Indisches Butterhuhn ~ Murgh makhani ~ ein Ausflug in die indische Küche

Heute möchte ich Euch ein wunderbares Rezept für Indisches Butterhuhn oder auch Murgh makhani vorstellen. Das wird ein leckerer Ausflug in die indische Küche mit diesem traditionellen Gericht, da bin ich mir sicher. Dieses wunderbare Gericht habe ich vor einigen Wochen bei einem lieben Freund das erste mal gegessen. Da ich hin und wieder einmal Freunde zum Essen einlade und wir es uns dann gemeinsam mit den Gerichten für den Blog gut gehen lassen, bestand er darauf, dass wir auch mal eingeladen werden. 

Und zu dieser wunderbaren Einladung, die gleich noch mit einem Ausflug Richtung Nordsee verbunden wurde, wurde für uns ein indisches Butterhuhn oder besser gesagt Murgh Makhani gekocht. 

Wenn man an Indien denkt, dann kommt man an diesem leckeren Gericht nicht vorbei. Und wie bei jedem traditionellen Gericht, so ist es auch beim indischen Butterhuhn: jeder hat genau DAS perfekte Rezept. Ich bin der Meinung, dass ich das für uns perfekte Rezept testen und zum Glück auch nachkochen durfte. Und da ich so oder so sehr gerne indische Küche esse, habe ich mich über dieses Überraschungsgericht sehr gefreut. 

Liebe Freunde kennen einen bekanntlich sehr gut. Daher habe ich auch die Erlaubnis bekommen Euch dieses leckere Rezept für indisches Butterhuhn auf meinem Blog vorzustellen. Herzlichen Dank! 

Als Beilage könnt Ihr entweder Reis kochen oder Ihr macht es so wie ich und macht dazu frisches Naan

Zutaten indisches Butterhuhn:

Rezept ist für 6 bis 8 Portionen

Zutaten indisches Butterhuhn Marinade:

* 1 kg Hähnchenbrustfilet

* 1/2 TL Kreuzkümmel 

* 2 EL Rapsöl

* 1/2 TL Kardamom 

* 1/2 TL Paprikapulver rosenscharf

* 1 TL Paprika edelsüß

* 1/2 TL Salz 

* 1/2 TL gemahlene Muskatnuss

Zutaten indisches Butterhuhn Sauce:

* ca. 100g Butter

* 2 Zwiebel

* 2 Knoblauchzehen 

* 1/2 TL gemahlener Ingwer 

* 1/2 TL Chilipulver 

* 2 EL Garam Masala 

* 1200g gehackte Tomaten aus der Dose 

* 400g Sahne 

* 1 Prise Zucker 

* 200g Joghurt

* 1 TL Salz

Zubereitung Marinade für das indische Butterhuhn:

Zunächst bereitet Ihr die Hähnchenbrustfilets vor. Diese werden abgewaschen und klein geschnitten. Die Stückchen sollten ca. 1cm dick sein. Anschließend wird das Hähnchenfleisch mit Öl und den Gewürzen mariniert.

Das indische Butterhuhn sollte nun mindestens eine Stunde in Ruhe marinieren. Ich habe es schon am Vorabend eingelegt, so dass die Gewürze sehr gut einziehen konnten.

Zubereitung der Sauce für das indische Butterhuhn:

Zunächst werden die Zwiebeln und der Knoblauch geschält und klein geschnitten. Anschließend werden sie in etwas Butter angeschwitzt. Die Gewürze für die Sauce kommen hinzu. Wenn die Zwiebeln etwas glasig geworden sind, könnt Ihr die Tomaten mit in den großen Topf geben.

In der Zwischenzeit bratet Ihr die Hähnchenstücke in etwas Butter an und gebt anschließend die angebratenen Hähnchenstücke in die Sauce. Anschließend könnt ihr die Sahne, den Joghurt und die restliche Butter hinzu geben. Lasst das indische Butterhuhn nun bei mittlerer Hitze und leicht geöffnetem Deckel für ca. 90min köcheln. Kurz vor Ende könnt Ihr das Gericht noch einmal abschmecken und mit der frisch geriebenen Muskatnuss verfeinern. Ebenso gebt Ihr jetzt noch die Prise Zucker hinzu.

Und fertig ist dieses leckere Schmorgericht aus der indischen Küche! Dazu gab es bei mir noch einen Klecks Quark, in einer Pfanne kurz angebratene Mandeln und ein paar frische Korianderblätter. Eine sehr leckere Kombination. Traditionell isst man in Indien eher Joghurt dazu, doch die Quark-Kombination war auch sehr schmackhaft.

Lasst Euch das indische Butterhuhn gut schmecken! Bei uns kommt das immer mal wieder auf den Tisch, da bin ich mir sicher! 

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Deftige Paprikasuppe ~ Der aromatisch, würzige Suppenklassiker

In den Sommermonaten gibt es so viele leckere Gemüsesorten, da muss man einfach auch mal eine leckere Gemüsesuppe kochen. Und bei meinem letzten Einkauf haben mich die roten Spitzpaprika besonders angelacht. 

