Grüne Spargelpizza mit Dinkelboden ~ Start in die Spargelsaison

Die grüne Spargelpizza mit Dinkelboden ist für mich dieses Jahr der perfekte Start in die Spargelsaison.

Abgesehen von dem Klassikern Spargel in Pfannkuchen habe ich bereits ein paar andere Spargel-Rezepte auf dem Blog für Euch. Zum Beispiel mein Spargelburger mit Dinkel-Roggen-Buns und Cheese-Sauce, dieser Burger ist ein Muss für alle Spargel-Fans, die gerne mal etwas experimentierfreudig sind. Dann habe ich noch den Gebratenen grünen Spargel mit Balsamicojus. Das ist eine super Beilage zu Fisch, Fleisch oder zum Grillen. Oder auch einfach nur so. Ich liebe diese Zubereitungsweise sehr. Und für alle Salat-Fans habe ich hier noch etwas leckeres: Einen Spargelsalat mit gefülltem Ricotta-Ziegenkäse-Senf-Ei.

Da geht einem doch das Herz auf und man bekommt richtig Lust in der Spargelsaison möglichst viele neue und leckere Rezepte zu testen. Und für diejenigen unter Euch, die gerne mal Fastfood neu interpretieren, habe ich hier eine leckere Idee: Eine leckere Grüne Spargelpizza mit Dinkelboden als Start in die Spargelsaison. Denn Pizza und Spargel passen meiner Meinung nach perfekt zusammen. 

Ich habe mich bei meiner Spargelpizza dieses mal für eine leicht abgewandelte Version meines Pizzabodens entschieden. Ich backe sehr gerne mit Dinkelmehl. Irgendwie schmeckt es etwas aromatischer als Weizenmehl und bei manchen Gerichten wünsche ich mir genau diesen aromatischeren Geschmack. So auch bei meiner grünen Spargelpizza mit Dinkelboden.

Zutaten Dinkel-Pizzateig:

* 500g Dinkelmehl

* 250ml lauwarmes Wasser

* 13g Meersalz

* 10g frische Hefe

* 1 TL Rapsöl

* 2 TL Sonnenblumenöl

Zubereitung Dinkel-Pizzateig:

Hefe in lauwarmen Wasser auflösen. Mehl mit den Ölen und dem Salz vermengen. Die aufgelöste Hefe dazugeben und 10 Min quellen lassen. Anschließend sollte der Teig 15 Min geknetet werden, entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine. Ich nehme die Küchenmaschine, da der Teig dann gleichmäßiger wird. Falls ihr von Hand knetet hier noch ein kleiner Tipp: Einweghandschuhe verhindern, dass der ganze Teig an euren Fingern kleben bleibt.

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Den Teig mindestens 8 h, besser 24 h in den Kühlschrank geben. Danach zu faustgroßen Kugeln (ca. 200 g) schleifen und mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt ca. 90 Min bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann ausformen und belegen.


Wenn man den Teig einen Tag vorher oder morgens, bevor man zur Arbeit geht, vorbereitet, ist es kein großer Mehraufwand. Planung ist bei einem guten Teig alles.

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Zubereitung Sauce:

* 250g passierte Tomaten Tomate(n), passiert

* Meersalz, grobkörnig

* Pfeffer, geschrotet / zerstoßen

* frische Kräuter: Basilikum, Oregano, Rosmarin

* Olivenöl, kalt gepresst

* 1 Zehe Knoblauch, zerdrückt

* 2 ELTomatenmark

* 1/4 TL Zucker

* eine fein gehackte Zwiebel

Für die Pizzasauce die Zwiebel in heißem Öl glasig werden lassen. Die Tomaten, passierte, dazu geben und aufkochen lassen. Die restlichen Zutaten dazu geben und für ca. 15-20 min leicht köcheln lassen. Nun solltet ihr auch den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.

Für den Belag der Spargelpizza:

* 2 EL Sauce Hollondaise 

* 9 Stangen grüner Spargel 

* 1 Tomate in Scheiben geschnitten 

* 150g Bergkäse geraspelt 

* 100g Speckwürfel 

Zunächst wascht ihr die Tomate und schneidet sie in Scheiben. Diese Scheiben verteilt ihr auf der Pizzasauce, streut den Käse darüber und die Speckwürfel. Anschließend wascht ihr den grünen Spargel und schneidet unten an den Stilen ca. 1cm ab. So, dass nur noch der frische Anschnitt am Spargel ist. Den Spargel verteilt ihr jetzt auf der Pizza. Bevor die Pizza in den Backofen kommt, kleckst ihr noch die Sauce Hollondaise über die Pizza. Und fertig ist die Spargelpizza mit Dinkelboden.

Wenn der Backofen 220°C erreicht hat, kann die Pizza auf einem Gitterrost (nicht das Backpapier vergessen) in den vorgeheizten Backofen. Da der Boden sehr dünn ist, braucht die Pizza auch nicht lange. Nach 10-15min ist sie auch schon fertig.

Lasst Euch Grüne Spargelpizza mit Dinkelboden als Fastfood-Start in die Spargelsaison gut schmecken!

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Wintersalat mit Rotkohl, Granatapfel mit gebratenem Chicoree

Der selbst und frisch gemachte Wintersalat mit Rotkohl, Granatapfel und gebratener Chicoree ist eine fruchtig-frische Abwechslung auf dem Esstisch. Ich hatte noch etwas Rotkohl übrig. Also frischen Rotkohl, der durfte mal wieder mit in meinen Wintersalat. Ich versuche ja immer sehr auf die saisonalen Gerichte und Zutaten zu achten. So auch bei meinen Salaten. Klar schmecken Paprika, Tomaten und Gurken super lecker. Doch leider sind sie in den Wintermonaten geschmacklich nicht so intensiv wie in den Sommermonaten.

