Schokoladensahnetorte ~ Black and White ~ Der doppelte Schokoladentraum

Diese Schokoladensahnetorte mit mit weißer und schwarzer Schokolade ist der reinste Schokoladentraum und ein Muss für alle Schoko-Fans. Die Biskuitböden sind selbst gebacken und auch der knusprige Tortenboden aus Mürbeteig ist ruckzuck fertig. Das schöne an dieser Schokoladensahnetorte ist, dass ihr sie ohne Probleme bereits einen Tag vorher zubereiten könnt und sie dennoch am nächsten Tag wunderbar schmeckt, noch in Form steht und nicht schmilzt. 

Ich habe diesen Schokoladensahnetorten Traum vor kurzem für einen Kuchenverkauf gebacken. Und die Torte war ruck-zuck verkauft. Also optisch und geschmacklich ist sie gut angekommen. 

Leider, wirklich leider konnte ich nur die einzelnen Komponenten (Schokoladen-Sahne-Creme, Biskuitböden und Dekoration) selbst testen, denn vom fertigen Kuchen habe ich leider nichts mehr abbekommen. Auch sowas kommt hin und wieder mal vor. Doch besser so als anders herum. 

Zutaten Biskuitböden für die Schokoladensahnetorte:

Ergibt die Biskuitböden für eine hohe Torte, Durchmesser der Backform 26cm

* 8 Eier 

* 220g Zucker

* Salz

* Mark einer Vanilleschote

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 200g Mehl Typ 405 

* 1 Päckchen Backpulver 

* 35g Rapsöl 

 

Zubereitung Biskuitböden für die Schokoladensahnetorte:

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Backzeit: 160°C  Umluft für ca. 60 Minuten

Danach kann der Kuchen im warmen Backofen bei geöffneter Backofentür noch weitere 60min auskühlen.

 

 

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

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Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.

Schneidehilfe: 

Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Zutaten Mürbeteigboden für die Schokoladensahnetorte:

Kuchenform 26cm

* 200g weiche Butter

* 85g gesiebter Puderzucker 

* 10g Vanillezucker

* Prise Salz 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone 

* 1 Ei 

* 300g Mehl 

Zubereitung Mürbeteigboden für die Schokoladensahnetorte:

Der Teig ist in etwa die doppelte Menge, die eigentlich benötigt wird. Ich friere dann stets den halben Teig ein, wenn ich ihn nicht für eine zweite Torte oder Kekse benötige.

In die weiche Butter das Ei und die Gewürze einkneten, danach könnt ihr das gesiebte Mehl und den gesiebten Puderzucker unterkneten.

Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten nichts wird, da er an Bindung verliert. Schlag den Teig in Folie ein und legt ihn ein paar Stunden in den Kühlschrank.

Beim Ausrollen solltet ihr den Teig kurz ankneten und dann mit gesiebtem Mehl in die gewünschte Dicke (2-3mm) ausrollen.

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Legt den Teig in die Backform und stupft mit der Gabel ein paar mal in den Teig. Ich habe unter den Teig Backpapier gelegt, so löst sich der Tortenboden später ideal. Backt den Teig nun bei 170°C im vorgeheizten Backofen, bis er goldgelb ist.

 

Zutaten weiße Schokoladensahne-Creme:

* 500ml Konditorsahne (mindestens 35% Fettanteil) 

* 300g weiße Schokolade

* 2 Päckchen Sahnesteif 

Zubereitung weiße Schokoladensahne-Creme:

Zunächst erwärmt Ihr die Sahne langsam in einem Topf. Achtet darauf, dass die Sahne nicht mehr als 40°C erreicht. Dann kann die zerkleinerte weiße Schokolade mit in den Topf und unter ständigem Rühren langsam geschmolzen werden.

Wenn die Sahne zerschmolzen ist, könnt Ihr sie in eine Schüssel umfüllen und zum Auskühlen bei Seite stellen. Wenn die Schokoladensahne Zimmertemperatur erreicht hat, kann sie noch für eine Stunde in den Kühlschrank.

Die gekühlte Schokoladensahne wird anschließend zusamenn mit dem Sahnesteif in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät zu einer steifen Schokoladensahne-Creme geschlagen. Dies kann einige Minuten dauern. Wenn zunächst die Schokolade ausflockt, lasst Euch nicht irritieren und schlagt einfach weiter, bis eine steife, homogene Masse entstanden ist.

Zutaten weiße Schokoladensahne-Creme:

* 500ml  Konditorsahne (mindestens 35% Fettanteil) 

* 400g Zartbitterschokolade

* 2 Päckchen Sahnesteif 

Zubereitung schwarze Schokoladensahne-Creme:

Zunächst erwärmt Ihr die Sahne langsam in einem Topf. Achtet darauf, dass die Sahne nicht mehr als 40°C erreicht. Dann kann die zerkleinerte Zartbitterschokolade mit in den Topf und unter ständigem Rühren langsam geschmolzen werden.

Wenn die Sahne zerschmolzen ist, könnt Ihr sie in eine Schüssel umfüllen und zum Auskühlen bei Seite stellen. Wenn die Schokoladensahne Zimmertemperatur erreicht hat, kann sie noch für eine Stunde in den Kühlschrank.

Die gekühlte Schokoladensahne wird anschließend zusamenn mit dem Sahnesteif in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät zu einer steifen Schokoladensahne-Creme geschlagen. Dies kann einige Minuten dauern. Wenn zunächst die Schokolade ausflockt, lasst Euch nicht irritieren und schlagt einfach weiter, bis eine steife, homogene Masse entstanden ist.

Dekoration der Schokoladensahnetorte:

Die Grundlage der Torte ist der Mürbeteigboden. Auf diesem wird die erste Schicht mit der weißen Schokoladensahne-Creme mit Hilfe eines Spritzbeutels aufgetragen.

Anschließend kommt eine Biskuitboden und auf diesem wird dann eine Schicht von der schwarzen Schokoladensahne-Creme mit dem Spritzbeutel aufgetragen. So verfahrt Ihr immer abwechselnd, bis die Biskuitböden aufgebraucht bzw. die gewünschte Tortenhöhe erreicht ist.

Anschließend wird mit der restlichen Schokoladensahne-Creme die Torte dekoriert. Ich habe die Tortenverkleidung zweifarbig, abwechselnd schwarz und weiß, dekorieren. Als weitere Tortendekorations-Idee könnt Ihr noch etwas schwarze und weiße Schokoladenraspel auf der Schokoladensahnetorte verteilen.

 

Nach der Dekoration der Torte, sollte die Schokoladensahnetorte bis zum Verzehr in den Kühlschrank gestellt werden. Lasst Euch diese Schokoladenköstlichkeit gut schmecken! 

