Selbst gemachte Börek

Selbst gemachte Börek sind schnell und leicht gemacht. Die leckeren gefüllten Teigrollen können sowohl mit Hackfleisch, Spinat oder bspw. Frischkäse gefüllt werden. Das heutige Börek-Rezept ist ein Basic-Rezept, das ihr selbst gerne mit vielen unterschiedlichen Füllungs-Varianten abändern könnt. 

Börek kommt urprünglich aus der Türkei bzw. vom Balkan. In den jeweiligen Ländern sind die Börek dann auch unter unterschiedlichen Namen Bekannt. Beispielsweise in Albanen heißen sie Byrek oder Pite, hier werden sie oft mit Kartoffelwürfeln, mit Hackfleisch, mit Spinat oder mit getrocknetem und salzigem Ricotta gefüllt. In Bulgarien sind sie unter dem Namen Baniza bekannt. In Griechenland kennt man sie als Burekki oder Pita. Diese Liste lässt sich sicherlich noch verlängern, da je nach Region ein eigener Name gefunden wurde. Jedoch ähneln sich die Namen schon in gewisser Weise. 

Je nach Füllung sind sie entweder ein Alltags- oder ein Festessen. Zudem können sie auch kalt oder warm gegessen werden. So können Börek eine wunderbare Beilage für ein Buffet, einen Salat oder als Fingerfood für eine Party dienen. Auch auf meinem Blog befinden sich schon unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten von diesen Köstlichkeiten. So beispielsweise meine Rote Linsensuppe mit Börek, ein Türkisch-mediteraner Teller oder meine leckeren Spinat-Börek

 

Zubereitung selbst gemachte Börek:
* 1 Packung Teigblätter dreieckige Yufka-Teigblätter, gibt es in türkischen Läden oder in der Delikatessenabteilung eines gut sortierten Suppermarktes

* 400g Feta-Käse / Ziegenkäse

* 2 Eier

* Muskatnuss

* Pfeffer

* Kreuzkümmel

* 1 Hand voll frische Petersilie 

* Frittierfett

Eines der Eier gemeinsam mit den Gewürzen mit dem Schafskäse gut verkneten, bis eine feste Masse entsteht.

Ein walnussgroßes Häufchen dieser Masse an die breiteste Stelle eines jeden Teigdreieckes setzen. Diese Masse nun länglich auf dem Teig positionieren. Die Seiten des Dreiecks einschlagen und dann den Teig von der Breitseite nach oben zur Spitze hin fest aufrollen.

Das zweite Ei einmal öffnen und in einer Schüssel verrühren. Es dient im weiteren Verlauf als Kleber, um die Röllchen zu zukleben. Dafür die Spitze des Yufka Teigblattes mit feuchten Fingern und dem zweiten Ei noch einmal einpinseln und gut andrücken.

Alle Röllchen in Frittierfett ungefähr 5-7 Minuten frittieren bis sie goldbraun sind, dabei mehrfach wenden. Danach auf ein Küchentuch legen, damit das überschüssige Fett abtropfen kann.

Lasst Euch die selbst gemachten Börek gut schmecken! 

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Serviettenknödel

Serviettenknödel sind eine leckere Beilage für Braten, Gluasch, Geschnetzeltes und sonstige Gerichte mit viel und leckerer Sauce. Sie sind schnell und leicht selbst gemacht. Zudem sind Serviettenknödel eine gute Möglichkeit, um übrig gebliebenes Brot, Brötchen oder Brezeln zu verarbeiten. Auch mit Laugengebäck, Vollkornbrötchen oder anderen Brotsorten schmecken Serviettenknödel sehr gut. 

Ihr könnt bei der Auswahl der Grundzutaten gerne ein wenig variieren. Ich mag Serviettenknödel gerne auch in der Version mit Laugengebäck. Wie ich sie zum Beispiel bei meinem Glasierten Coq au Vin mit Kürbis gemacht habe. Oder Semmelknödel mit Salbei-Champignon-Sauce ist auch ein sehr leckeres Gericht. Wie gesagt, ihr habt sehr viele Kombinationsmöglichkeiten mit dieser wunderbaren Beilage. Ich mag Serviettenknödel auch sehr gerne zu Gulasch , meinem Schoko-Chili Gulasch oder Rollbraten

 

Zubereitung Serviettenknödel: 

* 500g altes Brot (Brötchen, Toastbrot, Brotscheiben etc.) 

* 1 Zwiebel 

* 1 Bund krause Petersilie 

* 1 TL getrockneter Majoran 

* 3 kleine Eier oder zwei sehr große Eier 

* Salz, Pfeffer, Muskatnuss 

* 2-3 EL Butter 

Als erstes solltet ihr die Brötchen, Brotscheiben oder das Laugengebäck in Würfel schneiden. Da ich für Serviettenknödel meist älteres und liegen gebliebenes Brot nehme, das meist sehr hart ist, verwende ich zum Schneiden meine Brotschneidemaschine.

Wenn ihr das ganze Brot geschnitten habt, könnt ihr die Würfel und das entstandene Mehl bzw. die kleinen Krümel, alle zusammen in eine große Schüssel geben.

Erhitzt nun die Milch, bis diese sehr warm ist. Sie sollte jedoch noch nicht kochen. Die Milch wird nun über die Brotwürfel gegossen und alles sollte einige Zeit, ca. 20-30min einweichen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Zwiebel klein schneiden und würfeln. Die Zwiebelstückchen werden in zerlassener Butter glasig angebraten. Nun kommen auch noch die Kräuter und Gewürze mit in die zerlassene Butter.

Diese Mischung könnt ihr nun unter die Brotwürfel einarbeiten. Ich habe dafür die Küchenmaschine mit dem Knethaken verwendet. Jedoch erst, wenn die Masse etwas kälter geworden ist. Schmeckt alles ab und gebt anschließend noch die Eier hinzu.

