Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce

Dieses Rezept für Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce ist meine liebste Version des Klassikers Rinderrouladen. Dazu gibt es Knöplfe und Rosenkohl. 

Sind wir doch mal ehrlich, fast jeder kennt bei uns gefüllte Rinderrouladen. Und jede Mutter, Großmutter, jeder Haushalt hat sein eigenes Lieblingsrezept. Die Füllungen unterscheiden sich, die Saucen und natürlich auch die Beilagen. In einem sind wir uns jedoch alle einig: es ist ein Festtagsessen. Dieser Klassiker der Schmorgerichte schmeckt einfach wunderbar und ist ein Gericht für besondere Tage. 

Mein Rezept für Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce ist eigentlich ganz simpel – ihr braucht lediglich Zeit. Denn zarte und schmackhafte Rinderrouladen benötigen Zeit, wenig Hitze und dann nocheinmal Zeit. In der Zwischenzeit könnt Ihr in aller Ruhe die Beilagen vorbereiten oder Euch mit Euren Lieben beschäftigen. Ich hatte mich für Rosenkohl und ein frisches Knöpfle entschieden. Doch es passen auch Knödel, Spätzle, breite Nudeln oder Rotkohl wunderbar als Beilage. Da könnt ihr ganz kreativ sein.

Da ich als Exil-Schwäbin immer mal wieder gerne meine heimische Küche genieße, darf bei Rinderrouladen natürlich ein Knöpfle nicht fehlen. Das Schwäbische Knöpfle, ein großer in Salzwasser gekochter Hefeklos, gibt es eigentlich nur in einer sehr kleinen Region – auf der Schwäbischen Alb, genauer gesagt auf der Ost-Alb im Heidenheimer Raum. Falls Ihr Interesse an der Geschichte des Knöpfles habt, dann lest Euch in Ruhe meinen Blogbeitrag dazu durch. 

Das schöne am Knöpfle ist, dass es wunderbar die leckere Sherry-Rotwein-Sauce aufsaugt. Und wenn es eines gibt, was fast alle Schwaben lieben, dann ist es Sauce und noch mehr Sauce. Vielleicht kann ich Euch ja mit meiner leckeren und einfachen Sherry-Rotwein-Sauce auch für die Saucen-Liebe begeistern. Die selbe Sauce passt auch wunderbar zu Rinderbraten. 

Doch nun genug der Worte, kommen wir zum Rezept der Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce.

Zutaten Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce

{für vier Personen}:

* 4-5 Scheiben Rinderrouladen 

* pro Rinderroulade ca. 1 TL mittelscharfer Senf 

* pro Rinderroulade 1 EL durchwachene, geräucherte Speckwürfel 

* pro Rinderroualde 1 EL Kapern 

* 2 mittelgroße Zwiebel für die Füllung 

* 4 mittelgroße Zwiebel für die Sauce 

* 1 Chili-Schote (entscheidet nach eurem eigenen Schärfe-Empfinden) 

* 1 Knoblauchzehe 

* ein paar Pfefferkörner 

* 1-2 TL Gemüsebrühe (Pulver – entweder selbst gemacht oder gekauftes) 

* Butterschmalz zum Anbraten 

* 1,5 L trockener Rotwein 

* 0,5 L Wasser

Zubereitung Rinderrouladen: 

Zunächst bereitet ihr die Rinderrouladen zu. Hierfür werden die Fleischscheiben auf einer Arbeitsfläche glatt hingelegt und gleichmäßig mit Senf bestrichen. In der Zwischenzeit bratet ihr die Zwiebel in einer Pfanne glasig an. Die Zwiebeln werden nun gemeinsam mit den Kapern und den Speckwürfeln auf der Roulade verteilt.

Die fertig gerollte Roulade wird nun mit einem Küchengarn zusammen geschnürt. Wer Rouladenklammern hat, kann auch diese verwenden oder die Rouladen mit Zahnstochern fixieren. Falls ihr ein Küchengarn genommen habt, sollte dies vor dem Verspeisen entfernt werden.

Nun werden die Rinderrouladen im Schweineschmalz schön kräftig angebraten. Achtet darauf, dass sie eine schön dunkle Färbung und somit viele Röstaromen bekommen. Jedoch sollten sie auch nicht anbrennen. Wenn die Rinderrouladen von allen Seiten angebraten sind, könnt ihr die klein geschnittenen Zwiebeln und die Knoblauchzehe gemeinsam mit den Pfefferkörnern und der Chili-Schote mit in den Topf geben. Bratet alles noch ein wenig an, bis die Zwiebeln glasig sind. Nun könnt ihr die Rinderrouladen mit dem Rotwein und dem Wasser ablöschen. Wenn die Flüssigkeit leicht brodelt, kommt das Gemüsebrühpulver hinzu.

Jetzt müsst ihr die Temperatur reduzieren und die Rouladen ca. 3-4 Stunden langsam vor sich hin köcheln lassen. Zwischendurch solltet ihr die Rouladen noch hin und wieder wenden, so dass sie von allen Seiten mit Flüssigkeit in Kontakt kommen. Mit der Zeit wird die Flüssigkeit wenig und die reduzierte Sauce wird immer schmackhafter.