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Brombeertorte mit Windbeuteln ~ optisch der Hit auf jeder Kuchentafel

Falls Ihr noch auf der Suche nach einer ausgefallenen Torte für Ostern, Pfingsten oder den Sommer seid, dann ist die Brombeertorte mit Windbeuteln genau das Richtige für Euch.

Sie ist saftig, fruchtig und so lecker, dass man gerne mal ein zweites Stück isst. Die Brombeertorte mit Windbeuteln ist nicht nur sehr lecker, sondern auch optisch der Hit auf jeder Kuchentafel. Fruchtig, cremig mit Sahne und Windbeuteln.

Zubereitung Biskuitboden: 

Ergibt einen schönen Tortenboden (ca. 24-26 cm im Durchmesser) oder eine dickere Roulade auf einem haushaltsüblichen Backblech. Falls der Biskuitboden für eine Torte mit mehreren Böden gemacht wird, könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängert sich.

* 5 Eier 

* 150g Zucker

* Salz

* Vanillezucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 100g Mehl Typ 405 

* 50g Stärke 

* 35g Rapsöl 

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Kleiner Biskuitboden: 190-210°C Umluft für ca. 15-20 Minuten

Großer Biskuitboden: 160-175°C Umluft für ca. 30-60 Minuten

Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

 

 

Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.
 

Schneidehilfe: 

Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Weiterverarbeitung: 

Nun kommt der Biskuitboden wieder in die Kuchenbackform und es werden Miniwindbeutel auf dem Boden verteilt. Natürlich könnt Ihr die Windbeutel auch selbst machen, doch ich habe mich für die schnelle Variante entschieden.

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Zubereitung Brombeercreme mit Liqueur: 

* 500g Himbeeren 

* 110g Zucker 

* 8 Blatt Gelantine 

* 20ml Brombeerliquer

* 500g geschlagene Sahne 

* Saft einer Zitrone

Für die Brombeercreme mit Liqueur die Gelantine in kaltem Wasser einweichen und die Sahne cremig aufschlagen. Nun werden die Brombeeren püriert und mit dem Zucker verrührt. Die Gelantine wird ausgedrückt und mit dem Zitronensaft und dem Brombeerliqueuer auf ca. 50°C in einem kleinen Topf erhitzt. Einen kleinen Teil des Brombeermarks zur aufgelösten Gelantine geben und gut verrühren. Dies dient der Temperaturangleichung. Anschließend kann die Gelantine-Mischung zum restlichen Brombeermark gegeben werden und dies sollte nun gut verrührt werden.

Nun könnt Ihr die geschlagene Sahne unterheben und die Masse vorsichtig über die Windbeutel verteilen. Die Torte sollte nun für einige Stunden in den Kühlschrank zum Einkühlen.

Wenn die Brombeercreme schön fest geworden ist, könnt ihr sie vorsichtig aus der Kuchenform lösen und dekorieren.

Dekoration:

* gefrorene Brombeeren 

* Windbeutel 

* geschlagene Sahne 

Zunächst verteilt ihr die geschlagene Sahne auf der fest gewordenen Brombeercreme. Anschließend könnt ihr die Torte mit den Windbeuteln und den gefrorenen Brombeeren dekorieren. Und fertig ist die Brombeertorte mit Windbeuteln.

Lasst Euch die Brombeertorte mit Windbeuteln gut schmecken! 

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Mein Foodblog-Jahr 2016 – Eure 10 liebsten Rezepte

Es ist Januar und schon wieder ist ein Jahr vorbei. Daher möchte ich euch Heute mein Foodblog-Jahr 2016 mit euren 10 liebsten Rezepten vorstellen. Vielleicht findet ihr ja das ein oder andere Rezept wieder, das Euch selbst schon im vergangenen Jahr aufgefallen ist. Jedoch sind nicht alle der beliebtesten Rezepte aus dem vergangen Jahr. Einige haben sich auch aus dem Vorjahr dazu gesellt.

Ich möchte mich bei Euch allen für dieses schöne Foodblog-Jahr bedanken! Denn  nur gemeinsam macht es so viel Spaß – ohne eure Reaktionen und Anregungen, ohne den Austausch und die Interaktionen wäre die Bloggerei doch eine sehr einseitige Beschäftigung. Doch mit Euch gemeinsam macht es mir sehr viel Freude! Daher Danke für Mein Foodblog-Jahr 2016!

 

Beginnen wir nun ganz typisch mit dem 10. Platz und arbeiten uns langsam nach oben zum beliebtesten Rezept im letzten Jahr. 

 

Platz 10: Das Hutzelbrot

Das Hutzelbrot ist ein Brot mit Geschichte – nicht nur mit vielen Aromen. Es begleitete mich stets durch die Advents- und Weihnachtszeit.

Früher hat meine Oma das Hutzelbrot gebacken und mit den Jahren hat dann meine Mutter das Hutzelbrot übernommen. Wenn man durchgefroren vom Spielen im Schnee nach Hause kam, dann war ein Hutzelbrot – mit Butter beschmiert – das Beste. Besonders wenn man sich dann wohlig warm vor dem Kachelofen wärmen konnte. Ein Gefühl von Geborgenheit und Kindheitserinnerungen.

Das Hutzelbrot oder auch bekannt als Früchtebrot ist ein kleiner, saftiger Laib.  Das Brot hat einen saftigen, festen Teig und im Anschnitt sichtbare Frucht- und Mandelstücke. In vielen süddeutschen Haushalten wird das Hutzelbrot mit Mandeln oder Belegkirschen verziert – ich kenne es jedoch nur mit Puderzucker bestäubt. Daher möchte ich Euch hier meine klassische Version vorstellen. Das schöne ist, dass das Hutzelbrot sehr lange haltbar ist. Mehrere Wochen sogar.

Die Brote können so in einer großen Anzahl bereits mehrere Wochen vor Weihnachten gebacken und kalt gelagert werden.

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Platz 9: Pflaumenkuchen mit Rahmguss

Diesen Pflaumenkuchen mit Rahmguss habe ich im Sommer 2016 für einen wohltätigen Flohmarkt bei uns im Ort gebacken. Alle Einnahmen aus dem Kuchenverkauf und aus dem Flohmarktverkauf gingen an die Aktion HU für Afrika – Wasser spendet Leben. Daher freut es mich ganz besonders, dass mein schneller und improvisierter Blechkuchen es unter eure Top-10 in meinem Foodblog-Jahr 2016 geschafft hat!Steht ihr auch immer mal wieder vor der Frage: Was kann ich denn als Kuchen für ein Buffet mitbringen? Sei es im Kindergarten, für einen Flohmarkt, für den Kuchenverkauf in der Schule, für einen Geburtstag oder einfach so als Mitbringsel?

