Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup

Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup sind schnell zubereitet und ein wunderbares Frühstück an langen Wochenenden. Oder auch als süßes Mittagessen. Vor über 20 Jahren war ich als kleines Mädchen das erste und bisher einzige mal in den USA. Besonders beeindruckend und ungewohnt fand ich in den USA die Frühstücksmentalität.

Ich kannte in diesem Alter ein Marmeladebrot, Tee und Obst als Frühstück. Manchmal gab es natürlich auch einen anderen Belag. Aber an sich gab es unter der Woche immer Brot zum Frühstück und am Wochenende hin und wieder frische Brötchen und ein weiches Ei.

Aber ein American Breakfast mit Bacon, kleinen Würstchen, Eierspeisen, Pancakes und Ahornsirup war für mich absolut neu und unbekannt. Ich fand es sehr beeindruckend. Jedoch vermisste ich nach einigen Tagen doch die Brotauswahl, wie wir sie aus Deutschland kennen. Besonders Vollkornbrote, Körnerbrote und unterschiedliche Mehlsorten waren vor über 20 Jahren noch nicht so weit verbreitet.

Doch kommen wir zurück zu den Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup. Pfannkuchen zum Frühstück – das war damals ein richtiger Kindertraum. Und ist auch heute noch etwas ganz besonderes, wenn wir an langen Wochenenden hin und wieder morgens einmal Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup zum Frühstück machen.

Das ist etwas besonders schönes, wenn beim Aufwachen bereits der duft von frischen Pancakes durch die Räume zieht. Das schöne an diesem Rezept ist, dass es sehr schnell zubereitet ist, leicht zu machen ist und sehr leckere Pancakes dabei raus kommen.

Und das schöne an diesem Rezept für Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup ist, dass ihr es in jeder Jahreszeit zubereiten könnt. Denn je nach Jahreszeit könnt ihr mit unterschiedlichen Fruchtsorten als Beilage variieren.

Zubereitung Buttermilch Pancakes: 

Ca. 2 Portionen als Hauptspeise, als Frühstück ca. 4 Portionen

* 250ml Buttermilch 

* 2 EL Pflanzenöl 

* 2 Eier 

* 200g Dinkelmehl Typ 1050 

* 2 TL Backpulver

* 1 TL Natron 

* 1 EL Vanillezucker 

* Ahornsirup 

* Puderzucker

* Butter 

* Obst nach Belieben als Beilage 

Zunächst gebt ihr die Buttermilch, das Öl und die Eier in eine Rührschüssel und verrührt alles mit der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit.

Anschließend gebt ihr Mehl, Backpulver, Natron und den Vanillezucker in die Rührschüssel und verrührt alles zu einem flüssigen und klumpenfreien Teig.

Wenn der Teig klumpenfrei ist, könnt ihr eine flache Pfanne oder eine Crepe-Pfanne mit etwas Öl erhitzen und Teig für etwa 8cm große Pancakes in die Pfanne geben. Anschließend werden diese ein paar Minuten von jeder Seite gebacken, bis sich Bläschen bilden.

Die Buttermilch Pancakes werden nun auf einem Teller aufeinander gestapelt, mit Ahornsirup, frischen Früchten, Puderzucker und mit etwas Butter angerichtet.

Lasst Euch die Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup gut schmecken!

 

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Weihnachtsdoppelkekse

In der Weihnachtsbäckerei ist immer mal wieder Kreativität angesagt. Daher möchte ich Euch heute meine leckeren Schoko-Doppelkekse als Weihnachtsgebäck vorstellen. Diese Weihnachtsdoppelkekse sind eine kleine Überraschung für meine Qualitätskontrolle.

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Doppelkekse sind bei uns fast immer im Süßkram-Schrank, aber irgendwie leben die Doppelkekse nicht sonderlich lange. Mein Mann liebt sie seit seiner Kindheit. Daher heute mein kleines Überraschungs-Experiment der Weihnachtsdoppelkekse. Mit einer Note Zimt und Whiskey kommt Vorweihnachtliche Stimmung auf. Und sie sehen auch noch sehr schön aus.

