Deftige Paprikasuppe ~ Der aromatisch, würzige Suppenklassiker

In den Sommermonaten gibt es so viele leckere Gemüsesorten, da muss man einfach auch mal eine leckere Gemüsesuppe kochen. Und bei meinem letzten Einkauf haben mich die roten Spitzpaprika besonders angelacht. 

Und dann war auch schnell klar, was es gibt: eine deftige Paprikasuppe, das ist für mich einfach der aromatisch, würzige Suppenklassiker. Abgeschmeckt mit frischen Kräutern, einem Klecks Quark und ein paar Hackfleischbällchen als Einlage. Was will man mehr? Natürlich wäre auch ein Letscho möglich gewesen, doch heute dreht sich alles um meine Paprikasuppe.

Wenn Ihr noch auf der Suche nach einem leckeren Baguette seid, dann kann ich Euch meine kleinen Mini-Baguettes wärmstens ans Herz legen. Die passen dazu einfach wunderbar. Damit am Ende die Hackfleischbällchen und die deftige Paprikasuppe zeitgleich fertig sind, solltet Ihr zunächst die Hackfleischbällchen zubereiten. 

Zutaten Hackfleischbällchen:

* 250g Rinderhackfleisch

* 1 kleines Ei

* 3-4 EL Paniermehl

* 3-2 Chlischoten (nach eurem eigenen Schärfeempfinden) 

* Salz

* Pfeffer

* Paprikapulver edelsüß

* Muskatnuss

* 1/2 gelbe Zwiebel

* 1 Knoblauchzehe 

Zubereitung Hackfleischbällchen:

Zunächst wird die Zwiebel und die Knoblauchzehe in kleine, feine Stückchen geschnitten. Daraufhin werden die Chili in feine Ringe geschnitten. Dieses Gemüse wird nun anschließend mit dem Hackfleisch, dem Ei und den Gewürzen zu einer festen Masse verarbeitet. Anschließend formt ihr daraus die Hackfleischbällchen.  Die Hackfleischbällchen kommen nun auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.Das Backblech kommt nun in den Backofen. Der wurde zuvor schon auf 165°C Umluft vorgeheizt. Nach ca. 25 Minuten sind die Hackbällchen fertig. Es kann etwas variieren, da es davon abhängt, wie groß ihr die Hackbällchen formt.

Diese kleinen Häppchen kommen dann als Beilage mit in die deftige Paprikasuppe.

Zutaten deftige Paprikasuppe:

* 2 rote Spitzpaprika

* 1 gelber Paprika 

* 1 Knoblauchzehe

* 2 mittlere Zwiebel

* 1 Dose passierte Tomaten 

* 3 Tomaten 

* 1 EL Olivenöl

* 1 TL geräuchertes Paprikapulver 

* Pfeffer, Salz

* 1/2 TL Chilipulver 

* 1 TL Basilikum (gerne auch ein paar Blätter frisches Basilikum) 

* 1 TL Oregano (gerne auch ein paar Blätter frisches Oregano) 

* 1/2 TL Rosmarin

* etwas Thymian

* 1 TL Gemüsebrühenpulver 

* 1/2 TL Zucker 

* 1 EL Quark für jede Portion zur Dekoration 

* etwas frische Petersilie zur Dekoration 

* 50ml Wasser oder Rotwein, ganz nach Geschmack

Zubereitung deftige Paprikasuppe:

Zunächst wird das Gemüse gewaschen, geschält und in etwa gleich große Stücke (2x2cm) geschnitten. Anschließend wird das Gemüse im Olivenöl in einem Topf angeschwitzt. Wenn die Zwiebeln schön glasig werden, können die Kräuter und Gewürze hinzu gegeben werden.

Lasst alles kurz Farbe bekommen und reduziert dann die Hitze und deckt den Topf mit einem Deckel ab. nach ca. 5min löscht Ihr das Gemüse mit den passierten Tomaten und dem Wasser ab. Anstatt Wasser könnt Ihr auch Rotwein nehmen. Lasst die Suppe nun noch ca. 5 min bei geschlossenen Deckel köcheln und schmeckt dann die deftige Paprikasuppe ab. Ihr könnt je nach eurem individuellen Geschmack mit Chili, Pfeffer, Salz oder Paprikapulver das Gericht abschmecken.

Zum Servieren gebt Ihr auf jeden Teller noch einen Esslöffel Quark, ein paar der heißen Hackbällchen und ein paar frische Kräuter. Und fertig ist die deftige Paprikasuppe.

Ich wünsche Euch viel Freude mit dem Rezept und lasst Euch die deftige Paprikasuppe gut schmecken! 

 

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Mini Baguettes ~ ein Kurztripp nach Frankreich

Mini Baguettes sind knusprige und goldbraune Brötchen zum Frühstück, zur Brotzeit oder als Beilage zu Suppen und Eintöpfen. Die Mini Baguettes sind schnell und leicht gemacht, sollten jedoch ca. 12 Stunden ruhen, dann gehen sie im Backofen wunderbar auf und bilden diese klassischen, kleinen Risse in der goldbraunen Kruste.

Sie sind klein im Format, jedoch sehr groß im Geschmack. Die Mini Baguettes sind kleine Brötchen, angelehnt an das originale französische Baguette. Für mich sind sie einfach die ideale Ergänzung zum Buffet, sowie auch für Suppen und Eintöpfe und im Sommer sollten sie bei keiner Grillparty fehlen. Aus feinstem Weizenmehl, etwas Dinkelmehl, Wasser und Hefe wird der Teig geknetet. Das Wichtigste ist jedoch ein halber Tag Ruhe und Zeit zum Gären – dann werden Euch meine Mini Baguettes begeistern.

Zutaten Mini Baguettes: 

Ergibt 9 kleine Mini Baguettes

* 700g Weizenmehl Typ 405

* 300g Dinkelmehl Typ 1050

* 1 TL Zucker 

* 2 (gehäufte) TL Salz 

* 2 EL Olivenöl

* 550ml lauwarmes Wasser

* 2 x 7g Aktiv-Trockenhefe (oder hfrische Hefe) 

* 3EL Wasser, 1/2 TL Salz und 1 EL Olivenöl zum Einfetten 

 

Zubereitung Mini Baguettes:

Zunächst siebt ihr die zwei Mehlsorten in eine große Schüssel. Anschließend kommen die Hefe, der Zucker und das Salz hinzu. Verteilt alles gut miteinander. Anschließend könnt ihr das Olivenöl gemeinsam mit dem lauwarmen Wasser zu dem Mehl hinzu geben und alles gut durchkneten.