Jedoch finden sich auf dem Markt viele andere und leckere Möglichkeiten, so dass wir auch im Dezember, Januar und Februar leckere Wintersalate machen können. Beispielsweise sind die Kohle derzeit sehr schmackhaft. Oder frisch gezogene Sprossen. Oder auch Chicoree, Granatapfel und Endivie schmecken im Winter besonders gut. Nach diesen typischen Wintersalaten sucht man im Sommer häufig vergebens. Ich bin so oder so ein großer Endivie-Fan. Er ist sehr gesund und hat einen relativ hohen Gehalt an Mineralstoffen (Kalium und Kalzium) und besonders die Folsäure und das Vitamin A, sowie sein hoher Gehalt an Ballaststoffen, Vitamin C und der Bitterstoff Lactucoprikrin sind für seinen eigenen Geschmack verantwortlich. 

Ebenso verhält es sich mit dem Radicchio. Auch er ist eine wunderbare Geschmackskomponente in Wintersalaten. Er bringt eine leicht bittere Note mit und ist so eine schöne Variation zu den süßen Granatapfelkernen. Ach ja, falls Ihr noch auf der Suche nach anderen leckeren Wintersalaten seid, dann habe ich hier noch meinen Friséesalat mit Granatapfel und Rinderstreifen für Euch. Oder ihr seht Euch in aller Ruhe hier in meinem Salat-Archiv um. 

Zutaten Wintersalat:

* 1/4 Kopf Endiviesalat (hängt von der Größe ab) 

* 1/2 Kopf Radicchio Salat 

* 1/2 Bund Radieschen 

* 1 Tomate

* 1/4 Gurke 

* 200g geschnittener Rotkohl 

* Kerne eines halben Granatapfels 

Zubereitung Wintersalat:

Die einzelnen Zutaten werden geputzt, gewaschen und in die gewünschte Größe geschnitten. Alles kommt nun zusammen in eine große Schüssel. Häufig wird der Endivie und der Radicchio noch in warmes Wasser gelegt, um den Bitterstoffen entgegen zu wirken. Ich habe mich dagegen entschieden, da ich die leicht bittere Geschmacksnote sehr gerne mag.

Daraufhin könnt ihr die Granatapfelkerne über den Salat streuen und mischt alles einmal durch.

Gebratener Chicoree:

* Pro Person ein Chicoree

* pro Person ca. 50g Bergkäse

1 EL Olivenöl

* etwas frisch geriebene Muskatnuss

* 1 TL Paprika geräuchert

* eine kleine Zehe Knoblauch

* 1 EL Honig 

* 1 TL zerstoßener schwarzer Pfeffer

Zubereitung gebratener Chicoree:

Zunächst wird der Chicoree gesäubert und halbiert. Nun wird aus den restlichen Zutaten (außer dem Käse) eine Marinade gemacht und der Chicoree kurz darin mariniert. Im Anschluss daran wird der Chicoree in einer Pfanne schön knusprig angebraten. Falls etwas Marinade in der Schüssel geblieben sein sollte, kann diese während des Anbratens über den Chicoree geträufelt werden. Wenn ihr den Chicoree das zweite mal gewendet habt, könnt Ihr die Bergkäse-Streifen über den Chicoree legen, so dass diese leicht schmelzen. Den restlichen Käse könnt ihr über den Salat verteilen.

Zubereitung Vinaigrette : 

* 1 Schalotte

* 3 EL Himbeeressig

* 5 EL Olivenöl

* 1 TL Dijon-Senf

* bunter Pfeffer, frisch gemahlen

* Salz

Zunächst schält ihr die Schalotte und würfelt diese anschließend fein. Nun kommen der Essig, das Öl, Senf, Salz und Pfeffer mit in eine kleine Schale. Verrührt alles kräftig mit einem Schneebesen oder einer Gabel und fertig ist die Vinaigrette. Diese kann nun über den angerichteten Salat gegeben werden.

Ich wünsche Euch viel Freude mit meinem Wintersalat mit Rotkohl, Granatapfel mit gebratenem Chicoree. Mir hat er sehr gut geschmeckt und die Farben sind doch der reinste Augenschmaus. 

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Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun

Wie wäre es mal mit einem Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun? Das neue Jahr ist noch nicht sehr alt und somit haben wir noch ein paar Reste von Silvester im Haus. Besser gesagt, wir hatten bis zu unserem Burger-Abend noch ein paar Reste von Silvester im Haus. Jetzt ist nichts mehr – überhaupt kein bisschen – also alles ist ratze putz weg von dem leckeren Raclette-Käse. 

Wir hatten noch einige Scheiben Raclette-Käse von Silvester und Preiselbeeren von Weihnachten im Haus. Was macht man nur damit? Natürlich wäre ein erneutes Raclette auch sehr lecker, doch auf Dauer wird das auch langweilig. Daher haben wir uns für selbst gemachte Raclette-Burger entschieden. 

Natürlich mit selbst gebackenen und frischen Burgerbuns aus Dinkelmehl und als Abwechslung gab es Mohn anstatt Sesam als Dekoration. Ach ich muss Euch sagen, der Raclette-Burger war so lecker, dass wir ihn sicher auch mal unterm Jahr – ganz ohne voran gegangenen Raclette – machen werden. 

Doch nun genug der Worte, kommen wir direkt zum Rezept für meinen Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun. 

