Deftige Paprikasuppe ~ Der aromatisch, würzige Suppenklassiker

In den Sommermonaten gibt es so viele leckere Gemüsesorten, da muss man einfach auch mal eine leckere Gemüsesuppe kochen. Und bei meinem letzten Einkauf haben mich die roten Spitzpaprika besonders angelacht. 

Und dann war auch schnell klar, was es gibt: eine deftige Paprikasuppe, das ist für mich einfach der aromatisch, würzige Suppenklassiker. Abgeschmeckt mit frischen Kräutern, einem Klecks Quark und ein paar Hackfleischbällchen als Einlage. Was will man mehr? Natürlich wäre auch ein Letscho möglich gewesen, doch heute dreht sich alles um meine Paprikasuppe.

Wenn Ihr noch auf der Suche nach einem leckeren Baguette seid, dann kann ich Euch meine kleinen Mini-Baguettes wärmstens ans Herz legen. Die passen dazu einfach wunderbar. Damit am Ende die Hackfleischbällchen und die deftige Paprikasuppe zeitgleich fertig sind, solltet Ihr zunächst die Hackfleischbällchen zubereiten. 

Zutaten Hackfleischbällchen:

* 250g Rinderhackfleisch

* 1 kleines Ei

* 3-4 EL Paniermehl

* 3-2 Chlischoten (nach eurem eigenen Schärfeempfinden) 

* Salz

* Pfeffer

* Paprikapulver edelsüß

* Muskatnuss

* 1/2 gelbe Zwiebel

* 1 Knoblauchzehe 

Zubereitung Hackfleischbällchen:

Zunächst wird die Zwiebel und die Knoblauchzehe in kleine, feine Stückchen geschnitten. Daraufhin werden die Chili in feine Ringe geschnitten. Dieses Gemüse wird nun anschließend mit dem Hackfleisch, dem Ei und den Gewürzen zu einer festen Masse verarbeitet. Anschließend formt ihr daraus die Hackfleischbällchen.  Die Hackfleischbällchen kommen nun auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.Das Backblech kommt nun in den Backofen. Der wurde zuvor schon auf 165°C Umluft vorgeheizt. Nach ca. 25 Minuten sind die Hackbällchen fertig. Es kann etwas variieren, da es davon abhängt, wie groß ihr die Hackbällchen formt.

Diese kleinen Häppchen kommen dann als Beilage mit in die deftige Paprikasuppe.

Zutaten deftige Paprikasuppe:

* 2 rote Spitzpaprika

* 1 gelber Paprika 

* 1 Knoblauchzehe

* 2 mittlere Zwiebel

* 1 Dose passierte Tomaten 

* 3 Tomaten 

* 1 EL Olivenöl

* 1 TL geräuchertes Paprikapulver 

* Pfeffer, Salz

* 1/2 TL Chilipulver 

* 1 TL Basilikum (gerne auch ein paar Blätter frisches Basilikum) 

* 1 TL Oregano (gerne auch ein paar Blätter frisches Oregano) 

* 1/2 TL Rosmarin

* etwas Thymian

* 1 TL Gemüsebrühenpulver 

* 1/2 TL Zucker 

* 1 EL Quark für jede Portion zur Dekoration 

* etwas frische Petersilie zur Dekoration 

* 50ml Wasser oder Rotwein, ganz nach Geschmack

Zubereitung deftige Paprikasuppe:

Zunächst wird das Gemüse gewaschen, geschält und in etwa gleich große Stücke (2x2cm) geschnitten. Anschließend wird das Gemüse im Olivenöl in einem Topf angeschwitzt. Wenn die Zwiebeln schön glasig werden, können die Kräuter und Gewürze hinzu gegeben werden.

Lasst alles kurz Farbe bekommen und reduziert dann die Hitze und deckt den Topf mit einem Deckel ab. nach ca. 5min löscht Ihr das Gemüse mit den passierten Tomaten und dem Wasser ab. Anstatt Wasser könnt Ihr auch Rotwein nehmen. Lasst die Suppe nun noch ca. 5 min bei geschlossenen Deckel köcheln und schmeckt dann die deftige Paprikasuppe ab. Ihr könnt je nach eurem individuellen Geschmack mit Chili, Pfeffer, Salz oder Paprikapulver das Gericht abschmecken.

Zum Servieren gebt Ihr auf jeden Teller noch einen Esslöffel Quark, ein paar der heißen Hackbällchen und ein paar frische Kräuter. Und fertig ist die deftige Paprikasuppe.

Ich wünsche Euch viel Freude mit dem Rezept und lasst Euch die deftige Paprikasuppe gut schmecken! 

 

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Aubergine al forno mit Hirse – ein herzhafter vegetarischer Auflauf

Aubergine al forno mit Hirse ist ein herzhafter vegetarischer Auflauf. Das Auberginen-Tomaten Gratin mit Mozarella ist ein sommerliches und schnelles Gericht. Mögt ihr Auberginen? Wenn ja, dann ist dieser sommerliche Auflauf genau das Richtige für Euch. Natürlich habe ich auch noch ein paar andere, leckere Gerichte mit Aubergine für Euch. So zum Beispiel der sommerliche Auberginen-Dip, meinen Couscous Salat mit Aubergine oder auch den Salat aus Wachtelbohnen mit Aubergine. Die Variationen sind immer frisch und lecker. Und falls Ihr Auberginen bisher noch nicht so wirklich mögt, dann ist dieser Auflauf auch eine wunderbare Gelegenheit das mediterrane Gemüse zu testen und lieben zu lernen.  

Die Aubergine kennt Ihr vielleicht auch unter dem Namen Eierfrucht oder Eierpflanze und sie gehört zu den Nachtschattengewächsen. Einige von Euch haben vielleicht schon versucht die Auberginen im eigenen Garten anzupflanzen, denn sie gelingen auch in unseren Regionen. Ursprünglich stammen Auberginen vermutlich aus Asien, dort wurden sie bereits vor mehr als 4000 Jahren angebaut. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Aubergine in vielen regionalen Küchen heimisch ist. Insbesondere in der mediterranen, orientalischen und türkischen Küche. 

