Es ist Suppenzeit ~ Gelbe Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin

Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin und diesen kleinen, knusprigen Kichererbsen. Ihr kennt die sicher – sie haben zwar nichts mit den echten Kichererbsen zu tun. Doch irgendwie hab ich sie seit meiner Kindheit immer so genannt. Und sie gerhören für mich zu Suppen mit dazu. Außerdem schmecken diese „Kichererbsen“ so lecker in Suppen. Da werden Kindheitserinnerungen wach. 

Auch wenn der Frühling bald vor der Tür steht, die Frühjahrsblüher überall ihre Köpfe der Sonne entgegen strecken, so ist es nachts und abends doch noch sehr frisch. Bei uns im Norden zumindest. Angeblich steht demnächst sogar in einigen Teilen Deutschlands schon wieder etwas Schnee bevor und gestern hab ich tatsächlich einzelne Schneeflöckchen an der Ostseeküste gesichtet. Sachen gibt es ~ Schnee im März. 

An solchen Tagen ist es abends besonders schön, wenn man ein heißes und schnelles Süppchen löffeln kann. Da ich letztes Jahr eine sehr, sehr große Kürbis-Ernte hatte, habe ich sie eingefroren und kann sie wunderbar für solche Gerichte auftauen. 

Linsensuppen mag ich insgesamt sehr gerne. Sie sind nahrhaft und schmecken ein wenig nussig. Hülsenfrüchte sind einfach in den kalten Monaten etwas sehr leckeres. Was sind eigentlich eure liebsten Hülsenfrüchte? 

 

Zutaten Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin:

* 1 Zwiebel

* 1 Knoblauch Zehe 

* 150 g gelbe Linsen

* 1 Gemüsebrühwürfel

* 250 g Kürbis

* Kreuzkümmel

* Pfeffer

* Salz

* ein Chili

* Olivenöl

* Rosmarin zum Bestreuen der Suppe 

 

Zubereitung Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin:

Die kleingeschnittene Zwiebeln und Kürbis-Stückchen werden gemeinsam mit dem klein geschnittenen Koblauch im Olivenöl angedünstet. Ist alles gut angedünstet, kommen die Linsen, der klein geschnittene Chilli, die Gewürze, der Gemüsebrühwürfel und ca. 2 Liter Wasser hinzu. Alles wird nun gemeinsam bei mittlerer Hitze so lange gekocht, bis sowohl die Linsen als auch der Kürbis weich sind. Nun wird die Suppe püriert.

Und schon ist die Linsen-Kürbis-Suppe fast fertig. Ihr könnt noch etwas frischen Rosmarin klein schneiden und über die Suppe streuen und falls ihr diese kleinen, leckeren „Kichererbsen“ da habt, dann passen sie einfach super zu dieser Suppe!

Lasst Euch die Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin gut schmecken! 

 

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Champignoncremesuppe mit Weißwein

Eine langsam reduzierte Champignoncremesuppe mit Weißwein ist ein wahrer Genuss. Sie schmeckt wunderbar als Vorspeise zu Winter- und Herbstmenüs. Schon vor Jahren habe ich diese leckere Champignoncremesuppe mit Weißwein an Heiligabend als Vorspeise für meine Familie gekocht. Sie ist nicht sehr arbeitsaufwändig und leicht gemacht. Das einzig Wichtige ist, dass ihr einige Stunden an Zeit einplant. Denn eine gute Reduktion muss lange Zeit vor sich hin köcheln.

Das Praktisch ist jedoch, dass sie ganz ohne zusätzliche Arbeit vor sich hin köcheln kann. Ihr könnt in der Zwischenzeit den Weihnachtsbaum schmücken, den Tisch decken, das Hauptgericht zubereiten oder noch ein paar Stunden etwas anderes vorbereiten. 

Falls ihr die leckere Champignoncremesuppe mit Weißwein nicht an einem Feiertag servieren wollt, dann passt sie auch in den Herbst- und Wintermonaten perfekt als Vorspeiße oder mit begleitet mit meinem Dinkelvollkornschrot Baguette  als warmes Hauptgericht.

Das Rezept meiner Champignoncremesuppe mit Weißwein reicht als Vorspeise für vier Personen. 

Zutaten Champignoncremesuppe mit Weißwein:

* 1kg Braune Champignons

* 1 kleine Zwiebel 

* 200ml Sahne

* 1 EL Butter 

* 1 FL Weißwein, Pinot Grigio (oder auch als Grauburgunder bezeichnet)

* je ein Klecks geschlagene Sahne für die Teller 

* Pfeffer 

* 2 Äste frischer Thymian 

* frischer Thymian als Dekoration 

 

Zubereitung Champignoncremesuppe mit Weißwein:

Zunächst putzt ihr die braunen Champignons und würfelt sie anschließend klein. Ebenso verfahrt ihr mit der Zwiebel. Anschließend bratet ihr die Zwiebel mit den Pilzen in in der Butter so lange an, bis die Zwiebel schön glasig werden. Wenn der richtige Garzustand der Zwiebel erreicht ist, gebt ihr ein paar zerstoßene Pfefferkörner und die frischen Thymianzweige hinzu und löscht alles mit dem Wein ab.

Nun könnt ihr die Champignoncremesuppe mit Weißwein einige Stunden (sicher 3 bis 4) bei niedriger Temperatur und geöffenetem Deckel vor sich hin köcheln lassen. Kurz vor dem Servieren gebt ihr die Sahne hinzu und püriert die Suppe.

Abschließend könnt ihr die Suppe noch abschmecken und eventuell mit ein wenig Salz oder Zucker verfeinern.

Zubereitung Kräuterseitlinge:

* 3 Kräuterseitlinge 

* Zitronenzesten

* Chili

* frischer Thymian 

* Olivenöl

Für die Zubereitung der Kräuterseitlinge als Beilage zur Champignoncremesuppe mit Weißwein solltet ihr kurz vor dem Servieren noch ein wenig Zeit einplanen.

Ich schneide die Kräuterseitlinge immer sehr dünn. Am besten geht dies mit der Brotschneidemaschine oder ihr arbeitet sehr genau mit dem Messer.