 

Zubereitung Dinkel-Burger-Brötchen mit Mohn:

* 400g Dinkelmehl

* 1 1/2 Teelöffel Salz

* 1 Teelöffel Zucker

* 2 Päckchen frische Hefe

* 1 EL Sonnenblumenöl

* 300 ml lauwarmes Wasser

* 2 Eier

* Mohn

Mehl, Zucker, Salz, Hefe erst mal miteinander mischen! Danach erst das Öl, ein Ei und das Wasser zugeben und dann ordentlich durchkneten. Falls man eine passende Küchenmaschine hat, kann auch diese hierfür verwendet werden. Achtet auf die richtige Konsistenz des Teiges. Falls er zu trocken ist ein wenig Wasser zugeben – oder Mehl wenn er noch klebt.

Nun lässt man den Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort ruhen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Danach knetet man den Teig noch mal bis fast auf seine ursprüngliche Größe zusammen, formt daraus die Brötchen und legt sie auf ein Backblech. Die Brötchen sollten jedoch eher flache Fladen sein, sonst werden sie insgesamt zu hoch. Also formt schöne flache Teigfladen.

Die Brötchen nun wieder ruhen lassen bis sie sich in ihrer Größe noch einmal verdoppelt haben.
Nun heizt man den Herd mit Ober-Unterhitze auf 220 – 240 Grad vor.
Das Eigelb mit einem Fingerhut Wasser vermischen, die Brötchen mit dem Gemisch bestreichen und dann mit Mohn bestreuen.
Während des Backens sollte eine Tasse voll Wasser mit im Backofen sein. So, dass genügend Luftfeuchtigkeit entsteht und die Brötchen schön aufgehen können.
Die Brötchen am besten auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten lang backen.
Nach dem Backen vom Blech nehmen und auf einem Gitter kurz abkühlen lassen und dann gleich als Raclette-Burger belegen. Besonders, wenn sie noch ofenfrisch sind, schmeckt dies einfach himmlisch und der Käse schmilzt ein wenig besser.

Für das Fleisch:

* 500g Beef Hackfleisch

* 1 Ei

* Pfeffer

* Salz

* Muskatnuss

* Paprika (scharf)

* eine Knoblauchzehe

* 1 EL Paniermehl

 

Die 500g Beef-Hackfleisch werden mit Peffer, Salz, Paprika, Muskatnuss, dem Paniermehl und einer Knoblauchzehe gewürzt. Ein Ei kommt hinzu und alles wird ordentlich durchgeknetet und in Form gebracht. Daraufhin in einer Pfanne von beiden Seiten angebraten.

Anschließend könnt ihr die Fleischpatties noch im Backofen bei 100°C warm halten. Jedoch nicht zu lange, da das Fleisch ansonsten trocken wird. Je nach dem wie durch ihr die Rindfleisch-Patties möchtet, variiert ihr mit der Garzeit.

Für den Belag des Raclette-Burgers:

* Zwiebelringe

* Raclette-Käse

* Preiselbeeren

* Salat

* Feldsalat 

* Tomatenscheiben

Für den Belag kann man natürlich variieren. Ich habe mich dieses mal für einen Raclette-Burger mit Preiselbeeren, Feldsalat, Zwiebeln, Tomaten und wunderbar würzigem Raclette-Käse entschieden. Falls ihr noch ein wenig Mehr Sauce mögt, könnt ihr den Raclette-Burger noch zusätzlich mit etwas frischer Mayonnaise belegen. Ich persönlich würde jedoch nicht noch sehr viel mehr zusätzliche Geschmackskomponenten verwenden.

 

 

Lasst Euch meinen Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun gut schmecken! Ich mochte ihn sehr gerne und er war nicht nur „Resteessen“, sondern wird sicherlich noch häufiger bei Burger-Abenden gemacht werden.

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Resteverwertung ~ fruchtig scharfer Brotauflauf mit Baked Beans

Zur Resteverwertung eignen sich Aufläufe wunderbar. Ihr habt Brot, Tomaten und Kidneybohnen da, dann ist ein scharfer Brotauflauf mit Baked Beans perfekt. Mein Brotauflauf hat sich in der ersten Januar- Woche nach Silvester ergeben, da wir von Silvester noch ganz viele Lebensmittel von unserem Raclette übrig hatten. 

Resteverwertung, bzw. Restessen ist doch eigentlich etwas ganz leckeres. Pizza, Auflauf, Pasta, Omelette – es lässt sich so viel aus übrig gebliebenen Lebensmittel machen und man muss nicht immer alles neu kaufen. 

Seht das heutige Rezept daher viel mehr als eine Inspiration an. Mein Brotauflauf ist fruchtig scharf, da ich mit Tomaten, noch etwas Chili, einem Schuss Traubensaft und Kräutern gearbeitet habe. Solltet ihr das Rezept noch mit weiteren Zutaten ergänzen, so ist dies jederzeit möglich. Hauptsache es schmeckt Euch. 

Dieser Brotauflauf mit Baked Beans ist eine Anlehnung an das klassische Baked Beans. Die ursprünglichen Baked Beans sind ein traditionelles britisches und amerikanisches Gericht aus weißen Bohnen, die mit Tomatensauce oder Ketchup im Ofen gebacken und als Frühstück gegessen werden. In den USA sind Baked Beans eher als Beilage zum BBQ bekannt und verbreitet und in Großbritannien gehören sie zum typischen englischen Frühstück mit dazu. 

Da in unserer Gegend eigentlich eher selten solch ein deftiges Gericht zum Frühstück serviert wird, haben es Baked Beans in Abwandlung häufiger mal als Beilage zum Mittagessen auf unseren Speiseplan geschafft. 