 

Zubereitung Rosenkohl:

* 500g Rosenkohl 

* Salz 

Der Rosenkohl ist schnell und einfach zubereitet. Zunächst wird er geputzt. Das heißt, ihr entfernt die äußersten, etwas schmutzen Blätter und schneidet ein paar Millimeter des Strunks ab. Nun kommen sie in einen Schnellkochtopf und werden dort mit Salz-Wasser gedämpft. Ich habe den Schnellkochtopf nur einmal aufkochen lassen und dann die Hitze abgestellt, so dass der Rosenkohl noch schön grün ist. Wenn ihr mögt, könnt ihr den Rosenkohl noch mit etwas zerlassener Butter übergießen, bevor ihr ihn serviert. Das ist jedoch kein Muss. Der frische Rosenkohl schmeckt gedämpft auch wunderbar als Beilage.

 

Zubereitung Schwäbisches Knöpfle:

{Reicht für zwei große Knöpfle}

* 1 kg Weizenmehl Typ 405

* 1 Würfel frische Hefe

* Zucker

* Salz 

* ein Ei 

* lauwarmes Wasser

Der Hefeteig wird mit der Briese Zucker und etwas Wasser angesetzt. Mit einem Geschirrtuch abgedeckt und 1 Stunde an einem warmen, windgeschützten Ort ruhen gelassen. Nach dieser Stunde kommt das Ei und die Briese Salz, sowie weiteres Wasser hinzu. Der Teig wird so lange geknetet, bis alles Mehl in der Schüssel aufgebraucht ist. Darauf hin ruht der Teig noch einmal 30min.

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Während dessen wird ein großer Topf mit Wasser erhitzt. Wenn das Wasser kocht, kommt Salz in das Wasser. Das Knöpfle (der Teig) darf nun nicht mehr geknetet werden, sondern wird halbiert und jeder Teil kommt sehr behutsam einen Topf mit sprudelndem Wasser.

Der Deckel kommt wieder auf den Topf und die Temperatur wird so eingestellt, dass das Wasser weiterhin leicht blubbert, jedoch nicht überkocht. Zur Not kann der Deckel beschwert werden. Es darf jedoch während der Kochzeit der Deckel nicht geöffnet werden!
Das Knöpfle muss nun genau 35min im sprudelnden Wasser bleiben. Wenn diese Zeit vorbei ist, kann das Knöpfle mit einer großen Kelle aus dem Wasser heraus gehoben und auf einem Schneidebrett abgelegt werden. Das Knöpfle wird nun in Scheiben geschnitten und kann serviert werden.

 

 

Weiterverarbeitung der Sherry-Rotwein-Sauce: 

* 50ml Milch 

* 100ml Sherry 

* 1 EL Speisestärke zum Binden 

Wenn die Rinderrouladen 3-4 Stunden vor sich hin geköchelt haben, könnt ihr die Sherry-Rotwein-Sauce zubereiten. Hierfür nehmt ihr die Rinderroualden aus der Sauce. Gebt die Milch, den Sherry und die Speisestärke hinzu. Die Speisestärke ist kein Muss, sie ist nur nötig, wenn ihr eine dickflüssige Sauce möchtet. Alles wird nun so lange gemixt, bis keine Bestandteile der Zwiebeln mehr erkennbar sind. Ihr könnt die Sauce nun noch mit Pfeffer und Salz abschmecken. Falls ihr einen intensiveren Sherry-Geschmack möchtet, gebt einfach noch ein wenig Sherry hinzu. Und fertig ist die Sherry-Rotwein-Sauce. Jetzt können die Rouladen wieder zurück in die Sauce, bis das Essen serviert wird.

Und schon ist ein wahrer Klassiker der Schmorgerichte fertig. Eine richtige Hausmannskost.

Lasst Euch die Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce, Schwäbischem Knöpfle und Rosenkohl gut schmecken! 

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Süßkartoffel-Speck-Küchlein

Nachtrag: Ich habe hier ein leckeres Rezept von 2014 gefunden, das wollte ich Euch unbedingt in dieser Form vorstellen.

Süßkartoffel-Speck-Küchlein. Es ist eine wunderbare Mischung von Süß und Deftig. Dazu noch eine frische Minz-Note. Probiert doch selbst einmal. Ich gönne mir jetzt noch ein, zwei Küchlein zu einem frischen Salat.

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Zubereitung Süßkartoffel-Speck-Küchlein:
* eine große Süßkartoffel
* drei Eier
* zwei Stängel frische Minze
* ein Teelöffel Salz
* Speck
* eine Zwiebel
* ein Esslöffel Honig
* 150g Vollkorn-Roggen-Mehl
* 50ml Milch

Zunächst wird die Süßkaroffel geschält und klein geschnitten und dann weich gekocht. Ebenso wie normale Kartoffeln. Während dessen werden die Eier getrennt und die Zwiebel geschält, klein geschnitten und kurz glasig angebraten.
Aus dem Eiklar wird Eischnee gemacht. Damit der Eischnee schön steif wird, nehme ich gerne eine Fingerspitze Salz mit in das Eiklar.

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Nun werden die weich gekochten Süßkartoffelstücke zerstampft. Die Süßkartoffeln sollten noch heiß weiter verarbeitet werden. Ebenso wie bei Kartoffelpüree. Die Zwiebeln und das Mehl kommen dazu. Ebenso die Milch. Alles wird zu einem kompakten Teig verarbeitet. Nun, wenn alles etwas abgekühlt ist, kommen die drei Eigelb hinzu. Die frische Minze wird klein geschnitten und kommt nun gemeinsam mit dem Salz und dem Honig in den Teig.