Falls ihr eine Küchenmaschine verwendet, dann lasst den Teig ca. 5min bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Wenn der Teig eine feste Konsistenz hat, dann bestreut den Teig mit ein wenig Mehl, bedeckt die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch und lasst den Teig ca. 12 Stunden gären.

Nach den 12 Stunden Ruhezeit, kann der Teig weiter verarbeitet werden. Nehmt ihn aus der Schüssel und teilt ihn in 9 gleich große Stücke.

Diese kleinen Teiglinge zieht ihr zunächst in eine längliche Form und nehmt dann in jede Hand ein Ende und dreht sie, wie eine Kordel. Und fertig sind die kleinen Mini Baguettes. So verfahrt ihr mit allen weiteren Teiglingen und legt diese auf ein mit einem Backpapier bedeckten Gitterrost.

Die kleinen Mini Baguettes sollten jetzt noch ca. 30min an einem warmen Ort gehen. Bevor sie in den auf 240°C vorgeheizten Backofen geschoben werden können, solltet ihr sie noch mit der Salz-Wasser-Öl-Mischung einpinseln. Diese ist für eine golden-knackige Kruste da.

Erhitzt jetzt noch Wasser in einem Waserkocher und schiebt ein Backblech mit dem erhitzten Wasser in die unterste Ofenschiene, bevor ihr die Teiglinge in den Ofen schiebt. Durch den entstehenden heißen Wasserdampf entsteht eine schöne Kruste.

Die Mini Baguettes sollten nun ca. 18min backen, bis sie knusprig und goldbraun sind. Daraufhin könnt ihr die Mini Baguettes auf einem Backrost abkühlen lassen und ihr solltet sie unbedingt noch am selben Tag verzehren. Sie sind einfach so lecker!

Lasst Euch die knusprigen Brötchen gut schmecken! 

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Roggenbrot mit Rübensirup

Das Roggenbrot mit  Rübensirup ist angelehnt an das typisch russische Borodinoer Brot. Jedoch unterscheidet sich die Herstellungsweise. Geschmacklich ähnelt es dem russischen Brot, da in dem Roggenbrot mit Rübensirup sowohl die Süße als auch die würzigen Geschmackskomponenten von Koriander und Roggenmehl zusammen kommen.

Besonders gut schmeckt das frische Brot mit geräuchertem Lachs, süßem Aufstrich oder auch mit Käse oder anderem deftigen Belag. Natürlich nur dann, wenn  man die Kombination deftig-süß gerne mag. 

 

Zubereitung Roggenbrot mit Rübensirup: 

* 450g Roggenmehl 

* 450g Weizenmehl

* 1 Würfel Hefe 

* 25g Puderzucker

* 2 EL Rübensirup

* 2 TL Salz 

* 300ml lauwarmes Wasser

* 200ml Malzbier 

* 1 EL Apfelessig

* 1 TL gemahlener Koriander 

 

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe in dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Malzbier und dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben, das Salz unterheben und den gemahlenen Koriander unterarbeiten.

Wenn nun die Hefe Blasen geschlagen hat, kann der Rübensirup und der Apfelessig mit in die Flüssigkeit. Verrührt alles kräftig.

Nun kann die Flüssigkeit mit der Mehlmischung verarbeitet werden. Entweder lasst ihr alles in der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit mit dem Teighacken ca. 10 Minuten kneten oder ihr müsst von Hand so lange kneten, bis ein fester und homogener Teig entsteht.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 50°C noch 30min gehen lassen. Wenn die Zeit vorbei ist und der Laib aufgegangen ist, könnt ihr ihn noch einmal mit einer Wasser-Malzbier-Mischung bestreichen und etwas Mehl über den Laib streuen.

Anschließend wird das Roggenbrot mit Rübensirup noch 30 Minuten bei 240°C gebacken. Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

Lasst Euch das Roggenbrot mit Rübensirup gut schmecken! 

 

 

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Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat [enthält Werbung]

Pinienkerne. Da kommen bei mir direkt Erinnerungen auf an meinen ersten Italienurlaub. Ich war vermutlich vier oder fünf, ich ging auf alle Fälle noch in den Kindergarten. Denn die Reise nach Italien war für mich eines der großen Themen nach den Sommerferien im Kindergarten. Schattige Pinienwälder auf dem Weg ans Meer, der Duft nach warmer Sommerluft, das salzige Meer in der Nase und das beständige Rascheln der Kiefernadeln bei jedem Schritt sind für mich ebenso mit Italien verbunden wie die Erinnerungen an Venedig. Die engen Gassen, hohen Häuser und imposanten Brücken.

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Doch am spannendsten fand ich ganz klar einen Besuch in einer Glasbläserei. Ich stand dort in sängender Hitze in einer engen Werkstatt, an der Hand meiner Mutter, konnte gerade so über den Tisch sehen und sah einen älteren Italiener mit einem langen Rohr in den Händen, an dessen Ende ein blau-grünes Glasgebilde entstand. Erst ganz klein, dann immer größer. Während dessen wurde der Blasebalg bedient. Das Feuer in der Werkstatt loderte immer mehr und ich wusste nicht, ob es in der Werkstatt oder draußen in der Mittagshitze heißer war. Doch dieses Erlebnis fesselte mich. Am Ende war es eine wunderschöne Vase.

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Ebenso beeindruckend wie die Landschaft und die Glasbläserei war für mich damals schon der andere Lebensrhythmus in Italien. Lange, warme Nächte. Viel Gelassenheit und Geselligkeit. Ausgedehnte Spaziergänge und für mich viele neue Speisen. Natürlich kannte ich Spaghetti Bolognese und Pizza bereits. Doch die italienische Küche hielt für mich viele neue Geschmacksrichtungen bereit. Die natürlichen Zutaten, der Genuss und die Leidenschaft die in Italien mit dem Kochen und dem Essen einher gehen, waren für mich sehr beeindruckend. Gemüse, Fisch, Fleisch und Kräuter waren stets frisch und schonend zubereitet. Als ob allein der Geschmack der frischen Zutaten schon ein neues Gericht zaubert.

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Dieses Lebens- und Geselligkeitsgefühl ist wie eine kulinarische Reise. Das Schöne ist, dass wir selbst zu Hause uns diese schönen Momente mit lieben Menschen schaffen können. Auch jetzt im Herbst. Denn die italienische Küche ist nicht nur eine Sommerküche, die Saisonalität zeichnet sie genau so aus wie die einfache Zubereitungsweise.

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Wenn ich liebe Freunde zu mir einlade, dann muss das Essen nicht fertig auf dem Tisch bereit stehen. Ich muss nicht den Tisch eingedeckt haben und dann höflich und gut gelaunt zu Tisch bitten. Ganz im Gegenteil. Wir bereiten gerne zusammen die Speisen zu. Der eine schnibbelt, die andere putzt das Gemüse. Wir lachen und quatschen über unseren Tag, die vergangene Woche und was als nächstes im Leben der einzelnen ansteht. Manchmal kommen Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse und wir genießen die Zeit zusammen in der Küche. Nicht nur beim Zubereiten, sondern auch beim Essen.

