Mini Baguettes ~ ein Kurztripp nach Frankreich

Mini Baguettes sind knusprige und goldbraune Brötchen zum Frühstück, zur Brotzeit oder als Beilage zu Suppen und Eintöpfen. Die Mini Baguettes sind schnell und leicht gemacht, sollten jedoch ca. 12 Stunden ruhen, dann gehen sie im Backofen wunderbar auf und bilden diese klassischen, kleinen Risse in der goldbraunen Kruste.

Sie sind klein im Format, jedoch sehr groß im Geschmack. Die Mini Baguettes sind kleine Brötchen, angelehnt an das originale französische Baguette. Für mich sind sie einfach die ideale Ergänzung zum Buffet, sowie auch für Suppen und Eintöpfe und im Sommer sollten sie bei keiner Grillparty fehlen. Aus feinstem Weizenmehl, etwas Dinkelmehl, Wasser und Hefe wird der Teig geknetet. Das Wichtigste ist jedoch ein halber Tag Ruhe und Zeit zum Gären – dann werden Euch meine Mini Baguettes begeistern.

Zutaten Mini Baguettes: 

Ergibt 9 kleine Mini Baguettes

* 700g Weizenmehl Typ 405

* 300g Dinkelmehl Typ 1050

* 1 TL Zucker 

* 2 (gehäufte) TL Salz 

* 2 EL Olivenöl

* 550ml lauwarmes Wasser

* 2 x 7g Aktiv-Trockenhefe (oder hfrische Hefe) 

* 3EL Wasser, 1/2 TL Salz und 1 EL Olivenöl zum Einfetten 

 

Zubereitung Mini Baguettes:

Zunächst siebt ihr die zwei Mehlsorten in eine große Schüssel. Anschließend kommen die Hefe, der Zucker und das Salz hinzu. Verteilt alles gut miteinander. Anschließend könnt ihr das Olivenöl gemeinsam mit dem lauwarmen Wasser zu dem Mehl hinzu geben und alles gut durchkneten.

Falls ihr eine Küchenmaschine verwendet, dann lasst den Teig ca. 5min bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Wenn der Teig eine feste Konsistenz hat, dann bestreut den Teig mit ein wenig Mehl, bedeckt die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch und lasst den Teig ca. 12 Stunden gären.

Nach den 12 Stunden Ruhezeit, kann der Teig weiter verarbeitet werden. Nehmt ihn aus der Schüssel und teilt ihn in 9 gleich große Stücke.

Diese kleinen Teiglinge zieht ihr zunächst in eine längliche Form und nehmt dann in jede Hand ein Ende und dreht sie, wie eine Kordel. Und fertig sind die kleinen Mini Baguettes. So verfahrt ihr mit allen weiteren Teiglingen und legt diese auf ein mit einem Backpapier bedeckten Gitterrost.

Die kleinen Mini Baguettes sollten jetzt noch ca. 30min an einem warmen Ort gehen. Bevor sie in den auf 240°C vorgeheizten Backofen geschoben werden können, solltet ihr sie noch mit der Salz-Wasser-Öl-Mischung einpinseln. Diese ist für eine golden-knackige Kruste da.

Erhitzt jetzt noch Wasser in einem Waserkocher und schiebt ein Backblech mit dem erhitzten Wasser in die unterste Ofenschiene, bevor ihr die Teiglinge in den Ofen schiebt. Durch den entstehenden heißen Wasserdampf entsteht eine schöne Kruste.

Die Mini Baguettes sollten nun ca. 18min backen, bis sie knusprig und goldbraun sind. Daraufhin könnt ihr die Mini Baguettes auf einem Backrost abkühlen lassen und ihr solltet sie unbedingt noch am selben Tag verzehren. Sie sind einfach so lecker!

Lasst Euch die knusprigen Brötchen gut schmecken! 

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{Werbung} Norwegische Skillingsboller eine Winteridee mit Kandis von Diamantzucker

Graue und kurze Tage. Viel Kälte und Kerzenschein in Verbindung mit Schnee, Eis und frostigem Wind. Hohe Berge und eisige Fjorde. Diese Assoziationen kommen mir bei einem norwegischen Winter. Da gehört ein heißer Tee, ein süßes Gebäck und ein knisternder Kandis einfach mit dazu, wenn man durchgefroren nach Hause kommt.

