Champignoncremesuppe mit Weißwein

Eine langsam reduzierte Champignoncremesuppe mit Weißwein ist ein wahrer Genuss. Sie schmeckt wunderbar als Vorspeise zu Winter- und Herbstmenüs. Schon vor Jahren habe ich diese leckere Champignoncremesuppe mit Weißwein an Heiligabend als Vorspeise für meine Familie gekocht. Sie ist nicht sehr arbeitsaufwändig und leicht gemacht. Das einzig Wichtige ist, dass ihr einige Stunden an Zeit einplant. Denn eine gute Reduktion muss lange Zeit vor sich hin köcheln.

Das Praktisch ist jedoch, dass sie ganz ohne zusätzliche Arbeit vor sich hin köcheln kann. Ihr könnt in der Zwischenzeit den Weihnachtsbaum schmücken, den Tisch decken, das Hauptgericht zubereiten oder noch ein paar Stunden etwas anderes vorbereiten. 

Falls ihr die leckere Champignoncremesuppe mit Weißwein nicht an einem Feiertag servieren wollt, dann passt sie auch in den Herbst- und Wintermonaten perfekt als Vorspeiße oder mit begleitet mit meinem Dinkelvollkornschrot Baguette  als warmes Hauptgericht.

Das Rezept meiner Champignoncremesuppe mit Weißwein reicht als Vorspeise für vier Personen. 

Zutaten Champignoncremesuppe mit Weißwein:

* 1kg Braune Champignons

* 1 kleine Zwiebel 

* 200ml Sahne

* 1 EL Butter 

* 1 FL Weißwein, Pinot Grigio (oder auch als Grauburgunder bezeichnet)

* je ein Klecks geschlagene Sahne für die Teller 

* Pfeffer 

* 2 Äste frischer Thymian 

* frischer Thymian als Dekoration 

 

Zubereitung Champignoncremesuppe mit Weißwein:

Zunächst putzt ihr die braunen Champignons und würfelt sie anschließend klein. Ebenso verfahrt ihr mit der Zwiebel. Anschließend bratet ihr die Zwiebel mit den Pilzen in in der Butter so lange an, bis die Zwiebel schön glasig werden. Wenn der richtige Garzustand der Zwiebel erreicht ist, gebt ihr ein paar zerstoßene Pfefferkörner und die frischen Thymianzweige hinzu und löscht alles mit dem Wein ab.

Nun könnt ihr die Champignoncremesuppe mit Weißwein einige Stunden (sicher 3 bis 4) bei niedriger Temperatur und geöffenetem Deckel vor sich hin köcheln lassen. Kurz vor dem Servieren gebt ihr die Sahne hinzu und püriert die Suppe.

Abschließend könnt ihr die Suppe noch abschmecken und eventuell mit ein wenig Salz oder Zucker verfeinern.

Zubereitung Kräuterseitlinge:

* 3 Kräuterseitlinge 

* Zitronenzesten

* Chili

* frischer Thymian 

* Olivenöl

Für die Zubereitung der Kräuterseitlinge als Beilage zur Champignoncremesuppe mit Weißwein solltet ihr kurz vor dem Servieren noch ein wenig Zeit einplanen.

Ich schneide die Kräuterseitlinge immer sehr dünn. Am besten geht dies mit der Brotschneidemaschine oder ihr arbeitet sehr genau mit dem Messer.

Gebt zunächst das Olivenöl in die Pfanne, legt die in Scheiben geschnittenen Kräuterseitlinge in die erhitzte Pfanne, gebt die Zitronenzesten, den Chili und den frischen Thymian hinzu und bratet die Pilze von beiden Seiten an, bis sie die gewünschte Farbe und Bissfestigkeit haben. Bevor ihr die Cremesuppe serviert, solltet ihr noch daran denken die Sahne zu schlagen.

Vor dem Servieren gebt ihr in jedes Teller noch einen Klecks Sahne und als Dekoration einen frischen Tymian-Zweig.

