Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon

Die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon sind schnell zubereitet, lecker und knusprig im Geschmack und mit der Dinkel-Roggenmehl Kombination auch noch gesund. Zudem kommen viele leckere Körner und unzählig viele Füllkombinationen hinzu. Meine Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon habe ich letztes Wochenende als kleine Snacks für einen Umzug gebacken.

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Das Fingerfood eignet sich wunderbar um zwischendurch etwas leckeres und auch sättigendes zu essen. Aber die Dinkel-Roggen Knusper-Stangen sind auch eine leckere Ergänzung für ein Büffet, einen gemütlichen Fernsehabend oder auch eine schöne und gesunde Beilage für Salate, zum Grillen oder was Euch sonst noch so einfällt. Da die Knusper-Stangen aus Dinkel- und Roggenmehl so leicht und schnell gemacht sind, findet ihr das Rezept bei meinen Basics.

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Die Füllung könnt ihr nach eurem eigenen Geschmack anpassen. So habe ich einmal Bacon und Käse und dann als zweite Variante noch Gemüse mit Käse gewählt. Wobei, wenn ihr wisst, dass Vegetarier da sind, solltet ihr die unterschiedlichen Varianten vielleicht von außen etwas kennzeichnen. Einer der Umzugshelfer, kein Vegetarierer, sondern ein großer Bacon-Fan, meinte zu mir: “Die Stangen waren sehr lecker, nur wieso kann man die vegetarische Variante von der anderen nicht unterscheiden, voll unfair!”. So kam es wohl zu ein paar unbeabsichtigten Vitamin-Aufnahmen. 😉 

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Zubereitung Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon: 

(Menge reicht für 32 Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon)

* 500g Roggenmehl Typ 1150

* 500g Dinkelmehl Typ 1050

* 42g frische Hefe

* eine Prise Zucker 

* zwei Prisen Salz 

* frischer Pfeffer 

* lauwarmes Wasser

* 1 EL Olivenöl 

 

Für den Teig 500gr Roggenmehl Typ 1150 und 500gr Dinkelmehl Typ 1050 mit frischer Hefe und ein wenig Zucker, Pfeffer, Olivenöl und Salz zu einem schönen Hefeteig verarbeiten. Hierfür  nehmt ihr bitte nur so viel lauwarmes Wasser, dass ein fester Teig entsteht. Ich hatte die Hefe zusammen mit dem Zucker in drei Esslöffel lauwarmem Wasser aufgelöst und diesen zunächst zum Mehl hinzu gegeben. Daraufhin Esslöffelweise so viel Wasser hinzu gefügt, dass ein fester, nicht mehr klebriger Hefeteig entstand.

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Weiterverarbeitung: 

* Sesamkörner

* Leinsamen 

* Mohn 

* Bacon (für die vegetarische Variante alternativ Tomaten, Zwiebel und Paprika in kleinen Stückchen) 

* kräftiger Hartkäse 

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Der Teig wird in 32 gleich große Stücke aufgeteilt. Bereitet die Körner alle auf einem Teller vor. Die Teigstücke werden nun von allen Seiten in die Körner gedrückt, so dass diese im Teig bleiben. Anschließend kann der Teig sehr dünn auf einer bemehlten Fläche länglich ausgerollt werden.

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Wenn ein länglicher Teigfladen entstanden ist, könnt ihr diesen füllen. Entweder mit Bacon und Käse oder mit der vegetarischen Variante. Ich hatte hierfür Tomaten, Zwiebel und Paprika genommen. Klappt den Fladen längs zusammen und dreht diesen, bis eine knusprige, gedrehte Stange entsteht. Diese Stangen kommen nun alle auf ein Backgitter mit Backpapier und kommen für 20min in den vorgeheizten Backofen bei 220°C. Gerne bis sie etwas Farbe bekommen, sie sollen ja auch schön knuspern.

Wenn die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon aus dem Backofen kommen, sollten sie erst mal etwas auskühlen. Dann sind sie besonders knusprig. Sie eignen sich nicht nur als Fingerfood beim Umzug, sondern die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon sind lecker-deftige Knabbereien für den gemütlichen Fernsehabend, als Fingerfood bei Partys oder für ein Picknick mit Freunden.

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Lasst Euch die Dinkel-Roggen Knusper-Stangen gut schmecken! Ich liebe diese Kombinationsmöglichkeiten auf alle Fälle sehr. 

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Kürbis Curry

Ich hatte Euch vor einiger Zeit von meiner großen Kürbisernte diesen Herbst berichtet. Ich habe über 12kg Kürbis in diesem Jahr eingefroren. In kleinen Päckchen, so dass ich stets schnell und unkompliziert meine Gerichte mit Kürbis aufpeppen kann. Besonders im Herbst liebe ich Kürbis in vielerlei Variation. Bei der Überlegung, was ich mit meinem Kürbis anfangen könnte, bin ich einfach mal durch meinen Vorratsschrank gekrochen – ja, ihr lest richtig: gekrochen. Natürlich nicht wortwörtlich auf allen Vieren, jedoch habe ich in diesem Zusammenhang gleich ein mal Ordnung in dem Gewürzschrank geschaffen und war am Ende doch ein paar Stunden beschäftigt. Jedoch hab ich ein paar leckere Gewürze und Ideen für mein heutiges Gericht gefunden. 

