Schokoladensahnetorte ~ Black and White ~ Der doppelte Schokoladentraum

Diese Schokoladensahnetorte mit mit weißer und schwarzer Schokolade ist der reinste Schokoladentraum und ein Muss für alle Schoko-Fans. Die Biskuitböden sind selbst gebacken und auch der knusprige Tortenboden aus Mürbeteig ist ruckzuck fertig. Das schöne an dieser Schokoladensahnetorte ist, dass ihr sie ohne Probleme bereits einen Tag vorher zubereiten könnt und sie dennoch am nächsten Tag wunderbar schmeckt, noch in Form steht und nicht schmilzt. 

Ich habe diesen Schokoladensahnetorten Traum vor kurzem für einen Kuchenverkauf gebacken. Und die Torte war ruck-zuck verkauft. Also optisch und geschmacklich ist sie gut angekommen. 

Leider, wirklich leider konnte ich nur die einzelnen Komponenten (Schokoladen-Sahne-Creme, Biskuitböden und Dekoration) selbst testen, denn vom fertigen Kuchen habe ich leider nichts mehr abbekommen. Auch sowas kommt hin und wieder mal vor. Doch besser so als anders herum. 

Zutaten Biskuitböden für die Schokoladensahnetorte:

Ergibt die Biskuitböden für eine hohe Torte, Durchmesser der Backform 26cm

* 8 Eier 

* 220g Zucker

* Salz

* Mark einer Vanilleschote

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 200g Mehl Typ 405 

* 1 Päckchen Backpulver 

* 35g Rapsöl 

 

Zubereitung Biskuitböden für die Schokoladensahnetorte:

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Backzeit: 160°C  Umluft für ca. 60 Minuten

Danach kann der Kuchen im warmen Backofen bei geöffneter Backofentür noch weitere 60min auskühlen.

 

 

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

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Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.

Schneidehilfe: 

Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Zutaten Mürbeteigboden für die Schokoladensahnetorte:

Kuchenform 26cm

* 200g weiche Butter

* 85g gesiebter Puderzucker 

* 10g Vanillezucker

* Prise Salz 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone 

* 1 Ei 

* 300g Mehl 

Zubereitung Mürbeteigboden für die Schokoladensahnetorte:

Der Teig ist in etwa die doppelte Menge, die eigentlich benötigt wird. Ich friere dann stets den halben Teig ein, wenn ich ihn nicht für eine zweite Torte oder Kekse benötige.

In die weiche Butter das Ei und die Gewürze einkneten, danach könnt ihr das gesiebte Mehl und den gesiebten Puderzucker unterkneten.

Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten nichts wird, da er an Bindung verliert. Schlag den Teig in Folie ein und legt ihn ein paar Stunden in den Kühlschrank.

Beim Ausrollen solltet ihr den Teig kurz ankneten und dann mit gesiebtem Mehl in die gewünschte Dicke (2-3mm) ausrollen.

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Legt den Teig in die Backform und stupft mit der Gabel ein paar mal in den Teig. Ich habe unter den Teig Backpapier gelegt, so löst sich der Tortenboden später ideal. Backt den Teig nun bei 170°C im vorgeheizten Backofen, bis er goldgelb ist.

 

Zutaten weiße Schokoladensahne-Creme:

* 500ml Konditorsahne (mindestens 35% Fettanteil) 

* 300g weiße Schokolade

* 2 Päckchen Sahnesteif 

Zubereitung weiße Schokoladensahne-Creme:

Zunächst erwärmt Ihr die Sahne langsam in einem Topf. Achtet darauf, dass die Sahne nicht mehr als 40°C erreicht. Dann kann die zerkleinerte weiße Schokolade mit in den Topf und unter ständigem Rühren langsam geschmolzen werden.

Wenn die Sahne zerschmolzen ist, könnt Ihr sie in eine Schüssel umfüllen und zum Auskühlen bei Seite stellen. Wenn die Schokoladensahne Zimmertemperatur erreicht hat, kann sie noch für eine Stunde in den Kühlschrank.

Die gekühlte Schokoladensahne wird anschließend zusamenn mit dem Sahnesteif in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät zu einer steifen Schokoladensahne-Creme geschlagen. Dies kann einige Minuten dauern. Wenn zunächst die Schokolade ausflockt, lasst Euch nicht irritieren und schlagt einfach weiter, bis eine steife, homogene Masse entstanden ist.

Zutaten weiße Schokoladensahne-Creme:

* 500ml  Konditorsahne (mindestens 35% Fettanteil) 

* 400g Zartbitterschokolade

* 2 Päckchen Sahnesteif 

Zubereitung schwarze Schokoladensahne-Creme:

Zunächst erwärmt Ihr die Sahne langsam in einem Topf. Achtet darauf, dass die Sahne nicht mehr als 40°C erreicht. Dann kann die zerkleinerte Zartbitterschokolade mit in den Topf und unter ständigem Rühren langsam geschmolzen werden.

Wenn die Sahne zerschmolzen ist, könnt Ihr sie in eine Schüssel umfüllen und zum Auskühlen bei Seite stellen. Wenn die Schokoladensahne Zimmertemperatur erreicht hat, kann sie noch für eine Stunde in den Kühlschrank.

