Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen

Mein Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen ist ein rustikales Landbrot. Es schmeckt herzhaft, hat eine wunderbare Kruste und ist auch noch nach ein paar Tagen lecker. Das Rezept ist entstanden, da wir vor einiger Zeit noch restlichen Teig von meinen Mini Baguettes übrig hatten. Und wenn der Grundteig schon ein, zwei oder drei Tage estanden hat, dann schmeckt ein Brot besonders aromatisch. So ist dieses Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen kein klassisches Sauerteigbrot, jedoch schon sehr nah dran.

Falls Ihr das Brotrezept ein wenig abändern wollt, dann könnt Ihr natürlich gerne anstatt meines Grundteiges ganz klassischen Roggen- oder Dinkelsauerteig nehmen. Das müsste (denke ich) genau so gut klappen. Doch heute möchte ich Euch mein Rezept für das Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen vorstellen. Manche Rezepte entwickeln sich einfach aus der Situation heraus. So auch bei diesem leckeren Brot – ich koche und backe ja gerne einfach mal drauf los. Und wenn ich mir dann noch Notizen machen kann, das Ergebnis uns überzeugt, dann landet das Rezept auf meinem Blog. So auch bei diesem Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen.

Zutaten Grundteig für das Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen:

* 350g Weizenmehl Typ 405

* 150g Dinkelmehl Typ 1050

* 1/2 TL Zucker

* 1 gehäufter TL Salz

* 1 EL Olivenöl

* 275ml lauwarmes Wasser

* 1/2 Würfel frische Hefe

Zubereitung Grundteig für das Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen:

Zunächst siebt ihr die zwei Mehlsorten in eine große Schüssel. Verteilt alles gut miteinander. Die Hefe, der Zucker  und das lauwarme Wasser sollten ein paar Minuten an einem warmen Ort stehen, bis die Hefe zu arbeiten beginnt. Diese Zucker-Hefe-Wasser-Mischung kommt nun zum Mehl dazu. Ebenso Salz und Olivenöl. Die Teigmischung sollte nun gut durchgeknetet werden.

Falls ihr eine Küchenmaschine verwendet, dann lasst den Teig ca. 5min bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Wenn der Teig eine feste Konsistenz hat, dann bestreut den Teig mit ein wenig Mehl, bedeckt die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch und lasst den Teig ca. 48 Stunden gären.

Zutaten für die Weiterverarbeitung Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen:

* Grundteig

* 680g Weizenvollkornmehl

* 220g Roggenvollkornmehl

* 10g Brotgewürz

* 10g Zucker

* 15g Salz

* 42g Hefe

* 330ml dunkles Hefeweizen

* 330ml lauwarmes Wasser

Weiterverarbeitung Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen:

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben, das Salz und Brotgewürz unterheben.

Wenn die Hefe Blasen geschlagen hat, kann die Wasser-Hefemischung und das Bier in die Schüssel zum Mehl und den restlichen Zutaten.

Nun kann die Flüssigkeit mit der Mehlmischung verarbeitet werden. Arbeitet jetzt auch den Grundteig oder ggf. Sauerteig unter. Entweder lasst ihr alles in der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit mit dem Teighaken ca. 10 Minuten kneten oder ihr müsst von Hand so lange kneten, bis ein relativ flüssiger / feuchter und homogener Teig entsteht.

Denkt bitte daran, dass Vollkornmehl immer ein wenig „durstiger“ als normales Mehl ist.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig bemehlen und in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bestreut den Brotlaib mit etwas Mehl und ritzt ein ein Muster oder drei Streifen in den Brotlaib.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 40°C noch 30min gehen lassen. Natürlich kann der Brotteig auch an einem anderen warmen Ort ruhen.

Anschließend wird das Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen noch ca 10 Minuten bei 240°C gebacken. Anschließend reduziert ihr die Hitze für ca. 60 Minuten auf 180°C. Ihr erkennt, dass das Brot fertig ist, wenn ihr auf das Brot mit einem Kochlöffel klopft und es hohl / dumpf klingt.  Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

So ihr Lieben, ich hoffe, dass ich Euch ein wenig für selbst gebackenes, frisches Brot begeistern konnte und wünsche Euch allen viel Freude mit meinem Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen. Und natürlich eine schöne Zeit mit euren Lieben! 