Gebt zunächst das Olivenöl in die Pfanne, legt die in Scheiben geschnittenen Kräuterseitlinge in die erhitzte Pfanne, gebt die Zitronenzesten, den Chili und den frischen Thymian hinzu und bratet die Pilze von beiden Seiten an, bis sie die gewünschte Farbe und Bissfestigkeit haben. Bevor ihr die Cremesuppe serviert, solltet ihr noch daran denken die Sahne zu schlagen.

Vor dem Servieren gebt ihr in jedes Teller noch einen Klecks Sahne und als Dekoration einen frischen Tymian-Zweig.

 

 

Ich wünsche Euch viel Freude mit meinem Rezept für eine Champignoncremesuppe mit Weißwein. Kommt alle gut ins Neue Jahr und lasst es Euch gut gehen! Eure Mimi 

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Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon

Die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon sind schnell zubereitet, lecker und knusprig im Geschmack und mit der Dinkel-Roggenmehl Kombination auch noch gesund. Zudem kommen viele leckere Körner und unzählig viele Füllkombinationen hinzu. Meine Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon habe ich letztes Wochenende als kleine Snacks für einen Umzug gebacken.

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Das Fingerfood eignet sich wunderbar um zwischendurch etwas leckeres und auch sättigendes zu essen. Aber die Dinkel-Roggen Knusper-Stangen sind auch eine leckere Ergänzung für ein Büffet, einen gemütlichen Fernsehabend oder auch eine schöne und gesunde Beilage für Salate, zum Grillen oder was Euch sonst noch so einfällt. Da die Knusper-Stangen aus Dinkel- und Roggenmehl so leicht und schnell gemacht sind, findet ihr das Rezept bei meinen Basics.

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Die Füllung könnt ihr nach eurem eigenen Geschmack anpassen. So habe ich einmal Bacon und Käse und dann als zweite Variante noch Gemüse mit Käse gewählt. Wobei, wenn ihr wisst, dass Vegetarier da sind, solltet ihr die unterschiedlichen Varianten vielleicht von außen etwas kennzeichnen. Einer der Umzugshelfer, kein Vegetarierer, sondern ein großer Bacon-Fan, meinte zu mir: „Die Stangen waren sehr lecker, nur wieso kann man die vegetarische Variante von der anderen nicht unterscheiden, voll unfair!“. So kam es wohl zu ein paar unbeabsichtigten Vitamin-Aufnahmen. 😉 

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Zubereitung Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon: 

(Menge reicht für 32 Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon)

* 500g Roggenmehl Typ 1150

* 500g Dinkelmehl Typ 1050

* 42g frische Hefe

* eine Prise Zucker 

* zwei Prisen Salz 

* frischer Pfeffer 

* lauwarmes Wasser

* 1 EL Olivenöl 

 

Für den Teig 500gr Roggenmehl Typ 1150 und 500gr Dinkelmehl Typ 1050 mit frischer Hefe und ein wenig Zucker, Pfeffer, Olivenöl und Salz zu einem schönen Hefeteig verarbeiten. Hierfür  nehmt ihr bitte nur so viel lauwarmes Wasser, dass ein fester Teig entsteht. Ich hatte die Hefe zusammen mit dem Zucker in drei Esslöffel lauwarmem Wasser aufgelöst und diesen zunächst zum Mehl hinzu gegeben. Daraufhin Esslöffelweise so viel Wasser hinzu gefügt, dass ein fester, nicht mehr klebriger Hefeteig entstand.

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Weiterverarbeitung: 

* Sesamkörner

* Leinsamen 

* Mohn 

* Bacon (für die vegetarische Variante alternativ Tomaten, Zwiebel und Paprika in kleinen Stückchen) 

* kräftiger Hartkäse 

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Der Teig wird in 32 gleich große Stücke aufgeteilt. Bereitet die Körner alle auf einem Teller vor. Die Teigstücke werden nun von allen Seiten in die Körner gedrückt, so dass diese im Teig bleiben. Anschließend kann der Teig sehr dünn auf einer bemehlten Fläche länglich ausgerollt werden.

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Wenn ein länglicher Teigfladen entstanden ist, könnt ihr diesen füllen. Entweder mit Bacon und Käse oder mit der vegetarischen Variante. Ich hatte hierfür Tomaten, Zwiebel und Paprika genommen. Klappt den Fladen längs zusammen und dreht diesen, bis eine knusprige, gedrehte Stange entsteht. Diese Stangen kommen nun alle auf ein Backgitter mit Backpapier und kommen für 20min in den vorgeheizten Backofen bei 220°C. Gerne bis sie etwas Farbe bekommen, sie sollen ja auch schön knuspern.

Wenn die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon aus dem Backofen kommen, sollten sie erst mal etwas auskühlen. Dann sind sie besonders knusprig. Sie eignen sich nicht nur als Fingerfood beim Umzug, sondern die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon sind lecker-deftige Knabbereien für den gemütlichen Fernsehabend, als Fingerfood bei Partys oder für ein Picknick mit Freunden.

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Lasst Euch die Dinkel-Roggen Knusper-Stangen gut schmecken! Ich liebe diese Kombinationsmöglichkeiten auf alle Fälle sehr. 

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Couscous Salat mit Thunfischcreme

Couscous bietet sich wunderbar als ein Essen to go an. Es lässt sich bereits am Abend zuvor vorbereiten, schmeckt kalt genau so gut, wenn nicht sogar noch besser, als lauwarm und zudem kann man mit einem Couscous Salat ganz viel frisches Gemüse verarbeiten. Mein Couscous Salat mit Thunfischcreme ist dann auch noch ein Rezept, dass mit der Thunfischcreme, Staudensellerie, schwarzen Oliven und frischen Kräutern ein leckeres mediteranes Feeling hervor ruft. 