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Besonders schön werden diese Doppelkekse mit einem Keks-Stempel. Falls ihr keinen Keks-Stempel haben solltet, könnt ihr sie jedoch auch mit etwas Schokolade verzieren. Dann sehen sie auch sehr lecker aus. Aber so ein hübscher Keks-Stempel bringt doch noch etwas ganz Spezielles mit sich. 

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Oh, falls ihr Euch wundert was die Eichhörnchen hier machen. Ich hab die Eichhörnchen dieses Jahr als neue Bewohner für unsere Weihnachtsdekoration gefunden. Und ich bin ganz verliebt in die verspielten kleinen, süßen Wald- und Gartenbewohner. Irgendwie bringen sie etwas weihnachtlichen und winterlichen Flair ins Haus. Oder findet ihr nicht? 

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Zubereitung Buttermürbeteig für die Weihnachtsdoppelkekse: 

* 200g weiche Butter

* 85g gesiebter Puderzucker 

* 10g Vanillezucker

* Prise Salz 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone 

* 1 Ei 

* 300g Mehl 

* Zimt

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Falls ihr nicht ganz so viele Kekse machen wollt, könnt ihr übrig gebliebenen Keks-Buttermürbeteig auch einfach einfrieren und wunderbar beispielsweise für Torten als Boden verwenden, wie ich dies bei meiner Schwarzwälder Kirschtorte getan habe. Oder der Keks-Teig ist so lecker, dass ihr einfach alles aufbraucht. Das müsst ihr selbst entscheiden.

In die weiche Butter das Ei und die Gewürze einkneten, danach könnt ihr das gesiebte Mehl und den gesiebten Puderzucker unterkneten.

Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten nichts wird, da er an Bindung verliert. Schlagt den Teig in Folie ein und legt ihn ein paar Stunden in den Kühlschrank.

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Beim Ausrollen solltet ihr den Teig kurz ankneten und dann mit gesiebtem Mehl in die gewünschte Dicke (2-3mm) ausrollen.

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Jetzt könnt ihr mit einem Glas, einer Dessertform oder einer runden Ausstechform die Kekse ausstechen und gleich noch Stempeln, wenn ihr einen Stempel habt. Dann stempelt jedoch alle Kekse, so könnt ihr später die schöneren Exemplare für den Deckel und die missglückten für die Böden verwenden.

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Backt den Teig nun bei 170°C im vorgeheizten Backofen, bis er goldgelb ist. Ihr solltet die Weihnachtsdoppelkekse wirklich im Auge behalten, da ihr nicht sicher wisst, wie lange sie brauchen. Ich würde Euch jedoch im vorgeheizten Backofen ca. 12 min raten. Die genaue Backdauer hängt von der Dicke eurer Weihnachtsdoppelkekse ab.

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Weiterverarbeitung zu den Weihnachtsdoppelkeksen: 

* 1/2 TL Zimt 

* 1 EL Whiskey 

* 100g weiße Schokolade

* 100g Zartbitterschokolade 

 

Wenn die Weihnachtsdoppelkekse frisch aus dem Backofen kommen, sollten sie zunächst etwas abkühlen. Schichtet sie dafür auf ein Kuchengitter.

Nun könnt ihr die Schokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Haltet Euch da am besten an die jeweilige Anleitung der Schokolade oder auch der Kuvertüre. Gebt dann den Zimt und den Rum hinzu, verrührt alles und fertig ist die weihnachtliche Füllung für die Weihnachtsdoppelkekse.

Klekckst auf den unteren Keks so viel von der Schokofüllung, dass sie fast am Rand angekommen ist und legt mit etwas Druck den Deckel auf die Weihnachtsdoppelkekse. Anschließend könnt ihr die Kekse gerne noch mit etwas flüssiger Schokolade verzieren.

Wenn die Weihnachtsdoppelkekse abgekühlt sind, könnt ihr sie in eurer Keksbox verstauen.

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Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit und viel Freude mit meinem Weihnachtsdoppelkeks Rezept. 