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Roggenbrot mit Rübensirup

Das Roggenbrot mit  Rübensirup ist angelehnt an das typisch russische Borodinoer Brot. Jedoch unterscheidet sich die Herstellungsweise. Geschmacklich ähnelt es dem russischen Brot, da in dem Roggenbrot mit Rübensirup sowohl die Süße als auch die würzigen Geschmackskomponenten von Koriander und Roggenmehl zusammen kommen.

Besonders gut schmeckt das frische Brot mit geräuchertem Lachs, süßem Aufstrich oder auch mit Käse oder anderem deftigen Belag. Natürlich nur dann, wenn  man die Kombination deftig-süß gerne mag. 

 

Zubereitung Roggenbrot mit Rübensirup: 

* 450g Roggenmehl 

* 450g Weizenmehl

* 1 Würfel Hefe 

* 25g Puderzucker

* 2 EL Rübensirup

* 2 TL Salz 

* 300ml lauwarmes Wasser

* 200ml Malzbier 

* 1 EL Apfelessig

* 1 TL gemahlener Koriander 

 

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe in dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Malzbier und dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben, das Salz unterheben und den gemahlenen Koriander unterarbeiten.

Wenn nun die Hefe Blasen geschlagen hat, kann der Rübensirup und der Apfelessig mit in die Flüssigkeit. Verrührt alles kräftig.

Nun kann die Flüssigkeit mit der Mehlmischung verarbeitet werden. Entweder lasst ihr alles in der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit mit dem Teighacken ca. 10 Minuten kneten oder ihr müsst von Hand so lange kneten, bis ein fester und homogener Teig entsteht.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 50°C noch 30min gehen lassen. Wenn die Zeit vorbei ist und der Laib aufgegangen ist, könnt ihr ihn noch einmal mit einer Wasser-Malzbier-Mischung bestreichen und etwas Mehl über den Laib streuen.

Anschließend wird das Roggenbrot mit Rübensirup noch 30 Minuten bei 240°C gebacken. Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

Lasst Euch das Roggenbrot mit Rübensirup gut schmecken! 

 

 

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Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon

Die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon sind schnell zubereitet, lecker und knusprig im Geschmack und mit der Dinkel-Roggenmehl Kombination auch noch gesund. Zudem kommen viele leckere Körner und unzählig viele Füllkombinationen hinzu. Meine Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon habe ich letztes Wochenende als kleine Snacks für einen Umzug gebacken.

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Das Fingerfood eignet sich wunderbar um zwischendurch etwas leckeres und auch sättigendes zu essen. Aber die Dinkel-Roggen Knusper-Stangen sind auch eine leckere Ergänzung für ein Büffet, einen gemütlichen Fernsehabend oder auch eine schöne und gesunde Beilage für Salate, zum Grillen oder was Euch sonst noch so einfällt. Da die Knusper-Stangen aus Dinkel- und Roggenmehl so leicht und schnell gemacht sind, findet ihr das Rezept bei meinen Basics.

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Die Füllung könnt ihr nach eurem eigenen Geschmack anpassen. So habe ich einmal Bacon und Käse und dann als zweite Variante noch Gemüse mit Käse gewählt. Wobei, wenn ihr wisst, dass Vegetarier da sind, solltet ihr die unterschiedlichen Varianten vielleicht von außen etwas kennzeichnen. Einer der Umzugshelfer, kein Vegetarierer, sondern ein großer Bacon-Fan, meinte zu mir: “Die Stangen waren sehr lecker, nur wieso kann man die vegetarische Variante von der anderen nicht unterscheiden, voll unfair!”. So kam es wohl zu ein paar unbeabsichtigten Vitamin-Aufnahmen. 😉 

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Zubereitung Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon: 

(Menge reicht für 32 Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon)

* 500g Roggenmehl Typ 1150

* 500g Dinkelmehl Typ 1050

* 42g frische Hefe

* eine Prise Zucker 

* zwei Prisen Salz 

* frischer Pfeffer 

* lauwarmes Wasser

* 1 EL Olivenöl 

 