Und dann war auch schnell klar, was es gibt: eine deftige Paprikasuppe, das ist für mich einfach der aromatisch, würzige Suppenklassiker. Abgeschmeckt mit frischen Kräutern, einem Klecks Quark und ein paar Hackfleischbällchen als Einlage. Was will man mehr? Natürlich wäre auch ein Letscho möglich gewesen, doch heute dreht sich alles um meine Paprikasuppe.

Wenn Ihr noch auf der Suche nach einem leckeren Baguette seid, dann kann ich Euch meine kleinen Mini-Baguettes wärmstens ans Herz legen. Die passen dazu einfach wunderbar. Damit am Ende die Hackfleischbällchen und die deftige Paprikasuppe zeitgleich fertig sind, solltet Ihr zunächst die Hackfleischbällchen zubereiten. 

Zutaten Hackfleischbällchen:

* 250g Rinderhackfleisch

* 1 kleines Ei

* 3-4 EL Paniermehl

* 3-2 Chlischoten (nach eurem eigenen Schärfeempfinden) 

* Salz

* Pfeffer

* Paprikapulver edelsüß

* Muskatnuss

* 1/2 gelbe Zwiebel

* 1 Knoblauchzehe 

Zubereitung Hackfleischbällchen:

Zunächst wird die Zwiebel und die Knoblauchzehe in kleine, feine Stückchen geschnitten. Daraufhin werden die Chili in feine Ringe geschnitten. Dieses Gemüse wird nun anschließend mit dem Hackfleisch, dem Ei und den Gewürzen zu einer festen Masse verarbeitet. Anschließend formt ihr daraus die Hackfleischbällchen.  Die Hackfleischbällchen kommen nun auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.Das Backblech kommt nun in den Backofen. Der wurde zuvor schon auf 165°C Umluft vorgeheizt. Nach ca. 25 Minuten sind die Hackbällchen fertig. Es kann etwas variieren, da es davon abhängt, wie groß ihr die Hackbällchen formt.

Diese kleinen Häppchen kommen dann als Beilage mit in die deftige Paprikasuppe.

Zutaten deftige Paprikasuppe:

* 2 rote Spitzpaprika

* 1 gelber Paprika 

* 1 Knoblauchzehe

* 2 mittlere Zwiebel

* 1 Dose passierte Tomaten 

* 3 Tomaten 

* 1 EL Olivenöl

* 1 TL geräuchertes Paprikapulver 

* Pfeffer, Salz

* 1/2 TL Chilipulver 

* 1 TL Basilikum (gerne auch ein paar Blätter frisches Basilikum) 

* 1 TL Oregano (gerne auch ein paar Blätter frisches Oregano) 

* 1/2 TL Rosmarin

* etwas Thymian

* 1 TL Gemüsebrühenpulver 

* 1/2 TL Zucker 

* 1 EL Quark für jede Portion zur Dekoration 

* etwas frische Petersilie zur Dekoration 

* 50ml Wasser oder Rotwein, ganz nach Geschmack

Zubereitung deftige Paprikasuppe:

Zunächst wird das Gemüse gewaschen, geschält und in etwa gleich große Stücke (2x2cm) geschnitten. Anschließend wird das Gemüse im Olivenöl in einem Topf angeschwitzt. Wenn die Zwiebeln schön glasig werden, können die Kräuter und Gewürze hinzu gegeben werden.

Lasst alles kurz Farbe bekommen und reduziert dann die Hitze und deckt den Topf mit einem Deckel ab. nach ca. 5min löscht Ihr das Gemüse mit den passierten Tomaten und dem Wasser ab. Anstatt Wasser könnt Ihr auch Rotwein nehmen. Lasst die Suppe nun noch ca. 5 min bei geschlossenen Deckel köcheln und schmeckt dann die deftige Paprikasuppe ab. Ihr könnt je nach eurem individuellen Geschmack mit Chili, Pfeffer, Salz oder Paprikapulver das Gericht abschmecken.

Zum Servieren gebt Ihr auf jeden Teller noch einen Esslöffel Quark, ein paar der heißen Hackbällchen und ein paar frische Kräuter. Und fertig ist die deftige Paprikasuppe.

Ich wünsche Euch viel Freude mit dem Rezept und lasst Euch die deftige Paprikasuppe gut schmecken! 

 

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Aubergine al forno mit Hirse – ein herzhafter vegetarischer Auflauf

Aubergine al forno mit Hirse ist ein herzhafter vegetarischer Auflauf. Das Auberginen-Tomaten Gratin mit Mozarella ist ein sommerliches und schnelles Gericht. Mögt ihr Auberginen? Wenn ja, dann ist dieser sommerliche Auflauf genau das Richtige für Euch. Natürlich habe ich auch noch ein paar andere, leckere Gerichte mit Aubergine für Euch. So zum Beispiel der sommerliche Auberginen-Dip, meinen Couscous Salat mit Aubergine oder auch den Salat aus Wachtelbohnen mit Aubergine. Die Variationen sind immer frisch und lecker. Und falls Ihr Auberginen bisher noch nicht so wirklich mögt, dann ist dieser Auflauf auch eine wunderbare Gelegenheit das mediterrane Gemüse zu testen und lieben zu lernen.  