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Biskuitboden

Ein Biskuitboden gehört zu den Basics in der süßen Küche. Man kann den Biskuitboden für Torten, kleine Desserts, für Biskuitrollen oder auch für Blech- und Obstkuchen verwenden. Also es gibt wirklich viele Einsatzmöglichkeiten. 

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Heute möchte Ich Euch in meiner Kategorie Basics daher einen simplen, schnellen und leckeren Biskuitboden vorstellen. Das Rezept werdet ihr sicher hin und wieder in Abwandlung auf meinem Blog wieder finden, doch dieses Grundrezept ist wirklich wunderbar. 

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Zubereitung Biskuitboden: 

Ergibt einen schönen Tortenboden (ca. 24-26 cm im Durchmesser) oder eine dickere Roulade auf einem haushaltsüblichen Backblech. Falls der Biskuitboden für eine Torte mit mehreren Böden gemacht wird, könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängert sich.

* 5 Eier 

* 150g Zucker

* Salz

* Vanillezucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 100g Mehl Typ 405 

* 50g Stärke 

* 35g Rapsöl 

 

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Kleiner Biskuitboden: 190-210°C Umluft für ca. 15-20 Minuten

Großer Biskuitboden: 160-175°C Umluft für ca. 30-60 Minuten

 

Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

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Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.
Schneidehilfe: 

Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Ich wünsche Euch viel Spaß und Experimentierfreude mit den selbst gemachten Biskuitböden! 

 

 

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Pflaumenkuchen mit Rahmguss

Steht ihr auch immer mal wieder vor der Frage: Was kann ich denn als Kuchen für ein Buffet mitbringen? Sei es im Kindergarten, für einen Flohmarkt, für den Kuchenverkauf in der Schule, für einen Geburtstag oder einfach so als Mitbringsel?

So ging es mir vor Kurzem auch mal wieder. Und zudem hatte  ich irgendwie Lust auf Pflaumen. Auch wenn die Pflaumen noch nicht ganz reif sind, so habe ich doch schon mal mein erstes Pflaumenrezept in diesem Jahr ausprobiert. Mal eine kleine und feine Abwandlung des Klassikers. Daher möchte ich Euch heute meinen Pflaumenkuchen mit Rahmguss und Pistazien vorstellen. Sehr lecker, jedoch ein wenig zeitaufwändig, dafür lohnt sich die Mühe allemal. 

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Das Rezept ergibt entweder zwei kleine ca. 18 cm Durchmesser Tartes, eine große Tarte oder ein Blech.

 

Zubereitung Teig: 

* 200g Mehl

* 100g Butter

* 4g Salz 

* 20g Zucker 

* 80g Wasser 

Zunächst wird die zimmerwarme Butter zusammen mit dem Mehl, Wasser, Zucker und Salz verrieben und nur sehr kurz verknetet. Der Teig sollte nun kurz ruhen und daraufhin zu einem ca. 3mm dicken Boden ausgerollt und in die Form gelegt werden.

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Zubereitung Pflaumenfüllung: 

* 170g Dörrpflaumen (170g ist das Ausgangsgewicht

* Zimtstangen 

* Wasser 

* 20g Zucker 

* 1/2 TL Lebkuchengewürz 

* 40g Sultaninen 

* 40g gehackte Mandeln 

* 30g Pflaumengenschnaps 

* 40g Apfelsaft

* 10g echter Vanillezucker 

 

Die Dörrpflaumen werden mit den Zimtstangen und dem Wasser einige Stunden weich gekocht. Gebt genügend Wasser in Topf und lasst den Sud sehr, sehr langsam vor sich hin köcheln, nicht, dass es aus versehen noch anbrennt.

Sobald die Pflaumen weich sind, diese faschieren oder ganz fein mixen und die restlichen Zutaten in die Masse unterrühren. Nun sollte eine geschmeidige Masse entstanden sein. Falls die Konsistenz jedoch zu fest sein sollte, kann noch mit dem restlichen Kochwasser der Dörrpflaumen aufgefüllt und verflüssigt werden. Falls die Füllung zu weich geworden sein sollte, kann diese mit weiteren Mandeln oder Bröseln eingedickt werden. Die Füllung kommt nun in einen Dressierbeutel und kann auf dem Teig verteilt werden.