 

 

Ich wünsche Euch viel Freude mit meinem Rezept für eine Champignoncremesuppe mit Weißwein. Kommt alle gut ins Neue Jahr und lasst es Euch gut gehen! Eure Mimi 

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Kartoffelgratin

Das Rezept für mein Kartoffelgratin fällt unter die Kategorie Basics. Hier möchte ich Euch ein paar leckere und grundlegende Rezepte vorstellen. In den Basics findet ihr zum Beispiel eine Anleitung, wie man Kürbis einfriert, mein Grundrezept für Biskuitböden, die Rezepte für Pfannkuchen und schwäbische Dinkel-Spätzle und zum Beispiel noch ein Rezept für einen selbst gemachten Backofenkäse

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Beim Kartoffelgratin gibt es zig Möglichkeiten zu variieren. Jedoch hat es bei mir auch ein paar Jahre gedauert, bis ich ein Rezept hatte, bei dem die Kartoffeln gar wurden, die Flüssigkeit weg war, der Geschmack wie gewünscht und es eine schöne und leckere Käsekruste beim Kartoffelgratin gab. Fragt mich nicht warum, doch ich persönlich finde, dass das perfekte Kartoffelgratin eine Kunst für sich ist. Und bisher hab ich zwar ein ganz leckeres Rezept, doch noch nicht DAS perfekte Kartoffelgratin. Aber das wird sich in den nächsten Monaten und Jahren schon noch entwickeln. Ihr kennt das sicherlich selbst, die eigenen Geschmäcker ändern sich mit der Zeit ja auch ein wenig. 

Doch nun kommen wir wieder zum Rezept für mein Kartoffelgratin. 

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Zubereitung Kartoffelgratin: 

(für vier Portionen)

* 800g weichkochende Kartoffeln

* 500ml Sahne

* Salz und Pfeffer

* Muskatnuss

* Thymian

* 1 Knoblauchzehe 

* 75g geriebener Emmentaler

* 1 EL Butter 

 

Zunächst wird die Sahne zusammen mit den Gewürzen in einem Topf erhitzt. Ihr könnt dann auch die Butter in der warmen Sahne auflösen. Achtet jedoch darauf, dass die Sahne nicht einbrennt oder überkocht.

Die Kartoffeln werden geschält und in sehr dünne Scheiben gehobelt. Ich bin wirklich für hobeln, denn so werden die Scheiben schön dünn und es geht schneller.

Nun wird die Auflaufform mit den Kartoffelscheiben bestückt. Diese werden schubbenförmig in die Auflaufform gelegt. Anschließend wird die Sahnemischung über die Kartoffeln gegossen.

Nun wandert das Kartoffelgratin für 30 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen. Bevor der Käse auf das Kartoffelgratin kommt, könnt ihr die Gewürz-Stängel  noch heraus nehmen. Falls sich kleine Blätter lösen, dann ist das gut, das bringt noch Geschmack. Versucht jedoch die Stile komplett zu entfernen. Nach den 30 Minuten kann der Käse über das Kartoffelgratin verteilt werden. Schaltet nun den Backofen aus und lasst das Kartoffelgratin bei der Restwärme noch 10-15 Minuten nachgaren. So wird der Käse schön flüssig, verbrennt nicht und die Kartoffeln können die restliche Flüssigkeit aufnehmen.

Falls zuvor das Kartoffelgratin zu dunkel werden sollte, könnt ihr es noch mit einer Folie oder einem Deckel abdecken.

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Ich wünsche Euch guten Appetit und viel Freude mit meinem Basic-Rezept für Kartoffelgratin. 

 

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Romanesco Spaghetti #essenfürallegeschlechter

Bevor es gleich zum Rezept der Romanesco Spaghetti geht, möchte ich gerne mit Euch ein paar Gedanken teilen und gerne auch einen Gedankenaustausch starten.

Mich bewegt zur Zeit eine Werbekampagne besonders. Das neue Männer-Marzipan. Warum bitte schön gibt es ein Marzipan nur für Männer? Ich persönlich liebe ja das Niederegger Marzipan sehr. Doch nun, da diese zielgerichtete Geschlechter-Campagne auf den Markt gekommen ist, gehe ich immer häufiger an den Regalen von Niederegger vorbei. Um jedoch von vorne anzufangen, springen wir ein paar Jahre zurück.

Euch ist sicherlich vor Jahren schon die Debatte über die Rosa Ü-Eier aufgefallen. Ja, das zielgerichtete Marketing extra für Mädchen. Dieses in Rosa getauchte Klischee von Prinzessin Lillifee, ein Stereotyp für die kleinen Mädchen. Es signalisiert der Zielgruppe, hier den kleinen Mädchen: “Diese Süßigkeit ist explizit für Euch”.