Lasst die Küchenmaschine ein paar Minuten bei langsamer bis mittlerer Geschwindigkeit den Teig verarbeiten. Oder knetet alles kräftig, bis eine homogene Knödel-Masse entsteht.

Nun kommt der Grund, weshalb die Serviettenknödel auch Serviettenknödel heißen: Sie werden in Servietten, Geschirrtücher oder andere Kochfeste Stoffe gewickelt. Ich persönlich verwende Bewusst Geschirrtücher oder Leinenstoff, den ich später in der Waschmaschine auch kochen kann, da ich meine Lebensmittel nicht in Plastikfolie Kochen möchte.

Die Masse wird nun der Länge nach auf dem Tuch ausgebreitet und als eine Rolle geformt. Macht eure Hände gerne zwischendurch nass, dann lässt sich besser arbeiten. Die Masse zu Serviettenknödeln von etwa 15cm Länge und 4cm Durchmesser zusammenrollen. Achtet jedoch darauf, dass der große Serviettenknödel dann auch in euren Topf passt. Damit der Knödel beim Kochen nicht aufgeht, bindet ihr die Enden und den Knödel mit etwas Küchengarn fest zusammen.

Nun kann der Serviettenknödel auch schon in das gesalzene Kochwasser. Nach ca. 30min sollte der Knödel fertig sein. Lasst das Wasser die ganze Zeit bei mittlerer Temperatur vor sich hin köcheln.

Nach dem Kochen wird der Serviettenknödel ausgepackt und ihr könnt ihn vor dem Servieren in ca. 1-2cm dicke Scheiben schneiden.

 

Viel Freude mit meinem Rezept für selbst gemachte Serviettenknödel! 

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Kürbis-Spinat Auflauf

Kennt ihr das auch? Manchmal kommt man müde und fertig nach Hause, es ist draußen kalt und dunkel und der Magen knurrt. Dann ein Blick in den Kühlschrank und man weiß nicht so wirklich was man zu Essen kochen möchte. Denn noch ewig in der Küche stehen, auch wenn es nur 30 Minuten sind, möchte man an diesem Abend einfach nicht. 

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Die müden Füße wünschen sich kuschelige Wollsocken, dazu eine Wolldecke und die Herrschaft über die Fernbedienung, denn die Lieblings-Serie läuft diesen Abend im TV. Wenn es dann auch noch Adventszeit ist und man gefühlt nur noch Kekse, Plätzchen und Stollen um sich herum zu essen hat, dann wünscht man sich etwas deftiges, gesundes, mit Gemüse und ganz viel Geschmack – jedoch bitte, wie schon bereits geklärt ohne großen Aufwand. Genau an so einem Abend ist mein Kürbis-Spinat Auflauf entstanden. Ich fand im Kühlschrank noch ein paar gekochte Nudeln, es war Frischkäse, Eier, Milch und Gewürze da. Und im Gefrierfach konnte ich noch ein Paket meines eingefroren Kürbis aus meinem Garten finden. Frisch nach der Ernte eingefroren. Perfekt! Und naja, ich bin ja noch ein sehr großer Spinat-Fan. Somit war für mich klar: heute Abend gibt es einen Kürbis-Spinat Auflauf. Sehr lecker und es war die richtige Entscheidung.

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Außerdem bin ich eine wahre Auflauf-Liebhaberin, es schmeckt immer wieder lecker und ist eine wunderbare Möglichkeit Reste sinnvoll zu verwerten. 

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Zubereitung Kürbis-Spinat Auflauf: 

* 150g gekochte Nudeln, gerne auch vom Vortag 

* 150g Kürbis

* 100g Spinat 

* 2 Eier 

* 3 EL (ca. 100-150g) Frischkäse mit Kräutern 

* 30g Butter

* 1 Knoblauchzehe 

* 1 TL frisch gemahlener weißer Pfeffer

* 2 TL Meersalz 

* etwas Muskatnuss 

* Chili nach eigenem Geschmack 

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Falls ihr für den Kürbis-Spinat Auflauf keine vorgekochten Nudeln vom Vortag übrig haben solltet, dann setzt zuerst Wasser für die Nudeln auf und kocht diese bissfest. Anschließend könnt ihr den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

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Falls ihr tiefgefrorenen Kürbis und Spinat verwendet, solltet ihr das Gemüse zunächst auftauen, da es ansonsten zu viel Flüssigkeit an den Auflauf abgibt. Einfach in der Microwelle für zwei bis drei Minuten antauen, dann könnt ihr das übrige Wasser abgiesen. Falls ihr frischen Spinat nehmt, sollte dieser kurz gewaschen werden.

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Anschließend schneidet ihr die Knoblauchzehe in kleine Stückchen. Erhitzt die Butter mit den Gewürzen und lasst alles ca. 2 Minuten köcheln.

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Dann gebt ihr den Frischkäse hinzu und verrührt alles miteinander. Jetzt könnt ihr gerne noch abschmecken, da noch keine frischen Eier hinzu gekommen sind. Würzt nach eurem eigenen Geschmack nach. Die Mischung darf ruhig ein wenig überwürzt schmecken, da ja noch die Nudeln und das Gemüse hinzu kommen und so den Geschmack aufnehmen und die Intensität reduzieren. Bedenkt dies beim Abschmecken.

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Nehmt die Mischung vom Herd und rührt die Eier unter.

Die Nudeln, der Kürbis und der Spinat kommen nun in eine Auflaufform. Übergiest die Zutaten mit der Frischkäse-Mischung. Wenn alles verteilt ist, kann der Auflauf bei 180°C Umluft für ca. 25 Minuten in den Backofen, bis er schön gold-gelb geworden ist. Wenn ihr wollt, könnt ihr noch nach ca. 15min etwas geriebenen Käse über den Kürbis-Spinat Auflauf streuen. Ich hatte mich jedoch dagegen entschieden, da der Frischkäse sehr schön cremig geschmeckt hat.

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Besonders gut dazu passt ein frischer Salat. Lasst Euch meinen vegetarischen Kürbis-Spinat Auflauf gut schmecken!  