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Ihr kennt die Situation in der Mittagspause sicher auch: Pommes? Ein Döner? Ein belegtes Brötchen? Ein fertig gekaufter Salat? Ein paar Stücke Pizza? Oder doch ein frischeres Gericht? Blattsalat hält sich leider nicht so lange, als dass man ihn ideal mit ins Büro mit nehmen kann. Deswegen mag ich solche Salate wie meinen Couscous Salat mit Thunfischcreme sehr gerne. Ebenso eignet sich mein Couscous Salat mit Aubergine perfekt als Mittagspausen-Essen. Oder auch mein Rohkostsalat mit Thunfisch und Kokosknusper ist ein sehr leckeres Essen für Zwischendurch. Irgendwie scheine ich eine große Vorliebe für Thunfisch bei den Salaten zu haben, die sich für die Mittagspause eignen. Das fällt mir zumindest gerade auf. Denn ein weiterer To-Go-Salat ist mein Kichererbsen-Schichtsalat mit Thunfisch. Okay, ich gebe es zu, ich mag diese Kombination sehr gerne. 

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Doch nun zurück zu meinem heutigen Gericht, meinem Couscous Salat mit Thunfischcreme. 

 

Zubereitung Couscous Salat mit mit Thunfischcreme: 

* 100g Couscous

* 6 EL Olivenöl

* 1/2 Staudensellerie 

* 1 Knoblauchzehe

* 1 Zwiebel 

* Wasser

* 50ml Fleischbrühe

* 1/2 TL Kreuzkümmel

* Saft von 2 Zitronen

* Zitronenzesten von den Zitronen 

* 1 Bund Petersilie

* eine Hand voll Basilikumblätter 

* 1 Hand voll schwarzer Oliven 

* 1-2 Hände voll grüne Bohnen

* Pfeffer und Salz 

* 5 mittelgroße Tomaten 

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Zunächst schält ihr die grünen Bohnen und blanchiert diese. Daran anschließend könnt ihr mit der Zubereitung des Couscous beginnen. Gebt dafür den Couscous in einen Topf. Zusammen mit der Fleischbrühe, dem Kreuzkümmel und so viel Wasser, dass der Couscous ein paar Millimeter mit Flüssigkeit überdeckt ist. Lasst den Couscous nun einmal aufkochen und schaltet dann die Hitze ab. So, dass der Couscous in der Flüssigkeit nachgaren kann.

Wenn alle Flüssigkeit vom Couscous aufgenommen wurde, kann dieser in eine große Schüssel umgefüllt und etwas umgerührt werden.

Nun können die Knoblauchzehe, die Zwiebel und das restliche Gemüse klein geschnitten werden und in dem Öl kurz angeschwitzt werden. Wenn das Gemüse etwas Farbe bekommen hat, kommt alles zusammen über den Couscous in die Schüssel.

Gebt nun die Kräuter, die Zitronenzesten, den Zitronensaft und noch einen Schuß Olivenöl hinzu. Ebenso kommen nun die Tomatenstückchen mit in den Salat. Sie sollten nicht vorher erhitzt werden. Schmeckt alles ab und fertig ist der Couscous Salat mit Aubergine.

Damit der Couscous Salat mit Thunfischcreme auch vollständig ist, wird nun die Thunfischcreme gemacht.

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Zubereitung Thunfisch-Mayonnaise mit schwarzen Oliven: 

*  1 Eigelb

* 2 TL Senf

* 0.5 TL Salz 

* 2TL weißer Balsamico-Essig

* 125ml Sonnenblumenöl 

* eine Dose Thunfisch 

* schwarze Oliven in Scheiben geschnitten   

 

Das Eigelb, den Senf, das Salz und den Balsamico-Essig so lange aufschlagen bis eine dicke Masse entstanden ist. Hierfür habe ich einfach meinen Pürierstab genommen. Anschließend, während ich fleißig die ganze Zeit weiter püriere, kommt das Sonnenblumenöl hinzu.

Wenn die Mayonnaise fertig ist, wird der Thunfisch und die schwarzen Oliven gut mit der Mayonnaise vermengt und fertig ist die Thunfisch-Mayonnaise mit schwarzen Oliven für den Couscous Salat mit Thunfischcreme.

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Lasst Euch den Couscous Salat mit Thunfischcreme gut schmecken! 

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Couscous Salat mit Aubergine

Ursprünglich ist Couscous ein Gericht aus der nordafrikanischen Küche. Doch in den letzten Jahrzehnten hat es sich in Mitteleuropa immer weiter verbreitet und darf auf fast keinem Salat-Buffet mehr fehlen. 

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Das wunderbare an Coucous ist, dass es zum Garen nicht gekocht wird, sondern über kochendem Wasser oder einem heißen Gericht einfach nur gedampft wird. Couscous besteht aus zerriebenem Grieß aus Hartweizen. 

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Traditionell wird Couscous als ein Haubtbestandteil oder als Beilage zahlreicher Gerichte mit verschiedenen Gemüsesorten und mit Fleisch oder Fisch serviert. 

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Ideal ist es, wenn man den Couscous als Mittagsessen bei der Arbeit nehmen möchte. Da er bereits am Vortag vorbereitet werden kann und sich je nach Zutaten wunderbar ein bis zwei Tage frisch hält. Mit vielen Gewürzen, Kräutern und Gemüse ist der Couscous Salat mit Aubergine, den ich Euch heute vorstellen möchte, etwas ganz besonders leckeres. Ihr könnt ihn für euer nächstes Buffet, als Beilage beim Grillen oder als Mittagessen in einem Glas oder einer Dose verwenden. 

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Ich möchte Euch noch ein kleines Rätsel stellen. Ein sehr guter Freund hat mich neulich gefragt: „Was ist denn der Unterschied zwischen Obst und Gemüse?“ – das hört sich auf den ersten Blick sehr leicht an – ich hab doch einige Zeit gegrübelt und bin leider nicht auf die Antwort gekommen. Denkt mal in Ruhe darüber nach, das Ergebnis auf die Frage verrate ich Euch am Ende des Beitrages 🙂 

[Bitte googelt nicht zwischendurch um das kleine Rätsel zu lösen.]

Doch nun genug des Vorspanns, kommen wir direkt zum Couscous Salat mit Aubergine. 