“Spiel, Spaß und Sexismus: Der Süßwarenkonzern Ferrero (“Nutella”) wirbt seit einiger Zeit für eine neue Variante seines Klassikers “Überraschungsei”: Auf übergroßen Plakaten prangt der Slogan “Ei love rosa”, darunter steht ein mit rosa Blumen verziertes Schoko-Ei “nur für Mädchen”. Dann sehen wir uns mal das Spielzeug an, welches sich in den Rosa Ü-Eiern findet. “Die Puppen haben ein total sexualisiertes Image”, schimpft Genderforscherin Stevie Schmiedel, die lange Jahre an der Hamburger Universität lehrte. Mit solchen Frauenbildern dränge man Mädchen in altbekannte Rollen und erziehe sie zu kleinen Konsumentinnen. Diese Kampagne sei “ein absoluter Rückschritt und nicht kindgerecht”, moniert die Deutsch-Britin. Sie sieht in den Figuren sogar eine Einstiegsdroge zum Magerwahn.”(SZ: Feministen beschuldigen Ferrero der Verdummung von Mädchen)

Nachdem das Rosa-Ü-Ei nun schon seit Jahren auf dem Markt ist, es weiterhin die “noramlen Ü-Eier” und dann noch die für “Mädchen in Rosa” gibt, taucht bei mir immer wieder die Frage auf: “Wenn die normalen Ü-Eier die für Jungs, nicht Mädchen oder für die Erwachsenen sind, sind dann Mädchen nicht normal für die Marketingexperten?”. Soll es also normales Essen für Jungs und Männer geben und dann noch eine Extra-Essens-Nische für Frauen? Ist diese Unterscheidung bei Nahrungsmitteln und Süßigkeiten nötig? Was ist denn bitte weibliche, männliche oder normale Nahrung oder was sind dann normale Süßigkeiten? Müssen wir unseren Süßigkeitenkonsum und unsere Nahrungsmittelaufnahme unserem Geschlecht unterordnen? Sind wir als Konsumenten und Konsumentinnen so sehr von der Werbung beeinflussbar, dass es nun im neuen Geschlechter-Süßigkeiten-Diskurs – beim Männer-Marzipan – wirklich nötig und sinnvoll ist, dass wir uns bei Geschmacksrichtungen leiten lassen?

Ich für meinen Teil beantworte diese Fragen mit einem deutlichen: NEIN!

Essen soll nicht durch Farben und Gender-Marketing beeinflusst werden. Ich möchte meine Geschmacksrichtungen und mein Essen frei wählen können. Mich nicht durch Stereotype definieren lassen. Jedoch möchte ich hinzufügen, dass es sehr wohl Phasen im Leben gibt, sei es in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit, in der Frauen auf andere Lebensmittel achten als Männer. Seien es Gelüste oder eben auch eine bewusstere Ernährung in dieser Phase. Jedoch greift dieses Argument nicht, wenn es um das Thema Geschlechter-Süßigkeiten geht.

Ich sehe Essen nicht als eine Geschlechterfrage. Ich möchte auch vermeiden, dass mein Blog als ein typisches Frauen-Klischee gilt. Ganz im Gegenteil. Es sind mit der Zeit immer mehr Männer, die sich für Kochen, Backen und Braten interessieren. Die Zubereitung von gutem Essen, die Geselligkeit und der Genuss sowie die bewusste Auswahl von Lebensmitteln sind meiner Meinung nach geschlechtsunabhängig. Daher möchte ich zu einem deutlichen Zeichen Aufrufen liebe Bloggerkolleginnen und Bloggerkollegen: #essenfürallegeschlechter

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Mit diesem Hashtack möchte ich in Zukunft meine Beiträge bei Instagram versehen. Es wäre schön, wenn einige von Euch mit dabei sind. Je mehr mit machen, umso mehr setzen wir ein Zeichen dafür, dass Essen, Kochen, Backen und Naschen nicht in eine Geschlechterrolle gesteckt werden kann. Das Vorurteil, dass Frauen nur Salat und Männer nur Fastfood und Steak essen, gilt einfach nicht mehr. Es ist überholt. Eine bewusste, abwechslungsreiche und leckere Ernährung sieht anders aus und lässt sich nicht in Geschlechterschubladen stecken.

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Doch nun kommen wir zu meinem heutigen Gericht. Bisher sind meine Romanesco Spaghetti in diesem Blogbeitrag ein wenig in den Hintergrund geraten, doch das soll nun geändert werden. Also kommen wir am besten direkt zum Rezept.