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Ich hatte noch etwas scharfes Curry im Schrank. Ihr dürft nicht unterschätzen, dass es eine so große Vielzahl an unterschiedlichen Curry-Mischungen gibt, dass es wirklich auch einen geschmacklichen Unterschied macht, welches Curry man verwendet. Zudem fand ich noch Kichererbsen. Meiner Meinung nach passen diese drei Grundzutaten (Curry, Kichererbsen und Kürbis) doch wunderbar zusammen.Falls ihr gleich eine größere Menge kocht, ist es super zum mehrmaligen Aufwärmen oder kann auch portionsweise eingefroren werden. Außerdem ist dieses Kürbis Curry meiner Meinung nach im Herbst eine wunderbare Alternative für Chili con Carne auf Feiern. Seid doch einfach mal kreativ und überrascht eure Freunde mit einem anderen, leckeren Suppen- bzw. Eintopfgericht. Wunderbar passt ein weiches Brot oder Reis als Beilage dazu. 

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Zubereitung Kürbis Curry: 

* 300g Putenfleisch  

* 400g Kichererbsen (1 Dose) 

* 500g Kürbis 

* 1 Dose zerstückelte Tomaten 

* 3 EL Olivenöl 

* 2 TL scharfes Curry

* 400ml Gemüsebrühe 

* Salz 

* schwarzer Pfeffer

* 2 EL Zitronensaft

* 100ml roter Traubensaft 

* eine Prise Muskatnuss 

* 1 Zwiebel 

* 1 Knoblauchzehe 

* Chili nach Belieben 

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Wenn ihr etwas Zeit habt, könnt ihr das Fleisch schon ein paar Stunden vor der Zubereitung säubern und klein schneiden, daraufhin mit den Gewürzen und dem Öl marinieren und etwas im Kühlschrank ziehen lassen. Dieser Schritt ist nicht unbedingt nötig, verleiht dem Gericht jedoch etwas mehr Intensität.

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Wenn ihr dann mit der Zubereitung beginnt, könnt ihr zunächst das Fleisch mit der Marinade im Topf von allen Seiten kurz anbraten. Achtet darauf, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, da ansonsten der Pfeffer bitter werden würde. Anschließend kommen die Kichererbsen, Zwiebeln und die klein geschnittenen Kürbisstücke hinzu. Achtet beim Säubern des Kürbis darauf, dass ihr Handschuhe tragt, da ihr ansonsten unschöne Spuren an euren Händen behalten könnt. Er färbt etwas. Bei allen Kürbissorten bis auf den Hokkaido-Kürbis, solltet ihr die Schale entfernen. Lediglich beim Hokkaido-Kürbis könnt ihr die Schale am Kürbis lassen, da diese sehr dünn ist und mit gegessen werden kann.

Anschließend kommen die Tomatenstücke, die Gemüsebrühe, der Traubensaft und der Zitronensaft hinzu. Lasst alles auf mittlerer Hitze 15-20min garen. Am Ende schmeckt ihr das rote Kürbis Curry noch einmal nach eurem eigenen Geschmack ab und fertig ist ein leckeres Gericht.

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Wer es weniger scharf mag, nimmt mildes Currypulver oder reduziert das scharfe. Currypulver ist eine Mischung aus verschiedenen Gewürzen. Drin stecken u. a. Bockshornklee, Koriander, Kardamom, Chilipulver, Pfeffer, Ingwer, Nelken und meist Kurkuma, welches für eine intensive Gelbfärbung sorgt.

 

Wunderbar passt dazu ein selbst gemachtes Fladenbrot oder ein aromatischer Duftreis.

Seid einfach kreativ. Ich wünsche Euch auf alle Fälle guten Appetit und viel Freude mit meinem roten Kürbis Curry! 

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Biskuitboden

Ein Biskuitboden gehört zu den Basics in der süßen Küche. Man kann den Biskuitboden für Torten, kleine Desserts, für Biskuitrollen oder auch für Blech- und Obstkuchen verwenden. Also es gibt wirklich viele Einsatzmöglichkeiten. 

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Heute möchte Ich Euch in meiner Kategorie Basics daher einen simplen, schnellen und leckeren Biskuitboden vorstellen. Das Rezept werdet ihr sicher hin und wieder in Abwandlung auf meinem Blog wieder finden, doch dieses Grundrezept ist wirklich wunderbar. 

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Zubereitung Biskuitboden: 

Ergibt einen schönen Tortenboden (ca. 24-26 cm im Durchmesser) oder eine dickere Roulade auf einem haushaltsüblichen Backblech. Falls der Biskuitboden für eine Torte mit mehreren Böden gemacht wird, könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängert sich.

* 5 Eier 

* 150g Zucker

* Salz

* Vanillezucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 100g Mehl Typ 405 

* 50g Stärke 

* 35g Rapsöl 

 

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Kleiner Biskuitboden: 190-210°C Umluft für ca. 15-20 Minuten

Großer Biskuitboden: 160-175°C Umluft für ca. 30-60 Minuten

 

Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

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Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.
Schneidehilfe: 

Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Ich wünsche Euch viel Spaß und Experimentierfreude mit den selbst gemachten Biskuitböden! 

 

 

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Zwiebel-Kartoffel-Kuchen

Es herbstelt – wie ich neulich so schön bei einer Freundin in Facebook gelesen habe. Dieser Begriff passt meiner Meinung nach wunderbar zur derzeitigen Stimmung in der Natur. Abends wird es früher dunkel – es wird später hell. Ich habe gestern Abend auch das erste mal seit Monaten Nebel auf der Landstraße gesehen, das laub wird bunt und die Gänse sammeln sich schon in der Marsch für ihren Flug in den Süden. Im Herbst gehört für mich der Zwiebelkuchen unbedingt mit dazu.

Zwiebelkuchen kennt eigentlich jeder. Dabei variieren die Rezepte für das herzhafte Gebäck je nach Region und sogar von Ort zu Ort. Und auch von Familie zu Familie. Welches das “Original” ist und wer den Zwiebelkuchen “erfunden” hat, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Aber das wollen wir ja auch nicht, denn genau diese Abwechslung ist doch so spannend in der Küche. Man lernt nie aus. 