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Zubereitung Rahmguss: 

* 25g Zucker

* 1g Salz 

* 1 EL Vanillepuddingpulver

* 10g Vanillezucker

* 3 Eigelb

* 2 Eier 

* 320g Milch (40°C) 

* 135g Sahne (40°C) 

* Pistazienkerne und Mandelkerne gehackt 

Bis auf die Pistazienkerne werden nun alle Zutaten für den Rahmguss miteinander verrührt, ohne den Guss dabei zu schaumig zu schlagen.

Der Guss wird nun auf die Pflaumenfüllung geleert und bei 175°C zunächst einmal 25min gebacken. Jetzt werden die gehackten Pistazien- und Mandelkerne auf dem Pflaumenkuchen mit Rahmguss verteilt und der Kuchen wird noch so lange weiter gebacken, bis der Teig hellbraun wird und der Guss stockt.

 

Lasst Euch den Pflaumenkuchen mit Rahmguss und den leckeren Pistazienkernen gut schmecken! 

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Zimt(stern)-Marzipan-Kügelein

Zimtsterne – das sind meine absolut liebsten Plätzchen in der Weihnachtszeit. Ich liebe die Zimtsterne sehr sogar. Doch da ich mir vorgenommen hatte die Klassiker neu zu interpretieren, saß ich da und überlegte mir, was ich mit Zimtsternen denn sonst noch so anstellen könnte. Da man leckere Weihnachtsplätzchen am Besten mit noch einer weiteren leckeren Zutat verfeinert – so dachte ich mir – war schnell für mich klar, dass es Marzipan sein muss. Marzipan ist für mich einfach Teil der Advents- und Weihnachtszeit. Und so kam ich irgendwie dann zu meinen Zimt(stern)-Marzipan-Kügelein.

Und naja, ich vermute mal, dass ich diese Plätzchen im Advent noch einmal nachbacken werden muss, da sie eine sehr geringe Chance haben, bis Weihnachten zu überleben. Sie schmecken einfach zu gut. Also lasst Euch von ihrem unscheinbaren Erscheinungsbild nicht täuschen, der Geschmack wird für sich sprechen!

✰✰✰ Süße Grüße aus der Weihnachtsbäckerei ✰✰✰

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Zubereitung: 

* 3 Eiweiß

* 250 Gramm Puderzucker

* 1 Päckchen Vanillezucker

* 1 TL Zimt (gemahlen)

* 1 Messersp. Kaffeebohnen (gemahlen)

* 375 Gramm Mandeln (ungeschält, gemahlen)

* Puderzucker (zum Ausstechen)

* 100 g Marzipan

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Das Eiweiß mit dem Quirlen des Handrührers zu sehr festem Eischnee schlagen. Den Puderzucker durchsieben und esslöffelweise unter den Eischnee heben. 3 EL von dem Eischnee zum Bestreichen beiseite stellen. Vanillezucker, Zimt, eventuell Kaffeemehl und so viel von den gemahlenen Mandeln unter den restlichen Eischnee rühren, bis der Teig kaum noch klebt.

Den Teig in einen aufgeschnittenen großen (6 l) Gefrierbeutel legen (dann klebt der Teig nicht an der Arbeitsfläche und am Nudelholz fest) und knapp 1 cm dick ausrollen. Die ausgerollte Teigplatte im Gefrierbeutel, am besten auf einem Küchenbrett, für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 125 Grad, Umluft 100 Grad, Gas Stufe 1/2 vorheizen. Den Gefrierbeutel aufklappen und aus dem Teig in der flachen Hand zu einem Kreis formen. In diesen Kreis kommt nun eine etwa Hasselnuss große Marzipankugel. Um diese wird nun der Zimtsternteig zu einer Kugel geformt und auf ein Backblech gelegt. Die Kügelein werden nun im Backofen auf der mittleren Schiene etwa 15 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 100 Grad, Umluft 80 Grad, Gas Stufe 1/2 herunterschalten und etwa 10-15 Minuten weiterbacken. Die Zimt(stern)-Marizpan-Kügelein auf einem Kuchengitter ganz abkühlen lassen und dann nach Belieben verzieren.

