Mini Heidelbeer-Joghurt-Küchlein ~ der fruchtig, frische Sommernachtisch

  1. Mini Heidelbeer-Joghurt-Küchlein sind der fruchtig, frische Sommernachtisch. Sie eignen sich perfekt für ein Picknick, ein Buffet oder eine Kuchentafel. Diese Woche gab es bei uns mal wieder einen Grund zu feiern. Ein lieber Freund hatte einen runden Geburtstag. Und seine liebe Frau hat eine Überraschungsparty geplant. 

Unter der Woche, an seinem Geburtstag. Natürlich haben wir nicht unversucht gelassen und so haben wir uns bestückt mit diesen kleinen Mini Heidelbeer-Joghurt-Küchlein und seinem Geschenk auf den Weg gen Norden an die Küste gemacht. 

Trotz Regen, Temperaturen, die fast einstellig waren und einem Campingplatz, der fast im Matsch und Regen versank, war die Stimmung wunderbar. Warum sollte man sich auch einen runden Geburtstag, eine Überraschungsparty, auch von schlechtem Wetter vermiesen lassen. Passend zu den Temperaturen gab es Krustenbraten mit Sauerkraut – einem richtig leckeren Apfelsauerkraut – Remoulade und unterschiedliche Brote. In diesem verregneten und kalten Sommer passte dieses deftige Herbstgericht einfach wunderbar. 

Es war sehr stimmig – draußen regnete es langsam vor sich hin und drinnen wurde gelacht und unterschiedliche CD-Sammlungen der letzten Jahrzehnte gehört. Der Sommer kam dann kulinarisch beim Nachtisch wieder auf den Tisch. Nicht nur mit einem kleinen Grappa, sondern auch mit meinen fruchtig, frischen Heidelbeer-Joghurt-Küchlein. 

Abschließend gab es noch meine kleinen Mini Heidelbeer-Joghurt-Küchlein. Nicht zu schwer, nicht zu süß aber lecker im Geschmack. (Meine Qualitätskontrolle beschwerte sich jedoch, dass es Heidelbeeren waren, denn er hätte lieber Himbeeren gehabt…. Tja, das Rezept kann natürlich auch mit anderen Früchten gemacht werden – das nächste mal dann). 

Zutaten für den Boden der Mini Heidelbeer-Joghurt-Küchlein:

* 200g weiche Butter

* 85g gesiebter Puderzucker 

* 10g Vanillezucker

* Prise Salz 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone 

* 1 Ei 

* 300g Mehl 

 

Zubereitung des Bodens der Mini Heidelbeer-Joghurt-Küchlein:

In die weiche Butter das Ei und die Gewürze einkneten, danach könnt ihr das gesiebte Mehl und den gesiebten Puderzucker unterkneten.

Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten nichts wird, da er an Bindung verliert. Schlagt den Teig in Folie ein und legt ihn ein paar Stunden in den Kühlschrank.

 

Nach ca. einer Stunde könnt Ihr  mit der Weiterverarbeitung beginnen.

Tipp: Wenn es schneller gehen soll, dann legt den Teig in das Gefrierfach.

Jetzt könnt ihr mit einem Glas, einer Dessertform oder einer runden Ausstechform die Böden der Mini Heidelbeer-Joghurt-Küchlein ausstechen. In eine mit Muffinförmchen gefüllte Muffinform kommen nun die kleinen Böden.

 

Ich habe die Böden mit meinem Mörser-Stab angepasst, so dass die Böden die ganzen Muffinförmchen ausfüllen. Achtet darauf, dass die Böden an allen Seiten gleich hoch sind. Anschließend werden die Mürbeteigförmchen bei 170°C Umluft goldgelb gebacken. Danach sollten sie auf einem Gitterblech auskühlen, bevor die Füllung hinein kommt.

Zutaten für die Füllung der Mini Heidelbeer-Joghurt-Küchlein:

* 250g Joghurt

* 100g Sahne

* 150g Milch (3,5% Fett) 

* 80g Zucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 5 Blatt Gelatine

* Saft einer Zitrone

* 1 Päckchen Vanillezucker 

* Pro Mini Heidelbeer-Joghurt-Küchlein drei Heidelbeeren als Fruchteinlage 

Für die Joghurt-Creme wird die Gelatine in sehr kaltem Wasser eingeweicht. Dann Joghurt,Sahne , Milch  , Zucker und Zitronenabrieb gut verrühren. Nun die Gelatine gut ausdrücken und mit dem Zitronensaft auf ca. 50°C erwärmen. Einen kleinen Teil der Joghurtmasse zur Gelatine geben (zur Temperaturangleichung), dann diesen Teil zurück in den übrigen, großen Teil der Joghurtmasse leeren. Alles gut vermischen. Diese Creme in die kleinen, gebackenen Muffinförmchen füllen, jeweils drei gewaschene Heidelbeeren in die Mini Heidelbeer-Joghurt-Küchlein legen und diese dann kalt stellen. Nach ca. einer Stunde sind die Mini Heidelbeer-Joghurt-Küchlein fertig und können genascht werden.

Lasst Euch die Mini Heidelbeer-Joghurt-Küchlein gut schmecken! 

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Rindfleisch mit Glasnudeln ~ ein leckeres asiatisches Bowl Rezept

Rindfleisch mit Glasnudeln, so simpel, schnell und mega lecker. Es ist ein leckeres asiatisches Bowl Rezept mit viel frischem Gemüse und würziger Marinade. Für alle Buddha Bowl-Fans ist dieses Rezept genau das Richtige. Und alle, die einfach mal Lust auf ein leckeres asiatisches Gericht haben ~ warm, suppig, aromatisch und ruck-zuck fertig ~ werden ebenso auf ihren Genuss kommen.

Ja, Ihr denkt Euch sicher, warum kommt Mimi jetzt – 2017 – mit dem Foodtrend von 2016 um die Ecke… Nein, ich springe nicht verspätet auf einen Foodtrend auf, sondern ich hatte einfach Lust und Laune auf ein leichtes, sommerliches und leckeres asiatisches Gericht. Ich taste mich zur Zeit ja langsam an asiatische Gerichte heran. So beispielsweise mein Rindfleisch nach Szechuan Art oder meine Austern-Seitlinge mit Szechuan Fleisch.