Der heutige Brotauflauf mit Baked Beans ist daher eine Abwandlung des Klassikers. Zum einen habe ich Kidney Bohnen und keine weiße Bohnen verwendet und zum Anderen ist diese Resteverwetung eigentlich nicht als Frühstück gedacht. Doch natürlich könnt ihr das Gericht zu jeder Tages- und Nachtzeit zubereiten. 

Zutaten Brotauflauf mit Baked Beans:

* 1/2 Baguette

* ca. 1 Zwiebel 

* 1/2 Dose Kidney Bohnen 

* 2/3 Dose Mais 

* 1 frische Tomate 

* 2/3 Dose Tomaten 

* Raclettekäse 

* 1/2 EL Bruschetta Gewürz 

* 100ml roter Traubensaft

* 100ml Gemüsebrühe 

* Pfeffer, Salz, Chili 

Zubereitung Brotauflauf mit Baked Beans:

Zunächst schneidet ihr das Baguette in die gewünschte Dicke oder ihr nehmt bereits geschnitte Brot- oder Brötchenstücke. Diese können auch schon etwas härter sein, die Feuchtigkeit des Auflaufs wird das Brot wieder aufweichen. Somit müsst ihr kein frisches „Brot“ dafür verwenden. Schichtet das Brot in eine Auflaufform und verteilt den Mais, die Kidney Bohnen und eventuell andere „Reste“ die ihr noch verarbeiten wollt, auf dem Brot.

Nun gebt ihr die Tomaten, die Zwiebel, die Flüssigkeiten und Gewürze in einen Mixer. Mixt alles gut durch und verteilt die Flüssigkeit über dem Brot und den Auflaufzutaten. Anschließend wandert die Auflaufform für ca. 25min bei 180°C Umluft in den Backofen. Jetzt könnt ihr den übrig geblieben Raclettekäse oder auch anderen Käse über dem Brotauflauf verteilen.

Lasst den Auflauf jetzt noch einige Minuten im Backofen, bis sich der Käse so verteilt hat, wie ihr es Euch wünscht.

Und fertig ist ein schnelles und leckeres Resteverwertungs-Gericht. Dazu ein leckerer und frischer Salat und schon steht ein Mittagessen auf dem Tisch. Lasst es Euch gut schmecken und viel Freude bei weiteren Reste-Essens-Experimenten. 

 

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Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon

Die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon sind schnell zubereitet, lecker und knusprig im Geschmack und mit der Dinkel-Roggenmehl Kombination auch noch gesund. Zudem kommen viele leckere Körner und unzählig viele Füllkombinationen hinzu. Meine Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon habe ich letztes Wochenende als kleine Snacks für einen Umzug gebacken.

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Das Fingerfood eignet sich wunderbar um zwischendurch etwas leckeres und auch sättigendes zu essen. Aber die Dinkel-Roggen Knusper-Stangen sind auch eine leckere Ergänzung für ein Büffet, einen gemütlichen Fernsehabend oder auch eine schöne und gesunde Beilage für Salate, zum Grillen oder was Euch sonst noch so einfällt. Da die Knusper-Stangen aus Dinkel- und Roggenmehl so leicht und schnell gemacht sind, findet ihr das Rezept bei meinen Basics.

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Die Füllung könnt ihr nach eurem eigenen Geschmack anpassen. So habe ich einmal Bacon und Käse und dann als zweite Variante noch Gemüse mit Käse gewählt. Wobei, wenn ihr wisst, dass Vegetarier da sind, solltet ihr die unterschiedlichen Varianten vielleicht von außen etwas kennzeichnen. Einer der Umzugshelfer, kein Vegetarierer, sondern ein großer Bacon-Fan, meinte zu mir: „Die Stangen waren sehr lecker, nur wieso kann man die vegetarische Variante von der anderen nicht unterscheiden, voll unfair!“. So kam es wohl zu ein paar unbeabsichtigten Vitamin-Aufnahmen. 😉 

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Zubereitung Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon: 

(Menge reicht für 32 Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon)

* 500g Roggenmehl Typ 1150

* 500g Dinkelmehl Typ 1050

* 42g frische Hefe

* eine Prise Zucker 

* zwei Prisen Salz 

* frischer Pfeffer 

* lauwarmes Wasser

* 1 EL Olivenöl 

 

Für den Teig 500gr Roggenmehl Typ 1150 und 500gr Dinkelmehl Typ 1050 mit frischer Hefe und ein wenig Zucker, Pfeffer, Olivenöl und Salz zu einem schönen Hefeteig verarbeiten. Hierfür  nehmt ihr bitte nur so viel lauwarmes Wasser, dass ein fester Teig entsteht. Ich hatte die Hefe zusammen mit dem Zucker in drei Esslöffel lauwarmem Wasser aufgelöst und diesen zunächst zum Mehl hinzu gegeben. Daraufhin Esslöffelweise so viel Wasser hinzu gefügt, dass ein fester, nicht mehr klebriger Hefeteig entstand.

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Weiterverarbeitung: 

* Sesamkörner

* Leinsamen 

* Mohn 

* Bacon (für die vegetarische Variante alternativ Tomaten, Zwiebel und Paprika in kleinen Stückchen) 

* kräftiger Hartkäse 

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Der Teig wird in 32 gleich große Stücke aufgeteilt. Bereitet die Körner alle auf einem Teller vor. Die Teigstücke werden nun von allen Seiten in die Körner gedrückt, so dass diese im Teig bleiben. Anschließend kann der Teig sehr dünn auf einer bemehlten Fläche länglich ausgerollt werden.

