Indisches Butterhuhn ~ Murgh makhani ~ ein Ausflug in die indische Küche

Heute möchte ich Euch ein wunderbares Rezept für Indisches Butterhuhn oder auch Murgh makhani vorstellen. Das wird ein leckerer Ausflug in die indische Küche mit diesem traditionellen Gericht, da bin ich mir sicher. Dieses wunderbare Gericht habe ich vor einigen Wochen bei einem lieben Freund das erste mal gegessen. Da ich hin und wieder einmal Freunde zum Essen einlade und wir es uns dann gemeinsam mit den Gerichten für den Blog gut gehen lassen, bestand er darauf, dass wir auch mal eingeladen werden. 

Und zu dieser wunderbaren Einladung, die gleich noch mit einem Ausflug Richtung Nordsee verbunden wurde, wurde für uns ein indisches Butterhuhn oder besser gesagt Murgh Makhani gekocht. 

Wenn man an Indien denkt, dann kommt man an diesem leckeren Gericht nicht vorbei. Und wie bei jedem traditionellen Gericht, so ist es auch beim indischen Butterhuhn: jeder hat genau DAS perfekte Rezept. Ich bin der Meinung, dass ich das für uns perfekte Rezept testen und zum Glück auch nachkochen durfte. Und da ich so oder so sehr gerne indische Küche esse, habe ich mich über dieses Überraschungsgericht sehr gefreut. 

Liebe Freunde kennen einen bekanntlich sehr gut. Daher habe ich auch die Erlaubnis bekommen Euch dieses leckere Rezept für indisches Butterhuhn auf meinem Blog vorzustellen. Herzlichen Dank! 

Als Beilage könnt Ihr entweder Reis kochen oder Ihr macht es so wie ich und macht dazu frisches Naan

Zutaten indisches Butterhuhn:

Rezept ist für 6 bis 8 Portionen

Zutaten indisches Butterhuhn Marinade:

* 1 kg Hähnchenbrustfilet

* 1/2 TL Kreuzkümmel 

* 2 EL Rapsöl

* 1/2 TL Kardamom 

* 1/2 TL Paprikapulver rosenscharf

* 1 TL Paprika edelsüß

* 1/2 TL Salz 

* 1/2 TL gemahlene Muskatnuss

Zutaten indisches Butterhuhn Sauce:

* ca. 100g Butter

* 2 Zwiebel

* 2 Knoblauchzehen 

* 1/2 TL gemahlener Ingwer 

* 1/2 TL Chilipulver 

* 2 EL Garam Masala 

* 1200g gehackte Tomaten aus der Dose 

* 400g Sahne 

* 1 Prise Zucker 

* 200g Joghurt

* 1 TL Salz

Zubereitung Marinade für das indische Butterhuhn:

Zunächst bereitet Ihr die Hähnchenbrustfilets vor. Diese werden abgewaschen und klein geschnitten. Die Stückchen sollten ca. 1cm dick sein. Anschließend wird das Hähnchenfleisch mit Öl und den Gewürzen mariniert.

Das indische Butterhuhn sollte nun mindestens eine Stunde in Ruhe marinieren. Ich habe es schon am Vorabend eingelegt, so dass die Gewürze sehr gut einziehen konnten.

Zubereitung der Sauce für das indische Butterhuhn:

Zunächst werden die Zwiebeln und der Knoblauch geschält und klein geschnitten. Anschließend werden sie in etwas Butter angeschwitzt. Die Gewürze für die Sauce kommen hinzu. Wenn die Zwiebeln etwas glasig geworden sind, könnt Ihr die Tomaten mit in den großen Topf geben.

In der Zwischenzeit bratet Ihr die Hähnchenstücke in etwas Butter an und gebt anschließend die angebratenen Hähnchenstücke in die Sauce. Anschließend könnt ihr die Sahne, den Joghurt und die restliche Butter hinzu geben. Lasst das indische Butterhuhn nun bei mittlerer Hitze und leicht geöffnetem Deckel für ca. 90min köcheln. Kurz vor Ende könnt Ihr das Gericht noch einmal abschmecken und mit der frisch geriebenen Muskatnuss verfeinern. Ebenso gebt Ihr jetzt noch die Prise Zucker hinzu.

Und fertig ist dieses leckere Schmorgericht aus der indischen Küche! Dazu gab es bei mir noch einen Klecks Quark, in einer Pfanne kurz angebratene Mandeln und ein paar frische Korianderblätter. Eine sehr leckere Kombination. Traditionell isst man in Indien eher Joghurt dazu, doch die Quark-Kombination war auch sehr schmackhaft.