Für den Teig 500gr Roggenmehl Typ 1150 und 500gr Dinkelmehl Typ 1050 mit frischer Hefe und ein wenig Zucker, Pfeffer, Olivenöl und Salz zu einem schönen Hefeteig verarbeiten. Hierfür  nehmt ihr bitte nur so viel lauwarmes Wasser, dass ein fester Teig entsteht. Ich hatte die Hefe zusammen mit dem Zucker in drei Esslöffel lauwarmem Wasser aufgelöst und diesen zunächst zum Mehl hinzu gegeben. Daraufhin Esslöffelweise so viel Wasser hinzu gefügt, dass ein fester, nicht mehr klebriger Hefeteig entstand.

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Weiterverarbeitung: 

* Sesamkörner

* Leinsamen 

* Mohn 

* Bacon (für die vegetarische Variante alternativ Tomaten, Zwiebel und Paprika in kleinen Stückchen) 

* kräftiger Hartkäse 

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Der Teig wird in 32 gleich große Stücke aufgeteilt. Bereitet die Körner alle auf einem Teller vor. Die Teigstücke werden nun von allen Seiten in die Körner gedrückt, so dass diese im Teig bleiben. Anschließend kann der Teig sehr dünn auf einer bemehlten Fläche länglich ausgerollt werden.

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Wenn ein länglicher Teigfladen entstanden ist, könnt ihr diesen füllen. Entweder mit Bacon und Käse oder mit der vegetarischen Variante. Ich hatte hierfür Tomaten, Zwiebel und Paprika genommen. Klappt den Fladen längs zusammen und dreht diesen, bis eine knusprige, gedrehte Stange entsteht. Diese Stangen kommen nun alle auf ein Backgitter mit Backpapier und kommen für 20min in den vorgeheizten Backofen bei 220°C. Gerne bis sie etwas Farbe bekommen, sie sollen ja auch schön knuspern.

Wenn die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon aus dem Backofen kommen, sollten sie erst mal etwas auskühlen. Dann sind sie besonders knusprig. Sie eignen sich nicht nur als Fingerfood beim Umzug, sondern die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon sind lecker-deftige Knabbereien für den gemütlichen Fernsehabend, als Fingerfood bei Partys oder für ein Picknick mit Freunden.

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Lasst Euch die Dinkel-Roggen Knusper-Stangen gut schmecken! Ich liebe diese Kombinationsmöglichkeiten auf alle Fälle sehr. 

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Süßkartoffel-Speck-Küchlein

Nachtrag: Ich habe hier ein leckeres Rezept von 2014 gefunden, das wollte ich Euch unbedingt in dieser Form vorstellen.

Süßkartoffel-Speck-Küchlein. Es ist eine wunderbare Mischung von Süß und Deftig. Dazu noch eine frische Minz-Note. Probiert doch selbst einmal. Ich gönne mir jetzt noch ein, zwei Küchlein zu einem frischen Salat.

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Zubereitung Süßkartoffel-Speck-Küchlein:
* eine große Süßkartoffel
* drei Eier
* zwei Stängel frische Minze
* ein Teelöffel Salz
* Speck
* eine Zwiebel
* ein Esslöffel Honig
* 150g Vollkorn-Roggen-Mehl
* 50ml Milch

Zunächst wird die Süßkaroffel geschält und klein geschnitten und dann weich gekocht. Ebenso wie normale Kartoffeln. Während dessen werden die Eier getrennt und die Zwiebel geschält, klein geschnitten und kurz glasig angebraten.
Aus dem Eiklar wird Eischnee gemacht. Damit der Eischnee schön steif wird, nehme ich gerne eine Fingerspitze Salz mit in das Eiklar.

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Nun werden die weich gekochten Süßkartoffelstücke zerstampft. Die Süßkartoffeln sollten noch heiß weiter verarbeitet werden. Ebenso wie bei Kartoffelpüree. Die Zwiebeln und das Mehl kommen dazu. Ebenso die Milch. Alles wird zu einem kompakten Teig verarbeitet. Nun, wenn alles etwas abgekühlt ist, kommen die drei Eigelb hinzu. Die frische Minze wird klein geschnitten und kommt nun gemeinsam mit dem Salz und dem Honig in den Teig.