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Zubereitung Couscous Salat mit Aubergine: 

* 100g Couscous

* 6 EL Olivenöl

* 1 Aubergine

* 1 Knoblauchzehe

* 1 Zwiebel 

* Wasser

* 50ml Fleischbrühe

* 1/2 TL Kreuzkümmel

* Saft von 2 Zitronen

* Zitronenzesten von den Zitronen 

* 1 Bund Petersilie

* eine Hand voll Basilikumblätter 

* 1/2 Granatapfel 

* Pfeffer und Salz 

* 5 mittelgroße Tomaten 

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Gebt den Couscous in einen Topf. Zusammen mit der Fleischbrühe, dem Kreuzkümmel und so viel Wasser, dass der Couscous ein paar Millimeter mit Flüssigkeit überdeckt ist. Lasst den Couscous nun einmal aufkochen und schaltet dann die Hitze ab. So, dass der Couscous in der Flüssigkeit nachgaren kann.

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Wenn alle Flüssigkeit vom Couscous aufgenommen wurde, kann dieser in eine große Schüssel umgefüllt und etwas umgerührt werden.

Nun können die Knoblauchzehe, die Zwiebel und die Aubergine klein geschnitten werden und in dem Öl angeschwitzt werden. Wenn das Gemüse etwas Farbe bekommen hat, kommt alles zusammen über den Couscous in die Schüssel.

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Gebt nun die Kräuter, die Zitronenzesten, den Zitronensaft und noch einen Schuß Olivenöl hinzu. Ebenso kommen nun die Tomatenstückchen mit in den Salat. Sie sollten nicht vorher erhitzt werden. Schmeckt alles ab und fertig ist der Couscous Salat mit Aubergine. Abschließend können noch dekorativ die Basilikumblätter und die Granatapfelkerne verteilt werden.

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Wenn ihr den Couscous Salat mit Aubergine nicht direkt esst, könnt ihr ihn noch etwas kalt stellen. Er schmeckt auch am nächsten Tag noch wunderbar!

Also viel Freude mit dem Couscous Salat mit Aubergine! 

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Kommen wir nun zur Auflösung des kleinen Rätsels. Was unterscheidet Obst von Gemüse? 

Obst sind Früchte oder Samen von mehrjährigen Sträuchern und Bäumen, also zum Beispiel von einem Apfelbaum. Gemüse hingegen muss jedes Jahr neu gepflanzt werden, um Ertrag zu liefern. Zum Gemüse können verschiedene Teile einer Pflanze gehören, nicht nur Früchte oder Samen. Die Karotte zum Beispiel ist die Wurzel der Pflanze. Eine Ausnahme für mehrjähriges Gemüse ist zum Beispiel Spargel. Ihn kann man 8 bis 10 Mal ernten, nachdem man ihn gepflanzt hat.

 

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Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen

Schweinemedaillons sind feine, etwa Handflächengroße Stücke der Schweinelende oder auch Schweinefilet. Je nach Region wird das Filet unterschiedlich bezeichnet. Schweine Medaillons (engl. Medallions of pork, franz. Médaillons de porc, ital. Medaglioni di maiale, span. Medallones de cerdo) werden aus dem langen Filet Stück vom Schwein geschnitten. Die Medaillons sind bis zu 5 cm dick und rund. Das Fleisch ist besonders zart und braucht nur kurz gebraten zu werden. Soviel erstmal vorne weg. 

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Bei uns zu Hause war es mal wieder Zeit für eine leckere Fleischmahlzeit. Fleisch gibt es bei uns nicht jeden Tag, eher nur ein oder zwei mal in der Woche. Dafür ist uns die Fleischqualität und auch die Lebensbedingungen der Tiere sehr wichtig. Zum einen schmeckt das Fleisch aus artgerechter und biologischer Tierhaltung besser, es wird beim Verarbeiten nicht kleiner und zum anderen schwingt bei uns als Fleischessern auch immer noch eine moralische Komponente mit. Hierzu gibt es diverse Positionen unterschiedlichster Art. Ein Richten über Richtig oder Falsch möchte ich mir hier nicht anmaßen, sondern meine persönliche Sichtweise der bewussten Ernährung und Lebensweise viel mehr darstellen oder auch erläutern. 

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Also wenn es dann schon mal Fleisch gibt, dann darf es gerne etwas Leckeres sein. So auch bei diesem Gericht. Ich habe mich für Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen entschieden. Die Schweinemedaillons sind eigentlich sehr schnell zubereitet. Das ganze Essen ist, wenn ihr  nicht zwischendurch ein Foto-Shooting macht, innerhalb einer halben Stunde auf dem Tisch. 

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Als Beilagen gibt es bei uns ganz herbsttypisch Kartoffeln und Kräuterseitlinge. Das schöne an dem Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen ist jedoch, dass ihr mit den Beilagen sehr gut variieren könnt und es mit einem frischen Salat mit Kräutern und Blumen zum Beispiel ein leckeres Ostergericht wird. Oder im Sommer könnt ihr mit gegrillten Cocktailtomaten arbeiten. Anweihnachten wäre zum Beispiel eine Ergänzung mit Rotkohl und Preiselbeeren auch sehr lecker. Eurer Kreativität ist bei der Auswahl der Beilagen für die Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen keine Grenze gesetzt. 

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Doch bevor wir mit der Zubereitung des Gerichtes beginnen können, müssen wir uns zunächst der Vorbereitung der Schweinemedaillons widmen. 

Vorbereitungen:

Falls noch vorhanden, sollte man die dünne silbrige Haut und die Sehnen entfernen, damit die Schweine Medaillons beim Braten zart werden.Das Fett lasse ich sehr gerne dran, da Fett bekanntlich ein Geschmacksträger ist. Wer es jedoch etwas fettärmer mag, kann das Fett auch noch entfernen, verzichtet dann jedoch auf Geschmack.