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Zubereitung Romanesco Spaghetti: 

* 400g Romanesco

* Spaghetti 

* 1 Knoblauchzehe 

* 2 TL Kapern 

* Salz und Pfeffer nach Belieben 

* 120g Bergkäse 

* 4 kleine Zweige Thymian 

* eine Hand voll frisches Basilikum

* Natives Olivenöl 

* Nach eigenem Belieben Chilischoten 

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Zunächst werden die Röschen des Romanesco gewaschen, halbiert und einige Minuten in Salzwasser blanchiert. So, dass sie noch schön bissfest sind.

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Anschließend wird in einer Pfanne 3 EL Olivenöl erhitzt. Wenn das Öl heiß ist, den gehackten Knoblauch und die Kapern hinzu geben. Diese werden so lange angedünstet, bis der Knoblauch leicht Farbe annimmt. Achtet jedoch darauf, dass er nicht zu dunkel wird. Gebt nun den Romanesco hinzu und lasst diesen noch ein bis zwei Minuten ziehen, nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken und von der Hitze nehmen.

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In der Zwischenzeit die Vollkornspaghetti in reichlich Salzwasser all dente kochen. Vermengt nun die Nudeln in der Pfanne mit der vorbereiteten Sauce. Gebt die restlichen frischen Kräuter hinzu und noch einen Schuss Olivenöl und den geriebenen Bergkäse. Alternativ geht natürlich auch geriebener Percorino.

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Und fertig ist ein schnelles und leckeres Pastagericht. Lasst Euch die Romanesco Spaghetti gut schmecken! 

 

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Gegrillte Lammlende in Kräutermarinade auf Salat

Also eigentlich wollte ich Euch ja ein wunderbares Grillrezept vorstellen: Lammlende in Kräutermarinade frisch vom Grill. Doch irgendwie kam es mal wieder anders als geplant. Der Plan war: Wochenende, Sommer, Sonne, Grillen und mit Freunden einen gemütlichen Abend verbringen und gleichzeitig noch ein neues Rezept testen und fotografieren. 

Soweit stimmte eigentlich alles. Die Lammlende in Kräutermarinade war eingelegt, die Brötchen waren frisch gebacken und es gab eine leckere Käseplatte anstatt der sonst üblichen deftigen Salate als Beilage zum Grünen Salat. Doch leider kann man so einen Plan nicht ohne das Wetter machen. Wir hatten uns natürlich genau den einen Tag in den letzten zwei Wochen ausgesucht, an dem es abends so richtig gewittert. 

Daher wurde umgeplant. Der Grill stand nun fast alleine auf der Terrasse unter dem Vordach und wir hatten uns gemütlich im Esszimmer eingerichtet. Es war ein sehr schöner Abend, doch irgendwie kein wirkliches Grillfeeling – und ich kam dank des Regens auch nicht dazu die gegrillte Lammlende in Kräutermarinade auf dem Grill zu fotografieren. 

Aber was soll’s? Not macht bekanntlich erfinderisch. Somit wurde mein Post kurzfristig umgeplant. Ein Stück der gegrillten Lammlende in Kräutermarinade blieb übrig und war für uns heute das perfekte Abendessen und dient nun für meinen neuesten Post: Gegrillte Lammlende in Kräutermarinade auf Salat. 

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Und ich muss Euch sagen, das ist ein sehr leckerer Sommersalat. Müsst Ihr unbedingt mal selbst testen. 

 

Zubereitung Kräutermarinade für vier Lammlenden (a ca. 150g): 

* 2 Zweige Rosmarin, sehr fein geschnitten 

* 2 Zweige Thymian, sehr fein geschnitten 

* 2 EL Petersilie, sehr fein geschnitten 

* 2 EL Olivenöl

* Pfeffer und Salz zum Würzen erst nach dem Grillen

 

Die Lammlenden sollten alle in etwa gleich dick sein, so dass sie einen ähnlichen Garzeitpunkt haben. Die Kräuter werden alle sehr, sehr fein geschnitten. Wichtig ist auch, dass ihr die harten Stile zuvor entfernt. Die frisch geschnittenen Kräuter nun mit dem Olivenöl mischen und die Lammlenden undum damit einreiben und für 24 Stunden zugedeckt in den Kühlschrank stellen, so dass das Fleisch den Geschmack aufnehmen kann. (Falls ihr noch eine Zehe Knoblauch dazu nehmen wollt, dann passt das sicher auch ideal – nur bei uns war es Sonntag und daher hab ich auf Knoblauch verzichtet, dass unser Umfeld zu Beginn der Arbeitswoche nicht leiden muss).