Für solche Wintertage eigenen sich perfekt die Norwegischen Skillingsboller mit Kandis, sie sind ein leckerer und aromatischer Begleiter zum heißen Tee. Ob frisch oder aufgewärmt, sie schmecken mit Kandis wunderbar. Der Kandis ist hier nicht nur ein Begleiter im Früchtetee, sondern auch ein Bestandteil der Norwegischen Skillingboller.

Diese kleinen Köstlichkeiten ähneln unseren in Deutschland bekannten Zimtschnecken nur entfernt. Einerseits werden sie nicht nur mit Zimt, sondern auch noch mit Kardamom, Nelken und zerbröseltem Kandis gebacken und andererseits gleicht die Form viel mehr einem Knoten als einer Schnecke.

Für mein heutiges Rezept der Norwegischen Skillingboller habe ich den braunen Diamant Krusten Kandis von Diamant Zucker verwendet. Das goldbraune Farben- und Formenspiel des Krusten Kandis harmoniert farblich und geschmacklich mit den Norwegischen Skillingboller und ist eine leckere Kandis Winteridee. Da der Diamant Krusten Kandis von Diamant Zucker einen leichten Karamellgeschmack hat, passt er geschmacklich sehr gut zu den süßen Skillingbollern. Besonders gut schmecken die würzigen Knoten frisch aus dem Backofen.

Wenn ihr sie jedoch ein oder zwei Tage liegen lasst, dann könnt ihr sie kurz in den heißen Backofen schieben und schon schmecken sie wieder wunderbar. So habe ich es mit den Norwegischen Skillingbollern an unserem Hochzeitstag gemacht. Die würzig-süßen Knoten mit Kandis reichte ich gemeinsam mit salzigen Knabbereien zum kleinen Sektempfang von Freunden und Familie. Und besonders der knusprige Effekt des Kandis in Kombination mit Nelke, Zimt und Kardamom kam bei meinen Gästen sehr gut an. Daher möchte ich Euch diese Kandis Winteridee wärmstens ans Herz legen. 

Zutaten für den Teig der Norwegischen Skillingboller mit Kandis:

* 500g Dinkelmehl Typ 1050

* 500g Weizenmehl Typ 405 

* 42g frische Hefe 

* 150g Zucker 

* 15g Kardamom 

* 5g Nelken 

* 5g Zimt 

* 12g Salz 

* 1 Ei 

* 40g Butter

* 140g Sonnenblumenöl 

* 550ml Milch 

Zutaten für die Füllung der der Norwegischen Skillingboller mit Kandis:

* 125g Butter, zimmerwarm

* 125g Diamant Krusten Kandis 

* 14g Zimt 

* 10g Kardamom 

Zubereitung der Norwegischen Skillingboller mit Kandis:

Für den Teig mischt ihr alle Zutaten und verknetet diese kräftig miteinander. Wenn der Teig fertig ist, wird dieser mittelweich und etwas klebrig sein.

Diesen könnt ihr mit ein wenig Dinkelmehl bestäuben, mit einem Geschirrtuch bedecken und ca. 30min an einem warmen Ort gehen lassen.

Anschließend könnt ihr die Füllung für die Norwegischen Skillingboller mit Kandis zubereiten. Hierfür schneidet ihr die zimmerwarme Butter in kleine Stückchen und zerkleinert den Kandis in einem Mörser ein wenig.

Alle Zutaten der Füllung werden nun miteinander vermengt.

Wenn der Teig etwas Volumen bekommen hat, kann dieser nach der Ruhezeit weiter verarbeitet werden. Teilt den Teig in drei gleich große Teile auf. Nehmt den ersten Teigklumpen und rollt diesen auf einer bemehlten Fläche aus. Verteilt nun ein Drittel der Füllung auf dem ausgerollten Teig und rollt diesen der Länge nach zusammen.

Diese Rolle wird nun einem Teigschaber in ca. 8-10 gleich breite Stücke geschnitten. Anschließend werden die Teigstückchen werden wie zu einer Kordel gedreht und dann zu einem Knoten gebunden.

Nun kommen die Norwegischen Skillingboller mit Kandis auf ein mit einem Backpapier belegtes Backblech und werden mit einem Tuch abgedeckt, so dass sie erneut für 30-45min an einem warmen Ort gehen können.