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Natürlich ist an solchen Abenden der Genuss und der Geschmack genau so wichtig wie die Geselligkeit. Und wenn das Essen auch im Handumdrehen fertig ist, freuen sich alle umso mehr.

Eines dieser saisonalen Herbstgerichte, die einen Hauch von Italien mit zu uns in die Küche bringen, ist mein heutiges Gericht: Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat. Für das Gericht habe ich die neuen Tortellini Ricotta e Spinaci mit Pinienkernen von Hilcona getestet.

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Das spannende dabei ist, dass das Gericht gedampft wurde, das heißt, dass es eine schonende und geschmacksintensive Zubereitungsweise ist.

„Die neue Pasta Classica kann man jetzt einfach gemeinsam mit anderen Zutaten für ein herzhaftes Pasta-Gericht in einer einzigen Pfanne zubereiten. Dafür braucht ihr nur ein halbes Glas Wasser, ein Schlückchen Olivenöl, eine Prise Salz. Darin lasst ihr die Pasta 2-3 Minuten garen, bis das Wasser verdampft ist. Eure Lieblingszutaten kommen, je nach Rezept, davor oder danach dazu und zack! habt ihr die perfekte Pasta auf dem Tisch! Natürlich könnt ihr die Pasta auch wie gewohnt zubereiten. Aber ausprobieren lohnt sich!“

Hilcona stellt auf der Homepage das Dampfen als neue und schonende Zubereitungsweise vor.  Da dachte ich mir, das muss ich auch gleich mal testen und Euch davon berichten. Es ist im Handumdrehen fertig und schmeckt einfach wunderbar. Die Assoziation Italien im Herbst – ein Ausflug ans Meer mit den letzten herbstlichen Sonnenstrahlen kommt auf alle Fälle.

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Für mich sind Pinienkerne und Ricotta einach geschmacklich Italien. Daher habe ich mich für dieses Gericht für die Tortellini Ricotta e Spinaci mit Pinienkernen entschieden. Mit dem Spinat passt die Pasta Classica von Hilcona wunderbar zu meinen herbstlichen Zutaten. Der Kürbis, die Kräuterseitlinge und der frische Spinat ergänzen sich so gegenseitig und bleiben durch das Dampfen intensiv im Geschmack. Ebenso kommt die zart-nussige Note der Pinienkerne wunderbar zur Geltung. Falls Ihr Interesse an den weiteren neuen Tortellini-Produkten von Hilcona habt, dann schaut Sie Euch in Ruhe hier an.

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So, nun kommen wir dann endlich mal zu meinem Rezept Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat.

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Zubereitung Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat:

Portion für zwei Personen.

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

*1 Beutel Hilcona Tortellini Ricotta e Spinaci mit Pinienkernen

*ein halbes Glas Wasser

*ein Schälchen Kürbis in Stückchen geschnitten

*eine Handvoll bunte Cherrytomaten

*eine Hand voll braune Champignons

*zwei Händevoll Babyspinat

*etwas gehackte Pistazienkerne

*Mit einer Prise Salz, Pfeffer und dem Abrieb einer halben Zitrone abschmecken

*zwei Kräuterseitlinge

*ein Schlückchen Olivenöl

*Chili nach eigenem Schärfeempfinden

*Thymian und Basilikum als frische Kräuter

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Zunächst solltet Ihr die Zutaten vorbereiten. Die Tomaten, Champignons, Kürbis, Kräuterseitlinge und den Babyspinat putzen und in die gewünschte Form schneiden.

 

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Bevor es mit dem Dampfen der Pasta los geht, müsst ihr eine Pfanne für die Kräuterseitlinge erhitzen, da diese in etwa gleich lang wie die Pasta brauchen. Also gebt das Olivenöl in die Pfanne, legt die Kräuterseitlinge in die erhitzte Pfanne, gebt die Zitronenzesten, den Chili und den frischen Thymian hinzu und bratet die Pilze von beiden Seiten an, bis sie die gewünschte Farbe und Bissfestigkeit haben.

 

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Gleichzeitig könnt ihr die Pfanne zum Dampfen erhitzen. Wenn die Pfanne heiß ist, können die Tortellini in die Pfanne mit dem halben Glas Wasser.

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Gebt als erstes die Kürbisstücke, dann kurz danach die Pilze, Tomaten und zuletzt den Spinat hinzu. Die Reihenfolge ist wichtig, da die Zutaten unterschiedliche Garzeiten haben.

 

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Nach ca. 2-3 Minuten ist die Pasta auch schon fertig. Wenn das ganze Wasser verdampft ist könnt ihr mit Salz, Pfeffer und frischem Basilikum nachwürzen und schon kann die gedampfte Pasta zusammen mit den Kräuterseitlingen serviert werden. Streut noch ein paar gehackte Pistazienkerne darüber und schon ist ein leckeres Gericht auf dem Tisch.

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Ich hoffe, dass ich Euch mit dem Rezept eine leckere und schonende Zubereitungsweise für saisonale Pasta vorstellen konnte. Lasst Euch die Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat gut schmecken!

 

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Wenn Ihr die neue Pasta Classica auch testen und auch einmal die Pasta dampfen wollt, dann bewerbt Euch vom 19. Oktober 2016 bis zum 1.November 2016. Denn bei der Produkttester Challenge der Freundin könnt Ihr einer von 500 Testern sein. Näheres erfahrt ihr genau hier

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Tomatenfladen mit Roggenmehl

Heute Morgen wurde mir das erste mal in diesem Herbst so richtig klar, dass nun Herbst ist. Wenn ich meinen Kaffee morgens um 06:00 Uhr in Händen halte und es draußen richtig dunkel ist, man denken könnte, es sei mitten in der Nacht, dann rückt die dunkle Jahreszeit näher. 

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Vor einigen Tagen habe ich, wie das nunmal im Herbst auch so üblich ist, meine letzten Tomaten geerntet. Viele, sehr viele waren noch nicht ganz reif und reifen nun in einem Karton mit Zeitungspapier und zwei Äpfeln in Ruhe nach. Doch ich habe nun immer noch eine richtige Tomatenschwemme -irgendwie werden die Tomaten alle gleichzeitig reif. Gefühlt zumindest. Daher werde ich Euch heute ein leckeres, schnelles und abwechslungsreiches Tomatenrezept vorstellen. Klar, ein Tomatenfladen mit Roggenmehl hört sich sehr nach einer Pizza ohne weiteren Belag an, doch in der Reduktion steckt manchmal auch die Konzentration auf die Geschmäcker und die einzelnen Essenskomponenten kommen deutlicher zum Vorschein. 

