Sommerliche Paprika-Tomaten Nudeln mit Babyspinat

Die sommerlichen Paprika-Tomaten Nudeln mit Babyspinat sind eine leichte und leckere Vollkorn-Pasta. Die Nudeln schmecken leicht mediterran. Besonders in den warmen Monaten wünschen wir uns gerne mal eine leichte Küche. Mit Kräutern und frischen Zutaten fühlt man sich so sehr schnell in die mediterrane Küche versetzt und der Balkon, die Terrasse, der Gartenstuhl, der Esstisch oder die gemütliche Couch fühlen sich auf einmal an wie ein lauschiges Plätzchen unter Pinien, mit sommerlichen Temperaturen und leichtem Meeresrauschen.

Sommer – Sonne – Sonnenschein. Und wenn es draußen mal kalt und ungemütlich ist, dann schmecken die sommerlichen Paprika-Tomaten Nudeln mit Babyspinat umso besser. Also eigentlich ein Ganzjahres-Gericht, doch in den Sommermonaten schmecken die frischen Zutaten und Kräuter einfach intensiver. 

Wie geht denn eure liebste Ruck-Zuck-Sommer-Pasta? Ich bin gespannt auf eure Ideen. Ich für meinen Teil mag diese Version sehr gerne und möchte euch daher heute meine Sommerliche Paprika-Tomaten Nudeln mit Babyspinat vorstellen. 

Zutaten sommerliche Paprika-Tomaten Nudeln mit Babyspinat:

Zutaten sind für zwei Personen | Pro Portion etwa 550 Kalorien | Pro Portion ca. 4 BE

* 150g Vollkornnudeln 

* Salz für das Nudelwasser 

* 2 EL Olivenöl 

* 2 Schalotten 

* 1 Knoblauchzehe 

* 2 Paprikaschoten 

* 450g Cocktailtomaten 

* Salz 

* Pfeffer aus der Mühle 

* 1,5 TL scharfes Paprikapulver

* 1 TL Paprikapulver edelsüß 

* 2 Zweige Rosmarin 

* 1,5 TL Oregano 

* 2 TL roter Balsamico-Essig 

* zwei Hände voll Babyspinat 

* Pro Portion 2 EL zerkrümelter Fetakäse 

Zubereitung sommerliche Paprika-Tomaten Nudeln mit Babyspinat:

Zunächst kocht ihr die Vollkornnudeln bissfest im Salzwasser. Orientiert Euch bitte an der Kochanleitung auf der Packung.

Anschließend könnt Ihr die Schalotten fein hacken, die Paprikaschoten waschen und in Stückchen schneiden. Nun dünstet Ihr die Schalottenwürfel in einer Pfanne mit dem Olivenöl an. Wenn die Zwiebeln glasig sind, kommen die Paprikastückchen und der fein geschnittene Knoblauch kurz hinzu. Jetzt können ca. 400g der Cocktailtomaten halbiert und gemeinsam mit den Rosmarinnadeln und den Kräutern und Gewürzen mit in die Pfanne. Lasst alles kurz aufkochen und lasst die Sauce nun bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten mit geschlossenem Deckel garen. Nehmt nun die restlichen Cocktailtomaten und pixt mit einem Messer einmal in die Tomaten. Dadurch platzen sie beim Essen nicht auf. Diese restlichen, ganzen Tomaten kommen nun die letzten Minuten noch mit in die Sauce.

Schmeckt mit dem roten Balsamico noch einmal ab und würzt ggf. nach. Die abgetropften Nudeln können nun mit der Sauce vermischt werden.

Die sommerlichen Paprika-Tomaten Nudeln können nun mit dem gewaschenen Babyspinat und dem zerkrümelten Feta-Käse serviert werden.

Ich wünsche Euch einen guten Appetit und viel Freude mit meinen sommerlichen Paprika-Tomaten Nudeln mit Babyspinat! 