So verfahrt Ihr mit allen drei Teigstücken.

Die Teiglinge können nun im vorgeheizten Backofen bei 225°C Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene für 10-12min backen. Achtet darauf, dass sie eine schöne, braune Färbung bekommen.

Anschließend können die Norwegischen Skillingboller mit Kandis auf einem Rost unabgedeckt auskühlen – oder noch warm gegessen werden.

Ich wünsche Euch mit diesem Rezept viel Freude! Lasst Euch die Norwegischen Skillingboller mit Kandis gut schmecken! 

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Roggenbrot mit Rübensirup

Das Roggenbrot mit  Rübensirup ist angelehnt an das typisch russische Borodinoer Brot. Jedoch unterscheidet sich die Herstellungsweise. Geschmacklich ähnelt es dem russischen Brot, da in dem Roggenbrot mit Rübensirup sowohl die Süße als auch die würzigen Geschmackskomponenten von Koriander und Roggenmehl zusammen kommen.

Besonders gut schmeckt das frische Brot mit geräuchertem Lachs, süßem Aufstrich oder auch mit Käse oder anderem deftigen Belag. Natürlich nur dann, wenn  man die Kombination deftig-süß gerne mag. 

 

Zubereitung Roggenbrot mit Rübensirup: 

* 450g Roggenmehl 

* 450g Weizenmehl

* 1 Würfel Hefe 

* 25g Puderzucker

* 2 EL Rübensirup

* 2 TL Salz 

* 300ml lauwarmes Wasser

* 200ml Malzbier 

* 1 EL Apfelessig

* 1 TL gemahlener Koriander 

 

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe in dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Malzbier und dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben, das Salz unterheben und den gemahlenen Koriander unterarbeiten.

Wenn nun die Hefe Blasen geschlagen hat, kann der Rübensirup und der Apfelessig mit in die Flüssigkeit. Verrührt alles kräftig.

Nun kann die Flüssigkeit mit der Mehlmischung verarbeitet werden. Entweder lasst ihr alles in der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit mit dem Teighacken ca. 10 Minuten kneten oder ihr müsst von Hand so lange kneten, bis ein fester und homogener Teig entsteht.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 50°C noch 30min gehen lassen. Wenn die Zeit vorbei ist und der Laib aufgegangen ist, könnt ihr ihn noch einmal mit einer Wasser-Malzbier-Mischung bestreichen und etwas Mehl über den Laib streuen.

Anschließend wird das Roggenbrot mit Rübensirup noch 30 Minuten bei 240°C gebacken. Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

Lasst Euch das Roggenbrot mit Rübensirup gut schmecken! 

 

 

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Zwiebel-Kartoffel-Kuchen

Es herbstelt – wie ich neulich so schön bei einer Freundin in Facebook gelesen habe. Dieser Begriff passt meiner Meinung nach wunderbar zur derzeitigen Stimmung in der Natur. Abends wird es früher dunkel – es wird später hell. Ich habe gestern Abend auch das erste mal seit Monaten Nebel auf der Landstraße gesehen, das laub wird bunt und die Gänse sammeln sich schon in der Marsch für ihren Flug in den Süden. Im Herbst gehört für mich der Zwiebelkuchen unbedingt mit dazu.

Zwiebelkuchen kennt eigentlich jeder. Dabei variieren die Rezepte für das herzhafte Gebäck je nach Region und sogar von Ort zu Ort. Und auch von Familie zu Familie. Welches das “Original” ist und wer den Zwiebelkuchen “erfunden” hat, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Aber das wollen wir ja auch nicht, denn genau diese Abwechslung ist doch so spannend in der Küche. Man lernt nie aus. 

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Mein Mann träumt immer noch von einer ganz besonderen Zwiebelkuchenvariante – einem Zwiebel-Kartoffel-Kuchen wie er ihn aus seiner Kindheit kennt. Leider lebt die Bäckerin dieses speziellen Kuchens nicht mehr. Früher, zur Zeit unserer Großeltern wurde noch im Backhaus gebacken. Zumindest auf dem Land und in kleinen Gemeinden. Mein Mann durfte sehr oft mit seiner Oma zusammen zum Backhaus – das war natürlich aus mehrerer Perspektive für einen kleinen Jungen reizvoll. Einerseits ist Feuer immer etwas spannendes für einen kleinen Jungen und andererseits fällt beim Brotbacken auch immer etwas leckeres ab – schließlich muss das Ergebnis ja auch getestet werden. 