Die Aubergine kennt Ihr vielleicht auch unter dem Namen Eierfrucht oder Eierpflanze und sie gehört zu den Nachtschattengewächsen. Einige von Euch haben vielleicht schon versucht die Auberginen im eigenen Garten anzupflanzen, denn sie gelingen auch in unseren Regionen. Ursprünglich stammen Auberginen vermutlich aus Asien, dort wurden sie bereits vor mehr als 4000 Jahren angebaut. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Aubergine in vielen regionalen Küchen heimisch ist. Insbesondere in der mediterranen, orientalischen und türkischen Küche. 

Doch nun zurück zum heutigen Rezept, dem sommerlichen, vegetarischen Auflauf: Aubergine al forno. Wenn Ihr eine Sättigungsbeilage wünscht, dann habe ich heute mal etwas ganz leckeres für Euch: Hirse. Natürlich könnt Ihr auch Reis, Brot oder Nudeln machen, jedoch ist etwas Abwechslung beim Kochen auch immer sehr lecker. 

Zutaten Aubergine al forno:

Zutaten sind für zwei Personen | Pro Portion etwa 550 Kilokalorien | Pro Portion ca. 4 BE

* 2 kleine Auberginen (ca. 500g) 

* 4 TL Olivenöl 

* Salz 

* Pfeffer aus der Mühle 

* 200g Cocktailtomaten 

* 60g Light-Mozzarella in Würfeln 

* 1 EL Rosmarin 

* 1 TL Chili 

* 1 Frühlingszwiebel 

* 1 EL Thymian 

* 1 EL Basilikum 

* 2 Scheiben Toastbrot 

* 3 EL Tomatenmark 

* 1 Knoblauchzehe 

Zubereitung Aubergine al forno:

Zunächst werden die Zwiebeln fein gehackt und das Zwiebelgrün in Ringe geschnitten. Ebenso wird der Knoblauch klein geschnitten. Die Zwiebel- und Knoblauchstücke werden in 2 TL Olivenöl angedünstet, bis sie glasig sind. Die Tomaten und Kräuter kommen hinzu und können mit Pfeffer, Salz und Chili gewürzt werden.

Die Auberginen werden gewaschen und längs in 5mm-Scheiben geschnitten. Diese werden leicht gesalzen und nach 5min trocken getupft. Die Auberginenscheiben werden in einer Pfanne und dem restlichen Olivenöl kurz angebraten und dann heraus genommen. Legt die Auberginenscheiben daraufhin in eine Gratinform und pfeffert sie. Die Tomatensauce, das Tomatenmark und das Zwiebelgrün wird gemischt und darf nun schichtweise (abwechselnd) mit den Auberginen in der Gratinform verteilt werden. Anschließend zerkleinert Ihr die Toastscheiben und verteilt diese über den Auberginen. Ebenso belegt ihr die Aubergine al forno mit Mozzarella.

Das Auberginen al forno Gratin kommt nun für ca. 15min bei 180°C in den Backofen. In der Zwischenzeit könnt Ihr die Hirse als Beilage zubereiten.

Zubereitung Hirse:

* 180g Hirse 

* ca. 350ml Wasser oder Gemüsebrühe 

* 1/2 TL Koriander 

Zunächst wascht ihr das Hirsekorn. Ähnlich wie beim Reis. Anschließend lasst Ihr die Hirse bei mittlerer Hitze ca. 8-10min mit der dreifachen Menge Wasser oder Gemüsebrühe köcheln. Gebt jetzt auch schon den Koriander mit dazu. Anschließend reduziert Ihr die Hitze und lasst die Hirse noch ca. 15 Minuten ausquellen.

Lasst Euch die Aubergine al forno mit Hirse, den ein herzhaften vegetarischen Auflauf gut schmecken! 

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Es ist Suppenzeit ~ Gelbe Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin

Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin und diesen kleinen, knusprigen Kichererbsen. Ihr kennt die sicher – sie haben zwar nichts mit den echten Kichererbsen zu tun. Doch irgendwie hab ich sie seit meiner Kindheit immer so genannt. Und sie gerhören für mich zu Suppen mit dazu. Außerdem schmecken diese „Kichererbsen“ so lecker in Suppen. Da werden Kindheitserinnerungen wach. 

Auch wenn der Frühling bald vor der Tür steht, die Frühjahrsblüher überall ihre Köpfe der Sonne entgegen strecken, so ist es nachts und abends doch noch sehr frisch. Bei uns im Norden zumindest. Angeblich steht demnächst sogar in einigen Teilen Deutschlands schon wieder etwas Schnee bevor und gestern hab ich tatsächlich einzelne Schneeflöckchen an der Ostseeküste gesichtet. Sachen gibt es ~ Schnee im März. 

An solchen Tagen ist es abends besonders schön, wenn man ein heißes und schnelles Süppchen löffeln kann. Da ich letztes Jahr eine sehr, sehr große Kürbis-Ernte hatte, habe ich sie eingefroren und kann sie wunderbar für solche Gerichte auftauen. 