 

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Ingwer-Kürbis Süppchen

Ingwer-Kürbis Süppchen 

Der Geruch des Ingwers ist sehr aromatisch, ein brennend-scharfer und würziger Geschmack. Dieser Geschmack beruht hauptsächlich auf den ätherischen Ölen im Ingwer und das Gingerol verleiht dem Inger die typische Schärfe. Ingwer ist nicht nur ein sehr leckeres Gewürz, sondern auch als Heilpflanze vor allem in der asiatischen Medizin verbreitet. So sollen die ätherischen Öle im Ingwer antioxidative, antiemetische und entzündungshemmende Effekte haben. Ebenso soll Ingwer auch bei Magen-Darm-Beschwerden und Übelkeit wirken. Ihr seht schon, Ingwer bietet uns deutlich mehr als nur seinen sehr würzigen, scharfen und aromatischen brennend-scharfen Geschmack. Besonders in der kalten Jahreszeit ist der Ingwer eine schöne Ergänzung in heißen Suppen. 

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Mein schnelles, leckeres und auch gesundes Ingwer-Kürbis Süppchen habe ich diese Woche zu einem gemütlichen Kaffeeklatsch, ohne Kaffee, dafür mit dem Ingwer-Kürbis Süppchen, ganz viel Tee, einem wärmenden Feuer und vielen Themen, gekocht. Aufgepeppt wurde mein Ingwer-Kürbis Süppchen  mit Croutons aus einem Dinkel-Kürbis Brötchen, einigen Parmesan-Raspeln und frischem Ziegenkäse. Eine richtig leckere Kombination. Wärmend, sättigend und cremig-würzig im Geschmack. Besonders schnell geht das Rezept, wenn man auf ein paar eingefrorene Kürbisspalten zurück greifen kann. 

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Wenn es etwas mehr wird, könnt ihr das Ingwer-Kürbis Süppchen auch am nächsten Tag noch einmal aufwärmen oder ihr friert das Ingwer-Kürbis Süppchen portionsweise ein, dann könnt ihr nach einem langen Arbeitstag einfach eine oder zwei Portionen auftauen und fertig ist das Abendessen. Daher koche ich meist größere Portionen. So hat man regelmäßig noch ein „schnelles“ Gericht im Gefrierfach. Fastfood mal anders. Doch nun genug über die Vorzüge von großen Portionen philosophiert, kommen wir zum Rezept meines Ingwer-Kürbis Süppchens. 

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Zubereitung Ingwer-Kürbis Süppchen: 

* 1200g Kürbis (ohne Kerne und Schale) 

* vier kleine Kartoffeln

* Ingwer nach eigenem Geschmack (ich hatte ca. eine kleine Hand voll) 

* drei Lorbeerblätter

* 1,5l Gemüsefond 

* 3 mittelgroße Tomaten 

* Muskatnuss

* Pfeffer

* Salz

* Zimt

* Kürbiskernöl 

* 250ml Milch 

* 1/2 TL Zucker 

* Parmesan 

* frischer Ziegenkäse (Frischkäse) 

Zunächst schält ihr die Kartoffeln und den Kürbis und schneidet dann beide in etwa gleich große Stücke. Nun wird der Ingwer geschält und klein geschnitten. Ebenso die Tomaten werden in Stückchen geschnitten.

Anschließend wird das Gemüse in etwas Kürbiskernöl in einem Topf angebraten. Wenn alles eine schöne Färbung bekommen hat, könnt ihr das Gemüse mit dem Gemüsefond ablöschen und anschließend noch mit den Gewürzen würzen.

Das Ingwer-Kürbissüppchen sollte nun mindestens 30min vor sich hin köcheln. Bevor ihr die Suppe mixt, nehmt bitte die Lorbeerblätter wieder heraus. Wenn das Gemüse weich gekocht ist, könnt ihr das Ingwer-Kürbissüppchen mit Milch und einem halben Teelöffel mixen. Da ihr deutlich mehr Kürbis als Kartoffeln habt, wird die Konsistenz sehr schaumig und leicht cremig. Jedoch nicht so gehaltvoll wie eine Kartoffelsuppe.

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Zubereitung Dinkel-Kürbis-Brötchen Croutons: 

* 1-2 Dinkel-Kürbis-Brötchen oder alternativ andere Brötchen 

* 1-2 TL Butter 

* Pfeffer und Salz 

Ich hatte noch ein paar eingefrorene Dinkel-Kürbis-Brötchen übrig und lies diese morgens schon auftauen. Falls ihr andere Brötchen da habt, könnt ihr die natürlich auch nehmen. Schneidet sie in die von euch gewünschte Größe und lasst sie in einer Pfanne in der Butter schön golden anbraten. Würzt die Dinkel-Kürbis-Brötchen Croutons noch mit etwas Pfeffer und Salz und schön können die Croutons auf dem Ingwer-Kürbis Süppchen serviert werden.

Serviert wird das Ingwer-Kürbis Süppchen mit den Croutons, ein paar Parmesanraspel und ein wenig Ziegenfrischkäse. Um schöne Parmesanraspel zu bekommen, könnt ihr mit dem Gurkenschäler etwas Parmesan herunter raspeln. Sieht wunderschön aus und schmeckt fantastisch.

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Lasst Euch das würzig-aromatische Ingwer-Kürbis Süppchen gut schmecken! Und in guter Gesellschaft schmeckt es gleich um einiges Besser – na, wie wäre es mit einem Kaffeeklatsch und einem heißen Süppchen? 