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Wenn ein länglicher Teigfladen entstanden ist, könnt ihr diesen füllen. Entweder mit Bacon und Käse oder mit der vegetarischen Variante. Ich hatte hierfür Tomaten, Zwiebel und Paprika genommen. Klappt den Fladen längs zusammen und dreht diesen, bis eine knusprige, gedrehte Stange entsteht. Diese Stangen kommen nun alle auf ein Backgitter mit Backpapier und kommen für 20min in den vorgeheizten Backofen bei 220°C. Gerne bis sie etwas Farbe bekommen, sie sollen ja auch schön knuspern.

Wenn die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon aus dem Backofen kommen, sollten sie erst mal etwas auskühlen. Dann sind sie besonders knusprig. Sie eignen sich nicht nur als Fingerfood beim Umzug, sondern die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon sind lecker-deftige Knabbereien für den gemütlichen Fernsehabend, als Fingerfood bei Partys oder für ein Picknick mit Freunden.

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Lasst Euch die Dinkel-Roggen Knusper-Stangen gut schmecken! Ich liebe diese Kombinationsmöglichkeiten auf alle Fälle sehr. 

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Gedämpfte Tortellini mit Spinat, Ziegenkäse und Tomaten

Ich hatte Euch vor einigen Wochen schon einmal ein leckeres Gericht mit gedämpften Tortellini vorgestellt. Das waren damals meine herbstlichen Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat. Vielleicht erinnert ihr Euch noch – auf alle Fälle war ich von der Zubereitungsweise sehr begeistert. War echt lecker. Und gerade läuft noch eine spannende Challenge von Hilcona, die Dampf deine Pasta – One Pan Pasta Challenge. Da bin ich mit meinem Rezept für Gedämpfte Tortelline mit Spinat, Ziegenkäse und Tomaten natürlich gerne mit dabei. 

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Mir wurden drei Zutaten zugelost: Spinat, Ziegenkäse und Tomaten. Die mussten auf alle Fälle mit dabei sein. Und ich war echt happy, denn diese Kombination mag ich sehr gerne. Natürlich hab ich die Zutaten noch ein wenig aufgepeppt. Dazu kamen bei mir noch frischer Parmesan in Raspeln, etwas Weißwein anstatt Wasser zum Dämpfen und die ganze Pasta wurde dann auf einem Löwenzahn-Bett mit Kaki-Scheiben serviert. Eine Freude für die Augen und eine wunderbare Geschmackskombination besonders mit dem frischen Ziegenkäse. 

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Zubereitung gedämpfte Tortellini mit Spinat, Ziegenkäse und Tomaten :

Portion für zwei Personen.

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

*1 Tortellini 

*ein halbes Glas Weißwein 

*eine Handvoll bunte Cherrytomaten

*zwei Händevoll Babyspinat

* etwas frischer Ziegenkäse 

*Mit einer Prise Salz, Pfeffer und dem Abrieb einer halben Zitrone abschmecken

*ein Schlückchen Olivenöl

*Chili nach eigenem Schärfeempfinden

* Löwenzahn

* Kaki 

* Parmesan 

 

Zunächst solltet Ihr die Zutaten vorbereiten. Die Tomaten, den Löwenzahn und den Babyspinat putzen und in die gewünschte Form schneiden. Gleichzeitig könnt ihr die Pfanne zum Dampfen erhitzen. Wenn die Pfanne heiß ist, können die Tortellini in die Pfanne mit dem halben Glas Weißwein.

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Gebt als erstes die Tomaten und zuletzt den Spinat hinzu. Die Reihenfolge ist wichtig, da die Zutaten unterschiedliche Garzeiten haben.

Nach ca. 2-3 Minuten ist die Pasta auch schon fertig. Wenn der ganze Wein verdampft ist, könnt ihr mit Salz, Pfeffer und frischem Basilikum nachwürzen und schon kann die gedampfte Pasta auf dem Löwenzahn-Kaki-Bett serviert werden. Hobelt noch etwas frischen Parmesan und etwas frischen Ziegenkäse über die gedämpften Tortellini mit Spinat und Tomaten und schon ist ein leckeres Gericht auf dem Tisch.

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Ich hoffe, dass ich Euch mit dem Rezept eine leckere und schonende Zubereitungsweise für saisonale Pasta vorstellen konnte. Lasst Euch die Gedämpfte Tortellini mit Spinat, Ziegenkäse und Tomaten gut schmecken!

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Couscous Salat mit Thunfischcreme

Couscous bietet sich wunderbar als ein Essen to go an. Es lässt sich bereits am Abend zuvor vorbereiten, schmeckt kalt genau so gut, wenn nicht sogar noch besser, als lauwarm und zudem kann man mit einem Couscous Salat ganz viel frisches Gemüse verarbeiten. Mein Couscous Salat mit Thunfischcreme ist dann auch noch ein Rezept, dass mit der Thunfischcreme, Staudensellerie, schwarzen Oliven und frischen Kräutern ein leckeres mediteranes Feeling hervor ruft. 

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Ihr kennt die Situation in der Mittagspause sicher auch: Pommes? Ein Döner? Ein belegtes Brötchen? Ein fertig gekaufter Salat? Ein paar Stücke Pizza? Oder doch ein frischeres Gericht? Blattsalat hält sich leider nicht so lange, als dass man ihn ideal mit ins Büro mit nehmen kann. Deswegen mag ich solche Salate wie meinen Couscous Salat mit Thunfischcreme sehr gerne. Ebenso eignet sich mein Couscous Salat mit Aubergine perfekt als Mittagspausen-Essen. Oder auch mein Rohkostsalat mit Thunfisch und Kokosknusper ist ein sehr leckeres Essen für Zwischendurch. Irgendwie scheine ich eine große Vorliebe für Thunfisch bei den Salaten zu haben, die sich für die Mittagspause eignen. Das fällt mir zumindest gerade auf. Denn ein weiterer To-Go-Salat ist mein Kichererbsen-Schichtsalat mit Thunfisch. Okay, ich gebe es zu, ich mag diese Kombination sehr gerne. 