So ging es mir vor Kurzem auch mal wieder. Und zudem hatte  ich irgendwie Lust auf Pflaumen. Auch wenn die Pflaumen noch nicht ganz reif sind, so habe ich doch schon mal mein erstes Pflaumenrezept in diesem Jahr ausprobiert. Mal eine kleine und feine Abwandlung des Klassikers. Daher möchte ich Euch heute meinen Pflaumenkuchen mit Rahmguss und Pistazien vorstellen. Sehr lecker, jedoch ein wenig zeitaufwändig, dafür lohnt sich die Mühe allemal.

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Platz 8: Schneewittchen

Diese traumhafte Torte habe ich aus dem Backbuch von Eveline Wild nachgebacken und das Backbuch auch rezensiert. Die Torte ist ein richtiger Traum und ich habe sie seit meinem ersten Versuch im August 2015 immer wieder einmal gebacken.

Besonders freut es mich, dass ihr das Schneewittchen so gerne mögt, da sich auch hinter diesem Rezept eine kleine Geschichte verbirgt. Im Sommer letzten Jahres haben wir bei uns im Garten einige Bäume gefällt und bekamen zum Glück Hilfe von Freunden und Familie. Als kleines Dankeschön in der Mittagspause habe ich diese Torte gebacken. Sie kam so gut an, dass sie seither für mehrere Geburtstage “gewünscht” wurde.

 

Platz 7: Schwarzwälder Kirschtorte

Die Schwarzwälder Kirschtorte kennt doch eigentlich jeder. Leckere Schichten mit Schokobiskuit – durchtränkt mit Kirschwasser oder Kirschlikör. Viel Sahne, sehr viel Sahne und alles auf einem Knusprigen Boden. Dazu ganz viel dunkle Schokolade. Ein wenig erinnert mich die Farbkombination auch an Schneewittchen. Das Rot der Kirschen, Schwarz wie Ebenholz und Weiß wie Schnee.

Dieses Rezept und auch die Optik der Torte kamen bei mir in der Familie so gut an, dass sich mein Mann, der sonst immer mal wieder als “Qualitätskontrolle” auf dem Blog auftaucht, diese Schwarzwälder Kirschtorte zu unserem Hochzeitstag gewünscht hat. Und sie war wieder sehr, sehr lecker. Also wenn ihr dieses Rezept noch nicht kennt, dann schaut Euch unbedingt mal meine Schwarzwälder Kirschtorte näher an.

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Platz 6: Kartoffelgratin

Beim Kartoffelgratin gibt es zig Möglichkeiten zu variieren. Jedoch hat es bei mir auch ein paar Jahre gedauert, bis ich ein Rezept hatte, bei dem die Kartoffeln gar wurden, die Flüssigkeit weg war, der Geschmack wie gewünscht und es eine schöne und leckere Käsekruste beim Kartoffelgratin gab. Fragt mich nicht warum, doch ich persönlich finde, dass das perfekte Kartoffelgratin eine Kunst für sich ist. Und bisher hab ich zwar ein ganz leckeres Rezept, doch noch nicht DAS perfekte Kartoffelgratin. Aber das wird sich in den nächsten Monaten und Jahren schon noch entwickeln. Ihr kennt das sicherlich selbst, die eigenen Geschmäcker ändern sich mit der Zeit ja auch ein wenig.

Doch nun kommen wir wieder zum Rezept für mein Kartoffelgratin.

 

Platz 5: Zitronensauce

Vor einiger Zeit war ich bei Freunden zum Abendessen eingeladen und es gab Pasta. Pasta klingt für mich immer wunderbar. Dazu gab es ein kleines, aber feines Familienrezept. Eine wunderbare Zitronensauce. Diese Sauce hat es echt in sich. Geschmacklich und auch die kleinen, netten Monster, die nachts die Klamotten kleiner Nähen, die Kalorien, sind hier auch gut vertreten. Doch mal ehrlich, wenn man genüsslich mit Freunden abends zusammen sitzt, es sich gut gehen lässt, dann sollte man echt nicht anfangen die kleinen Nähmonster (Kalorien) zu zählen. Statt dessen sind der zitronige Geschmack und der Parmesan wirklich wert, dass ihr das Rezept nach kocht! Ich für meinen Teil war sehr begeistert und möchte mich noch einmal recht herzlich bedanken, dass ich das Rezept erfahren habe und es Euch hier auf meinem Blog vorstellen darf. Mit Familienrezepten ist man ja immer ein wenig eigen – daher doppelter Dank an dieser Stelle an meine Freundin. Sie weiß schon, dass sie gemeint ist. 😉

Dieses Gericht klingt total einfach und unspektakulär, doch sei angemerkt, dass es Spaghetti mit Zitronensauce bei meiner Freundin immer an Heiligabend gab. Zugegeberweise gabe es immer eine zweite Sauce und auch verschiedene Pesto, aber trotzdem war sie immer das Highlight.

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Platz 4: Vollkorn-Roggen-Dinkelbrötchen

Gibt es etwas Schöneres, als sonntags Morgens gemütlich mit seinen Lieben zu brunchen mit frisch gebackenen Brötchen?Heute möchte ich Euch meine Vollkorn-Roggen-Dinkelbrötchen vorstellen. Sie sind luftig lecker, schmackhaft und es lohnt sich immer wieder den Teig 24 Stunden gehen zu lassen. Also lasst Euch nicht abschrecken, die Bearbeitungszeit ist nicht wirklich lang, ihr müsst einfach nur etwas langfristiger planen, dafür werdet ihr mit leckeren Frühstücksbrötchen belohnt. 

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Platz 3: Dinkel-Buttermilch-Brötchen

Wenn das Wochenende näher rückt, dann träume ich manchmal insgeheim von einem ausgiebigen Brunch mit meinen Lieben. Und dazu passen perfekt die Dinkel-Buttermilch-Brötchen, sie sind ein Traum!

Diese Dinkel-Buttermilch-Brötchen sind wirklich sehr zu empfehlen. Ihr müsst jedoch unbedingt drei Tage Vorbereitungszeit einplanen. Ihr müsst in dieser Phase nicht viel tun, jedoch die Zeit ist für den Geschmack der Brötchen schon notwendig.

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Platz 2: Orangen-Mandelhäufchen

Gerade in der Hochsaison der Weihnachtsbäckerei stöbere ich häufiger in einem kleinen Familienschatz. Einem Koch- und Backbuch von 1902. Hier finden sich wunderbare Klassiker – längst vergessene kulinarische Schätze, die nur darauf warten wieder neu entdeckt und neu interpretiert zu werden.Heute möchte ich Euch gerne Orangen-Mandelhäufchen vorstellen. Das ist schon eine kleine Eigenkreation von  mir, doch das Rezept wurde auf der Grundlage der Mandelbögen auf andere Art erstellt.