2/3 des Eischnees wird nun unter den Teig gehoben. So, dass eine luftige Masse entsteht.

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Der Backofen wird auf 180°C vorgeheizt. Nun kommen die Muffinförmchen. In jede Muffinform kommt etwas Speck. oben auf kommt nun der Teig. Dieser kommt nun für 20min in den Backofen. Nach den 20min wird das Muffinblech heraus genommen und auf jedes Süßkartoffel-Speck-Küchlein kommt noch ein Klecks Eischnee. Jetzt werden die Küchlein noch weitere 5 bis 10min in den Backofen.

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Lasst Euch die Süßkartoffel-Speck-Küchlein gut schmecken! Ich liebe diese Resteverwertung jetzt schon <3

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Zwiebel-Kartoffel-Kuchen

Es herbstelt – wie ich neulich so schön bei einer Freundin in Facebook gelesen habe. Dieser Begriff passt meiner Meinung nach wunderbar zur derzeitigen Stimmung in der Natur. Abends wird es früher dunkel – es wird später hell. Ich habe gestern Abend auch das erste mal seit Monaten Nebel auf der Landstraße gesehen, das laub wird bunt und die Gänse sammeln sich schon in der Marsch für ihren Flug in den Süden. Im Herbst gehört für mich der Zwiebelkuchen unbedingt mit dazu.

Zwiebelkuchen kennt eigentlich jeder. Dabei variieren die Rezepte für das herzhafte Gebäck je nach Region und sogar von Ort zu Ort. Und auch von Familie zu Familie. Welches das “Original” ist und wer den Zwiebelkuchen “erfunden” hat, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Aber das wollen wir ja auch nicht, denn genau diese Abwechslung ist doch so spannend in der Küche. Man lernt nie aus. 

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Mein Mann träumt immer noch von einer ganz besonderen Zwiebelkuchenvariante – einem Zwiebel-Kartoffel-Kuchen wie er ihn aus seiner Kindheit kennt. Leider lebt die Bäckerin dieses speziellen Kuchens nicht mehr. Früher, zur Zeit unserer Großeltern wurde noch im Backhaus gebacken. Zumindest auf dem Land und in kleinen Gemeinden. Mein Mann durfte sehr oft mit seiner Oma zusammen zum Backhaus – das war natürlich aus mehrerer Perspektive für einen kleinen Jungen reizvoll. Einerseits ist Feuer immer etwas spannendes für einen kleinen Jungen und andererseits fällt beim Brotbacken auch immer etwas leckeres ab – schließlich muss das Ergebnis ja auch getestet werden. 

So gab es früher den Zwiebelkuchen im Herbst immer dann, wenn im Backhaus das Brot gebacken wurde. So kam der Zwiebelkuchen als eine schnelle Mahlzeit in den Holzbackofen während das restliche Brot noch trieb oder verarbeitet wurde. Daher bestand der ursprünglich Zwiebelkuchen aus praktischen Gründen sicherlich aus einem Sauerteig – ebenso wie das Holzofenbrot. 

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Auch der Belag war damals als kleine Zwischenmahlzeit sicherlich nicht so “aufhausig” (aufwändig, verschwenderisch) wie dies heute bei einem speziell zubereiteten Kuchen der Fall ist. 

Eine ebenso “aufhausige”, jedoch sehr leckere Version soll laut Berichten meines Mannes der Zwiebel-Kartoffel-Kuchen sein. Dieser besteht nicht nur aus Zwiebeln, Speck, Kümmel und dem Boden, sondern noch einer abschließenden Kartoffelschicht. Leider konnte ich diesen Kuchen nie selbst testen. 

Da ich leider auch kein Rezept habe, hieß es in der Küche gemeinsam experimentieren. Wir tasteten uns Stück für Stück an das Rezept heran und sind nun schon sehr nah ran gekommen. Etwas fehlt noch, doch irgendwie sind wir noch nicht ganz sicher was. Daher möchte ich Euch heute unser vorläufiges Ergebnis auf der Suche nach dem perfekten Zwiebel-Kartoffel-Kuchen-Rezept vorstellen. Falls wir in den nächsten Wochen, Monaten oder Jahren jedoch eine Version 2.0 veröffentlichen, dann freut Euch schon mal <3 

Doch nun genug zur kleinen Geschichte des Gerichts und zum Rezept des Zwiebel-Kartoffel-Kuchens. 


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Tipp: Bevor ihr mit dem Teig beginnt, solltet ihr die Kartoffeln schon einmal kochen, so dass diese für die Kuchenfüllung weiter verarbeitet werden können.

 

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Zubereitung Quark-Öl-Teig: 

* 300g Weizenmehl 

* 3 TL Backpulver

* 1 Prise Salz 

* 125g Speisequark (Magerstufe) 

* 100ml Milch 

* 100ml Sonnenblumenöl 

* 1 EL Kümmel

* 1 TL Pfefferkörner 

 

Bevor ihr mit dem Teig beginnen könnt, müssen noch ein paar Vorbereitungen getroffen werden. Backblech fetten oder mit Backpapier auslegen und den Backofen auf Ober-/Unterhitze etwa 180°C vorheizen. Bei Heißluft sind es in etwa 160°C.