So gab es früher den Zwiebelkuchen im Herbst immer dann, wenn im Backhaus das Brot gebacken wurde. So kam der Zwiebelkuchen als eine schnelle Mahlzeit in den Holzbackofen während das restliche Brot noch trieb oder verarbeitet wurde. Daher bestand der ursprünglich Zwiebelkuchen aus praktischen Gründen sicherlich aus einem Sauerteig – ebenso wie das Holzofenbrot. 

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Auch der Belag war damals als kleine Zwischenmahlzeit sicherlich nicht so „aufhausig“ (aufwändig, verschwenderisch) wie dies heute bei einem speziell zubereiteten Kuchen der Fall ist. 

Eine ebenso „aufhausige“, jedoch sehr leckere Version soll laut Berichten meines Mannes der Zwiebel-Kartoffel-Kuchen sein. Dieser besteht nicht nur aus Zwiebeln, Speck, Kümmel und dem Boden, sondern noch einer abschließenden Kartoffelschicht. Leider konnte ich diesen Kuchen nie selbst testen. 

Da ich leider auch kein Rezept habe, hieß es in der Küche gemeinsam experimentieren. Wir tasteten uns Stück für Stück an das Rezept heran und sind nun schon sehr nah ran gekommen. Etwas fehlt noch, doch irgendwie sind wir noch nicht ganz sicher was. Daher möchte ich Euch heute unser vorläufiges Ergebnis auf der Suche nach dem perfekten Zwiebel-Kartoffel-Kuchen-Rezept vorstellen. Falls wir in den nächsten Wochen, Monaten oder Jahren jedoch eine Version 2.0 veröffentlichen, dann freut Euch schon mal <3 

Doch nun genug zur kleinen Geschichte des Gerichts und zum Rezept des Zwiebel-Kartoffel-Kuchens. 


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Tipp: Bevor ihr mit dem Teig beginnt, solltet ihr die Kartoffeln schon einmal kochen, so dass diese für die Kuchenfüllung weiter verarbeitet werden können.

 

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Zubereitung Quark-Öl-Teig: 

* 300g Weizenmehl 

* 3 TL Backpulver

* 1 Prise Salz 

* 125g Speisequark (Magerstufe) 

* 100ml Milch 

* 100ml Sonnenblumenöl 

* 1 EL Kümmel

* 1 TL Pfefferkörner 

 

Bevor ihr mit dem Teig beginnen könnt, müssen noch ein paar Vorbereitungen getroffen werden. Backblech fetten oder mit Backpapier auslegen und den Backofen auf Ober-/Unterhitze etwa 180°C vorheizen. Bei Heißluft sind es in etwa 160°C.

Zudem solltet ihr nun schon einmal den Kümmel und die Pfefferkörner im Mörser zerstoßen, so dass der Geschmack gleich wunderbar im Teig aufgenommen werden kann.

Nun wird der Teig zubereitet. Das Mehl wir mit dem Backpulver in einer Rührschüssel gemischt. Ihr könnt es auch gerne gemeinsam in die Schüssel sieben, so wird es noch feiner.

Die übrigen Zutaten für den Teig hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) erst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten. Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten klebrig wird. Anschließend kann der Teig schon auf einer bemehlten Fläche ausgerollt und auf das Backblech gelegt werden. Nun kann der Boden belegt werden.

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Zubereitung Zwiebel: 

* 500g Zwiebel

* 125g durchwachsener Speck

* 50g Butterschmalz 

* eine Prise Zucker

* eine Prise Salz 

* eine Prise schwarzer Pfeffer 

Die Zwiebeln werden geschält und in kleine, gleichmäßige Stückchen geschnitten. Während dessen wird der Speck in Würfel geschnitten und kross ausbraten. Nun kommt das Butterschmalz, die Zwiebel und die Gewürze mit in die Pfanne. Bratet alles so lange an, bis die Zwiebel schön glasig sind. Diese kommen nun auf den bereits vorbereiteten Boden. Verteilt die Zwiebelmasse schön gleichmäßig auf dem Teig.