Linsensuppen mag ich insgesamt sehr gerne. Sie sind nahrhaft und schmecken ein wenig nussig. Hülsenfrüchte sind einfach in den kalten Monaten etwas sehr leckeres. Was sind eigentlich eure liebsten Hülsenfrüchte? 

 

Zutaten Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin:

* 1 Zwiebel

* 1 Knoblauch Zehe 

* 150 g gelbe Linsen

* 1 Gemüsebrühwürfel

* 250 g Kürbis

* Kreuzkümmel

* Pfeffer

* Salz

* ein Chili

* Olivenöl

* Rosmarin zum Bestreuen der Suppe 

 

Zubereitung Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin:

Die kleingeschnittene Zwiebeln und Kürbis-Stückchen werden gemeinsam mit dem klein geschnittenen Koblauch im Olivenöl angedünstet. Ist alles gut angedünstet, kommen die Linsen, der klein geschnittene Chilli, die Gewürze, der Gemüsebrühwürfel und ca. 2 Liter Wasser hinzu. Alles wird nun gemeinsam bei mittlerer Hitze so lange gekocht, bis sowohl die Linsen als auch der Kürbis weich sind. Nun wird die Suppe püriert.

Und schon ist die Linsen-Kürbis-Suppe fast fertig. Ihr könnt noch etwas frischen Rosmarin klein schneiden und über die Suppe streuen und falls ihr diese kleinen, leckeren „Kichererbsen“ da habt, dann passen sie einfach super zu dieser Suppe!

Lasst Euch die Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin gut schmecken! 

 

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Macarons mit Rosenwasser

Macarons mit Rosenwasser sind mein diesjähriger Beitrag zum Valentinstag. Sie sind eine kleine, süße Leckerei. Perfekt zum Tee, für ein Kuchenbuffet, zur Hochzeit, bei Taufen, Babyparties oder für den Valentinstag. Das Rosenwasser für diese zarten Macarons habe ich von meiner lieben Person bekommen bekommen. Sie fand es beim Einkaufen und meinte dann, das könnte ich doch sicherlich wunderbar für meinen Blog gebrauchen.

Nun stand das Rosenwasser einige Wochen im Schrank und ich wusste noch nicht so genau, was ich denn mit diesem zaubern könnte. Dann kam der Valentinstag immer näher und näher und ich wusste, dass ich mit diesem zarten Geschmack wunderbare Macarons mit Rosenwasser backen möchte.

Es waren meine allerersten Macarons. Sie sind noch nicht perfekt. Jedoch wunderbar im Geschmack. Besonders am Valentinstag sind die kleinen und feinen Überraschungen immer etwas ganz besonderes.

 

Zutaten für den Teig der Macarons mit Rosenwasser:

* 50 g gemahlene Mandeln

* 75 g Puderzucker

* 1 Msp. Backpulver

* 1 Eiweiß

* 1 Prise Salz

* 25 g Zucker

* 1 Msp. violette oder rosa Lebensmittelfarbe

Zunächst schlagt ihr das Eiweiß mit dem Salz zusammen schaumig. Gebt dann langsam den Zucker hinzu. Noch bevor die Mandeln in den Teig kommen, solltet ihr den geschlagenen Eischnee einfärben, so verteilt sich die Farbe besser. Ich habe das leider erst später gemacht und daher habe ich kein optimales Farb-Ergebnis. Doch geschmacklich ist alles wunderbar geworden. (Hin und wieder passieren eben kleine Fehler in der Küche) Anschließend könnt ihr die Mandeln und den Puderzucker hinzufügen und alles noch einmal verrühren.

Füllt daraufhin den Teig in einen Spritzbeutel (oder einen angeschnittenen Gefrierbeutel) und spritzt ca.  3 cm große Kreise auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Macht die Kleckse bitte nicht zu groß, da sie sich beim Backen eh noch vergrößern. Sonst habt ihr am Ende halbe Brote und nicht mehr die kleinen, feinen Macaron.
Die kleinen Macarons sollten nun noch einmal 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen, bevor sie bei 150°C Ober- und Unterhitze für ca. 12 Minuten in den Backofen wandern.
Anschließend solltet ihr die Macarons zum Auskühlen auf eine ebene Oberfläche legen, so dass sie sich nicht wellen. Wenn sie abgekühlt sind, könnt ihr sie mit der Rosenwasser-Füllung weiter verarbeiten.

Zutaten für die Füllung der Macarons mit Rosenwasser:

* 70g weiße Schokolade

* 12 g zimmerwarme Sahne

* 2-3 EL Rosenwasser

 
In der Zwischenzeit könnt ihr die Rosenwasser-Füllung vorbereiten. Hierfür erwärmt ihr einfach die weiße Schokolade und rührt die zimmerwarme Sahne unter. Dann gebt ihr das Rosenwasser noch mit dazu. Diese Füllung verteilt ihr nun mit einem Spritzbeutel auf den Macarons.
Anschließend kommt ein zweiter Macaron als Deckel oben drauf. Und fertig sind die wunderbar leckeren Macarons mit Rosenwasser.
Ich habe die Macarons mit Rosenwasser das erste mal gemacht und war begeistert. Hoffentlich gelingen sie Euch auch so gut. Ich wünsche Euch auf alle Fälle viel Freude. Und abschließend habe ich noch eine kleine Frage an Euch: Was gibt es denn bei Euch am Valentinstag so schönes? 