2/3 des Eischnees wird nun unter den Teig gehoben. So, dass eine luftige Masse entsteht.

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Der Backofen wird auf 180°C vorgeheizt. Nun kommen die Muffinförmchen. In jede Muffinform kommt etwas Speck. oben auf kommt nun der Teig. Dieser kommt nun für 20min in den Backofen. Nach den 20min wird das Muffinblech heraus genommen und auf jedes Süßkartoffel-Speck-Küchlein kommt noch ein Klecks Eischnee. Jetzt werden die Küchlein noch weitere 5 bis 10min in den Backofen.

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Lasst Euch die Süßkartoffel-Speck-Küchlein gut schmecken! Ich liebe diese Resteverwertung jetzt schon <3

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Spargelburger mit Dinkel-Roggen Bun und Cheese-Sauce

Ich möchte Euch meinen Spargelburger mit einem Dinkel-Roggen Bun und einer leckeren, scharfen Cheese-Sauce gerne als Geburtstagsgeschenk für den Blog von Tina – Lecker & Co – präsentieren. 

Zu Ihrem 2. Bloggeburtstag feiert sie groß und hat alle Foodblogger recht herzlich eingeladen. Und was gibt es leckeres zu Essen? Burger!

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Absolut lecker – und immer wieder gern gesehen. Daher bin ich natürlich bei Ihrem Event gerne mit dabei. Hier findet ihr weitere Informationen: BURGER&Co – 5. Blogevent zum 2. Bloggeburtstag

Doch jetzt kommen wir mal zu meinem Spargelburger mit einem Dinkel-Roggen Bun mit Cheese-Sauce. Grüner Spargel ist im April und Mai bei mir einfach ein Muss auf der Speisekarte.

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Lecker – knackig im Geschmack und angebraten einfach ein Traum. Dazu ein frisch gebackenes Burgerbrötchen aus Dinkel- und Roggenmehl, bestreut mit ein par Chia-Samen, Leinsamen, Sesam und Amarant – belegt mit Käse, Tomaten, Salat, Röstzwiebeln und einer selbst gemachten Cheese-Sauce – ein wahrer Burgertraum! 

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Zubereitung Dinkel-Roggen Buns: 

* 300g Dinkelmehl Typ 1050

* 100g Roggemehl Typ 1050 

* 1 1/2 Teelöffel Salz

* 1 Teelöffel Zucker

* 2 Päckchen frische Hefe

* 1 EL Sonnenblumenöl

* 400 ml lauwarmes Wasser

* 1 Ei

* Sesam

* Chia-Samen

* Leinsamen

* Amarant 

Mehl, Zucker, Salz, Hefe erst mal miteinander mischen! Danach erst das Öl und das Wasser zugeben und dann ordentlich durchkneten. Falls man eine passende Küchenmaschine hat, kann auch diese hierfür verwendet werden. Doch ich persönlich spüre gerne, wie die Konsistenz des Teiges ist.
Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben sondern er sollte sich trocken anfühlen. Falls er zu trocken ist ein wenig Wasser zugeben – oder Mehl wenn er noch klebt.

Nun lässt man den Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort ruhen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Danach knetet man den Teig noch mal bis fast auf seine ursprüngliche Größe zusammen, formt daraus die Brötchen und legt sie auf ein Backblech. Die Brötchen sollten jedoch ehe flache Fladen sein, sonst werden sie insgesamt zu hoch. Also formt schöne flache Teigfladen.

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Die Brötchen nun wieder ruhen lassen bis sie sich in ihrer Größe noch einmal verdoppelt haben.
Nun heizt man den Herd mit Ober-Unterhitze auf 220 – 240 Grad vor.
Das Eigelb mit einem Fingerhut Wasser vermischen, die Brötchen mit dem Gemisch bestreichen und dann mit den Körnern bestreuen.
Während des Backens sollte eine Tasse voll Wasser mit im Backofen sein. So, dass genügend Luftfeuchtigkeit entsteht und die Brötchen schön aufgehen können.
Die Brötchen am besten auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten lang backen.
Nach dem Backen vom Blech nehmen und auf einem Gitter kurz abkühlen lassen und dann gleich als Burger belegen. Besonders, wenn sie noch ofenfrisch sind, schmeckt dies einfach himmlisch.