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Zubereitung Kartoffeln: 

* 500g mehlig kochende Kartoffeln 

* 1 TL Salz 

* 1-2 Prisen Muskatnuss

* 250g Saure Sahne 

* 2 TL zerstoßener Kümmel

* weißer Pfeffer 

* 4 Eier 

Die bereits gekochten Kartoffeln werden geschält und in kleine Stückchen geschnitten. Nun werden die Eier und Sahne verrührt, mit dem Kümmel, Salz, Pfeffer und der Muskatnuss zur Kartoffelmischung gegeben und alles miteinander vermengt. Nun kann die Mischung als oberste Schicht auf den Kuchen.

Das Blech Zwiebel-Kartoffel-Kuchen kann nun für ca. 40min in den vorgeheizten Backofen. Achtet bitte etwas auf die Farbe des Kuchens, so dass er nicht zu dunkel wird.

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Ganz klassisch kann man zum Zwiebel-Kartoffel-Kuchen einen Federweißer oder einen fruchtigen Weißwein trinken. Dazu ein lauer Spätsommerabend auf der Terrasse oder dem Balkon <3 Ein Traum.

 

Lasst Euch unsere Version 1.0 vom Zwiebel-Kartoffel-Kuchen gut schmecken! 

 

 

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Schoko-Chili-Tarte

Ich habe mal in den Tiefen meines Rezept- und Bildervorrates gewühlt und ein sehr leckeres, scharfes und auch cremiges Rezept für eine schnelle und einfache Schoko-Chili-Tarte gefunden. 

Noch eine kleine Anekdote zu den Bildern und dem Rezept. Ich hatte ja im Oktober 2014 mit einer Seite bei Facebook mit meiner Foodbloggerei gestartet. Und dieses Rezept und diese Fotos nahm ich damals (vor knapp 1,5 Jahren) um meine 500 Follower bei Facebook zu feiern. 

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Wie die Zeit vergeht! Ich hab mich damals so sehr gefreut – und freue mich auch heute noch über jeden Fan und Aktiven auf meinem Blog oder meiner Seite. 

Somit ist dieses Rezept nun auch auf meinen Blog umgezogen und ich kann Euch meine ursprünglichen Fotos natürlich nicht vorenthalten.

Ich liebe ja diese Kombination: Zartbitterschokolade und etwas Schärfe durch eine feurige Chili. Besonders gern mag ich die Schärfe der Kirschchili. Falls ihr diese nicht auftreiben könnt, dann kann sie natürlich auch durch andere Chili-Sorten ersetzt werden. Für die Chili-Kenner unter Euch: Schärfe (auf einer Skala von 0-10): 6-7. Also eine schön fruchtig-scharfe Ergänzung der Schoko-Tarte. 

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Zubereitung:

* 200g Zucker

* 3 Eier (L) 

* 80g Weizenmehl Typ 405 

* 2 EL Butter

* 2 frische Kirschchili / oder ein EL Chili-Pulver (Schärfe ist Geschmackssache) 

* 1 Priese Salz 

* 100ml Milch 

* 250g Zartbitterschokolade 

* Schokostückchen zum Versinken im Teig 

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Den Zucker und die drei Eier werden zusammen schaumig geschlagen. Hinzu kommen 80gr Weizenmehl (Typ405), zwei Esslöffel Butter, der klein geschnittene Chili, eine Priese Salz und 100ml Milch. Während dessen werden 250g Zartbitterschokolade im Wasserbad geschmolzen und diese dann zum Teig unter ständigem Rühren hinzu gegeben.
Der Teig kommt nun in eine eingefettet Form und es werden noch ein paar Schokostückchen auf der Teigmasse verteilt, so dass diese in den Teig einsinken. Dann muss der Kuchen für 20min bei 200°C in den Backofen.

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Ich mag die Schoko-Chili-Tarte sehr, sehr gerne – daher wollte ich sie Euch unbedingt vorstellen. Lasst Euch die schokoladig-scharfe Schoko-Chili-Tarte gut schmecken!  