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Der Klassiker – Zwiebelsuppe mit Weißwein

Ich habe in meinem Rezept- und Fotoarchiv gesucht und habe ein wunderbares Rezept für eine Zwiebelsupper Gefunden. Genauer gesagt den Klassiker – eine Zwiebelsuppe mit Weißwein. 

Das Rezept und auch die Fotos stammen noch aus meinen Bloganfängen, jedoch hab ich es irgendwie bisher noch nicht geschafft, dieses Rezept von meiner Facebook-Seite nun auch auf meinen Blog zu übertragen. Doch heute hat es endlich geklappt und ich möchte Euch diese leckere und leicht gemachte Zwiebelsuppe vorstellen. Ich muss euch gestehen, dass ich ein großer Zwiebel- und Zwiebelsuppen-Fan bin. Besonders mit frischen Groutons, etwas fein geraspeltem Parmesan und wunderbaren Röstaromen – ein Traum. 

Besonders an kalten Tagen ist eine feine Zwiebelsuppe etwas leckeres. Jedoch solltet ihr ein wenig Koch-Zeit miteinplanen. Denn langsam gekocht schmeckt die Suppe einfach wunderbar. 

Nun springen wir aber Zurück ins Jahr 2015, als ich Euch dieses Rezept das erste mal vorgestellt habe. Besser gesagt genau am 25. Januar 2015. 

Wie wäre es mal wieder mit einer selbst gemachten Zwiebelsuppe? Mit leckeren, knusprig angebratenen Brotstückchen und dazu Parmesan. <3

Zutaten der Zwiebelsuppe mit Weißwein:

* 3 Zwiebel

* eine Stange Lauch

* eine Knoblauchzehe

* Bauchspeck in Würfel geschnitten

* Muskatnuss

* Pfeffer

* Salz

* eine Flasche trockener Weißwein (Pinot Grigio oder Grauburgunder) 

* 200ml Milch

* Parmesan

* Brot für die angebratenen Brotwürfel

Zubereitung der Zwiebelsuppe mit Weißwein:

Die Zwiebel, den Lauch und die Knoblauchzehe klein schneiden und gemeinsam mit dem Bauchspeck in einem Topf oder Bräter anbraten. Dann mit den Gewürzen abschmecken und mit der Flasche Weißwein ablöschen. Nun sollte alles 20min vor sich hin köcheln. Jetzt kann die Milch hinzu. Bitte nicht früher dazu geben, da ansonsten die Milch zusammen mit dem Weißwein gerinnt.
Alles noch einmal abschmecken und noch etwas köcheln lassen. Während dessen das Brot in kleine Stückchen schneiden und in Butter kurz goldgelb anbraten. Dann Kann die Suppe gemeinsam mit den Brotstücken und etwas Parmesan serviert werden.

Lasst es Euch schmecken <3

Wenn man die Zwiebelsuppe vegetarisch möchte, lasst einfach die Bauchspeckwürfel weg. Und vegan, dann kann die Milch durch Sojamilch ersetzt werde. Schmeckt alles auch wunderbar.

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Friséesalat mit Granatapfel und Rinderstreifen

Friséesalat mit Granatapfel und Rinderstreifen ist ein leckerer Wintersalat. Mit Orangensaft abgeschmeckt ist der Salat fruchtig frisch im Geschmack. Auch im Winter finden wir viele leckere Salat-Variationen, die schnell zubereitet sind und ein wunderbares Hauptgericht oder eine leckere Beilage sind. Ich mag in den kalten Wintermonaten gerne mal einen frischen und knackigen Salat. Vitamine sind in der dunklen Jahreszeit so wichtig für uns. Und besonders der Friséesalat ist in den Wintermonaten bei uns ein gern gesehener Salat. 

Der Friséesalat ist eigentlich ein krausblättriger Endivie. Die Blätter sind hier stark geschlitzt, etwas lockig, kraus und gefiedert. Es ist immer wieder schön diesen Salat anzusehen. Außen sind die Blätter hellgrün und im inneren hellgelb, zart-grün. Wenn ihr einen Friséesalat kauft, dann achtet bitte darauf, dass der gelbe Herzanteil mindestens ein Drittel des Salatkopfes ausmacht, daran erkennt ihr qualitativ hochwertige Ware. Falls ihr den Friséesalat vor eurem Verzehr noch ein paar Tage im Kühlschrank lagern wollt, dann schlagt ihn in ein feuchtes Tuch, bspw. ein feuchtes Geschirrtuch ein, dann hält er sich länger. So ca. 2-3 Tage im Gemüsefach. 

Der Friséesalat und auch der Endivie sind sehr gesund und haben einen relativ hohen Gehalt an Mineralstoffen (Kalium und Kalzium) und besonders die Folsäure und das Vitamin A, sowie sein hoher Gehalt an Ballaststoffen, Vitamin C und der Bitterstoff Lactucoprikrin sind für seinen eigenen Geschmack verantwortlich. 