Sie sind mit weißer Schokolade, Orangen-Likör und Orangen mit einem wunderbaren Marzipan-Geschmack kombiniert. Sie sind mehr Konfekt als Plätzchen, doch sie dürfen in unserer Weihnachtsbäckerei auf keinen Fall mehr fehlen. Und anscheinend habe ich einige von Euch auch für diese Köstlichkeit begeistert.

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Platz 1: Pulled Pork aus dem Backofen – selbst gemachte Burger Buns, BBQ-Sauce und Coleslaw

Mein unangefochtner Platz 1 in meinem Foodblog-Jahr 2016 war mein Pulled Pork Burger aus dem Backofen. Nicht nur ihr habt ihn geliebt, sondern auch meine Gäste. Im Sommer habe ich mein Pulled Pork aus dem Backofen für eine Gartenparty mit Freunden, Familie und Nachbarn gemacht. Auch Freunde und Bekannte haben mein Rezept schon getestet und es für gut befunden. Ich bin immer sehr nervös, wenn Freunde meine Rezepte nach kochen – irgendwie sind Geschmäcker doch immer sehr individuell. Das geht mir auch so, wenn ich von Euch Feedback bekomme – ich freue mich über jede Form der Rückmeldung.

Dieses gezupfte Schweinefleisch kommt ursprünglich aus Nordamerika und ist dort ein Hauptbestandteil des klassischen Barbecues. Pulled Pork ist ein typischer Vertreter des sogenannten Low-&-Slow-Garens, also ein bei niedriger Temperatur langsam gegartes Fleisch. Klassischerweise wird es in einem Barbecue-Smoker zubereitet. Der leichte Rauch sorgt für den typischen Barbecuegeschmack. Da ich jedoch leider (noch nicht) über solch einen Smoker verfüge, musste eine Alternative gesucht werden.

Und ich wurde fündig: Man kann das Pulled Pork auch im Backofen zubereiten. Also perfekt!

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Das war dann also mein Foodblog-Jahr 2016 gemeinsam mit Euch – zumindest im Schnelldurchlauf und die beliebtesten 10 Rezepte von Euch.

Mir fällt auf, dass ihr Kuchen, Torten und alles aus dem Backofen sehr gerne habt. Ich bin mal gespannt, ob ich Euch im neuen Jahr vielleicht auch ein paar andere Zubereitungsweisen schmackhaft machen kann.

 

Liebe Grüße und bis bald, eure Mimi 

 

 

 

 

 

 

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Schwarzwälder Kirschtorte

Die Schwarzwälder Kirschtorte kennt doch eigentlich jeder. Leckere Schichten mit Schokobiskuit – durchtränkt mit Kirschwasser oder Kirschlikör. Viel Sahne, sehr viel Sahne und alles auf einem Knusprigen Boden. Dazu ganz viel dunkle Schokolade. Ein wenig erinnert mich die Farbkombination auch an Schneewittchen. Das Rot der Kirschen, Schwarz wie Ebenholz und Weiß wie Schnee. 

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Wir hatten dieses Wochenende einen Lieben Besuch zu Gast. Zwei Freunde, die uns in den letzten Jahren sehr ans Herz gewachsen sind. Und meinem Mann und mir war es wichtig, dass wir etwas ganz besonders Leckeres aus unserer kulinarischen Heimat auf den Kaffeetisch stellen können. Klar gibt es hier in Norddeutschland auch sehr viele und leckere Schwarzwälder Kirschtorten, doch jede und jeder hat eben so sein eigenen Rezept. 

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Daher möchte ich Euch heute unser Rezept für eine Schwarzwälder Kirschtorte vorstellen. Ganz in dem Sinne: Rot wie die Kirschen, Schwarz wie Ebenholz und Weiß wie Schnee.

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Falls ihr für die Dekoration und die Vorbereitung der Böden etwas Zeit einplant, dann kann die Schwarzwälder Kirschtorte ganz ohne Stress zubereitet werden. Ich backe die Böden stets einen Tag vorher, so können sie in Ruhe auskühlen.

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Zubereitung Buttermürbteig als Tortenboden für eine 26cm Form: 

* 200g weiche Butter

* 85g gesiebter Puderzucker 

* 10g Vanillezucker

* Prise Salz 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone 

* 1 Ei 

* 300g Mehl 

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Der Teig ist in etwa die doppelte Menge, die eigentlich benötigt wird. Ich friere dann stets den halben Teig ein, wenn ich ihn nicht für eine zweite Torte oder Kekse benötige.

In die weiche Butter das Ei und die Gewürze einkneten, danach könnt ihr das gesiebte Mehl und den gesiebten Puderzucker unterkneten.

Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten nichts wird, da er an Bindung verliert. Schlag den Teig in Folie ein und legt ihn ein paar Stunden in den Kühlschrank.

Beim Ausrollen solltet ihr den Teig kurz ankneten und dann mit gesiebtem Mehl in die gewünschte Dicke (2-3mm) ausrollen.

Legt den Teig in die Backform und stupft mit der Gabel ein paar mal in den Teig. Ich habe unter den Teig Backpapier gelegt, so löst sich der Tortenboden später ideal. Backt den Teig nun bei 170°C im vorgeheizten Backofen, bis er goldgelb ist.

Zubereitung Kakao-Biskuitböden: 

* 5 Eier 

* 150g Puderzucker

* 1 Prise Salz 

* Vanille Zucker

* 90g Mehl 

* 25g Stärke

* 40g Kakao

* Zimt 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 25g Öl

* 35g Milch 

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Siebt das Mehl zusammen mit dem Puderzucker und dem Kakao. Die Eier könnt ihr in einer separaten Schüssel mit dem Zucker und den Gewürzen verrühren, bis eine schaumige Mischung entsteht. Nun könnt ihr das Mehl unterheben. Zum Schluss des Mischvorgangs könnt ihr die Milch und das Öl noch in den Teig einrühren.

Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden. Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

Wenn der Kakao-Biskuit ausgekühlt ist, kann dieser in drei dünne Tortenböden geschnitten werden. Wenn der dritte etwas dünner ist, ist das nicht so tragisch. Falls der Boden nur für zwei reicht, dann ist das nicht so problematisch, dann wird die Schwarzwälder Kirschtorte einfach ein wenig flacher. Alles kein Problem. Oder ihr gleicht später noch mit etwas mehr Sahne die Höhe aus.

 

Weiterverarbeitung Schwarzwälder Kirschtorte: 

Zunächst müssen wir die Füllung der Schwarzwälder Kirschtorte vorbereiten. Einerseits die Kirschen und dann noch die Sahne.