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Wurstsalat mit frisch gebackenem Brot

Wenn es mal wieder ein schnelles und einfaches Abendessen sein darf, dann ist der selbst gemachte Wurstsalat mit frisch gebackenem Brot genau das Richtige! 
Die Woche feiert heute Bergfest und da passt eine ordentliche Brotzeit mit einem schweizerischen Wurstsalat einfach perfekt.
Ich habe ihn jetzt schon gemacht, doch er kommt noch bis zum Abendessen in den Kühlschrank. Gut durchgezogen ist er einfach ✰✰✰ traumhaft ✰✰✰. 
Oh, wie gern ich das esse! Besonders wenn der Wurstsalat ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen durfte, dann schmeckt er wie von Muttern selbst gemacht. Da werden Kindheitserinnerungen wach… 

Zubereitung Wurstsalat:

* Fleischwurst

* zwei Schalotten

* eine Stange Lauch

* Emmentaler Käse

* Pfeffer

* Salz

* Essig

* Öl

* etwas Wasser

Die Fleischwurst, die Schalotten, den Lauch und den Käse klein schneiden. Mit Pfeffer, Essig, Salz, Öl und etwas Wasser abschmecken und gut durchmischen. Dann kann der Salat für ein paar Stunden in den Kühlschrank. So entfaltet sich der Geschmack erst richtig. Dazu noch eine Scheibe frisch gebackenes Brot – und es bleiben keine Wünsche offen!

 
 

Das frisch gebackene Brot zum Wurstsalat: 

Zubereitung:

* 650g Weizenvollkornmehl

* Sauerteig

* drei Päckchen Trockenhefe

* Salz

* Zucker

* 0,33l Bier

* ca. 350ml Wasser

* selbst gemachtes Brotgewürz

Das Mehl wurde mit dem Sauerteig, der Trockenhefe, Salz, Zucker, Bier und Wasser mit der Küchenmaschine zu einem Teig verarbeitet. Den Teig habe ich nun mit einem Geschirrtuch abgedeckt und ihn ca. eine Stunde stehen lassen. Während dessen habe ich das Brotgewürz hergestellt.

Zubereitung Brotgewürz:

* 2 EL Fenchelsamen

* 2 EL Kümmel

* 2 EL Anis

* 1 EL Koriander

* 1 TL Kreuzkümmel

Alle Gewürze werden einzeln leicht geröstet und dann in eine gemeinsame Schüssel gegeben. Alle Gewürze in der Schüssel nun in einen Mixer oder Mörser geben und fein vermahlen. Die Gewürzmischung kann nun in ein luftdicht verschließbares Glas gegeben werden. Für ein Brot habe ich 2 EL dieser Gewürzmischung hinzu getan. Testet es am Besten selbst, der rohe Teig kann ja abgeschmeckt werden.

Weiterverarbeitung:
Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und den Teig in Form eines Brotes bringen. Nun habe ich den Teig im Bräter / in der Brotform noch zwei Stunden gehen lassen. Daraufhin kam das Brot auf der mittleren Schiene bei 220°C für 90min in den Backofen. Ich hatte noch eine hitzebeständige Schale mit Wasser im Backofen stehen.
Nach dem Backen kurz auf einem Gitterblech auskühlen lassen.


Lasst Euch den Wurstsalat mit frisch gebackenem Brot gut schmecken!

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Frühstücks Weißbrot

Ich wünsche Euch allen einen guten Start ins Wochenende, nehmt Euch nicht zu viel vor und lasst es Euch gut gehen.
Mit einem traumhaft weichen, frisch gebackenem Frühstücks Weißbrot beginnt für mich heute Morgen das Wochenende. Dazu ein frisch gekochtes Ei und duftender Tee <3 

Ja – ein Weißbrot und dann nur aus Weizenmehl ist nicht gerade der gesündeste Start in den Tag. Doch ausnahmsweise ist es einfach soooo lecker. Dazu etwas frische Konfitüre oder eine Schokocreme. Hab ich schon erwähnt, ihr könnt das Weißbrot auch wunderbar als Croûtons auf Salaten oder für Suppen weiter verarbeiten…. Oder Sonntags dann gleich als Armer Ritter… Oh – es gibt so viele leckere Varianten. Ich bin mir sicher, dass ihr auch eure ganz persönlichen Vorlieben habt! 

Doch nun zum Rezept. 

