüse Saison hat, möchten wir es am liebsten jeden Tag kochen!

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Einer der Klassiker in der Spargelzeit sind für mich Spargelpfannkuchen mit gekochtem Schinken, Sauce Hollandaise und frischen Erdbeeren. Ein Traum im Mai und Ende April. So lecker, so einfach und ein wahrer Sonntagsschmaus. 

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Zubereitung Pfannkuchen (6-8 Stück): 

* 4 Eier 

* 350 Gramm Mehl Typ 405

* 500ml Milch 

* eine Priese Salz 

* eine Priese Zucker 

* Pfeffer

* Butterfett oder gutes Öl zum ausbacken der Pfannkuchen

 

Der Pfannkuchenteig sollte weder zu süß noch zu salzig zubereitet werden. Jeweils eine Briese Zucker und Salz zum Würzen ist ideal.

Der Pfannkuchenteig kann hier gerne etwas gewürzt werden. Pfeffer, Salz und eine Briese scharfes Paprikapulver verleihen dem herkömmlichenPfannkuchen gleich eine ganz andere Note.

Zunächst werden die Eier aufgeschlagen und mit dem Schneebesen in einer Schüssel gut verrührt. Daraufhin wird die Milch zu den Eiern gegeben und alles gut verrührt. Nun könnt ihr mit der Priese Salz und Zucker würzen. Eventuell, ganz nach Wunsch, noch etwas Pfeffer dazu. Jetzt wird das Mehl dazu gegeben. Dieses siebe ich gerne, so dass keine Klumpen entstehen. Rührt den Teig so lange weiter, bis dieser klumpenfrei ist und sich leichte Blasen bilden.

Jetzt Sollte der Teig etwas ruhen. Danach kann dieser noch einmal gerührt werden, bis er schön glatt ist. Heizt nun die Pfanne schon einmal auf. Gebt das Butterfett oder das Öl zum ausbacken hinzu.

Wenn die Pfanne gut erhitzt ist, kommt ein Schöpflöffel Teig in das heiße Butterfett und der Pfannkuchen wird so lange gebacken, bis der Teig oben zu stocken beginnt. Dann den Pfannkuchen wenden und fertig backen.
So verfahrt ihr, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

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Im Idealfall kann der Spargel schön während der Pfannkuchenzubereitung vor sich hin köcheln, dann dauert das Essen insgesamt nicht zu lange.

 

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Zubereitung Spargel: 

Bevor ihr den Spargel kochen könnt, müssen sowohl der Weiß- als auch Grünspargel gründlich gewaschen werden, da sich in den Köpfen Sand festsetzen kann. Die faserreiche und leicht bittere Schale des weißen Spargels kann nicht verzehrt werden – dieser muss immer geschält werden!

Wenn ihr den Spargel kocht, sollten ihr ihn möglichst frisch verarbeiten. Je länger Spargel lagert, desto mehr Aroma und Feuchtigkeit verliert er.

 

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Noch ein Tipp von mir: Schlagt den Spargel nach dem Einkauf in ein feuchtes Geschirrhandtuch ein. So bleibt er länger frisch und lässt sich so ideal im Kühlschrank lagern.

Es gibt viele Möglichkeiten, Spargel zu kochen. Für die klassische Zubereitung kommen folgende Zutaten ins Kochwasser:

* Spargel 

* Salz

* eine gute Prise Zucker – mildert eventuelle Bitterstoffe

* ein Spritzer Zitronensaft – sorgt für ein strahlendes Weiß der Stangen

* ein Löffel Butter – hebt den Geschmack

Gebt alle Zutaten in einen ausreichend großen Topf und bringt das Wasser zum Kochen. Anschließend den Spragel hineinlegen. Je nach Dicke der Stangen kann die Garzeit variieren – in der Regel muss der Spargel etwa 20 Minuten ziehen.

Tipp: Die Schalen und abgeschnittenen Enden der Stangen vor dem Spargel ins kochende Wasser geben und etwa 10 Minuten darin ziehen lassen. Das intensiviert den Spargelgeschmack und aus dem Sud lässt sich eine wunderbare Spargelsuppe zubereiten (oder der Sud lässt sich auch als Grundlage für andere Gemüsesuppen am nächsten Tag verwenden).