Füllung Kirschen: 

* 700g Sauerkirschen 

* Saurkirschsaft (aus dem Glas) 

* 2 EL Zucker

* 1 Zimtstange 

* 5cl Kirschlikör 

* 4 Blätter Gelatine 

Füllt die Sauerkirschen mit dem Saft zusammen mit den restlichen Zutaten (außer der Gelatine) in einen Topf und lasst alles zusammen vor sich hin köcheln. In der Zwischenzeit kommen die Gelatine-Blätter in kaltes Wasser. Wenn sie schön weich geworden sind, können sie mit in den Topf. Reduziert nun die Hitze und lasst die Kirsch-Mischung erkalten.

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Für die Weiterverarbeitung könnt ihr die Kirschen von der Flüssigkeit trennen. Bewahrt jedoch die Flüssigkeit gut auf. Diese wird noch benötigt. Sortiert die 20 schönsten Kirschen heraus. Diese legt ihr bitte bei Seite, da sie für die Dekoration der Torte dienen.

 

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Füllung Sahne: 

* 1250g Konditor Sahne

* 3 EL Puderzucker, fein gesiebt

* eine Prise Salz 

* 5 Päckchen Sahnesteif 

Schlagt die Sahne, bis sie steif ist. Dann kann der Puderzucker gemischt mit dem Salz und dem Sahnesteif noch untergemischt werden. Und fertig ist die Sahnefüllung. Achtet jedoch darauf, dass es Konditor-Sahne ist. Sie hat zwar mehr Fett, ist jedoch standfester und schneller steif zu schlagen.

 

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Aufschichten der Schwarzwälder Kirschtorte: 

* Böden 

* 3-4 EL Sauerkirschkonfitüre 

* Sahne 

* Kirschen 

* Kirschlikör 

* Kirschflüssigkeit

Die unterste Schicht bildet der helle Buttermürbteig-Tortenboden. Auf diesem könnt ihr nun die Sauerkirschkonfitüre verteilen.

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Anschließend kommt die erste Lage mit dem Kakao-Biskuitboden. Dieser wird mit ein paar Esslöffel Kirschlikör und mit der Kirschflüssigkeit getränkt bzw. beträufelt, so dass der Boden die Flüssigkeiten gut aufnehmen kann.

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Die Sahne in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle geben und drei Ringe auf den Tortenboden spritzen. Die entstandenen Zwischenräume mit den angedickten Kirschen füllen.

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So verfahrt ihr nun auch mit den weiteren Böden. Den zweiten Tortenboden auflegen und mit 3 EL Kirschlikör und der Kirschflüssigkeit beträufeln. Erneut drei Sahneringe auftragen und die Zwischenräume mit Kirschen füllen. Den letzten Boden auflegen und abermals mit den Flüßigkeiten bestreichen.

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Dekoration der Schwarzwälder Kirschtorte: 

* 200g Zartbitter Schokolade

* zuvor beiseite gestellte und eingelegte Kirschen 

Zunächst wird die Torte rundherum mit der Sahne bestrichen. Achtet darauf, das dies relativ geleichmäßig geschieht und ihr eine gerade Oberfläche bekommt. Hierfür bieten sich Spachtel an.

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Für die Dekoration mit den schwarzen, schokoladigen Eisbergen müsst ihr die Schokolade schmelzen und mit einem Löffel auf Backpapier verstreichen.

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Wenn die Schokostücke hart geworden sind (ihr solltet schon eine Stunde einplanen), könnt ihr sie an den Tortenrand stellen.

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Nehmt die restliche Sahne und macht oben auf dem Tortenrand in regelmäßigen Abständen Sahnenocken.

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Diese werden mit den Sauerkirchen belegt. In die Mitte der Torte könnt ihr zerbrochen Schokoladenstücke streuen.

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Und fertig ist meine Schwarzwälder Kirschtorte. Lasst sie Euch gut schmecken! 

 

 

 

 

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Brombeer Käsesahne-Torte

Heute gibt es bei mir auf dem Blog mal wieder etwas Süßes. Viel mehr einen Klassiker. Eine Käsesahne-Torte. Und ich muss Euch gestehen, dass es meine allererste Käsesahne-Torte überhaupt geworden ist. Und naja, ich war schon sehr selbstkritisch mit mir. Wie kommts’?

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Ganz einfach deshalb, dass ich bisher, über 20 Jahre, einen sehr großen Respekt vor allen Käsesahne-Torten hatte. Meine Tante hatte da die Messlatte in  meiner Kindheit einfach sehr, sehr hoch gelegt. Jedes Jahr zu meinem Geburtstag habe ich früher entweder eine Biskuitrolle oder eine Käsesahne-Torte von meiner Tante bekommen. Das stand jedes Jahr fest. Einzig und allein bei der Füllung durfte und wollte ich mitreden. Denn diese Käsesahne-Torte war einfach immer wieder ein Traum und war ratz-fatz weg. 

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In der Zwischenzeit bin ich umgezogen und wohne leider nicht mehr so nah, dass ein kurzer Besuch zum Geburtstag mit einer Käsesahne-Torte in der Hand so schnell möglich ist. Da ich jedoch vor einer Woche oder so einen Biskuitteig hin bekommen habe, der einfach nur fluffig, nicht trocken und zudem auch noch geschmacklich sehr, sehr gut war, habe ich mich nun das erste mal selbst an eine Käsesahne-Torte heran getraut. Besser gesagt an eine Brombeer Käsesahne-Torte. Und da sie auf anhieb etwas geworden ist, ich fleißig während des Backens meine Notizen gemacht habe und zum Glück genügend Tageslicht da war, als ich endlich fertig wurde, kann ich Euch heute voller Stolz meine erste selbst gebackene Brombeer Käsesahne-Torte vorstellen. Natürlich kann es sein, dass ich in den nächsten Jahren noch etwas an den Rezepten “verfeinere” – doch mir, der Qualitätskontrolle und den restlichen Testpersonen hat die Brombeer Käsesahne-Torte so gut geschmeckt, dass schwubb-di-wubb alles weg war. 

Daher kommen wir nun direkt zum Rezept. 

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Zubereitung Biskuitboden: 

Ergibt einen schönen Tortenboden (ca. 24-26 cm im Durchmesser) oder eine dickere Roulade auf einem haushaltsüblichen Backblech. Falls der Biskuitboden für eine Torte mit mehreren Böden gemacht wird, könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängert sich.