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Doch nun zurück zu meinem heutigen Gericht, meinem Couscous Salat mit Thunfischcreme. 

 

Zubereitung Couscous Salat mit mit Thunfischcreme: 

* 100g Couscous

* 6 EL Olivenöl

* 1/2 Staudensellerie 

* 1 Knoblauchzehe

* 1 Zwiebel 

* Wasser

* 50ml Fleischbrühe

* 1/2 TL Kreuzkümmel

* Saft von 2 Zitronen

* Zitronenzesten von den Zitronen 

* 1 Bund Petersilie

* eine Hand voll Basilikumblätter 

* 1 Hand voll schwarzer Oliven 

* 1-2 Hände voll grüne Bohnen

* Pfeffer und Salz 

* 5 mittelgroße Tomaten 

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Zunächst schält ihr die grünen Bohnen und blanchiert diese. Daran anschließend könnt ihr mit der Zubereitung des Couscous beginnen. Gebt dafür den Couscous in einen Topf. Zusammen mit der Fleischbrühe, dem Kreuzkümmel und so viel Wasser, dass der Couscous ein paar Millimeter mit Flüssigkeit überdeckt ist. Lasst den Couscous nun einmal aufkochen und schaltet dann die Hitze ab. So, dass der Couscous in der Flüssigkeit nachgaren kann.

Wenn alle Flüssigkeit vom Couscous aufgenommen wurde, kann dieser in eine große Schüssel umgefüllt und etwas umgerührt werden.

Nun können die Knoblauchzehe, die Zwiebel und das restliche Gemüse klein geschnitten werden und in dem Öl kurz angeschwitzt werden. Wenn das Gemüse etwas Farbe bekommen hat, kommt alles zusammen über den Couscous in die Schüssel.

Gebt nun die Kräuter, die Zitronenzesten, den Zitronensaft und noch einen Schuß Olivenöl hinzu. Ebenso kommen nun die Tomatenstückchen mit in den Salat. Sie sollten nicht vorher erhitzt werden. Schmeckt alles ab und fertig ist der Couscous Salat mit Aubergine.

Damit der Couscous Salat mit Thunfischcreme auch vollständig ist, wird nun die Thunfischcreme gemacht.

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Zubereitung Thunfisch-Mayonnaise mit schwarzen Oliven: 

*  1 Eigelb

* 2 TL Senf

* 0.5 TL Salz 

* 2TL weißer Balsamico-Essig

* 125ml Sonnenblumenöl 

* eine Dose Thunfisch 

* schwarze Oliven in Scheiben geschnitten   

 

Das Eigelb, den Senf, das Salz und den Balsamico-Essig so lange aufschlagen bis eine dicke Masse entstanden ist. Hierfür habe ich einfach meinen Pürierstab genommen. Anschließend, während ich fleißig die ganze Zeit weiter püriere, kommt das Sonnenblumenöl hinzu.

Wenn die Mayonnaise fertig ist, wird der Thunfisch und die schwarzen Oliven gut mit der Mayonnaise vermengt und fertig ist die Thunfisch-Mayonnaise mit schwarzen Oliven für den Couscous Salat mit Thunfischcreme.

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Lasst Euch den Couscous Salat mit Thunfischcreme gut schmecken! 

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Tomatenfladen mit Roggenmehl

Heute Morgen wurde mir das erste mal in diesem Herbst so richtig klar, dass nun Herbst ist. Wenn ich meinen Kaffee morgens um 06:00 Uhr in Händen halte und es draußen richtig dunkel ist, man denken könnte, es sei mitten in der Nacht, dann rückt die dunkle Jahreszeit näher. 

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Vor einigen Tagen habe ich, wie das nunmal im Herbst auch so üblich ist, meine letzten Tomaten geerntet. Viele, sehr viele waren noch nicht ganz reif und reifen nun in einem Karton mit Zeitungspapier und zwei Äpfeln in Ruhe nach. Doch ich habe nun immer noch eine richtige Tomatenschwemme -irgendwie werden die Tomaten alle gleichzeitig reif. Gefühlt zumindest. Daher werde ich Euch heute ein leckeres, schnelles und abwechslungsreiches Tomatenrezept vorstellen. Klar, ein Tomatenfladen mit Roggenmehl hört sich sehr nach einer Pizza ohne weiteren Belag an, doch in der Reduktion steckt manchmal auch die Konzentration auf die Geschmäcker und die einzelnen Essenskomponenten kommen deutlicher zum Vorschein. 

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Der herzhafte Geschmack des Roggenmehls bietet meiner Meinung nach eine gute Basis für die Tomaten. Ein rustikales, schnelles und leckeres Gericht. Besonders jetzt im Herbst, wenn es viele übrig gebliebene Tomaten aus den Sommermonaten gibt. Ich bin mir sicher, dass ich unter Euch auch einige Tomatenfans habe. Außerdem muss ich ja gestehen, dass ich die Vielfalt an Geschmacksnuancen bei den Tomaten besonders liebe. sie sind nicht alle einfach nur süß, fleischig und saftig im Geschmack. Manche sind herzhafter, intensiver im Aroma oder auch milder. Wieder andere, wie die länglichen Tomaten, eignen sich perfekt für Saucen und zum Einkochen. Ach, ich könnte noch so viel zu Tomaten schreiben, doch das hebe ich mir einfach für meinen nächsten Tomaten-Beitrag auf. Denn heute geht es um meinen Tomatenfladen mit Roggenmehl. 