Doch nun zurück zum heutigen Rezept, dem sommerlichen, vegetarischen Auflauf: Aubergine al forno. Wenn Ihr eine Sättigungsbeilage wünscht, dann habe ich heute mal etwas ganz leckeres für Euch: Hirse. Natürlich könnt Ihr auch Reis, Brot oder Nudeln machen, jedoch ist etwas Abwechslung beim Kochen auch immer sehr lecker. 

Zutaten Aubergine al forno:

Zutaten sind für zwei Personen | Pro Portion etwa 550 Kilokalorien | Pro Portion ca. 4 BE

* 2 kleine Auberginen (ca. 500g) 

* 4 TL Olivenöl 

* Salz 

* Pfeffer aus der Mühle 

* 200g Cocktailtomaten 

* 60g Light-Mozzarella in Würfeln 

* 1 EL Rosmarin 

* 1 TL Chili 

* 1 Frühlingszwiebel 

* 1 EL Thymian 

* 1 EL Basilikum 

* 2 Scheiben Toastbrot 

* 3 EL Tomatenmark 

* 1 Knoblauchzehe 

Zubereitung Aubergine al forno:

Zunächst werden die Zwiebeln fein gehackt und das Zwiebelgrün in Ringe geschnitten. Ebenso wird der Knoblauch klein geschnitten. Die Zwiebel- und Knoblauchstücke werden in 2 TL Olivenöl angedünstet, bis sie glasig sind. Die Tomaten und Kräuter kommen hinzu und können mit Pfeffer, Salz und Chili gewürzt werden.

Die Auberginen werden gewaschen und längs in 5mm-Scheiben geschnitten. Diese werden leicht gesalzen und nach 5min trocken getupft. Die Auberginenscheiben werden in einer Pfanne und dem restlichen Olivenöl kurz angebraten und dann heraus genommen. Legt die Auberginenscheiben daraufhin in eine Gratinform und pfeffert sie. Die Tomatensauce, das Tomatenmark und das Zwiebelgrün wird gemischt und darf nun schichtweise (abwechselnd) mit den Auberginen in der Gratinform verteilt werden. Anschließend zerkleinert Ihr die Toastscheiben und verteilt diese über den Auberginen. Ebenso belegt ihr die Aubergine al forno mit Mozzarella.

Das Auberginen al forno Gratin kommt nun für ca. 15min bei 180°C in den Backofen. In der Zwischenzeit könnt Ihr die Hirse als Beilage zubereiten.

Zubereitung Hirse:

* 180g Hirse 

* ca. 350ml Wasser oder Gemüsebrühe 

* 1/2 TL Koriander 

Zunächst wascht ihr das Hirsekorn. Ähnlich wie beim Reis. Anschließend lasst Ihr die Hirse bei mittlerer Hitze ca. 8-10min mit der dreifachen Menge Wasser oder Gemüsebrühe köcheln. Gebt jetzt auch schon den Koriander mit dazu. Anschließend reduziert Ihr die Hitze und lasst die Hirse noch ca. 15 Minuten ausquellen.

Lasst Euch die Aubergine al forno mit Hirse, den ein herzhaften vegetarischen Auflauf gut schmecken! 

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Selbst gemachte Hühnersuppe ~ der Klassiker in jeder Küche

Selbst gemachte Hühnersuppe ist nicht nur während einer Erkrankung ein stärkendes Gericht. Die Hühnersuppe schmeckt und wärmt den ganzen Winter. Und ihr könnt auch Teile der selbst gemachten Hühnersuppe einfrieren und bei Bedarf auftauen, sie als Grundlage für ein Hühnerfrikassee oder andere leckere Gerichte verwenden.

Leider waren wir dieses Jahr schon richtig krank. Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen und Gliederschmerzen. Das volle Programm. Draußen war es windig, regnerisch und sehr ungemütlich. Für genau solche Tage ist die selbst gemachte Suppe perfekt. Am ersten Tag schafften wir noch nicht mehr als die reine Hühnerbrühe, doch am zweiten Tag gab es dann eine Hühnersuppe mit Einlage.

So lecker und kräftigend. Die heilende und kräftigende Wirkung der Hühnersuppe kannten angeblich schon die alten Ägypter. Ob Suppe tatsächlich bei Erkältung hilft, ist wissenschaftlich nicht geklärt. Klar ist jedoch, dass es in vielen Familien Tradition ist, die frische Suppe bei Krankheit zuzubereiten. Die Erinnerungen an eine heimelige Situation, eine pflegende und liebevolle Umgebung, die Wärme und der gute Geschmack bewirken zusammen sicherlich auch etwas. Auch wenn es nur der Placebo-Effekt ist. Dann ist es jedoch ein sehr leckerer Placebo-Effekt. Wie dem auch sei, ich bin mir sicher, dass ihr alle auch eure kleinen Hausmittelchen habt.

Die selbst gemachte Hühnersuppe ist auf alle Fälle einer dieser Klassiker, die in keiner Koch-Rezept-Sammlung fehlen dürfen, daher möchte ich Euch heute mein Rezept vorstellen.

 

Zutaten Hühnersuppe:

* 1 Suppenhuhn 

* 1 Stange Lauch 

* 3 Zwiebel

* 3 Lorbeerblätter

* 6 Wacholderbeeren 

* 1 TL Pfefferkörner 

* 2 Zweige Rosmarin 

* ggf. Eierschalen zum Klären

* 2 Karotten

Zubereitung Hühnersuppe:

Zunächst solltet ihr das Huhn gründlich waschen und dann in einen großen Topf oder Schnellkochtopf geben. Nun könnt ihr den Lauch und die Zwiebeln in Stücke schneiden und gemeinsam mit den Gewürzen und Kräutern zu dem Huhn geben.

Bedeckt alles mit kaltem Wasser und bringt das Wasser zum Kochen. Lasst die Suppe ca. 90min langsam bei mittlerer Temperatur vor sich hinköcheln. Das Wasser darf die ganze Zeit leicht blubbern, jedoch nicht richtig brodeln. Zwischendurch solltet ihr den Schaum abschöpfen, so dass die Suppe klar wird. Zusätzlich könnt ihr zum Klären ein oder zwei Eierschalen beim Kochen dazu geben.