Doch auch wenn das Anrichten und die Zubereitung von Rindfleisch mit Glasnudeln sehr schnell geht, so ist die Vorarbeit mit sehr viel Schnibbelei verbunden. Doch es lohnt sich. Nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch ist so ein schön angerichteter Teller mit Gemüse unterschiedlicher Art doch immer wieder ein Augenschmaus. 

Zutaten Rindfleisch mit Glasnudeln:

Rezept ist für 4 Portionen | pro Portion ca. 320kcal | pro Portion ca. 3 BE |

* 2 Knoblauchzehen

* 1/2 Zwiebel

* Zitronenzesten von einer Zitrone

* 1 bis 2 Chilischoten, fein geschnitten (je nach persönlichem Schärfeempfinden)

* 1 TL gemahlener schwarzer Pfeffer

* 2 EL Fischsauce

* 2 TL flüssiger Akazienhonig

* 300g Rindersteak, in dünne Streifen geschnitten

* 1/2 TL Öl

* 300ml Rindfleischbrühe, angewärmt

 

 

Zutaten Gemüse für das Rindfleisch mit Glasnudeln:

* 125g dünne Glasnudeln

* 100g Mungobohnenprossen

* 125g Pak Choy

* 4 kleine Champignons

* 1/2 Karotte

* ca. 3-4cm Ingwer

* 50g Grüne Buschbohnen

Zubereitung Rindfleisch mit Glasnudeln:

Zunächst wird in einer Schüssel das Rindfleisch mariniert. Hierfür werden die Zwiebel in Ringe geschnitten, die Knoblauchzehe geschält und klein geschnitten, die Zitronenzesten kommen hinzu, die Hälfte des Chilis, der Pfeffer, die Fischsauce und der Honig. Alle Zutaten werden mit dem dünn geschnittenen Fleisch vermischt und anschließend abgedeckt eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen gelassen.

In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch dem Gemüse widmen. Wascht und schneidet alle Gemüsesorten in die gewünschte Größe und richtet sie schön auf einem großen Teller oder einer kleinen Platte an. Die Buschbohnen sollten noch kurz gedämpft werden, bis sie bissfest und genießbar sind.

Ihr könnt die Hälfte der Chili-Menge noch mit zum Gemüse auf den Teller drapieren. So kann individuell das Rindfleisch mit Glasnudeln noch nachgeschärft werden. Kocht jetzt auch die Rindfleischbrühe, so dass diese passend mit dem Fleisch und den Nudeln fertig ist.

Jetzt können die Glasnudeln mit kochendem Wasser übergossen werden. Deckt sie ab und lasst sie noch fünf Minuten ziehen. Anschließend könnt Ihr das Wasser abgießen. Die Nudeln auf vier tiefe Suppenteller oder in Bowls aufteilen, mit dem gewünschten Gemüse ergänzen.

Kurz vor Schluss wird eine Bratpfanne erhitzt und dünn mit Öl eingepinselt. Das Fleisch mit der gesamten Marinade wird nun kurz auf jeder Seite ca. 30 Sekunden angebraten.

Das saftig, leckere Rindfleisch kommt nun auf das Gemüse-Glasnudelbett und wird mit der heißen Rindfleischbrühe übergossen.

Und fertig ist ein sehr leckeres Gericht. Lasst Euch das Rindfleisch mit Glasnudeln gut schmecken! 

 

 

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Fenchel-Pasta Salat mit Chili und Minze ~ Ein fruchtig, frischer Sommergenuss

Fenchel-Pasta Salat mit Chili und Minze ist ein fruchtig, frischer Sommergenuss. Der lauwarme Salat ist ein leichtes und leckeres Gericht. Wenn dann auch noch Vollkornnudeln verwendet werden, dann ist es ein rundum gesundes Gericht. Mögt ihr eigentlich Fenchel? Eigentlich, ja eigentlich bin ich kein Fenchel-Fan.

Ich entdecke zur Zeit immer mehr leckere Rezepte mit Fenchel und irgendwie mag ich ihn immer mehr. Doch es soll ja das Gerücht geben, dass sich alle 7 Jahre der Geschmackssinn ändert. Oder vielleicht wird man mit dem Alter auch einfach experimtierfreudiger. Diese Fenchel-Pasta kann man auch wunderbar als Fenchelsalat bezeichnen. Ich glaube bei lauwarmen Nudelsalaten scheiden sich da auch manchmal die Geister, ob es nun Salat oder Pasta ist.

Ich mag meinen Fenchel-Pasta Salat mit einem weichen Ei, Vollkornnudeln und vielen frischen Kräutern auf alle Fälle sehr gerne. Es war so lecker und frisch und wird in Zukunft sicherlich häufiger auf meinem Speiseplan stehen. 

Zutaten Fenchel-Pasta Salat mit Chili und Minze:

Rezept ist für 1 Portion | 1 Portion enthält ca. 550 kcal | 1 Portion enthält ca. 4 BE

* 75g Vollkornnudeln 

* 2 Schalotten 

* 1 kleine Fenchelknolle 

* 1 Tasse Gemüsebrühe 

* 3cm Ingwer 

* 2 Tomaten 

* 2 weich gekochte Eier 

* 1/2 Chili 

* 1/2 Bund glatte Petersilie 

* 1/4 Paprika 

* zwei Stile frische Minze 

* Salz 

* 2 TL Olivenöl 

* Saft einer Zitrone 

* Pfeffer aus der Mühle 

Zubereitung Fenchel-Pasta Salat mit Chili und Minze:

Während die Nudeln in gesalzenem Wasser bissfest kochen, könnt Ihr mit den Vorbereitungen des Gemüses los legen. Dafür werden die Schalotten in kleine Stückchen geschnitten, die Fenchelknolle in Streifen geschnitten, die Tomaten, der Ingwer, die Chili-Schote gewaschen und klein geschnitten.

Der Fenchel kommt jetzt kurz in die Gemüsebrühe und wird so lange gekocht, bis der Fenchel bissfest, leicht weich ist. Etwas knackig darf er schon noch sein. Nach ca. 10min müsste der Fenchel gar sein.

Vergesst zwischenzeitlich nicht, dass Ihr noch die Eier weich kocht. Am besten ab in den Eierkocher und wenn sie piepsen, ist alles gut. 😉

Fenchel, Pasta, die frischen Kräuter, Paprika, Tomaten, Schalotten, Ingwer und Chili kommen alle zusammen in eine Schüssel. Macht den Fenchel-Pasta Salat jetzt noch mit Olivenöl, ein bis zwei EL von der Gemüsebrühe des Fenchels, Pfeffer, Salz und dem Zitronensaft an.