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Anschließend wird die Schweinelende in ca. fünf Zentimeter dicker Scheiben geschnitten. Achtet darauf, dass ihr die Anfangs- und Endstücke der Schweinelende nicht für die Medaillons verwendet. Ich friere sie entweder ein und mache daraus Geschnetzeltes oder es gibt am nächsten Tag direkt Geschnetzeltes, eine Reispfanne mit Schweinegeschnetzeltem oder auch kurz angebratene Filetstreifen für den Salat als Beilage. Da gibt es sehr viele Verwendungsmöglichkeiten.

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Doch nun kommen wir zur Zubereitung der Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen. 

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Zubereitung Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen: 

* Schweinemedaillons

* 1 TL Schweineschmalz

 

Zunächst werden die Kräutermedaillons in einer heißen Pfanne mit etwas Schweineschmalz von allen Seiten kurz angebraten. Wenn die Schweinemedaillons kurz angebraten wurden, könnt ihr mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Bitte nicht vor dem Anbraten, da der Pfeffer ansonsten leicht bitter werden würde.

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Jetzt können die Schweinemedaillons in einer Backofengeeigneten Pfanne oder anderen Form direkt in den Backofen. Dieser sollte zuvor schon auf 160°C vorgeheizt sein. Lasst die Schweinemedaillons nun für 10 Minuten im Backofen. In der Zwischenzeit könnt ihr die Kräuterkruste vorbereiten.

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Kräuterkruste:

* 2-3 EL Semmelbrösel

* 3-4 EL Olivenöl

* Pfeffer und Salz

* eine Hand voll Basilikumblätter

* eine Hand voll Majoran

* eine Hand voll Schnittlauch

Die frischen Kräuter werden gewaschen und kommen dann mit dem Olivenöl und den Gewürzen in den Mörser. Wenn die Konsistenz relativ flüssig und schön grün geworden ist, könnt ihr mit dem Untermischen der Semmelbrösel beginnen. Wichtig ist, dass am Ende eine relativ kompakte Masse entsteht. Ihr könnt die Kruste auch gerne zwischendurch abschmecken, da ja alles roh gegessen werden kann. Bedenkt jedoch, dass das Schweinemedaillon sehr dezent gewürzt wurde und so der Geschmack hauptsächlich von der Kräuterkruste kommt. Übertreibt es jedoch auch nicht mit Pfeffer und Salz.

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Wenn die Medaillons ihre 10 Minuten im Backofen waren, können sie mit der Kräuterkruste belegt werden. Versucht die Masse gleich dick auf allen Medaillons zu verteilen. Sie darf gerne 1-2 Zentimeter dick sein. Muss aber nicht. Das hängt auch von der Medaillongröße ab.

Anschließend wandert die Pfanne mit den Schweinemedaillons und der Kräuterkruste wieder zurück in den Backofen. Grillt sie nun von oben ganz kurz bei großer Hitze, so dass eine schöne Kruste entsteht. Und schon sind die Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen fertig und können mit den jeweiligen Beilagen gegessen werden.

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Kräuterseitlinge:

* Kräuterseitlinge

* Zitronenzesten

* Chili

* Thymian

* Olivenöl

Gebt das Olivenöl in die Pfanne, legt die in Scheiben geschnittenen Kräuterseitlinge in die erhitzte Pfanne, gebt die Zitronenzesten, den Chili und den frischen Thymian hinzu und bratet die Pilze von beiden Seiten an, bis sie die gewünschte Farbe und Bissfestigkeit haben.

Zudem hab ich noch gekochte Kartoffeln serviert. Falls ihr die frische der Kräuter liebt, könnt ihr noch ein paar frische Kräuter mit auf das Teller legen. Es war eine leckere Kombination.

 

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Lasst Euch die Schweinemedaillons mit Kräuterkruste aus dem Backofen gut schmecken! Ich bin gespannt auf eure Beilagen-Variationen! 

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Tomatenfladen mit Roggenmehl

Heute Morgen wurde mir das erste mal in diesem Herbst so richtig klar, dass nun Herbst ist. Wenn ich meinen Kaffee morgens um 06:00 Uhr in Händen halte und es draußen richtig dunkel ist, man denken könnte, es sei mitten in der Nacht, dann rückt die dunkle Jahreszeit näher. 

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Vor einigen Tagen habe ich, wie das nunmal im Herbst auch so üblich ist, meine letzten Tomaten geerntet. Viele, sehr viele waren noch nicht ganz reif und reifen nun in einem Karton mit Zeitungspapier und zwei Äpfeln in Ruhe nach. Doch ich habe nun immer noch eine richtige Tomatenschwemme -irgendwie werden die Tomaten alle gleichzeitig reif. Gefühlt zumindest. Daher werde ich Euch heute ein leckeres, schnelles und abwechslungsreiches Tomatenrezept vorstellen. Klar, ein Tomatenfladen mit Roggenmehl hört sich sehr nach einer Pizza ohne weiteren Belag an, doch in der Reduktion steckt manchmal auch die Konzentration auf die Geschmäcker und die einzelnen Essenskomponenten kommen deutlicher zum Vorschein. 

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Der herzhafte Geschmack des Roggenmehls bietet meiner Meinung nach eine gute Basis für die Tomaten. Ein rustikales, schnelles und leckeres Gericht. Besonders jetzt im Herbst, wenn es viele übrig gebliebene Tomaten aus den Sommermonaten gibt. Ich bin mir sicher, dass ich unter Euch auch einige Tomatenfans habe. Außerdem muss ich ja gestehen, dass ich die Vielfalt an Geschmacksnuancen bei den Tomaten besonders liebe. sie sind nicht alle einfach nur süß, fleischig und saftig im Geschmack. Manche sind herzhafter, intensiver im Aroma oder auch milder. Wieder andere, wie die länglichen Tomaten, eignen sich perfekt für Saucen und zum Einkochen. Ach, ich könnte noch so viel zu Tomaten schreiben, doch das hebe ich mir einfach für meinen nächsten Tomaten-Beitrag auf. Denn heute geht es um meinen Tomatenfladen mit Roggenmehl. 