 

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Zubereitung Sauce Hollandaise: 

* 200g Butter

* 3 Eigelb

* 100ml trockener Weißwein 

* 1 Priese Zucker 

* 1 Priese Salz

* 1 Priese weißer Pfeffer 

Für die Sauce Hollandaise würfelt ihr zunächst die Butter und lasst sie in einem Topf langsam schmelzen. Nun wird die Butter vom Herd genommen, durch ein feines Sieb gegossen und sie darf nun etwas abkühlen. Eigelbe und Weißwein über einem heißen Wasserbad schaumig aufschlagen. Flüssige Butter nach und nach darunterschlagen. Abschließend könnt ihr die Sauce Hollondaise mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

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Wenn nun alles fertig ist, könnt ihr die Pfannkuchen gemeinsam mit dem Kochschinken, den frischen Erdbeeren und der selbst gemachten Sauce Hollandaise genießen.

Lasst Euch die Spargelpfannkuchen gut schmecken! 

 

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Fisch aus dem Backofen

Fisch schmeckt nicht nur gut, er ist vielseitig und freundlich zur Figur. Selbst wenn er etwas fetter ist, wie Lachs oder Hering, handelt es sich um „gute“ Fettsäuren. Fisch ist der beste natürliche Lieferant für die wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Diese mehrfach ungesättigten Fette sind sehr gesund, schützen vor Entzündungen und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, stärken das Immunsystem und Gehirnfunktion. Der Körper braucht sie, kann sie aber nicht selbst herstellen.

Daher gilt auch heute noch die alte Regel, dass man bei einer ausgewogenen Ernährung mindestens einmal in der Woche Fisch essen sollte. Daher gibt es bei mir heute auch mal wieder Fisch. Das Wissen einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung ist das Eine – die Umsetzung jedoch das Andere. 

Heute mal ganz klassisch: Freitag ist Fischtag!
Wie wäre es heute mit einer schnellen und leckeren Fischvariation aus dem Backofen? Die Küche bleibt sauber, es entsteht kein Fischgeruch in der Wohnung und der Fisch ist zart und lecker zubereitet – ich persönlich mag Fisch aus dem Backofen sehr gerne. Er bleibt dadurch auch schön zart und saftig. 

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Zubereitung:

* Fischfilet

* Zitronensaft

* Pfeffer, Salz

* Basilikumblätter

* Paprikastückchen

* Alufolie

Bitte achtet bereits beim Fischeinkauf darauf, dass ihr an der Fischtheke den typischen Fischgeruch nicht riecht. Denn wirklich frischer Fisch, riecht nicht nach Fisch!
Bei der Fischsorte könnt ihr ein wenig variieren. Wichtig ist jedoch, dass Fischfleisch sollte weiß, fest und nicht zu dominant im Geschmack sein.

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Zunächst säubert ihr den Fisch und untersucht ihn noch einmal auf einzelne Gräten. Im Anschluss nehmt ihr ein großes Stück Alufolie, legt den Fisch mittig darauf. Nun kommen ein paar Blätter Basilikum, die Gewürze, der Zitronensaft und klein geschnittene Paprikastückchen mit in die Alufolie. Alles wird nun zu einem fest verpackten Päckchen aus Alufolie geformt und kommt für 20min bei 200°C in den Backofen. Die Flüssigkeit, die nach der Garzeit in der Alufolie angesammelt ist, könnt ihr wunderbar als Soße zu eurem Fisch essen.
Sehr gut dazu passen entweder Salzkartoffeln, Reis oder ein gut gemischter Salat.

Bei mir gab es leckeren Reis mit frischen Radieschensproßen als Beilage.

Lasst Euch den Fisch aus dem Backofen gut schmecken!  ♡

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Schweinefilet mit Spekulatiuskruste

Das Filet, oder auch die Lende, ist ein besonders zartes, mageres und saftiges Fleisch. Es gibt so viele leckere Zubereitungsmöglichkeiten für Filet, dass ich garnicht weiß, wo ich anfangen soll.

Doch ich hatte einfach mal wieder Lust auf ein wenig Abwechslung und Kreativität in meinem Kochtopf und somit habe ich mich an einem mit Honig, Sherry und Pfeffer glasiertem Schweinefilet mit selbst gemachter Spekulatiuskruste, dazu Käse-Spätzla und gedämpftem Rosenkohl versucht. Und ich muss Euch gestehen, es ist mir sehr gut gelungen. Die pikante Mischung aus Süß, Bitter und Salzig war ein Traum. Hinzu kam, dass das Filet auf den Punkt Medium wurde. Ich war wirklich von meiner Filet-Kunst begeistert.