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Kartoffelgratin

Das Rezept für mein Kartoffelgratin fällt unter die Kategorie Basics. Hier möchte ich Euch ein paar leckere und grundlegende Rezepte vorstellen. In den Basics findet ihr zum Beispiel eine Anleitung, wie man Kürbis einfriert, mein Grundrezept für Biskuitböden, die Rezepte für Pfannkuchen und schwäbische Dinkel-Spätzle und zum Beispiel noch ein Rezept für einen selbst gemachten Backofenkäse

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Beim Kartoffelgratin gibt es zig Möglichkeiten zu variieren. Jedoch hat es bei mir auch ein paar Jahre gedauert, bis ich ein Rezept hatte, bei dem die Kartoffeln gar wurden, die Flüssigkeit weg war, der Geschmack wie gewünscht und es eine schöne und leckere Käsekruste beim Kartoffelgratin gab. Fragt mich nicht warum, doch ich persönlich finde, dass das perfekte Kartoffelgratin eine Kunst für sich ist. Und bisher hab ich zwar ein ganz leckeres Rezept, doch noch nicht DAS perfekte Kartoffelgratin. Aber das wird sich in den nächsten Monaten und Jahren schon noch entwickeln. Ihr kennt das sicherlich selbst, die eigenen Geschmäcker ändern sich mit der Zeit ja auch ein wenig. 

Doch nun kommen wir wieder zum Rezept für mein Kartoffelgratin. 

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Zubereitung Kartoffelgratin: 

(für vier Portionen)

* 800g weichkochende Kartoffeln

* 500ml Sahne

* Salz und Pfeffer

* Muskatnuss

* Thymian

* 1 Knoblauchzehe 

* 75g geriebener Emmentaler

* 1 EL Butter 

 

Zunächst wird die Sahne zusammen mit den Gewürzen in einem Topf erhitzt. Ihr könnt dann auch die Butter in der warmen Sahne auflösen. Achtet jedoch darauf, dass die Sahne nicht einbrennt oder überkocht.

Die Kartoffeln werden geschält und in sehr dünne Scheiben gehobelt. Ich bin wirklich für hobeln, denn so werden die Scheiben schön dünn und es geht schneller.

Nun wird die Auflaufform mit den Kartoffelscheiben bestückt. Diese werden schubbenförmig in die Auflaufform gelegt. Anschließend wird die Sahnemischung über die Kartoffeln gegossen.

Nun wandert das Kartoffelgratin für 30 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen. Bevor der Käse auf das Kartoffelgratin kommt, könnt ihr die Gewürz-Stängel  noch heraus nehmen. Falls sich kleine Blätter lösen, dann ist das gut, das bringt noch Geschmack. Versucht jedoch die Stile komplett zu entfernen. Nach den 30 Minuten kann der Käse über das Kartoffelgratin verteilt werden. Schaltet nun den Backofen aus und lasst das Kartoffelgratin bei der Restwärme noch 10-15 Minuten nachgaren. So wird der Käse schön flüssig, verbrennt nicht und die Kartoffeln können die restliche Flüssigkeit aufnehmen.

Falls zuvor das Kartoffelgratin zu dunkel werden sollte, könnt ihr es noch mit einer Folie oder einem Deckel abdecken.

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Ich wünsche Euch guten Appetit und viel Freude mit meinem Basic-Rezept für Kartoffelgratin. 

 

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Dinkel-Kürbis Brötchen

Der Oktober verabschiedete sich bei mir bereits gestern, am 30. Oktober so richtig. Denn es war eine schöne und harmonische Verabschiedung. Es gab einen ausgiebigen Brunch mit frischen, selbst gebackenen Dinkel-Kürbis Brötchen, Sonnenschein, gemütliche Stunden und einen ausgedehnten Spaziergang durch die schöne Natur.

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Der Oktober war so freundlich und hat sich mit Sonnenschein, blauem Himmel und lauen Temperaturen (12°C) zu uns gesellt. Diese schönen Stunden waren wirklich ein Geschenk.

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Heute, am Reformationstag – oder eben auch Halloween – jeh nach dem, was gefeiert wird, ist der Oktober schon wieder grau in grau. Die schönen Sonnenstrahlen des goldenen Herbstes sind zum Glück nicht vergessen, sondern können immer noch in Erinnerung gerufen werden. 

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Diesen Herbst ist unsere Kürbis-Ernte so gut ausgefallen, dass wir mehrere Kürbisse einfrieren mussten. Ich friere Kürbisse sehr gerne ein, da man mit den einzelnen Päckchen sehr flexibel kochen und backen kann. So auch bei meinen Dinkel-Kürbis Brötchen. Der Tag begann gestern also mit einem ausgiebigen Brunch.

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Da ich am Abend zuvor bereits den Teig für meine Dinkel-Kürbis Brötchen gemacht habe und dieser in aller Ruhe im Kühlschrank stand, hatte ich morgens nicht viel Arbeit. Eben schnell den Teig in die passende Größe gebracht (und natürlich fotografiert), die Dinkel-Kürbis Brötchen auf dem Backblech verteilt und noch 20min gehen lassen. Dann wurde der Backofen erhitzt und in der Zwischenzeit der Frühstückstisch gedeckt, der Kaffee gekocht und anschließend noch schnell ein paar Dinkel-Kürbis Brötchen fotografiert werden, bevor unser Herbst-Brunch beginnen konnte.

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Zubereitung Dinkel-Kürbis Brötchen: 

Zutaten für ca. 12 Stück

* 300g Kürbis (ohne Kerne und ohne Schale) 

* 80g Butter

* 550g Dinkelmehl 

* 80g Zucker 

* 42g frische Hefe 

* 1 Ei 

* 1 TL Salz 

* eine Prise Muskatnuss, gerieben 

* 1 TL Zimt 

* 100ml Milch 

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Wenn ihr einen frischen Kürbis nehmt, dann sollte dieser geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten werden. Ich habe mich für meine tiefgerorenen Kürbisse entschieden und musste diese zur Weiterverarbeitung in der Mikrowelle bei 350 Watt in 3-5min auftauen. Falls ihr frische Kürbisse genommen habt, könnt ihr diese mit der Milch, der Butter, der Muskatnuss und dem Zimt in einem Topf köcheln und anschließend wieder abkühlen lassen.