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Der herzhafte Geschmack des Roggenmehls bietet meiner Meinung nach eine gute Basis für die Tomaten. Ein rustikales, schnelles und leckeres Gericht. Besonders jetzt im Herbst, wenn es viele übrig gebliebene Tomaten aus den Sommermonaten gibt. Ich bin mir sicher, dass ich unter Euch auch einige Tomatenfans habe. Außerdem muss ich ja gestehen, dass ich die Vielfalt an Geschmacksnuancen bei den Tomaten besonders liebe. sie sind nicht alle einfach nur süß, fleischig und saftig im Geschmack. Manche sind herzhafter, intensiver im Aroma oder auch milder. Wieder andere, wie die länglichen Tomaten, eignen sich perfekt für Saucen und zum Einkochen. Ach, ich könnte noch so viel zu Tomaten schreiben, doch das hebe ich mir einfach für meinen nächsten Tomaten-Beitrag auf. Denn heute geht es um meinen Tomatenfladen mit Roggenmehl. 

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Zubereitung Roggenteig für den Fladen: 

* 500g Roggenvollkornmehl

* 1 Hand voll getrocknete Tomaten

* 1 Knoblauchzehe

* 1 rote Chili

* 300ml Wasser

* 1 Würfel frische Hefe

* 1 Priese Salz

* 1 Priese Zucker

* 1 EL Olivenöl

 

150ml des lauwarmen Wassers mit der Hefe und dem Zucker ein paar Minuten quellen lassen. Das restliche Wasser wird mit dem Öl und dem Salz vermischt. Während die Hefe arbeitet können die getrockneten Tomaten, der Chili und die Knoblauchzehe klein geschnitten und mit dem Mehl vermischt werden. Wenn das Hefewasser Blasen schlägt, können die Wasser-Mischungen mit den restlichen Zutaten des Teiges verarbeitet werden. Knetet so lange, bis sich ein schöner Teig ergibt. Falls er Euch zu flüssig sein sollte, könnt ihr mit etwas Roggenvollkornmehl nacharbeiten. Vergesst jedoch nicht, dass Vollkornmehl im Allgemeinen sehr „durstig“ und „eigenwillig“ ist.

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Der Teig kann nun an einem Warmen Ort mit einem Tuch abgedeckt 10-15 Minuten gehen. (Da die Fladen schön dünn sein sollen, muss der Hefeteig nicht so lange gehen wie sonst üblich und das Rezept ist so auch deutlich schneller auf dem Tisch.)

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Teilt den Teig danach in 6 bis 8 gleich große Teigteile und rollt diese schön dünn aus. Heizt in der Zwischenzeit den Backofen auf 220°C Umluft vor. Belegt die Gitterbleche mit Backpapier und nun können die Teigfladen auf das Backpapier gelegt werden.

 

Weiterverarbeitung:

* Sauce Hollondaise

* Italienische Kräuter

* Salz und Pfeffer

* Tomaten

* Frisches Basilikum

* Etwas Käse zum Bestreuen 

Bestreicht nun die Roggenvollkornfladen mit der Sauce Hollondaise und würzt diese nach eurem eigenen Geschmack mit italienischen Kräutern noch etwas nach. Anschließend können die Tomaten in Scheiben geschnitten werden und auf den Fladen verteilt werden. Würzt die Tomaten noch mit Salz und Pfeffer nach Belieben. Streut nun auch noch ein wenig Käse über die Tomatenfladen.

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Die Tomatenfladen mit Roggenmehl wandern nun für 14-18min in den vorgeheizten Backofen. Die Backzeit kann je nach Teigdicke etwas variieren.

 

Wenn ihr die Tomatenfladen mit Roggenmehl frisch und heiß serviert, könnt ihr noch ein paar frische Basilikumblätter darüber streuen. Und fertig ist ein schnelles und leckeres Rezept.

Lasst Euch die Tomatenfladen mit Roggenmehl gut schmecken! 

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Kokosmilch nach Svenja Biermann [enthält Werbung]

Kennt ihr Paleo? Ich muss gestehen, dass ich zwar schon viele unterschiedliche Positionen zu Paleo, also der Ernährungsform, gelesen und gehört habe, mir bisher jedoch noch keine eigene Meinung dazu gebildet habe. In den letzten Jahren entwickelt sich in unserer Gesellschaft ja ein deutlicher Trend zur bewussten Ernährung. Was jedoch gesund, ausgewogen, bewusst oder auch sinnvoll ist – darüber scheiden sich die Geister. Um die einzelnen Ernährungs- und Kochformen einschätzen zu können und sich ein eigenes, begründetes Urteil bilden zu können, ist meiner Meinung nach die Auseinandersetzung mit der Thematik unumgänglich. 

Ihr fragt Euch sicherlich: Warum beginnt ein Blogbeitrag mit dem Titel Kokosmilch nach Svenja Biermann mit grundsätzlichen Ernährungsfragen? Warum kommt Mimi auf einmal mit Paleo um die Ecke? 

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Meine Antwort ist einfacher als gedacht: Ich habe hier ein wunderbares Kochbuch vor mir liegen, dass ich zur Rezension von books4success zugesandt bekommen habe. Somit möchte ich Euch natürlich gerne ein Rezept vorstellen und mir die Paleo-Ernährung etwas näher ansehen. 

Ist ja auch wirklich ein sehr spannender Bereich. Schließlich fragt man sich bei jeder Zubereitung der Nahrung doch insgeheim, ob dies so sinnvoll, richtig, lecker und gesund ist. 

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Was ist Paleo? 

Ihr kennt Paleo sicherlich auch als Steinzeiternährung. Hierbei wird davon ausgegangen, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung sinnvollerweise an unserer ursprünglichen Ernährungsform, der in der Altsteinzeit, orientiert sein sollte. „Paleo ist ein Ernährungs- und Lebensstil, der sich an dem Verhalten der Jäger und Sammler aus der Steinzeit orientiert. […] Der Hauptbestandteil der Nahrung war Gemüse, Wurzeln, Obst, Nüsse, Samen, Eier, Fleisch und Fisch. Die Ernährung setzt sich zu 40 bis 50 Prozent aus hochwertigen Fetten zusammen, zu 30 Prozent aus hochwertigem Eiweiß und zu 20 bis 30 Prozent aus Kohlenhydraten“(Biermann, Svenja. Paleo to go for business. 2016, S. 11).