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Um es zu erläutern, es war mein zweites Filet, dass ich selbst zubereitet habe. Bisher war ich beim Filet immer nur der „Hilfskoch“. Daher war ich auch ein wenig stolz auf das gelungen Essen. Normaler Weise hat mein Mann stets Lust und Laune das Fleisch zu grillen oder anzubraten. Steak, Filet und alles Grillgut fällt eigentlich in seinen Interessenbereich. Etwas klischeehaft ich weiß –  doch irgendwie hat es sich in den letzten Jahren so eingespielt. So war ich umso glücklicher, dass mir dieses Rezept gelungen ist. Und es ist sicherlich eines jener Rezepte, die ich selbst gerne wieder kochen möchte. 

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Zubereitung glasiertes Schweinefilet:
* ein Schweinefilet

* eine Schalotte

* zwei Zehen Knoblauch

* drei EL Honig

* drei EL Sherry, ich hatte den Sherry von von Marqués Campoalto

ein EL schwarze Pfefferkörner

* eine Chilischote

* Öl zum Anbraten

* ein EL Butter

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Zunächst befreit ihr das Schweinefilet von Fettresten und der Silberhaut. Nun reibt ihr das Schweinefilet mit Knoblauch und einem EL Öl ein und lasst es in einem luftdichten Gefäß im Kühlschrank circa eine Stunde ruhen.

Zwischendurch könnt ihr die Marinade zubereiten:
Ihr nehmt alle Zutaten und mixt sie mit einander. So lange, bis eine flüssige Konsistenz entsteht.

Nun könnt ihr das Filet auf geringer Hitze rundherum anbraten. Während des Anbratens könnt ihr Löffelweise die Marinade über das Filet tröpfeln. Es ist wichtig, dass ihr das Filet regelmäßig umdreht. So verfahrt ihr für ca. 5min.

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Weiterverarbeitung und Spekulatiuskruste: 
Am Ende ist das Fleisch glänzen überzogen und die Soße hat eine sirupartige Konsistenz. Aus der Butter und den Spekulatius arbeitet ihr eine Art Teig. Zerbröselt die Kekse und mischt sie mit der Butter. Diese Masse kommt nun als Kruste auf das Schweinefilet.
Nun wird das Filet in Backpapier in eine Auflaufform gepackt, zu einem kleinen Päckchen verschnürt und im auf 120°C vorgeheizten Backofen noch ca. 25-30 Minuten ziehen gelassen.

 

Zubereitung Käse-Spätzle:
* 500g Dinkelmehl Typ 1050

* 4 Eier

* 200ml Wasser

* 100ml Milch

* Pfeffer

* Salz

* Muskatnuss

* 150g Käse 

* eine Schalotte

* Butter zum Anbraten 

* Röstzwiebel 

Aus Mehl, Eiern, Salz und Wasser einen festen, glatten Teig herstellen. Und ihn möglichst schnell in ein reichlich kochendes Salzwasser schaben.
Sollte man die Schabtechnik nicht beherrschen, bietet sich auch eine Spätzles-Drucke an. Hier kann der Teig eingefüllt und in das Wasser gedrückt werden. Falls ihr diese Gerätschaft nicht zu Hause habt, könnt ihr auch ein großlöchriges Sieb nehmen, den Teig in das Sieb füllen und mit einem Teigschaber den Teig in das Wasser drücken.
Die Spatzen erst nach dem Aufkochen herausfischen. Und fertig.

Diese Spätle werden nun mit den klein geschnitten Schalottenstückchen in Butter angeschwitzt,  mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzt und mit der Milch abgelöscht. Die Milch wird nun so lange mit gekocht, bis fast keine Milch mehr da ist. Nun reduziert ihr die Hitze, gebt den klein geriebenen Käse hinzu und deckt die Pfanne mit einem Deckel ab. Nach ein paar Minuten sind die Käse-Spätzle fertig. Mit etwas Röstzwiebel servieren – so lecker.