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Bei der tiefgefrorenen Variante erhitzt ihr die Milch mit den Gewürzen ebenfalls und gebt die aufgetauten Kürbisstücke hinzu. Lasst alles zusammen abkühlen, bis die Mischung lauwarm ist.

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Nun wird die Masse püriert. Anschließend kann das Dinkelmehl mit dem Zucker gemischt werden. Zerbröselt die frische Hefe mit in die Mehl-Zuckermischung. Nun kommt die Kürbis-Masse und das Ei mit zum Teig. Verarbeitet alles, bis es ein homogener Teig geworden ist. Falls er euch zu klebrig ist, könnt ihr noch ein wenig Mehl hinzu geben. Ich habe mit Einweghandschuhen gearbeitet, da ich gerne spüre wie die Konsistenz des Teiges ist. Falls ihr lieber eine Küchenmaschine nehmt, geht das sicherlich auch.

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Der Teig wird nun abgedeckt einige Stunden in den Kühlschrank gestellt. Bei mir war es über Nacht. So kann die Hefe langsam aber bedächtig arbeiten. Am nächsten Morgen hatte sich der Teig fast verdoppelt. Daher bietet es sich an, dass ihr eine sehr große Schüssel nehmt.

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Nach der Ruhezeit kann der Teig auf einer bemehlten Fläche halbiert und in zwei längliche Rollen gebracht werden. Mit einem Teigschaber könnt ihr nun den Teig in 12 gleich große Teile zerteilen. Falls kein Teigschaber zur Hand ist, könnt ihr auch ein Messer nehmen.

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Bringt die Dinkel-Kürbis Brötchen in die von Euch gewünschte Form und wälzt sie einmal in Mehl, anschließend könnt ihr die Dinkel-Kürbis Brötchen mit einem scharfen Messer leicht einschneiden. Legt sie anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und heizt den Backofen auf 50°C auf.

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Nach 20 Minuten müssten sich die Brötchen verdoppelt haben. Jetzt erhöht ihr die Temperatur auf 220°C, stellt noch ein feuerfestes Gefäß mit Wasser in den Backofen und backt die Dinkel-Kürbis Brötchen für 22 Minuten bei Umluft.

Die Backzeit kann sich um ein paar Minuten je nach Ofen und dicke der Dinkel-Kürbis Brötchen unterscheiden. Wenn sie lecker duften und schön gold-gelb geworden sind, sind sie fertig und können direkt frisch zum Brunch aufgetischt werden.

Wir waren begeistert, sie haben sowohl zu süßem als auch herzhaftem Belag wunderbar geschmeckt und selbst am nächsten Tag waren sie noch sehr geschmackvoll.

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Lasst Euch die Dinkel-Kürbis Brötchen gut schmecken! 

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Kürbis Curry

Ich hatte Euch vor einiger Zeit von meiner großen Kürbisernte diesen Herbst berichtet. Ich habe über 12kg Kürbis in diesem Jahr eingefroren. In kleinen Päckchen, so dass ich stets schnell und unkompliziert meine Gerichte mit Kürbis aufpeppen kann. Besonders im Herbst liebe ich Kürbis in vielerlei Variation. Bei der Überlegung, was ich mit meinem Kürbis anfangen könnte, bin ich einfach mal durch meinen Vorratsschrank gekrochen – ja, ihr lest richtig: gekrochen. Natürlich nicht wortwörtlich auf allen Vieren, jedoch habe ich in diesem Zusammenhang gleich ein mal Ordnung in dem Gewürzschrank geschaffen und war am Ende doch ein paar Stunden beschäftigt. Jedoch hab ich ein paar leckere Gewürze und Ideen für mein heutiges Gericht gefunden. 

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Ich hatte noch etwas scharfes Curry im Schrank. Ihr dürft nicht unterschätzen, dass es eine so große Vielzahl an unterschiedlichen Curry-Mischungen gibt, dass es wirklich auch einen geschmacklichen Unterschied macht, welches Curry man verwendet. Zudem fand ich noch Kichererbsen. Meiner Meinung nach passen diese drei Grundzutaten (Curry, Kichererbsen und Kürbis) doch wunderbar zusammen.Falls ihr gleich eine größere Menge kocht, ist es super zum mehrmaligen Aufwärmen oder kann auch portionsweise eingefroren werden. Außerdem ist dieses Kürbis Curry meiner Meinung nach im Herbst eine wunderbare Alternative für Chili con Carne auf Feiern. Seid doch einfach mal kreativ und überrascht eure Freunde mit einem anderen, leckeren Suppen- bzw. Eintopfgericht. Wunderbar passt ein weiches Brot oder Reis als Beilage dazu. 

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Zubereitung Kürbis Curry: 

* 300g Putenfleisch  

* 400g Kichererbsen (1 Dose) 

* 500g Kürbis 

* 1 Dose zerstückelte Tomaten 

* 3 EL Olivenöl 

* 2 TL scharfes Curry

* 400ml Gemüsebrühe 

* Salz 

* schwarzer Pfeffer

* 2 EL Zitronensaft

* 100ml roter Traubensaft 

* eine Prise Muskatnuss 

* 1 Zwiebel 

* 1 Knoblauchzehe 

* Chili nach Belieben 

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Wenn ihr etwas Zeit habt, könnt ihr das Fleisch schon ein paar Stunden vor der Zubereitung säubern und klein schneiden, daraufhin mit den Gewürzen und dem Öl marinieren und etwas im Kühlschrank ziehen lassen. Dieser Schritt ist nicht unbedingt nötig, verleiht dem Gericht jedoch etwas mehr Intensität.

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Wenn ihr dann mit der Zubereitung beginnt, könnt ihr zunächst das Fleisch mit der Marinade im Topf von allen Seiten kurz anbraten. Achtet darauf, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, da ansonsten der Pfeffer bitter werden würde. Anschließend kommen die Kichererbsen, Zwiebeln und die klein geschnittenen Kürbisstücke hinzu. Achtet beim Säubern des Kürbis darauf, dass ihr Handschuhe tragt, da ihr ansonsten unschöne Spuren an euren Händen behalten könnt. Er färbt etwas. Bei allen Kürbissorten bis auf den Hokkaido-Kürbis, solltet ihr die Schale entfernen. Lediglich beim Hokkaido-Kürbis könnt ihr die Schale am Kürbis lassen, da diese sehr dünn ist und mit gegessen werden kann.