Etwa zwei Stunden vor der Zubereitung solltet ihr das Fleisch aus dem Kühlschrank nehemn, so dass sich dieses an die Temperatur angleicht.

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Weiterverarbeitung – Grillen der Lammlenden: 

Die Lammlenden in Kräutermarinande werden nun gegrillt. Von jeder Seite so ca. 2 Minuten. Legt nun das Fleisch für weitere fünf Minuten in die “Ruhezone” des Grills, so dass es noch etwas nachziehen kann. Falls ihr mit einem Fleischthermometer arbeitet, dann könnt ihr Euch an 68°C Kerntemperatur in den Lammlenden orientieren.

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Jetzt könnt ihr mit Salz und Pfeffer nachwürzen, wenn das Fleisch nicht mehr der direkten Flamme ausgesetzt ist. Ich salze Fleisch eigentlich nie beim Marinieren, da Salz dem Fleisch Flüssigkeit entzieht und der gegrillte Pfeffer wird nur bitter, daher kommen bei mir diese Gewürze meist kurz vor dem Servieren ans Fleisch, so bleibt es schmackhaft.

Ihr könnt nun das Fleisch entweder direkt so genießen oder ihr lasst die gegrillten Lammlenden in Kräutermarinade erkalten und schneidet sie in Dünne Scheiben und esst sie auf Salat einem leckeren Salat.

Zu meinem Salat gab es meine immer wieder gern gegessene Orangen-Vinaigrette.

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Zubereitung Orangen-Vinaigrette : 

* Orangensaft

* Orangenzesten

* Olivenöl

* Weißweinessig

* Himbeeressig

* Salz

* schwarzer, zerstoßener Pfeffer

* Zucker 

Aus Orangensaft, Orangenzesten, Olivenöl, Weißwein- und Himbeeressig, Salz, schwarzem zerstoßenem Pfeffer und Zucker eine Vinaigrette rühren und über den Salat geben. Schmeckt die Vinaigrette bitte nach eurem persönlichen Geschmack ab.

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Lasst Euch die Gegrillte Lammlende in Kräutermarinade auf Salat gut schmecken! Sie ist besonders an heißen Sommertagen ein richtig leckeres Essen. 

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Süßkartoffel mit Mangold-Füllung

Ich bin so glücklich zur Zeit, meine erste eigene Ernte im Garten gedeiht und schmeckt. Und immer wieder stehe ich vor der Frage: was zaubere ich denn aus dem selbst angebauten Gemüse leckeres zu Essen? Denn wenn man das Gemüse schon Monate lang begleitet und hegt und pflegt, ist es schon fast ein Muss, dass es etwas Besonderes wird. 

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Daher heute die Frage: was mache ich mit meiner leckeren Mangold-Ernte? 

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Mit ihrem süß-nussigen Geschmack harmoniert die Süßkartoffel wunderbar mit dem Mangold aus eigenem Anbau – dazu passt perfekt ein würziger Bergkäse. Frische Würze bringen Dill, Oregano und Thymian.

Daher gab es eine leckere Süßkartoffel mit Mangold-Füllung. 

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Zubereitung Süßkartoffel mit Mangold-Füllung für 4 Personen:

* 2 Knoblauchzehen 

* 4 Süßkartoffeln (à ca. 300g) 

* 4 EL Olivenöl 

* Salz

* Pfeffer

* Mangold 

* 100g Bergkäse 

* Dill 

* Oregano 

* 5 Stiele Thymian 

* 1 Ei 

* 200g Quark 

 

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Zunächst werden die Knoblauchzehen halbiert und angedrückt. Daraufhin solltet ihr die Süßkartoffeln sehr gründlich waschen, da die Schale an den Süßkartoffeln dran bleibt. Legt jede der Süßkartoffeln nun auf eine Alufolie, beträufelt sie mit einem halben Esslöffel Olivenöl und legt die halbe Knoblauchzehe mit dazu. Würzt nun mit Salz und Pfeffer. Daraufhin könnt ihr die Folie um die Süßkartoffel wickeln und diese im vorgeheizten Backofen bei 220°C ca. 30min backen und so schön weich garen.

In der Zwischenzeit könnt ihr den Mangold putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Raspelt den Bergkäse klein und vermengt nun die restlichen Zutaten alle miteinander. So entsteht eine Quark-Mangold-Masse, die später als Füllung für die Süßkartoffeln dient.