Und fertig ist ein lauwarmer, mega leckerer Fenchel-Pasta Salat mit Chili und Minze ~ für mich ein wahrer Sommergenuss. Lasst es Euch gut schmecken! 

 

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Weihnachtsdoppelkekse

In der Weihnachtsbäckerei ist immer mal wieder Kreativität angesagt. Daher möchte ich Euch heute meine leckeren Schoko-Doppelkekse als Weihnachtsgebäck vorstellen. Diese Weihnachtsdoppelkekse sind eine kleine Überraschung für meine Qualitätskontrolle.

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Doppelkekse sind bei uns fast immer im Süßkram-Schrank, aber irgendwie leben die Doppelkekse nicht sonderlich lange. Mein Mann liebt sie seit seiner Kindheit. Daher heute mein kleines Überraschungs-Experiment der Weihnachtsdoppelkekse. Mit einer Note Zimt und Whiskey kommt Vorweihnachtliche Stimmung auf. Und sie sehen auch noch sehr schön aus.

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Besonders schön werden diese Doppelkekse mit einem Keks-Stempel. Falls ihr keinen Keks-Stempel haben solltet, könnt ihr sie jedoch auch mit etwas Schokolade verzieren. Dann sehen sie auch sehr lecker aus. Aber so ein hübscher Keks-Stempel bringt doch noch etwas ganz Spezielles mit sich. 

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Oh, falls ihr Euch wundert was die Eichhörnchen hier machen. Ich hab die Eichhörnchen dieses Jahr als neue Bewohner für unsere Weihnachtsdekoration gefunden. Und ich bin ganz verliebt in die verspielten kleinen, süßen Wald- und Gartenbewohner. Irgendwie bringen sie etwas weihnachtlichen und winterlichen Flair ins Haus. Oder findet ihr nicht? 

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Zubereitung Buttermürbeteig für die Weihnachtsdoppelkekse: 

* 200g weiche Butter

* 85g gesiebter Puderzucker 

* 10g Vanillezucker

* Prise Salz 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone 

* 1 Ei 

* 300g Mehl 

* Zimt

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Falls ihr nicht ganz so viele Kekse machen wollt, könnt ihr übrig gebliebenen Keks-Buttermürbeteig auch einfach einfrieren und wunderbar beispielsweise für Torten als Boden verwenden, wie ich dies bei meiner Schwarzwälder Kirschtorte getan habe. Oder der Keks-Teig ist so lecker, dass ihr einfach alles aufbraucht. Das müsst ihr selbst entscheiden.

In die weiche Butter das Ei und die Gewürze einkneten, danach könnt ihr das gesiebte Mehl und den gesiebten Puderzucker unterkneten.

Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten nichts wird, da er an Bindung verliert. Schlagt den Teig in Folie ein und legt ihn ein paar Stunden in den Kühlschrank.

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Beim Ausrollen solltet ihr den Teig kurz ankneten und dann mit gesiebtem Mehl in die gewünschte Dicke (2-3mm) ausrollen.

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Jetzt könnt ihr mit einem Glas, einer Dessertform oder einer runden Ausstechform die Kekse ausstechen und gleich noch Stempeln, wenn ihr einen Stempel habt. Dann stempelt jedoch alle Kekse, so könnt ihr später die schöneren Exemplare für den Deckel und die missglückten für die Böden verwenden.

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Backt den Teig nun bei 170°C im vorgeheizten Backofen, bis er goldgelb ist. Ihr solltet die Weihnachtsdoppelkekse wirklich im Auge behalten, da ihr nicht sicher wisst, wie lange sie brauchen. Ich würde Euch jedoch im vorgeheizten Backofen ca. 12 min raten. Die genaue Backdauer hängt von der Dicke eurer Weihnachtsdoppelkekse ab.

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Weiterverarbeitung zu den Weihnachtsdoppelkeksen: 

* 1/2 TL Zimt 

* 1 EL Whiskey 

* 100g weiße Schokolade

* 100g Zartbitterschokolade 

 

Wenn die Weihnachtsdoppelkekse frisch aus dem Backofen kommen, sollten sie zunächst etwas abkühlen. Schichtet sie dafür auf ein Kuchengitter.

Nun könnt ihr die Schokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Haltet Euch da am besten an die jeweilige Anleitung der Schokolade oder auch der Kuvertüre. Gebt dann den Zimt und den Rum hinzu, verrührt alles und fertig ist die weihnachtliche Füllung für die Weihnachtsdoppelkekse.

Klekckst auf den unteren Keks so viel von der Schokofüllung, dass sie fast am Rand angekommen ist und legt mit etwas Druck den Deckel auf die Weihnachtsdoppelkekse. Anschließend könnt ihr die Kekse gerne noch mit etwas flüssiger Schokolade verzieren.

Wenn die Weihnachtsdoppelkekse abgekühlt sind, könnt ihr sie in eurer Keksbox verstauen.

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Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit und viel Freude mit meinem Weihnachtsdoppelkeks Rezept. 

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Couscous Salat mit Thunfischcreme

Couscous bietet sich wunderbar als ein Essen to go an. Es lässt sich bereits am Abend zuvor vorbereiten, schmeckt kalt genau so gut, wenn nicht sogar noch besser, als lauwarm und zudem kann man mit einem Couscous Salat ganz viel frisches Gemüse verarbeiten. Mein Couscous Salat mit Thunfischcreme ist dann auch noch ein Rezept, dass mit der Thunfischcreme, Staudensellerie, schwarzen Oliven und frischen Kräutern ein leckeres mediteranes Feeling hervor ruft. 

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Ihr kennt die Situation in der Mittagspause sicher auch: Pommes? Ein Döner? Ein belegtes Brötchen? Ein fertig gekaufter Salat? Ein paar Stücke Pizza? Oder doch ein frischeres Gericht? Blattsalat hält sich leider nicht so lange, als dass man ihn ideal mit ins Büro mit nehmen kann. Deswegen mag ich solche Salate wie meinen Couscous Salat mit Thunfischcreme sehr gerne. Ebenso eignet sich mein Couscous Salat mit Aubergine perfekt als Mittagspausen-Essen. Oder auch mein Rohkostsalat mit Thunfisch und Kokosknusper ist ein sehr leckeres Essen für Zwischendurch. Irgendwie scheine ich eine große Vorliebe für Thunfisch bei den Salaten zu haben, die sich für die Mittagspause eignen. Das fällt mir zumindest gerade auf. Denn ein weiterer To-Go-Salat ist mein Kichererbsen-Schichtsalat mit Thunfisch. Okay, ich gebe es zu, ich mag diese Kombination sehr gerne. 