Anschließend kommen die Tomatenstücke, die Gemüsebrühe, der Traubensaft und der Zitronensaft hinzu. Lasst alles auf mittlerer Hitze 15-20min garen. Am Ende schmeckt ihr das rote Kürbis Curry noch einmal nach eurem eigenen Geschmack ab und fertig ist ein leckeres Gericht.

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Wer es weniger scharf mag, nimmt mildes Currypulver oder reduziert das scharfe. Currypulver ist eine Mischung aus verschiedenen Gewürzen. Drin stecken u. a. Bockshornklee, Koriander, Kardamom, Chilipulver, Pfeffer, Ingwer, Nelken und meist Kurkuma, welches für eine intensive Gelbfärbung sorgt.

 

Wunderbar passt dazu ein selbst gemachtes Fladenbrot oder ein aromatischer Duftreis.

Seid einfach kreativ. Ich wünsche Euch auf alle Fälle guten Appetit und viel Freude mit meinem roten Kürbis Curry! 

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Würz-Kürbis im Glas

Die liebe Tina von Lecker & Co lädt mal wieder zu einem Blogevent ein. Dieses mal mit der Thematik: Kürbisse. Das passt mir ja gerade wunderbar, da ich eine sehr große und ergiebige Kürbisernte in meinem Garten hatte. 

Daher konnte ich nicht widerstehen und mache mit. Also viel Spaß und  Lasst die Kürbisse rollen… 

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Schaut unbedingt mal auf Tinas Seite vorbei, ich bin mir sicher, dass ihr sehr viele leckere Kürbis-Ideen finden werdet. Hier geht es direkt zu ihrem Blogevent

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Die Frage ist nur, was mache ich mit meinem Kürbis? Der Kürbis ist an sich ja ein wunderbares Gewächs. Selbst im Märchen verwandelt sich der Kürbis in eine zauberhafte Kutsche und fährt das Aschenbrödel zum Ball. Zudem sind die Kürbis-Geister im Herbst und an Halloween immer wieder schön und verspielt. 

Bei meinem kleinen Foto-Shooting war  meine heimische Qualitätskontrolle mal wieder besonders kreativ und ich habe nun eine weitere kreative Verwendungsmöglichkeit von Kürbis gefunden: Nehmt ihn einfach im Sonnenschein als Projektionsfläche für Schattenspiele. Sehr lustig =D 

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Doch nun zurück zu der Frage, welches Rezept ich Tina zu ihrem Blogevent mitbringen werde. Eines der ersten Kürbis-Rezepte in meinem Leben, die ich bewusst gegessen habe, war süß-sauer eingelegter Kürbis. Gerne als Beilage zu deftigen Gerichten. Doch nur süß-sauer einlegen ist mir dann doch nicht genug – ich mag den Klassiker zwar gerne, doch ich liebe auch sehr die Gewürzvielfalt im Herbst und in der weihnachtlichen Küche. Daher habe ich heute einen Würz-Kürbis im Glas im Gepäck für euch. 

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Zubereitung Würz-Kürbis im Glas: 

* 2500g Kürbis (geputztes Fruchtfleisch) 

* 1000ml Essig 

* 1500g Zucker

* 4 Stangen Zimt 

* 1 TL Anis

* 4 Lorbeerblätter

* 4 Kardamom-Kapseln 

* 8 Sternanis 

* 1/2 TL Muskatnuss

* 1 EL Pomeranzen-Schalen 

* 1 EL Zitronen-Schalen 

 

Die Frage ist nun, welche Kürbissorte ist geeignet? Ich habe mich für Riesenkürbisse entschieden. Ebenso sind jedoch Butternusskürbis und Muskatkürbis möglich.

Noch ein wichtiger Tipp von mir bevor ihr mit der Kürbis-Verarbeitung beginnt:

Bevor ihr mit der Kürbisverarbeitung beginnt (also auch vor dem Schälen), zieht bitte Küchenhandschuhe an. Ich habe das leider vergessen. Und so hat sich eine sehr ledrige und orangene Schicht auf meinen Händen gebildet. Nach einer intensiven Handwäsche ging es auch langsam aber sicher weg. Jedoch sah es phasenweise so aus, als ob ich als Statistin im nächsten Zombie-Film mitspielen könnte – zumindest als Handmodell.

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Das geputzte Kürbisfleisch in gleich große Stücke schneiden, dadurch werden die Stücke später gleichmäßiger gar. Ihr solltet eigentlich alle Kürbissorten außer Hokkaido-Kürbis auch schälen.

Noch ein kleiner Tipp von mir: Die Kürbiskerne müsst ihr nicht entsorgen, ihr könnt sie noch für Salate in einer Pfanne anrösten und essen. Sehr lecker.

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Aber nun zurück zum Rezept.

Lasst nun reichlich Wasser in einem Kochtopf aufkochen und lasst daraufhin die Kürbisstücke darin am besten in zwei Portionen je nach Stückgröße ein bis zwei Minuten vorkochen. Gebt nicht zu viele Kürbisse auf einmal in das Wasser, da es sonst zu lange dauert, bis das Wasser wieder kocht.

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Daraufhin werden die Kürbisstücke mit einer Schaumkelle aus dem Wasser gehoben. Lasst sie kurz abtropfen und dann könnt ihr sie auf einem Backblech abkühlen lassen. Arbeitet jedoch vorsichtig, dass die Kürbisstücke nicht zerbrechen.

Lasst nun den Essig gemeinsam mit dem Zucker und den restlichen Gewürzen in einem Topf aufkochen. gebt noch einmal vorsichtig die vorgekochten Kürbisstücke hinzu und lasst diese in dem Sud noch ein paar Minuten köcheln.