Zudem solltet ihr nun schon einmal den Kümmel und die Pfefferkörner im Mörser zerstoßen, so dass der Geschmack gleich wunderbar im Teig aufgenommen werden kann.

Nun wird der Teig zubereitet. Das Mehl wir mit dem Backpulver in einer Rührschüssel gemischt. Ihr könnt es auch gerne gemeinsam in die Schüssel sieben, so wird es noch feiner.

Die übrigen Zutaten für den Teig hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) erst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten. Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten klebrig wird. Anschließend kann der Teig schon auf einer bemehlten Fläche ausgerollt und auf das Backblech gelegt werden. Nun kann der Boden belegt werden.

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Zubereitung Zwiebel: 

* 500g Zwiebel

* 125g durchwachsener Speck

* 50g Butterschmalz 

* eine Prise Zucker

* eine Prise Salz 

* eine Prise schwarzer Pfeffer 

Die Zwiebeln werden geschält und in kleine, gleichmäßige Stückchen geschnitten. Während dessen wird der Speck in Würfel geschnitten und kross ausbraten. Nun kommt das Butterschmalz, die Zwiebel und die Gewürze mit in die Pfanne. Bratet alles so lange an, bis die Zwiebel schön glasig sind. Diese kommen nun auf den bereits vorbereiteten Boden. Verteilt die Zwiebelmasse schön gleichmäßig auf dem Teig.

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Zubereitung Kartoffeln: 

* 500g mehlig kochende Kartoffeln 

* 1 TL Salz 

* 1-2 Prisen Muskatnuss

* 250g Saure Sahne 

* 2 TL zerstoßener Kümmel

* weißer Pfeffer 

* 4 Eier 

Die bereits gekochten Kartoffeln werden geschält und in kleine Stückchen geschnitten. Nun werden die Eier und Sahne verrührt, mit dem Kümmel, Salz, Pfeffer und der Muskatnuss zur Kartoffelmischung gegeben und alles miteinander vermengt. Nun kann die Mischung als oberste Schicht auf den Kuchen.

Das Blech Zwiebel-Kartoffel-Kuchen kann nun für ca. 40min in den vorgeheizten Backofen. Achtet bitte etwas auf die Farbe des Kuchens, so dass er nicht zu dunkel wird.

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Ganz klassisch kann man zum Zwiebel-Kartoffel-Kuchen einen Federweißer oder einen fruchtigen Weißwein trinken. Dazu ein lauer Spätsommerabend auf der Terrasse oder dem Balkon <3 Ein Traum.

 

Lasst Euch unsere Version 1.0 vom Zwiebel-Kartoffel-Kuchen gut schmecken! 

 

 

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Italienischangehauchte Lauchpfanne

Kennt ihr solche Tage, an denen es einfach schnell und leckere gehen muss in der Küche? Bei mir kommt so ein Tag häufiger mal vor. Besonders wenn viele Termine anstehen und der Tag irgendwie zu voll gepackt ist, als das man sich vorstellen könnte, dass man zu Hause noch die Zeit und Energie für ein Selbst gekochtes Essen hat.

Ich stand neulich mal wieder vor der Wahl der Qual – greife ich einfach auf dem Heimweg mal eben kurz in der Tiefkühlabteilung nach einer Pizza – ja, sowas gibt es auch schon mal bei mir – oder koche ich dann doch mal wieder selbst. Letztendlich habe ich mir überlegt “Was habe ich denn noch so zu Hause?” – Lauch, Speckwürfel, Nudeln und Unmengen Basilikum. Die simpelste Variante wäre jetzt natürlich Nudeln mit Pesto. So lecker, so schnell gemacht und leicht zu kochen. Doch irgendwie hat mich das alleine nicht wirklich überzeugt. 

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Vielleicht kennt ihr ja so eine Situation – ich hoffe doch schwer, dass ich nicht die einzige Hobbyköchin bin, die hin und wieder auch mal von der schnellen, einfachen Variante angelacht wird. Um es kurz zu machen, mein Essen wurde doch etwas facettenreicher. Und da meine ganz private Qualitätskontrolle von  meiner kleinen Neukreation so begeistert war, möchte ich Euch natürlich gerne mein Rezept vorstellen. Es fällt eindeutig in die Kategorie: Schnell, schmakofatz und simpel zu kochen<3 Also ein perfektes Rezept für diese Tage, an denen man irgendwie zu kaputt zum Kochen ist. 

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Italienischangehauchte Lauchpfanne – was gibt es da zu sagen? Lecker – mit einer Basilikum-Pesto-Weißweinnote, dazu leckeren Speck und Lauch. Einfach nur schmackofaziös <3 

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Zubereitung Pesto für zwei Personen: 

* 2 Hände voll frisches Basilikum

* 30g Pinienkerne 

* 50g Parmesan 

* 1/2 kleine Zwiebel 

* 6-8 EL Olivenöl 

 

Zunächst wird das Basilikum gewaschen, die Zwiebel klein geschnitten und der Parmesan in kleine Stücke geschnitten. Nun werden die Pinienkerne in einer heißen Pfanne nur kurz angeröstet. Sobald sie anfangen sich zu bräunen, Röstvorgang zügig beenden. Sie neigen dazu, schnell zu verbrennen.