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Mein Mann träumt immer noch von einer ganz besonderen Zwiebelkuchenvariante – einem Zwiebel-Kartoffel-Kuchen wie er ihn aus seiner Kindheit kennt. Leider lebt die Bäckerin dieses speziellen Kuchens nicht mehr. Früher, zur Zeit unserer Großeltern wurde noch im Backhaus gebacken. Zumindest auf dem Land und in kleinen Gemeinden. Mein Mann durfte sehr oft mit seiner Oma zusammen zum Backhaus – das war natürlich aus mehrerer Perspektive für einen kleinen Jungen reizvoll. Einerseits ist Feuer immer etwas spannendes für einen kleinen Jungen und andererseits fällt beim Brotbacken auch immer etwas leckeres ab – schließlich muss das Ergebnis ja auch getestet werden. 

So gab es früher den Zwiebelkuchen im Herbst immer dann, wenn im Backhaus das Brot gebacken wurde. So kam der Zwiebelkuchen als eine schnelle Mahlzeit in den Holzbackofen während das restliche Brot noch trieb oder verarbeitet wurde. Daher bestand der ursprünglich Zwiebelkuchen aus praktischen Gründen sicherlich aus einem Sauerteig – ebenso wie das Holzofenbrot. 

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Auch der Belag war damals als kleine Zwischenmahlzeit sicherlich nicht so “aufhausig” (aufwändig, verschwenderisch) wie dies heute bei einem speziell zubereiteten Kuchen der Fall ist. 

Eine ebenso “aufhausige”, jedoch sehr leckere Version soll laut Berichten meines Mannes der Zwiebel-Kartoffel-Kuchen sein. Dieser besteht nicht nur aus Zwiebeln, Speck, Kümmel und dem Boden, sondern noch einer abschließenden Kartoffelschicht. Leider konnte ich diesen Kuchen nie selbst testen. 

Da ich leider auch kein Rezept habe, hieß es in der Küche gemeinsam experimentieren. Wir tasteten uns Stück für Stück an das Rezept heran und sind nun schon sehr nah ran gekommen. Etwas fehlt noch, doch irgendwie sind wir noch nicht ganz sicher was. Daher möchte ich Euch heute unser vorläufiges Ergebnis auf der Suche nach dem perfekten Zwiebel-Kartoffel-Kuchen-Rezept vorstellen. Falls wir in den nächsten Wochen, Monaten oder Jahren jedoch eine Version 2.0 veröffentlichen, dann freut Euch schon mal <3 

Doch nun genug zur kleinen Geschichte des Gerichts und zum Rezept des Zwiebel-Kartoffel-Kuchens. 


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Tipp: Bevor ihr mit dem Teig beginnt, solltet ihr die Kartoffeln schon einmal kochen, so dass diese für die Kuchenfüllung weiter verarbeitet werden können.

 

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Zubereitung Quark-Öl-Teig: 

* 300g Weizenmehl 

* 3 TL Backpulver

* 1 Prise Salz 

* 125g Speisequark (Magerstufe) 

* 100ml Milch 

* 100ml Sonnenblumenöl 

* 1 EL Kümmel

* 1 TL Pfefferkörner 

 

Bevor ihr mit dem Teig beginnen könnt, müssen noch ein paar Vorbereitungen getroffen werden. Backblech fetten oder mit Backpapier auslegen und den Backofen auf Ober-/Unterhitze etwa 180°C vorheizen. Bei Heißluft sind es in etwa 160°C.

Zudem solltet ihr nun schon einmal den Kümmel und die Pfefferkörner im Mörser zerstoßen, so dass der Geschmack gleich wunderbar im Teig aufgenommen werden kann.

Nun wird der Teig zubereitet. Das Mehl wir mit dem Backpulver in einer Rührschüssel gemischt. Ihr könnt es auch gerne gemeinsam in die Schüssel sieben, so wird es noch feiner.

Die übrigen Zutaten für den Teig hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) erst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten. Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten klebrig wird. Anschließend kann der Teig schon auf einer bemehlten Fläche ausgerollt und auf das Backblech gelegt werden. Nun kann der Boden belegt werden.

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Zubereitung Zwiebel: 

* 500g Zwiebel

* 125g durchwachsener Speck

* 50g Butterschmalz 

* eine Prise Zucker

* eine Prise Salz 

* eine Prise schwarzer Pfeffer 

Die Zwiebeln werden geschält und in kleine, gleichmäßige Stückchen geschnitten. Während dessen wird der Speck in Würfel geschnitten und kross ausbraten. Nun kommt das Butterschmalz, die Zwiebel und die Gewürze mit in die Pfanne. Bratet alles so lange an, bis die Zwiebel schön glasig sind. Diese kommen nun auf den bereits vorbereiteten Boden. Verteilt die Zwiebelmasse schön gleichmäßig auf dem Teig.

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Zubereitung Kartoffeln: 

* 500g mehlig kochende Kartoffeln 

* 1 TL Salz 

* 1-2 Prisen Muskatnuss

* 250g Saure Sahne 

* 2 TL zerstoßener Kümmel

* weißer Pfeffer 

* 4 Eier 

Die bereits gekochten Kartoffeln werden geschält und in kleine Stückchen geschnitten. Nun werden die Eier und Sahne verrührt, mit dem Kümmel, Salz, Pfeffer und der Muskatnuss zur Kartoffelmischung gegeben und alles miteinander vermengt. Nun kann die Mischung als oberste Schicht auf den Kuchen.