In Kombination mit Orange, Granatapfel, Tomate, Paprika und den kurz angebratenen Rinder-Streifen sorgen für einen runden Geschmack. Ich mag die Kombination fruchtig – deftig besonders bei Salaten sehr gerne. Dazu noch eine leckere Orangen-Vinaigrette und fertig ist ein wunderbares und schnelles Gericht.

Zutaten Friséesalat mit Granatapfel:

* 1/2 Kopf Friséesalat

* 2 Tomaten

* 1/2 Gurke

* Kerne von einem halben Granatapfel

* Sonnenblumenkerne

Zubereitung Friséesalat mit Granatapfel:

Die einzelnen Zutaten werden geputzt, gewaschen und in die gewünschte Größe geschnitten. Alles kommt nun zusammen in eine große Schüssel. Häufig wird der Friséesalat noch in warmes Wasser gelegt, um den Bitterstoffen entgegen zu wirken. Ich habe mich dagegen entschieden, da ich die leicht bittere Geschmacksnote sehr gerne mag.

Daraufhin könnt ihr die Sonnenblumenkerne und die Granatapfelkerne über den Salat streuen und mischt alles einmal durch.

Zutaten Rindfleisch-Streifen:

* 200g Rindergulasch 

* 1 EL Olivenöl

* etwas frisch geriebene Muskatnuss

* eine kleine Zehe Knoblauch

* 1 TL zerstoßener schwarzer Pfeffer

* 1 TL Paprika geräuchert

* 1 EL Honig 

Zubereitung Rindfleisch-Streifen:

Zunächst wird das Fleisch gesäubert und klein geschnitten. Nun wird aus den restlichen Zutaten eine Marinade gemacht und das Fleisch eine Stunde mariniert. Im Anschluss daran wird das Fleisch in einer Pfanne schön knusprig angebraten. Falls etwas Marinade in der Schüssel geblieben sein sollte, kann diese während des Anbratens über das Fleisch geträufelt werden. Nun kommt das Fleisch mit in die Salatschüssel.

 

Zubereitung Orangen-Vinaigrette : 

* Orangensaft

* Orangenzesten

* Olivenöl

* Weißweinessig

* Himbeeressig

* Salz

* schwarzer, zerstoßener Pfeffer

* Zucker 

Aus Orangensaft, Orangenzesten, Olivenöl, Weißwein- und Himbeeressig, Salz, schwarzem zerstoßenem Pfeffer und Zucker eine Vinaigrette rühren und über den Salat geben. Schmeckt die Vinaigrette bitte nach eurem persönlichen Geschmack ab.

Lasst Euch den Friséesalat mit Granatapfel und Rinderstreifen und Orangen-Vinaigrette gut schmecken! 

 

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Roggen-Joghurt-Brot

Roggen-Joghurt-Brot ist ein leckeres und schnelles Mischbrot. Die Portion reicht für eine kleine Familie oder einen Zwei-Personen-Haushalt. Ihr kennt das sicherlich auch, ihr habt Lust auf ein frisches Brot, doch ihr habt keine Zeit. Das denkt ihr zumindest.

Für ein leckeres und frisches Brot braucht ihr nicht unbedingt sehr viel Zeit, sondern vor allem eines: gute Planung. Wenn ihr die Geh-Zeiten und Back-Zeiten mit einplant, dann ist es gar nicht so aufwändig. Und zudem habt ihr ein leckeres und gesundes Brot, das ihr mit euren Lieben essen könnt. 

Dieses Roggen-Joghurt-Brot schmeckt auch noch nach ein paar Tagen gut. Besonders der Joghurt und der Roggen sind hierfür hilfreich. Ich bin dieses Jahr mal wieder ein wenig häufiger unter die Brotbäcker gegangen, da ich den Geruch von frisch gebackenem Brot einfach so sehr liebe.

Zutaten Roggen-Joghurt-Brot:

* 270ml Naturjoghurt 

* 230ml lauwarmes Wasser 

* 450g Roggenmehl 

* 250g Dinkelmehl 

* 1 Würfel frische Hefe 

* 1 TL Zucker

* 2 TL Salz 

Zubereitung Roggen-Joghurt-Brot:

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe in dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben und das Salz unterheben.

Wenn die Hefe Blasen geschlagen hat, kann der Naturjoghurt mit in die Flüssigkeit. Verrührt alles kräftig. Der Teig kann nun entweder von Hand oder mit der Küchenmaschine verarbeitet werden. Achtet bitte darauf, dass eure Küchenmaschine auch einen so schweren Teig verarbeiten kann. Oder Ihr knetet von Hand.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Jetzt wurden bei uns die Rauten-Muster in das Roggen-Joghurt-Brot geschnitten. Schneidet nicht zu tief, da ansonsten eine zu tiefe Kerbe in der Brotkruste entsteht und es anschließend schwer ist, gleichmäßige Brotscheiben zu schneiden.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 40°C noch 30min gehen lassen. Natürlich kann der Brotteig auch an einem anderen warmen Ort ruhen. Wenn die Zeit vorbei ist und der Laib aufgegangen ist, könnt ihr ihn noch einmal mit einer Wasser-Salz-Mischung bestreichen und etwas Mehl über den Laib streuen.