Alle Zutaten werden nun gemeinsam gemixt – entweder mit dem Pürierstab, in einem Mörser zerkleinert oder ab in den Mixer – ganz wie ihr möchtet. Wenn Euch der Geschmack noch nicht intensiv genug nach Basilikum schmeckt, könnt ihr einfach mit ein paar Blättern die Intensität erhöhen. Knoblauch ist natürlich auch möglich. Ich habe mich jedoch unter der Woche für eine Variante ohne Knoblauch entschieden. Die Kollegen freuen sich darüber meist 😉 Am Wochenende kann die Zwiebel bei mir auch gerne mal durch ein oder zwei Knoblauchzehen ersetzt werden.

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Italienischangehauchte Lauchpfanne  – Weiterverarbeitung: 

* Hartweizengries Nudeln 

* 1 Stange Lauch 

* 150g Speckwürfel 

* 100ml Weißwein 

* 50g Parmesan 

* 1 TL Olivenöl 

* 1 EL getrocknetes Basilikum 

* Pfeffer und Salz 

 

Nun solltet ihr die die Nudeln kochen. Achtet darauf, dass sie noch nicht ganz al dente sind. Im Idealfall kocht ihr die Nudeln 2-3min kürzer als es auf der Packung steht.

Während die Nudeln vor sich hin köcheln, könnt ihr den Lauch waschen und in Ringe Schneiden. Bei mir waren sie so ca. 2-3cm breit. Im Olivenöl könnt als erstes den Speck anbraten. Wenn der Speck schon etwas Farbe bekommen hat, kann der Lauch mit in die Pfanne. Nehmt im Idealfall eine Pfanne mit hohem Rand, da später die Nudeln noch mit in die Pfanne kommen.

Wenn der Lauch und der Speck Farbe bekommen haben, löscht ihr die Pfanne mit Weißwein ab. Die Nudeln und 2/3 des Pestos kommen mit in die Pfanne und darf noch ca. 5 min nachgaren. Nun könnt ihr mit dem getrockneten Basilikum, Pfeffer und Salz noch nachwürzen. Zum Servieren könnt ihr noch etwas Pesto und Parmesan über die Italienischangehauchte Lauchpfanne streuen.

Und schon ist ein leckeres Gericht in 20min fertig! Schnell, schmakofatz und simpel zu kochen<3

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Also lasst Euch die Italienischangehauchte Lauchpfanne gut schmecken! 

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Schwarzwurzelrösti

Schwarzwurzeln sind ein feines Wintergemüse uns sie werden häufig unterschätzt. Sie kommen zwar sehr unscheinbar daher, doch sie sind eine wahre Bereicherung der Küche. Der Geschmack der Schwarzwurzeln ist etwas milder als der des Spargels, leicht nussig und würzig. Schwarzwurzeln, auch als Winterspargel bekannt, kommen ursprünglich aus Spanien. Die leckeren Wurzeln sind mit Löwenzahn verwandt und wurden lange Zeit nicht nur in der heimischen Küche verwendet, sondern auch als Heilpflanze genutzt. Schwarzwurzeln werden von Oktober bis April angeboten. Somit ist jetzt im März – zu Beginn des Frühlings die perfekte Schwarzwurzel-Zeit. 

Schwarzwurzeln mal anders – Warum nicht als Schwarzwurzelrösti?

Dafür spricht:
✰ sehr lecker
✰ leicht zu kochen
✰ überzeugt auch Schwarzwurzel-Skeptiker
✰ und – falls ich es noch nicht erwähnt haben sollte – sehr lecker!

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Zubereitung:

* 500g Schwarzwurzeln

* 100g Kartoffeln

* 50g Speck

* zwei Eier (M)

* eine Knoblauchzehe

* eine kleine Zwiebel

* Salz

* Pfeffer

* Muskatnuss

* Geschirrtuch

* Handschuhe

Bevor ihr mit der Verarbeitung von Schwarzwurzeln beginnt, besorgt euch bitte ordentliche Küchenhandschuhe oder Einweghandschuhe. Denn ansonsten habt ihr die restliche Woche stets eine schöne farbige Erinnerung an dieses Gericht auf euren Händen.

Wenn ihr die Handschuhe angezogen habt, könnt ihr mit der Weiterverarbeitung der Schwarzwurzeln beginnen. Zunächst Schält ihr die Schwarzwurzeln und die Kartoffeln und raspelte diese danach. Nun nehmt ihr ein Geschirrtuch zur Hand und nehmt die gesammten Raspeln hinein und drückt den Saft hinaus, bis am Ende eine feste und trockenere Raspel-Masse übrig bleibt. Diese nehmt ihr nun für die Weiterverarbeitung.

 

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Die Zwiebel, die Knoblauchzehe und den Speck könnt ihr in einer Pfanne kurz anbraten. Bis die Zwiebelstückchen schön glasig sind. Diese kommen nun gemeinsam mit den zwei Eiern und den restlichen Gewürzen zu den Schwarzwurzel– und Kartoffelraspeln. Ihr verknetet alles und formt runde Röstis auf einem Backblech. Bitte denkt an das Backpapier – das erspart viel Putzarbeit.

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Ich habe ein Servierförmchen genommen. Ihr könnt jedoch auch ein Glas für die entsprechende Form nehmen. Meine Röstis waren am Ende ca. 5cm im Durchmesser.
Die Röstis kommen nun für 50min in einen auf 240°C vorgeheizten Backofen bei Ober- und Unterhitze. Oh und ganz wichtig ist, dass nach ca. 25. die Röstis vorsichtig gewendet werden.
Und fertig ist das leckere Essen.