Paleo ist jedoch weiter gefasst als nur die Ernährung. Der Lebensstil fließt hier ebenso mit ein. Viel Bewegung, Gesellschaft, Verbundenheit mit der Natur, den Jahreszeiten und den Witterungsbedingungen fließen ebenso in den Alltag mit ein wie die bewusste Auswahl an Lebensmitteln und die Zubereitungsform. Dies ist insbesondere in unserem Büroalltag schwierig, so Svenja Biermann in ihrem Buch Paleo to go for Busness. „Wir leben heute in einer Überflussgesellschaft. Unser Lebensstil ist geprägt von der zunehmenden Digitalisierung und stetigem Wachstum. Gegessen wird oft nur nebenbei und meistens industriell verarbeitete Nahrungsmittel mit einer hohen Energiedichte, die viel Weizenmehl, raffinierten Zucker, qualitativ schlechte Fette, künstliche Aromen, Glutamat, Fruktosesirup und viel Salz enthalten“(Biermann, Svenja. Paleo to go for business. 2016, S. 12).

Das sehr gut strukturierte Buch Paleo to go for Business hat eine klare Zielsetzung. Dies formuliert Svenja Biermann bereits eingangs: „Mein Buch „Paleo to go for Business“ soll helfen, die Paleo-Ernährung einfach in den Berufsalltag zu integrieren“(Biermann, Svenja. Paleo to go for business. 2016, S. 13).
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Paleo to go for Business: 

Nun zum Buch. Das Buch Paleo to go for Business ist sehr strukturiert aufgebaut und es erleichtert Neulingen in der Paleo-Ernährung den Einstieg und einen Einblick in die Ernährungsform, da Svenja Biermann zunächst auf die Grundlagen der Paleo-Ernährung und Lebensweise eingeht. So klärt sie, was Paleo ist, erläutert den Lebensstil der steinzeitlichen Jäger und Sammler und setzt dies in Bezug um Lebensstil der heutigen Städter und Büromenschen. Daraufhin geht sie auf paleokonforme und nicht paleokonforme Lebensmittel ein. Insbesondere Milchprodukte sind nicht paleokonforme Lebensmittel. Hier wird auf Alternativen zur Kuhmilch hingewiesen. Ebenso stehen Getreideprodukte und Hülsenfrüchte nach der Paleo-Ernährungsliste nicht auf dem Speiseplan. Bevor es in dem Buch zur Rezeptesammlung geht, gibt Svenja Biermann noch Tipps und Tricks für die Umsetzung des Paleo-Lifestyles im Berufsalltag.

Svenja Biermann ist ehemalige Personalberaterin und jetzt als freiberufliche Karriere-, Food- und Mentalcoach tätig. Sie konzentriert sich in ihrer Arbeit auf die Entwicklung von schnellen und einfachen Rezepten für den Paleo-Lebensstil im Berufsleben und hat einen spannenden Blog für diesen Bereich. Schaut doch einfach mal bei ihr vorbei: http://www.meinpaleo.de/.

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Da Milchprodukte in der Paleo-Ernährung nicht auf dem Speiseplan stehen, muss man auf Alternativen zurück greifen. Eine dieser Alternativen ist die Kokosmilch. diese gibt es nicht nur im Supermarkt zu kaufen, sondern sie kann auch zu Hause selbst hergestellt werden. Da die Kokosmilch in vielen Rezepten als Grundlage dient, möchte ich Euch dieses Rezept gerne vorstellen. Zudem hat die Kokosmilch noch weitere Vorteile. Zum Beispiel für Kuhmilch-Allergiker stellt sie eine echte Alternative in der Ernährung dar. Oder wenn ihr Asiatische Speisen kochen möchtet, ist es immer wieder gut auf Kokosmilch zurück greifen zu können. Ihr seht, diese Basics und Anregungen aus diesem Buch sind nicht nur für die Paleo-Ernährung geeignet. Es ist vielmehr eine Möglichkeit sich abwechslungsreich zu Ernähren.

Doch nun zurück zu meinem heutigen Rezept, der selbst gemachten Kokosmilch.

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Zubereitung: 

* 450ml geflitertes Wasser 

* 150gr Kokosraspel 

 

  1. Das gefilterte Wasser in einen Topf füllen und aufkochen lassen.
  2. Die Kokosraspel in einen hohen Rührbecher füllen. Das kochende Wasser hineingießen und die Raspel darin circa 10 bis 12 Minuten quellen lassen.
  3. Die Flüssigkeit mit dem Stabmixer circa 4 bis 5 Minuten pürieren.
  4. Zum Schluss die Kokosmilch durch ein feines Sieb abgießen.

 

Tipp: Kokosmilch in eine Flasche abfüllen und im Kühlschrank kalt stellen. So bleibt sie circa 1 Woche haltbar. Bei kalter Kokosmilch setzt sich die Fettschicht oben ab – vor dem Verzehr daher die Flasche gut durchschütteln oder noch einmal mit dem Stabmixer kurz pürieren.

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Lasst Euch die Kokosmilch gut schmecken! Ich bin auf alle Fälle begeistert und werde mir in Zukunft häufiger mal ein, zwei oder drei Rezepte aus dem Kochbuch vornehmen. Zudem ist die Kokosmilch wirklich eine sehr leckere Ergänzung in der täglichen Ernährung. 

Paleo to go for Business ist im books4success-Verlag als Taschenbuch erschienen und kostet EUR 14,99. An dieser Stelle vielen Dank an den Verlag und an die Quadriga Communication GmbH für das Rezensions-Exemplar!

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Verlosung: 

Ich  kann Euch voller Freude verkünden, dass ich zwei Exemplare der Bücher „Paleo to go for Business“ von Svenja Biermann unter Euch verlosen darf.

Was müsst ihr tun, um an dieser Verlosung teilzunehmen? VERRATET MIR IM KOMMENTAR BEI FACEBOOK ODER HIER AUF DEM BLOG DOCH EINFACH, WAS EUCH AN PALEO BESONDERS INTERESSIERT.

 

TEILNAHMEBEDINGUNGEN

Teilnehmen könnt Ihr, wenn ihr aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz und über 18 seid. Teilnahmeschluss ist der 01.11.2016 (24 Uhr). Die Gewinner werden ausgelost und per Mail kontaktiert (dazu gebt bitte eure E-Mailadresse mit an oder lasst sie mir über webmaster@mimisfoodblog.de zukommen). Die Gewinne können nicht in bar ausgezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Meldet sich der Gewinner nicht innerhalb von 10 Tagen nach Benachrichtigung, behalte ich mir vor, erneut auszulosen. Ich werde die Bücher persönlich an die Gewinner versenden 🙂

Ich würde mich freuen, wenn ihr den Beitrag auf den Social-Media-Kanälen teilt. Das ist aber kein Muss.