Die gekühlte Schokoladensahne wird anschließend zusamenn mit dem Sahnesteif in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät zu einer steifen Schokoladensahne-Creme geschlagen. Dies kann einige Minuten dauern. Wenn zunächst die Schokolade ausflockt, lasst Euch nicht irritieren und schlagt einfach weiter, bis eine steife, homogene Masse entstanden ist.

Dekoration der Schokoladensahnetorte:

Die Grundlage der Torte ist der Mürbeteigboden. Auf diesem wird die erste Schicht mit der weißen Schokoladensahne-Creme mit Hilfe eines Spritzbeutels aufgetragen.

Anschließend kommt eine Biskuitboden und auf diesem wird dann eine Schicht von der schwarzen Schokoladensahne-Creme mit dem Spritzbeutel aufgetragen. So verfahrt Ihr immer abwechselnd, bis die Biskuitböden aufgebraucht bzw. die gewünschte Tortenhöhe erreicht ist.

Anschließend wird mit der restlichen Schokoladensahne-Creme die Torte dekoriert. Ich habe die Tortenverkleidung zweifarbig, abwechselnd schwarz und weiß, dekorieren. Als weitere Tortendekorations-Idee könnt Ihr noch etwas schwarze und weiße Schokoladenraspel auf der Schokoladensahnetorte verteilen.

 

Nach der Dekoration der Torte, sollte die Schokoladensahnetorte bis zum Verzehr in den Kühlschrank gestellt werden. Lasst Euch diese Schokoladenköstlichkeit gut schmecken! 

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Doppel-Schokomuffins ~ der Schokoladentraum

Die Doppel-Schokomuffins sind saftig, lecker, mega schokoladig und ruck-zuck fertig. Also perfekt für die Notfall-Schoko-Dosis. Wenn ihr auf der Suche nach leckeren, schokoladigen Muffins – Black & White – also Zartbitterschokolade und weißer Schokolade seid, dann ist dieses Rezept genau richtig für Euch.

 

Schokolade ist lecker, cremig und immer wieder einen Backversuch wert. Ich hatte sie zu Beginn dieses Jahres beim Angrillen mit dabei. Und naja, während die meisten noch auf die ersten Würstchen gewartet haben, sind die Doppel-Schokomuffins, die eigentlich als Nachtisch gedacht waren, schon schwubb-di-wubb weniger geworden. 

Die Doppel-Schokomuffins (Kakao, Schokostückchen und dann noch weiße Schokoladen oben drauf – man könnte also schon fast von trippel-Schokomuffins sprechen) sind für alle Schokofans genau das richtige. Ich backe sehr, sehr gerne mit Zartbitterschokolade, da sie eine schöne Balance zwischen herb und schokoladig mit sich bringt. Ich bin mir jedoch sicher, dass ihr Milchschokoladen-Fans bei dieser Kombination auch auf eure Kosten kommt. 

Zutaten Doppel-Schokomuffins:

Menge reicht für ca. 12 Doppel-Schokomuffins

* 300g Mehl 

* 80g Kakao 

* 1 TL Backpulver

* 100g gesalzene Butter

* 250ml Milch 

* etwas Salz 

* 2 Eier 

* 250g Zartbitterschokolade (mind. 60% Kakaoanteil) 

* 250g Zucker 

* weiße Schokolade als Topping 

Zubereitung Doppel-Schokomuffins:

Bevor ihr mit dem Backen beginnt, wäre es ideal, wenn ihr die Zutaten ca. 1 Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmt, so sind die Eier, Butter Schokolade und co. zimmerwarm. Nun könnt ihr auch den Backofen auf 200°C vorheizen, das Muffinblech einfetten oder mit Papierförmchen auslegen. Ich habe mich für die Papierförmchen entschieden. Sie sehen später auch noch so hübsch aus.

Anschließend schmelzt ihr die Butter und rührt sie zusammen mit den Eiern und dem Zucker schaumig. Anschließend rührt ihr die Milch unter.

Nun solltet ihr das Mehl, den Kakao, das Backpulver und das Salz mit einander vermischen, bevor ihr die Mischung in die Flüssige Eier-Milchmischung siebt. Hebt alles mit einem Rührlöffel vorsichtig unter einander.

Anschließend könnt ihr den Teig in die Muffinförmchen füllen. Hackt nun die Schokolade grob in mittelgroße bzw. kleine Stückchen und verteilt sie auf den Muffins. Sie werden beim Backen in den Teig hinein sinken.

Anschließend werden die Doppel-Schokomuffins bei ca. 200°C für 20min gebacken.

Wenn sie abgekühlt sind, könnt ihr noch eine Schicht weiße Schokolade als Topping über die Muffins geben. Erhitzt die weiße Schokolade und verteilt sie auf den Doppel-Schokomuffins. Wenn alles ausgekühlt ist, sind die Schoko-Berge fertig.

Lasst Euch die Doppel-Schokomuffins gut schmecken! 