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Nach den 30min Backzeit könnt ihr die Kartoffeln aus der Folie nehmen, den Knoblauch entfernen und die Süßkartoffeln längs einschneiden, vorsichtig auseinanderdrücken und in eine ofenfeste Form geben.

Nun könnt ihr die Süßkartoffeln ein wenig aushöhlen, so dass ihr die Füllung einfüllen könnt. Streut noch ein wenig Bergkäse über die Süßkartoffeln und beträufelt sie mit dem restlichen Olivenöl. Unter dem vorgeheizten Backofengrill werden die Süßkartoffel mit Mangold-Füllung nun noch 20min überbacken.

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Lasst es Euch gut schmecken! Besonders gut passen die Süßkartoffel mit Mangold-Füllung zu einem frischen Salat! 

 

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Schafskeule mit Kartoffelpüree, Prinzessböhnchen und Balsamicojus

Vielleicht kennt ihr das? – Manchmal habe ich so richtig Lust, mir einen anständigen Sonntagsbraten zu gönnen. Einen, auf den man sich schon im Voraus freuen kann, weil man weiß, dass er hält, was man sich davon verspricht. Im Herbst und Winter ist dann auch noch die perfekte Sonntagsbraten-Stimmung. Ein gemütliches Essen im Kreise der Familie und seiner Lieben ist bei Kerzenschein doch gleich viel schöner. Ein herbstlich, lecker-deftiger Sonntagsbraten sollte also auf den Tisch. Schafskeule mit Kartoffelpüree, Prinzessböhnchen und Balsamicojus ist ein wunderbar herbstliches Sonntagsessen. Deftig, lecker – Soulfood eben. 

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Zubereitung Schafskeule:

* Schafskeule, ohne Knochen

* Olivenöl

* Zwiebeln

* 1 Knoblauchzehe

* Pfefferkörner

* Majoran, Thymian und Rosmarin

* 100ml Balsamico

* 200ml Rotwein

Bereits am Tag zuvor habe ich das Fleisch gesäubert und mariniert. Für die Marinade kommt Olivenöl, zwei kleingeschnittene Zwiebeln und eine klein geschnittene Knoblauchzehe gemeinsam mit den zerdrückten Pefferkörnern und den frischen Kräutern in ein Gefäß. Dieses wird luftdicht abgepackt und das Fleisch sollte nun mindestens 12 Stunden marinieren.

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Für den zeitlichen Ablauf ist es sinnvoll, zunächst die Kartoffeln und Bohnen zu waschen und kochen. Da das Fleisch nicht sehr lange benötigt, bis es fertig ist.
Bei der Zubereitung der Schafskeule nehmt ihr das Olivenöl der Marinade (ohne die Gewürze und Kräuter – diese stellt ihr bei Seite und verwendet sie später für die Jus) und erhitzt es in einer Pfanne. Nun wird das Fleisch schön knusprig von allen Seiten angebraten und kommt daraufhin in ein hitzebeständiges Gefäß, ihr deckt es mit einem Deckel ab und stellt es in den vorgeheizten Backofen bei 100°C.
Nun nehmt ihr die Gewürze und Kräuter der Marinade und gebt sie in die Pfanne, in der ihr zuvor das Fleisch angebraten habt. Bratet diese an und löscht sie mit 100ml Balsamico und 200ml Rotwein ab. Diesen Soßensansatz lasst ihr nun reduzieren, bei niedriger Hitze. Kurz, bevor ihr das Essen serviert, wenn alle anderen Beilagen fertig sind, holt ihr das Fleisch aus dem Backofen und gebt der Jus noch den nun entstandenen Fleischsaft hinzu. Lasst die Jus so lange reduzieren, bis sie die perfekte Konsistenz hat und arbeitet bitte nicht mit Soßenbinder. Die verderben nur den Geschmack. Die Jus ist einfach lecker.

 

Zubereitung Prinzessböhnchen: 

* frische, grüne Bohnen

* Pancetta

Die Bohnen sollten in Salzwasser gekocht werden, daraufhin umwickelt ihr sie mit Pancetta und bratet sie in einer Pfanne kurz an. Und fertig sind die Prinzessböhnchen.

