Chili Bean Crêpes mit Curry

Heute möchte ich Euch zu einem Ausflug einladen – ein Ausflug in die Crossover-Küche. 

Man nehme unterschiedliche Aspekte von unterschiedlichen Ländern – die Küche der einzelnen Kulturen  muss jedoch zuvor verstanden werden. Typische Elemente werden darin erkannt und sie werden anschließend neu kombiniert. Genau dieses Essens- und Erlebnisexperiment ist die Crossover-Küche, die auch unter dem Namen fusion food bekannt ist. Das schöne ist, dass es keine richtigen oder falschen Rezepte ist. Es ist alles erlaubt was schmeckt und gefällt: Hauptsache es ist lecker! 

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Mein Crossover-Experiment besteht heute aus der Schwäbisch-/Französischen Küche, einem Hauch Indien und dazu noch Mexiko. Also gleich eine Verbindung von drei Kontinenten. Die Hauptzutat bilden Pfannkuchen – oder eben auch Crêpes. Pfannkuchen – gefüllt – einfach nur lecker. Und aus meiner Küche einfach nicht mehr weg zu denken. Sei es für eine klassische, schwäbische Flädlessuppe oder eben doch gefüllt mit Käse, Konfitüre oder anderen Leckereien. Ich möchte Euch heute eine ganz leckere, deftig-scharfe Version des gefüllten Pfannenkuchenglücks vorstellen: Chili Bean Crêpes mit Curry. 

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Zubereitung Pfannkuchen/Crêpes: 

* 4 Eier 

* 350 Gramm Mehl Typ 405

* 500ml Milch 

* eine Priese Salz 

* eine Priese Zucker 

* Butterfett oder gutes Öl zum ausbacken der Pfannkuchen

Der Pfannkuchenteig sollte weder zu süß noch zu salzig zubereitet werden. Jeweils eine Briese Zucker und Salz zum Würzen ist ideal.

Zunächst werden die Eier aufgeschlagen und mit dem Schneebesen in einer Schüssel gut verrührt. Daraufhin wird die Milch zu den Eiern gegeben und alles gut verrührt. Nun könnt ihr mit der Priese Salz und Zucker würzen. Eventuell, ganz nach Wunsch, noch etwas Pfeffer dazu. Jetzt wird das Mehl dazu gegeben. Dieses siebe ich gerne, so dass keine Klumpen entstehen. Rührt den Teig so lange weiter, bis dieser klumpenfrei ist und sich leichte Blasen bilden.

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Jetzt Sollte der Teig etwas ruhen. Danach kann dieser noch einmal gerührt werden, bis er schön glatt ist. Heizt nun die Pfanne schon einmal auf. Gebt das Butterfett oder das Öl zum ausbacken hinzu.

Wenn die Pfanne gut erhitzt ist, kommt ein Schöpflöffel Teig in das heiße Butterfett und der Pfannkuchen wird so lange gebacken, bis der Teig oben zu stocken beginnt. Dann den Pfannkuchen wenden und fertig backen.
So verfahrt ihr, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

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Weiterverarbeitung zum Chili Bean Crêpe mit Curry: 

* 250g Wachtelbohnen (alternativ gehen auch Kidney Bohnen aus der Dose) 

* 2-3 Lorbeerblätter 

* 2-3 EL Tomatenmark

* 1-2 TL Curry

* 2 Schalotten 

* Pfeffer

* Salz 

* 3-4 Chili (können je nach Schärfeempfinden auch mehr sein) 

* 150g Sahne 

* Käse zum Überbacken 

Die Wachtelbohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag die Wachtelbohnen abgießen. Die Wachtelbohnen werden nun mit der dreifachen Menge Wasser bedecken, die Gewürze (Pfeffer und Salz) und die Lorbeerblätter hinzugeben, zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze ca. 90 Minuten köcheln lassen. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben. Falls es etwas schneller gehen soll, könnt Ihr natürlich auch auf die Dosen-Bohnen zurück greifen, sie sind jedoch geschmacklich etwas anders.
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Die Wachtelbohnen abgießen und noch lauwarm in einer großen Pfanne mit den klein geschnittenen Schalotten und Chili anbraten.
Die Bohnen werden nun mit der Sahne abgelöscht. Jetzt kommt das Tomatenmark, das Currypulver und nach Geschmack noch Pfeffer und Salz hinzu. Wenn die Masse gut eingedickt ist, kann diese Esslöffelweise in die Crêpes eingewickelt werden. Diese kommen nun in eine Auflaufform, werden mit Käse belegt und dürfen noch für 10-15min bei 150°C im Backofen nachgaren. Dazu passt wunderbar ein leckerer Salat.
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Lasst Euch die Chili Bean Crêpes mit Curry gut schmecken und viel Freude in der kreativen Crossover-Küche! 