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Macarons mit Rosenwasser

Macarons mit Rosenwasser sind mein diesjähriger Beitrag zum Valentinstag. Sie sind eine kleine, süße Leckerei. Perfekt zum Tee, für ein Kuchenbuffet, zur Hochzeit, bei Taufen, Babyparties oder für den Valentinstag. Das Rosenwasser für diese zarten Macarons habe ich von meiner lieben Person bekommen bekommen. Sie fand es beim Einkaufen und meinte dann, das könnte ich doch sicherlich wunderbar für meinen Blog gebrauchen.

Nun stand das Rosenwasser einige Wochen im Schrank und ich wusste noch nicht so genau, was ich denn mit diesem zaubern könnte. Dann kam der Valentinstag immer näher und näher und ich wusste, dass ich mit diesem zarten Geschmack wunderbare Macarons mit Rosenwasser backen möchte.

Es waren meine allerersten Macarons. Sie sind noch nicht perfekt. Jedoch wunderbar im Geschmack. Besonders am Valentinstag sind die kleinen und feinen Überraschungen immer etwas ganz besonderes.

 

Zutaten für den Teig der Macarons mit Rosenwasser:

* 50 g gemahlene Mandeln

* 75 g Puderzucker

* 1 Msp. Backpulver

* 1 Eiweiß

* 1 Prise Salz

* 25 g Zucker

* 1 Msp. violette oder rosa Lebensmittelfarbe

Zunächst schlagt ihr das Eiweiß mit dem Salz zusammen schaumig. Gebt dann langsam den Zucker hinzu. Noch bevor die Mandeln in den Teig kommen, solltet ihr den geschlagenen Eischnee einfärben, so verteilt sich die Farbe besser. Ich habe das leider erst später gemacht und daher habe ich kein optimales Farb-Ergebnis. Doch geschmacklich ist alles wunderbar geworden. (Hin und wieder passieren eben kleine Fehler in der Küche) Anschließend könnt ihr die Mandeln und den Puderzucker hinzufügen und alles noch einmal verrühren.

Füllt daraufhin den Teig in einen Spritzbeutel (oder einen angeschnittenen Gefrierbeutel) und spritzt ca.  3 cm große Kreise auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Macht die Kleckse bitte nicht zu groß, da sie sich beim Backen eh noch vergrößern. Sonst habt ihr am Ende halbe Brote und nicht mehr die kleinen, feinen Macaron.
Die kleinen Macarons sollten nun noch einmal 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen, bevor sie bei 150°C Ober- und Unterhitze für ca. 12 Minuten in den Backofen wandern.
Anschließend solltet ihr die Macarons zum Auskühlen auf eine ebene Oberfläche legen, so dass sie sich nicht wellen. Wenn sie abgekühlt sind, könnt ihr sie mit der Rosenwasser-Füllung weiter verarbeiten.

Zutaten für die Füllung der Macarons mit Rosenwasser:

* 70g weiße Schokolade

* 12 g zimmerwarme Sahne

* 2-3 EL Rosenwasser

 
In der Zwischenzeit könnt ihr die Rosenwasser-Füllung vorbereiten. Hierfür erwärmt ihr einfach die weiße Schokolade und rührt die zimmerwarme Sahne unter. Dann gebt ihr das Rosenwasser noch mit dazu. Diese Füllung verteilt ihr nun mit einem Spritzbeutel auf den Macarons.
Anschließend kommt ein zweiter Macaron als Deckel oben drauf. Und fertig sind die wunderbar leckeren Macarons mit Rosenwasser.
Ich habe die Macarons mit Rosenwasser das erste mal gemacht und war begeistert. Hoffentlich gelingen sie Euch auch so gut. Ich wünsche Euch auf alle Fälle viel Freude. Und abschließend habe ich noch eine kleine Frage an Euch: Was gibt es denn bei Euch am Valentinstag so schönes? 

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Weihnachtsdoppelkekse

In der Weihnachtsbäckerei ist immer mal wieder Kreativität angesagt. Daher möchte ich Euch heute meine leckeren Schoko-Doppelkekse als Weihnachtsgebäck vorstellen. Diese Weihnachtsdoppelkekse sind eine kleine Überraschung für meine Qualitätskontrolle.

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Doppelkekse sind bei uns fast immer im Süßkram-Schrank, aber irgendwie leben die Doppelkekse nicht sonderlich lange. Mein Mann liebt sie seit seiner Kindheit. Daher heute mein kleines Überraschungs-Experiment der Weihnachtsdoppelkekse. Mit einer Note Zimt und Whiskey kommt Vorweihnachtliche Stimmung auf. Und sie sehen auch noch sehr schön aus.

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Besonders schön werden diese Doppelkekse mit einem Keks-Stempel. Falls ihr keinen Keks-Stempel haben solltet, könnt ihr sie jedoch auch mit etwas Schokolade verzieren. Dann sehen sie auch sehr lecker aus. Aber so ein hübscher Keks-Stempel bringt doch noch etwas ganz Spezielles mit sich. 