Lasst Euch die Zimt(stern)-Marzipan-Kügelein gut schmecken und viel Spaß beim Nachbacken! 

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{Gastbeitrag von Charlottas Küchentisch} Pflaumenlikör

Charlottas Küchentisch hat einen Pflaumenlikör gezaubert und mit diesem möchte sie mit mir auf mein Blogevent Goldener Herbst anstoßen. Dann mal Prost! 

Der Likör sieht wirklich sehr lecker aus und vielleicht wird dies einer meiner ersten Liköre sein, die ich auch mal selbst ansetze. Das Rezept liest sich auf alle Fälle wunderbar und passt perfekt zu meinem saisonalen und regionalen Herbstevent. 

Charlottas Küchentisch findet ihr natürlich auch auf Facebook. 

 

Pflaumenlikör

Als ich vor einigen Jahren diesen Pflaumenlikör das erste Mal angesetzt habe, hätte ich mir nie träumen lassen, dass er zu einem festen Bestandteil in unserer Bar wird. Aber er ist einfach so lecker, dass ich diesen Pflaumenlikör jedes Jahr aufs Neue um diese Zeit ansetze, so dass wir ihn im September zu unseren Geburtstagen immer ganz frisch zu einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen anbieten können. Und das nicht nur zu einer Tasse Kaffee, es wird auch anschließend noch gerne das ein oder andere Gläschen geschlubbert. Da ist es dann gut, dass ich immer mehrere Flaschen ansetze, damit ich auch für später noch einen kleinen Vorrat habe.

Wenn es nämlich draußen langsam etwas kühler wird, dann wird er auch noch zu einem ganz besonderen Highlight. Ich erwärme den Pflaumenlikör leicht, fülle ihn in hübsche kleine Likörgläser oder -schalen und gebe einen Klecks geschlagene Sahne darauf (am besten mit einer Spritztülle aufspritzen, es sieht dann einfach besonders appetitlich aus).  Wenn ihr dann noch eine Prise Zimt darüber streut, dann sieht der Pflaumenlikör nicht nur traumhaft aus, sondern er schmeckt auch einfach köstlich. Probiert es aus… beide Varianten dürfen bei uns nicht mehr fehlen.

Und da der Pflaumenlikör nicht nur bei uns sehr gut ankommt, fülle ich auch immer ein paar kleine Fläschchen ab, verpacke sie nett und verschenke den Likör an liebe Freunde.

Und dieses Jahr möchte ich mit diesem Pflaumenlikör mit Melanie von Mimis Foodblog auf ihr tolles Event „Goldener Herbst Mimis Foodblog“ anstoßen.

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Zutaten Pflaumenlikör (ergibt ca. 4 Fl. a 750 ml)

  • 3 Pf. Pflaumen (können auch Zwetschgen sein)
  • 1 l Wasser
  • 1 Nelke
  • 1 Zimtstange
  • 700 gr Zucker
  • 25 gr Vanillezucker
  • 1 Flasche weißen Rum
  • 1 Flasche Korn

Die Pflaumen waschen, entsteinen und in einen großen Topf geben. Mit Wasser auffüllen und die Nelke und die Zimtstange dazugeben. Das Ganze ca. 40 Minuten kochen lassen. Die Masse dann solange durch ein feines Sieb streichen, bis die Flüssigkeit klar ist.

Zucker und Vanillezucker in den warmen Pflaumensaft rühren und über Nacht durchziehen lassen.

Am nächsten Tag den Pflaumen-Zucker-Saft in ein großes verschließbares Gefäß umfüllen und den Rum und den Korn einrühren. Den Likör jetzt noch einmal für mindestens 1 Woche durchziehen lassen. Jetzt könnt ihr ihn in ausgekochte Flaschen umfüllen und genießen oder verschenken.