Wenn Ihr eure Fleischsuppe (auch Hühnersuppe) klären wollt, genügt es, ein paar Eierschalen und Möhrenstücke mitzukochen. Diese 2 Zutaten klären auf wundersame Weise Eure Brühe. Ist doch ganz einfach oder? Ich hab diesen alten Trick noch von meiner Großmutter gelernt und verwende ihn bis Heute noch. Bitte vor dem Servieren jedoch nicht vergessen, die Eierschalen zu entfernen.

Nach dem Ende der Kochzeit wird nun das Huhn und auch die restliche Einlage aus der Brühe gefischt. Ich habe einfach alles durch ein Sieb gegeben und die Hühnersuppe in einem zweiten Topf aufgefangen. Jetzt wird die Haut vom Huhn gelöst, das Fleisch von den Knochen entfernt und dann in die gewünschte Stückchen geteilt. Das Hühnerfleisch sollte jetzt schon fast zerfallen und sehr zart sein.

 

 

Einlage Hühnersuppe:

* 200g Mini-Muschelnudeln

* tiefgefrorene Erbsen

* tiefgefrorene Karotten 

* alternativ könnt Ihr auch anderes saisonales Gemüse nehmen 

* Pfeffer und Salz nach Geschmack 

Gebt nun zunächst die Nudeln mit in die Brühe. Diese brauchen ein wenig länger. Dann kommt das tiefgefrorene Gemüse mit dazu. Natürlich könnt ihr auch frisches Gemüse der Saison nehmen, doch ich halte mich jetzt an mein schnelles Rezept. Als wir krank waren, musste es schnell gehen. Und das Ergebnis war einfach super lecker.

Kurz bevor die Nudeln fertig sind, kommt noch das Hühnerfleisch in mundgerechten Stückchen mit in die Suppe. Lasst alles noch aufkochen und fertig ist die schnelle, selbst gemachte Hühnersuppe.

 

Ich wünsche Euch guten Appetit und viel Freude mit meinem schnellen Rezept für eine selbst gemachte Hühnersuppe! 

 

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Der Klassiker – Zwiebelsuppe mit Weißwein

Ich habe in meinem Rezept- und Fotoarchiv gesucht und habe ein wunderbares Rezept für eine Zwiebelsupper Gefunden. Genauer gesagt den Klassiker – eine Zwiebelsuppe mit Weißwein. 

Das Rezept und auch die Fotos stammen noch aus meinen Bloganfängen, jedoch hab ich es irgendwie bisher noch nicht geschafft, dieses Rezept von meiner Facebook-Seite nun auch auf meinen Blog zu übertragen. Doch heute hat es endlich geklappt und ich möchte Euch diese leckere und leicht gemachte Zwiebelsuppe vorstellen. Ich muss euch gestehen, dass ich ein großer Zwiebel- und Zwiebelsuppen-Fan bin. Besonders mit frischen Groutons, etwas fein geraspeltem Parmesan und wunderbaren Röstaromen – ein Traum. 

Besonders an kalten Tagen ist eine feine Zwiebelsuppe etwas leckeres. Jedoch solltet ihr ein wenig Koch-Zeit miteinplanen. Denn langsam gekocht schmeckt die Suppe einfach wunderbar. 

Nun springen wir aber Zurück ins Jahr 2015, als ich Euch dieses Rezept das erste mal vorgestellt habe. Besser gesagt genau am 25. Januar 2015. 

Wie wäre es mal wieder mit einer selbst gemachten Zwiebelsuppe? Mit leckeren, knusprig angebratenen Brotstückchen und dazu Parmesan. <3

Zutaten der Zwiebelsuppe mit Weißwein:

* 3 Zwiebel

* eine Stange Lauch

* eine Knoblauchzehe

* Bauchspeck in Würfel geschnitten

* Muskatnuss

* Pfeffer

* Salz

* eine Flasche trockener Weißwein (Pinot Grigio oder Grauburgunder) 

* 200ml Milch

* Parmesan

* Brot für die angebratenen Brotwürfel

Zubereitung der Zwiebelsuppe mit Weißwein:

Die Zwiebel, den Lauch und die Knoblauchzehe klein schneiden und gemeinsam mit dem Bauchspeck in einem Topf oder Bräter anbraten. Dann mit den Gewürzen abschmecken und mit der Flasche Weißwein ablöschen. Nun sollte alles 20min vor sich hin köcheln. Jetzt kann die Milch hinzu. Bitte nicht früher dazu geben, da ansonsten die Milch zusammen mit dem Weißwein gerinnt.
Alles noch einmal abschmecken und noch etwas köcheln lassen. Während dessen das Brot in kleine Stückchen schneiden und in Butter kurz goldgelb anbraten. Dann Kann die Suppe gemeinsam mit den Brotstücken und etwas Parmesan serviert werden.

Lasst es Euch schmecken <3

Wenn man die Zwiebelsuppe vegetarisch möchte, lasst einfach die Bauchspeckwürfel weg. Und vegan, dann kann die Milch durch Sojamilch ersetzt werde. Schmeckt alles auch wunderbar.

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Champignoncremesuppe mit Weißwein

Eine langsam reduzierte Champignoncremesuppe mit Weißwein ist ein wahrer Genuss. Sie schmeckt wunderbar als Vorspeise zu Winter- und Herbstmenüs. Schon vor Jahren habe ich diese leckere Champignoncremesuppe mit Weißwein an Heiligabend als Vorspeise für meine Familie gekocht. Sie ist nicht sehr arbeitsaufwändig und leicht gemacht. Das einzig Wichtige ist, dass ihr einige Stunden an Zeit einplant. Denn eine gute Reduktion muss lange Zeit vor sich hin köcheln.