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Oh, falls ihr Euch wundert was die Eichhörnchen hier machen. Ich hab die Eichhörnchen dieses Jahr als neue Bewohner für unsere Weihnachtsdekoration gefunden. Und ich bin ganz verliebt in die verspielten kleinen, süßen Wald- und Gartenbewohner. Irgendwie bringen sie etwas weihnachtlichen und winterlichen Flair ins Haus. Oder findet ihr nicht? 

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Zubereitung Buttermürbeteig für die Weihnachtsdoppelkekse: 

* 200g weiche Butter

* 85g gesiebter Puderzucker 

* 10g Vanillezucker

* Prise Salz 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone 

* 1 Ei 

* 300g Mehl 

* Zimt

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Falls ihr nicht ganz so viele Kekse machen wollt, könnt ihr übrig gebliebenen Keks-Buttermürbeteig auch einfach einfrieren und wunderbar beispielsweise für Torten als Boden verwenden, wie ich dies bei meiner Schwarzwälder Kirschtorte getan habe. Oder der Keks-Teig ist so lecker, dass ihr einfach alles aufbraucht. Das müsst ihr selbst entscheiden.

In die weiche Butter das Ei und die Gewürze einkneten, danach könnt ihr das gesiebte Mehl und den gesiebten Puderzucker unterkneten.

Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten nichts wird, da er an Bindung verliert. Schlagt den Teig in Folie ein und legt ihn ein paar Stunden in den Kühlschrank.

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Beim Ausrollen solltet ihr den Teig kurz ankneten und dann mit gesiebtem Mehl in die gewünschte Dicke (2-3mm) ausrollen.

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Jetzt könnt ihr mit einem Glas, einer Dessertform oder einer runden Ausstechform die Kekse ausstechen und gleich noch Stempeln, wenn ihr einen Stempel habt. Dann stempelt jedoch alle Kekse, so könnt ihr später die schöneren Exemplare für den Deckel und die missglückten für die Böden verwenden.

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Backt den Teig nun bei 170°C im vorgeheizten Backofen, bis er goldgelb ist. Ihr solltet die Weihnachtsdoppelkekse wirklich im Auge behalten, da ihr nicht sicher wisst, wie lange sie brauchen. Ich würde Euch jedoch im vorgeheizten Backofen ca. 12 min raten. Die genaue Backdauer hängt von der Dicke eurer Weihnachtsdoppelkekse ab.

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Weiterverarbeitung zu den Weihnachtsdoppelkeksen: 

* 1/2 TL Zimt 

* 1 EL Whiskey 

* 100g weiße Schokolade

* 100g Zartbitterschokolade 

 

Wenn die Weihnachtsdoppelkekse frisch aus dem Backofen kommen, sollten sie zunächst etwas abkühlen. Schichtet sie dafür auf ein Kuchengitter.

Nun könnt ihr die Schokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Haltet Euch da am besten an die jeweilige Anleitung der Schokolade oder auch der Kuvertüre. Gebt dann den Zimt und den Rum hinzu, verrührt alles und fertig ist die weihnachtliche Füllung für die Weihnachtsdoppelkekse.

Klekckst auf den unteren Keks so viel von der Schokofüllung, dass sie fast am Rand angekommen ist und legt mit etwas Druck den Deckel auf die Weihnachtsdoppelkekse. Anschließend könnt ihr die Kekse gerne noch mit etwas flüssiger Schokolade verzieren.

Wenn die Weihnachtsdoppelkekse abgekühlt sind, könnt ihr sie in eurer Keksbox verstauen.

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Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit und viel Freude mit meinem Weihnachtsdoppelkeks Rezept. 

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Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade

Mangos gehören absolut zu meinem Lieblingsobst. Ob frisch, im Joghurt, im Kuchen oder einfach als leckeres Mouse – Mango geht irgendwie immer. Ich möchte Euch hier einen leckeren und sehr schnellen Kuchen mit Mango vorstellen. Den Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade. Das Gute ist, dass er sehr lecker – sehr leicht zu zubereiten und noch sehr schnell fertig ist. Was wünscht man sich denn mehr? Also für mich ist es ein perfekter – mal eben schnell in die Küche hüpf und back – Sonntagskuchen. Und warm schmeckt er besonders gut.

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Ich konnte Euch nur mit Müh und Not die letzten paar Stückchen für ein Fotoshooting retten. Leider hat es der Kuchen nicht mehr in Gänze zum Fotoshooting geschafft – solche Situationen kennt ihr sicherlich, es duftet einfach zu lecker. Da muss man eben mal ein Stückchen probieren. Und schwub di wub ist gefühlt der halbe Kuchen weg.

Doch nun zum Rezept des leckeren Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade.

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Zubereitung Teig:

* 2 Eier (M)

* 40g Puderzucker

* 80g Mehl

* 80g geschmolzene Butter

* 2 EL Vanillezucker

* 1 Päckchen Backpulver

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Zunächst wird der Puderzucker mit den Eiern, der zerlassenen Butter und dem Vanillezucker schaumig gerührt. Wenn eine schöne Konsistenz entstanden ist, wird das Backpulver zusammen mit dem Mehl in den Teig gerührt und noch einmal verrührt. So entsteht ein Teig, der nun in eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform kommt.