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Doch nun zurück zu meinem heutigen Gericht, meinem Couscous Salat mit Thunfischcreme. 

 

Zubereitung Couscous Salat mit mit Thunfischcreme: 

* 100g Couscous

* 6 EL Olivenöl

* 1/2 Staudensellerie 

* 1 Knoblauchzehe

* 1 Zwiebel 

* Wasser

* 50ml Fleischbrühe

* 1/2 TL Kreuzkümmel

* Saft von 2 Zitronen

* Zitronenzesten von den Zitronen 

* 1 Bund Petersilie

* eine Hand voll Basilikumblätter 

* 1 Hand voll schwarzer Oliven 

* 1-2 Hände voll grüne Bohnen

* Pfeffer und Salz 

* 5 mittelgroße Tomaten 

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Zunächst schält ihr die grünen Bohnen und blanchiert diese. Daran anschließend könnt ihr mit der Zubereitung des Couscous beginnen. Gebt dafür den Couscous in einen Topf. Zusammen mit der Fleischbrühe, dem Kreuzkümmel und so viel Wasser, dass der Couscous ein paar Millimeter mit Flüssigkeit überdeckt ist. Lasst den Couscous nun einmal aufkochen und schaltet dann die Hitze ab. So, dass der Couscous in der Flüssigkeit nachgaren kann.

Wenn alle Flüssigkeit vom Couscous aufgenommen wurde, kann dieser in eine große Schüssel umgefüllt und etwas umgerührt werden.

Nun können die Knoblauchzehe, die Zwiebel und das restliche Gemüse klein geschnitten werden und in dem Öl kurz angeschwitzt werden. Wenn das Gemüse etwas Farbe bekommen hat, kommt alles zusammen über den Couscous in die Schüssel.

Gebt nun die Kräuter, die Zitronenzesten, den Zitronensaft und noch einen Schuß Olivenöl hinzu. Ebenso kommen nun die Tomatenstückchen mit in den Salat. Sie sollten nicht vorher erhitzt werden. Schmeckt alles ab und fertig ist der Couscous Salat mit Aubergine.

Damit der Couscous Salat mit Thunfischcreme auch vollständig ist, wird nun die Thunfischcreme gemacht.

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Zubereitung Thunfisch-Mayonnaise mit schwarzen Oliven: 

*  1 Eigelb

* 2 TL Senf

* 0.5 TL Salz 

* 2TL weißer Balsamico-Essig

* 125ml Sonnenblumenöl 

* eine Dose Thunfisch 

* schwarze Oliven in Scheiben geschnitten   

 

Das Eigelb, den Senf, das Salz und den Balsamico-Essig so lange aufschlagen bis eine dicke Masse entstanden ist. Hierfür habe ich einfach meinen Pürierstab genommen. Anschließend, während ich fleißig die ganze Zeit weiter püriere, kommt das Sonnenblumenöl hinzu.

Wenn die Mayonnaise fertig ist, wird der Thunfisch und die schwarzen Oliven gut mit der Mayonnaise vermengt und fertig ist die Thunfisch-Mayonnaise mit schwarzen Oliven für den Couscous Salat mit Thunfischcreme.

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Lasst Euch den Couscous Salat mit Thunfischcreme gut schmecken! 

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Couscous Salat mit Aubergine

Ursprünglich ist Couscous ein Gericht aus der nordafrikanischen Küche. Doch in den letzten Jahrzehnten hat es sich in Mitteleuropa immer weiter verbreitet und darf auf fast keinem Salat-Buffet mehr fehlen. 

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Das wunderbare an Coucous ist, dass es zum Garen nicht gekocht wird, sondern über kochendem Wasser oder einem heißen Gericht einfach nur gedampft wird. Couscous besteht aus zerriebenem Grieß aus Hartweizen. 

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Traditionell wird Couscous als ein Haubtbestandteil oder als Beilage zahlreicher Gerichte mit verschiedenen Gemüsesorten und mit Fleisch oder Fisch serviert. 

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Ideal ist es, wenn man den Couscous als Mittagsessen bei der Arbeit nehmen möchte. Da er bereits am Vortag vorbereitet werden kann und sich je nach Zutaten wunderbar ein bis zwei Tage frisch hält. Mit vielen Gewürzen, Kräutern und Gemüse ist der Couscous Salat mit Aubergine, den ich Euch heute vorstellen möchte, etwas ganz besonders leckeres. Ihr könnt ihn für euer nächstes Buffet, als Beilage beim Grillen oder als Mittagessen in einem Glas oder einer Dose verwenden. 

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Ich möchte Euch noch ein kleines Rätsel stellen. Ein sehr guter Freund hat mich neulich gefragt: “Was ist denn der Unterschied zwischen Obst und Gemüse?” – das hört sich auf den ersten Blick sehr leicht an – ich hab doch einige Zeit gegrübelt und bin leider nicht auf die Antwort gekommen. Denkt mal in Ruhe darüber nach, das Ergebnis auf die Frage verrate ich Euch am Ende des Beitrages 🙂 

[Bitte googelt nicht zwischendurch um das kleine Rätsel zu lösen.]

Doch nun genug des Vorspanns, kommen wir direkt zum Couscous Salat mit Aubergine. 

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Zubereitung Couscous Salat mit Aubergine: 

* 100g Couscous

* 6 EL Olivenöl

* 1 Aubergine

* 1 Knoblauchzehe

* 1 Zwiebel 

* Wasser

* 50ml Fleischbrühe

* 1/2 TL Kreuzkümmel

* Saft von 2 Zitronen

* Zitronenzesten von den Zitronen 

* 1 Bund Petersilie

* eine Hand voll Basilikumblätter 

* 1/2 Granatapfel 

* Pfeffer und Salz 

* 5 mittelgroße Tomaten 

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Gebt den Couscous in einen Topf. Zusammen mit der Fleischbrühe, dem Kreuzkümmel und so viel Wasser, dass der Couscous ein paar Millimeter mit Flüssigkeit überdeckt ist. Lasst den Couscous nun einmal aufkochen und schaltet dann die Hitze ab. So, dass der Couscous in der Flüssigkeit nachgaren kann.