 

Zubereitung Spargel: 

* Grüner Spargel 

* Orangenscheiben

* 1 EL Olivenöl

* 2 confierte Knoblauchzehen 

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Zunächst wird der Spargel gesäubert. Schälen war bei mir nach einer gründlichen Wäsche nicht nötig. Dann hatte ich in einer Steakpfanne das Öl erhitzt und den Grünen Spargel von allen Seiten angebraten. Mit in die Pfanne kommen die zwei confierten Knoblauchzehen. Und auf den Spargel ein paar Orangenscheiben. Diese geben dem Spargel eine leicht fruchtige Note und werden direkt mit gegart.

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Für das Fleisch:
* 500g Beef Hackfleisch

* 1 Ei

* Pfeffer

* Salz

* Muskatnuss

* Paprika (scharf)

* eine Knoblauchzehe

 

Die 500g Beef-Hackfleisch werden mit Peffer, Salz, Paprika, Muskatnuss und einer Knoblauchzehe gewürzt. Ein Ei kommt hinzu und alles wird ordentlich durchgeknetet und in Form gebracht. Daraufhin in einer Pfanne von beiden Seiten angebraten.

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Zubereitung Cheese-Sauce: 

* 100g Kondensmilch

* 6 Scheiben Schmelzkäse (Chester) 

* 2 EL Tabasco, grün 

* 1 Priese Zucker 

Zunächst wird die Kondensmilch in einem kleinen Topf erhitzt, achtet jedoch darauf, dass sie nicht kocht. Danach kommt nach und nach der Schmelzkäse hinzu. Anschließend noch mit Tabasco und Zucker würzen. Falls Euch die Konsistenz der Sauce zu flüssig ist, könnt ihr noch etwas Käse hinzu geben. Und fertig ist die selbst gemachte Cheese-Sauce.

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Nun könnt ihr Eure Burger ganz nach eurem Geschmack belegen. Bei mir gab es doppelt Käse, etwas Cheese-Sauce, den grünen, gegrillten Spargel, etwas Salat, Tomatenscheiben und noch ein paar Röstzwiebel. Da der Burger doch sehr hoch und wacklig – aber soooo lecker – wurde, musste ein Spieß für den Halt sorgen.

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Lasst Euch den Spargelburger mit Dinkel-Roggen Bun und Cheese-Sauce gut schmecken! 

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Dinkel-Roggen-Knusperröllchen

Ihr kennt das vielleicht: Ein Samstagabend steht bevor, man ist gerade aus der Badewanne gestiegen und möchte sich einen schönen, gemütlichen Fernsehabend machen. Die Kuscheldecke liegt auch schon bereit – die LieblingsDVD ist heraus gesucht und alles ist perfekt. Doch dann grummelt es so langsam im Bauch. Eigentlich hat man gerade schon zu Abend gegessen und hat keinen wirklich Hunger mehr, doch eine kleine Nascherei – etwas zu Knabbern wäre jetzt einfach perfekt. 

Natürlich könnte man einfach die Chipstüte aufreisen, sich ein Schälchen abfüllen und die liebste Chipssorte verhaften. – Wirkliches Genießen ist es ja meist nicht. – 

Doch es gibt auch so Momente, dass eben keine Chips, Salzstangen oder ähnliches zu Hause ist. Oder ganz anders, man hat einfach keine Lust darauf. Oder aber man liest sich die Zutatenliste durch und denkt ganz still bei sich: “Wie wäre es mit etwas selbst gemachtem?” 

So in etwa fand bei mir der Abend statt, als ich meine Dinkel-Roggen-Knusperröllchen dann noch eben “schnell” gebacken habe. 

Es ist kein großer Aufwand. Ehrlich nicht! Der Hefeteig muss nicht gehen und die kleinen Knabbereien kommen auch nur 20min in den Backofen. So reduziert sich die reine Arbeitszeit auf ca. 5 Minuten. Das ist doch echt ne schnelle Sache. Und zudem eignen sich die kleinen Dinkel-Roggen-Knusperröllchen nicht nur als lecker-deftige Knabbereien für den gemütlichen Fernsehabend sondern auch als Fingerfood für die nächste Party oder für ein Picknick mit Freunden.