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Zubereitung gedämpfter Rosenkohl: 

* Rosenkohl

* 200ml Gemüsebrühe

* Saft einer Zitrone 

Der Rosenkohl wird zunächst geputzt und die dreckigen Blätter werden weg geschnitten. die Gemüsebrühe und der Zitronensaft kommen nun gemeinsam im einen Schnellkochtopf. Auf das eingelegte Gitter kommt nun der Rosenkohl in den Schnellkochtopf. Dieser wird einmal richtig stark erhitzt, dann wird die Hitze reduziert bzw. ausgeschaltet und nach ca. 15 min kann der Topf geöffnet werden und der Rosenkohl ist bissfest fertig. Eine wunderbar leichte Rosenkohl-Variation.

 

Lasst Euch das Schweinefilet mit Spekulatiuskruste gut schmecken! Wir waren begeistert und überlegen das ganze mit einem Rinderfilet eventuell an Weihnachten zu testen. 

 

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Kichererbsen-Schichtsalat mit Thunfisch

Ich war ungefähr 6 Jahre alt, als ich das erste mal in meinem Leben Kichererbsen gegessen habe. Ich war schon vor dem Essen begeistert und „kicherte“ schon mal vorsorglich. Und während des Essens war meine Laune als kleines Kind natürlich noch um einiges besser. Denn für mich stand mit meinen 6 Jahren fest: „Wenn man Kichererbsen isst, hat man gute Laune!“ – Das ist doch logisch, ergibt sich doch schon aus dem Namen. 

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Doch Kichererbsen sind weit mehr als unscheinbare Hülsenfrüchte mit einem lustigen Namen, die hin und wieder für kleine „Kichermomente“ sorgen können. Seit etwa 8000 Jahren werden die kleinen Nährstoffbomben gerne verzehrt, denn in ihnen stecken jede Menge Proteine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Aus ihnen lassen sich Köstlichkeiten wie Hummus, Falafel und eben auch ein Kichererbsen-Schichtsalat mit Thunfisch zaubern. Der Schichtsalat ist in einem Glas oder einer Dose perfekt, um ihn morgens vorzubereiten und zur Arbeit mitzunehmen, für unterwegs oder für ein Picknick (wenn es mal wieder Sommer ist…). 

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Zubereitung: 

* eine Dose Kichererbsen

* eine Dose Thunfisch 

* drei hart gekochte Eier 

* 4 El Mayonnaise 

* eine Hand voll Petersilie, Schnittlauch und etwas frischen Majoran

* eine Tomate 

* eine kleine rote Zwiebel

* etwas frischer grüner Salat 

* 3 Esslöffel Olivenöl

* 1,5 Esslöffel Zitronensaft

* 1 Esslöffel Waldhonig 

* Meersalz

* frisch zerstoßener schwarzer Pfeffer

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Die Zutaten reichen für ca. 4 Einzelportionen Schichtsalat oder eine große Schüssel. Falls ihr einzelne Portionen macht, solltet ihr die Marinade so einteilen, dass es für alle Schichtsalate reicht.

Zunächst wird der grüne Salat gewaschen und in die gewünschte Größe gebracht. Er ist die erste Schicht im Schichtsalat. Darauf kommen die klein geschnittenen Zwiebelstückchen und dann die Tomatenstückchen.

Nun wird aus dem Olivenöl, dem Zitronensaft, dem Waldhonig, etwas Meersalz und dem frisch zerstoßenem schwarzen Pfeffer eine Marinade hergestellt. Diese kann nun auf die Tomaten geträufelt werden.

Ihr schneidet nun zwei der drei hart gekochten Eier klein. Diese Eierstückchen werden mit den Kichererbsen und dem Thunfisch vermischt. Gebt nun die Mayonnaise dazu.

Anschließend werden die Kräuter gewaschen und klein geschnitten. Diese werden abschließend mit etwas Meersalz und frisch zerstoßenem schwarzen Pfeffer unter die Kichererbsen-Masse gemischt. Schmeckt es nach eurem persönlichen Geschmack ab.

Das dritte Ei kann geviertelt werden und als Dekoration mit etwas Petersilie auf dem Schichtsalat angerichtet werden.

Lasst Euch den Kichererbsen-Schichtsalat mit Thunfisch gut schmecken. Vielleicht ist er ja genau das Richtige für euren Mittagstisch? 

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Blattspinateintopf

Der Echte Spinat, auch Gemüsespinat, Gartenspinat oder kurz Spinat genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Spinat innerhalb der Familie der Fuchsschwanzgewächse – und gehört zu meinen liebsten Gemüsesorten. Ich liebe Spinat ganz klassisch mit Kartoffeln und Spiegelei, in Ravioli, in Lassagne, als Gemüse oder als ein wunderbarer Eintopf. 