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Wenn alle Flüssigkeit vom Couscous aufgenommen wurde, kann dieser in eine große Schüssel umgefüllt und etwas umgerührt werden.

Nun können die Knoblauchzehe, die Zwiebel und die Aubergine klein geschnitten werden und in dem Öl angeschwitzt werden. Wenn das Gemüse etwas Farbe bekommen hat, kommt alles zusammen über den Couscous in die Schüssel.

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Gebt nun die Kräuter, die Zitronenzesten, den Zitronensaft und noch einen Schuß Olivenöl hinzu. Ebenso kommen nun die Tomatenstückchen mit in den Salat. Sie sollten nicht vorher erhitzt werden. Schmeckt alles ab und fertig ist der Couscous Salat mit Aubergine. Abschließend können noch dekorativ die Basilikumblätter und die Granatapfelkerne verteilt werden.

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Wenn ihr den Couscous Salat mit Aubergine nicht direkt esst, könnt ihr ihn noch etwas kalt stellen. Er schmeckt auch am nächsten Tag noch wunderbar!

Also viel Freude mit dem Couscous Salat mit Aubergine! 

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Kommen wir nun zur Auflösung des kleinen Rätsels. Was unterscheidet Obst von Gemüse? 

Obst sind Früchte oder Samen von mehrjährigen Sträuchern und Bäumen, also zum Beispiel von einem Apfelbaum. Gemüse hingegen muss jedes Jahr neu gepflanzt werden, um Ertrag zu liefern. Zum Gemüse können verschiedene Teile einer Pflanze gehören, nicht nur Früchte oder Samen. Die Karotte zum Beispiel ist die Wurzel der Pflanze. Eine Ausnahme für mehrjähriges Gemüse ist zum Beispiel Spargel. Ihn kann man 8 bis 10 Mal ernten, nachdem man ihn gepflanzt hat.

 

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Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen

Schweinemedaillons sind feine, etwa Handflächengroße Stücke der Schweinelende oder auch Schweinefilet. Je nach Region wird das Filet unterschiedlich bezeichnet. Schweine Medaillons (engl. Medallions of pork, franz. Médaillons de porc, ital. Medaglioni di maiale, span. Medallones de cerdo) werden aus dem langen Filet Stück vom Schwein geschnitten. Die Medaillons sind bis zu 5 cm dick und rund. Das Fleisch ist besonders zart und braucht nur kurz gebraten zu werden. Soviel erstmal vorne weg. 

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Bei uns zu Hause war es mal wieder Zeit für eine leckere Fleischmahlzeit. Fleisch gibt es bei uns nicht jeden Tag, eher nur ein oder zwei mal in der Woche. Dafür ist uns die Fleischqualität und auch die Lebensbedingungen der Tiere sehr wichtig. Zum einen schmeckt das Fleisch aus artgerechter und biologischer Tierhaltung besser, es wird beim Verarbeiten nicht kleiner und zum anderen schwingt bei uns als Fleischessern auch immer noch eine moralische Komponente mit. Hierzu gibt es diverse Positionen unterschiedlichster Art. Ein Richten über Richtig oder Falsch möchte ich mir hier nicht anmaßen, sondern meine persönliche Sichtweise der bewussten Ernährung und Lebensweise viel mehr darstellen oder auch erläutern. 

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Also wenn es dann schon mal Fleisch gibt, dann darf es gerne etwas Leckeres sein. So auch bei diesem Gericht. Ich habe mich für Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen entschieden. Die Schweinemedaillons sind eigentlich sehr schnell zubereitet. Das ganze Essen ist, wenn ihr  nicht zwischendurch ein Foto-Shooting macht, innerhalb einer halben Stunde auf dem Tisch. 

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Als Beilagen gibt es bei uns ganz herbsttypisch Kartoffeln und Kräuterseitlinge. Das schöne an dem Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen ist jedoch, dass ihr mit den Beilagen sehr gut variieren könnt und es mit einem frischen Salat mit Kräutern und Blumen zum Beispiel ein leckeres Ostergericht wird. Oder im Sommer könnt ihr mit gegrillten Cocktailtomaten arbeiten. Anweihnachten wäre zum Beispiel eine Ergänzung mit Rotkohl und Preiselbeeren auch sehr lecker. Eurer Kreativität ist bei der Auswahl der Beilagen für die Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen keine Grenze gesetzt. 

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Doch bevor wir mit der Zubereitung des Gerichtes beginnen können, müssen wir uns zunächst der Vorbereitung der Schweinemedaillons widmen. 

Vorbereitungen:

Falls noch vorhanden, sollte man die dünne silbrige Haut und die Sehnen entfernen, damit die Schweine Medaillons beim Braten zart werden.Das Fett lasse ich sehr gerne dran, da Fett bekanntlich ein Geschmacksträger ist. Wer es jedoch etwas fettärmer mag, kann das Fett auch noch entfernen, verzichtet dann jedoch auf Geschmack.

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Anschließend wird die Schweinelende in ca. fünf Zentimeter dicker Scheiben geschnitten. Achtet darauf, dass ihr die Anfangs- und Endstücke der Schweinelende nicht für die Medaillons verwendet. Ich friere sie entweder ein und mache daraus Geschnetzeltes oder es gibt am nächsten Tag direkt Geschnetzeltes, eine Reispfanne mit Schweinegeschnetzeltem oder auch kurz angebratene Filetstreifen für den Salat als Beilage. Da gibt es sehr viele Verwendungsmöglichkeiten.

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Doch nun kommen wir zur Zubereitung der Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen. 

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Zubereitung Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen: 

* Schweinemedaillons

* 1 TL Schweineschmalz

 

Zunächst werden die Kräutermedaillons in einer heißen Pfanne mit etwas Schweineschmalz von allen Seiten kurz angebraten. Wenn die Schweinemedaillons kurz angebraten wurden, könnt ihr mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Bitte nicht vor dem Anbraten, da der Pfeffer ansonsten leicht bitter werden würde.