 

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Zubereitung Teig: 

* 100g Roggenmehl Typ 1150

* 100g Dinkelmehl Typ 1050

* 42g frische Hefe

* eine Prise Zucker 

* zwei Prisen Salz 

* lauwarmes Wasser

 

Für den Teig 100gr Roggenmehl Typ 1150 und 100gr Dinkelmehl Typ 1050 mit frischer Hefe und ein wenig Zucker und Salz zu einem schönen Hefeteig verarbeiten. Hierfür  nehmt ihr bitte nur so viel lauwarmes Wasser, dass ein fester Teig entsteht. Ich hatte die Hefe zusammen mit dem Zucker in drei Esslöffel lauwarmem Wasser aufgelöst und diesen zunächst zum Mehl hinzu gegeben. Daraufhin Esslöffelweise so viel Wasser hinzu gefügt, dass ein fester, nicht mehr klebriger Hefeteig entstand. Diesen dann direkt ohne Ruhezeit auf einer bemehlten Fläche sehr dünn ausrollen.

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Weiterverarbeitung: 

* Pesto Verde 

* Parmesan 

Auf den dünn ausgerollten Teig kommt etwas Pesto und Parmesan, dann wird der Teig zusammen gerollt und in kleine Stückchen geschnitten. Diese knusprigen Kleinigkeiten kommen nun für 20min in den vorgeheizten Backofen bei 180°C. Gerne bis sie etwas Farbe bekommen, sie sollen ja auch schön knuspern.

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Die Dinkel-Roggen-Knusperröllchen sind lecker-deftige Knabbereien für den gemütlichen Fernsehabend, als Fingerfood oder für ein Picknick mit Freunden.

Lasst Euch die Dinkel-Roggen-Knusperröllchen gut schmecken! 

 

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KÜRBISTALER

Zum Abendessen gibt es nun noch deftige Kürbistaller von GenussgoldaufWolke10. Ich liebe Kürbis in jeglicher Variation. Doch diese liest sich wirklich sehr lecker und ich freue mich schon sehr darauf, die Kürbistaler demnächst mal selbst zu teste. Doch nun zum Gericht von GenussgoldaufWolke10. 

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Ich liebe Herbstgerichte also muss ich bei dieser tollen Aktion mit meiner Seite
natürlich dabei sein. Würd mich sehr freuen wenn ihr mich mal besucht.
Mitgebracht hab ich euch
       KÜRBISTALER
Zutaten für 10 Taler
350g Weizenmehl
150g Roggenmehl
1,5 TL Salz
1 TL Zucker
1/2 Würfel Hefe
1 EL Öl
50g saure Sahne
250 ml lauwarme Milch
200g Kürbis
( ich hatte Muskat, Hokkaido müsst ihr nicht schälen)
1 Stange Lauch
10 Tomaten in Öl
4 EL Öl
Salz, Pfeffer
Piment d’Espelette oder Chiliflocken
150g Creme fraiche
150g Schmand
Kresse
1. Alle Teigzutaten zu einem festen Hefeteig verkneten und zugedeckt an einem warmen Ort 1,5 Stunden gehen lassen.
2. Kürbis ggf schälen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Mit Öl, Salz, Pfeffer, Piment d’ Espelette oder Chiliflocken vermischen.
3. Lauch waschen, in Ringe schneiden. Tomaten in Stücke schneiden.
4. Ofen auf 220 Grad Ober / Unterhitze vorheizen. Teig in 10 Stücke teilen und zu länglichen Fladen ausrollen. Creme fraiche und Schmand mischen und Fladen damit bestreichen. Mit mariniertem Kürbis, Lauch und Tomaten belegen.
5. Im heißen Ofen ca 17 min backen. Am Tisch mit Kresse bestreuen und nach Bedarf mit Fleur du Sel und Piment d’ Espelette bestreuen.
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Zwiebel-Wurzelbrot

Seid ihr noch auf der Suche nach einem leckeren Brot für das nächste Grillwochenende oder einfach nur so zu leckerer Anti-Pasti? Dann habe ich hier genau das Richtige für Euch: Ein selbst gemachtes Zwiebel-Wurzelbrot!