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Zubereitung Roggenteig für den Fladen: 

* 500g Roggenvollkornmehl

* 1 Hand voll getrocknete Tomaten

* 1 Knoblauchzehe

* 1 rote Chili

* 300ml Wasser

* 1 Würfel frische Hefe

* 1 Priese Salz

* 1 Priese Zucker

* 1 EL Olivenöl

 

150ml des lauwarmen Wassers mit der Hefe und dem Zucker ein paar Minuten quellen lassen. Das restliche Wasser wird mit dem Öl und dem Salz vermischt. Während die Hefe arbeitet können die getrockneten Tomaten, der Chili und die Knoblauchzehe klein geschnitten und mit dem Mehl vermischt werden. Wenn das Hefewasser Blasen schlägt, können die Wasser-Mischungen mit den restlichen Zutaten des Teiges verarbeitet werden. Knetet so lange, bis sich ein schöner Teig ergibt. Falls er Euch zu flüssig sein sollte, könnt ihr mit etwas Roggenvollkornmehl nacharbeiten. Vergesst jedoch nicht, dass Vollkornmehl im Allgemeinen sehr „durstig“ und „eigenwillig“ ist.

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Der Teig kann nun an einem Warmen Ort mit einem Tuch abgedeckt 10-15 Minuten gehen. (Da die Fladen schön dünn sein sollen, muss der Hefeteig nicht so lange gehen wie sonst üblich und das Rezept ist so auch deutlich schneller auf dem Tisch.)

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Teilt den Teig danach in 6 bis 8 gleich große Teigteile und rollt diese schön dünn aus. Heizt in der Zwischenzeit den Backofen auf 220°C Umluft vor. Belegt die Gitterbleche mit Backpapier und nun können die Teigfladen auf das Backpapier gelegt werden.

 

Weiterverarbeitung:

* Sauce Hollondaise

* Italienische Kräuter

* Salz und Pfeffer

* Tomaten

* Frisches Basilikum

* Etwas Käse zum Bestreuen 

Bestreicht nun die Roggenvollkornfladen mit der Sauce Hollondaise und würzt diese nach eurem eigenen Geschmack mit italienischen Kräutern noch etwas nach. Anschließend können die Tomaten in Scheiben geschnitten werden und auf den Fladen verteilt werden. Würzt die Tomaten noch mit Salz und Pfeffer nach Belieben. Streut nun auch noch ein wenig Käse über die Tomatenfladen.

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Die Tomatenfladen mit Roggenmehl wandern nun für 14-18min in den vorgeheizten Backofen. Die Backzeit kann je nach Teigdicke etwas variieren.

 

Wenn ihr die Tomatenfladen mit Roggenmehl frisch und heiß serviert, könnt ihr noch ein paar frische Basilikumblätter darüber streuen. Und fertig ist ein schnelles und leckeres Rezept.

 

Lasst Euch die Tomatenfladen mit Roggenmehl gut schmecken! 

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Kürbis Curry

Ich hatte Euch vor einiger Zeit von meiner großen Kürbisernte diesen Herbst berichtet. Ich habe über 12kg Kürbis in diesem Jahr eingefroren. In kleinen Päckchen, so dass ich stets schnell und unkompliziert meine Gerichte mit Kürbis aufpeppen kann. Besonders im Herbst liebe ich Kürbis in vielerlei Variation. Bei der Überlegung, was ich mit meinem Kürbis anfangen könnte, bin ich einfach mal durch meinen Vorratsschrank gekrochen – ja, ihr lest richtig: gekrochen. Natürlich nicht wortwörtlich auf allen Vieren, jedoch habe ich in diesem Zusammenhang gleich ein mal Ordnung in dem Gewürzschrank geschaffen und war am Ende doch ein paar Stunden beschäftigt. Jedoch hab ich ein paar leckere Gewürze und Ideen für mein heutiges Gericht gefunden. 

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Ich hatte noch etwas scharfes Curry im Schrank. Ihr dürft nicht unterschätzen, dass es eine so große Vielzahl an unterschiedlichen Curry-Mischungen gibt, dass es wirklich auch einen geschmacklichen Unterschied macht, welches Curry man verwendet. Zudem fand ich noch Kichererbsen. Meiner Meinung nach passen diese drei Grundzutaten (Curry, Kichererbsen und Kürbis) doch wunderbar zusammen.Falls ihr gleich eine größere Menge kocht, ist es super zum mehrmaligen Aufwärmen oder kann auch portionsweise eingefroren werden. Außerdem ist dieses Kürbis Curry meiner Meinung nach im Herbst eine wunderbare Alternative für Chili con Carne auf Feiern. Seid doch einfach mal kreativ und überrascht eure Freunde mit einem anderen, leckeren Suppen- bzw. Eintopfgericht. Wunderbar passt ein weiches Brot oder Reis als Beilage dazu. 

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Zubereitung Kürbis Curry: 

* 300g Putenfleisch  

* 400g Kichererbsen (1 Dose) 

* 500g Kürbis 

* 1 Dose zerstückelte Tomaten 

* 3 EL Olivenöl 

* 2 TL scharfes Curry

* 400ml Gemüsebrühe 

* Salz 

* schwarzer Pfeffer

* 2 EL Zitronensaft

* 100ml roter Traubensaft 

* eine Prise Muskatnuss 

* 1 Zwiebel 

* 1 Knoblauchzehe 

* Chili nach Belieben 

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Wenn ihr etwas Zeit habt, könnt ihr das Fleisch schon ein paar Stunden vor der Zubereitung säubern und klein schneiden, daraufhin mit den Gewürzen und dem Öl marinieren und etwas im Kühlschrank ziehen lassen. Dieser Schritt ist nicht unbedingt nötig, verleiht dem Gericht jedoch etwas mehr Intensität.