Anschließend wird das Roggen-Joghurt-Brot noch ca 35 Minuten bei 240°C gebacken. Ihr erkennt, dass das Brot fertig ist, wenn ihr auf das Brot mit einem Kochlöffel klopft und es hohl / dumpf klingt.  Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

 

So ihr Lieben, ich hoffe, dass ich Euch ein wenig für selbst gebackenes, frisches Brot begeistern konnte und wünsche Euch allen viel Freude mit meinem Roggen-Joghurt-Brot. Und natürlich eine schöne Zeit mit euren Lieben! 

 

 

 

 

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Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun

Wie wäre es mal mit einem Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun? Das neue Jahr ist noch nicht sehr alt und somit haben wir noch ein paar Reste von Silvester im Haus. Besser gesagt, wir hatten bis zu unserem Burger-Abend noch ein paar Reste von Silvester im Haus. Jetzt ist nichts mehr – überhaupt kein bisschen – also alles ist ratze putz weg von dem leckeren Raclette-Käse. 

Wir hatten noch einige Scheiben Raclette-Käse von Silvester und Preiselbeeren von Weihnachten im Haus. Was macht man nur damit? Natürlich wäre ein erneutes Raclette auch sehr lecker, doch auf Dauer wird das auch langweilig. Daher haben wir uns für selbst gemachte Raclette-Burger entschieden. 

Natürlich mit selbst gebackenen und frischen Burgerbuns aus Dinkelmehl und als Abwechslung gab es Mohn anstatt Sesam als Dekoration. Ach ich muss Euch sagen, der Raclette-Burger war so lecker, dass wir ihn sicher auch mal unterm Jahr – ganz ohne voran gegangenen Raclette – machen werden. 

Doch nun genug der Worte, kommen wir direkt zum Rezept für meinen Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun. 

 

Zubereitung Dinkel-Burger-Brötchen mit Mohn:

* 400g Dinkelmehl

* 1 1/2 Teelöffel Salz

* 1 Teelöffel Zucker

* 2 Päckchen frische Hefe

* 1 EL Sonnenblumenöl

* 300 ml lauwarmes Wasser

* 2 Eier

* Mohn

Mehl, Zucker, Salz, Hefe erst mal miteinander mischen! Danach erst das Öl, ein Ei und das Wasser zugeben und dann ordentlich durchkneten. Falls man eine passende Küchenmaschine hat, kann auch diese hierfür verwendet werden. Achtet auf die richtige Konsistenz des Teiges. Falls er zu trocken ist ein wenig Wasser zugeben – oder Mehl wenn er noch klebt.

Nun lässt man den Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort ruhen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Danach knetet man den Teig noch mal bis fast auf seine ursprüngliche Größe zusammen, formt daraus die Brötchen und legt sie auf ein Backblech. Die Brötchen sollten jedoch eher flache Fladen sein, sonst werden sie insgesamt zu hoch. Also formt schöne flache Teigfladen.

Die Brötchen nun wieder ruhen lassen bis sie sich in ihrer Größe noch einmal verdoppelt haben.
Nun heizt man den Herd mit Ober-Unterhitze auf 220 – 240 Grad vor.
Das Eigelb mit einem Fingerhut Wasser vermischen, die Brötchen mit dem Gemisch bestreichen und dann mit Mohn bestreuen.
Während des Backens sollte eine Tasse voll Wasser mit im Backofen sein. So, dass genügend Luftfeuchtigkeit entsteht und die Brötchen schön aufgehen können.
Die Brötchen am besten auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten lang backen.
Nach dem Backen vom Blech nehmen und auf einem Gitter kurz abkühlen lassen und dann gleich als Raclette-Burger belegen. Besonders, wenn sie noch ofenfrisch sind, schmeckt dies einfach himmlisch und der Käse schmilzt ein wenig besser.

Für das Fleisch:

* 500g Beef Hackfleisch

* 1 Ei

* Pfeffer

* Salz

* Muskatnuss

* Paprika (scharf)

* eine Knoblauchzehe

* 1 EL Paniermehl

 

Die 500g Beef-Hackfleisch werden mit Peffer, Salz, Paprika, Muskatnuss, dem Paniermehl und einer Knoblauchzehe gewürzt. Ein Ei kommt hinzu und alles wird ordentlich durchgeknetet und in Form gebracht. Daraufhin in einer Pfanne von beiden Seiten angebraten.

Anschließend könnt ihr die Fleischpatties noch im Backofen bei 100°C warm halten. Jedoch nicht zu lange, da das Fleisch ansonsten trocken wird. Je nach dem wie durch ihr die Rindfleisch-Patties möchtet, variiert ihr mit der Garzeit.