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Anschließend werden die Kürbisstücke mit der Schaumkelle in die sauberen Einmachgläser gegeben. Die Gläser sollten nicht zu voll sein, so dass bis zum Rand noch etwa zwei Zentimeter Platz sind.

Der Essigsud mit den Gewürzen sollte nun noch fünf bis acht Minuten bei starker Hitze ohne Deckel etwas reduzieren, so dass der Geschmack intensiviert wird. Der Sud wird daraufhin kochend heiß über die Kürbisstücke gegossen, so dass sie vollständig mit dem Sud bedeckt sind.

Anschließend werden die Gläser mit einem Gummiring am Deckel und Klammern über dem Deckelrand fest verschlossen und in die Fettpfanne des Backofens gestellt.

Der Backofen sollte zuvor auf 90°C vorgeheizt sind. Stellt nun die Gläser in die Fettpfanne und füllt diese daraufhin mit kochendem Wasser (ca. 2cm Höhe). Die Gläser sollten nun noch ca. 30min im Ofen sterilisiert werden und anschließend im Ofen abkühlen.

Noch ein Tipp von mir: In diesem Rezept wird der Kürbis sehr süßlich eingelegt. Wer es etwas herber mag, sollte die Zuckermenge um 250g bis 500g reduzieren.

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Die Frage ist nun, wozu passt der Würz-Kürbis im Glas? 

Mit diesem sehr würzigen Kürbis könnt ihr wunderbar kurzgebratenes Fleisch im Herbst kombinieren. Ebenso passen Preiselbeeren, Salat, Pfifferlinge oder Wild dazu. Eurer Phantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt.

Viel Spaß und lasst euch den Würz-Kürbis im Glas gut schmecken! 

 

 

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Gefüllter Kürbis mit Pute, Chili und Mango

Auch wenn es zur Zeit noch sehr sommerlich ist mit über 25°C, so ist doch schon der Beginn des Herbstes und die Kürbissaison ist offiziell eröffnet. Meine eigenen Kürbisse sind auch schon fast reif und können bald geerntet werden – die ersten Blätter der Kürbispflanze sind schon welk und der Klang des Kürbis ist schon realtiv hohl. Doch etwas Geduld muss noch sein, bis ich Euch die ersten Rezepte mit einem selbst geernteten Kürbis vorstellen kann. 

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Um jedoch meiner eigenen Kürbis-Liebe gerecht zu werden und eure Neugier auf neue Kürbis-Rezepte zu stillen, habe ich hier ein leckeres Kürbisrezept für Euch. Gefüllter Kürbis mit Pute, Chili und Mango. Eine traumhafte Kombination von deftig, süß und scharf. 

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Das Rezept überzeugt, da es schnell geht, leicht zu machen ist und mein kleines Experiment hat meinen Herren von der Qualitätskontrolle überzeugt!

Daher kann ich es euch ja nicht vorenthalten! 

 

Zubereitung Gefüllter Kürbis mit Pute, Chili und Mango: 

* ein Hokaido-Kürbis aus biologischem Anbau (da die Schale auch mit gegessen wird)

* eine halbe Mango

* 200g Putengeschnetzeltes

* eine Chili-Schote

* Pfeffer

* Salz

* Kardamom

* Muskatnuss

* ein Esslöffel Kürbiskernöl

* zwei Schalotten

Zunächst wird das Putengeschnezelte mit den geschälten Schalotten, der klein geschnittenen Chilli-Schote und den Gewürzen in einem Wok (oder einer anderen Pfanne, bei der kein Fett benötigt wird) angebraten. Wenn alles etwas Farbe bekommen hat, kommen die Gewürze und abschließend noch die klein geschnittene halbe Mango hinzu.

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Zeitgleich wird der Kürbis ordentlich gewaschen und ein kleines Stück unterhalb des Stängels abgeschnitten. So, dass ein Deckel entsteht.

Nun werden die Kürbiskerne mit einem Löffel heraus geholt, bis genügend Platz für die Füllung ist.
Dann kommt die würzige Füllung in den Kürbis, es kommt nun der Esslöffel Kürbiskernöl mit in den Kürbis.

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Der gefüllte Kürbis kommt daraufhin mit dem Deckel in ein Hitzebeständiges Gefäß und für 40min bei 220°C in den Backofen. Die genaue Backzeit hängt auch von der Größe des Kürbis ab.
Und fertig ist der leckere Backofenschmaus. Dazu noch ein frischer Salat und schon ist ein besonderes Essen auf dem Tisch.

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Dann mal guten Appetit und lasst Euch den gefüllten Kürbis mit Pute, Chili und Mango gut schmecken<3

Was sind denn eure liebsten Kürbis-Rezepte? Ich bin gespannt!

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Zwiebel-Kartoffel-Kuchen

Es herbstelt – wie ich neulich so schön bei einer Freundin in Facebook gelesen habe. Dieser Begriff passt meiner Meinung nach wunderbar zur derzeitigen Stimmung in der Natur. Abends wird es früher dunkel – es wird später hell. Ich habe gestern Abend auch das erste mal seit Monaten Nebel auf der Landstraße gesehen, das laub wird bunt und die Gänse sammeln sich schon in der Marsch für ihren Flug in den Süden. Im Herbst gehört für mich der Zwiebelkuchen unbedingt mit dazu.

Zwiebelkuchen kennt eigentlich jeder. Dabei variieren die Rezepte für das herzhafte Gebäck je nach Region und sogar von Ort zu Ort. Und auch von Familie zu Familie. Welches das “Original” ist und wer den Zwiebelkuchen “erfunden” hat, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Aber das wollen wir ja auch nicht, denn genau diese Abwechslung ist doch so spannend in der Küche. Man lernt nie aus. 