Heute ist mal wieder ein Spinattag. Daher möchte ich Euch gerne meinen Blattspinateintopf vorstellen. 
Auch ganz vegetarisch zubereitet, passt also perfekt.

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Zubereitung:

* 500g frischer Blattspinat

* eine Knoblauchzehe

* eine kleine Schalotte

* 4 mittelgroße Kartoffeln

* zwei Tomaten

* selbst gemachter Gemüsefond (oder auch Gemüsebrühe)

* Muskatnuss

* Pfeffer und Salz

* ein Spritzer Zitronensaft

* ein EL Weißwein

* etwas Butter zum Anschmoren

Zunächst werden die Kartoffeln, der Knoblauch und die Schalotten geputzt und klein geschnitten. Darauf hin werden sie in etwas Butter in einer hohen Pfanne angeschmort und mit dem Gemüsefond abgelöscht, wenn die Schalotten leicht glasig sind. Die Menge der Flüssigkeit könnt ihr variieren, je nach dem wie flüssig ihr euren Spinat mögt. Das ganze lasst ihr bei mittlerer Temperatur in der abgedeckten Pfanne köcheln, bis die Kartoffelstückchen gar sind. Nun würzt ihr mit den Gewürzen nach und könnt den geputzten und gewaschen Spinat hinzu tun. Falls die Kartoffeln zu viel Flüssigkeit aufgesogen haben, könnt ihr ein wenig Gemüsefond nachschütten.
Ich habe immer etwas selbst gemachten Gemüsefond in der Tiefkühltruhe vorrätig, da ich auf Gemüsebrühenpulver etc. beim Kochen gänzlich verzichte. Nun könnt ihr auch die Tomaten waschen, klein schneiden und der Gemüsepfanne beifügen. So sind sie noch ein wenig bissfest und nicht zu verkocht.
Wenn der Spinat gegart ist, könnt ihr das Gericht noch mit einem Spritzer Zitrone und einem Esslöffel Weißwein abschmecken.

Lasst Euch den Blattspinateintopf gut schmecken! 

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Violetter Milchreis

Oh ja!!! Ihr seht richtig!
Das ist violetter Milchreis! Einfach Himmlisch!

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Zubereitung Milchreis:

* 125g Milchreis

* 500ml Milch

* 2 EL Zucker

* 1 TL Butter

* eine Hand voll tief gefrorener Heidelbeeren

* eine Vanilleschote

In einem großen(!) Topf die Butter schmelzen, anschließend den Rundkornreis kurz in der Butter anschwitzen. Nun die zimmerwarme Vollmilch sowie den Zucker und die Heidelbeeren hinzugeben.
Wenn vorhanden, das Mark einer Vanilleschote sowie die aufgeschlitzte Schote ebenfalls in den Topf geben; andernfalls Vanillezucker hinzufügen. Alles unter vorsichtigem Rühren mit dem Holzkochlöffel einmal aufkochen lassen, dabei aufpassen, dass sich nichts am Topfboden ansetzt.

Nun den Topf auf eine Herdplatte stellen, die auf kleinster Stufe heizt. Den Milchreis im geschlossenen Topf exakt 30 Minuten ziehen lassen. Nach der Hälfte der Zeit das einmal umrühren.

Nach 30 Minuten ist der Reis servierfertig; er kann warm und kalt gegessen werden.

Dazu gab es bei mir Erdbeeren, noch einige tief gefrorene Heidelbeeren und eine frisch gemachte Heidelbeersoße.

 

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Zubereitung Heidelbeersoße:

* 200g Heidelbeeren

* 2 EL Wasser

* 40g Zucker

* 1 El Zitronensaft

Zunächst werden die Heidelbeeren gewaschen. Anschließend die Heidelbeeren mit 1 EL Zitronensaft, 40 g Zucker und 2 EL Wasser in einen kleinen Kochtopf geben, aufkochen und etwa ein bis zwei Minuten langsam weiter köcheln lassen.

Danach die Beerenflüssigkeit in eine schmale Rührschüssel umfüllen und mit dem Pürierstab zu einer Fruchtsoße pürieren und dann direkt warm zum Heidelbeermilchreis servieren.

Lasst es Euch schmecken! Violetter Milchreis ist nicht nur optisch ein Traum! 