Bei mir gab es noch überbackenen Blattspinat dazu.

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Lasst Euch die Schwarzwurzelrösti gut schmecken! 

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Schoko-Chai-Birnen Pfannkuchen mit Speck

Pfannkuchen – gefüllt – einfach nur lecker. Und aus meiner Küche einfach nicht mehr weg zu denken. Sei es für eine klassische, schwäbische Flädlessuppe oder eben doch gefüllt mit Käse, Konfitüre oder anderen Leckereien. Ich möchte Euch heute eine ganz leckere, süß-deftige Version vorstellen. Einen Schoko-Chai-Birnen Pfannkuchen mit Speck. 

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Zubereitung Pfannkuchen (6-8 Stück): 

* 4 Eier 

* 350 Gramm Mehl Typ 405

* 500ml Milch 

* eine Priese Salz 

* eine Priese Zucker 

* Butterfett oder gutes Öl zum ausbacken der Pfannkuchen

Der Pfannkuchenteig sollte weder zu süß noch zu salzig zubereitet werden. Jeweils eine Briese Zucker und Salz zum Würzen ist ideal.

Zunächst werden die Eier aufgeschlagen und mit dem Schneebesen in einer Schüssel gut verrührt. Daraufhin wird die Milch zu den Eiern gegeben und alles gut verrührt. Nun könnt ihr mit der Priese Salz und Zucker würzen. Eventuell, ganz nach Wunsch, noch etwas Pfeffer dazu. Jetzt wird das Mehl dazu gegeben. Dieses siebe ich gerne, so dass keine Klumpen entstehen. Rührt den Teig so lange weiter, bis dieser klumpenfrei ist und sich leichte Blasen bilden.

Jetzt Sollte der Teig etwas ruhen. Danach kann dieser noch einmal gerührt werden, bis er schön glatt ist. Heizt nun die Pfanne schon einmal auf. Gebt das Butterfett oder das Öl zum ausbacken hinzu.

Wenn die Pfanne gut erhitzt ist, kommt ein Schöpflöffel Teig in das heiße Butterfett und der Pfannkuchen wird so lange gebacken, bis der Teig oben zu stocken beginnt. Dann den Pfannkuchen wenden und fertig backen.
So verfahrt ihr, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

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Weiterverarbeitung zum Schoko-Chai-Birnen Pfannkuchen mit Speck: 

* eine Birne 

* Zahnstocher 

* 1,5 EL Schoko-Chai Tee 

* Schokocreme 

* eine Scheibe Bacon 
Die Birne wird halbiert und mit einem Zahnstocher werden mehrere Löcher in die Birne gestochen, so dass der Schoko-Chai richtig schön einziehen kann. Die Birne wird nun gemeinsam mit Schoko-Chai (ich nehme meist den YogiTea) 20min in Milch gekocht. Danach die Gewürze aus der Milch absieben und die Birne von den Gewürzen säubern. Diese wird nun in Viertel geschnitten und gemeinsam mit einer Schokocreme auf den Pfannkuchen gelegt. Zusammen rollen, nach belieben dekorieren. Sehr gut als geschmacklicher Kontrast passt eine Scheibe Bacon dazu. Schön knusprig angebraten. Den Schoko Chai sollte man natürlich nicht vergessen zu trinken, er schmeckt nun auch noch leicht nach Birne.

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Lasst Euch den Schoko-Chai-Birnen Pfannkuchen mit Speck gut schmecken! ♡

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Weißweinrisotto mit Granatapfel und Prinzessböhnchen

Nach den Weihnachtsfeiertagen wünsche ich mir hin und wieder ein einfaches und schnelles Essen. Und wenn es dann auch noch aus ein paar Resten der Feiertagsgerichte zu zaubern ist, dann ist es doch gleich noch praktisch und lecker. Genau so ist mein Weißweinrisotto mit Granatapfel und Prinzessböhnchen entstanden. Ich habe mich einfach mal durch unseren Kühlschrank gewühlt und versucht ein leckeres Essen zu zaubern. Und es ist auch noch gelungen. Die deftig – süße Mischung des Weißweinrisottos mit Bergkäse, Granatapfel und den Prinzessböhnchen – ein weihnachtlicher Schmaus – und eine wunderbare Abwechslung zu den Feiertagen. 

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Risotto ist ein Klassiker der italienischen Kochkunst. Das Reisgericht basiert auf den Grundzutaten Risottoreis, Wein, Brühe oder Fond sowie Hartkäse. Und das Schöne ist, dass man mit allen weiteren Zutaten beliebig experimentieren kann. So entstehen sehr viele unterschiedliche Risotto-Variationen. Oder man kann ein Risotto, wenn man die nötigen Grundzutaten im Hause hat, auch wunderbar für die Resteküche verwenden. Ähnlich wie Pizza. Und das schöne ist, dass die ausgefallensten Rezepte meist auch die Leckersten sind. So entstehen immer wunderbare, neue Rezepte. 