* 5 Eier 

* 150g Zucker

* Salz

* Vanillezucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 100g Mehl Typ 405 

* 50g Stärke 

* 35g Rapsöl 

 

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Kleiner Biskuitboden: 190-210°C Umluft für ca. 15-20 Minuten

Großer Biskuitboden: 160-175°C Umluft für ca. 30-60 Minuten

 

Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

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Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.
Schneidehilfe: 

Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Zubereitung Käsesahne-Creme: 

* 300g Quark

* 200g Joghurt 

* 100g Zucker 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* Abrieb einer halben unbehandelten Grapefruit 

* Saft der beiden Früchte 

* 8 Blatt Gelatine 

* 500g Schlagsahne 

Zunächst weicht ihr die Gelatine in kaltem Wasser ein und schlagt anschließend die Sahne steif. Nun kann der Quark, der Joghurt, der Zucker und die Zitrusschalen verrührt werden. Die Gelatine wird gemeinsam mit dem Saft der Früchte in einem Topf langsam erhitzt, so dass sich die Gelatine auflöst. Einen Teil der Quark-Mischung in den Topf geben und so die Masse auf eine ähnliche Temperatur bringen. Alles gut durchrühren und nun unter die Quark-Mischung heben. Alles gut durchrühren. Nun wird auch die geschlagene Sahne untergehoben.

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Weiterverarbeitung: 

* 300g Brombeeren 

Der geschnittene Tortenboden wird nun wieder in die Backform gegeben und mit den gewaschenen, frischen Brombeeren belegt. Anschließend wird die Creme daraufgeleert und gleichmäßig verstrichen. Abschließend kommt die zweite Biskuitlage auf die Creme.

 

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Die Brombeer Käsesahne-Torte kann nun bis zum Servieren für einige Stunden in den Kühlschrank, so kann die Creme aushärten.

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Streut vor dem Servieren noch etwas Puderzucker über die Brombeer Käsesahne-Torte und schon könnt Ihr Euch gemütlich an den Kaffeetisch setzen und die Käsesahne-Torte genießen. Guten Appetit, ich bin auf alle Fälle begeistert! 

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Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur [enthält Werbung]

Meine Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur ist mit einem ganz besonderen Liqueur gemacht. Mit einem Himbeerliqueur von Schladerer, der Schwarzwälder Hausbrennerei. Vor einigen Wochen erreichte mich die Anfrage, ob ich nicht einmal die neuen Liquere von Schladerer testen und Euch vorstellen möchte. Da hab ich nicht lange überleg und gleich ganz laut JA gesagt. 

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Dazu müsst Ihr wissen, dass ich persönlich mit den Wässern und Geister von Schladerer positive Assoziationen verbinde. Insbesondere muss ich bei Schladerer sofort an Weihnachten denken.  Ursprünglich komme ich aus dem Schwabenländle und es hat mich über Umwege in den Norden verschlagen, doch wenn es bei mir mal eine Schwarzwälder Kirschtorte gibt, dann greife ich nur zu einem Kirschwasser – dem von Schladerer. Es ist einfach aromatisch und voll Frucht im Geschmack. Doch warum muss ich bei Schladerer nun an Weihnachten denken?

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Auf der Alb gibt es einen Brauch, das Christbaum-Gschauba. Auf Hochdeutsch kann man es in etwa mit Christbaum-Loben, Christbaum-Betrachten übersetzen. Beim Christbaum-Gschauba besucht man in der Weihnachtszeit, zwischen Heiligabend und Neujahr, Verwandte, Nachbarn und Freunde und lobt den Christbaum. Das heißt, man lobt den Christbaum mit dem Satz “Isch dees aber a scherna Krischtbaum!” – dabei ist es ganz egal, wirklich ganz egal wie der Baum aussieht. Egal wie er gewachsen ist, wie er geschmückt ist, wie groß oder klein er ist – schließlich ist das ja alles Geschmackssache – er wird gelobt! 

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Nach diesem obligatorischen Satz: “Isch dees aber a scherna Krischtbaum!” geht der Hausherr oder die Hausdame – das ist relativ egal, zur Hausbar und holt einen Geist, ein Wasser oder einen Liqueur heraus. Dieser wird dann dem lobenden Gast angeboten und man stößt gemeinsam auf den Christbaum (Weihnachtsbaum) an. Bei uns war das in der Regel irgendetwas von Schladerer. So wurde jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit bewusst ein Obstler von Schladerer gekauft. Natürlich hab ich beim Christbaumgschauba als Kind keinen Alkohl bekommen, für Kinder springt da eher ein Glas Cola, Fanta oder ein leckerer Saft ab. Doch seit dieser Zeit gehört für mich persönlich Schladerer zur Weihnachtszeit einfach mit dazu. Und Weihnachten ist für mich die schönste Zeit im Jahr. Ich überlege jetzt schon die ganze Zeit, was für leckere Rezepte ich dieses Jahr testen könnte. 

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Doch nun genug der Worte von der Weihnachtszeit. Ich möchte Euch gerne noch die drei Liqueure vorstellen, die ich von Schladerer testen durfte. Die drei Liquere sind farblich wunderschön anzusehen und zudem eine schöne Bereicherung der persönlichen Hausbar. Es gibt die Sorten Himbeere, Kirsche und Wiliams. Alle drei Geschmacksrichtungen sind die Klassiker von Schladerer schon im Obstlerbereich. Sie sind also auf der Basis der hauseigenen Obstgeiste hergestellt und schmecken genau so lecker, wie sie schon duften. Schaut doch einfach mal auf der Homepage vorbei. 

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Besonders angesprochen hat mich der Himbeerliqueur. Ich hab mit vielen frischen Himbeeren, ein paar fluffigen Windbeuteln und dem Himbeerliqueur eine richtige Leckerei gezaubert. Eine Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur. 

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Herzlichen Dank an Schladerer Schwarzwälder Hausbrennerei, dass ich diese leckeren Liqueure testen und vorstellen durfte.

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Zubereitung Biskuitboden: 

Ergibt einen schönen Tortenboden (ca. 24-26 cm im Durchmesser) oder eine dickere Roulade auf einem haushaltsüblichen Backblech. Falls der Biskuitboden für eine Torte mit mehreren Böden gemacht wird, könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängert sich.

* 5 Eier 

* 150g Zucker

* Salz

* Vanillezucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 100g Mehl Typ 405 

* 50g Stärke 

* 35g Rapsöl 

 

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Kleiner Biskuitboden: 190-210°C Umluft für ca. 15-20 Minuten

Großer Biskuitboden: 160-175°C Umluft für ca. 30-60 Minuten

 

Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

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Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.
Schneidehilfe: 
Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Weiterverarbeitung: 

Nun kommt der Biskuitboden wieder in die Kuchenbackform und es werden Miniwindbeutel auf dem Boden verteilt. Natürlich könnt Ihr die Windbeutel auch selbst machen, doch ich habe mich für die schnelle Variante entschieden.