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Türkisch-mediterraner Teller

Draußen stürmt und regnet es. Da wünscht man sich doch in Gedanken ans Mittelmeer. Wie wäre es dann heute mit einem kulinarischen Ausflug an die türkische Riviera?

Frischer, knackiger Salat, eine angebratene Peperoni, lockeres Fladenbrot mit Sesam, eine Sucuk-Wurst frisch vom Grill – und eventuell noch eine leckere Stange Börek. Dazu passt eine würzige Paprikasoße und eine etwas mildere Joghurtsoße. Ein Türkisch-mediterraner Teller. 

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Zubereitung:

Heute ging alles mal wieder sehr schnell. Wenn man (wie ich heute) keine Zeit für ein selbst gemachtes Fladenbrot hat, dann geht auch wunderbar ein frisches Fladenbrot von einem türkischen Händler.

Der Salat bestand heute aus Rucola, Feldsalat, Tomaten, Champingons, kleinen Gurken, Basilikum und noch etwas Blattsalat. Die Vinaigrette habe ich aus 2 EL Olivenöl, 2 TL Zitronensaft, Salz, Pfeffer und einer Briese Zucker zubereitet. Sehr einfach und sehr lecker. Passt wunderbar, wenn man mediterrane Rezepte kocht.

Die Sucukwurst wird aus ihrer Verpackung gelöst (die Haut sollte auch abgezogen werden) und dann halbiert. Die Sucuk-Hälften werden nun gemeinsam mit den Peperoni in Olivenöl angebraten, oder gegrillt. Ich bevorzuge den Grill, am liebsten Frisch vom Holz-Kohle-Grill. Der Geschmack ist einfach anders.

Die Börek werden ganz klassisch zubereitet.

Börek:
* Teigblätter dreieckige Yufka-Teigblätter, gibts in türkischen Läden, oder überteuert in der Delikatessabteilung eines gut sortierten Suppermarktes

* Feta-Käse

* 2 Eier

* Muskatnuss

* Pfeffer

* Kreuzkümmel

* Frittierfett

Eines der Eier gemeinsam mit den Gewürzen mit dem Schafskäse gut verkneten, bis eine feste Masse entsteht. Ein walnussgroßes Häufchen dieser Masse an die breiteste Stelle eines jeden Teigdreieckes setzen. Diese Masse nun länglich auf dem Teig positionieren. Die Seiten des Dreiecks einschlagen und dann den Teig von der Breitseite nach oben zur Spitze hin fest aufrollen. Spitze mit feuchten Fingern und dem zweiten Ei noch einmal gut andrücken. Alle Böreks in Frittierfett ungefähr 7-8 Minuten frittieren bis sie goldbraun sind, dabei mehrfach wenden. Danach auf ein Küchentuch legen, damit das überschüssige Fett abtropfen kann.

Joghurt-Soße
* 200gr Joghurt

* 1 Knoblauchzehe

* frische Minze

* frischer Koriander

* Pfeffer, Salz, Kreuzkümmel

* Zitronensaft

Für die Joghurt-Soße wird eine Knoblauchzehe zerdrückt und mit 200ml Joghurt vermischt. Es kommen nun noch drei Stängel klein geschniittene Minze, etwas Koriander, Pfeffer, Salz, Kreuzkümmel und ein Spritzer Sitronensaft dazu. Alles wird abgeschmeckt und zu einer leckeren Soße verrührt.

Für die Paprika-Soße
* 300g Paprika, rote türkische Spitzpaprika, fein gewürfelt

* 200g passierte Tomaten

* 4 Knoblauchzehe(n) (fein gewürfelt)

* 3 EL Essig

* 1 Zwiebel(n) (fein gewürfelt)

* 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)

* 1 EL Rosenpaprika grob gemahlen

* Olivenöl, Salz, Zucker

Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel in etwas Olivenöl anschwitzen, bis sie hell gelblich sind. Die Paprikawürfel kurz mitschwitzen und mit dem Essig ablöschen. Die passierten Tomaten zufügen und die Gewürze. 15 Minuten einköcheln lassen. Je nach Verwendung kann die Sauce jetzt abgeschmeckt und direkt warm serviert werden. Wenn sie als Dipp serviert wird, zunächst noch auf die gewünschte Konsistenz eindicken lassen und ggf. noch mit dem Mixstab pürieren.

Alle Zutaten zusammen sind dann ein leckeres Essen.

Lasst es euch schmecken! Und genießt den kulinarischen Urlaub in der Sonne!

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