Das Praktisch ist jedoch, dass sie ganz ohne zusätzliche Arbeit vor sich hin köcheln kann. Ihr könnt in der Zwischenzeit den Weihnachtsbaum schmücken, den Tisch decken, das Hauptgericht zubereiten oder noch ein paar Stunden etwas anderes vorbereiten. 

Falls ihr die leckere Champignoncremesuppe mit Weißwein nicht an einem Feiertag servieren wollt, dann passt sie auch in den Herbst- und Wintermonaten perfekt als Vorspeiße oder mit begleitet mit meinem Dinkelvollkornschrot Baguette  als warmes Hauptgericht.

Das Rezept meiner Champignoncremesuppe mit Weißwein reicht als Vorspeise für vier Personen. 

Zutaten Champignoncremesuppe mit Weißwein:

* 1kg Braune Champignons

* 1 kleine Zwiebel 

* 200ml Sahne

* 1 EL Butter 

* 1 FL Weißwein, Pinot Grigio (oder auch als Grauburgunder bezeichnet)

* je ein Klecks geschlagene Sahne für die Teller 

* Pfeffer 

* 2 Äste frischer Thymian 

* frischer Thymian als Dekoration 

 

Zubereitung Champignoncremesuppe mit Weißwein:

Zunächst putzt ihr die braunen Champignons und würfelt sie anschließend klein. Ebenso verfahrt ihr mit der Zwiebel. Anschließend bratet ihr die Zwiebel mit den Pilzen in in der Butter so lange an, bis die Zwiebel schön glasig werden. Wenn der richtige Garzustand der Zwiebel erreicht ist, gebt ihr ein paar zerstoßene Pfefferkörner und die frischen Thymianzweige hinzu und löscht alles mit dem Wein ab.

Nun könnt ihr die Champignoncremesuppe mit Weißwein einige Stunden (sicher 3 bis 4) bei niedriger Temperatur und geöffenetem Deckel vor sich hin köcheln lassen. Kurz vor dem Servieren gebt ihr die Sahne hinzu und püriert die Suppe.

Abschließend könnt ihr die Suppe noch abschmecken und eventuell mit ein wenig Salz oder Zucker verfeinern.

Zubereitung Kräuterseitlinge:

* 3 Kräuterseitlinge 

* Zitronenzesten

* Chili

* frischer Thymian 

* Olivenöl

Für die Zubereitung der Kräuterseitlinge als Beilage zur Champignoncremesuppe mit Weißwein solltet ihr kurz vor dem Servieren noch ein wenig Zeit einplanen.

Ich schneide die Kräuterseitlinge immer sehr dünn. Am besten geht dies mit der Brotschneidemaschine oder ihr arbeitet sehr genau mit dem Messer.

Gebt zunächst das Olivenöl in die Pfanne, legt die in Scheiben geschnittenen Kräuterseitlinge in die erhitzte Pfanne, gebt die Zitronenzesten, den Chili und den frischen Thymian hinzu und bratet die Pilze von beiden Seiten an, bis sie die gewünschte Farbe und Bissfestigkeit haben. Bevor ihr die Cremesuppe serviert, solltet ihr noch daran denken die Sahne zu schlagen.

Vor dem Servieren gebt ihr in jedes Teller noch einen Klecks Sahne und als Dekoration einen frischen Tymian-Zweig.

 

 

Ich wünsche Euch viel Freude mit meinem Rezept für eine Champignoncremesuppe mit Weißwein. Kommt alle gut ins Neue Jahr und lasst es Euch gut gehen! Eure Mimi 

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Selbst gemachte Börek

Selbst gemachte Börek sind schnell und leicht gemacht. Die leckeren gefüllten Teigrollen können sowohl mit Hackfleisch, Spinat oder bspw. Frischkäse gefüllt werden. Das heutige Börek-Rezept ist ein Basic-Rezept, das ihr selbst gerne mit vielen unterschiedlichen Füllungs-Varianten abändern könnt. 

Börek kommt urprünglich aus der Türkei bzw. vom Balkan. In den jeweiligen Ländern sind die Börek dann auch unter unterschiedlichen Namen Bekannt. Beispielsweise in Albanen heißen sie Byrek oder Pite, hier werden sie oft mit Kartoffelwürfeln, mit Hackfleisch, mit Spinat oder mit getrocknetem und salzigem Ricotta gefüllt. In Bulgarien sind sie unter dem Namen Baniza bekannt. In Griechenland kennt man sie als Burekki oder Pita. Diese Liste lässt sich sicherlich noch verlängern, da je nach Region ein eigener Name gefunden wurde. Jedoch ähneln sich die Namen schon in gewisser Weise. 

Je nach Füllung sind sie entweder ein Alltags- oder ein Festessen. Zudem können sie auch kalt oder warm gegessen werden. So können Börek eine wunderbare Beilage für ein Buffet, einen Salat oder als Fingerfood für eine Party dienen. Auch auf meinem Blog befinden sich schon unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten von diesen Köstlichkeiten. So beispielsweise meine Rote Linsensuppe mit Börek, ein Türkisch-mediteraner Teller oder meine leckeren Spinat-Börek

 

Zubereitung selbst gemachte Börek:
* 1 Packung Teigblätter dreieckige Yufka-Teigblätter, gibt es in türkischen Läden oder in der Delikatessenabteilung eines gut sortierten Suppermarktes

* 400g Feta-Käse / Ziegenkäse

* 2 Eier

* Muskatnuss

* Pfeffer

* Kreuzkümmel

* 1 Hand voll frische Petersilie 

* Frittierfett

Eines der Eier gemeinsam mit den Gewürzen mit dem Schafskäse gut verkneten, bis eine feste Masse entsteht.

Ein walnussgroßes Häufchen dieser Masse an die breiteste Stelle eines jeden Teigdreieckes setzen. Diese Masse nun länglich auf dem Teig positionieren. Die Seiten des Dreiecks einschlagen und dann den Teig von der Breitseite nach oben zur Spitze hin fest aufrollen.

Das zweite Ei einmal öffnen und in einer Schüssel verrühren. Es dient im weiteren Verlauf als Kleber, um die Röllchen zu zukleben. Dafür die Spitze des Yufka Teigblattes mit feuchten Fingern und dem zweiten Ei noch einmal einpinseln und gut andrücken.