Das Blech Zwiebel-Kartoffel-Kuchen kann nun für ca. 40min in den vorgeheizten Backofen. Achtet bitte etwas auf die Farbe des Kuchens, so dass er nicht zu dunkel wird.

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Ganz klassisch kann man zum Zwiebel-Kartoffel-Kuchen einen Federweißer oder einen fruchtigen Weißwein trinken. Dazu ein lauer Spätsommerabend auf der Terrasse oder dem Balkon <3 Ein Traum.

 

Lasst Euch unsere Version 1.0 vom Zwiebel-Kartoffel-Kuchen gut schmecken! 

 

 

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Schwäbischer Kartoffelsalat

Als Exil-Schwäbin in Norddeutschland gibt es ja so ein paar Dinge, die ich wirklich vermisse. Abgesehen von den Bergen und Hügeln (die sehr gut durch das Meer, den weiten Himmel und den frischen Wind ausgeglichen werden können), werde ich irgendwie mit den schweren Mayo-lastigen Kartoffelsalaten in Norddeutschland nicht so wirklich warm. Doch jede Region ist nun einmal unterschiedlich und hat auch unterschiedliche Vorzüge. Da gibt es kein “besser” oder “schlechter”.

Natürlich schmecken mir die anderen Kartoffelsalatvariationen auch sehr gut, doch mir geht immer wieder mein kleines, kulinarisches Herz auf, wenn es bei uns eine typische schwäbische Speise gibt. So ist es auch bei meinem Kartoffelsalat. Schwäbischer Kartoffelsalat – am besten noch warm – und schön “schlonzig” wie er auf der Alb eben sein muss, ist einfach etwas ganz besonderes. 

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Es gibt im Schwabenland zig unterschiedliche, meist von Dorf zu Dorf oder von Familie zu Familie, unterschiedliche Rezepte für “den Schwäbischen Kartoffelsalat”. Und natürlich sind alle auch genau richtig. Sie unterscheiden sich meist in Nuancen und schmecken alle wunderbar. Jeder kennt das doch, so wie bei der eigenen Großmutter oder Mutter schmeckt es eben nirgends. Da kommt einfach kein Restaurant ran. Auch wenn kreative Experimente immer wieder lecker sind, so besinne ich mich gerne auf die bodenständigen und leckeren Familienrezepte. 

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Die Frage der Frage: Welche Kartoffelsorte?

Um einen Kartoffelsalat so richtig “schlonzig” hin zu bekommen, beginnt schon alles bei der Kartoffelauswahl beim Einkauf. Nicht jede Sorte hat das gleiche Ergebnis, jede Sorte schmeckt auch noch einmal etwas anders und unterscheidet sich in der Verarbeitungskonsistenz.

Schwäbischer Kartoffelsalat – da muss es bei mir auf alle Fälle die Kartoffelsorte Linda sein. Die Kartoffelsorte Linda ist eigentlich eine festkochende Kartoffel, jedoch wird sie mit der Zeit der Lagerung mehligkochend. Das heißt, ich nehme für den schwäbischen Kartoffelsalat abgelagerte Kartoffeln der Sorte Linda. Leider ist der Marktanteil dieser Sorte sehr gering und ihr findet sie vermutlich nur auf dem Wochenmarkt oder direkt beim Bauern. Das besondere ist, dass sie tiefgelb ist und besonders aromatisch im geschmack. Also perfekt für einen Kartoffelsalat. Ansonsten, falls ihr die Sorte nicht finden solltet, könnt ihr auch eine andere, mehlig kochende Kartoffelsorte kaufen.

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Zubereitung Schwäbischer Kartoffelsalat: 

* 1kg mehlig kochende Kartoffeln (im Idealfall die Sorte Linda) 

* 1 mittelgroße Zwiebel 

* 2-3 EL Weißweinessig

* 3 EL Sonnenblumenöl

* 1 EL Salz 

* 1 TL Pfefferkörner

* 1-2 TL Senfkörner 

* 1 Tasse Fleischbrühe / alternativ geht auch Gemüsebrühe 

 

Zunächst werden die Kartoffeln in einem Dampfkochtopf gegart. Wenn diese noch warm sind, könnt ihr sie schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Nicht zu dünn und nicht zu dick ist hier die Devise.

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Ich verwende meist einen Eierschneider um die Kartoffeln in gleichmäßige Scheiben zu schneiden. Das geht erstens schneller und zweitens sind die Scheiben auch noch gleich dick.

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Wenn nun die Kartoffeln geschnitten sind, geht es an die Zubereitung der Sauce. Zunächst wandern die Pfefferkörner und Senfkörner in den Mörser und werden fein zermalen. Stellt diese Mischung kurz beiseite, denn sie kommt gleich zum Einsatz.

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Anschließend wird die Zwiebel in kleine, feine Stücke geschnitten. Die Zwiebelstückchen werden daraufhin in dem Sonnenblumenöl kurz glasig angebraten und dann mit den Gewürzen und der Brühe abgelöscht.

Die Zwiebel können nun in der gewürzten Brühe etwas ziehen. So ca. 2-3min. Danach kommt die Brühe auf die geschnittenen Kartoffeln. Der Salat wird mit Essig und Salz angemacht und abgeschmeckt. Die Brühe darf gerne etwas mehr als die übliche Salatsaucenmenge sein, die Kartoffeln saugen die Flüssigkeit sehr schnell auf.

Nun habt ihr die Wahl, lasst ihr den Kartoffelsalat noch ein wenig ziehen oder esst ihr ihn direkt warm? Ich persönlich bevorzuge ihn ja warm. Also nach so ca. 5-10min Ziehzeit.