Für den Belag des Raclette-Burgers:

* Zwiebelringe

* Raclette-Käse

* Preiselbeeren

* Salat

* Feldsalat 

* Tomatenscheiben

Für den Belag kann man natürlich variieren. Ich habe mich dieses mal für einen Raclette-Burger mit Preiselbeeren, Feldsalat, Zwiebeln, Tomaten und wunderbar würzigem Raclette-Käse entschieden. Falls ihr noch ein wenig Mehr Sauce mögt, könnt ihr den Raclette-Burger noch zusätzlich mit etwas frischer Mayonnaise belegen. Ich persönlich würde jedoch nicht noch sehr viel mehr zusätzliche Geschmackskomponenten verwenden.

 

 

Lasst Euch meinen Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun gut schmecken! Ich mochte ihn sehr gerne und er war nicht nur „Resteessen“, sondern wird sicherlich noch häufiger bei Burger-Abenden gemacht werden.

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Serviettenknödel

Serviettenknödel sind eine leckere Beilage für Braten, Gluasch, Geschnetzeltes und sonstige Gerichte mit viel und leckerer Sauce. Sie sind schnell und leicht selbst gemacht. Zudem sind Serviettenknödel eine gute Möglichkeit, um übrig gebliebenes Brot, Brötchen oder Brezeln zu verarbeiten. Auch mit Laugengebäck, Vollkornbrötchen oder anderen Brotsorten schmecken Serviettenknödel sehr gut. 

Ihr könnt bei der Auswahl der Grundzutaten gerne ein wenig variieren. Ich mag Serviettenknödel gerne auch in der Version mit Laugengebäck. Wie ich sie zum Beispiel bei meinem Glasierten Coq au Vin mit Kürbis gemacht habe. Oder Semmelknödel mit Salbei-Champignon-Sauce ist auch ein sehr leckeres Gericht. Wie gesagt, ihr habt sehr viele Kombinationsmöglichkeiten mit dieser wunderbaren Beilage. Ich mag Serviettenknödel auch sehr gerne zu Gulasch , meinem Schoko-Chili Gulasch oder Rollbraten

 

Zubereitung Serviettenknödel: 

* 500g altes Brot (Brötchen, Toastbrot, Brotscheiben etc.) 

* 1 Zwiebel 

* 1 Bund krause Petersilie 

* 1 TL getrockneter Majoran 

* 3 kleine Eier oder zwei sehr große Eier 

* Salz, Pfeffer, Muskatnuss 

* 2-3 EL Butter 

Als erstes solltet ihr die Brötchen, Brotscheiben oder das Laugengebäck in Würfel schneiden. Da ich für Serviettenknödel meist älteres und liegen gebliebenes Brot nehme, das meist sehr hart ist, verwende ich zum Schneiden meine Brotschneidemaschine.

Wenn ihr das ganze Brot geschnitten habt, könnt ihr die Würfel und das entstandene Mehl bzw. die kleinen Krümel, alle zusammen in eine große Schüssel geben.

Erhitzt nun die Milch, bis diese sehr warm ist. Sie sollte jedoch noch nicht kochen. Die Milch wird nun über die Brotwürfel gegossen und alles sollte einige Zeit, ca. 20-30min einweichen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Zwiebel klein schneiden und würfeln. Die Zwiebelstückchen werden in zerlassener Butter glasig angebraten. Nun kommen auch noch die Kräuter und Gewürze mit in die zerlassene Butter.

Diese Mischung könnt ihr nun unter die Brotwürfel einarbeiten. Ich habe dafür die Küchenmaschine mit dem Knethaken verwendet. Jedoch erst, wenn die Masse etwas kälter geworden ist. Schmeckt alles ab und gebt anschließend noch die Eier hinzu.

Lasst die Küchenmaschine ein paar Minuten bei langsamer bis mittlerer Geschwindigkeit den Teig verarbeiten. Oder knetet alles kräftig, bis eine homogene Knödel-Masse entsteht.

Nun kommt der Grund, weshalb die Serviettenknödel auch Serviettenknödel heißen: Sie werden in Servietten, Geschirrtücher oder andere Kochfeste Stoffe gewickelt. Ich persönlich verwende Bewusst Geschirrtücher oder Leinenstoff, den ich später in der Waschmaschine auch kochen kann, da ich meine Lebensmittel nicht in Plastikfolie Kochen möchte.

Die Masse wird nun der Länge nach auf dem Tuch ausgebreitet und als eine Rolle geformt. Macht eure Hände gerne zwischendurch nass, dann lässt sich besser arbeiten. Die Masse zu Serviettenknödeln von etwa 15cm Länge und 4cm Durchmesser zusammenrollen. Achtet jedoch darauf, dass der große Serviettenknödel dann auch in euren Topf passt. Damit der Knödel beim Kochen nicht aufgeht, bindet ihr die Enden und den Knödel mit etwas Küchengarn fest zusammen.

Nun kann der Serviettenknödel auch schon in das gesalzene Kochwasser. Nach ca. 30min sollte der Knödel fertig sein. Lasst das Wasser die ganze Zeit bei mittlerer Temperatur vor sich hin köcheln.

Nach dem Kochen wird der Serviettenknödel ausgepackt und ihr könnt ihn vor dem Servieren in ca. 1-2cm dicke Scheiben schneiden.

 

Viel Freude mit meinem Rezept für selbst gemachte Serviettenknödel! 

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