Alle Röllchen in Frittierfett ungefähr 5-7 Minuten frittieren bis sie goldbraun sind, dabei mehrfach wenden. Danach auf ein Küchentuch legen, damit das überschüssige Fett abtropfen kann.

Lasst Euch die selbst gemachten Börek gut schmecken! 

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Serviettenknödel

Serviettenknödel sind eine leckere Beilage für Braten, Gluasch, Geschnetzeltes und sonstige Gerichte mit viel und leckerer Sauce. Sie sind schnell und leicht selbst gemacht. Zudem sind Serviettenknödel eine gute Möglichkeit, um übrig gebliebenes Brot, Brötchen oder Brezeln zu verarbeiten. Auch mit Laugengebäck, Vollkornbrötchen oder anderen Brotsorten schmecken Serviettenknödel sehr gut. 

Ihr könnt bei der Auswahl der Grundzutaten gerne ein wenig variieren. Ich mag Serviettenknödel gerne auch in der Version mit Laugengebäck. Wie ich sie zum Beispiel bei meinem Glasierten Coq au Vin mit Kürbis gemacht habe. Oder Semmelknödel mit Salbei-Champignon-Sauce ist auch ein sehr leckeres Gericht. Wie gesagt, ihr habt sehr viele Kombinationsmöglichkeiten mit dieser wunderbaren Beilage. Ich mag Serviettenknödel auch sehr gerne zu Gulasch , meinem Schoko-Chili Gulasch oder Rollbraten

 

Zubereitung Serviettenknödel: 

* 500g altes Brot (Brötchen, Toastbrot, Brotscheiben etc.) 

* 1 Zwiebel 

* 1 Bund krause Petersilie 

* 1 TL getrockneter Majoran 

* 3 kleine Eier oder zwei sehr große Eier 

* Salz, Pfeffer, Muskatnuss 

* 2-3 EL Butter 

Als erstes solltet ihr die Brötchen, Brotscheiben oder das Laugengebäck in Würfel schneiden. Da ich für Serviettenknödel meist älteres und liegen gebliebenes Brot nehme, das meist sehr hart ist, verwende ich zum Schneiden meine Brotschneidemaschine.

Wenn ihr das ganze Brot geschnitten habt, könnt ihr die Würfel und das entstandene Mehl bzw. die kleinen Krümel, alle zusammen in eine große Schüssel geben.

Erhitzt nun die Milch, bis diese sehr warm ist. Sie sollte jedoch noch nicht kochen. Die Milch wird nun über die Brotwürfel gegossen und alles sollte einige Zeit, ca. 20-30min einweichen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Zwiebel klein schneiden und würfeln. Die Zwiebelstückchen werden in zerlassener Butter glasig angebraten. Nun kommen auch noch die Kräuter und Gewürze mit in die zerlassene Butter.

Diese Mischung könnt ihr nun unter die Brotwürfel einarbeiten. Ich habe dafür die Küchenmaschine mit dem Knethaken verwendet. Jedoch erst, wenn die Masse etwas kälter geworden ist. Schmeckt alles ab und gebt anschließend noch die Eier hinzu.

Lasst die Küchenmaschine ein paar Minuten bei langsamer bis mittlerer Geschwindigkeit den Teig verarbeiten. Oder knetet alles kräftig, bis eine homogene Knödel-Masse entsteht.

Nun kommt der Grund, weshalb die Serviettenknödel auch Serviettenknödel heißen: Sie werden in Servietten, Geschirrtücher oder andere Kochfeste Stoffe gewickelt. Ich persönlich verwende Bewusst Geschirrtücher oder Leinenstoff, den ich später in der Waschmaschine auch kochen kann, da ich meine Lebensmittel nicht in Plastikfolie Kochen möchte.

Die Masse wird nun der Länge nach auf dem Tuch ausgebreitet und als eine Rolle geformt. Macht eure Hände gerne zwischendurch nass, dann lässt sich besser arbeiten. Die Masse zu Serviettenknödeln von etwa 15cm Länge und 4cm Durchmesser zusammenrollen. Achtet jedoch darauf, dass der große Serviettenknödel dann auch in euren Topf passt. Damit der Knödel beim Kochen nicht aufgeht, bindet ihr die Enden und den Knödel mit etwas Küchengarn fest zusammen.

Nun kann der Serviettenknödel auch schon in das gesalzene Kochwasser. Nach ca. 30min sollte der Knödel fertig sein. Lasst das Wasser die ganze Zeit bei mittlerer Temperatur vor sich hin köcheln.

Nach dem Kochen wird der Serviettenknödel ausgepackt und ihr könnt ihn vor dem Servieren in ca. 1-2cm dicke Scheiben schneiden.

 

Viel Freude mit meinem Rezept für selbst gemachte Serviettenknödel! 

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Gaisburger Marsch

Der Gaisburger Marsch ist in den Winter- und Herbstmonaten bei uns ein stetiger Begleiter. Wir haben in unserem Haushalt zwei unterschiedliche Varianten des Gaisburger Marsches. Die eine mit frisch gemachter Rinderbrühe und gekochtem Rindfleisch und die zweite, die schnellere mit Fleischwurst. Beide Varianten schmecken sehr gut. Doch ich persönlich bin der größere Fan meiner Version des Gaisburger Marsches, der mit der frisch gekochten und kräftigen Rinderbrühe, mit Fleischwürfeln, gekochten Kartoffeln, frischen Spätzle und dazu noch Suppengemüse. Mein Mann hingegen bevorzugt die Variante mit der Fleischwurst – aber wenn das Essen auf dem Tisch steht, dann hat er eigentlich auch keine Einwände. Ihr kennt das sicherlich auch, manche traditionellen Gerichte werden je nach Familie, je nach Ort unterschiedlich zubereitet. So ist es bei uns mit dem Gaisburger Marsch. Das eigentlich besondere am Gaisburger Marsch ist nicht die Fleisch-Einlage sondern die Besonderheit liegt in der Beilagenkombination. Kartoffeln und Spätzle beides miteinander in einem Eintopf vereint. Das macht den Gaisburger Marsch in Schwaben aus. 