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Zubereitung:

* 1 Würfel frisch Hefe (42 g)

* 850 g Mehl (Type 550)

* 1 1/2 EL Meersalz

* 5 EL Milch

* viel Mehl zum Bearbeiten

* Fett für die Form

Mehl und Salz in eine große Schüssel geben. Die zerbröckelte Hefe und 5 EL Wasser in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Das Hefewasser und 550 bis 600 ml lauwarmes Wasser zum Mehl geben und mit einem Kochlöffel zu einem glatten Teig verrühren. Der Teig wird mit einem Kochlöffel verrührt und nicht geknetet, weil er sehr feucht ist. So bekommt der Teig eine lockere Struktur und Elastizität.Den Teig mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort mindestens zwei Stunden gehen lassen.
Nach zwei Stunden die Folie vorsichtig abnehmen. Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und halbieren. Zwei Kastenformen ausfetten (Inhalt 1,5 Liter; 25 cm Länge. Am besten Schwarzblech-Kastenformen nehmen – Schwarzblech leitet die Hitze besser und ergibt so ein schöneres Backergebnis als Weißblech) und je eine Teighälfte hineinlegen. Abgedeckt nochmals mindestens 1 Stunde gehen lassen. Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.Die Brote auf der unteren Schiene im Backofen etwa 40 bis 50 Minuten backen. Herausnehmen, die Brote aus den Kastenformen lösen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

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Lasst es euch das Frühstücks Weißbrot gut schmecken! 

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Curry-Wurst mit frischen Brötchen

Ich versuchte mich vor kurzem das erste mal an meiner ersten Curry-Wurst mit frischen Brötchen. Eine gute Curry-Wurst-Sauce ist meiner Meinung nach wirklich schwer zu machen. Irgendwie hatte ich bisher zu großen Respekt davor. Nun möchte ich Euch gerne mein Curry-Wurst-Rezept vorstellen oder besser gesagt, nur die Sauce. Da ich die Wurst ja nicht selbst gemacht habe 😉 

 

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Zutaten Curry-Wurst-Sauce: 

* 500ml pürierte Tomaten

* ein EL Knoblauch-Öl

* drei konfierte Knoblauchzehen

* eine kleine Zwiebel 

* ein EL Currypulver scharf

* Salz, Pfeffer

* ein gehäufter EL Rodriguez‘ Chili con Carne-Gewürz

 

* ein Kirsch-Chili 

* ein EL Tomatenmark

 

Zubereitung Curry-Wurst-Sauce:

Alle Zutaten kommen zusammen in einen Mixer und werden so lange gemixt, bis eine einheitliche Konsistenz der Sauce entstanden ist. Anschließend wird die Sauce in einem kleinen Topf erhitzt.

 

Während dessen werden die Bratwürste angebraten. Diese werden anschließend klein geschnitten und gemeinsam mit der Sauce und den Brötchen gegessen.

 

Zutaten Brötchen:

* 750g Weizenmehl Typ 450

* ein helles Weizenbier 

* Salz

* ein gehäufter TL Adios Salz! Gartengemüsemischung 

* ein Päckchen Trockenhefe

* Zucker 

* Sesam 

 

Alle Zutaten werden zu einem handfesten Hefeteig verknetet. Falls der Teig zu flüssig sein sollte, dann nehmt noch etwas Mehl hinzu. Ich habe leider die genauen Mengen nicht mehr sicher im Kopf, daher kann es sein, dass etwas variiert werden muss. Wenn der Hefeteig fertig geknetet ist, deckt ihn mit einem Geschirrtuch ab und lasst ihn noch eine Stunde gehen.

Anschließend könnt ihr aus dem Teig 8 kleine Brötchen formen. Ich hatte hierfür noch ein Salzwasser in eine Schüssel getan und damit meine Hände benetzt, bevor ich die Brötchen formte. Anschließend streute ich noch Sesam auf die Brötchen. Die Brötchen werden nun noch 30min ruhen gelassen.

Während dessen wird der Backofen auf 220°C vorgeheizt. Die Brötchen kommen nun bei Ober- und Unterhitze für 20min in den Backofen. Anschließend können die Brötchen noch fünf Minuten auf einem Gitterrost auskühlen, bevor die Brötchen zur Curry-Wurst genossen werden können.

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Lasst Euch die Curry-Wurst mit frischen Brötchen gut schmecken! Ich werde es demnächst sicher mal wieder kochen!

 

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KÜRBISTALER

Zum Abendessen gibt es nun noch deftige Kürbistaller von GenussgoldaufWolke10. Ich liebe Kürbis in jeglicher Variation. Doch diese liest sich wirklich sehr lecker und ich freue mich schon sehr darauf, die Kürbistaler demnächst mal selbst zu teste. Doch nun zum Gericht von GenussgoldaufWolke10. 