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Zubereitung Roggenteig für den Fladen: 

* 500g Roggenvollkornmehl

* 1 Hand voll getrocknete Tomaten

* 1 Knoblauchzehe

* 1 rote Chili

* 300ml Wasser

* 1 Würfel frische Hefe

* 1 Priese Salz

* 1 Priese Zucker

* 1 EL Olivenöl

 

150ml des lauwarmen Wassers mit der Hefe und dem Zucker ein paar Minuten quellen lassen. Das restliche Wasser wird mit dem Öl und dem Salz vermischt. Während die Hefe arbeitet können die getrockneten Tomaten, der Chili und die Knoblauchzehe klein geschnitten und mit dem Mehl vermischt werden. Wenn das Hefewasser Blasen schlägt, können die Wasser-Mischungen mit den restlichen Zutaten des Teiges verarbeitet werden. Knetet so lange, bis sich ein schöner Teig ergibt. Falls er Euch zu flüssig sein sollte, könnt ihr mit etwas Roggenvollkornmehl nacharbeiten. Vergesst jedoch nicht, dass Vollkornmehl im Allgemeinen sehr „durstig“ und „eigenwillig“ ist.

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Der Teig kann nun an einem Warmen Ort mit einem Tuch abgedeckt 10-15 Minuten gehen. (Da die Fladen schön dünn sein sollen, muss der Hefeteig nicht so lange gehen wie sonst üblich und das Rezept ist so auch deutlich schneller auf dem Tisch.)

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Teilt den Teig danach in 6 bis 8 gleich große Teigteile und rollt diese schön dünn aus. Heizt in der Zwischenzeit den Backofen auf 220°C Umluft vor. Belegt die Gitterbleche mit Backpapier und nun können die Teigfladen auf das Backpapier gelegt werden.

 

Weiterverarbeitung:

* Sauce Hollondaise

* Italienische Kräuter

* Salz und Pfeffer

* Tomaten

* Frisches Basilikum

* Etwas Käse zum Bestreuen 

Bestreicht nun die Roggenvollkornfladen mit der Sauce Hollondaise und würzt diese nach eurem eigenen Geschmack mit italienischen Kräutern noch etwas nach. Anschließend können die Tomaten in Scheiben geschnitten werden und auf den Fladen verteilt werden. Würzt die Tomaten noch mit Salz und Pfeffer nach Belieben. Streut nun auch noch ein wenig Käse über die Tomatenfladen.

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Die Tomatenfladen mit Roggenmehl wandern nun für 14-18min in den vorgeheizten Backofen. Die Backzeit kann je nach Teigdicke etwas variieren.

 

Wenn ihr die Tomatenfladen mit Roggenmehl frisch und heiß serviert, könnt ihr noch ein paar frische Basilikumblätter darüber streuen. Und fertig ist ein schnelles und leckeres Rezept.

 

Lasst Euch die Tomatenfladen mit Roggenmehl gut schmecken! 

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Kürbis Curry

Ich hatte Euch vor einiger Zeit von meiner großen Kürbisernte diesen Herbst berichtet. Ich habe über 12kg Kürbis in diesem Jahr eingefroren. In kleinen Päckchen, so dass ich stets schnell und unkompliziert meine Gerichte mit Kürbis aufpeppen kann. Besonders im Herbst liebe ich Kürbis in vielerlei Variation. Bei der Überlegung, was ich mit meinem Kürbis anfangen könnte, bin ich einfach mal durch meinen Vorratsschrank gekrochen – ja, ihr lest richtig: gekrochen. Natürlich nicht wortwörtlich auf allen Vieren, jedoch habe ich in diesem Zusammenhang gleich ein mal Ordnung in dem Gewürzschrank geschaffen und war am Ende doch ein paar Stunden beschäftigt. Jedoch hab ich ein paar leckere Gewürze und Ideen für mein heutiges Gericht gefunden. 

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Ich hatte noch etwas scharfes Curry im Schrank. Ihr dürft nicht unterschätzen, dass es eine so große Vielzahl an unterschiedlichen Curry-Mischungen gibt, dass es wirklich auch einen geschmacklichen Unterschied macht, welches Curry man verwendet. Zudem fand ich noch Kichererbsen. Meiner Meinung nach passen diese drei Grundzutaten (Curry, Kichererbsen und Kürbis) doch wunderbar zusammen.Falls ihr gleich eine größere Menge kocht, ist es super zum mehrmaligen Aufwärmen oder kann auch portionsweise eingefroren werden. Außerdem ist dieses Kürbis Curry meiner Meinung nach im Herbst eine wunderbare Alternative für Chili con Carne auf Feiern. Seid doch einfach mal kreativ und überrascht eure Freunde mit einem anderen, leckeren Suppen- bzw. Eintopfgericht. Wunderbar passt ein weiches Brot oder Reis als Beilage dazu. 

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Zubereitung Kürbis Curry: 

* 300g Putenfleisch  

* 400g Kichererbsen (1 Dose) 

* 500g Kürbis 

* 1 Dose zerstückelte Tomaten 

* 3 EL Olivenöl 

* 2 TL scharfes Curry

* 400ml Gemüsebrühe 

* Salz 

* schwarzer Pfeffer

* 2 EL Zitronensaft

* 100ml roter Traubensaft 

* eine Prise Muskatnuss 

* 1 Zwiebel 

* 1 Knoblauchzehe 

* Chili nach Belieben 

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Wenn ihr etwas Zeit habt, könnt ihr das Fleisch schon ein paar Stunden vor der Zubereitung säubern und klein schneiden, daraufhin mit den Gewürzen und dem Öl marinieren und etwas im Kühlschrank ziehen lassen. Dieser Schritt ist nicht unbedingt nötig, verleiht dem Gericht jedoch etwas mehr Intensität.

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Wenn ihr dann mit der Zubereitung beginnt, könnt ihr zunächst das Fleisch mit der Marinade im Topf von allen Seiten kurz anbraten. Achtet darauf, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, da ansonsten der Pfeffer bitter werden würde. Anschließend kommen die Kichererbsen, Zwiebeln und die klein geschnittenen Kürbisstücke hinzu. Achtet beim Säubern des Kürbis darauf, dass ihr Handschuhe tragt, da ihr ansonsten unschöne Spuren an euren Händen behalten könnt. Er färbt etwas. Bei allen Kürbissorten bis auf den Hokkaido-Kürbis, solltet ihr die Schale entfernen. Lediglich beim Hokkaido-Kürbis könnt ihr die Schale am Kürbis lassen, da diese sehr dünn ist und mit gegessen werden kann.