 

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Salat aus Wachtelbohnen

Heute ist offiziell Frühlingsanfang und die Temperaturen steigen langsam aber sicher wieder. Für Ostern nächste Woche sind schon wieder zweistellige Temperaturen angesagt. Das heißt: perfektes Grillwetter. 

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Wenn ihr dieses Jahr mal einen ausgefallenen und sättigenden Salat zum Grillbuffet beisteuern wollt, dann habe ich hier etwas Leckeres für Euch. Einen frischen und knackigen Salat aus Wachtelbohnen mit Paprika, etwas Chili, getrockneten Tomaten und einer gewissen frischen Note von Zitronen. 

 

Zubereitung Salat aus Wachtelbohnen: 

* 250g Wachtelbohnen

* 1 ½ EL frische, klein gehackte Kräuter der Saison 

* Salz und Pfeffer

* 2 Zitronen

* 1/2 Paprika 

* 1/2 Aubergine

* 1/2 Zucchini

* 2 Schalotten

* 2 EL Olivenöl

* 1 Knoblauchzehe 

* 1 EL Olivenöl

* 1-2 Chili Padron 

* 150g Cocktailtomaten

* 75g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt) 

* 2 Lorbeerblätter 

* 1 TL Paprikapulver geräuchert 

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Die Wachtelbohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag die Wachtelbohnen abgießen. Die Wachtelbohnen werden nun mit der dreifachen Menge Wasser bedecken, die Gewürze (Pfeffer und Salz) und die Lorbeerblätter hinzugeben, zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze ca. 90 Minuten köcheln lassen. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben.
Die Wachtelbohnen abgießen und noch lauwarm in einer großen Salatschüssel weiterverarbeiten.
Das Gemüse abwaschen und klein schneiden. Die Paprika kommen mit zu den Wachtelbohnen in die Salatschüssel.
Der Knoblauch und die Schalotten werden in einer Pfanne angeschwitzt, wenn sie golden gefärbt sind, kommen sie mit in die Salatschüssel. In der gleichen Pfanne werden nun auch die Auberginen- und Zucchinistückchen angebraten. Wenn diese etwas Farbe bekommen haben, können sie noch mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt werden. Darauf hin kommen sie mit in die Salatschüssel. Ebenso kommen die klein geschnittenen Tomaten und getrockneten Tomaten mit in den Salat.
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Aus Olivenöl, den Chili Padron, dem Zitronensaft von zwei Zitronen, Pfeffer, Salz, Paprikapulver geräuchert und den frischen Kräutern wird ein Dressing gemixt. Ich habe alles zusammen in den Mixer getan und dann über den lauwarmen Salat gegeben.
Wenn die meisten Zutaten des Salats noch lauwarm sind, dann kann der Salat gut den würzig-scharfen und fruchtig frischen Geschmack des Dressings aufnehmen. Wenn der Salat abgekühlt ist, kann er gerne noch ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen. Muss er jedoch nicht.
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Lasst Euch den Salat aus Wachtelbohnen gut schmecken! Und viel Freude beim Grillen! 
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Wurstsalat mit frisch gebackenem Brot

Wenn es mal wieder ein schnelles und einfaches Abendessen sein darf, dann ist der selbst gemachte Wurstsalat mit frisch gebackenem Brot genau das Richtige! 
Die Woche feiert heute Bergfest und da passt eine ordentliche Brotzeit mit einem schweizerischen Wurstsalat einfach perfekt.
Ich habe ihn jetzt schon gemacht, doch er kommt noch bis zum Abendessen in den Kühlschrank. Gut durchgezogen ist er einfach ✰✰✰ traumhaft ✰✰✰. 
Oh, wie gern ich das esse! Besonders wenn der Wurstsalat ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen durfte, dann schmeckt er wie von Muttern selbst gemacht. Da werden Kindheitserinnerungen wach… 

Zubereitung Wurstsalat:

* Fleischwurst

* zwei Schalotten

* eine Stange Lauch

* Emmentaler Käse

* Pfeffer

* Salz

* Essig

* Öl

* etwas Wasser

Die Fleischwurst, die Schalotten, den Lauch und den Käse klein schneiden. Mit Pfeffer, Essig, Salz, Öl und etwas Wasser abschmecken und gut durchmischen. Dann kann der Salat für ein paar Stunden in den Kühlschrank. So entfaltet sich der Geschmack erst richtig. Dazu noch eine Scheibe frisch gebackenes Brot – und es bleiben keine Wünsche offen!