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Zubereitung:

Vorteig:

* 250g Dinkelvollkornmehl

* 250ml Wasser

* 10g frische Hefe

Zunächst wird der Vorteig angesetzt. Aus Mehl, Wasser und der frischen Hefe mit wird Hilfe der Küchenmaschine ein Teig geknetet. Dieser sollte nun mit einem Küchentuch abgedeckt werden und an einem warmen Ort für 24 Stunden ruhen.

Teig:

* 500g Vorteig

* 50g Dinkelvollkornmehl

* 200g Roggenmehl Typ 1150

* 100ml Gemüsebrühe

* 100ml Weißwein

* 12g Salz

* eine große Gemüsezwiebel in kleine Stückchen geschnitten

Die Gemüsezwiebel und eine Knoblauchzehe werden in einer Pfanne schön glasig angebraten und mit der Gemüsebrühe und dem Weißwein abgelöscht.
Wenn der Fond nun ein wenig abgekühlt ist, kommt der restliche Vorteig und das Mehl, sowie das Salz hinzu. Der Teig sollte nun mit der Küchenmaschine ca. 5min luftig verknetet werden.
Dieser Teig sollte nun wieder abgedeckt einige Stunden ruhen. Bei mir waren es 24 weitere Stunden. Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und den Teig in drei gleich große Stücke aufteilen.

Der Teig ist in seiner Konsistenz sehr flüssig, doch das ist so gewollt. Also erschreckt bitte nicht. Ich habe nun noch Mehl zur weiteren Verarbeitung genommen, jedoch nicht viel. So, dass sich der Teig mit flinken Händen in die gewünschte Form bringen lässt. Falls Euch der Teig zu feucht ist, nehmt einfach Einweghandschuhe, dann klebt nicht alles an den Händen. Jedoch sollte nicht zu viel zusätzliches Mehl genommen werden, da sonst die Luftigkeit der Wurzelbrote verloren geht. Auch zu viel Kneten verändert das Backergebenis, daher einfach nur in die gewünschte Form bringen und ab damit auf das Backblech.

Diese nun in eine längliche Form eindrehen und auf einem Backblech auf der mittleren Schiene bei 220°C für 25min backen. Denkt noch an eine Schale mit Wasser

Nach dem Backen kurz auf einem Gitterblech auskühlen lassen und dann noch möglichst warm genießen.

Lasst Euch das Zwiebel-Wurzelbrot schmecken!

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Roggen-Hartweizengries-Kürbiskernöl-Ravioli mit Spinatfüllung

Einfach mal wieder Spinat in einer leckeren, selbst gemachten Pasta ♡
Selbst gemachte Roggen-Hartweizengries-Kürbiskernöl-Ravioli mit Spinatfüllung.
Was wünscht das Schlemmerherz mehr? ♡

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Zubereitung Teig:
* 300g Roggenmehl

* 150g Hartweizengries

* drei Eier (M)

* ein Teelöffel Kürbiskernöl

* 50ml Wasser

* Salz

Mehl, Hartweizengries und Kürbiskernöl mit den Eiern und dem Salz verkneten, zudecken und 30 Minuten ruhen lassen.

Zubereitung Füllung:
* Blattspinat

* eine Knoblauchzehe

* etwas Speck

* Muskatnuss

Die Knoblauchzehe wird klein geschnitten und gemeinsam mit dem Speck in einer Pfanne angebraten. Nun kommt der frische Blattspinat und etwas Muskatnuss hinzu. Und fertig. Ihr könnt gerne etwas mehr von dieser Spinatfüllung machen, denn sie passt auch wunderbar zu den fertigen Ravioli als kleine Beilage.