Streicht den Teig noch einmal glatt und schon kann der Belag auf den Boden.

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Weiterverarbeitung Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade:

* 100g weiße Schokolade

* 1 bis 2 EL Pistazienkerne

* 1 Mango

Die Schokolade wird in Stückchen gehackt und auf dem Teigboden verteilt. Behaltet noch einen kleinen Rest an Schokogrümmeln auf der Seite, die können gleich noch auf die Mango oben drauf. Die Mango wird nun geschält und in Scheiben geschnitten. Diese werden in einem Kreis auf den Boden gelegt, mit den Pistazienkernen und der restlichen Schokolade bestreut.

Der Kuchen kommt nun in den auf 165°C vorgeheizten Backofen. Nach 40min war er bei mir fertig. Er ist dann noch schön warm und weich und schmeckt einfach himmlisch.

Ihr könnt den Kuchen jedoch auch auskühlen lassen und kalt essen. Auch dann schmeckt er noch wunderbar. Lasst ihn hierfür auf einem Kuchengitter auskühlen.

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Guten Appetit und viel Freude mit dem Mango-Pistazienkuchen mit weißer Schokolade!

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Mandelzauber mit weißer Schokolade

Vielleicht kommt Euch ja die folgende Situation bekannt vor… Ich hatte vor einiger Zeit meinem Mann versprochen, dass ich ihm und seiner Abteilung einen Kuchen zu Beginn des neuen Jahres backe. Einfach so. Manchmal gibt es eben solche Wünsche – und auch solche Versprechen.

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Da es schon einige Wochen her war, hatte ich mein Versprechen ganz vergessen, bis mir gestern Abend beim Abendessen auf einmal eingefallen ist, dass ja das neue Jahr begonnen hat und mein Versprechen noch offen ist. Da ist mir doch tatsächlich vor lauter Schreck die selbst gemachte Tortellini von der Gabel gefallen. 

Da es ja ein Kuchen zum Start ins neue Jahr werden sollte, wollte ich dann auch nicht bis in die nächste Januarwoche warten und habe mich heute gleich in die Küche begeben. Alle Schränke durchwühlt und nach brauchbaren Zutaten für einen Kuchen gesucht. Und ich bin zum Glück fündig geworden. 

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Einige Zutaten vom Weihnachtsgebäck waren noch übrig und können wunderbar für einen Kuchen weiter verwendet werden. Und ich hab sogar noch etwas „Weihnachtsmarzipan“ gefunden – das sollte nun auch mit in den Kuchen wandern. 

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Ich breitete daraufhin meine kleinen Schätze vor mir auf der Arbeitsplatte aus und stellte beruhigt fest: Es müsste für einen Kuchen reichen. Ich hatte noch sehr viele Mandeln, das bereits erwähnte Marzipan, weiße Schokolade und weiße Kuvertüre. Daraus sollte sich doch etwas machen lassen.

Einfach mal improvisieren und los ging es. 

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Zubereitung: 

* 160g weiche Butter

* 260g Puderzucker 

* 120g Marizpan 

* 3-4 Tropfen Rumaroma 

* 5 Eier (M) 

* 300g Mehl Typ 450

* 2 TL Backpulver

* Mark einer Vanilleschote 

* 200ml Sahne

* 400g gemahlene Mandeln 

* 100g Mandelblätter 

* 150g weiße Schokolade

* 150g weiße Kuvertüre 

* gehackte Mandeln und gehackte Pistazien zum Verzieren 

* Salz

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Zunächst trennt ihr die Eier. Die fünf Eiweiß schlagt ihr mit 260g Puderzucker und etwas Salz zu einer festen, homogenen Masse. Nehmt Euch hierfür gerne ein paar Minuten Zeit, die Masse sollte schön fest werden.

Nun kommen die 300g Mehl, das Backpulver und das Mark der Vanilleschote mit in den Eischnee. Rührt das Mehl so lange unter die Masse, bis das Mehl nicht mehr zu erkennen ist.

Daraufhin können die gemahlenen Mandeln und die fünf Eigelbe mit in den Teig.

Jetzt kann das Marzipan in der Sahne leicht erhitzt werden. Dies sollte bei geringer Temperatur geschehen, so dass die Sahne nicht überkocht und sich das Marzipan gut auflösen kann. Rührt zwischendurch immer mal wieder um. Wenn das Marzipan und die Sahne eine homogene Flüssigkeit sind, kann diese Flüssigkeit gemeinsam mit den Mandelblättchen unter den Teig verarbeitet werden.

Die 150g weiße Schokolade werden klein geschnitten und gemeinsam mit der Butter und den 3-4 Tropfen Rumaroma erhitzt. Wenn diese Mischung flüssig ist, kann sie unter den Teig gearbeitet werden.

Spätestens jetzt sollte der Backofen auf 165°C vorgeheizt werden.

Die Kuchenform wird eingefettet und mit Mehl bestäubt. Wenn der Teig in der Kuchenform ist, könnt ihr ringsherum noch einmal an die Kuchenform klopfen, dann entstehen keine Luftblasen im Kuchen und der Teig setzt sich.