 

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Vollkorn-Dinkel-Seelen

Mhmm…. Wie das duftet, frische Seelen direkt aus dem Backofen. Dazu ein wenig Butter – mehr ist nicht nötig! Ich hatte mal wieder Lust auf Vollkorn-Dinkel-Seelen <3

Dieses Rezept Seelen ist eine schwäbische Brotspezialität mit langer Tradition, welche wie die schwäbische Laugenbrezel, Hefezopf, Flachswickel etc. zu den so genannten Gebildbroten gehört und ursprünglich nur in Schwaben bekannt und verbreitet waren.
Die Rezepte dieser Brotarten wurden durch die jeweilige Formgebung, die Symbolik und das Aussehen des Gebäcks über Hunderte von Jahren unverändert weiter gegeben.
Die Seelen wurden früher an die Armen am Feiertag „Allerseelen“ verteilt. Daher kommt auch der Name „Seelen“.
Heute gibt es in jeder guten schwäbischen Bäckerei jeden Tag frisch gebackene Dinkel-Seelen zu kaufen.
Dinkel-Seelen sind, vor allem im Raum Stuttgart bis zum Bodensee, auch als Briegl oder Briegel bekannt, was auf Hochdeutsch soviel wie Stock oder Stecken heißt. Nur sind Briegl in der Form etwas kürzer und breiter. Echt schwäbische Seelen werden aus Dinkelmehl gebacken.

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Zubereitung (4 Seelen):

* 600 g Dinkelvollkornmehl Type 630

* 2 Würfel frische Hefe

* 1 TL Zucker

* 3 – 4 EL lauwarmes Wasser

* 1 gehäufter TL Salz (15 g)

* 300 – 400ml lauwarmes Wasser

Zum Bestreuen:

* Kümmelsamen und grobes Salz

Zubereitung:
Für die Zubereitung der Seelen zuerst die Hefe zusammen mit 1 TL Zucker und ein paar El lauwarmen Wasser, in einer Tasse verrühren. Eine Spur Mehl darüber streuen und etwa 10 Minuten in der warmen Küche stehen lassen.
Dinkelmehl in eine große Backschüssel geben.
Mit der Hand eine tiefe Mulde in das Mehl eindrücken.
Ringsum das Salz zum Mehl hinzu geben.
In die Mehlvertiefung die vor gegärte Hefe einfüllen.
Mit Hilfe des elektrischen Handmixers, mit den Knethaken, zusammen mit 300 -400ml lauwarmen Wasser, von der Mitte aus beginnend, alles zu einem weichen Brotteig zusammen kneten.
Zuletzt eventuell etwas Mehl hinzu geben. Da ich Vollkornmehl verwendet habe, ist meist etwas mehr Wasser nötig.

Brotteig aus Dinkelmehl ist etwas klebriger, was aber dazu gehört.

Den Brotteig mit einem Küchentuch abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
Anschließend den Teig zunächst in der Backschüssel, wiederum mit immer wieder etwas zusätzlichem Dinkelmehl kräftig durchkneten.
Den Teig auf die mit Mehl ausgestreute Tischplatte geben und in etwa 4 gleichschwere Teile teilen.
Jedes einzelne Teigstück auf der Tischplatte nochmals durchkneten, dabei eine dicke Rolle aus Teig formen.
Anschließend das Teigstück am oberen Ende fassen, dadurch zieht sich der Teig zu einer langen dünneren Rolle, in die Form einer Seele von selbst aus.

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Jede Seele sollte im rohen Zustand etwa 30 cm lang und 5 – 6 cm breit sein.

Die Seelen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals für etwa 20 Minuten, zum Aufgehen des Brotteiges, in der warmen Küche, ohne Abdeckung stehen lassen.
Den Backofen auf 175 ° C vorheizen, dabei zuvor eine feuerfeste Schüssel mit kaltem Wasser auf den Boden der Backröhre stellen.
Kurz vor dem Backen, die Seelen mit lauwarmem Wasser einstreichen und mit Kümmel oder grobem Salz bestreuen.
Das Backblech mit den aufgegangenen Seelen in die Mitte der Backröhre einschieben und
bei 175 ° C, mit Ober/Unterhitze, 45 Minuten backen. Falls ihr die Seelen auf zwei Backbleche verteilt, benötigt das untere Backblech ein wenig länger.

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Lasst Euch die Vollkorn-Dinkel-Seelen gut schmecken!
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Vollkorn-Buttermilch Stangen mit Speck

 Die Gartensaison hat begonnen und es zieht uns alle doch raus in die schöne Natur. Sei es auf die Wiese, in den Wald, an den Strand oder auf einen Hügel mit traumhafter Aussicht. Sich zu zweit, mit Freunden oder auch einmal alleine einen schönen Abend oder Mittag zu machen, die Sonne auf der Haut zu spüren und dabei die Vögel und die Bienen zu hören. Einfach mal tief durchatmen und abschalten. 