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Weiterverarbeitung:
Den Teig nun portionsweise auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit einer Ausstechform oder einem Glas (Ø 5 cm) Kreise ausstechen.Falls der Teig etwas zu klebrig werden sollte, dann nehmt bitte etwas Hartweizengries hinzu, bis die Konsistenz wieder etwas fester wird. Wichtig ist, dass sowohl das Wellholz als auch die Arbeitsfläche gut bemehlt sind.
Jeweils in die Mitte der Kreise 1 TL Füllung geben und die Kreise darauf hin zusammenklappen.
Für Ravioli werden nun die Ränder mit einer Gabel festgedrückt.Darauf hin werden die Ravilio in kochendem Salzwasser in 3 min bissfest gegart.

Hier noch ein kleiner Tipp:
Ihr könnt die Ravioli ganz einfach auf Vorrat produzieren: Ravioliteig zubereiten, mit der gewünschten Füllung füllen. Die Ravioli auf ein Brett legen, dieses in den Tiefkühlschrank geben und tiefgefrieren, bis die Ravioli fest sind. Nun können die Ravioli in Gefrierbeutel gefüllt werden und halten sich im Tiefkühler 4 Monate frisch. Zum Servieren gebt ihr die Ravioli einfach ganz normal in kochendes Wasser und kocht sie 1-2 Minuten länger als normal, also ca. 4-5 Minuten.

Über den frisch gekochten Ravioli verteilen und je nach Geschmack mit Parmesan und Resten der Füllung verfeinern.

Lasst es Euch schmecken! ♡

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Wurzelbrot mit Bier

Ich habe mich durch Backfreak inspirieren lassen und habe mich an einem Wurzelbrot mit Bier versucht. Und ich muss Euch sagen: Es ist wirklich ein Traum! Die Mühe lohnt sich und ich kann es Euch nur empfehlen es selbst mal zu testen.
Hier dann mal meine eigene Variante, ich kann mich ja so schlecht an Rezepte halten, irgendwie muss ich doch immer ein wenig experimentieren. 

Dieses Brot ist perfekt mit Butter und etwas Salz, oder auch zum Grillen, zu einem leckeren Salat oder zu einer leckeren Brotzeit. 

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Zubereitung Wurzelbrot mit Bier:

Vorteig:
* 250g Dinkelvollkornmehl

* 250ml Wasser

* 10g frische Hefe

Zunächst wird der Vorteig angesetzt. Aus Mehl, Wasser und der frischen Hefe mit wird Hilfe der Küchenmaschine ein Teig geknetet. Dieser sollte nun mit einem Küchentuch abgedeckt werden und an einem warmen Ort für 14 Stunden ruhen. Ich hatte den Vorteig abends angesetzt und ihn bis zum nächsten Morgen ruhen lassen.

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Teig:
* 500g Vorteig

* 50g Dinkelvollkornmehl

* 200g Roggenmehl Typ 1150

* 200ml Dunkles Pils

* 12g Salz

Nun kommt zu dem Vorteig das restliche Mehl, das Salz und das dunkle Bier dazu. Alles wird nun abermals mit der Küchenmaschine zu einem Teig verknetet. Dieser Teig sollte nun wieder abgedeckt einige Stunden ruhen. Bei mir waren es 11 weitere Stunden. Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und den Teig in drei gleich große Stücke aufteilen.

Der Teig ist in seiner Konsistenz sehr flüssig, doch das ist so gewollt. Also erschreckt bitte nicht!

Ich habe nun noch Mehl zur weiteren Verarbeitung genommen, jedoch nicht viel. So, dass sich der Teig mit flinken Händen in die gewünschte Form bringen lässt. Falls Euch der Teig zu feucht ist, nehmt einfach Einweghandschuhe, dann klebt nicht alles an den Händen. Jedoch sollte nicht zu viel zusätzliches Mehl genommen werden, da sonst die Luftigkeit der Wurzelbrote verloren geht. Auch zu viel Kneten verändert das Backergebenis, daher einfach nur in die gewünschte Form bringen und ab damit auf das Backblech.

Diese nun in eine längliche Form eindrehen und auf einem Backblech auf der mittleren Schiene bei 220°C für 25min backen. Ich hatte noch eine hitzebeständige Schale mit Wasser im Backofen stehen.

Nach dem Backen kurz auf einem Gitterblech auskühlen lassen und dann noch möglichst warm genießen.

Lasst es Euch schmecken!

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