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Jetzt können die Schweinemedaillons in einer Backofengeeigneten Pfanne oder anderen Form direkt in den Backofen. Dieser sollte zuvor schon auf 160°C vorgeheizt sein. Lasst die Schweinemedaillons nun für 10 Minuten im Backofen. In der Zwischenzeit könnt ihr die Kräuterkruste vorbereiten.

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Kräuterkruste:

* 2-3 EL Semmelbrösel

* 3-4 EL Olivenöl

* Pfeffer und Salz

* eine Hand voll Basilikumblätter

* eine Hand voll Majoran

* eine Hand voll Schnittlauch

Die frischen Kräuter werden gewaschen und kommen dann mit dem Olivenöl und den Gewürzen in den Mörser. Wenn die Konsistenz relativ flüssig und schön grün geworden ist, könnt ihr mit dem Untermischen der Semmelbrösel beginnen. Wichtig ist, dass am Ende eine relativ kompakte Masse entsteht. Ihr könnt die Kruste auch gerne zwischendurch abschmecken, da ja alles roh gegessen werden kann. Bedenkt jedoch, dass das Schweinemedaillon sehr dezent gewürzt wurde und so der Geschmack hauptsächlich von der Kräuterkruste kommt. Übertreibt es jedoch auch nicht mit Pfeffer und Salz.

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Wenn die Medaillons ihre 10 Minuten im Backofen waren, können sie mit der Kräuterkruste belegt werden. Versucht die Masse gleich dick auf allen Medaillons zu verteilen. Sie darf gerne 1-2 Zentimeter dick sein. Muss aber nicht. Das hängt auch von der Medaillongröße ab.

Anschließend wandert die Pfanne mit den Schweinemedaillons und der Kräuterkruste wieder zurück in den Backofen. Grillt sie nun von oben ganz kurz bei großer Hitze, so dass eine schöne Kruste entsteht. Und schon sind die Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen fertig und können mit den jeweiligen Beilagen gegessen werden.

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Kräuterseitlinge:

* Kräuterseitlinge

* Zitronenzesten

* Chili

* Thymian

* Olivenöl

Gebt das Olivenöl in die Pfanne, legt die in Scheiben geschnittenen Kräuterseitlinge in die erhitzte Pfanne, gebt die Zitronenzesten, den Chili und den frischen Thymian hinzu und bratet die Pilze von beiden Seiten an, bis sie die gewünschte Farbe und Bissfestigkeit haben.

Zudem hab ich noch gekochte Kartoffeln serviert. Falls ihr die frische der Kräuter liebt, könnt ihr noch ein paar frische Kräuter mit auf das Teller legen. Es war eine leckere Kombination.

 

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Lasst Euch die Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen gut schmecken! Ich bin gespannt auf eure Beilagen-Variationen! 

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Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat [enthält Werbung]

Pinienkerne. Da kommen bei mir direkt Erinnerungen auf an meinen ersten Italienurlaub. Ich war vermutlich vier oder fünf, ich ging auf alle Fälle noch in den Kindergarten. Denn die Reise nach Italien war für mich eines der großen Themen nach den Sommerferien im Kindergarten. Schattige Pinienwälder auf dem Weg ans Meer, der Duft nach warmer Sommerluft, das salzige Meer in der Nase und das beständige Rascheln der Kiefernadeln bei jedem Schritt sind für mich ebenso mit Italien verbunden wie die Erinnerungen an Venedig. Die engen Gassen, hohen Häuser und imposanten Brücken.

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Doch am spannendsten fand ich ganz klar einen Besuch in einer Glasbläserei. Ich stand dort in sängender Hitze in einer engen Werkstatt, an der Hand meiner Mutter, konnte gerade so über den Tisch sehen und sah einen älteren Italiener mit einem langen Rohr in den Händen, an dessen Ende ein blau-grünes Glasgebilde entstand. Erst ganz klein, dann immer größer. Während dessen wurde der Blasebalg bedient. Das Feuer in der Werkstatt loderte immer mehr und ich wusste nicht, ob es in der Werkstatt oder draußen in der Mittagshitze heißer war. Doch dieses Erlebnis fesselte mich. Am Ende war es eine wunderschöne Vase.

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Ebenso beeindruckend wie die Landschaft und die Glasbläserei war für mich damals schon der andere Lebensrhythmus in Italien. Lange, warme Nächte. Viel Gelassenheit und Geselligkeit. Ausgedehnte Spaziergänge und für mich viele neue Speisen. Natürlich kannte ich Spaghetti Bolognese und Pizza bereits. Doch die italienische Küche hielt für mich viele neue Geschmacksrichtungen bereit. Die natürlichen Zutaten, der Genuss und die Leidenschaft die in Italien mit dem Kochen und dem Essen einher gehen, waren für mich sehr beeindruckend. Gemüse, Fisch, Fleisch und Kräuter waren stets frisch und schonend zubereitet. Als ob allein der Geschmack der frischen Zutaten schon ein neues Gericht zaubert.

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Dieses Lebens- und Geselligkeitsgefühl ist wie eine kulinarische Reise. Das Schöne ist, dass wir selbst zu Hause uns diese schönen Momente mit lieben Menschen schaffen können. Auch jetzt im Herbst. Denn die italienische Küche ist nicht nur eine Sommerküche, die Saisonalität zeichnet sie genau so aus wie die einfache Zubereitungsweise.

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Wenn ich liebe Freunde zu mir einlade, dann muss das Essen nicht fertig auf dem Tisch bereit stehen. Ich muss nicht den Tisch eingedeckt haben und dann höflich und gut gelaunt zu Tisch bitten. Ganz im Gegenteil. Wir bereiten gerne zusammen die Speisen zu. Der eine schnibbelt, die andere putzt das Gemüse. Wir lachen und quatschen über unseren Tag, die vergangene Woche und was als nächstes im Leben der einzelnen ansteht. Manchmal kommen Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse und wir genießen die Zeit zusammen in der Küche. Nicht nur beim Zubereiten, sondern auch beim Essen.

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Natürlich ist an solchen Abenden der Genuss und der Geschmack genau so wichtig wie die Geselligkeit. Und wenn das Essen auch im Handumdrehen fertig ist, freuen sich alle umso mehr.

Eines dieser saisonalen Herbstgerichte, die einen Hauch von Italien mit zu uns in die Küche bringen, ist mein heutiges Gericht: Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat. Für das Gericht habe ich die neuen Tortellini Ricotta e Spinaci mit Pinienkernen von Hilcona getestet.