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Zubereitung Weißweinrisotto mit Bergkäse: 

* 280g Reis (Milchreis oder Risotto-Reis) 

* 0,5l Gemüsefond 

* 3 EL Olivenöl

* ein halber Teelöffel Muskatnuss

* eine halbe Zitrone

* 50g Bergkäse

* Pfeffer

* Fleure de Sel 

* 10g fein geriebener Parmesan 

* 0,5l Weißwein 

* 0,3l Sahne

* 20g Speck 

Die Zitronenschale, am besten mit einem Zestenreißer, in kurzen Streifen abschälen. Zitronenschale und Olivenöl mischen und beiseite stellen.

Fond, Saft einer halben Zitrone, Pfeffer, Fleure de Sel und Muskatnuss aufkochen und warm halten. Speck in zwei EL des Zitronen-Öls bei mittlerer Hitze glasig braten. Reis unterrühren und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen und verdampfen lassen. Mit so viel heißem Fond dann wieder auffüllen, dass der Reis knapp bedeckt ist. Nun darf das Weißwein-Risotto noch 17–20 Minuten bei mittlerer Hitze offen garen. Dabei nach und nach den restlichen Fond, Weißwein und die Sahne zugeben und häufig umrühren.

Risotto mit Parmesan und der restlichen Zitronen-Öl-Mischung anrichten.

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Zubereitung Prinzessböhnchen: 

* frische, grüne Bohnen

* Pancetta

Die Bohnen sollten in Salzwasser gekocht werden, daraufhin umwickelt ihr sie mit Pancetta und bratet sie in einer Pfanne kurz an. Und fertig sind die Prinzessböhnchen.

 

Nun könnt ihr noch etwas Granatapfelkerne und Bergkäse über euer Essen streuen und fertig ist ein leckerer Schmaus.

Lasst Euch das Weißweinrisotto mit Granatapfel und Prinzessböhnchen gut schmecken! 

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Klassischer Flammkuchen

✰✰✰ Ausnahmsweise mal ganz klassisch: Flammkuchen ✰✰✰

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Zubereitung Teig:

* 125ml Wasser

* eine Prise Salz

* 250g Dinkelmehl Typ 605


Aus diesen Zutaten wird ein fester Teig verarbeitet und dann auf einer mehligen Arbeitsfläche sehr dünn ausgerollt und belegt. Der Teig muss nicht gehen. Während dessen kann der Backofen bereits auf 250°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden.

 

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Zubereitung Belag:

* Saure Sahne

* Creme double

* Magerquark

* Pfeffer

* Salz

* Schnittlauch

Alle drei Milchprodukte werden zu gleichen Teilen verarbeitet und noch gewürzt und abgeschmeckt mit Pfeffer, Salz und frischem Schnittlauch.
Nun kommt auf den dünn ausgerollten Boden etwa ein gehäufter Esslöffel von der Quark-Mischung. Diese wird dünn verstrichen.

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Belag:

* Zwiebeln

* Speck

Nun kommt der Belag auf den Flammkuchen. Hier könnt ihr variieren wie ihr wollt. Ich habe mich heute für eine ganz klassische Zwiebel-Speck Variante entschieden. Sehr lecker.

Der Flammkuchen kommt nun für 20min bei 250°C Ober- und Unterhitzer in den Backofen. So wird der Boden schön knusprig und der Teig wird am Rand auch noch schön luftig. Einfach perfekt.
✰✰✰ Ein schnelles und leckeres Essen! ✰✰✰

Lasst es Euch schmecken! Klassischer Flammkuchen ist einfach lecker <3

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Roggen-Hartweizengries-Kürbiskernöl-Ravioli mit Spinatfüllung

Einfach mal wieder Spinat in einer leckeren, selbst gemachten Pasta ♡
Selbst gemachte Roggen-Hartweizengries-Kürbiskernöl-Ravioli mit Spinatfüllung.
Was wünscht das Schlemmerherz mehr? ♡

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Zubereitung Teig:
* 300g Roggenmehl

* 150g Hartweizengries

* drei Eier (M)

* ein Teelöffel Kürbiskernöl

* 50ml Wasser

* Salz

Mehl, Hartweizengries und Kürbiskernöl mit den Eiern und dem Salz verkneten, zudecken und 30 Minuten ruhen lassen.

Zubereitung Füllung:
* Blattspinat

* eine Knoblauchzehe

* etwas Speck

* Muskatnuss

Die Knoblauchzehe wird klein geschnitten und gemeinsam mit dem Speck in einer Pfanne angebraten. Nun kommt der frische Blattspinat und etwas Muskatnuss hinzu. Und fertig. Ihr könnt gerne etwas mehr von dieser Spinatfüllung machen, denn sie passt auch wunderbar zu den fertigen Ravioli als kleine Beilage.

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Weiterverarbeitung:
Den Teig nun portionsweise auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit einer Ausstechform oder einem Glas (Ø 5 cm) Kreise ausstechen.Falls der Teig etwas zu klebrig werden sollte, dann nehmt bitte etwas Hartweizengries hinzu, bis die Konsistenz wieder etwas fester wird. Wichtig ist, dass sowohl das Wellholz als auch die Arbeitsfläche gut bemehlt sind.
Jeweils in die Mitte der Kreise 1 TL Füllung geben und die Kreise darauf hin zusammenklappen.
Für Ravioli werden nun die Ränder mit einer Gabel festgedrückt.Darauf hin werden die Ravilio in kochendem Salzwasser in 3 min bissfest gegart.