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Der Kuchen kommt nun für 1 Stunde bei 165°C Umluft in den Backofen. Anschließend packt ihr den Kuchen noch einmal in Alufolie ein, dann kann er noch 15min etwas nachgaren. Stellt ihn jedoch schon auf ein Kuchenblech.

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Dann könnt ihr die Stäbchenprobe machen. Lasst den Kuchen auskühlen, dann geht beim Stürzen auch nichts schief.

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Den erkalteten Kuchen habe ich mit weißer Kuvertüre, gehackten Pistazienkernen und gehackten Mandelkernen verziert.

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Kommt gut ins Neue Jahr! Und lasst Euch meinen Mandelzauber mit weißer Schokolade gut schmecken! 

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Orangen-Mandelhäufchen

Gerade ist die Hochsaison der Weihnachtsbäckerei und ich stöberte die letzten Wochen häufiger in einem kleinen Familienschatz. Einem Koch- und Backbuch von 1902. Hier finden sich wunderbare Klassiker – längst vergessene kulinarische Schätze, die nur darauf warten wieder neu entdeckt und neu interpretiert zu werden.

Heute möchte ich Euch gerne Orangen-Mandelhäufchen vorstellen. Das ist schon eine kleine Eigenkreation von  mir, doch das Rezept wurde auf der Grundlage der Mandelbögen auf andere Art erstellt.

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Ergänzt wurde das Rezept um die Orangennote. Hierfür habe ich einerseits Orangensaft, den Abrieb einer frischen Orange und noch einen leckeren Orangen-Likör von Marqués Campoalto ergänzt. Ich hatte Euch auf meiner Facebookseite schon mal erzählt, dass ich eine wunderbare Auswahl von zehn unterschiedlichen Likörweinen, Likören und Spirituosen in praktischen 100 ml-Flaschen bekommen habe. Und das schöne ist, dass alle original im Ursprungsland abgefüllt wurden. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Marqués Campoalto für die kleine Kostprobe! 

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Die Menge der einzelnen Fläschen ist ideal – mit 100ml ist es meist eine ideale Menge zum Kochen, Backen oder Verfeinern. So muss man nicht immer die großen Flaschen zu Hause habe. Das ist ein echter Vorteil. Und man ist so schön flexibel in der Küche. Die Marqués Compoalto-Flaschen sind aus Plastik. Das hat meines Erachtens Vor- und Nachteile. Einerseits versuche ich ja Plastik im Umgang mit Lebensmitteln so gut als möglich zu vermeiden, wenn ich an die ganzen Weichmacher etc. denke, jedoch sind die Flaschen so auch sehr leicht und platzsparend und beim Kochen wirklich sehr handlich. Der Aspekt, dass sie unzerbrechlich sind ist natürlich ein Sicherheitsaspekt, den man nicht vernachlässigen sollte. Unterm Strich haben bei mir jedoch die positiven Aspekte überwogen. 

Doch nun zurück zum Rezept. 

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    Zubereitung:
    * 375g abgetrocknete, länglich geschnittene Mandeln
    * 500g fein gesiebter Zucker (ich habe mich für Puderzucker entschieden)
    * 120g fein gesiebtes Mehl
    * 6 Eiweiß
    * Saft einer halben Orange
    * Abrieb einer Orange
    * zwei EL Orangen-Likör von

Marqués Compoalto

    * weiße Schokolade
    * Puderzucker zum Bestäuben
    * kleine Oblaten

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    Zunächst werden die Mandeln mit dem fein gesiebtem Puderzucker, dem Mehl und den Eiweiß zu einem Teige verrührt. Nun kommen die Orangenabriebe, der Orangensaft und der Orangen-Likör zum Teig hinzu.
    Alles wird noch einmal ca. 5 min verrührt und dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech messerdick aufgestrichen und in nicht sehr heißen Ofen hellgelb gebacken.
    Da diese Backangabe noch von 1902 stammt, habe ich mal versucht sie in die heutige Zeit zu übersetzen. Der Teig kommt in einen auf 120°C vorgeheizten Backofen und der Kuchen wird ca. 30min gebacken. Achtet etwas darauf, dass der Kuchen nicht zu dunkel wird.
    Nun schneidet man den Kuchen mit einem dünnen Messer in zweifingerbreite und zweifingerlange Stücke, bringt diese in die gewünschte Häufchenform und platziert sie noch warm auf den kleinen Oblaten.

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    Nun werden sie an einem warmen Ort auf einem Gitter ausgekühlt.
    Anschließend können die kleinen Orangen-Mandelhäufchen mit weißer Schokolade, etwas Orangenabrieb und Puderzucker dekoriert und verfeinert werden.

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    Lasst Euch die Orangen-Mandelhäufchen gut schmecken! Ich war auf alle Fälle begeistert, besonders da sie noch leicht saftig schmecken. Ein sehr gutes Rezept, dass nun sicherlich zu einem Klassiker bei uns werden wird!

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Kokos-Grapefruit-Vanille-Makronen

Mit den ersten Dekorationen kommt nicht nur die Wohnung in weihnachtliche Stimmung, sondern schon während der Dekoration kommt bei mir immer wieder Weihnachtsstimmung auf.