 

Viele liebe Grüße, eure Mimi <3

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Salami-Pizza

Hier nun mein neuestes Pizza-Rezept. Eine luftig, leichter Boden. Knusprig und so leicht, dass er richtig aufgegangen ist. Beim Essen kam direkt Urlaubsfeeling auf, mit italienischem Mehl Typ 00. Lecker und empfehlenswert. Die Salami-Pizza ist einfach ein Klassiker und für mich als Pizza-Fan ein wahrer Genuss. Doch nun genug geschnackt, jetzt geht es ohne Umschweife direkt ans Rezept!

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Die Zutaten reichen für 3-5 dünn ausgerollte Pizzen. Hängt natürlich davon ab, wie dick ihr den Teig macht und wie viel Belag auf die jeweiligen Pizzen kommt. 

Ich habe durch Erfahrung gelernt: Bei Pizza ist weniger Belag meist mehr Geschmack!

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Zubereitung Teig:

* 500g Pizzamehl Typ 00

* 250ml lauwarmes Wasser

* 13g Meersalz

* 10g frische Hefe

* 1 TL Rapsöl

* 2 TL Sonnenblumenöl

Hefe in lauwarmen Wasser auflösen. Pizzamehl den Ölen und Salz vermengen. Die aufgelöste Hefe dazugeben und 10 Min quellen lassen. Anschließend sollte der Teig 15 Min geknetet werden, entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine. Ich nehme die Küchenmaschine, weil der Teig dann gleichmäßiger wird. Falls ihr von Hand knetet hier noch ein kleiner Tipp: Einweghandschuhe verhindern, dass der ganze Teig an euren Fingern kleben bleibt.

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Den Teig mindestens 8 h, besser 24 h in den Kühlschrank geben. Danach zu faustgroßen Kugeln (ca. 200 g) schleifen und mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt ca. 90 Min bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann ausformen und belegen.

Wenn man den Teig einen Tag vorher oder morgens, bevor man zur Arbeit geht, vorbereitet, ist es kein großer Mehraufwand. Planung ist bei einem guten Teig alles._DSC9016

 

Zubereitung Soße:

* 250g passierte Tomaten 

* Meersalz, grobkörnig

* Pfeffer, geschrotet

* frische Kräuter: Basilikum, Oregano, Rosmarin

* Olivenöl, kalt gepresst

* 1 Zehe Knoblauch, zerdrückt

* 2 ELTomatenmark

* 1/4 TL Zucker

* eine fein gehackte Zwiebel

Für die Pizzasauce die Zwiebel in heißem Öl glasig werden lassen. Die Tomaten, passierte, dazu geben und aufkochen lassen. Die restlichen Zutaten dazu geben und für ca. 15-20 min leicht köcheln lassen. Nun solltet ihr auch den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.

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Zubereitugn Belag a la Mimi:
Salami dünn geschnitten

Mozzarella

* Bergkäse 

* ein Klecks Sauce-Hollondaise

Der dünn ausgerollte Pizzaboden kommt nun am besten auf ein Pizzablech (mit Löchern im Boden). Es kommt ein wenig von der Pizza-Soße drauf. Nicht zu viel, sonst wird der Teig matschig. Ich hatte ca. 1,5 bis 2 Esslöffel genommen und diese gut verteilt. Nun kommt noch ein Klecks Sauce-Hollondaise dazu und die Pizza wird mit den restlichen Zutaten schön belegt. Legt den Mozarella nicht oben auf die Zutaten, sondern eher unter die Zutaten oder mit ihnen gemeinsam auf die Pizza, so verteilt sich alles besser.

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Wenn der Backofen 220°C erreicht hat, kann die Pizza auf einem Gitterrost in den vorgeheizten Backofen. Da der Boden sehr dünn ist, braucht die Pizza auch nicht lange. Nach 10-15min ist sie auch schon fertig.

Lasst Euch die Salami-Pizza schmecken!

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Vollkorn-Dinkel-Seelen

Mhmm…. Wie das duftet, frische Seelen direkt aus dem Backofen. Dazu ein wenig Butter – mehr ist nicht nötig! Ich hatte mal wieder Lust auf Vollkorn-Dinkel-Seelen <3

Dieses Rezept Seelen ist eine schwäbische Brotspezialität mit langer Tradition, welche wie die schwäbische Laugenbrezel, Hefezopf, Flachswickel etc. zu den so genannten Gebildbroten gehört und ursprünglich nur in Schwaben bekannt und verbreitet waren.
Die Rezepte dieser Brotarten wurden durch die jeweilige Formgebung, die Symbolik und das Aussehen des Gebäcks über Hunderte von Jahren unverändert weiter gegeben.
Die Seelen wurden früher an die Armen am Feiertag „Allerseelen“ verteilt. Daher kommt auch der Name „Seelen“.
Heute gibt es in jeder guten schwäbischen Bäckerei jeden Tag frisch gebackene Dinkel-Seelen zu kaufen.
Dinkel-Seelen sind, vor allem im Raum Stuttgart bis zum Bodensee, auch als Briegl oder Briegel bekannt, was auf Hochdeutsch soviel wie Stock oder Stecken heißt. Nur sind Briegl in der Form etwas kürzer und breiter. Echt schwäbische Seelen werden aus Dinkelmehl gebacken.

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Zubereitung (4 Seelen):

* 600 g Dinkelvollkornmehl Type 630

* 2 Würfel frische Hefe

* 1 TL Zucker

* 3 – 4 EL lauwarmes Wasser

* 1 gehäufter TL Salz (15 g)

* 300 – 400ml lauwarmes Wasser

Zum Bestreuen:

* Kümmelsamen und grobes Salz

Zubereitung:
Für die Zubereitung der Seelen zuerst die Hefe zusammen mit 1 TL Zucker und ein paar El lauwarmen Wasser, in einer Tasse verrühren. Eine Spur Mehl darüber streuen und etwa 10 Minuten in der warmen Küche stehen lassen.
Dinkelmehl in eine große Backschüssel geben.
Mit der Hand eine tiefe Mulde in das Mehl eindrücken.
Ringsum das Salz zum Mehl hinzu geben.
In die Mehlvertiefung die vor gegärte Hefe einfüllen.
Mit Hilfe des elektrischen Handmixers, mit den Knethaken, zusammen mit 300 -400ml lauwarmen Wasser, von der Mitte aus beginnend, alles zu einem weichen Brotteig zusammen kneten.
Zuletzt eventuell etwas Mehl hinzu geben. Da ich Vollkornmehl verwendet habe, ist meist etwas mehr Wasser nötig.

Brotteig aus Dinkelmehl ist etwas klebriger, was aber dazu gehört.