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Wenn ihr dann mit der Zubereitung beginnt, könnt ihr zunächst das Fleisch mit der Marinade im Topf von allen Seiten kurz anbraten. Achtet darauf, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, da ansonsten der Pfeffer bitter werden würde. Anschließend kommen die Kichererbsen, Zwiebeln und die klein geschnittenen Kürbisstücke hinzu. Achtet beim Säubern des Kürbis darauf, dass ihr Handschuhe tragt, da ihr ansonsten unschöne Spuren an euren Händen behalten könnt. Er färbt etwas. Bei allen Kürbissorten bis auf den Hokkaido-Kürbis, solltet ihr die Schale entfernen. Lediglich beim Hokkaido-Kürbis könnt ihr die Schale am Kürbis lassen, da diese sehr dünn ist und mit gegessen werden kann.

Anschließend kommen die Tomatenstücke, die Gemüsebrühe, der Traubensaft und der Zitronensaft hinzu. Lasst alles auf mittlerer Hitze 15-20min garen. Am Ende schmeckt ihr das rote Kürbis Curry noch einmal nach eurem eigenen Geschmack ab und fertig ist ein leckeres Gericht.

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Wer es weniger scharf mag, nimmt mildes Currypulver oder reduziert das scharfe. Currypulver ist eine Mischung aus verschiedenen Gewürzen. Drin stecken u. a. Bockshornklee, Koriander, Kardamom, Chilipulver, Pfeffer, Ingwer, Nelken und meist Kurkuma, welches für eine intensive Gelbfärbung sorgt.

 

Wunderbar passt dazu ein selbst gemachtes Fladenbrot oder ein aromatischer Duftreis.

Seid einfach kreativ. Ich wünsche Euch auf alle Fälle guten Appetit und viel Freude mit meinem roten Kürbis Curry! 

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Salami-Pizza

Hier nun mein neuestes Pizza-Rezept. Eine luftig, leichter Boden. Knusprig und so leicht, dass er richtig aufgegangen ist. Beim Essen kam direkt Urlaubsfeeling auf, mit italienischem Mehl Typ 00. Lecker und empfehlenswert. Die Salami-Pizza ist einfach ein Klassiker und für mich als Pizza-Fan ein wahrer Genuss. Doch nun genug geschnackt, jetzt geht es ohne Umschweife direkt ans Rezept!

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Die Zutaten reichen für 3-5 dünn ausgerollte Pizzen. Hängt natürlich davon ab, wie dick ihr den Teig macht und wie viel Belag auf die jeweiligen Pizzen kommt. 

Ich habe durch Erfahrung gelernt: Bei Pizza ist weniger Belag meist mehr Geschmack!

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Zubereitung Teig:

* 500g Pizzamehl Typ 00

* 250ml lauwarmes Wasser

* 13g Meersalz

* 10g frische Hefe

* 1 TL Rapsöl

* 2 TL Sonnenblumenöl

Hefe in lauwarmen Wasser auflösen. Pizzamehl den Ölen und Salz vermengen. Die aufgelöste Hefe dazugeben und 10 Min quellen lassen. Anschließend sollte der Teig 15 Min geknetet werden, entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine. Ich nehme die Küchenmaschine, weil der Teig dann gleichmäßiger wird. Falls ihr von Hand knetet hier noch ein kleiner Tipp: Einweghandschuhe verhindern, dass der ganze Teig an euren Fingern kleben bleibt.

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Den Teig mindestens 8 h, besser 24 h in den Kühlschrank geben. Danach zu faustgroßen Kugeln (ca. 200 g) schleifen und mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt ca. 90 Min bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann ausformen und belegen.

Wenn man den Teig einen Tag vorher oder morgens, bevor man zur Arbeit geht, vorbereitet, ist es kein großer Mehraufwand. Planung ist bei einem guten Teig alles._DSC9016

 

Zubereitung Soße:

* 250g passierte Tomaten 

* Meersalz, grobkörnig

* Pfeffer, geschrotet

* frische Kräuter: Basilikum, Oregano, Rosmarin

* Olivenöl, kalt gepresst

* 1 Zehe Knoblauch, zerdrückt

* 2 ELTomatenmark

* 1/4 TL Zucker

* eine fein gehackte Zwiebel

Für die Pizzasauce die Zwiebel in heißem Öl glasig werden lassen. Die Tomaten, passierte, dazu geben und aufkochen lassen. Die restlichen Zutaten dazu geben und für ca. 15-20 min leicht köcheln lassen. Nun solltet ihr auch den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.

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Zubereitugn Belag a la Mimi:
Salami dünn geschnitten

Mozzarella

* Bergkäse 

* ein Klecks Sauce-Hollondaise

Der dünn ausgerollte Pizzaboden kommt nun am besten auf ein Pizzablech (mit Löchern im Boden). Es kommt ein wenig von der Pizza-Soße drauf. Nicht zu viel, sonst wird der Teig matschig. Ich hatte ca. 1,5 bis 2 Esslöffel genommen und diese gut verteilt. Nun kommt noch ein Klecks Sauce-Hollondaise dazu und die Pizza wird mit den restlichen Zutaten schön belegt. Legt den Mozarella nicht oben auf die Zutaten, sondern eher unter die Zutaten oder mit ihnen gemeinsam auf die Pizza, so verteilt sich alles besser.

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Wenn der Backofen 220°C erreicht hat, kann die Pizza auf einem Gitterrost in den vorgeheizten Backofen. Da der Boden sehr dünn ist, braucht die Pizza auch nicht lange. Nach 10-15min ist sie auch schon fertig.

Lasst Euch die Salami-Pizza schmecken!

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