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Die Schachteln zu öffnen und die wunderbaren kleinen Schätze zu entdecken. Mit den Jahren haben sich bei mir schon kleine Geschichten zu den einzelnen Kugeln, Sternen oder auch Engelchen entwickelt. Ist es bei Euch auch so? 

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Eigentlich wollte ich dieses Jahr das erste mal einen Adventskranz kaufen. Zeitmangel war mir selbst gegenüber vermutlich die ernst zu nehmenste Argumentation. Doch meine Freude am Basteln und der besinnliche Aspekt der Dekoration und die damit verbundene Einstimmung auf die Adventszeit haben dann doch gesiegt. 

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Zum Glück! Ich bin dieses Jahr ganz verliebt in meinen Adventskranz – der erste nicht ganz klassische.

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Und genau so möchte ich Euch gerne ein paar Klassiker der Plätzchen neu interpretiert vorstellen. Heute sind es die Kokos-Grapefruit-Vanille-Makronen. 

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und langsam aber sicher beginnt die große Backerei. Jedoch werde ich mich natürlich auch noch an die klassischen Plätzchenrezepte heran trauen, doch etwas Experimentierfreude ist doch immer wieder schön. 

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✰✰✰ Süße Grüße aus der Weihnachtsbäckerei ✰✰✰

Zubereitung: 

* 200g Kokosraspel

* 4 Eiweiß

* 150g Puderzucker

* Saft einer Grapefruit (abgeschmeckt nach eurem Säureempfinden, ca. 2-4 EL) 

* eine Vanilleschote

* Oblaten

* Weiße Schokoladen Kuvertüre

* Schokoraspel als Dekoration

Die Eiweiße ganz steif schlagen. Puderzucker und das ausgeschabte Vanillemark aus der Vanilleschote mit dazugeben und weiter steif schlagen, bis der Zucker gelöst ist. Nun den Saft der Grapefreuit und die Kokosflocken unterheben und mit Hilfe von zwei Löffeln auf die Oblaten häufen. Bei 175°C Umluft ca. 10 – 12 Minuten backen.

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Wenn die Kokos-Grapefruit-Vanille-Makronen abgekühlt sind, können sie noch einmal mit weißer Kuvertüre verziert werden. Besonders schön sieht als Kontrast hierzu noch etwas dunkle Schokolade aus. Und schön können die leckeren Plätzchen vernascht werden.

Lasst Euch die neue Kreation aus meiner Weihnachtsbäckerei, die Kokos-Grapefruit-Vanille-Makronen gut schmecken! 

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Hafer-Cranberries-Schoko-Cookies

Bei mir ist nun offiziell die Tee- und Cookie-Zeit eröffnet. Das ist die kurze und sehr schöne Zeitspanne zwischen den herbstlichen Tagen und dem Beginn der Weihnachtszeit. Die Blätter sind von den Bäumen gefallen, die ersten Herbst- und Winterstürme ziehen auf, es nieselt meist quer und ständig. Es ist eben Tee- und Cookie-Zeit. Perfekt dazu passen meine Hafer-Cranberries-Schoko-Cookies. Und natürlich darf ein Ostfriesen-Tee nicht fehlen. 

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Unverzichtbar sind dabei die zarten ostfriesischen Teetassen, das Sahnekännchen, ein Kluntjepott mit der Kluntjezange und das Stövchen, auf dem die dickbauchige Kanne wohlig warm steht. Während meiner Zeit in Norddeutschland habe ich gelernt, dass kein Norddeutscher etwas dagegen sagen wird, wenn der Besucher zur Teezeit sich selbst über den dampfenden Tee hermacht, seine kleine Teetasse bis zum Rand füllt und sich in die starke Ostfriesenmischung drei Kandiszucker und einen ordentlichen Schuss Sahne schüttet und daraufhin lautstark umrührt. Ein Norddeutsches Urgewächs wird aus Gastfreundschaft nichts sagen, jedoch stehen die Chancen sehr schlecht, ein zweites Mal zum Tee „genötigt“ bzw. eingeladen zu werden. 

Die „Teezeremonie“ ist hier sehr ausgeprägt und folgt gewissen Ritualen. Diese bringen sowohl Ruhe in die Teezeit als auch wunderbare Momente. 

Zunächst wird der Kluntje in die kleinen, zarten Teetassen gelegt.  Dies ist ein großes Stück Kandis, die ostfriesichen Kluntje sind große weiße Kandis-Brocken.

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Daraufhin wird der Tee langsam in die Teetassen gegossen. Das Knacken des Kandis zeigt an, dass der Tee heiß genug war. Die Tasse darf allenfalls halb voll gegossen werden, damit noch eine Spitze des Kluntjes aus dem tiefen Braun herausragt.

Nun wird die Sahne langsam am Innenrand der Tasse in den Tee geträufelt. Dies geschieht sehr  behutsam. Eine dicke Sahnewolke breitet sich langsam vom Kluntje zum Tassenrand aus und versinkt.
In diesem Moment sollte man eine Weile innehalten und dem Geschehen in der Tasse seine ganze Aufmerksamkeit schenken.

