Kokossnuss-Mandarinen-Kuchen

Irgendwie hatte ich heute richtig Lust auf einen Kuchen. 
Nach einem Check meiner Vorräte gab es dann einen schnellen und leckeren Kokossnuss-Mandarinen-Kuchen – und kaum war er im Backofen, da duftete es in der Küche schon wunderbar nach Kokosnussmakronen. 

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Der Kuchen ist sehr schnell zusammen gerührt und ist auch nicht sehr aufwändig. Also perfekt, um ihn auch einfach mal so zu zubereiten. Und schmeckt besonders gut. 

Der Rührkuchen ist etwas trocken – jedoch im Geschmack sehr, sehr lecker. Also für Kokosnuss-Fans genau das Richtige. 

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Zubereitung: 

* 160g weiche Butter

* 260g Puderzucker 

* 2 Esslöffel Rum

* 4 Eier (M) 

* 200g Mehl Typ 450

* 2 TL Backpulver

 

* 400g gemahlene Kokosnussraspel

* Saft von drei mittelgroßen Mandarinen

* Mandarinenzesten von drei Mandarinen (unbehandelt)

 

* Salz

* 50g Zartbitterschokolade

 

Zunächst trennt ihr die Eier. Die vier Eiweiß schlagt ihr mit 260g Puderzucker und etwas Salz zu einer festen, homogenen Masse. Nehmt Euch hierfür gerne ein paar Minuten Zeit, die Masse sollte schön fest werden.

Nun kommen das Mehl und das Backpulver mit in den Eischnee. Rührt das Mehl so lange unter die Masse, bis das Mehl nicht mehr zu erkennen ist.

Daraufhin können die gemahlenen Kokosnussraspel, die weiche, leicht geschmolzene Butter und die vier Eigelbe mit in den Teig.

Die 50g Schokolade werden klein geschnitten und gemeinsam mit dem Rum in die Masse eingearbeitet. Jetzt kommt auch der Mandarinensaft und die Mandarinenzesten mit in den Teig.

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Spätestens jetzt sollte der Backofen auf 165°C vorgeheizt werden.

Die Kuchenform wird eingefettet und mit Mehl bestäubt. Wenn der Teig in der Kuchenform ist, könnt ihr ringsherum noch einmal an die Kuchenform klopfen, dann entstehen keine Luftblasen im Kuchen und der Teig setzt sich.

Der Kuchen kommt nun für 50 Minuten bei 165°C Umluft in den Backofen. Anschließend packt ihr den Kuchen noch einmal in Alufolie ein, dann kann er noch 15min etwas nachgaren. Stellt ihn jedoch schon auf ein Kuchenblech.

Dann könnt ihr die Stäbchenprobe machen. Lasst den Kuchen auskühlen, dann geht beim Stürzen auch nichts schief.

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Den erkalteten Kuchen habe ich mit einem Zuckerguss und weiteren Mandarinenzesten verziert.

Lasst Euch meinen Kokossnuss-Mandarinen-Kuchen gut schmecken! 

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{Gastbeitrag von Charlottas Küchentisch} Pflaumenlikör

Charlottas Küchentisch hat einen Pflaumenlikör gezaubert und mit diesem möchte sie mit mir auf mein Blogevent Goldener Herbst anstoßen. Dann mal Prost! 

Der Likör sieht wirklich sehr lecker aus und vielleicht wird dies einer meiner ersten Liköre sein, die ich auch mal selbst ansetze. Das Rezept liest sich auf alle Fälle wunderbar und passt perfekt zu meinem saisonalen und regionalen Herbstevent. 

Charlottas Küchentisch findet ihr natürlich auch auf Facebook. 

 

Pflaumenlikör

Als ich vor einigen Jahren diesen Pflaumenlikör das erste Mal angesetzt habe, hätte ich mir nie träumen lassen, dass er zu einem festen Bestandteil in unserer Bar wird. Aber er ist einfach so lecker, dass ich diesen Pflaumenlikör jedes Jahr aufs Neue um diese Zeit ansetze, so dass wir ihn im September zu unseren Geburtstagen immer ganz frisch zu einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen anbieten können. Und das nicht nur zu einer Tasse Kaffee, es wird auch anschließend noch gerne das ein oder andere Gläschen geschlubbert. Da ist es dann gut, dass ich immer mehrere Flaschen ansetze, damit ich auch für später noch einen kleinen Vorrat habe.

Wenn es nämlich draußen langsam etwas kühler wird, dann wird er auch noch zu einem ganz besonderen Highlight. Ich erwärme den Pflaumenlikör leicht, fülle ihn in hübsche kleine Likörgläser oder -schalen und gebe einen Klecks geschlagene Sahne darauf (am besten mit einer Spritztülle aufspritzen, es sieht dann einfach besonders appetitlich aus).  Wenn ihr dann noch eine Prise Zimt darüber streut, dann sieht der Pflaumenlikör nicht nur traumhaft aus, sondern er schmeckt auch einfach köstlich. Probiert es aus… beide Varianten dürfen bei uns nicht mehr fehlen.

Und da der Pflaumenlikör nicht nur bei uns sehr gut ankommt, fülle ich auch immer ein paar kleine Fläschchen ab, verpacke sie nett und verschenke den Likör an liebe Freunde.

Und dieses Jahr möchte ich mit diesem Pflaumenlikör mit Melanie von Mimis Foodblog auf ihr tolles Event „Goldener Herbst Mimis Foodblog“ anstoßen.

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Zutaten Pflaumenlikör (ergibt ca. 4 Fl. a 750 ml)

  • 3 Pf. Pflaumen (können auch Zwetschgen sein)
  • 1 l Wasser
  • 1 Nelke
  • 1 Zimtstange
  • 700 gr Zucker
  • 25 gr Vanillezucker
  • 1 Flasche weißen Rum
  • 1 Flasche Korn

Die Pflaumen waschen, entsteinen und in einen großen Topf geben. Mit Wasser auffüllen und die Nelke und die Zimtstange dazugeben. Das Ganze ca. 40 Minuten kochen lassen. Die Masse dann solange durch ein feines Sieb streichen, bis die Flüssigkeit klar ist.

Zucker und Vanillezucker in den warmen Pflaumensaft rühren und über Nacht durchziehen lassen.

Am nächsten Tag den Pflaumen-Zucker-Saft in ein großes verschließbares Gefäß umfüllen und den Rum und den Korn einrühren. Den Likör jetzt noch einmal für mindestens 1 Woche durchziehen lassen. Jetzt könnt ihr ihn in ausgekochte Flaschen umfüllen und genießen oder verschenken.

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