Den Brotteig mit einem Küchentuch abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
Anschließend den Teig zunächst in der Backschüssel, wiederum mit immer wieder etwas zusätzlichem Dinkelmehl kräftig durchkneten.
Den Teig auf die mit Mehl ausgestreute Tischplatte geben und in etwa 4 gleichschwere Teile teilen.
Jedes einzelne Teigstück auf der Tischplatte nochmals durchkneten, dabei eine dicke Rolle aus Teig formen.
Anschließend das Teigstück am oberen Ende fassen, dadurch zieht sich der Teig zu einer langen dünneren Rolle, in die Form einer Seele von selbst aus.

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Jede Seele sollte im rohen Zustand etwa 30 cm lang und 5 – 6 cm breit sein.

Die Seelen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals für etwa 20 Minuten, zum Aufgehen des Brotteiges, in der warmen Küche, ohne Abdeckung stehen lassen.
Den Backofen auf 175 ° C vorheizen, dabei zuvor eine feuerfeste Schüssel mit kaltem Wasser auf den Boden der Backröhre stellen.
Kurz vor dem Backen, die Seelen mit lauwarmem Wasser einstreichen und mit Kümmel oder grobem Salz bestreuen.
Das Backblech mit den aufgegangenen Seelen in die Mitte der Backröhre einschieben und
bei 175 ° C, mit Ober/Unterhitze, 45 Minuten backen. Falls ihr die Seelen auf zwei Backbleche verteilt, benötigt das untere Backblech ein wenig länger.

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Lasst Euch die Vollkorn-Dinkel-Seelen gut schmecken!
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American Pulled Pork Pizza

Der Pizzateig ist ja so eine Art Glaubensfrage. Entweder typisch italienisch, dünn, hauchdünn mit Luftblasen und knusprig lecker. Oder eben auf amerikanische Art – ein dicker, fluffiger Hefeteigboden, der gerne vom Belag durchtränkt wird. 

Prinzipiell gehöre ich eigentlich zu der Italienischen-Pizza-Teig-Fraktion. Wie sieht es denn da bei Euch aus? Ich liebe den knusprigen Boden, hauchdünn und zart – dazu leckere Zutaten und fertig ist der Pizzatraum. Ja – ich weiß,  heute heißt mein Rezept American Pulled Pork Pizza – folglich gibt es einen amerikanischen Pizzateig. Irgendwie konnte ich mich auch nicht damit anfreunden, dass Pulled Pork auf einen italienischen Pizzaboden kommt. Für mein Gefühl passte es einfach nicht. 

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Daher hatte ich mich schweren Herzens dazu durch gerungen einen dicken, Hefeteigboden zu machen. Und es war in der Kombination mit Pulled Pork, der BBQ-Sauce und dem Käse einfach ein Traum. Es war die richtige Entscheidung. Manchmal muss man sich auch mal durchringen und was neues testen. 

Doch wie komme ich eigentlich dazu ein Gericht – Pulled Pork – das so oder so schon Tage in der Vorbereitung und Stunden in der Zubereitung benötigt, auf eine Pizza zu werfen? 

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Ganz einfach: Ich hatte vor einiger Zeit Besuch – ein Helfer-Essen unserer Renovierung – und ich hatte für unseren eifrigen Renovierungshelfer Pulled Pork gemacht. Doch irgendwie meinte ich es vermutlich mit der Fleischmenge zu gut (ich dachte mir besser zu viel als zu wenig) und es blieb etwas Pulled Pork überig. Dieses habe ich dann eingefroren und letzte Woche aus dem Kühlschrank geholt. Doch was macht man leckeres mit Pulled Pork Resten? Auf den Klassiker im Bun hatte ich irgendwie keine Lust, die Variante mit Reis überzeugte mich auch nicht wirklich und so kam mir die leckere Idee einer American Pulled Pork Pizza. Sehr zu empfehlen wenn ihr mal Reste haben solltet. Jedoch auch sehr aufwändig, wenn ihr euer Pulled Pork extra frisch macht – doch unglaublich lecker! 

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Ich stelle Euch hier mal den Link zu meinem Pulled Pork – Rezept rein, damit ihr es Euch mal in Ruhe durchlesen könnt. Denn das gesamte Rezept jetzt noch einmal der American Pulled Pork Pizza vorweg zu stellen, halte ich für etwas viel und umfangreich. 

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Zubereitung American Pizzateig: 

* 500g Mehl

* 250ml lauwarmes Wasser

* 13g Meersalz

* 1 Würfel frische Hefe

* 1 TL Rapsöl

* 2 TL Sonnenblumenöl


Hefe in lauwarmen Wasser auflösen. Pizzamehl mit den Ölen und dem Salz vermengen. Die aufgelöste Hefe dazugeben und 10 Min quellen lassen. Anschließend sollte der Teig 15 Min geknetet werden, entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine. Ich nehme die Küchenmaschine, da der Teig dann gleichmäßiger wird. Falls ihr von Hand knetet hier noch ein kleiner Tipp: Einweghandschuhe verhindern, dass der ganze Teig an euren Fingern kleben bleibt.

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Den Teig nun bei Zimmertemperatur eine Stunde abgedeckt gehen und ruhen lassen. Nach der Stunde kann noch einmal geknetet werden und darf noch einmal 10min ruhen. In dieser Zeit kann die Pizzasauce gemacht werden. 

Anschließend wird der Pizzateig ausgerollt. Die Dicke darf nun gerne so ca. 0,5cm bis 1cm betragen. Je nach dem wie dick ihr den Boden mögt.

 

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Sauce:

* 150g passierte Tomaten Tomate(n), passiert

* 100ml BBQ-Sauce, entweder selbst gemacht nach dem Pulled Pork Rezept oder zur Not mal eine fertige Sauce 😉  

* Meersalz, grobkörnig

* Pfeffer, geschrotet / zerstoßen

* frische Kräuter: Basilikum, Oregano, Rosmarin

* Olivenöl, kalt gepresst

* 1 Zehe Knoblauch, zerdrückt

* 2 ELTomatenmark

* 1/4 TL Zucker

* eine fein gehackte Zwiebel_DSC2613

Für die Pizzasauce die Zwiebel in heißem Öl glasig werden lassen. Die Tomaten, passierte, dazu geben und aufkochen lassen. Die restlichen Zutaten dazu geben und für ca. 15-20 min leicht köcheln lassen. Nun solltet ihr auch den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.