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Zubereitung Kartoffelpüree: 

* mehlig kochenede Kartoffeln

* Salz

* Pfeffer

* Milch

* Butter

* Muskat

 

Für das Kartoffelpüree stampft ihr die gekochten Kartoffeln. Ihr erhitzt Milch und löst darin ein Stück Butter auf. Diese Butter – Milch – Mischung kommt nun zu den gestampften Kartoffeln, zusammen mit den Gewürzen. Nun wird alles zu einem schön cremigen Püree verrührt. Falls ihr eine gute Küchenmaschine habt, dann lasst sie die arbeit übernehmen. Ansonsten geht dies auch mit einem Schneebesen. Achtet jedoch darauf, dass das Püree nicht zu fest wird.

Wenn dann alle Zutaten fertig sind, dann lasst es euch schmecken! Und Euch allen noch einen schönen Sonntag ♡

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Rührei mit Kräuterreis

Wenn es mal wieder schnell und lecker beim Kochen gehen muss, dann ist einer der Klassiker ein Rührei mit Kräuterreis. Dazu noch ein frischer Salat und fertig ist ein leckeres Gericht. Das Rührei ist mit Frühlingszwiebeln und Kräutern aus dem Garten abgeschmeckt und der Kräuterreis passt wunderbar dazu. Für die Optik gab es bei mir noch ein paar Blüten auf mein Teller und schon war angerichtet. 

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Zubereitung Kräuterreis: 

* eine Tasse Milchreis

* Wasser

* 20ml Weißwein

* drei EL Adios Salz! Gartengemüse

* ein TL Butter

Bevor der Reis gekocht werden kann, muss er gründlich gewaschen werden. Dieser Schritt ist nötig, da die einzelnen Reiskörner durch den vorangegangenen Verarbeitungsprozess nach der Ernte mit einem dünnen Stärkefilm überzogen wurden. Diese Stärke würde nun dazu führen, dass der Reis zu sehr klebt. Um dies zu vermeiden kommt der Reis nun in einen großen Topf ins Waschbecken. Ihr könnt das Wasser des Wasserhahns ganz langsam laufen lassen und den Reis immer wieder mal umrühren. Ihr werdet sehen, wie sich das Wasser verfärbt.

Schüttet dann das Wasser ab (ich nehme es gerne zum Blumengießen) und lasst weiter Wasser in den Reis laufen. Wiederholt diese Prozedur, bis das Wasser nicht mehr milchig wird, sondern ganz klar bleibt, wenn ihr es umrührt.

Nun schüttet ihr so viel Wasser ab, bis noch ca. 0,8cm Wasser über dem Reis im Topf ist. Ich nehme gerne einen Schnellkochtopf zum Reiskochen. So geht es sehr schnell und ich habe eine für mich bewährte Methode entwickelt. Der Topf kommt nun mit Reis, Wasser, Weißwein, Butter und Gewürze auf die Herdplatte und wird einmal richtig erhitzt. Dann wird die Hitze abgestellt und der Reis steht noch 10-15min im verschlossenen Topf auf dem Herd. So erreicht der Reis die richtige Konsistenz.

 

 

Zubereitung Rührei: 

* 3 Eier (M) 

* 50ml Milch 

* zwei Stangen Frühlingszwiebel 

* etwas Majoran 

* Basilikum

* Thymian 

* Muskatnuss 

Die Eier mit der Milch aufschlagen und den Gewürzen abschmecken. In einer heißen Pfanne anschließend zu Rührei braten.

 

Als Beilage gab es bei mir einen leckeren Salat mit Kiwis und noch die Reste der Kirsch-Chili-Mayonnaise. Abgeschmeckt wird das Gericht noch mit ein paar pikanten Blüten und fertig ist ein wunderbarer Teller.

Lasst Euch das Rührei mit Kräuterreis gut schmecken! 

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Gefüllter Hokaidokürbis

Es gibt Gemüse, an das hat man wunderschöne Kindheitserinnerungen. Dazu zählt bei mir der Kürbis. Wir hatten als ich ca. 7 Jahre alt war Kürbisse im Garten angepflanzt. Und wir hatten einen sehr, sehr, sehr guten Ertrag – die Ernte war wirklich erstaunlich gut. Ich fand es als Kind sehr lustig die großen, orangenen Kugeln im Garten liegen zu sehen. Auch der erste Kürbisgeist war mehr als nur beeindruckend.

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Und als ich dann heraus fand, wie viel unterschiedliche Gerichte man damit zaubern kann, war ich vollends begeistert. Sei es Suppe, Kuchen, süß-sauer Einlegen, Püree oder oder oder.