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Ich liebe Herbstgerichte also muss ich bei dieser tollen Aktion mit meiner Seite
natürlich dabei sein. Würd mich sehr freuen wenn ihr mich mal besucht.
Mitgebracht hab ich euch
       KÜRBISTALER
Zutaten für 10 Taler
350g Weizenmehl
150g Roggenmehl
1,5 TL Salz
1 TL Zucker
1/2 Würfel Hefe
1 EL Öl
50g saure Sahne
250 ml lauwarme Milch
200g Kürbis
( ich hatte Muskat, Hokkaido müsst ihr nicht schälen)
1 Stange Lauch
10 Tomaten in Öl
4 EL Öl
Salz, Pfeffer
Piment d’Espelette oder Chiliflocken
150g Creme fraiche
150g Schmand
Kresse
1. Alle Teigzutaten zu einem festen Hefeteig verkneten und zugedeckt an einem warmen Ort 1,5 Stunden gehen lassen.
2. Kürbis ggf schälen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Mit Öl, Salz, Pfeffer, Piment d‘ Espelette oder Chiliflocken vermischen.
3. Lauch waschen, in Ringe schneiden. Tomaten in Stücke schneiden.
4. Ofen auf 220 Grad Ober / Unterhitze vorheizen. Teig in 10 Stücke teilen und zu länglichen Fladen ausrollen. Creme fraiche und Schmand mischen und Fladen damit bestreichen. Mit mariniertem Kürbis, Lauch und Tomaten belegen.
5. Im heißen Ofen ca 17 min backen. Am Tisch mit Kresse bestreuen und nach Bedarf mit Fleur du Sel und Piment d‘ Espelette bestreuen.
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Kümmelbrot mit Buttermilch

Ich bin ja so eine kleine experimtierfreudige Brotbäckerin. Ich liebe den Duft von frisch gebackenem Brot. Sei es morgends oder abends – es ist immer wiederwunderbar. Hier möchte ich Euch heute meine neueste Brotkreation – ein Kümmelbrot mit Buttermilch – vorstellen. 

Hach, es ist einfach lecker geworden das Kümmelbrot. Ich habe mir eben noch eine Scheibe runter geschnitten und nur mit etwas Butter gegessen, während ich hier den Artikel für Euch fertig mache.  
Ich muss euch leider sagen, ihr werdet das nach backen müssen, denn es schmeckt mal so richtig gut und ist gleich beim ersten Mal super gelungen

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Zubereitung:

* 1kg Weizenmehl Typ 1050

* 2 Würfel frische Hefe

* 500ml Buttermilch

* Salz

* 150ml Wasser

* ein TL Kreuzkümmelsamen

* ein TL Schwarzkümmel

* ein TL Kümmel

* ein EL Leinsamen

Das Mehl wird mit der Hefe, etwas Zucker und einem halben Glas Wasser angesetzt und die Hefe kann in Ruhe eine Stunde gehen. Anschließend kommt die Buttermilch, das Wasser und etwas Salz hinzu. Der Teig wird nun mit der Küchenmaschine geknetet.
Anschließend habe ich den Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt und ihn ca. eine Stunde stehen lassen.
Zeitgleich könnt ihr die Gewürze für das Brot herstellen.

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Zubereitung Brotgewürz:

* ein TL Kreuzkümmelsamen

* ein TL Schwarzkümmel

* ein TL Kümmel

* ein EL Leinsamen

Alle Kümmelsorten und die Leinsamen werden einzeln leicht geröstet und dann in eine gemeinsame Schüssel gegeben. Alle Gewürze in der Schüssel nun in einen Mörser geben und kurz zerstoßen, so dass nur die Samen aufgeknackt werden.

Weiterverarbeitung:
Den Teig nun noch einmal zusamen mit den Gewürzen mit der Küchenmaschine durchkneten und ihn dann auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und den Teig in Form eines Brotes bringen. Nun habe ich den Teig im Bräter / in der Brotform noch 30min ruhen lassen.
Daraufhin kam das Brot auf der mittleren Schiene bei 220°C für 80min in den Backofen.
Nach dem Backen kurz auf einem Gitterblech auskühlen lassen.
Lasst Euch das Kümmelbrot gut schmecken! 

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