 
 

Das frisch gebackene Brot zum Wurstsalat: 

Zubereitung:

* 650g Weizenvollkornmehl

* Sauerteig

* drei Päckchen Trockenhefe

* Salz

* Zucker

* 0,33l Bier

* ca. 350ml Wasser

* selbst gemachtes Brotgewürz

Das Mehl wurde mit dem Sauerteig, der Trockenhefe, Salz, Zucker, Bier und Wasser mit der Küchenmaschine zu einem Teig verarbeitet. Den Teig habe ich nun mit einem Geschirrtuch abgedeckt und ihn ca. eine Stunde stehen lassen. Während dessen habe ich das Brotgewürz hergestellt.

Zubereitung Brotgewürz:

* 2 EL Fenchelsamen

* 2 EL Kümmel

* 2 EL Anis

* 1 EL Koriander

* 1 TL Kreuzkümmel

Alle Gewürze werden einzeln leicht geröstet und dann in eine gemeinsame Schüssel gegeben. Alle Gewürze in der Schüssel nun in einen Mixer oder Mörser geben und fein vermahlen. Die Gewürzmischung kann nun in ein luftdicht verschließbares Glas gegeben werden. Für ein Brot habe ich 2 EL dieser Gewürzmischung hinzu getan. Testet es am Besten selbst, der rohe Teig kann ja abgeschmeckt werden.

Weiterverarbeitung:
Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und den Teig in Form eines Brotes bringen. Nun habe ich den Teig im Bräter / in der Brotform noch zwei Stunden gehen lassen. Daraufhin kam das Brot auf der mittleren Schiene bei 220°C für 90min in den Backofen. Ich hatte noch eine hitzebeständige Schale mit Wasser im Backofen stehen.
Nach dem Backen kurz auf einem Gitterblech auskühlen lassen.


Lasst Euch den Wurstsalat mit frisch gebackenem Brot gut schmecken!

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Kürbis-Käse-Wheels

Für das sechsmonatige Blogjibiläum von Gäste ganz easy habe ich ein paar Kürbis-Käse-Wheels gebacken. 

Gerade ist Grillsaison, wenn das Wetter mitspielt und sie ist meist gleich wieder gefolgt von den Geburtstagseinladungen, Einweihnungsfeiern und anderen schönen Feiern mit vielen lieben Menschen. Und gerne bringe ich als Gast entweder selbst etwas mit oder ich überlege mir als Gastgeberin, was meinen lieben Gästen schmecken könnte.
Und einer der Dauerrenner in meinem Freundeskreis sind meine kleinen Kürbis-Käse-Wheels. Sie sind deftig, luftig und passen perfekt zu Salaten, Dipps jeglicher Art oder einfach nur so als Snack zu Bier und Wein.
Und zur Vorbereitung: Es geht relativ schnell und simpel und man kann es schon frühzeitig vorbereiten, ohne in Zeitstress zu kommen.

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Zubereitung:

Kürbis-Zwiebel-Guiness-Roggenteig:

* 500g Roggenvollkornmehl

* 240ml Guiness

* ein Würfel frische Hefe

* 140ml Gemüsebrühe

* zwei Schalotten

* drei EL Kürbiskernöl

* 100g Sauerteig

* Salz

* Zucker

Zunächst werden die Schalotten geschält und ganz klein geschnitten. Diese werden darauf hin im Kürbiskernöl glasig gebraten und mit der Gemüsebrühe abgelöscht. Nun kann die Hitze von der Flamme genommen werden, so dass die Flüssigkeit abkühlen kann.
Zeitgleich kann nun der Teig erstellt werden. Aus dem Mehl, dem Guiness, der Hefe, dem Sauerteig, dem Salz und dem Zucker kann nun mit der Küchenmaschine ein Teig geknetet werden. Hier kann nun auch die Zwiebel-Kürbiskernöl-Brühe hinzu gefügt werden.
Wenn der Teig eine gute Hefeteigkonsistenz bekommen hat, kann dieser noch zwei Stunden abgedeckt unter einem Geschirrtuch ruhen.

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Salziger Dinkel-Hefeteig:

* 500g Dinkelmehl

* lauwarmes 380ml Wasser

* ein Würfel frische Hefe

* Salz und Pfeffer

* etwas Zucker

Die Hefe wird mit dem Zucker in dem lauwarmen Wasser aufgelöst und kann ca. 10min quellen. Nun wird mit der Küchenmaschine aus dem Mehl, dem Hefewasser und Salz und Pfeffer ein Teig geknetet. Wenn der Teig eine gute Hefeteigkonsistenz bekommen hat, kann dieser noch zwei Stunden abgedeckt unter einem Geschirrtuch ruhen.