Es gibt immer noch Kürbisse auf den Wochenmärkten und in den Läden zu kaufen! Vermutlich ist die Saison bald vorbei. Das sollte man doch ausnutzen und mal wieder einen leckeren, gefüllten Kürbis aus dem Backofen zaubern. Mit diesem Rezept könnt ihr schnell, ohne viel Aufwand, einen leckeren gefüllten Kürbis zubereiten.

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Zubereitung:

Für 6 Personen:
* 1 Hokaidokürbis

* 300gr Rinderhackfleisch

* 250gr Maronen

* 1 kleine gelbe Zwiebel

* 1 kleine Knoblauchzehe

* Kräuter: Thymian, wilder Majoran, Petersilie, Schnittlauch, Rosmarin

* 1 Ei

* 1 EL Kürbiskernöl

* Pfeffer

* Salz

Beim Kürbis wird am oberen Ende ein Stück abgeschnitten, so dass sich dieser wie ein Kürbisgeist öffnen lässt. Nun wird er ausgehöhlt, so dass am Ende nur noch das Fruchtfleisch übrig bleibt.
Das Hackfleisch, wird mit der klein geschnittenen Zwiebel und dem klein geschnittenen Knoblauch kräftig im Kürbiskernöl angebraten. Mit Pfeffer und Salz gewürzt. Die Maronen werden gekocht (oder bereits gekocht gekauft) und in eine Schüssel gegeben. Hinzu kommen die Kräuter und das angebratenen Hackfleisch. Alles wird nun mit dem Ei zu einer deftigen Füllung verarbeitet. Der Kürbis wird nun, bevor er gefüllt wird, noch einmal mit Kürbiskernöl eingerieben. Wenn der Kürbis gefüllt ist, kommt der Deckel wieder auf die Füllung und der Kürbis kommt bei 200°C Umluft auf der mittleren Schiene für 60min in den Backofen.

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Kartoffeln, Salat und eine frische Joghurtsoße passen sehr gut dazu.

 

Lasst es euch schmecken! Gefüllter Hokaidokürbis gehört einfach im Herbst auf die Speisekarte. 

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Kräuterroulade

Rindsrouladen sind ein leckerer Klassiker. Und ich liebe das Gericht sehr, besonders die Soße ist für mich stets ein Highlight. Wenn man die typische Rindsroulade mal ein wenig variieren möchte, dann bietet sich diese Kräutervariante an.

Die Kräuterroulade ist eine leckere und schnelle Abwandlung des Klassikers der Rindsroulade. Sie bringt etwas frische in die bodenständige Küche und stellt eine leckere Ergänzung der Hausmannskost dar. 

 

Kräuterroulade

Die Zutaten für meine Kräuterroulade

Zubereitung Füllung für die Kräuterroulade: 

* eine Zwiebel 

* eine Knoblauchzehe 

* Thymian

* Majoran

* Dill 

* Kapern

* zwei Esslöffel Olivenöl 

* Bacon

Kräuterroulade

Die frischen Kräuter

Für die Füllung der Rindsrouladen ( vier Stück) wird eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, Thymian, Majoran und Dill klein geschnitten. Hinzu kommen Kapern und zwei Esslöffel Olivenöl. Dies wird nun püriert und als Füllung auf die Rindsroulade gestrichen. zusätzlich kommen noch zwei scheiben Bacon auf die Füllung. Die Rindsrouladen werden wie gewohnt gerollt und verschnürt.

 

Kräuterroulade

Die Rouladen werden jetzt von allen Seiten kräftig angebraten und dann in eine Auflaufform gelegt und mit Alufolie bedeckt. Diese Auflaufform kommt jetzt für 50 bis 60min bei 160°C in den Backofen. Wenn von der Füllung etwas übrig geblieben ist, kann diese später als eine Art Pesto oder Soße zur Roulade gegessen werden. Sehr gut dazu passt Ruccolasalat und Tomaten, Paprika und Zwiebeln aus dem Backofen.

Als Beilage zur Kräuterroulade könnt ihr entweder ganz klassisch Salzkartoffeln, Kartoffelbrei oder auch Kartoffelrösti machen. Oder wenn es leicht und frisch sein soll, dann passt ein bunter und frischer Salat wunderbar zur Kräuterroulade. Zum Beispiel der Schwäbische Kartoffelsalat wäre eine leckere Ergänzung zur Kräuterroulade. Ich bin mir sicher, dass sie Euch gut schmecken wird. Ich war auf alle Fälle begeistert und werde das Rezept selbst noch ein oder zwei mal nach kochen.

Lasst Euch die Kräuterroulade gut schmecken!

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