Der Gaisburger Marsch kommt auf alle Fälle aus dem Stuttgarter Umfeld. Doch woher genau die Namensgebung kommt, darüber gibt es unterschiedliche Theorien. „Gaisburg“ ist ein Stadtteil im Stuttgarter Stadtbezirk Stuttgart-Ost. Dies ist ein historisch sehr stark durch die Industrie geprägte Stadtteil. Der Gaisburger Marsch soll genau aus diesem Stadtteil kommen. Viele Sättigungsbeilagen sind in einem Ort mit anstrengender Körperlicher Arbeit auf alle Fälle nahe liegend. 

Eine Gaststätte in Gaisburg servierte im 19. Jahrhundert anscheinend eine kräftige Ochsenfleischsuppe mit Spätzle und Kartoffeln. Diese soll bei den Stuttgarter Offiziersanwärtern jener Zeit sehr beliebt gewesen sein. Da die Offiziersanwärter auf dem Weg von der Kaserne in die Gaststätte eine militärische Marschordnung einhalten mussten, soll das Gericht den Namen Gaisburger Marsch bekommen haben. 

Eine zweite Version der Namensfindung des Gaisburger Marsches ist, dass die Gaisburger Männer angeblich in Kriegsgefangenschaft waren und es ihren Frauen erlaubt war, sie mit einer Schüssel Essen pro Tag zu versorgen. Daher versuchten die Frauen alles sättigende und gut schmeckende in einem Eintopf zu verbinden. Mit dieser Schüssel „marschierten“ nun die Frauen zu ihren Männern und gaben dem Gericht den Namen Gaisburger Marsch. 

Welche Version nun die Richtige ist, lässt sich schwer sagen. Ich persönlich finde es jedoch sehr schön, dass sich um manche Gerichte überhaupt solche Geschichten ranken. Der sättigende und leckere Eintopf hat es auf alle Fälle bis in unsere heutige Zeit geschafft auf der Speisekarte zu bleiben und ich kann ihn Euch sehr empfehlen. Er schmeckt nicht nur in der kalten Zeit als Soulfood, sondern er ist auch kräftigend und wohltuend in Krankheitszeiten, wähnlich wie eine gute Hühnersuppe. Doch nun genug von der Vorgeschichte, kommen wir zu meinem Rezept des Gaisburger Marsches. (Und vielleicht landet die zweite Version in ein paar Monaten auch noch auf dem Blog) 

 

Zubereitung Gaisburger Marsch: 

* 800g Hohe Rippe vom Rind 

* zwei Karotten (ca. 250g) 

* 1/2 Knollensellerie (ca. 400g) 

* 500g festkochende Kartoffeln (ich nehme meist Linda= 

* 2 mittlere Zwiebel

* 4 Eierschalen 

* 4 Lorbeerblätter

* etwas Salz 

* 3 Stangen Lauch 

* Pfefferkörner 

 

Ihr wundert Euch jetzt sicherlich über die Eierschalen. Die Eierschalen sind zum Klären der Rinderbrühe da. Wenn Kartoffelstücke und Eierschalen mit gekocht werden, dann bekommt ihr später eine wunderbar klare Brühe. Das als kleinen Tipp vorne weg.

Zunächst wascht ihr das Fleisch ab. dann kommt es mit 2 Liter Wasser, den Eierschalen, einem Teelöffel Salz, den Pfefferkörnern und den Lorbeerblättern in den Topf. Achtet darauf, dass das Fleisch mit Wasser bedeckt ist. Nun sollte das Wasser einmal kräftig Aufkochen und ihr solltet es abschäumen. Dies macht ihr am Besten mit einem Sieb oder einer Kelle. Beim Kochen von Brühen oder Suppen ist die Bildung weißen Schaums auf der Oberfläche oft unvermeidbar. Verantwortlich sind Proteine, die sich beim ersten Aufkochen aus Fleisch, Knochen oder auch Hülsenfrüchten gelöst haben. Sie setzen sich als Schaum ab. Der bindet mit der Zeit Schwebstoffe aus der Flüssigkeit und wird gräulich. Kann das Eiweiß vollständig gerinnen, flockt es aus und macht die Speise trüb. Besonders bei klaren Brühen und Suppen wird diese Protein-Schicht daher durch Abschäumen entfernt.

Nun sollte die Hitze reduziert werden, so dass das Fleisch bei mittlerer Hitze 2 Stunden sanft vor sich hin köcheln kann.

Nach diesen zwei Stunden werden die Möhren, der Sellerie, der Lauch, die Kartoffeln und die Zwiebeln gesäubert, geschält und in die gewünschte Größe geschnitten.

Bevor das Gemüse mit in den Topf kann, solltet Ihr noch die Pfefferkörner, die Lorbeerblätter und die Eierschalen entfernen. Dann kann anschließend das Gemüse mit in den Topf und es sollte noch ca. 35min vor sich hin köcheln, bis auch die Kartoffeln gar sind.

Wenn nun das Gemüse mit im Topf ist, sollten spätestens die Spätzle gemacht werden.

 

Zubereitung Spätzle: 

* 500g Dinkelmehl Typ 1050

* 4 Eier

* 200ml Wasser

Aus Mehl, Eiern, Salz und Wasser einen festen, glatten Teig herstellen. Und ihn möglichst schnell in ein reichlich kochendes Salzwasser schaben.
Sollte man die Schabtechnik nicht beherrschen, bietet sich auch eine Spätzles-Drucke an. Hier kann der Teig eingefüllt und in das Wasser gedrückt werden. Falls ihr diese Gerätschaft nicht zu Hause habt, könnt ihr auch ein großlöchriges Sieb nehmen, den Teig in das Sieb füllen und mit einem Teigschaber den Teig in das Wasser drücken.
Die Spatzen erst nach dem Aufkochen herausfischen.