Weiterverarbeitung:
Nach der Ruhezeit können die beiden Hefeteige weiter verarbeitet werden. Hierfür kann von jedem der beiden Teige eine Hand voll Teig genommen werden und auf Mehl ausgerollt werden.

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Füllung:

* ein Ei

* ein EL Kümmel

* Bergkäse (oder ein anderer intensiver Käse)

Aus dem Ei und dem Kümmel wird eine Mischung erstellt und mit dem Pinsel auf einem der ausgerollten Teige verstrichen. Hierauf kann nun dünn geraspelter Käse verteilt werden.

Weiterverarbeitung:
Nun kann auf die Füllung die zweite Teiglage gelegt werden. Dieser Teig kann nun zu einer langen Rolle zusammen gerollt werden. Anschließend kann die Teigrolle in ca. 1cm dicke Scheiben geschnitten werden. Diese kommen nun auf ein Backblech und für ca. 15-20min bei 180°C Umluft in den Backofen, bis die Kürbis-Käse-Wheels die gewünschte Bräune erreicht haben. Zum Auskühlen stapelt die Kürbis-Käse-Wheels bitte auf ein Gitterblech, da sie ansonsten feucht werden können.

Lasst Euch die  Kürbis-Käse-Wheels schmecken und viel Freude mit euren Freunden!

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Barbecue-Sauce

Ich bin ein großer Barbecue-Fan! In allen Variationen. Auf dem Burger, gern mal ein Klecks auf der Pizza, zum Fleisch, beim Grillen. Hach, im Sommer und zu selbst gemachtem Fastfood gehört für mich dieser rauchig, süßlich und würzige Geschmack einfach immer mit dazu. 

Doch bisher habe ich die Sauce stets gekauft. Fragt mich nicht warum. 

Irgendwie hatte ich zunächst Hemmungen eine Barbecue-Sauce selbst zu machen. Doch neulich, als ich das erste Mal Pulled-Pork selbst gemacht habe, dachte ich mir: „Wenn du schon so was Leckeres machst, dann gehört die Barbecue-Sauce auch mit dazu!“. 

Also ran an den Kochtopf und los ging das Experiment. 

Ich möchte Euch hier nun das Ergebnis meines Experiments vorstellen. Es wurde gleich in einer größeren Menge gemacht, so dass ich die Sauce auch gleich in Einmachgläsern für die kommende Grillsaison konserviert habe! – Wenn sie denn so lange überlebt und ich nicht noch ein paar mal nachkochen muss. 

Barbecue-Sauce | BBQ

Zutaten Barbecue-Sauce: 

* 4 Schalotten

* 3 Knoblauchzehen

* 1 EL Olivenöl 

* 70ml Cola

* 70ml Whiskey

* 50ml Cranberry-Sirup

* 4 EL Zucker

* 4 Tomaten

* 2 TL schwarzer Pfeffer, zerstoßen 

* 3 TL Paprikapulver edelsüß 

* 2 EL Salz 

* 250ml Wasser

* 50ml Weißweinessig

* 50ml Balsamico 

* 4 EL Tomatenmark 

* 30ml Kaffee 

1 TL Kreuzkümmel, zerstoßen und in einer Pfanne kurz angeröstet

* 0,5 TL Nelken, zerstoßen und in einer Pfanne kurz angeröstet

1 TL Schwarzkümmel, zerstoßen und in einer Pfanne kurz angeröstet

 

Barbecue-Sauce | BBQ

Zubereitung Barbecue-Sauce:

Zunächst werden die Schalotten und Knoblauchzehen klein geschnitten und im Olivenöl glasig gegart. Nun kommen die klein geschnittenen Tomaten hinzu und sie werden weich gekocht. Anschließend kommen die restlichen Zutaten in den Topf. Diese Mischung köchelt nun bei niedriger Temperatur mit geöffnetem Topf eine Stunde vor sich hin. Anschließend alles einmal pürieren und fertig ist die wunderbare Barbecue-Sauce.

Lasst Euch die selbst gemachte Barbecue-Sauce gut schmecken!