Hier noch ein kleiner Tipp:
Ihr könnt die Ravioli ganz einfach auf Vorrat produzieren: Ravioliteig zubereiten, mit der gewünschten Füllung füllen. Die Ravioli auf ein Brett legen, dieses in den Tiefkühlschrank geben und tiefgefrieren, bis die Ravioli fest sind. Nun können die Ravioli in Gefrierbeutel gefüllt werden und halten sich im Tiefkühler 4 Monate frisch. Zum Servieren gebt ihr die Ravioli einfach ganz normal in kochendes Wasser und kocht sie 1-2 Minuten länger als normal, also ca. 4-5 Minuten.

Über den frisch gekochten Ravioli verteilen und je nach Geschmack mit Parmesan und Resten der Füllung verfeinern.

Lasst es Euch schmecken! ♡

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Vollkorn-Buttermilch Stangen mit Speck

 Die Gartensaison hat begonnen und es zieht uns alle doch raus in die schöne Natur. Sei es auf die Wiese, in den Wald, an den Strand oder auf einen Hügel mit traumhafter Aussicht. Sich zu zweit, mit Freunden oder auch einmal alleine einen schönen Abend oder Mittag zu machen, die Sonne auf der Haut zu spüren und dabei die Vögel und die Bienen zu hören. Einfach mal tief durchatmen und abschalten. 

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Wenn ich mich mit Freunden mal abends am Strand zum Sonnenuntergang verabrede, ja diese wunderbaren Momente dürfen nie fehlen, dann bringe ich gerne eine Kleinigkeit zu Knabbern oder zu Essen mit. Und einer der Dauerrenner in meinem Freundeskreis sind meine Vollkorn-Roggen-Dinkelmehl-Buttermilch Stangen mit Speck. Sie sind deftig, luftig und passen perfekt zu Salaten, Dips jeglicher Art oder einfach nur so als Snack zu Bier und Wein.
Und zur Vorbereitung: Es geht relativ schnell und simpel und man kann es schon frühzeitig vorbereiten, ohne in Zeitstress zu kommen. Dann packe ich meinen kleinen Picknickkorb und fülle ihn mit leckeren, deftigen Stangen und bin startklar für ein Picknick am Strand. 

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Zubereitung Vorteig: 

* 250g Dinkelmehl Typ 1050

* 250ml Buttermilch

* 10g frische Hefe

* Zucker

Zunächst wird der Vorteig angesetzt. Aus Mehl, Buttermilch, Zucker und der frischen Hefe mit wird Hilfe der Küchenmaschine ein Teig geknetet. Dieser sollte nun mit einem Küchentuch abgedeckt werden und an einem warmen Ort für 12 Stunden ruhen. Ich hatte den Vorteig abends angesetzt und ihn bis zum nächsten Morgen ruhen lassen.

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Weiterverarbeitung Teig: 

* Vorteig

* 500g Dinkelvollkornmehl

* 250g Roggenvollkornmehl 

* 400ml Buttermilch 

* ein Würfel frische Hefe

* 140ml Gemüsebrühe

* zwei Schalotten

* eine Knoblauchzehe

* drei EL Olivenöl

* 100g Sauerteig

* Salz

* Zucker

Zunächst werden die Schalotten und die Knoblauchzehe geschält und ganz klein geschnitten. Diese werden darauf hin im Olivenöl glasig angebraten und mit der Gemüsebrühe abgelöscht. Nun kann die Hitze von der Flamme genommen werden, so dass die Flüssigkeit abkühlen kann.
Zeitgleich kann der Teig aus den Zutaten und dem Vorteig erstellt werden. Aus dem Vorteig, dem Mehl, der Buttermilch, der Hefe, dem Sauerteig, dem Salz und dem Zucker kann nun mit der Küchenmaschine ein Teig geknetet werden. Hier kann nun auch die Zwiebel-Knoblauch-Brühe hinzu gefügt werden.
Wenn der Teig eine gute Hefeteigkonsistenz bekommen hat, kann dieser noch zwei Stunden abgedeckt unter einem Geschirrtuch ruhen.

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Füllung: 

* 250g Speck gewürfelt

* 3 Schalotten

* 3 Knoblauchzehen 

* eine Stange Thymian 

Der gewürfelte Speck wird gemeinsam mit den gesäuberten und klein geschnittenen Schalotten und Knoblauchzehen in einer Pfanne angebraten. Ebenso kommt nun auch der klein geschnittene, frische Thymian hinzu. Dieser verleiht der Füllung noch frische Note.

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Weiterverarbeitung: 

Wenn der Teig zwischenzeitlich etwas zu hoch wird, kann der Teig mit der Küchenmaschine verknetet werden.
Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und den Teig in kleine, gleich große Stücke aufteilen und etwas länglich ziehen. Wenn die längliche Form erreicht ist, kann die Füllung auf den kleinen Fladen verteilt werden. Achtet jedoch darauf, nur auf einer Seite die Füllung zu verteilen. Nun könnt ihr anschließend die andere Seite des Teigfladens über die Füllung legen, so das diese fast gänzlich bedeckt ist. Dadurch entstehen beim Backen die leckeren, gefüllten Stangen. Anschließend werden die Stangen auf einem Backblech auf der mittleren Schiene bei 220°C für 25min gebacken. Ich hatte noch eine hitzebeständige Schale mit Wasser im Backofen stehen.

Nach dem Backen kurz auf einem Gitterblech auskühlen lassen und dann noch möglichst warm genießen.

Lasst es Euch schmecken!

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