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Wenn ich mich mit Freunden mal abends am Strand zum Sonnenuntergang verabrede, ja diese wunderbaren Momente dürfen nie fehlen, dann bringe ich gerne eine Kleinigkeit zu Knabbern oder zu Essen mit. Und einer der Dauerrenner in meinem Freundeskreis sind meine Vollkorn-Roggen-Dinkelmehl-Buttermilch Stangen mit Speck. Sie sind deftig, luftig und passen perfekt zu Salaten, Dips jeglicher Art oder einfach nur so als Snack zu Bier und Wein.
Und zur Vorbereitung: Es geht relativ schnell und simpel und man kann es schon frühzeitig vorbereiten, ohne in Zeitstress zu kommen. Dann packe ich meinen kleinen Picknickkorb und fülle ihn mit leckeren, deftigen Stangen und bin startklar für ein Picknick am Strand. 

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Zubereitung Vorteig: 

* 250g Dinkelmehl Typ 1050

* 250ml Buttermilch

* 10g frische Hefe

* Zucker

Zunächst wird der Vorteig angesetzt. Aus Mehl, Buttermilch, Zucker und der frischen Hefe mit wird Hilfe der Küchenmaschine ein Teig geknetet. Dieser sollte nun mit einem Küchentuch abgedeckt werden und an einem warmen Ort für 12 Stunden ruhen. Ich hatte den Vorteig abends angesetzt und ihn bis zum nächsten Morgen ruhen lassen.

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Weiterverarbeitung Teig: 

* Vorteig

* 500g Dinkelvollkornmehl

* 250g Roggenvollkornmehl 

* 400ml Buttermilch 

* ein Würfel frische Hefe

* 140ml Gemüsebrühe

* zwei Schalotten

* eine Knoblauchzehe

* drei EL Olivenöl

* 100g Sauerteig

* Salz

* Zucker

Zunächst werden die Schalotten und die Knoblauchzehe geschält und ganz klein geschnitten. Diese werden darauf hin im Olivenöl glasig angebraten und mit der Gemüsebrühe abgelöscht. Nun kann die Hitze von der Flamme genommen werden, so dass die Flüssigkeit abkühlen kann.
Zeitgleich kann der Teig aus den Zutaten und dem Vorteig erstellt werden. Aus dem Vorteig, dem Mehl, der Buttermilch, der Hefe, dem Sauerteig, dem Salz und dem Zucker kann nun mit der Küchenmaschine ein Teig geknetet werden. Hier kann nun auch die Zwiebel-Knoblauch-Brühe hinzu gefügt werden.
Wenn der Teig eine gute Hefeteigkonsistenz bekommen hat, kann dieser noch zwei Stunden abgedeckt unter einem Geschirrtuch ruhen.

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Füllung: 

* 250g Speck gewürfelt

* 3 Schalotten

* 3 Knoblauchzehen 

* eine Stange Thymian 

Der gewürfelte Speck wird gemeinsam mit den gesäuberten und klein geschnittenen Schalotten und Knoblauchzehen in einer Pfanne angebraten. Ebenso kommt nun auch der klein geschnittene, frische Thymian hinzu. Dieser verleiht der Füllung noch frische Note.

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Weiterverarbeitung: 

Wenn der Teig zwischenzeitlich etwas zu hoch wird, kann der Teig mit der Küchenmaschine verknetet werden.
Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und den Teig in kleine, gleich große Stücke aufteilen und etwas länglich ziehen. Wenn die längliche Form erreicht ist, kann die Füllung auf den kleinen Fladen verteilt werden. Achtet jedoch darauf, nur auf einer Seite die Füllung zu verteilen. Nun könnt ihr anschließend die andere Seite des Teigfladens über die Füllung legen, so das diese fast gänzlich bedeckt ist. Dadurch entstehen beim Backen die leckeren, gefüllten Stangen. Anschließend werden die Stangen auf einem Backblech auf der mittleren Schiene bei 220°C für 25min gebacken. Ich hatte noch eine hitzebeständige Schale mit Wasser im Backofen stehen.

Nach dem Backen kurz auf einem Gitterblech auskühlen lassen und dann noch möglichst warm genießen.

Lasst es Euch schmecken!

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