Barbecue-Sauce | BBQ

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Vollkorn-Buttermilch Stangen mit Speck

 Die Gartensaison hat begonnen und es zieht uns alle doch raus in die schöne Natur. Sei es auf die Wiese, in den Wald, an den Strand oder auf einen Hügel mit traumhafter Aussicht. Sich zu zweit, mit Freunden oder auch einmal alleine einen schönen Abend oder Mittag zu machen, die Sonne auf der Haut zu spüren und dabei die Vögel und die Bienen zu hören. Einfach mal tief durchatmen und abschalten. 

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Wenn ich mich mit Freunden mal abends am Strand zum Sonnenuntergang verabrede, ja diese wunderbaren Momente dürfen nie fehlen, dann bringe ich gerne eine Kleinigkeit zu Knabbern oder zu Essen mit. Und einer der Dauerrenner in meinem Freundeskreis sind meine Vollkorn-Roggen-Dinkelmehl-Buttermilch Stangen mit Speck. Sie sind deftig, luftig und passen perfekt zu Salaten, Dips jeglicher Art oder einfach nur so als Snack zu Bier und Wein.
Und zur Vorbereitung: Es geht relativ schnell und simpel und man kann es schon frühzeitig vorbereiten, ohne in Zeitstress zu kommen. Dann packe ich meinen kleinen Picknickkorb und fülle ihn mit leckeren, deftigen Stangen und bin startklar für ein Picknick am Strand. 

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Zubereitung Vorteig: 

* 250g Dinkelmehl Typ 1050

* 250ml Buttermilch

* 10g frische Hefe

* Zucker

Zunächst wird der Vorteig angesetzt. Aus Mehl, Buttermilch, Zucker und der frischen Hefe mit wird Hilfe der Küchenmaschine ein Teig geknetet. Dieser sollte nun mit einem Küchentuch abgedeckt werden und an einem warmen Ort für 12 Stunden ruhen. Ich hatte den Vorteig abends angesetzt und ihn bis zum nächsten Morgen ruhen lassen.

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Weiterverarbeitung Teig: 

* Vorteig

* 500g Dinkelvollkornmehl

* 250g Roggenvollkornmehl 

* 400ml Buttermilch 

* ein Würfel frische Hefe

* 140ml Gemüsebrühe

* zwei Schalotten

* eine Knoblauchzehe

* drei EL Olivenöl

* 100g Sauerteig

* Salz

* Zucker

Zunächst werden die Schalotten und die Knoblauchzehe geschält und ganz klein geschnitten. Diese werden darauf hin im Olivenöl glasig angebraten und mit der Gemüsebrühe abgelöscht. Nun kann die Hitze von der Flamme genommen werden, so dass die Flüssigkeit abkühlen kann.
Zeitgleich kann der Teig aus den Zutaten und dem Vorteig erstellt werden. Aus dem Vorteig, dem Mehl, der Buttermilch, der Hefe, dem Sauerteig, dem Salz und dem Zucker kann nun mit der Küchenmaschine ein Teig geknetet werden. Hier kann nun auch die Zwiebel-Knoblauch-Brühe hinzu gefügt werden.
Wenn der Teig eine gute Hefeteigkonsistenz bekommen hat, kann dieser noch zwei Stunden abgedeckt unter einem Geschirrtuch ruhen.

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Füllung: 

* 250g Speck gewürfelt

* 3 Schalotten

* 3 Knoblauchzehen 

* eine Stange Thymian 

Der gewürfelte Speck wird gemeinsam mit den gesäuberten und klein geschnittenen Schalotten und Knoblauchzehen in einer Pfanne angebraten. Ebenso kommt nun auch der klein geschnittene, frische Thymian hinzu. Dieser verleiht der Füllung noch frische Note.

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Weiterverarbeitung: 

Wenn der Teig zwischenzeitlich etwas zu hoch wird, kann der Teig mit der Küchenmaschine verknetet werden.
Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und den Teig in kleine, gleich große Stücke aufteilen und etwas länglich ziehen. Wenn die längliche Form erreicht ist, kann die Füllung auf den kleinen Fladen verteilt werden. Achtet jedoch darauf, nur auf einer Seite die Füllung zu verteilen. Nun könnt ihr anschließend die andere Seite des Teigfladens über die Füllung legen, so das diese fast gänzlich bedeckt ist. Dadurch entstehen beim Backen die leckeren, gefüllten Stangen. Anschließend werden die Stangen auf einem Backblech auf der mittleren Schiene bei 220°C für 25min gebacken. Ich hatte noch eine hitzebeständige Schale mit Wasser im Backofen stehen.

Nach dem Backen kurz auf einem Gitterblech auskühlen lassen und dann noch möglichst warm genießen.

Lasst es Euch schmecken!

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