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Das spannende dabei ist, dass das Gericht gedampft wurde, das heißt, dass es eine schonende und geschmacksintensive Zubereitungsweise ist.

„Die neue Pasta Classica kann man jetzt einfach gemeinsam mit anderen Zutaten für ein herzhaftes Pasta-Gericht in einer einzigen Pfanne zubereiten. Dafür braucht ihr nur ein halbes Glas Wasser, ein Schlückchen Olivenöl, eine Prise Salz. Darin lasst ihr die Pasta 2-3 Minuten garen, bis das Wasser verdampft ist. Eure Lieblingszutaten kommen, je nach Rezept, davor oder danach dazu und zack! habt ihr die perfekte Pasta auf dem Tisch! Natürlich könnt ihr die Pasta auch wie gewohnt zubereiten. Aber ausprobieren lohnt sich!“

Hilcona stellt auf der Homepage das Dampfen als neue und schonende Zubereitungsweise vor.  Da dachte ich mir, das muss ich auch gleich mal testen und Euch davon berichten. Es ist im Handumdrehen fertig und schmeckt einfach wunderbar. Die Assoziation Italien im Herbst – ein Ausflug ans Meer mit den letzten herbstlichen Sonnenstrahlen kommt auf alle Fälle.

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Für mich sind Pinienkerne und Ricotta einach geschmacklich Italien. Daher habe ich mich für dieses Gericht für die Tortellini Ricotta e Spinaci mit Pinienkernen entschieden. Mit dem Spinat passt die Pasta Classica von Hilcona wunderbar zu meinen herbstlichen Zutaten. Der Kürbis, die Kräuterseitlinge und der frische Spinat ergänzen sich so gegenseitig und bleiben durch das Dampfen intensiv im Geschmack. Ebenso kommt die zart-nussige Note der Pinienkerne wunderbar zur Geltung. Falls Ihr Interesse an den weiteren neuen Tortellini-Produkten von Hilcona habt, dann schaut Sie Euch in Ruhe hier an.

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So, nun kommen wir dann endlich mal zu meinem Rezept Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat.

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Zubereitung Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat:

Portion für zwei Personen.

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

*1 Beutel Hilcona Tortellini Ricotta e Spinaci mit Pinienkernen

*ein halbes Glas Wasser

*ein Schälchen Kürbis in Stückchen geschnitten

*eine Handvoll bunte Cherrytomaten

*eine Hand voll braune Champignons

*zwei Händevoll Babyspinat

*etwas gehackte Pistazienkerne

*Mit einer Prise Salz, Pfeffer und dem Abrieb einer halben Zitrone abschmecken

*zwei Kräuterseitlinge

*ein Schlückchen Olivenöl

*Chili nach eigenem Schärfeempfinden

*Thymian und Basilikum als frische Kräuter

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Zunächst solltet Ihr die Zutaten vorbereiten. Die Tomaten, Champignons, Kürbis, Kräuterseitlinge und den Babyspinat putzen und in die gewünschte Form schneiden.

 

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Bevor es mit dem Dampfen der Pasta los geht, müsst ihr eine Pfanne für die Kräuterseitlinge erhitzen, da diese in etwa gleich lang wie die Pasta brauchen. Also gebt das Olivenöl in die Pfanne, legt die Kräuterseitlinge in die erhitzte Pfanne, gebt die Zitronenzesten, den Chili und den frischen Thymian hinzu und bratet die Pilze von beiden Seiten an, bis sie die gewünschte Farbe und Bissfestigkeit haben.

 

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Gleichzeitig könnt ihr die Pfanne zum Dampfen erhitzen. Wenn die Pfanne heiß ist, können die Tortellini in die Pfanne mit dem halben Glas Wasser.

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Gebt als erstes die Kürbisstücke, dann kurz danach die Pilze, Tomaten und zuletzt den Spinat hinzu. Die Reihenfolge ist wichtig, da die Zutaten unterschiedliche Garzeiten haben.

 

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Nach ca. 2-3 Minuten ist die Pasta auch schon fertig. Wenn das ganze Wasser verdampft ist könnt ihr mit Salz, Pfeffer und frischem Basilikum nachwürzen und schon kann die gedampfte Pasta zusammen mit den Kräuterseitlingen serviert werden. Streut noch ein paar gehackte Pistazienkerne darüber und schon ist ein leckeres Gericht auf dem Tisch.

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Ich hoffe, dass ich Euch mit dem Rezept eine leckere und schonende Zubereitungsweise für saisonale Pasta vorstellen konnte. Lasst Euch die Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat gut schmecken!

 

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Wenn Ihr die neue Pasta Classica auch testen und auch einmal die Pasta dampfen wollt, dann bewerbt Euch vom 19. Oktober 2016 bis zum 1.November 2016. Denn bei der Produkttester Challenge der Freundin könnt Ihr einer von 500 Testern sein. Näheres erfahrt ihr genau hier

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Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur [enthält Werbung]

Meine Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur ist mit einem ganz besonderen Liqueur gemacht. Mit einem Himbeerliqueur von Schladerer, der Schwarzwälder Hausbrennerei. Vor einigen Wochen erreichte mich die Anfrage, ob ich nicht einmal die neuen Liquere von Schladerer testen und Euch vorstellen möchte. Da hab ich nicht lange überleg und gleich ganz laut JA gesagt. 

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Dazu müsst Ihr wissen, dass ich persönlich mit den Wässern und Geister von Schladerer positive Assoziationen verbinde. Insbesondere muss ich bei Schladerer sofort an Weihnachten denken.  Ursprünglich komme ich aus dem Schwabenländle und es hat mich über Umwege in den Norden verschlagen, doch wenn es bei mir mal eine Schwarzwälder Kirschtorte gibt, dann greife ich nur zu einem Kirschwasser – dem von Schladerer. Es ist einfach aromatisch und voll Frucht im Geschmack. Doch warum muss ich bei Schladerer nun an Weihnachten denken?

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Auf der Alb gibt es einen Brauch, das Christbaum-Gschauba. Auf Hochdeutsch kann man es in etwa mit Christbaum-Loben, Christbaum-Betrachten übersetzen. Beim Christbaum-Gschauba besucht man in der Weihnachtszeit, zwischen Heiligabend und Neujahr, Verwandte, Nachbarn und Freunde und lobt den Christbaum. Das heißt, man lobt den Christbaum mit dem Satz “Isch dees aber a scherna Krischtbaum!” – dabei ist es ganz egal, wirklich ganz egal wie der Baum aussieht. Egal wie er gewachsen ist, wie er geschmückt ist, wie groß oder klein er ist – schließlich ist das ja alles Geschmackssache – er wird gelobt! 