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Weiterverarbeitung American Pulled Pork Pizza: 

* Pizzasauce

* Pulled Pork Fleisch 

* ein Klecks Sauce-Hollondaise

* 1 Zwiebel 

* Käse, gerieben 

Der ausgerollte Pizzaboden kommt nun am besten auf ein Pizzablech (mit Löchern im Boden). Es kommt nun die Pizza-Soße drauf. Gerne ein wenig mehr, die Pizza wird so etwas saftig. Ich hatte ca. 3,5 bis 4 Esslöffel genommen und diese gut verteilt. Nun kommt noch ein Klecks Sauce-Hollondaise dazu und die Pizza wird mit den restlichen Zutaten schön belegt. Legt den Käse nicht oben auf die Zutaten, sondern eher unter die Zutaten oder mit ihnen gemeinsam auf die Pizza, so verteilt sich alles besser.

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Wenn der Backofen 220°C erreicht hat, kann die Pizza auf einem Gitterrost in den vorgeheizten Backofen. Da der Boden sehr dünn ist, braucht die Pizza auch nicht lange. Nach 10-15min ist sie auch schon fertig.

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Lasst Euch die American Pulled Pork Pizza gut schmecken!

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Spargelburger mit Dinkel-Roggen Bun und Cheese-Sauce

Ich möchte Euch meinen Spargelburger mit einem Dinkel-Roggen Bun und einer leckeren, scharfen Cheese-Sauce gerne als Geburtstagsgeschenk für den Blog von Tina – Lecker & Co – präsentieren. 

Zu Ihrem 2. Bloggeburtstag feiert sie groß und hat alle Foodblogger recht herzlich eingeladen. Und was gibt es leckeres zu Essen? Burger!

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Absolut lecker – und immer wieder gern gesehen. Daher bin ich natürlich bei Ihrem Event gerne mit dabei. Hier findet ihr weitere Informationen: BURGER&Co – 5. Blogevent zum 2. Bloggeburtstag

Doch jetzt kommen wir mal zu meinem Spargelburger mit einem Dinkel-Roggen Bun mit Cheese-Sauce. Grüner Spargel ist im April und Mai bei mir einfach ein Muss auf der Speisekarte.

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Lecker – knackig im Geschmack und angebraten einfach ein Traum. Dazu ein frisch gebackenes Burgerbrötchen aus Dinkel- und Roggenmehl, bestreut mit ein par Chia-Samen, Leinsamen, Sesam und Amarant – belegt mit Käse, Tomaten, Salat, Röstzwiebeln und einer selbst gemachten Cheese-Sauce – ein wahrer Burgertraum! 

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Zubereitung Dinkel-Roggen Buns: 

* 300g Dinkelmehl Typ 1050

* 100g Roggemehl Typ 1050 

* 1 1/2 Teelöffel Salz

* 1 Teelöffel Zucker

* 2 Päckchen frische Hefe

* 1 EL Sonnenblumenöl

* 400 ml lauwarmes Wasser

* 1 Ei

* Sesam

* Chia-Samen

* Leinsamen

* Amarant 

Mehl, Zucker, Salz, Hefe erst mal miteinander mischen! Danach erst das Öl und das Wasser zugeben und dann ordentlich durchkneten. Falls man eine passende Küchenmaschine hat, kann auch diese hierfür verwendet werden. Doch ich persönlich spüre gerne, wie die Konsistenz des Teiges ist.
Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben sondern er sollte sich trocken anfühlen. Falls er zu trocken ist ein wenig Wasser zugeben – oder Mehl wenn er noch klebt.

Nun lässt man den Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort ruhen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Danach knetet man den Teig noch mal bis fast auf seine ursprüngliche Größe zusammen, formt daraus die Brötchen und legt sie auf ein Backblech. Die Brötchen sollten jedoch ehe flache Fladen sein, sonst werden sie insgesamt zu hoch. Also formt schöne flache Teigfladen.

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Die Brötchen nun wieder ruhen lassen bis sie sich in ihrer Größe noch einmal verdoppelt haben.
Nun heizt man den Herd mit Ober-Unterhitze auf 220 – 240 Grad vor.
Das Eigelb mit einem Fingerhut Wasser vermischen, die Brötchen mit dem Gemisch bestreichen und dann mit den Körnern bestreuen.
Während des Backens sollte eine Tasse voll Wasser mit im Backofen sein. So, dass genügend Luftfeuchtigkeit entsteht und die Brötchen schön aufgehen können.
Die Brötchen am besten auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten lang backen.
Nach dem Backen vom Blech nehmen und auf einem Gitter kurz abkühlen lassen und dann gleich als Burger belegen. Besonders, wenn sie noch ofenfrisch sind, schmeckt dies einfach himmlisch.

 

Zubereitung Spargel: 

* Grüner Spargel 

* Orangenscheiben

* 1 EL Olivenöl

* 2 confierte Knoblauchzehen 

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Zunächst wird der Spargel gesäubert. Schälen war bei mir nach einer gründlichen Wäsche nicht nötig. Dann hatte ich in einer Steakpfanne das Öl erhitzt und den Grünen Spargel von allen Seiten angebraten. Mit in die Pfanne kommen die zwei confierten Knoblauchzehen. Und auf den Spargel ein paar Orangenscheiben. Diese geben dem Spargel eine leicht fruchtige Note und werden direkt mit gegart.

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Für das Fleisch:
* 500g Beef Hackfleisch

* 1 Ei

* Pfeffer

* Salz

* Muskatnuss

* Paprika (scharf)

* eine Knoblauchzehe

 

Die 500g Beef-Hackfleisch werden mit Peffer, Salz, Paprika, Muskatnuss und einer Knoblauchzehe gewürzt. Ein Ei kommt hinzu und alles wird ordentlich durchgeknetet und in Form gebracht. Daraufhin in einer Pfanne von beiden Seiten angebraten.

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Zubereitung Cheese-Sauce: 

* 100g Kondensmilch

* 6 Scheiben Schmelzkäse (Chester) 

* 2 EL Tabasco, grün 

* 1 Priese Zucker 

Zunächst wird die Kondensmilch in einem kleinen Topf erhitzt, achtet jedoch darauf, dass sie nicht kocht. Danach kommt nach und nach der Schmelzkäse hinzu. Anschließend noch mit Tabasco und Zucker würzen. Falls Euch die Konsistenz der Sauce zu flüssig ist, könnt ihr noch etwas Käse hinzu geben. Und fertig ist die selbst gemachte Cheese-Sauce.

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Nun könnt ihr Eure Burger ganz nach eurem Geschmack belegen. Bei mir gab es doppelt Käse, etwas Cheese-Sauce, den grünen, gegrillten Spargel, etwas Salat, Tomatenscheiben und noch ein paar Röstzwiebel. Da der Burger doch sehr hoch und wacklig – aber soooo lecker – wurde, musste ein Spieß für den Halt sorgen.

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Lasst Euch den Spargelburger mit Dinkel-Roggen Bun und Cheese-Sauce gut schmecken! 

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