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{Gastbeitrag von Essensträume} Apfelkuchen mit Karamellsauce

Mit einem leckeren Apfelkuchen mit Karamellsauce bereichert der Blog Essensträume meine Aktion Goldener Herbst. Der süße Gaumenschmaus wird euch einen herbstlichen Nachmittagstee sicherlich versüßen. Ganz besonders die leckere Karamellsauce. 

Wenn Euch dieses Rezept angesprochen hat und Lust auf Mehr Essensträume gemacht hat, dann schaut doch mal auf Facebook bei Essensträume vorbei. 

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Der Herbst beginnt…die Blätter verlieren langsam ihre Farbe und fallen von den Bäumen, die dickeren Jacken werden aus dem Keller geholt und draußen stürmt und gewittert es. Das ist doch die ideale Zeit, um es sich im Haus mit einem leckeren Kuchen gemütlich zu machen.

Genau das habe ich  heute getan. Wir haben von den Nachbarn nämlich wieder mal viele frisch gepflückte Äpfel bekommen und somit begann für mich die Apfelkuchen-Saison 🙂 Nun habe ich hin und her überlegt, was ich denn für einen Kuchen backen könnte… und für mich passte zum Herbst ein Apfel-Rosinen-Kuchen mit Karamellsauce. So einer sollte es also werden.

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Somit wagte ich mich an meine erste Karamellsauce…und es hat direkt super funktioniert 🙂 Sie ist so lecker und cremig geworden. Wirklich ein Genuss!

Für die Karamellsauce braucht ihr folgende Zutaten:

* 100g Zucker

* 50g leicht gesalzene Butter

* 200g Sahne

 

Und so wird sie zubereitet:

Den Zucker in eine beschichtete Pfanne geben und kontinuierlich rühren, bis er karamellisiert, schön flüssig und honigbraun ist. Dann die Butter dazugeben und schmelzen lassen, dabei ständig weiterrühren. Anschließend die Sahne langsam hineingießen und so lange rühren, bis eine glatte Sauce entstanden ist. Den Herd nun auf die niedrigste  Stufe stellen. Wenn die Sauce nicht mehr so stark kocht mit dem Rühren aufhören und 5 Minuten köcheln lassen. Danach in ein Glas füllen und im Kühlschrank abkühlen lassen.

 

Falls ihr noch nie Karamellsauce gemacht habt gebe ich euch noch ein paar Hinweise: Das Karamell wird sehr heiß, seid also schön vorsichtig. Vor allem wenn man die Sahne dazugibt zischt und kocht es gewaltig, also nicht erschrecken sondern immer weiterrühren damit nichts anbrennt 🙂 Das kann nämlich schnell passieren. Die Sauce hält sich im Kühlschrank 2-3 Wochen. Für den Kuchen braucht ihr nicht alles davon.

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So, kommen wir nun zum Kuchen 🙂 Dafür benötigt ihr:

4 Eier

* 150g Zucker

* 1 Pck. Vanillezucker

* 1 Vanilleschote

* 200g Sahne

* 280g Mehl

* 1 Pck. Backpulver

* 3 Äpfel

* 1 Handvoll Rosinen

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Zubereitung:

Eier, Zucker, Vanillezucker und das Mark der Vanilleschote in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät oder mit der Kuchenmaschine ein paar Minuten cremig aufschlagen. Dann die Sahne dazugeben und noch ein paar Minuten weiterschlagen. Mehl und Backpulver mischen und in die Schüssel sieben. Alles gut miteinander verrühren.

Eine Springform (28 cm) mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen.

Von den Äpfeln das Kerngehäuse entfernen. Anschließend die Äpfel schälen und halbieren. Die Hälften auf dem Kuchenteig verteilen und zum Schluss noch die Rosinen drüberstreuen.

Den Kuchen bei 180 Grad Umluft oder 200 Grad Ober-/Unterhitze 25-30 Minuten backen.

Vor dem Servieren die Karamellsauce auf den Kuchen klecksen. Fertig 🙂

 

Nun könnt ihr einen lockeren Teig mit fruchtigen Äpfeln und einer himmlisch cremigen Karamellsauce genießen 🙂 Lasst es euch schmecken.

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