Anschließend kommen die Tomatenstücke, die Gemüsebrühe, der Traubensaft und der Zitronensaft hinzu. Lasst alles auf mittlerer Hitze 15-20min garen. Am Ende schmeckt ihr das rote Kürbis Curry noch einmal nach eurem eigenen Geschmack ab und fertig ist ein leckeres Gericht.

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Wer es weniger scharf mag, nimmt mildes Currypulver oder reduziert das scharfe. Currypulver ist eine Mischung aus verschiedenen Gewürzen. Drin stecken u. a. Bockshornklee, Koriander, Kardamom, Chilipulver, Pfeffer, Ingwer, Nelken und meist Kurkuma, welches für eine intensive Gelbfärbung sorgt.

 

Wunderbar passt dazu ein selbst gemachtes Fladenbrot oder ein aromatischer Duftreis.

Seid einfach kreativ. Ich wünsche Euch auf alle Fälle guten Appetit und viel Freude mit meinem roten Kürbis Curry! 

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Romanesco Spaghetti #essenfürallegeschlechter

Bevor es gleich zum Rezept der Romanesco Spaghetti geht, möchte ich gerne mit Euch ein paar Gedanken teilen und gerne auch einen Gedankenaustausch starten.

Mich bewegt zur Zeit eine Werbekampagne besonders. Das neue Männer-Marzipan. Warum bitte schön gibt es ein Marzipan nur für Männer? Ich persönlich liebe ja das Niederegger Marzipan sehr. Doch nun, da diese zielgerichtete Geschlechter-Campagne auf den Markt gekommen ist, gehe ich immer häufiger an den Regalen von Niederegger vorbei. Um jedoch von vorne anzufangen, springen wir ein paar Jahre zurück.

Euch ist sicherlich vor Jahren schon die Debatte über die Rosa Ü-Eier aufgefallen. Ja, das zielgerichtete Marketing extra für Mädchen. Dieses in Rosa getauchte Klischee von Prinzessin Lillifee, ein Stereotyp für die kleinen Mädchen. Es signalisiert der Zielgruppe, hier den kleinen Mädchen: „Diese Süßigkeit ist explizit für Euch“.

„Spiel, Spaß und Sexismus: Der Süßwarenkonzern Ferrero („Nutella“) wirbt seit einiger Zeit für eine neue Variante seines Klassikers „Überraschungsei“: Auf übergroßen Plakaten prangt der Slogan „Ei love rosa“, darunter steht ein mit rosa Blumen verziertes Schoko-Ei „nur für Mädchen“. Dann sehen wir uns mal das Spielzeug an, welches sich in den Rosa Ü-Eiern findet. „Die Puppen haben ein total sexualisiertes Image“, schimpft Genderforscherin Stevie Schmiedel, die lange Jahre an der Hamburger Universität lehrte. Mit solchen Frauenbildern dränge man Mädchen in altbekannte Rollen und erziehe sie zu kleinen Konsumentinnen. Diese Kampagne sei „ein absoluter Rückschritt und nicht kindgerecht“, moniert die Deutsch-Britin. Sie sieht in den Figuren sogar eine Einstiegsdroge zum Magerwahn.“(SZ: Feministen beschuldigen Ferrero der Verdummung von Mädchen)

Nachdem das Rosa-Ü-Ei nun schon seit Jahren auf dem Markt ist, es weiterhin die „noramlen Ü-Eier“ und dann noch die für „Mädchen in Rosa“ gibt, taucht bei mir immer wieder die Frage auf: „Wenn die normalen Ü-Eier die für Jungs, nicht Mädchen oder für die Erwachsenen sind, sind dann Mädchen nicht normal für die Marketingexperten?“. Soll es also normales Essen für Jungs und Männer geben und dann noch eine Extra-Essens-Nische für Frauen? Ist diese Unterscheidung bei Nahrungsmitteln und Süßigkeiten nötig? Was ist denn bitte weibliche, männliche oder normale Nahrung oder was sind dann normale Süßigkeiten? Müssen wir unseren Süßigkeitenkonsum und unsere Nahrungsmittelaufnahme unserem Geschlecht unterordnen? Sind wir als Konsumenten und Konsumentinnen so sehr von der Werbung beeinflussbar, dass es nun im neuen Geschlechter-Süßigkeiten-Diskurs – beim Männer-Marzipan – wirklich nötig und sinnvoll ist, dass wir uns bei Geschmacksrichtungen leiten lassen?

Ich für meinen Teil beantworte diese Fragen mit einem deutlichen: NEIN!

Essen soll nicht durch Farben und Gender-Marketing beeinflusst werden. Ich möchte meine Geschmacksrichtungen und mein Essen frei wählen können. Mich nicht durch Stereotype definieren lassen. Jedoch möchte ich hinzufügen, dass es sehr wohl Phasen im Leben gibt, sei es in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit, in der Frauen auf andere Lebensmittel achten als Männer. Seien es Gelüste oder eben auch eine bewusstere Ernährung in dieser Phase. Jedoch greift dieses Argument nicht, wenn es um das Thema Geschlechter-Süßigkeiten geht.