Falls ihr die Spätzle noch typisch schwäbisch verfeinern wollt, dann macht noch eine Schmelze dazu. Schmelze auf Spätzle sind im Grunde nichts anderes als in Butter oder Margarine angeröstete Semmelbrösel. Die Schmelze wurde seit jeher bei Festen zubereitet um den Spätzle einen besonders festlichen Touch zu geben. Man braucht dazu einfach 1 EL Butter mit 2 EL Semmelbröseln und eine kleine Pfanne. Die Butter wird erhitzt und darin die Semmelbrösel angebraten. Wenn alles golden ist, kommt die Schmelze über die Spätzle.

Und fertig.

Tipps: 

  • Es können bei Bedarf auch Wasser durch Eier und umgekehrt ersetzt werden. Dabei sollten mindestens 2 Eier auf 500 g Mehl benutzt werden. Das Wasser kann vollständig durch Eier ersetzt werden (wobei man dann auch mehr Eigelb als Eiweiß benutzen kann).
  • Ein Teil des Mehls kann auch durch Hartweizengrieß oder Weizendunst ersetzt werden. Dadurch werden die Spätzle kerniger und fester. Außerdem weichen sie dann nicht so schnell auf, wenn sie länger auf der Platte liegen bleiben. (Das dürfte eigentlich sowieso nicht passieren …)
  • Spätzle lassen sich auf Vorrat machen und tiefkühlen.

 

Am Ende der Garzeit kann das Fleisch heraus genommen und in mundgerechte Würfel zerschnitten werden. Es müsste jetzt eigentlich schon sehr zart sein. Ihr könnt nun auch noch die Brühe abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.

Das Fleisch kann nun wieder in die Brühe gegeben werden. Bei den Spätzle gibt es unterschiedliche Versionen. Ich für meinen Teil lass die Spätzle gerne separat und gebe sie erst mit ins Teller. Jedoch manche geben die fertigen Spätzle auch noch einmal zum Aufkochen mit in den Gaisburger Marsch. Bei mir passiert dies eher am zweiten Tag, wenn der Gaisburger Marsch wieder aufgewärmt wird. Entscheidet einfach selbst.

Gut passt auch noch etwas frische Petersilie dazu. Doch da scheiden sich auch die Geister.

Ich wünsche Euch viel Spaß und Freude mit meinem Rezept für einen Gaisburger Marsch. 

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Ingwer-Kürbis Süppchen

Ingwer-Kürbis Süppchen 

Der Geruch des Ingwers ist sehr aromatisch, ein brennend-scharfer und würziger Geschmack. Dieser Geschmack beruht hauptsächlich auf den ätherischen Ölen im Ingwer und das Gingerol verleiht dem Inger die typische Schärfe. Ingwer ist nicht nur ein sehr leckeres Gewürz, sondern auch als Heilpflanze vor allem in der asiatischen Medizin verbreitet. So sollen die ätherischen Öle im Ingwer antioxidative, antiemetische und entzündungshemmende Effekte haben. Ebenso soll Ingwer auch bei Magen-Darm-Beschwerden und Übelkeit wirken. Ihr seht schon, Ingwer bietet uns deutlich mehr als nur seinen sehr würzigen, scharfen und aromatischen brennend-scharfen Geschmack. Besonders in der kalten Jahreszeit ist der Ingwer eine schöne Ergänzung in heißen Suppen. 

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Mein schnelles, leckeres und auch gesundes Ingwer-Kürbis Süppchen habe ich diese Woche zu einem gemütlichen Kaffeeklatsch, ohne Kaffee, dafür mit dem Ingwer-Kürbis Süppchen, ganz viel Tee, einem wärmenden Feuer und vielen Themen, gekocht. Aufgepeppt wurde mein Ingwer-Kürbis Süppchen  mit Croutons aus einem Dinkel-Kürbis Brötchen, einigen Parmesan-Raspeln und frischem Ziegenkäse. Eine richtig leckere Kombination. Wärmend, sättigend und cremig-würzig im Geschmack. Besonders schnell geht das Rezept, wenn man auf ein paar eingefrorene Kürbisspalten zurück greifen kann. 

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Wenn es etwas mehr wird, könnt ihr das Ingwer-Kürbis Süppchen auch am nächsten Tag noch einmal aufwärmen oder ihr friert das Ingwer-Kürbis Süppchen portionsweise ein, dann könnt ihr nach einem langen Arbeitstag einfach eine oder zwei Portionen auftauen und fertig ist das Abendessen. Daher koche ich meist größere Portionen. So hat man regelmäßig noch ein „schnelles“ Gericht im Gefrierfach. Fastfood mal anders. Doch nun genug über die Vorzüge von großen Portionen philosophiert, kommen wir zum Rezept meines Ingwer-Kürbis Süppchens. 

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Zubereitung Ingwer-Kürbis Süppchen: 

* 1200g Kürbis (ohne Kerne und Schale) 

* vier kleine Kartoffeln

* Ingwer nach eigenem Geschmack (ich hatte ca. eine kleine Hand voll) 

* drei Lorbeerblätter

* 1,5l Gemüsefond 

* 3 mittelgroße Tomaten 

* Muskatnuss

* Pfeffer

* Salz

* Zimt

* Kürbiskernöl 

* 250ml Milch 

* 1/2 TL Zucker 

* Parmesan 

* frischer Ziegenkäse (Frischkäse) 

Zunächst schält ihr die Kartoffeln und den Kürbis und schneidet dann beide in etwa gleich große Stücke. Nun wird der Ingwer geschält und klein geschnitten. Ebenso die Tomaten werden in Stückchen geschnitten.

Anschließend wird das Gemüse in etwas Kürbiskernöl in einem Topf angebraten. Wenn alles eine schöne Färbung bekommen hat, könnt ihr das Gemüse mit dem Gemüsefond ablöschen und anschließend noch mit den Gewürzen würzen.