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Dekoration Schwäbischer Kartoffelsalat: 

* Schnittlauch

* gekochtes Ei 

Typischer Weise wird der schwäbische Kartoffelsalt mit einem hart gekochten Ei und Schnittlauch dekoriert. Beides wird klein geschnitten und auf dem Salat schön drapiert. Und wenn ihr genau so gerne wie ich weiche Eier mögt, dann könnt ihr auch ein frisch gekochtes, weiches – noch flüssiges Ei auf den Schwäbischen Kartoffelsalat legen.

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Ich hoffe, dass Euch der Schwäbische Kartoffelsalat schmeckt! Viel Spaß und Freude an der ganz typischen Hausmannskost. 

 

 

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Salami-Pizza

Hier nun mein neuestes Pizza-Rezept. Eine luftig, leichter Boden. Knusprig und so leicht, dass er richtig aufgegangen ist. Beim Essen kam direkt Urlaubsfeeling auf, mit italienischem Mehl Typ 00. Lecker und empfehlenswert. Die Salami-Pizza ist einfach ein Klassiker und für mich als Pizza-Fan ein wahrer Genuss. Doch nun genug geschnackt, jetzt geht es ohne Umschweife direkt ans Rezept!

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Die Zutaten reichen für 3-5 dünn ausgerollte Pizzen. Hängt natürlich davon ab, wie dick ihr den Teig macht und wie viel Belag auf die jeweiligen Pizzen kommt. 

Ich habe durch Erfahrung gelernt: Bei Pizza ist weniger Belag meist mehr Geschmack!

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Zubereitung Teig:

* 500g Pizzamehl Typ 00

* 250ml lauwarmes Wasser

* 13g Meersalz

* 10g frische Hefe

* 1 TL Rapsöl

* 2 TL Sonnenblumenöl

Hefe in lauwarmen Wasser auflösen. Pizzamehl den Ölen und Salz vermengen. Die aufgelöste Hefe dazugeben und 10 Min quellen lassen. Anschließend sollte der Teig 15 Min geknetet werden, entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine. Ich nehme die Küchenmaschine, weil der Teig dann gleichmäßiger wird. Falls ihr von Hand knetet hier noch ein kleiner Tipp: Einweghandschuhe verhindern, dass der ganze Teig an euren Fingern kleben bleibt.

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Den Teig mindestens 8 h, besser 24 h in den Kühlschrank geben. Danach zu faustgroßen Kugeln (ca. 200 g) schleifen und mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt ca. 90 Min bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann ausformen und belegen.

Wenn man den Teig einen Tag vorher oder morgens, bevor man zur Arbeit geht, vorbereitet, ist es kein großer Mehraufwand. Planung ist bei einem guten Teig alles._DSC9016

 

Zubereitung Soße:

* 250g passierte Tomaten 

* Meersalz, grobkörnig

* Pfeffer, geschrotet

* frische Kräuter: Basilikum, Oregano, Rosmarin

* Olivenöl, kalt gepresst

* 1 Zehe Knoblauch, zerdrückt

* 2 ELTomatenmark

* 1/4 TL Zucker

* eine fein gehackte Zwiebel

Für die Pizzasauce die Zwiebel in heißem Öl glasig werden lassen. Die Tomaten, passierte, dazu geben und aufkochen lassen. Die restlichen Zutaten dazu geben und für ca. 15-20 min leicht köcheln lassen. Nun solltet ihr auch den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.

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Zubereitugn Belag a la Mimi:
Salami dünn geschnitten

Mozzarella

* Bergkäse 

* ein Klecks Sauce-Hollondaise

Der dünn ausgerollte Pizzaboden kommt nun am besten auf ein Pizzablech (mit Löchern im Boden). Es kommt ein wenig von der Pizza-Soße drauf. Nicht zu viel, sonst wird der Teig matschig. Ich hatte ca. 1,5 bis 2 Esslöffel genommen und diese gut verteilt. Nun kommt noch ein Klecks Sauce-Hollondaise dazu und die Pizza wird mit den restlichen Zutaten schön belegt. Legt den Mozarella nicht oben auf die Zutaten, sondern eher unter die Zutaten oder mit ihnen gemeinsam auf die Pizza, so verteilt sich alles besser.

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Wenn der Backofen 220°C erreicht hat, kann die Pizza auf einem Gitterrost in den vorgeheizten Backofen. Da der Boden sehr dünn ist, braucht die Pizza auch nicht lange. Nach 10-15min ist sie auch schon fertig.

Lasst Euch die Salami-Pizza schmecken!

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Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat

Heute gibt es mal wieder einen Klassiker meiner Kindheit. Keine ausgefallene Küche, sondern etwas bodenständiges – meine liebste Hausmannskost: Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat. 

Nichts weltbewegendes, keine große und neue Erfindung. Weder vegan, noch vegetarisch, kein Low Carb, kein was auch immer – sondern ein Gericht, das schnell gemacht ist, sehr lecker schmeckt und für mich ein geschmackliches Nach-Hause-Kommen ist. 

Meine Wurzeln sind in Süddeutschland, doch ich lebe seit Jahren im Norden. Im Echten Norden, wie die Schleswig-Holsteiner immer so selbstsicher sagen. Und alles südlich der Elbe, so hab ich das die letzten Jahre gelernt, ist Nord-Italien. Dagegen wehre ich mich natürlich regelmäßig – doch diese albernen Plänkeleien gehören wohl dazu. Doch warum ist nun mein Wohnort entscheidend für dieses bodenständige, süddeutsche Hausmanns-Gericht? 

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Zunächst einmal, ich liebe den Norden. Die Menschen, die Mentalität, die Weite, den Himmel, den Wind, den Horizont und vor allem das Meer. DAS Meer kann man in Schleswig-Holstein natürlich nicht sagen, denn dann entbrennt die Diskussion ob Nord- oder Ostsee. Ich hab mich diplomatisch für beide entschieden. Also ich liebe die Meere! Einfach ein Traum. 