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Mein Mann träumt immer noch von einer ganz besonderen Zwiebelkuchenvariante – einem Zwiebel-Kartoffel-Kuchen wie er ihn aus seiner Kindheit kennt. Leider lebt die Bäckerin dieses speziellen Kuchens nicht mehr. Früher, zur Zeit unserer Großeltern wurde noch im Backhaus gebacken. Zumindest auf dem Land und in kleinen Gemeinden. Mein Mann durfte sehr oft mit seiner Oma zusammen zum Backhaus – das war natürlich aus mehrerer Perspektive für einen kleinen Jungen reizvoll. Einerseits ist Feuer immer etwas spannendes für einen kleinen Jungen und andererseits fällt beim Brotbacken auch immer etwas leckeres ab – schließlich muss das Ergebnis ja auch getestet werden. 

So gab es früher den Zwiebelkuchen im Herbst immer dann, wenn im Backhaus das Brot gebacken wurde. So kam der Zwiebelkuchen als eine schnelle Mahlzeit in den Holzbackofen während das restliche Brot noch trieb oder verarbeitet wurde. Daher bestand der ursprünglich Zwiebelkuchen aus praktischen Gründen sicherlich aus einem Sauerteig – ebenso wie das Holzofenbrot. 

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Auch der Belag war damals als kleine Zwischenmahlzeit sicherlich nicht so „aufhausig“ (aufwändig, verschwenderisch) wie dies heute bei einem speziell zubereiteten Kuchen der Fall ist. 

Eine ebenso „aufhausige“, jedoch sehr leckere Version soll laut Berichten meines Mannes der Zwiebel-Kartoffel-Kuchen sein. Dieser besteht nicht nur aus Zwiebeln, Speck, Kümmel und dem Boden, sondern noch einer abschließenden Kartoffelschicht. Leider konnte ich diesen Kuchen nie selbst testen. 

Da ich leider auch kein Rezept habe, hieß es in der Küche gemeinsam experimentieren. Wir tasteten uns Stück für Stück an das Rezept heran und sind nun schon sehr nah ran gekommen. Etwas fehlt noch, doch irgendwie sind wir noch nicht ganz sicher was. Daher möchte ich Euch heute unser vorläufiges Ergebnis auf der Suche nach dem perfekten Zwiebel-Kartoffel-Kuchen-Rezept vorstellen. Falls wir in den nächsten Wochen, Monaten oder Jahren jedoch eine Version 2.0 veröffentlichen, dann freut Euch schon mal <3 

Doch nun genug zur kleinen Geschichte des Gerichts und zum Rezept des Zwiebel-Kartoffel-Kuchens. 


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Tipp: Bevor ihr mit dem Teig beginnt, solltet ihr die Kartoffeln schon einmal kochen, so dass diese für die Kuchenfüllung weiter verarbeitet werden können.

 

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Zubereitung Quark-Öl-Teig: 

* 300g Weizenmehl 

* 3 TL Backpulver

* 1 Prise Salz 

* 125g Speisequark (Magerstufe) 

* 100ml Milch 

* 100ml Sonnenblumenöl 

* 1 EL Kümmel

* 1 TL Pfefferkörner 

 

Bevor ihr mit dem Teig beginnen könnt, müssen noch ein paar Vorbereitungen getroffen werden. Backblech fetten oder mit Backpapier auslegen und den Backofen auf Ober-/Unterhitze etwa 180°C vorheizen. Bei Heißluft sind es in etwa 160°C.

Zudem solltet ihr nun schon einmal den Kümmel und die Pfefferkörner im Mörser zerstoßen, so dass der Geschmack gleich wunderbar im Teig aufgenommen werden kann.

Nun wird der Teig zubereitet. Das Mehl wir mit dem Backpulver in einer Rührschüssel gemischt. Ihr könnt es auch gerne gemeinsam in die Schüssel sieben, so wird es noch feiner.

Die übrigen Zutaten für den Teig hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) erst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten. Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten klebrig wird. Anschließend kann der Teig schon auf einer bemehlten Fläche ausgerollt und auf das Backblech gelegt werden. Nun kann der Boden belegt werden.

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Zubereitung Zwiebel: 

* 500g Zwiebel

* 125g durchwachsener Speck

* 50g Butterschmalz 

* eine Prise Zucker

* eine Prise Salz 

* eine Prise schwarzer Pfeffer 

Die Zwiebeln werden geschält und in kleine, gleichmäßige Stückchen geschnitten. Während dessen wird der Speck in Würfel geschnitten und kross ausbraten. Nun kommt das Butterschmalz, die Zwiebel und die Gewürze mit in die Pfanne. Bratet alles so lange an, bis die Zwiebel schön glasig sind. Diese kommen nun auf den bereits vorbereiteten Boden. Verteilt die Zwiebelmasse schön gleichmäßig auf dem Teig.

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Zubereitung Kartoffeln: 

* 500g mehlig kochende Kartoffeln 

* 1 TL Salz 

* 1-2 Prisen Muskatnuss

* 250g Saure Sahne 

* 2 TL zerstoßener Kümmel

* weißer Pfeffer 

* 4 Eier 

Die bereits gekochten Kartoffeln werden geschält und in kleine Stückchen geschnitten. Nun werden die Eier und Sahne verrührt, mit dem Kümmel, Salz, Pfeffer und der Muskatnuss zur Kartoffelmischung gegeben und alles miteinander vermengt. Nun kann die Mischung als oberste Schicht auf den Kuchen.

Das Blech Zwiebel-Kartoffel-Kuchen kann nun für ca. 40min in den vorgeheizten Backofen. Achtet bitte etwas auf die Farbe des Kuchens, so dass er nicht zu dunkel wird.

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Ganz klassisch kann man zum Zwiebel-Kartoffel-Kuchen einen Federweißer oder einen fruchtigen Weißwein trinken. Dazu ein lauer Spätsommerabend auf der Terrasse oder dem Balkon <3 Ein Traum.

 

Lasst Euch unsere Version 1.0 vom Zwiebel-Kartoffel-Kuchen gut schmecken! 

 

 

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