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Zubereitung Himbeercreme mit Liqueur: 

* 500g Himbeeren 

* 110g Zucker 

* 8 Blatt Gelantine 

* 20ml Himbeer Liqueur von Schladerer 

* 500g geschlagene Sahne 

* Saft einer Zitrone

Für die Himbeercreme mit Liqueur die Gelantine in kaltem Wasser einweichen und die Sahne cremig aufschlagen. Nun werden die Himbeeren püriert und mit dem Zucker verrührt. Die Gelantine wird ausgedrückt und mit dem Zitronensaft und dem Himbeer Liqueuer auf ca. 50°C in einem kleinen Topf erhitzt. Einen kleinen Teil des Himbeermarks zur aufgelösten Gelantine geben und gut verrühren. Dies dient der Temperaturangleichung. Anschließend kann die Gelantine-Mischung zum restlichen Himbeermark gegeben werden und dies sollte nun gut verrührt werden.

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Nun könnt Ihr die geschlagene Sahne unterheben und die Masse vorsichtig über die Windbeutel verteilen. Die Torte sollte nun für einige Stunden in den Kühlschrank zum Einkühlen.

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Wenn die Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur schön fest geworden ist, könnt ihr sie vorsichtig aus der Kuchenform lösen und dekorieren. Ich habe zur Dekoration noch übrig gebliebene Windbeutel genommen. Einige halbiert und die restlichen Ganz gelassen. Türmt sie schön auf und mischt das Bild noch mit ein paar frischen Himbeeren. Und fertig ist die Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur!

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Lasst Euch die Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur gut schmecken! 

 

 

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Traum in Pink mit Spekulatius und Granatapfel

Mein Traum in Pink mit Spekulatius und Granatapfel…. Doch wo fange ich nur am Besten an?

Eigentlich habe ich immer einen sehr großen Respekt vor Torten, Kuchen und sämtlichem süßen Gebäck. Ich mag Süßes zwar sehr gerne, doch ich traue mich seit Jahren nur sehr selten ran – somit fehlt mir oft auch die Übung (im Vergleich zum Kochen, denn das mache ich ja tagtäglich…) Vielleicht kennt ihr das ja. Und wenn ich dann doch mal etwas süßes backe und es gelingt, dann freue ich mich immer wie eine kleine Schneekönigin. 

Meine Torten- und Kuchenansprüche sind an mich selbst schon etwas hoch. Das muss ich zugeben. Meine Tante backt für ihr Leben gerne und wirklich sehr, sehr gut. Egal welche Torte oder welche Süßspeiße man sich wünscht – besonders an Geburtstagen – sie überrascht einen damit. Mein Standardwunsch war jedes Jahr wieder eine Bisquitrolle – und jedes Jahr gab es eine andere Variation – ich wusste garnicht, welche denn die Beste war. 

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Sie war auch diejenige, die in meiner Kindheit hin und wieder auf mich aufpasste. Und häufig waren wir dann zu zweit in der Küche – ich half ihr beim Kochen, deckte den Tisch und faltete Servietten. Egal welcher Wochentag es war. Daran erinnert sie sich noch heute, dass es mir stets sehr wichtig war eine schöne Atmosphäre für ihr Essen oder ihren Kuchen zu zaubern. Daher verwunderte sie es auch nicht, dass ich nun meinen eigenen Foodblog habe. Auch wenn sie damit nicht sehr viel anfangen kann, mit weit über 70 ist sie noch nicht sonderlich internetaffin. Doch sie freut sich und das bereitete mir auch eine sehr große Freude. 

Doch nun zurück zum Backen von Torten, Kuchen und anderen Leckereien. Immer wieder wenn ich eine besonders leckere Torte oder einen Kuchen fertig habe, denke ich im Stillen bei mir “Der würde Tante Frieda sicherlich auch schmecken”. Und genau so ein Tante Frieda Kuchen ist dieser Traum in Pink mit Spekulatius und Granatapfel. Ein knuspriger Spekulatiusboden mit einer Quarkcreme und oben drauf noch eine Schicht Joghurt-Granatapfel-Creme. Lecker winterlich und perfekt um die letzten Spekuliatiuskekse im Haushalt zu verwerten. 

Ach ja, noch zu den Fotos. Wundert Euch nicht – leider hatte ich mich in der Zeit etwas verschätzt und das Sonnenlicht war schon wieder weg – Winter eben – somit ist die Belichtung nicht ganz optimal geworden. Doch wie ich meine Qualitätskontrolle so gerne in diesem Falle zitiere: “meeegggaaaaa lecker!”

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Zubereitung Spekulatiusboden: 

* 100g Kristallzucker

* 200g weiche Butter

* 1 Ei

* 300g feine Spekulatiusstreusel 

* Salz

* Zitrone 

Zunächst kommen die Spekulatiuskekse in einen Gefrierbeutel, dieser wird verschlossen und mit einem Wellholz so lange bearbeitet, bis Spekulatiusstreusel oder auch Spekulatiusmehl entstanden ist. Falls ihr eine andere Methode verwendet, geht das natürlich auch 😉

Die weiche Butter mit dem Zucker, den Gewürzen und dem Ei verkneten, dann die feinen Spekulatiusstreusel unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Ich hatte bei der Zitrone die abgeriebenen Zesten einer Zitrone genommen und dann noch eine Prise Salz.

Diesen Teig nun kühlen und wenn er fest ist, mit einer groben Haushaltsreibe reiben. Ich hab den Teig kurzerhand in das Gefrierfach gepackt und als er schön fest war, wurde er sowohl geraspelt, als auch mit einem großen Messer in Stücke gehackt.

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Nun wird der Tortenreif eingefettet. Darauf hin die Krümel in dem Tortenreif verteilen und bei ca. 165°C knusprig backen. Wie lange genau die Backzeit ist, kann etwas variieren, jeh nach dem wie kalt die Krümel vor dem Backen sind und wie dick sie auch geraspelt sind. Achtet bitte darauf, dass der Boden nicht verbrennt, jedoch eine schöne knusprige Konsistenz bekommt.

Die Krümel backen zusammen und ergeben so den Boden von der Torte.

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Zubereitung Quark-Creme: 

* 250g Joghurt

* 250g Quark 40% 

* 220g Zucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 7 Blatt Gelantine

* Saft einer Zitrone

* 500g Schlagsahne

Für die Quark-Creme wird die Gelantine in sehr kaltem Wasser eingeweicht. Dann Quark, Joghurt, Zucker und Zitronenabrieb gut verrühren. Die aufgeschlagene Sahne wird unter gehoben. Nun die Gelatine gut ausdrücken und  mit dem Zitronensaft auf ca. 50°C erwärmen. Einen kleinen Teil der Joghurtmasse zur Gelantine geben (zur Temperaturangleichung), dann diesen Teil zurück in den übrigen, großen Teil der Joghurtmasse leeren. Alles gut vermischen und zum Schluss die geschlagene Sahne unterheben. diese Creme in die Tortenform füllen und kalt stellen.