Doch ein paar Dinge vermisse ich als Süddeutsche dann doch. Wurst zum Beispiel ist so ein Thema. Die Fleischer (in Norddeutschland heißen sie nicht Metzger, noch so eine kleine aber feine Unterscheidung) würzen hier ganz anders als ich es gewohnt bin. Es hat Jahre gedauert bis ich einen Fleischer fand, der seine Wurst so würzt, dass sie meinem süddeutschen Gaumen zusagt. Und noch eine Eigenheit der Norddeutschen: Warum um alles in der Welt seht ihr Maultaschen als Delikatessen an? Entweder ich finde phasenweise keine Maultaschen in den Läden oder sie sind für eine “Schwäbin” überteuert… Und dann im Sommer kommen die lieben Touristen und ich bekomme überhaupt keine Maultaschen mehr. (Irgendwie kaufen Touristen im Sommer in Norddeutschland besonders gerne Maultaschen… sehr seltsames Phänomen – Geht Fisch essen, der ist hier frisch und gut!)

Gut, ihr sagt jetzt: warum macht sie die Maultaschen nicht selbst? Tja – da sind wir wieder bei dem Thema Fleischer / Metzger. Eine Grundzutat der Maultaschen ist Brät, das bekomme ich hier in der Region sehr, sehr schwer. Es hat ganze acht Jahre gedauert, bis ich einen Fleischer fand, der mir auch Brät verkauft. Das ist nun mein absoluter Lieblings-Fleischer! 

Memo an mich selbst: Demnächst sollte ich mal dringend wieder Maultaschen machen! 

Und noch eine Seltenheit ist Endiviensalat. Es ist sehr schwer einen guten Endiviensalat zu finden. Diese Kombination: Suche nach einem guten Fleischer mit einer leckeren Wurst und einem gut gewürzten Leberkäse und dann auch noch einen Endiviensalat finden hat mein ehemaliges Kindheitslieblingsgericht Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat, das sich auf den ersten Blick so simpel anhört, für mich zu einem Festtagsgericht gewandelt. 

Daher möchte ich Euch heute mein Kindheitslieblingsgericht Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat vorstellen. Und ich muss gestehen, dass diese Bilder nicht so ganz der Realität entsprechen. Nein, ich hab nichts manipuliert oder so, ganz im Gegenteil. Echtes Essen, echtes Foto und echtes Rezept. Ich esse Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat im Normalfall komplett vermischt und zermatscht. Anfangs sieht das Teller zwar noch hübsch aus, doch dann wird zunächst der Leberkäse klein geschnitten, mit dem Kartoffelpüree und dem Endiviensalat vermischt und dann – erst dann kann es gegessen werden. Doch das ist optisch natürlich nicht sonderlich ansprechend. Doch verheimlichen wollte ich es Euch nicht.

Doch nun genug der Worte. Kommen wir zum Rezept: 

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Zubereitung Leberkäse: 

* gebackener Leberkäse

* etwas Öl

Der gebackene Leberkäse wird in Scheiben geschnitten. Oder ihr nehmt einen Leberkäse, der bereits in Scheiben geschnitten ist. Daraufhin kommen die Scheiben in eine Pfanne mit etwas Öl und werden schön knusprig braun heraus gebacken.

 

Zubereitung Kartoffelpüree: 

* 800 g mehlig kochende Kartoffeln

* 150ml Milch

* 30g Butter

* Muskatnuss

* Pfeffer und Salz

Die Kartoffeln werden weich gekocht und zerstampft. Nun kommt etwas heiße Milch, ein Esslöffel Butter und die Gewürze hinzu. Alles wird nun püriert, bis ein cremiges Püree entsteht. Einfach lecker! Dieses Kartoffelpüree geht so schnell, dass die Fertigprodukte einfach überflüssig werden. Und falls vom Kartoffelpüree noch etwas übrig bleiben sollte, so kann dieses am nächsten Tag mit einem Ei, etwas Speck und frischen Kräutern vermischt werden, auf ein Backblech gestrichen werden (so etwa ein fingerdick) und dann im Backofen gebacken werden. Das ist eine wunderbare Beilage zu weiteren Gerichten.

 

Zubereitung Endiviensalat: 

* 0,5 Kopf Endiviensalat ,(ca. 300 g)

* Pfeffer

* Salz

* Zitronensaft

* Sonnenblumenöl

* eine Priese Zucker

Den halben Kopf Endiviensalat (ca. 300 g) putzen, waschen und trocken schleudern. Ich nehme gerne lauwarmes Wasser um den Endiviensalat zu waschen, dann verliert er ein wenig seiner bitteren Geschmacksstoffe. Die Blattrippen keilförmig herausschneiden. Endivienblätter in dünne Streifen schneiden und in eine Schüssel geben.

Aus den restlichen Zutaten wird ein Dressing gemacht. Dieses kommt nun über den geschleuderten Endiviensalat. Der Salat wird gut durchmischt und kann noch ca. 15min vor dem Servieren im Kühlschrank kalt gestellt werden, so dass der Salat gut durchziehen kann.

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Lasst Euch mein Kindheitslieblingsgericht Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat gut schmecken! 

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Kräuter-Mayonnaise

Einer der Klassiker in der Grillsaison ist meiner Meinung nach selbst gemachte Mayonnaise. Und da derzeit so viele frische und leckere Kräuter in den Gärten wachsen und auf dem Markt zu kaufen sind, gibt es bei mir dieses Wochenende eine Kräuter-Mayonnaise.

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Und diese möglichst frisch aufgeschlagen.

Ein Traum!