Ich sehe Essen nicht als eine Geschlechterfrage. Ich möchte auch vermeiden, dass mein Blog als ein typisches Frauen-Klischee gilt. Ganz im Gegenteil. Es sind mit der Zeit immer mehr Männer, die sich für Kochen, Backen und Braten interessieren. Die Zubereitung von gutem Essen, die Geselligkeit und der Genuss sowie die bewusste Auswahl von Lebensmitteln sind meiner Meinung nach geschlechtsunabhängig. Daher möchte ich zu einem deutlichen Zeichen Aufrufen liebe Bloggerkolleginnen und Bloggerkollegen: #essenfürallegeschlechter

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Mit diesem Hashtack möchte ich in Zukunft meine Beiträge bei Instagram versehen. Es wäre schön, wenn einige von Euch mit dabei sind. Je mehr mit machen, umso mehr setzen wir ein Zeichen dafür, dass Essen, Kochen, Backen und Naschen nicht in eine Geschlechterrolle gesteckt werden kann. Das Vorurteil, dass Frauen nur Salat und Männer nur Fastfood und Steak essen, gilt einfach nicht mehr. Es ist überholt. Eine bewusste, abwechslungsreiche und leckere Ernährung sieht anders aus und lässt sich nicht in Geschlechterschubladen stecken.

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Doch nun kommen wir zu meinem heutigen Gericht. Bisher sind meine Romanesco Spaghetti in diesem Blogbeitrag ein wenig in den Hintergrund geraten, doch das soll nun geändert werden. Also kommen wir am besten direkt zum Rezept.

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Zubereitung Romanesco Spaghetti: 

* 400g Romanesco

* Spaghetti 

* 1 Knoblauchzehe 

* 2 TL Kapern 

* Salz und Pfeffer nach Belieben 

* 120g Bergkäse 

* 4 kleine Zweige Thymian 

* eine Hand voll frisches Basilikum

* Natives Olivenöl 

* Nach eigenem Belieben Chilischoten 

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Zunächst werden die Röschen des Romanesco gewaschen, halbiert und einige Minuten in Salzwasser blanchiert. So, dass sie noch schön bissfest sind.

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Anschließend wird in einer Pfanne 3 EL Olivenöl erhitzt. Wenn das Öl heiß ist, den gehackten Knoblauch und die Kapern hinzu geben. Diese werden so lange angedünstet, bis der Knoblauch leicht Farbe annimmt. Achtet jedoch darauf, dass er nicht zu dunkel wird. Gebt nun den Romanesco hinzu und lasst diesen noch ein bis zwei Minuten ziehen, nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken und von der Hitze nehmen.

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In der Zwischenzeit die Vollkornspaghetti in reichlich Salzwasser all dente kochen. Vermengt nun die Nudeln in der Pfanne mit der vorbereiteten Sauce. Gebt die restlichen frischen Kräuter hinzu und noch einen Schuss Olivenöl und den geriebenen Bergkäse. Alternativ geht natürlich auch geriebener Percorino.

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Und fertig ist ein schnelles und leckeres Pastagericht. Lasst Euch die Romanesco Spaghetti gut schmecken! 

 

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Knusperfladen mit Salami und Ei

Ich hatte vor einiger Zeit ein kleines Gartenfest zu Hause. Daher hatte ich ein Buffet vorbereitet und auch meine leckeren Börek gemacht. Davon sind ein paar einzelene Yufka-Blätter übrig geblieben und ich wusste die letzte Zeit nicht so genau, was ich denn leckeres mit drei einzelnen Yufka-Blätern zubereiten  könnte. 

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Da ich selbst ja gerne auch mit Weitblick koche und versuche Reste und bereits gekaufte Lebensmittel weiter zu verarbeiten, konnte ich die drei einzelnen Yufka-Blätter nicht einfach so liegen lassen. Ende letzter Woche, als sich der Kühlschrank so langsam lichtete und der nächste Wocheneinkauf bevor stand, habe ich mich dann durchgerungen und so ein richtig leckeres, deftiges Resteessen gemacht: Knusperfladen mit Salami und Ei. Dazu noch eine Schüssel Salat und etwas frische Rohkost und schon war ein neues Hauptgericht fertig. Der Knusperfladen mit Salami und Ei ist eine Mischung zwischen Pizza, Blätterteiggebäck und Flammkuchen. Sehr lecker und schnell gemacht. 

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Letztendlich ist der Knusperfladen mit Salami und Ei eine leckere, Pizza-ähnliche Resteverwertung. Doch Ich finde es immer sehr wichtig die gekauften Lebensmittel aufzubrauchen und nichts weg zu werfen, besonders da so viele Menschen auf der Welt Hunger leiden, möchte ich nicht so verschwenderisch mit den Nahrungsmitteln umgehen. Das geht Euch sicherlich auch so. 

Doch nun kommen wir zu dem schnellen Rezept des deftigen und schnellen Resteessens: Knusperfladen mit Salami und Ei. 

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Zubereitung: 

* 3 Yufka-Teigblätter

* 2 EL Tomatenmark

* 1 TL Olivenöl

* Pfeffer, Salz, italienische Kräuter

* 1 Zwiebel

* ein paar Scheiben Salami 

* drei Eier 

* frischer Schnittlauch 

Zunächst kommen die Yufka-Teigblätter auf Backpapier und dann auf einen Gitterrost oder ein durchlöchertes Pizzablech.

Für die Sauce wir das Tomatenmark mit dem Olivenöl und den Gewürzen vermischt und mit einer Gabel auf der obersten Teigschicht verteilt.

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Daraufhin wird die Zwiebel in dünne Ringe geschnitten. Die Salamischeiben und die Zwiebel auf dem Teig verteilt und abschließend kommen noch drei Eier oben drauf. (Der frische Schnittlauch kommt erst nach dem Backen auf den Knusperfladen mit Salami und Ei).

Der Knusperfladen mit Salami und Ei kommt nun bei Umluft für 15-20min bei 180°C in den Backofen. Ich hatte den Backofen nicht vorgeheizt, sondern mit dem Knusperfladen mit Salami und Ei langsam aufgewärmt. Die genaue Dauer des Backvorgangs hängt auch davon ab, wie hart gegart ihr eure Eier mögt. Behaltet den Knusperfladen mit Salami und Ei einfach ein wenig im Auge.

Wenn der Knusperfladen mit Salami und Ei fertig ist, könnt ihr noch ein wenig frischen Schnittlauch darüber streuen.

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Wenn dieser Fertig ist, kann der Knusperfladen mit Salami und Ei mit Salat und Rohkost gegessen werden. Guten Apetitt! 

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