Ich hatte die Creme über Nacht im Kühlschrank stehen, dann war sie am nächsten Morgen perfekt.

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Zubereitung Joghurt-Granatapfel Creme: 

* 150g pürierte, passierte Granatapfelkerne

* 150ml Naturjoghurt

* 60g Zucker

* 4 Blatt Gelantine

* 20g Cointreau 

Für die Joghurt-Granatapfel Creme die Gelantine in sehr kaltem Wasser einweichen, dann gut ausdrücken und mit dem Cointreau auf ca. 50°C erwärmen.

Aus den pürierten und passierten Granatapfelkernen wird zusammen mit dem Joghurt und dem Zucker eine homogene Masse im Mixer hergestellt.

Nun einen kleinen Teil der Masse zur Gelantine geben (zur Temperaturangleichung), dann diesen Teil zurück in den übrigen, großen Teil der Masse leeren. Alles gut vermischen und auf die gestockte Quark-Creme geben. Gut abkühlen lassen und im Idealfall noch dekorieren, bevor die Torte serviert werden kann. Bei mir reichte es leider zeitlich nicht mehr für die Dekoration. Ich kann mir jedoch sehr schön ein paar vereinzelte Granatapfelkerne darauf vorstellen.

Die Joghurt-Granatapfel Creme kühlte bei mir ca. 6 Stunden. Dann war es perfekt.

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Noch eine Idee am Rande: Falls ihr die Gelantine durch eine vegetarische Alternative ersetzt, gelingt diese Torte sicherlich auch!

 

Lasst Euch den Traum in Pink mit Spekulatius und Granatapfel gut schmecken! Wir waren begeistert und es wird sie sicherlich wieder einmal geben! 

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Petit Fours

Jedes mal, wenn ich mich an eine Torte oder etwas anderes Süßes heran traue, bin ich stets sehr aufgeregt und freue mich sehr auf das Ergebnis. Bei süßem Gebäck bin ich häufig auf ein konkretes Rezept angewiesen, das ich dann Schritt für Schritt abwandeln kann. Bei meinen kleinen und feinen Petit Fours ist es irgendwie anders.

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Ich habe dieses Rezept das erste mal am Abend vor unserer Hochzeit unseren Gästen serviert. Und es ist mir gelungen. Seither gelingen mir die kleinen Petit Fours immer wieder und ich brauche schon seit Jahren kein Rezept mehr. Etwas Variation ist jedoch immer möglich. Doch dieses Rezept hat es im Laufe der Zeit in einen festen Bestandteil meiner Koch- und Backrezepte geschafft, daher möchte ich Euch hier mein Petit Fours Rezept vorstellen. 

 

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Zubereitung Teig: 

* 4 Eiklar

* eine Fingerspitze Salz

* ein Esslöffel Vanille-Zucker (am besten selbst hergestellt) 

* 200g Marzipan

* 100ml warmes Wasser 

* 140g Mehl, Typ 405 

* Zesten einer Zitrone 

 

Wenn ihr den Bisquiteteig herstellt, solltet ihr noch einen Tag Zeit haben, bis ihr die Petit Fours dekorieren und servieren wollt. Bedenkt dies bitte bei Eurer Planung.

Zunächst erhitzt ihr das Wasser und schneidet die Marzipanrohmasse klein. Diese wird nun mit dem warmen Wasser unter ständigem Rühren aufgelöst.Nun wird sowohl das Mehl als auch der Vanille-Zucker zur Marzipanmasse gesiebt. Unter ständigem Rühren entsteht nun ein Teig. Ebenso kommen nun die Zitronenzesten hinzu. Mit der Fingerspitze Salz wird aus den vier Eiklar Eischnee hergestellt. Dieser wird, wenn er schön fest geworden ist, unter den Teig gehoben.

Zeitgleich wird der Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze aufgeheizt. Wenn der Backofen die Temperatur erreicht hat, kann der Teig auf einem Backblech mit Backpapier verteilt werden, so dass eine gleichmäßig dicke Teigschicht entsteht.

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Der Teig kommt nun für 18-20min bei 200°C in den Backofen bei Ober- Unterhitze. Die Backdauer kann je nach Teigdicke etwas variieren.

Den Biskuit nach dem Backen sofort auf ein Tuch oder Krepppapier stürzen, das Backpapier mit kaltem Wasser beträufeln und vorsichtig, aber schnell entfernen. Den Teig bitte nicht kalt werden lassen, sondern direkt weiter verarbeiten.

 

Weiterverarbeitung: 

* 200g Marzipanrohmasse

* etwas Puderzucker

* Aprikosenkonfitüre

* Waldfruchtkonfitüre

* Frischhaltefolie

* Küchenbrett

* Wasserkiste oder etwas anderes Schweres

Die Teigblatte nun in drei gleich große Teile schneiden alle drei Gebäckteile mit der Konfitüre bestreichen. Achtet bitte darauf, dass ihr die Rückseite des Biskuits bestreicht, hier sind größere Poren im Teig und die Konfitüre kann besser in den Teig einziehen. Am Besten eine gleichmäßige Schicht. Die Weiterverarbeitung sollte direkt nach dem Backen erfolgen.

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Diese drei Gebäckstücke werden nun auf einander geschichtet. Nun könnt ihr die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker vermengen und die Masse in der Größe der Gebäckplatte ausrollen. Danach auf die oberste Konfitüreschicht legen.

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Nun wird dieses Biskuit-Konfitüre-Marzipan-Sandwich fest in eine Frischhaltefolie eingewickelt. Wichtig ist nun, dass ihr ein Küchenbrett oder etwas anderes gerades auf dieses “Sandwich” legt und mit etwas schwerem beschwert. Ich verwende häufig ein oder zwei Wasserkisten. Es ist wirklich sinnvoll möglichst viel Gewicht auf den Teig auszuüben, so zieht die Konfitüre richtig in den Teig ein und der Geschmack entfaltet sich voll. Das Biskuit-Konfitüre-Marzipan-Sandwich sollte nun einen Tag in Ruhe “gedrückt” werden und dann kann auch schon die Dekoration begonnen werden.

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Ich schneide häufig noch die Ränder gerade, bevor ich beginne die Petit Fours in Form zu bringen. Hier könnt ihr nun kreativ sein und Euch überlegen, wie ihr die süßen Leckereien verzieren wollt. Schokolade, Glasur, Fondant, Früchte, Creme – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

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Nach der Dekoration können die kleinen Meisterwerke dann noch bis zum Servieren in den Kühlschrank.

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Lasst es Euch schmecken! 

 

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