Hier möchte ich Euch gerne mein derzeitiges Lieblingsrezept vorstellen. 

 

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Ach ja, als heutige Kulisse für meine Fotos habe ich mein neuestes Schmuckstück genommen. Das ist ein alter Stuhl, den ich noch von meinen Urgroßeltern habe. Also ein richtig kleines Erbstück – dieses habe ich die letzten Tage weiß lackiert und noch ein wenig nachbearbeitet – shabby chic hat bei uns also Einzug gehabt. doch mit der schönen Geschichte meines Familienerbstückes ist der Stuhl etwas ganz besonderes geworden. 

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Doch genug von meinen neuesten Versuchen und zurück zum Rezept der Kräuter-Mayonnaise. Die steht heute ja im Mittelpunkt! 

Zubereitung: 

*  1Eigelb

* 2TL Senf

* 1TL Salz 

* 2TL weißer Balsamico-Essig

* 125ml Sonnenblumenöl 

* Dillspitzen

* ein paar Blätter Basilikum

* Schnittlauch 

* eine kleine Stange Liebstöckel

* eine kleine Hand voll Petersilie 

* eine kleine Knoblauchzehe 

* Zucker 

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Bei der Herstellung von Mayonnaise ist es wichtig, daß die Zutaten alle die gleiche Temperatur haben. Bitte unbedingt darauf achten, daß man nur sehr frische Eier dafür verwendet, damit der Gefahr einer Salmonelleninfektion entgeht. Auf äußerste Sauberkeit bei der Zubereitung sollte selbstverständlich geachtet werden.

Das Eigelb, den Senf, das Salz und den Balsamico-Essig so lange aufschlagen bis eine dicke Masse entstanden ist. Hierfür habe ich einfach meinen Pürierstab genommen.

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Während ich fleißig die ganze Zeit weiter püriere, kommt das Sonnenblumenöl hinzu. Achtet jedoch darauf, dass nicht das gesamte Öl auf einmal hinzu kommt, sondern immer nur ein paar Esslöffel auf einmal. Wenn die Mayonnaise schön fest ist, können die Kräuter hinzu.

Nun kommen die klein geschnittenen Kräuter und die Knoblauchzehe hinzu.

Dann nach Geschmack etwas Zucker hinzugeben und alles noch einmal aufschlagen. Die Kräuter-Mayonnaise sollte immer gut gekühlt und verschlossen aufbewahrt werden. Dann ist die selbstgemachte Mayonnaise ca. 8-10 Tage haltbar.

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Lasst es Euch schmecken! Die Kräuter-Mayonnaise gibt es bei mir immer mal wieder. 

gibt es bei mir immer mal wieder. 

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Schwäbische Flädle (Pfannenkuchen)

Die schwäbischen Flädle sind ja eine wunderbare Erfindung. Und ich bin mir sicher ihr kennt sie alle unter diversen anderen Namen: Pfannkuchen, Eierkuchen, Crêpes… 

Die Rezepte unterscheiden sich meist nur geringfügig in der Anzahl der Eier, der Menge des Mehls und der Milch. Jedes mal kommt ein anderes Rezept raus. Und eine andere Köstlichkeit. 

So unterscheiden sich auch die schwäbischen Flädle von Ort zu Ort, von Familie zu Familie und manchmal auch von Zubereitung zu Zubereitung. Etwas Variation ist doch immer wieder schön. Doch heute möchte ich Euch gerne als eines meiner Basics mein Grundrezept für Schwäbische Flädle (Pfannenkuchen) vorstellen. 

 

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Zubereitung Schwäbische Flädle (Pfannenkuchen) (6-8 Stück): 

* 4 Eier 

* 350 Gramm Mehl Typ 405

* 500ml Milch 

* eine Priese Salz 

* eine Priese Zucker 

* Pfeffer

* Butterfett oder gutes Öl zum ausbacken der Pfannkuchen

 

Der Flädlesteig sollte weder zu süß noch zu salzig zubereitet werden. Jeweils eine Briese Zucker und Salz zum Würzen ist ideal.

Der Flädlesteig kann hier gerne etwas gewürzt werden. Salz und Zucker – ganz klassisch. Je nach dem ob ihr einen deftigen oder süßen Belag wünscht, kann entweder Zucker oder Salz dominieren.

Zunächst werden die Eier aufgeschlagen und mit dem Schneebesen in einer Schüssel gut verrührt. Daraufhin wird die Milch zu den Eiern gegeben und alles gut verrührt. Nun könnt ihr mit der Priese Salz und Zucker würzen. Eventuell, ganz nach Wunsch, noch etwas Pfeffer dazu. Jetzt wird das Mehl dazu gegeben. Dieses siebe ich gerne, so dass keine Klumpen entstehen. Rührt den Teig so lange weiter, bis dieser klumpenfrei ist und sich leichte Blasen bilden.

Jetzt Sollte der Teig etwas ruhen. Danach kann dieser noch einmal gerührt werden, bis er schön glatt ist. Heizt nun die Pfanne schon einmal auf. Gebt das Butterfett oder das Öl zum ausbacken hinzu.

Wenn die Pfanne gut erhitzt ist, kommt ein Schöpflöffel Teig in das heiße Butterfett und der Pfannkuchen wird so lange gebacken, bis der Teig oben zu stocken beginnt. Dann den Pfannkuchen wenden und fertig backen.
So verfahrt ihr, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

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Falls noch ein paar Flädle übrig sein sollten, könnt ihr am nächsten Tag eine Flädlessuppe daraus machen. Das Rezept findet ihr auch schon auf meinem Blog: Eine Flädlessuppe mit Gemüsejulien und Eierstich.