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Die Sahne Wolke (Wulkje) steigt nun langsam wieder auf und breitet sich in der Tasse aus. Halt! Den Griff zum Teelöffel, der auf der Untertasse scheinbar zum Umrühren parat liegt, könnt ihr Euch sparen. Drei Mal darf sich dieses Procedere nun wiederholen. 

 

Zubereitung:

* 500gr zarte Haferflocken

* 250gr Butter

* 200gr Zucker

* Zimt, Vanille und Piment

* 200gr Cranberries

* 250gr weiße Schokolade

* 2 Eier

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Man nehme 500gr zarte Haferflocken, vermenge diese mit den restlichen Zutaten, bis sich ein sehr fester Teig ergibt. Die Schokolade sollte in größeren Stückchen im Teig verarbeitet werden, so dass diese als kleine Überraschung später in den Cookies auftauchen. Der Teig wird nun in kleinen Kügelchen auf dem Backblech verteilt und bei 200°C für 15min auf mittlerer Schiene schön goldgelb gebacken. Danach sollten die Cookies auf einem Gitterrost auskühlen. _DSC2430_DxO
Dazu passt wunderbar ein Schwarztee mit Sahne. Lasst es euch schmecken und krümelt schön ✩

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Rhabarber-Käsekuchen mit weißer Schokolade

Im Frühling und insbesondere im Mai gibt es frischen und leckeren Rhabarber. Ich liebe Rhabarber in allen Variationen. Und für besondere Festtage überlege ich mir gerne ein neues Rezept. Da passt es doch wunderbar, dass jedes Jahr im Mai der Muttertag in die Rhabarber-Saison fällt. Daher möchte ich Euch nun gerne einen Rhabarber-Käsekuchen mit weißer Schokolade vorstellen. Eine besondere Note bekommt der Kuchen mit etwas Holunderblütensirup. 

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Zubereitung Teig: 

* 38 Vollkornbutterkekse 

* 100g Butter

* 1 Ei 

* 50ml Milch 

Die Butterkekse werden zu einer mehligen Konsistenz verarbeitet. Ich habe sie einfach in einen Gefrierbeutel gepackt, die Luft raus gedrückt, mit einem Gummi verschlossen und dann mit dem Fleischerhammer bearbeitet. Klappt ganz gut, besonders da die Kekse nun unterschiedliche Größen bekommen. jedoch sollte das meiste der Masse zu „Paniermehl“ verarbeitet werden. Die Butter wird kurz erhitzt, so dass sie flüssig ist. Mit dem Ei, der flüssigen Butter und der Milch wird nun ein Teig aus Butterkeksen verarbeitet. Dieser wird als Boden in eine vorgefettete Kuchenform eingearbeitet.

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Zubereitung Füllung: 

* 600g Frischkäse light 

* 300g Speisequark 

* 200ml Milch 

* 300g weiße Schokolade 

* 1kg Rhabarber 

* 50ml Holunderblütensirup

* ein EL Zucker

* Wasser 

* 30g Speisestärke 

* die Vanielle einer Vanille-Schote 

* drei EL Zucker 

* zwei Eier 

Zunächst wird der Rhabarber geschält und klein geschnitten. So in ca. 5cm. große Stücke. Der Holunderblütensirup, ein EL Zucker und die Hälfte des Rhabarbers kommen nun in einen Topf und werden mit so viel Wasser bedeckt, bis zwischen der Wasseroberfläche und dem Rhabarber noch ein cm Wasser ist. Der Rhabarber wird nun kurz erhitzt, so dass er etwas weicher wird.

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Nun wird die Milch erhitzt und die Schokolade klein geschnitten. Die heiße Milch kommt nun auf die Schokolade und alles wird langsam mit einer Gabel verrührt, bis die Schokolade sich in der Milch aufgelöst hat. Nun kommen die restlichen Zutaten hinzu und werden kräftig mit der Küchenmaschine verrührt. Die Eier kommen zu letzt in die Füllung, so dass zuvor noch je nach Geschmack nachgewürzt oder abgeschmeckt werden kann. Jeder hat ja ein ganz eigenes Süße-Empfinden.

Auf den Boden kommt nun zunächst der weich gekochte Rhabarber. Dieser sollte zuvor noch kurz abgetropft werden. Das übrige Wasser könnt ihr als leckere Limonade mit etwas Wasser verdünnen und trinken.

Auf den Rhabarber kommt nun die Füllung. Oben auf der Füllung wird nun der restliche Rhabarber verteilt.

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Der Kuchen kommt nun für 55min bei Ober-Unter-Hitze in den auf 200°C vorgeheizten Backofen. (meiner war leider ein paar Minuten zu lange drin) Während des Backens den Backofen bitte nicht öffnen! Nach den 60min wird der Backofen geöffnet und mit einem Kochlöffel die Backofentür offen gehalten. So, dass der Käsekuchen im Backofen 90min auskühlen kann.

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Lasst Euch den Rhabarber-Käsekuchen mit weißer Schokolade schmecken! 

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