Lasst Euch das indische Butterhuhn gut schmecken! Bei uns kommt das immer mal wieder auf den Tisch, da bin ich mir sicher! 

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Gesundes Naan mit Dinkelvollkornmehl ~ das fluffige Fladenbrot mit Koriander und Pfeffer

Naan ist ein weiches, fluffiges Fladenbrot, das in vielen Teilen Südasiens, Zentralasien sowie im vorderen Orient als Beilage zu heißen Speisen und Eintöpfen jeglicher Art gegessen wird. Naan hat die typischen knusprig-braunen Flecken. Die typischen braunen Flecken enstehen, wenn man das Brot so heiß wie möglich backt. Traditioneller Weise wird Nann über offener Glut in einem Tandur gebacken. Dafür eignet sich bei uns perfekt eine gusseiserne Pfanne, da die hohen Temperaturen hier sehr gut erreicht werden. 

Das besondere an Naan ist, dass es aus gesäuertem Teig hergestellt wird. Häufig wird hierfür Joghurt gearbeitet. Naan-Brote passen wunderbar zu suppigen Gerichten oder auch zu Currys. Beispielsweise zu meinem Kürbis-Curry  oder zu meinem Indischen Märchen.

Zutaten gesundes Naan mit Dinkelvollkornmehl:

* 42g frische Hefe

* 60ml warme Milch 

* 300g Dinkelvollkornmehl

* 200g Dinkelmehl Typ 630

* 1 TL brauner Zucker

* 2 TL Schwarzkümmel

* 450ml warme Milch 

* 2 TL gemahlener Koriander 

* 2 EL zerlassene Buter

* 50ml Naturjoghurt

* 1 Ei (L/XL) 

* 2 EL frischer, gehackter Koriander zum Garnieren 

* Salz und Pfeffer zum Abschmecken 

Zubereitung gesundes Naan mit Dinkelvollkornmehl:

Zunächst wird die frische Hefe mit etwas warmer Milch in einer Schüssel vermischt und mit dem Zucker zusammen verrührt. Diese Hefemischung sollte nun 10min ruhen. Anschließend kann das Mehl, die Gewürze und die Hefemischung zusammen mit der warmen Milch, dem Ei und dem Joghurt in eine Schüssel. Verknetet alles ordentlich, bis ein homogener Teig entsteht. Bei einer Küchenmaschine kann der Teig mit dem Knethacken bei mittlerer Geschwindigkeit arbeiten. Während des Knetens kann nun Salz und Pfeffer hinzu.

Anschließend sollte der Teig in der Schüssel ruhen. Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig eine Stunde ruhen. Falls der Teig zu feucht sein sollte, könnt ihr nach der Ruhezeit noch ein bis zwei Esslöffel Mehl hinzu geben. Falls ihr den Vollkornmehlanteil im Brot erhöht habt, dann wird der Teig etwas trockener sein, da Vollkornmehl immer “durstiger” ist. In diesem Fall solltet ihr etwas mehr Flüssigkeit hinzu geben.

Weiterverarbeitung Naan:

Nun wird die Arbeitsfläche großzügig mit Mehl bestreut. Nehmt Handtelelr große Stücke des Naan-Teiges. Diese sollten in Tränenform 1cm dick oder auch dünner ausgerollt werden. Bestreut diese mit gemahlenem Pfeffer. Vor der Weiterverarbeitung sollten die Naan-Fladen noch ein paar Minuten ruhen, so dass die Hefe wieder etwas arbeiten kann.

Erhitzt jetzt die gusseiserne Pfanne. Natürlich könnt ihr auch eine andere, flache Pfanne nehmen. Bspw. bietet sich auch eine Crêpepfanne an. Ihr könnt ein paar Tropfen Öl in die Pfanne geben. Dann gebt ihr den Laib Naan in die heiße Pfanne.

Die Naan-Brote sollten von jeder Seite ca. eine Minute in der Pfanne backen, bis die Oberfläche Blasen schlägt und braun wird.

Anschließend nehmt ihr das Naan-Brot aus der Pfanne und haltet es im vorgeheizten Backofen warm. In der Zwischenzeit können die restlichen Naan-Brote in der Pfanne gebacken werden.

Mit zerlassener Butter bestreichen, den frischen Koriander, etwas frischen, zerdrückten Knoblauch und Pfeffer drüber streuen und fertig sind die Naanbrote. Sie sind der perfekte Begleiter für einen Eintopf oder ein Curry eurer Wahl.

 

Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem Rezept und lasst Euch die Naan-Brote gut schmecken! 

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