Sollten dann immer noch einige Flädle übrig sein, so eigenen sich diese auch wunderbar zum Einfrieren und sind eine perfekte und schnelle Kochgrundlage für diverse leckere Gerichte.

 

Lasst Euch die Schwäbischen Flädle gut schmecken und viel Spaß bei der kreativen Verwendung!

Ich habe hier mal eine kleine Auswahl an weiteren Verarbeitungsmöglichkeiten zusammen gestellt:

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Spargelpfannkuchen

Endlich ist wieder Spargelzeit: Wenn das zarte Frühlingsgemüse Saison hat, möchten wir es am liebsten jeden Tag kochen!

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Einer der Klassiker in der Spargelzeit sind für mich Spargelpfannkuchen mit gekochtem Schinken, Sauce Hollandaise und frischen Erdbeeren. Ein Traum im Mai und Ende April. So lecker, so einfach und ein wahrer Sonntagsschmaus. 

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Zubereitung Pfannkuchen (6-8 Stück): 

* 4 Eier 

* 350 Gramm Mehl Typ 405

* 500ml Milch 

* eine Priese Salz 

* eine Priese Zucker 

* Pfeffer

* Butterfett oder gutes Öl zum ausbacken der Pfannkuchen

 

Der Pfannkuchenteig sollte weder zu süß noch zu salzig zubereitet werden. Jeweils eine Briese Zucker und Salz zum Würzen ist ideal.

Der Pfannkuchenteig kann hier gerne etwas gewürzt werden. Pfeffer, Salz und eine Briese scharfes Paprikapulver verleihen dem herkömmlichenPfannkuchen gleich eine ganz andere Note.

Zunächst werden die Eier aufgeschlagen und mit dem Schneebesen in einer Schüssel gut verrührt. Daraufhin wird die Milch zu den Eiern gegeben und alles gut verrührt. Nun könnt ihr mit der Priese Salz und Zucker würzen. Eventuell, ganz nach Wunsch, noch etwas Pfeffer dazu. Jetzt wird das Mehl dazu gegeben. Dieses siebe ich gerne, so dass keine Klumpen entstehen. Rührt den Teig so lange weiter, bis dieser klumpenfrei ist und sich leichte Blasen bilden.

Jetzt Sollte der Teig etwas ruhen. Danach kann dieser noch einmal gerührt werden, bis er schön glatt ist. Heizt nun die Pfanne schon einmal auf. Gebt das Butterfett oder das Öl zum ausbacken hinzu.

Wenn die Pfanne gut erhitzt ist, kommt ein Schöpflöffel Teig in das heiße Butterfett und der Pfannkuchen wird so lange gebacken, bis der Teig oben zu stocken beginnt. Dann den Pfannkuchen wenden und fertig backen.
So verfahrt ihr, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

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Im Idealfall kann der Spargel schön während der Pfannkuchenzubereitung vor sich hin köcheln, dann dauert das Essen insgesamt nicht zu lange.

 

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Zubereitung Spargel: 

Bevor ihr den Spargel kochen könnt, müssen sowohl der Weiß- als auch Grünspargel gründlich gewaschen werden, da sich in den Köpfen Sand festsetzen kann. Die faserreiche und leicht bittere Schale des weißen Spargels kann nicht verzehrt werden – dieser muss immer geschält werden!

Wenn ihr den Spargel kocht, sollten ihr ihn möglichst frisch verarbeiten. Je länger Spargel lagert, desto mehr Aroma und Feuchtigkeit verliert er.

 

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Noch ein Tipp von mir: Schlagt den Spargel nach dem Einkauf in ein feuchtes Geschirrhandtuch ein. So bleibt er länger frisch und lässt sich so ideal im Kühlschrank lagern.

Es gibt viele Möglichkeiten, Spargel zu kochen. Für die klassische Zubereitung kommen folgende Zutaten ins Kochwasser:

* Spargel 

* Salz

* eine gute Prise Zucker – mildert eventuelle Bitterstoffe

* ein Spritzer Zitronensaft – sorgt für ein strahlendes Weiß der Stangen

* ein Löffel Butter – hebt den Geschmack

Gebt alle Zutaten in einen ausreichend großen Topf und bringt das Wasser zum Kochen. Anschließend den Spragel hineinlegen. Je nach Dicke der Stangen kann die Garzeit variieren – in der Regel muss der Spargel etwa 20 Minuten ziehen.

Tipp: Die Schalen und abgeschnittenen Enden der Stangen vor dem Spargel ins kochende Wasser geben und etwa 10 Minuten darin ziehen lassen. Das intensiviert den Spargelgeschmack und aus dem Sud lässt sich eine wunderbare Spargelsuppe zubereiten (oder der Sud lässt sich auch als Grundlage für andere Gemüsesuppen am nächsten Tag verwenden).

 

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Zubereitung Sauce Hollandaise: 

* 200g Butter

* 3 Eigelb

* 100ml trockener Weißwein 

* 1 Priese Zucker 

* 1 Priese Salz

* 1 Priese weißer Pfeffer 

Für die Sauce Hollandaise würfelt ihr zunächst die Butter und lasst sie in einem Topf langsam schmelzen. Nun wird die Butter vom Herd genommen, durch ein feines Sieb gegossen und sie darf nun etwas abkühlen. Eigelbe und Weißwein über einem heißen Wasserbad schaumig aufschlagen. Flüssige Butter nach und nach darunterschlagen. Abschließend könnt ihr die Sauce Hollondaise mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

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Wenn nun alles fertig ist, könnt ihr die Pfannkuchen gemeinsam mit dem Kochschinken, den frischen Erdbeeren und der selbst gemachten Sauce Hollandaise genießen.

Lasst Euch die Spargelpfannkuchen gut schmecken! 

 

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