Das Ingwer-Kürbissüppchen sollte nun mindestens 30min vor sich hin köcheln. Bevor ihr die Suppe mixt, nehmt bitte die Lorbeerblätter wieder heraus. Wenn das Gemüse weich gekocht ist, könnt ihr das Ingwer-Kürbissüppchen mit Milch und einem halben Teelöffel mixen. Da ihr deutlich mehr Kürbis als Kartoffeln habt, wird die Konsistenz sehr schaumig und leicht cremig. Jedoch nicht so gehaltvoll wie eine Kartoffelsuppe.

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Zubereitung Dinkel-Kürbis-Brötchen Croutons: 

* 1-2 Dinkel-Kürbis-Brötchen oder alternativ andere Brötchen 

* 1-2 TL Butter 

* Pfeffer und Salz 

Ich hatte noch ein paar eingefrorene Dinkel-Kürbis-Brötchen übrig und lies diese morgens schon auftauen. Falls ihr andere Brötchen da habt, könnt ihr die natürlich auch nehmen. Schneidet sie in die von euch gewünschte Größe und lasst sie in einer Pfanne in der Butter schön golden anbraten. Würzt die Dinkel-Kürbis-Brötchen Croutons noch mit etwas Pfeffer und Salz und schön können die Croutons auf dem Ingwer-Kürbis Süppchen serviert werden.

Serviert wird das Ingwer-Kürbis Süppchen mit den Croutons, ein paar Parmesanraspel und ein wenig Ziegenfrischkäse. Um schöne Parmesanraspel zu bekommen, könnt ihr mit dem Gurkenschäler etwas Parmesan herunter raspeln. Sieht wunderschön aus und schmeckt fantastisch.

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Lasst Euch das würzig-aromatische Ingwer-Kürbis Süppchen gut schmecken! Und in guter Gesellschaft schmeckt es gleich um einiges Besser – na, wie wäre es mit einem Kaffeeklatsch und einem heißen Süppchen? 

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Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon

Die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon sind schnell zubereitet, lecker und knusprig im Geschmack und mit der Dinkel-Roggenmehl Kombination auch noch gesund. Zudem kommen viele leckere Körner und unzählig viele Füllkombinationen hinzu. Meine Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon habe ich letztes Wochenende als kleine Snacks für einen Umzug gebacken.

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Das Fingerfood eignet sich wunderbar um zwischendurch etwas leckeres und auch sättigendes zu essen. Aber die Dinkel-Roggen Knusper-Stangen sind auch eine leckere Ergänzung für ein Büffet, einen gemütlichen Fernsehabend oder auch eine schöne und gesunde Beilage für Salate, zum Grillen oder was Euch sonst noch so einfällt. Da die Knusper-Stangen aus Dinkel- und Roggenmehl so leicht und schnell gemacht sind, findet ihr das Rezept bei meinen Basics.

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Die Füllung könnt ihr nach eurem eigenen Geschmack anpassen. So habe ich einmal Bacon und Käse und dann als zweite Variante noch Gemüse mit Käse gewählt. Wobei, wenn ihr wisst, dass Vegetarier da sind, solltet ihr die unterschiedlichen Varianten vielleicht von außen etwas kennzeichnen. Einer der Umzugshelfer, kein Vegetarierer, sondern ein großer Bacon-Fan, meinte zu mir: „Die Stangen waren sehr lecker, nur wieso kann man die vegetarische Variante von der anderen nicht unterscheiden, voll unfair!“. So kam es wohl zu ein paar unbeabsichtigten Vitamin-Aufnahmen. 😉 

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Zubereitung Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon: 

(Menge reicht für 32 Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon)

* 500g Roggenmehl Typ 1150

* 500g Dinkelmehl Typ 1050

* 42g frische Hefe

* eine Prise Zucker 

* zwei Prisen Salz 

* frischer Pfeffer 

* lauwarmes Wasser

* 1 EL Olivenöl 

 

Für den Teig 500gr Roggenmehl Typ 1150 und 500gr Dinkelmehl Typ 1050 mit frischer Hefe und ein wenig Zucker, Pfeffer, Olivenöl und Salz zu einem schönen Hefeteig verarbeiten. Hierfür  nehmt ihr bitte nur so viel lauwarmes Wasser, dass ein fester Teig entsteht. Ich hatte die Hefe zusammen mit dem Zucker in drei Esslöffel lauwarmem Wasser aufgelöst und diesen zunächst zum Mehl hinzu gegeben. Daraufhin Esslöffelweise so viel Wasser hinzu gefügt, dass ein fester, nicht mehr klebriger Hefeteig entstand.

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Weiterverarbeitung: 

* Sesamkörner

* Leinsamen 

* Mohn 

* Bacon (für die vegetarische Variante alternativ Tomaten, Zwiebel und Paprika in kleinen Stückchen) 

* kräftiger Hartkäse 

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Der Teig wird in 32 gleich große Stücke aufgeteilt. Bereitet die Körner alle auf einem Teller vor. Die Teigstücke werden nun von allen Seiten in die Körner gedrückt, so dass diese im Teig bleiben. Anschließend kann der Teig sehr dünn auf einer bemehlten Fläche länglich ausgerollt werden.

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Wenn ein länglicher Teigfladen entstanden ist, könnt ihr diesen füllen. Entweder mit Bacon und Käse oder mit der vegetarischen Variante. Ich hatte hierfür Tomaten, Zwiebel und Paprika genommen. Klappt den Fladen längs zusammen und dreht diesen, bis eine knusprige, gedrehte Stange entsteht. Diese Stangen kommen nun alle auf ein Backgitter mit Backpapier und kommen für 20min in den vorgeheizten Backofen bei 220°C. Gerne bis sie etwas Farbe bekommen, sie sollen ja auch schön knuspern.

Wenn die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon aus dem Backofen kommen, sollten sie erst mal etwas auskühlen. Dann sind sie besonders knusprig. Sie eignen sich nicht nur als Fingerfood beim Umzug, sondern die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon sind lecker-deftige Knabbereien für den gemütlichen Fernsehabend, als Fingerfood bei Partys oder für ein Picknick mit Freunden.

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Lasst Euch die Dinkel-Roggen Knusper-Stangen gut schmecken! Ich liebe diese Kombinationsmöglichkeiten auf alle Fälle sehr. 

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