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Nach diesem obligatorischen Satz: “Isch dees aber a scherna Krischtbaum!” geht der Hausherr oder die Hausdame – das ist relativ egal, zur Hausbar und holt einen Geist, ein Wasser oder einen Liqueur heraus. Dieser wird dann dem lobenden Gast angeboten und man stößt gemeinsam auf den Christbaum (Weihnachtsbaum) an. Bei uns war das in der Regel irgendetwas von Schladerer. So wurde jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit bewusst ein Obstler von Schladerer gekauft. Natürlich hab ich beim Christbaumgschauba als Kind keinen Alkohl bekommen, für Kinder springt da eher ein Glas Cola, Fanta oder ein leckerer Saft ab. Doch seit dieser Zeit gehört für mich persönlich Schladerer zur Weihnachtszeit einfach mit dazu. Und Weihnachten ist für mich die schönste Zeit im Jahr. Ich überlege jetzt schon die ganze Zeit, was für leckere Rezepte ich dieses Jahr testen könnte. 

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Doch nun genug der Worte von der Weihnachtszeit. Ich möchte Euch gerne noch die drei Liqueure vorstellen, die ich von Schladerer testen durfte. Die drei Liquere sind farblich wunderschön anzusehen und zudem eine schöne Bereicherung der persönlichen Hausbar. Es gibt die Sorten Himbeere, Kirsche und Wiliams. Alle drei Geschmacksrichtungen sind die Klassiker von Schladerer schon im Obstlerbereich. Sie sind also auf der Basis der hauseigenen Obstgeiste hergestellt und schmecken genau so lecker, wie sie schon duften. Schaut doch einfach mal auf der Homepage vorbei. 

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Besonders angesprochen hat mich der Himbeerliqueur. Ich hab mit vielen frischen Himbeeren, ein paar fluffigen Windbeuteln und dem Himbeerliqueur eine richtige Leckerei gezaubert. Eine Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur. 

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Herzlichen Dank an Schladerer Schwarzwälder Hausbrennerei, dass ich diese leckeren Liqueure testen und vorstellen durfte.

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Zubereitung Biskuitboden: 

Ergibt einen schönen Tortenboden (ca. 24-26 cm im Durchmesser) oder eine dickere Roulade auf einem haushaltsüblichen Backblech. Falls der Biskuitboden für eine Torte mit mehreren Böden gemacht wird, könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängert sich.

* 5 Eier 

* 150g Zucker

* Salz

* Vanillezucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 100g Mehl Typ 405 

* 50g Stärke 

* 35g Rapsöl 

 

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Kleiner Biskuitboden: 190-210°C Umluft für ca. 15-20 Minuten

Großer Biskuitboden: 160-175°C Umluft für ca. 30-60 Minuten

 

Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

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Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.
Schneidehilfe: 
Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Weiterverarbeitung: 

Nun kommt der Biskuitboden wieder in die Kuchenbackform und es werden Miniwindbeutel auf dem Boden verteilt. Natürlich könnt Ihr die Windbeutel auch selbst machen, doch ich habe mich für die schnelle Variante entschieden.

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Zubereitung Himbeercreme mit Liqueur: 

* 500g Himbeeren 

* 110g Zucker 

* 8 Blatt Gelantine 

* 20ml Himbeer Liqueur von Schladerer 

* 500g geschlagene Sahne 

* Saft einer Zitrone

Für die Himbeercreme mit Liqueur die Gelantine in kaltem Wasser einweichen und die Sahne cremig aufschlagen. Nun werden die Himbeeren püriert und mit dem Zucker verrührt. Die Gelantine wird ausgedrückt und mit dem Zitronensaft und dem Himbeer Liqueuer auf ca. 50°C in einem kleinen Topf erhitzt. Einen kleinen Teil des Himbeermarks zur aufgelösten Gelantine geben und gut verrühren. Dies dient der Temperaturangleichung. Anschließend kann die Gelantine-Mischung zum restlichen Himbeermark gegeben werden und dies sollte nun gut verrührt werden.

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Nun könnt Ihr die geschlagene Sahne unterheben und die Masse vorsichtig über die Windbeutel verteilen. Die Torte sollte nun für einige Stunden in den Kühlschrank zum Einkühlen.

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Wenn die Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur schön fest geworden ist, könnt ihr sie vorsichtig aus der Kuchenform lösen und dekorieren. Ich habe zur Dekoration noch übrig gebliebene Windbeutel genommen. Einige halbiert und die restlichen Ganz gelassen. Türmt sie schön auf und mischt das Bild noch mit ein paar frischen Himbeeren. Und fertig ist die Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur!

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Lasst Euch die Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur gut schmecken! 

 

 

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Biskuitboden

Ein Biskuitboden gehört zu den Basics in der süßen Küche. Man kann den Biskuitboden für Torten, kleine Desserts, für Biskuitrollen oder auch für Blech- und Obstkuchen verwenden. Also es gibt wirklich viele Einsatzmöglichkeiten. 

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Heute möchte Ich Euch in meiner Kategorie Basics daher einen simplen, schnellen und leckeren Biskuitboden vorstellen. Das Rezept werdet ihr sicher hin und wieder in Abwandlung auf meinem Blog wieder finden, doch dieses Grundrezept ist wirklich wunderbar. 

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Zubereitung Biskuitboden: 

Ergibt einen schönen Tortenboden (ca. 24-26 cm im Durchmesser) oder eine dickere Roulade auf einem haushaltsüblichen Backblech. Falls der Biskuitboden für eine Torte mit mehreren Böden gemacht wird, könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängert sich.

* 5 Eier 

* 150g Zucker

* Salz

* Vanillezucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 100g Mehl Typ 405 

* 50g Stärke 

* 35g Rapsöl 

 

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Kleiner Biskuitboden: 190-210°C Umluft für ca. 15-20 Minuten

Großer Biskuitboden: 160-175°C Umluft für ca. 30-60 Minuten

 

Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

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Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.
Schneidehilfe: 

Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Ich wünsche Euch viel Spaß und Experimentierfreude mit den selbst gemachten Biskuitböden! 

 

 

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